#21

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.01.2014 23:23
von studfri | 762 Beiträge

Jetzt geht aber hier was durcheinander: Ich bin kein "angehender Anwalt" und ich weis selbstredent, dass Du ebenfalls kein solcher bist.



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#22

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.01.2014 23:25
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #21
Jetzt geht aber hier was durcheinander: Ich bin kein "angehender Anwalt" und ich weis selbstredent, dass Du ebenfalls kein solcher bist.


Manche würden gerne sein was sie nie werden . Und N8

Weitere Ergüsse zieh von dir zieh ich mir morgen früh erst rein


zuletzt bearbeitet 05.01.2014 23:28 | nach oben springen

#23

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.01.2014 23:26
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #18
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #4
Studfri,haste wat jeraucht,du schreibst heute so jarnicht,wie een studierter?


Ich bin noch blau vom Roederer Brut Premier, den wir in Paris aus der Jeroboam gezischt haben.



Aha!


zuletzt bearbeitet 05.01.2014 23:27 | nach oben springen

#24

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.01.2014 23:27
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #22
Zitat von studfri im Beitrag #21
Jetzt geht aber hier was durcheinander: Ich bin kein "angehender Anwalt" und ich weis selbstredent, dass Du ebenfalls kein solcher bist.


Manche würden gerne sein was sie nie werden

Also wärst Du gerne Anwalt?



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#25

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.01.2014 23:39
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #21
Jetzt geht aber hier was durcheinander: Ich bin kein "angehender Anwalt" und ich weis selbstredent, dass Du ebenfalls kein solcher bist.

Zu pink: Na da bin ich aber jetzt irgendwie beruhigt. Weil wie willste bei deinem recht mangelhaften Fertigkeiten im Umgang mit dem Internetz den Lebenstandard einen Brut aus der Buddel zu schlürfen halten können? Ein erfolgreicher Abmahnanwalt würde aus Dir wohl nie werden. Nichtemal persistente Quellen kannste angeben! Nicht von ungefähr steht in der von Dir zitierten Quelle so gleich am Anfang ...

Bitte zitieren Sie diese Online-Publikation wie folgt:
Günter Förster: Die Dissertation an der "Juristischen Hochschule" des MfS. Eine annotierte Bibliographie (Dokumente – Reihe A). Hg. BStU. Berlin 1997.
http://www.nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0292-97839421303569

Und weißte och warum? An der Netzpräsenz der BStU dürfen sich immer mal wieder studentische Hilfskräfte in Projektarbeiten verkünsteln, meist mit dem Leistungsanspruch: Nach mir Die sind - Flucht!

P.S. Schei* Legastenie und schei* Korrekturhilfe. Der Spruch sollte lauten Nach mir die Sintflut!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 05.01.2014 23:42 | nach oben springen

#26

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 05.01.2014 23:59
von studfri | 762 Beiträge

Ahsoo, na Verzeihung, ich konnte ja nicht wissen, dass ich es hier nur mit (habilitierten) Mitarbeitern der öffentlichen akademischen Dienstes zu tun habe, ansonsten würde ich natürlich auch hier korrekt zitieren.

Wohlstand als Anwalt übrigens, falls Du den meinen solltest, den verdient man kaum mit den Problemchen der kleinen Leute oder gar noch als "Abmahnanwalt" (igitt) sondern als z.B. Wirtschaftsanwalt zu Stundensätzen von 500,-€ aufwärts. Dann kann man sich so einiges leisten, allerdings hat man dann das Zeitproblem, was ich heute schon in einem anderen Thread hier diskutiert habe.

Den Roederer hatte ich nicht bezahlt (zum Glück).



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#27

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 00:11
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #13
@Lutze

Dir kann geholfen werden !

