#21

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 15:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #17
Zitat von Lutze im Beitrag #16
wir können eine Forums-Partei gründen,
von Politik verstehen hier ja einige was davon
Lutze


nee Lutze, allein das Programm....., das gibt Hauen und Stechen, dann haben wir hier Null - Frieden mehr


ja die Friedhofsruhe der Volkskammer wäre es nicht, es gäbe knallharte Opposition


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#22

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 16:07
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #15
Viele kleine Parteien sind eh nur Ableger von großen.Die CDU zieht dann eben unter 5verschiedenen Namen in den Bundestag ein. Unter AfD zum Beispiel. wir haben das in Halle schon länger. die Werden U- Boote genannt. die SPD sicherte sich so ihre Mehrheiten.
Ich kenne mich in der deutschen Parteienlandschaft nicht wirklich gut aus, aber die AfD ist doch z.B. - im Gegensatz zur CDU - EU-feindlich, oder?

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#23

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 16:11
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von suentaler im Beitrag #14
Man muß sich einmal die Frage stellen, ob wir überhaupt von Parteien regiert werden müssen. Nimmt man die Parteimitglieder aller im Bundestag vertretenen Parteien zusammen, kommt man auf rund 1,22 Millionen - und die regieren dann über 62 Millionen (Wahlberechtigte), das sind 2 %, also letztendlich auch nicht gerade sehr demokratisch.
Wieso sollte man Parteimitglied sein müssen? Man kann ja auch ohne Parteimitgliedschaft jene Partei wählen, von der man sich am besten vertreten fühlt. Bzw. auch ungültig wählen - sagt ja auch was aus.
Außerdem müsste ich dann ggf. bei jeder Wahl das Parteibuch wechseln.

cheers matloh


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#24

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 21:09
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #22
Zitat von damals wars im Beitrag #15
Viele kleine Parteien sind eh nur Ableger von großen.Die CDU zieht dann eben unter 5verschiedenen Namen in den Bundestag ein. Unter AfD zum Beispiel. wir haben das in Halle schon länger. die Werden U- Boote genannt. die SPD sicherte sich so ihre Mehrheiten.
Ich kenne mich in der deutschen Parteienlandschaft nicht wirklich gut aus, aber die AfD ist doch z.B. - im Gegensatz zur CDU - EU-feindlich, oder?

cheers matloh


@matloh
sagen wir es mal so, sehr EU kritisch. Das geht in der Hauptsache in die Richtung ; D ist nicht der Zahlmeister für die " maroden" Südländer am Mittermeer. Auf keinen Fall sollen deren Schulden europaweit solidarisiert werden. Das findet auch meinen Beifall


.
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#25

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 22:10
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo allesamt!

Was habt IHR gegen irgendwen auch immer im Parlament?
Wir fordern das Recht ein wählen zu dürfen und haben es. Und somit auch die Pflicht, ALLE Gewählten zu akzeptieren!
Eine Zeit lang ging diese "Argumentation" gegen die PDS als SED Nachfolgerin.
Nun hat sie sich "eingefügt" und wurde von dem "demokratischen" Parteienspektrum assimiliert.
Ich wäre für eine 0% Hürde.
Denn wer maßt sich an die Stimmen der Grauen, Piraten, NPD und sogar der FDP Anhänger als "minderwertig" ein zu stufen?

Warum haben die Forderer nach 5% oder die Cassandrarufer "Hilfe die Bösen kommen" denn Angst vor solchen Parteien?
Dass sie die SPD oder die CDU "ablösen"?
Meint Ihr wir benötigen lieber noch mehr Edathys und Konsorten?
Leute, geht doch einfach mal auf die Couches!

Das Einzige was solche Parteien verändern würden, wäre die demokratische Durchsichtigkeit der Politik.
Nachfragen, kleine und große Anfragen, Untersuchungsausschüße usw. usf.
Die sog. "demokratischen" Parteien kuscheln doch nur noch miteinander rum! Selbst die PDS ist mittlerweile schon "eingemeindet".

Anstatt zB. den Fall Edathy zur generellen Durchsuchung der Bundestagsrechner auf Porno, Padophilie und Co zu nutzen, verfährt man wie im Fall Paolo Pinkel so, daß die Strafverfolgungsbehörden nun schuldig sind!!! und der Kriminelle die öffenliche Opferrolle bekommt

Und nur zum Verständnis der "Demokratie":

Wenn Wahlen etwas verändern würden, wäre sie verboten!

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von glasi im Beitrag #8
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #7
[quote=suentaler|p316527]
......
Keine Absenkung sondern voellige Abschaffung.