Auszug aus: MfS-Insider

Das Hochschulstudium gliederte sich im Interesse einer komplexen
Behandlung des Stoffes, der weiteren Ausprägung der interdisziplinären
Arbeit der Sektionen und Lehrstühle sowie der aufeinander abgestimmten
Ausbildungsinhalte in Lehrgebiete. Im Direktstudium gab es zwölf, im
Fernstudium sieben Lehrgebiete, die unter der Leitung eines Professors standen.
Die Lehrgebiete beinhalteten auf folgende Themenkomplexe:
Lehrgebiet 1 – Grundlagen des Marxismus-Leninismus, Grundfragen
der marxistisch-leninistischen Philosophie und Ökonomie sowie des Wissenschaftlichen
Sozialismus.
Lehrgebiet 2 – Zusammenarbeit mit IM sowie Anwendung ausgewählter
operativer und kriminalistischer Mittel und Methoden.
Lehrgebiet 3 – Grundfragen der Theorie des sozialistischen Staates und
des sozialistischen Rechts, des Staatsrechts der DDR und des Völkerrechts.
Lehrgebiet 4 – Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung und des
MfS.
Lehrgebiet 5 – Imperialismusanalyse und der vom Imperialismus ausgehenden
Subversion gegen die DDR.
Lehrgebiet 6 – Operative Psychologie.
Lehrgebiet 7 – Politisch-operative Grundlagenarbeit zur Sicherung von
gesellschaftlichen Bereichen, Territorien und Personenkreisen.
Lehrgebiet 8 – Grundfragen des Rechts im Kampf gegen die subversiven
Angriffe des Gegners (Sozialistische Kriminologie, Staats- und Verwaltungsrecht,
Rechtsfragen der Leitung und Sicherung der Volkswirtschaft,
Völkerrecht, Strafrecht und Strafverfahrensrecht).
Lehrgebiet 9 – Die Bearbeitung von Operativen Vorgängen (OV).
Lehrgebiet 10 – Grundfragen der Leitung der politisch-operativen Arbeit
und der Anwendung moderner Datenverarbeitung (EDV/Informatik).
Lehrgebiet 11 – Ausbildung in der russischen Sprache.
Lehrgebiet 12 – militärische Ausbildung und Sport.
Dem Studium lagen solche Dokumente, Lehrbücher und Lehrmaterialien
zu Grunde: Werke der Klassiker des Marxismus-Leninismus; Beschlüsse
und weitere Materialien der SED; dienstliche Bestimmungen und
Weisungen des Ministers für Staatssicherheit; Gesetzeswerke, wie Strafgesetzbuch,
Strafprozeßordnung, Zivilgesetzbuch und andere bedeutsame
Rechtsvorschriften; Beschlüsse, Verordnungen, Richtlinien des Staatsrates,
544
des Ministerrates, des Nationalen Verteidigungsrates, des Obersten Gerichts,
der Generalstaatsanwaltschaft; Fachbücher der Rechtswissenschaften und
der Kriminalistik; aus Forschungsarbeiten und Dissertationen hervorgegangene
Lehrbücher der JHP (Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit
des MfS; Recht in der Volkswirtschaft; Untersuchung von Bränden, Havarien
und anderen Vorkommnissen; die imperialistischen Geheimdienste in
der Gegenwart; die Arbeitsweise der imperialistischen Geheimdienste; Strafrecht
– Allgemeiner Teil, Grundfragen der Kriminalistik/Kriminologie; Die
politisch-ideologische Diversion (PID); Geschichte des MfS, Band I und II)
sowie eine Vielzahl komplexer und spezieller Studienmaterialien (auf der
Grundlage von Dissertationen und Diplomarbeiten), Übungsmaterialien
bzw. Fallbeispiele (in Zusammenarbeit mit den operativen Diensteinheiten).
Ablegung von Prüfungen
Die Prüfungen erfolgten entsprechend der in der »Anordnung des Ministers
für Hoch- und Fachschulwesen der DDR über die Durchführung von
Prüfungen an Hoch- und Fachschulen« vom 3. Januar 1975 enthaltenen
Grundsätze und Verfahrensweisen.


passport


Danke,@passport für den sachlichen Beitrag von Dir.

MfG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 00:30
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von studfri im Beitrag #26
Ahsoo, na Verzeihung, ich konnte ja nicht wissen, dass ich es hier nur mit (habilitierten) Mitarbeitern der öffentlichen akademischen Dienstes zu tun habe, ansonsten würde ich natürlich auch hier korrekt zitieren.

Wohlstand als Anwalt übrigens, falls Du den meinen solltest, den verdient man kaum mit den Problemchen der kleinen Leute oder gar noch als "Abmahnanwalt" (igitt) sondern als z.B. Wirtschaftsanwalt zu Stundensätzen von 500,-€ aufwärts. Dann kann man sich so einiges leisten, allerdings hat man dann das Zeitproblem, was ich heute schon in einem anderen Thread hier diskutiert habe.

Den Roederer hatte ich nicht bezahlt (zum Glück).




Ich armer Hund musste mir wieder die Proleten-Plärre von Moet reinziehen und die auch noch selber bezahlen


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#29

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 00:33
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von studfri im Beitrag #26
Ahsoo, na Verzeihung, ich konnte ja nicht wissen, dass ich es hier nur mit (habilitierten) Mitarbeitern der öffentlichen akademischen Dienstes zu tun habe, ansonsten würde ich natürlich auch hier korrekt zitieren.

Wohlstand als Anwalt übrigens, falls Du den meinen solltest, den verdient man kaum mit den Problemchen der kleinen Leute oder gar noch als "Abmahnanwalt" (igitt) sondern als z.B. Wirtschaftsanwalt zu Stundensätzen von 500,-€ aufwärts. Dann kann man sich so einiges leisten, allerdings hat man dann das Zeitproblem, was ich heute schon in einem anderen Thread hier diskutiert habe.

Den Roederer hatte ich nicht bezahlt (zum Glück).




Ich armer Hund musste mir wieder die Proleten-Plärre von Moet reinziehen und die auch noch selber bezahlen

...dann biste nicht arm, eher arm dran


xxx
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#30

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 00:33
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von studfri im Beitrag #26
Ahsoo, na Verzeihung, ich konnte ja nicht wissen, dass ich es hier nur mit (habilitierten) Mitarbeitern der öffentlichen akademischen Dienstes zu tun habe, ansonsten würde ich natürlich auch hier korrekt zitieren.

Wohlstand als Anwalt übrigens, falls Du den meinen solltest, den verdient man kaum mit den Problemchen der kleinen Leute oder gar noch als "Abmahnanwalt" (igitt) sondern als z.B. Wirtschaftsanwalt zu Stundensätzen von 500,-€ aufwärts. Dann kann man sich so einiges leisten, allerdings hat man dann das Zeitproblem, was ich heute schon in einem anderen Thread hier diskutiert habe.

Den Roederer hatte ich nicht bezahlt (zum Glück).




Ich armer Hund musste mir wieder die Proleten-Plärre von Moet reinziehen und die auch noch selber bezahlen


na immerhin Moet,bei mir reichts ja nur für Rotkäppchen.
Aber damit sichere ich wenigstens noch Einheimische Arbeitsplätze.
Und @studfri Hochmut kommt vor dem Fall.

MfG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#31

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 00:41
von andy | 1.199 Beiträge

[quote=Grenzwolf62|

Ich armer Hund musste mir wieder die Proleten-Plärre von Moet reinziehen und die auch noch selber bezahlen [/quote]


Selber schuld Namensvetter, es gab und gibt genügend Alternativen. Hättest Du mal den Schweriner Burggarten gewählt ...


Übrigens, eine Fachhochschule des MfS hat es nie gegeben.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
elster427 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 00:56
von andy | 1.199 Beiträge

Nach dem Abschluss möchte ich gerne promovieren und dann in den diplomatischen Dienst der Republik Frankreich eintreten. Mein besondere Interesse gilt der ehemaligen DDR und den Verhältnissen dort im weitesten Sinne. Das System der Mitläufer würde ich gerne im Rahmen meiner wissenschaftlichen Betätigung erforschen.


Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel und ich gratuliere Dir herzlich dazu.
Wenn Du Informationen zum System der Mitläufer benötigst, schreibe mich gerne an.

andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#33

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 03:13
von Major Tom | 855 Beiträge

Die Durchsicht der vorliegenden Dissertationen zeigt, daß ein wissenschaftlicher Standard selten erreicht wird. Einige Arbeiten entsprechen lediglich Handbüchern für die "operative Praxis". Sie behandeln praktische Fragen des IM-Einsatzes, der Sicherung der Grenzen, der Bekämpfung "feindlich-negativer" Gruppen sowie der verstärkten Grenz-und Zollkontrollen- und das alles in einer Art klaustrophoben Eigenwelt...

... dieser Arbeit, für die einmal der Titel Dr. sc. jur. und zweimal der Titel Dr. jur. vergeben wurde, ist keinerlei wissenschaftlicher "Ertrag" zu erkennen, vielleicht nicht einmal für das MfS selbst...

...Die in den meisten Dissertationen enthaltenen ausführlichen ideologischen Darstellungen - teilweise in "gehobener" Funktionärssprache -
haben eher den Charakter von Schulungsmaterial als einer wissenschaftlichen Argumentation...


Quelle: http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publik...publicationFile


Soviel zu den ''wissenschaftlichen Dissertationen'' des MfS


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
http://www.costarica-forum.net
http://directorios-costarica.com
http://www.link-team.net
zuletzt bearbeitet 06.01.2014 03:17 | nach oben springen

#34

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 17:41
von passport | 2.640 Beiträge

@Major Tom

Die Gauck-Birthler-Jahn-Behörde ist doch nicht gegründet worden um die DDR-Geschichte sachlich und kritisch aufzuarbeiten.
Die Mitarbeiter der BStU haben doch nur einen Auftrag, die DDR-Geschichte gesamt und insbesondere das MfS zu schmähen und zu kriminalisieren.
Dazu zählen natürlich auch die "geistigen Ergüsse" von sogenannten Geheimdienstforscher bzw. Aufarbeiter.

Hier noch einige Auszüge aus:

Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS

Die Forschungsarbeit der JHP
Eine Hauptaufgabe der JHP bestand darin, für das MfS Forschungsarbeit
zu leisten. Wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit war – neben der Erarbeitung
der Diplomarbeiten, wissenschaftlicher Jahres- und Belegarbeiten,
und anderer Formen der wissenschaftlich-produktiven Lehre und des Studiums
– die Promotion.
Das Münchner Nachrichtenmagazin FOCUS 42/93 behauptete: »Fast
100 mal wurde an der Uni Mielkes für Spitzel und Spione der Dr. jur. für
besonders Linientreue vergeben. Der Student Schalck war ein Musterknabe.«
Abgesehen davon, daß Schalck zu keiner Zeit an der JHP Student, wohl
aber, wie allgemein bekannt, an einer Promotion an der JHP beteiligt war,
ist im Interesse der Wahrheit festzustellen: Die Wissenschaftsgrade »Dr. jur.«
und andere wurden weder für »besonders linientreue« Angehörige vergeben,
noch trugen sie »elitären« Charakter. Sie galten auch nicht »als beson-
548
dere Auszeichnung für höhere Offiziere«, wie das von der BStU-Behörde
wider besseren Wissens behauptet wurde. Diese wissenschaftlichen Grade
mußten immer – wie beschrieben – in Promotionsverfahren erarbeitet
werden.
Für die Verleihung des Grades »Doktor eines Wissenschaftszweiges« (Dr.
jur. – A-Promotion) und »Doktor der Wissenschaften« (Dr. sc. – B-Promotion)
durch die JHP des MfS galten uneingeschränkt die Regelungen des
Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen der DDR wie:
– die Anordnung zur Verleihung des akademischen Grades »Doktor
eines Wissenschaftsbereiches« – Promotionsordnung A – vom 21. Januar
196929;
– die Anordnung zur Verleihung des akademischen Grades »Doktor der
Wissenschaften« – Promotionsordnung B – vom 21. Januar 196930.
Diese Anordnungen wurden 1988 durch neue Regelungen abgelöst (Promotionsordnungen
vom 12. Juli 1988).31
Zur Um- und Durchsetzung dieser promotionsrechtlichen Bestimmungen
gab es an der JHP folgende, vom Minister bestätigte Regelungen:
– Verfahrensordnung für die Verleihung des akademischen Grades Doktor
jur. – Promotion A – und Dr. sc. jur. – Promotion B – durch die
Hochschule des MfS (Promotionsverfahrensordnung)32;
– Ordnung JHS über die Planung, Leitung und Organisation der Forschung
an der Hochschule des MfS (Forschungsordnung) vom 1. September
198733.
Die biographischen Daten der A-Promovenden der JHP zeigen, daß 157
über einen Abschluß als Diplomjurist verfügten. (Voraussetzung für die
Verleihung des Grades »Doktor eines Wissenschaftszweiges« [Dr. jur.] war
der Besitz des akademischen Grades »Diplom eines Wissenschaftszweiges
«.) 124 waren als Angehörige des MfS zum Studium an andere Bildungseinrichtungen
delegiert worden und hatten dort ihren Hochschulabschluß
erworben. So 61 an der Humboldt Universität zu Berlin, 15 an der
Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften Potsdam-Babelsberg und
13 an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Andere Promovenden absolvierten ihr Studium an der Hochschule für
Ökonomie »Bruno Leuschner« Berlin und der Friedrich-Schiller-Universität
Jena. 81 Promovenden waren bereits vor ihrer Einstellung im MfS Hochschulabsolventen.
Weitere Voraussetzungen für die Zulassung zum Promotionsverfahren
waren:
– Die positive Beurteilung der wissenschaftlichen Arbeit (Dissertation)
– Der Nachweis der marxistisch-leninistischen Kenntnisse
549
– Der Nachweis der Fremdsprachenkenntnisse russisch oder einer anderen
Fremdsprache auf dem Niveau der Sprachkundigenprüfung II b.
– Die erforderliche Verteidigung der Forschungsergebnisse.
Eine Prüfung »Theoretische Grundlagen« war erforderlich, wenn der zu
erreichende Doktorgrad nicht der Fachrichtung des vorausgegangenen Studienabschlusses
entsprach.
Der akademische Grad »Doktor der Wissenschaften« (doctor scientia –
Dr. sc. jur). wurde in der DDR nur verliehen, wenn vorher der Doktor eines
Wissenschaftszweiges – Promotion A – erworben wurde. Der Dr. sc. trat an
die Stelle der früheren Habilitation. Er war vor allem für Hochschullehrer
vorgesehen. Grundlage für die Verleihung war die positive Bewertung der
Dissertation und die erfolgreiche Verteidigung der Forschungsergebnisse.
Im Unterschied zur Promotion A war eine Bewertung nicht vorgeschrieben.
Es wurde nur über Bestehen oder Nichtbestehen der Verteidigung
entschieden.
_______________________________________________________________

Nun bedarf es hinsichtlich der Qualität der Dissertationen der JHP nicht
im nachhinein der ausdrücklichen Wertung der BStU-Behörde. Wenn aber
Günter Förster (auf der am 28. bis 31. März 1994 an der Akademie für
Politische Bildung, Tutzing, durchgeführten 6. Tagung) verlauten ließ, daß
man »im Prinzip der MfS-Hochschule den wissenschaftlichen Charakter nicht
abschreiben kann« und daß dort das »Promotionsverfahren in Anlehnung
an die Promotionsvorschriften des allgemeinen Hochschulwesens durchgeführt
wurde« – und Jens Giesecke in einer von der BStU-Behörde herausgegebenen
Dokumentation nicht umhin kam festzustellen, daß »an der
Juristischen Hochschule Forschungsarbeiten entstanden sind, die dem üblichen
Standard der DDR entsprachen …, daß mit der Forschungsarbeit, die
an der JHS geleistet wurde, das Niveau der analytischen Durchdringung…
aller Aspekte der geheimpolizeilichen und geheimdienstlichen Tätigkeit des
MfS … außerordentlich gesteigert wurde«,36 dann verbleibt dem Autor nur
volle Zustimmung.



passport


Batrachos, Damals87, elster427 und Eumel haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 21:00
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von studfri im Beitrag #26
Ahsoo, na Verzeihung, ich konnte ja nicht wissen, dass ich es hier nur mit (habilitierten) Mitarbeitern der öffentlichen akademischen Dienstes zu tun habe, ansonsten würde ich natürlich auch hier korrekt zitieren.

Wohlstand als Anwalt übrigens, falls Du den meinen solltest, den verdient man kaum mit den Problemchen der kleinen Leute oder gar noch als "Abmahnanwalt" (igitt) sondern als z.B. Wirtschaftsanwalt zu Stundensätzen von 500,-€ aufwärts. Dann kann man sich so einiges leisten, allerdings hat man dann das Zeitproblem, was ich heute schon in einem anderen Thread hier diskutiert habe.

Den Roederer hatte ich nicht bezahlt (zum Glück).




Ich armer Hund musste mir wieder die Proleten-Plärre von Moet reinziehen und die auch noch selber bezahlen


Also das kann man so nicht stehen lassen.

Champagner ist niemals eine Plörre und erst recht nicht für Proleten. Es gibt verschiedene Qualitäten darunter, das kann man so sagen. Aber selbst darunter würde ich nie einen Moet&Chandon subsummieren. Der Champagner hat durchaus Klasse. Eher einfacher Natur vom Bouquet her wäre z.B. Pommery oder Mumm. Roederer gehört sicher zur Spitzengruppe unter den Herstellern, aber den mag nicht jeder, weil der so einen erdigen, schweren und überaus vollmundigen Gescmack am Gaumen entfaltet. Mir gefällt das ohne weiteres, die Liebhaber der "feineren Gangart" aber rumpfen darüber nur die Nase. Bei denen hat Perrier die Nase vorn, wobei ich den "Belle Epoque" von denen auch sehr schätze, obschon man sich zu dem Preis auch den guten "Dom Perignon" leisten kann.

Als Proleten-Plörre würde ich dagegen eher so Asti- Cinzano- und anderes Mainstream-Gebräu bezeichnen. Sowas ist was für den pseudoeleganten Schicki-Micki-Pöbel, der allen Ernstes der Meinung ist, ein angesagtes weil mainstream-chices Restaurant hat auch eine gute Küche. Diese Leute kippen sich gnadenlos auch creme de cassis oder anderes in den Champagner und finden das mega.



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#36

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 21:09
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von passport im Beitrag #34
@Major Tom

Die Gauck-Birthler-Jahn-Behörde ist doch nicht gegründet worden um die DDR-Geschichte sachlich und kritisch aufzuarbeiten.
Die Mitarbeiter der BStU haben doch nur einen Auftrag, die DDR-Geschichte gesamt und insbesondere das MfS zu schmähen und zu kriminalisieren.



passport


Nun ja, ist eventuell doch etwas dick aufgetragen die Aussage, ich schmöker auch gern in dem zugänglichen Material und das ganz vorurteilsfrei.
Ist einerseits interessant und schon aufschlussreich, dabei meist unkommentiert, also ein normal denkender Mensch kann sich da auch ganz ohne Herrn Knabe ein differenziertes Bild machen.
Die nachfolgenden Generationen sollten sich auch dieses Bild machen und daraus etwas lernen können.


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 21:11
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #35
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von studfri im Beitrag #26
Ahsoo, na Verzeihung, ich konnte ja nicht wissen, dass ich es hier nur mit (habilitierten) Mitarbeitern der öffentlichen akademischen Dienstes zu tun habe, ansonsten würde ich natürlich auch hier korrekt zitieren.

Wohlstand als Anwalt übrigens, falls Du den meinen solltest, den verdient man kaum mit den Problemchen der kleinen Leute oder gar noch als "Abmahnanwalt" (igitt) sondern als z.B. Wirtschaftsanwalt zu Stundensätzen von 500,-€ aufwärts. Dann kann man sich so einiges leisten, allerdings hat man dann das Zeitproblem, was ich heute schon in einem anderen Thread hier diskutiert habe.

Den Roederer hatte ich nicht bezahlt (zum Glück).




Ich armer Hund musste mir wieder die Proleten-Plärre von Moet reinziehen und die auch noch selber bezahlen


Also das kann man so nicht stehen lassen.

Champagner ist niemals eine Plörre und erst recht nicht für Proleten. Es gibt verschiedene Qualitäten darunter, das kann man so sagen. Aber selbst darunter würde ich nie einen Moet&Chandon subsummieren. Der Champagner hat durchaus Klasse. Eher einfacher Natur vom Bouquet her wäre z.B. Pommery oder Mumm. Roederer gehört sicher zur Spitzengruppe unter den Herstellern, aber den mag nicht jeder, weil der so einen erdigen, schweren und überaus vollmundigen Gescmack am Gaumen entfaltet. Mir gefällt das ohne weiteres, die Liebhaber der "feineren Gangart" aber rumpfen darüber nur die Nase. Bei denen hat Perrier die Nase vorn, wobei ich den "Belle Epoque" von denen auch sehr schätze, obschon man sich zu dem Preis auch den guten "Dom Perignon" leisten kann.

Als Proleten-Plörre würde ich dagegen eher so Asti- Cinzano- und anderes Mainstream-Gebräu bezeichnen. Sowas ist was für den pseudoeleganten Schicki-Micki-Pöbel, der allen Ernstes der Meinung ist, ein angesagtes weil mainstream-chices Restaurant hat auch eine gute Küche. Diese Leute kippen sich gnadenlos auch creme de cassis oder anderes in den Champagner und finden das mega.


Schmecken muß es, nur das zählt. Da ist es egal, ob das Zeug billig ist oder eine Menge Geld kostet und nur von Möchtegern-Kennern als das non plus ultra anerkannt wird. Hat sogar mal so ähnlich ein Weinspezi so gesagt. Munden muß er. Wobei, ich erkenne schon, ob es sich um einen guten Wein oder um eine handelt, den man nur so nebenbei wegschlabbern kann.



zuletzt bearbeitet 06.01.2014 21:11 | nach oben springen

#38

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 21:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von passport im Beitrag #34
@Major Tom

Die Gauck-Birthler-Jahn-Behörde ist doch nicht gegründet worden um die DDR-Geschichte sachlich und kritisch aufzuarbeiten.
Die Mitarbeiter der BStU haben doch nur einen Auftrag, die DDR-Geschichte gesamt und insbesondere das MfS zu schmähen und zu kriminalisieren.
Dazu zählen natürlich auch die "geistigen Ergüsse" von sogenannten Geheimdienstforscher bzw. Aufarbeiter.

Hier noch einige Auszüge aus:

Die Sicherheit. Zur Abwehrarbeit des MfS

Die Forschungsarbeit der JHP
Eine Hauptaufgabe der JHP bestand darin, für das MfS Forschungsarbeit
zu leisten. Wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit war – neben der Erarbeitung
der Diplomarbeiten, wissenschaftlicher Jahres- und Belegarbeiten,
und anderer Formen der wissenschaftlich-produktiven Lehre und des Studiums
– die Promotion.
Das Münchner Nachrichtenmagazin FOCUS 42/93 behauptete: »Fast
100 mal wurde an der Uni Mielkes für Spitzel und Spione der Dr. jur. für
besonders Linientreue vergeben. Der Student Schalck war ein Musterknabe.«
Abgesehen davon, daß Schalck zu keiner Zeit an der JHP Student, wohl
aber, wie allgemein bekannt, an einer Promotion an der JHP beteiligt war,
ist im Interesse der Wahrheit festzustellen: Die Wissenschaftsgrade »Dr. jur.«
und andere wurden weder für »besonders linientreue« Angehörige vergeben,
noch trugen sie »elitären« Charakter. Sie galten auch nicht »als beson-
548
dere Auszeichnung für höhere Offiziere«, wie das von der BStU-Behörde
wider besseren Wissens behauptet wurde. Diese wissenschaftlichen Grade
mußten immer – wie beschrieben – in Promotionsverfahren erarbeitet
werden.
Für die Verleihung des Grades »Doktor eines Wissenschaftszweiges« (Dr.
jur. – A-Promotion) und »Doktor der Wissenschaften« (Dr. sc. – B-Promotion)
durch die JHP des MfS galten uneingeschränkt die Regelungen des
Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen der DDR wie:
– die Anordnung zur Verleihung des akademischen Grades »Doktor
eines Wissenschaftsbereiches« – Promotionsordnung A – vom 21. Januar
196929;
– die Anordnung zur Verleihung des akademischen Grades »Doktor der
Wissenschaften« – Promotionsordnung B – vom 21. Januar 196930.
Diese Anordnungen wurden 1988 durch neue Regelungen abgelöst (Promotionsordnungen
vom 12. Juli 1988).31
Zur Um- und Durchsetzung dieser promotionsrechtlichen Bestimmungen
gab es an der JHP folgende, vom Minister bestätigte Regelungen:
– Verfahrensordnung für die Verleihung des akademischen Grades Doktor
jur. – Promotion A – und Dr. sc. jur. – Promotion B – durch die
Hochschule des MfS (Promotionsverfahrensordnung)32;
– Ordnung JHS über die Planung, Leitung und Organisation der Forschung
an der Hochschule des MfS (Forschungsordnung) vom 1. September
198733.
Die biographischen Daten der A-Promovenden der JHP zeigen, daß 157
über einen Abschluß als Diplomjurist verfügten. (Voraussetzung für die
Verleihung des Grades »Doktor eines Wissenschaftszweiges« [Dr. jur.] war
der Besitz des akademischen Grades »Diplom eines Wissenschaftszweiges
«.) 124 waren als Angehörige des MfS zum Studium an andere Bildungseinrichtungen
delegiert worden und hatten dort ihren Hochschulabschluß
erworben. So 61 an der Humboldt Universität zu Berlin, 15 an der
Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften Potsdam-Babelsberg und
13 an der Karl-Marx-Universität Leipzig.
Andere Promovenden absolvierten ihr Studium an der Hochschule für
Ökonomie »Bruno Leuschner« Berlin und der Friedrich-Schiller-Universität
Jena. 81 Promovenden waren bereits vor ihrer Einstellung im MfS Hochschulabsolventen.
Weitere Voraussetzungen für die Zulassung zum Promotionsverfahren
waren:
– Die positive Beurteilung der wissenschaftlichen Arbeit (Dissertation)
– Der Nachweis der marxistisch-leninistischen Kenntnisse
549
– Der Nachweis der Fremdsprachenkenntnisse russisch oder einer anderen
Fremdsprache auf dem Niveau der Sprachkundigenprüfung II b.
– Die erforderliche Verteidigung der Forschungsergebnisse.
Eine Prüfung »Theoretische Grundlagen« war erforderlich, wenn der zu
erreichende Doktorgrad nicht der Fachrichtung des vorausgegangenen Studienabschlusses
entsprach.
Der akademische Grad »Doktor der Wissenschaften« (doctor scientia –
Dr. sc. jur). wurde in der DDR nur verliehen, wenn vorher der Doktor eines
Wissenschaftszweiges – Promotion A – erworben wurde. Der Dr. sc. trat an
die Stelle der früheren Habilitation. Er war vor allem für Hochschullehrer
vorgesehen. Grundlage für die Verleihung war die positive Bewertung der
Dissertation und die erfolgreiche Verteidigung der Forschungsergebnisse.
Im Unterschied zur Promotion A war eine Bewertung nicht vorgeschrieben.
Es wurde nur über Bestehen oder Nichtbestehen der Verteidigung
entschieden.
_______________________________________________________________

Nun bedarf es hinsichtlich der Qualität der Dissertationen der JHP nicht
im nachhinein der ausdrücklichen Wertung der BStU-Behörde. Wenn aber
Günter Förster (auf der am 28. bis 31. März 1994 an der Akademie für
Politische Bildung, Tutzing, durchgeführten 6. Tagung) verlauten ließ, daß
man »im Prinzip der MfS-Hochschule den wissenschaftlichen Charakter nicht
abschreiben kann« und daß dort das »Promotionsverfahren in Anlehnung
an die Promotionsvorschriften des allgemeinen Hochschulwesens durchgeführt
wurde« – und Jens Giesecke in einer von der BStU-Behörde herausgegebenen
Dokumentation nicht umhin kam festzustellen, daß »an der
Juristischen Hochschule Forschungsarbeiten entstanden sind, die dem üblichen
Standard der DDR entsprachen …, daß mit der Forschungsarbeit, die
an der JHS geleistet wurde, das Niveau der analytischen Durchdringung…
aller Aspekte der geheimpolizeilichen und geheimdienstlichen Tätigkeit des
MfS … außerordentlich gesteigert wurde«,36 dann verbleibt dem Autor nur
volle Zustimmung.



passport


@passport , wir sind wohl selten einer Meinung, und das ist auch nicht zwingend notwendig.
Zum Thema. Die JHS, um die es hier geht, war eine zu DDR-Zeiten geschätzte Bildungseinrichtung, an der damalige linientreue junge Menschen, vorabgeprüft durch gewisse Organe ein Hochschulstudium absolvierten, mit einem dato anerkannten Abschluss.
Allerdings steht wohl völlig außer Zweifel, dass jene Absolventen einzig und allein dem Machtapparat der SED zur Aufrechterhaltung der staatlichen Macht in der DDR mit allen Mitteln dienen sollten... Die verliehenen akademischen Grade waren ideologisch gefärbt und keineswegs international integer... Das ist schade für den Einzelnen, keine Frage, aber historisch gesehen eher fragwürdig.
Nun sollte man auch heute so ehrlich sein, dass die Abschlüsse getürkt waren, aus Sicht nach der Vereinigung und schon gar im Vergleich zu regulär, seriös und tatsächlich bestandskräftigen akademischen Graden aus DDR-Zeiten!!!

VG Klaus


Harzwanderer und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 21:16
von studfri | 762 Beiträge

Na wenn das nicht mal eine Meinung ist. Wenn ich das geschrieben hätte, fiele der halbe Laden hier über mich her.



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#40

RE: Potsdam,die Fachhochschule des MfS

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.01.2014 21:18
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #37
Zitat von studfri im Beitrag #35
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von studfri im Beitrag #26
Ahsoo, na Verzeihung, ich konnte ja nicht wissen, dass ich es hier nur mit (habilitierten) Mitarbeitern der öffentlichen akademischen Dienstes zu tun habe, ansonsten würde ich natürlich auch hier korrekt zitieren.

Wohlstand als Anwalt übrigens, falls Du den meinen solltest, den verdient man kaum mit den Problemchen der kleinen Leute oder gar noch als "Abmahnanwalt" (igitt) sondern als z.B. Wirtschaftsanwalt zu Stundensätzen von 500,-€ aufwärts. Dann kann man sich so einiges leisten, allerdings hat man dann das Zeitproblem, was ich heute schon in einem anderen Thread hier diskutiert habe.

Den Roederer hatte ich nicht bezahlt (zum Glück).




Ich armer Hund musste mir wieder die Proleten-Plärre von Moet reinziehen und die auch noch selber bezahlen


Also das kann man so nicht stehen lassen.

Champagner ist niemals eine Plörre und erst recht nicht für Proleten. Es gibt verschiedene Qualitäten darunter, das kann man so sagen. Aber selbst darunter würde ich nie einen Moet&Chandon subsummieren. Der Champagner hat durchaus Klasse. Eher einfacher Natur vom Bouquet her wäre z.B. Pommery oder Mumm. Roederer gehört sicher zur Spitzengruppe unter den Herstellern, aber den mag nicht jeder, weil der so einen erdigen, schweren und überaus vollmundigen Gescmack am Gaumen entfaltet. Mir gefällt das ohne weiteres, die Liebhaber der "feineren Gangart" aber rumpfen darüber nur die Nase. Bei denen hat Perrier die Nase vorn, wobei ich den "Belle Epoque" von denen auch sehr schätze, obschon man sich zu dem Preis auch den guten "Dom Perignon" leisten kann.

Als Proleten-Plörre würde ich dagegen eher so Asti- Cinzano- und anderes Mainstream-Gebräu bezeichnen. Sowas ist was für den pseudoeleganten Schicki-Micki-Pöbel, der allen Ernstes der Meinung ist, ein angesagtes weil mainstream-chices Restaurant hat auch eine gute Küche. Diese Leute kippen sich gnadenlos auch creme de cassis oder anderes in den Champagner und finden das mega.


Schmecken muß es, nur das zählt. Da ist es egal, ob das Zeug billig ist oder eine Menge Geld kostet und nur von Möchtegern-Kennern als das non plus ultra anerkannt wird. Hat sogar mal so ähnlich ein Weinspezi so gesagt. Munden muß er. Wobei, ich erkenne schon, ob es sich um einen guten Wein oder um eine handelt, den man nur so nebenbei wegschlabbern kann.



Ja das stimmt natürlich. Wenn es einem nicht schmeckt, dann taugt der tollste Zeug nichts. Ich habe so auch nichts gegen Leute, die bewusst süssen Wein trinken. Was die dann noch am Essen schmecken wollen, erschliesst sich mir allerdings nicht.



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