Und dann. Die Rechten im Bundestag. Denk besser mal nach wenn du sowas schreibst. Denn Blödsinn hatten wir doch schon mal.


suentaler hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.02.2014 22:27 | nach oben springen

#26

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 22:21
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #24
Zitat von matloh im Beitrag #22
Zitat von damals wars im Beitrag #15
Viele kleine Parteien sind eh nur Ableger von großen.Die CDU zieht dann eben unter 5verschiedenen Namen in den Bundestag ein. Unter AfD zum Beispiel. wir haben das in Halle schon länger. die Werden U- Boote genannt. die SPD sicherte sich so ihre Mehrheiten.
Ich kenne mich in der deutschen Parteienlandschaft nicht wirklich gut aus, aber die AfD ist doch z.B. - im Gegensatz zur CDU - EU-feindlich, oder?

cheers matloh


@matloh
sagen wir es mal so, sehr EU kritisch. Das geht in der Hauptsache in die Richtung ; D ist nicht der Zahlmeister für die " maroden" Südländer am Mittermeer. Auf keinen Fall sollen deren Schulden europaweit solidarisiert werden. Das findet auch meinen Beifall


AfD waren aber schon die, die sich mit Vlaams Belang, FPÖ und FN im Europa-Parlament solidarisieren wollten, oder?

cheers matloh

ps: Ich bin mir nicht sicher, ob die Kredite an die Euro-Problemländer wirklich ein EU-/Euro-Problem sind oder ob es diese Probleme nicht genauso auch ohne EU und Euro gäbe. Meine Vermutung ist, dass sie genauso groß wären nur deutlich weniger sichtbar da intransparenter.


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#27

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 22:26
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Hufklaus!

Es gibt keine "bürgerliche" Demokratie, sondern nur Demokratie oder nicht.
Sonst könnte sich ja mancher bemüßigt fühlen, sogar von der demokratischen Diktatur oder besser einer diktatorischen Demokratie zu fabulieren!
Und die Zustände in der WR wurden nur! durch die "kleinen Parteikönige" des bürgerlichen Lagers hervorgerufen.

Was wir hier haben, ist eine Diktatur auf Zeit.
Oder welchen Einfluss hast DU oder ich auf die Politik zwischen den Wahlen?

Wurdest DU gefragt, ob Du den Euro haben willst!
Wurdest DU gefragt, ob die die dümmlichen "Rettungsschirme" haben willst?
Wurdest DU gefragt, ob Du Deine Kinder und Enkel bis über beide Ohren verschulden willst?
Wurdest DU gefragt, ob Du für die Politik der israelischen Hardliner gerade stehen willst?
(Letzteres wurde in "Sippenhaftungsmanier" gerade von der regierenden Kanzlerin in Israel unterschrieben.
Nun sind WIR auch noch Ziehlscheibe für die Auswirkungen der Politik in und um Israel!
Unsere Botschaften vertreten den Staat der Juden nun dort, wo ihn keiner haben will!)

Na toll!
Soviel zum Thema Volksherrschaft. Das heißt Demokratie ja eigentlich!
Und über die schweitzer Demokratie wird hergezogen, daß es nur so kracht.

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Hufklaus im Beitrag #10
.....Zustände wie in der Weimarer Republik verhindern, und das fände ich dann im Sinne der bürgerlichen Demokratie als richtig.
.....VG Klaus


suentaler und Heckenhaus haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.02.2014 22:45 | nach oben springen

#28

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 22:43
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo matloh!

Die AFD ist leider auch nur eine "Einfängerpartei" von sog. Protestwählern, damit diese nicht doch noch andere Interessensvertreter wählen.

Zwar hat sie in weiten Bereichen durchaus Recht, aber die Protagonisten würden sich NIE wirklich gegen den herrschenden ZeitUNgeist stellen.

Wichtig wäre, den Nationalstaaten ihre national wichtigen Kompetenzen zu belassen und die übernationalen Interessen durch eine föderale Union abhandeln zu lassen.

Jedes Volk soll die essentiellen Dinge für sich regeln und wenn es um wirkliche "europäische" Probleme geht, dann kann das ein "Europaparlament" regeln.

Wer in die sog. EU will, muß sich "bewerben" und nicht reinbetteln bzw. reinlügen wie die griechischen Politiker, um ab zu kassieren.
Wozu benötigen wir Rumänien, Bulgarien, Griechenland oder gar die Türkei unter den dortigen Umständen, in der "EU"?

Diesen Konstrukt ist schon so tot, daß es nicht einmal mehr stinkt.
Wir brauchen knallharte Maßstäbe für die Mitgliedschaft und keine wahllose Massenintergration von nicht integrationswilligen, oder auch -fähigen Volkswirtschaften!

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von matloh im Beitrag #26
AfD waren aber schon die ....
cheers matloh


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#29

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 23:33
von Gelöschtes Mitglied
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jetzt sind wir schon bei der Frage gelandet, ob die EU Rumänien, Bulgarien, Griechenland oder gar die Türkei wirlklich braucht. Und dass dieses Konstrukt ist schon so tot, daß es nicht einmal mehr stinkt.

Ich verstehe zwar nicht, was diese Argumente mit der Verlängerung der Wahlperiode zu tun haben sollen, aber sei es drum.

Ich halte die vier Jahre für einen vernünftigen Kompromiss. Einerseits ist es richtig, dass sich die effektive Arbeitszeit einer Regierung und eines Parlaments durch die Koalitionsbildung am Anfang und den Wahlkampf am Ende auf 3, maximal 3 1/2 Jahre reduziert. Am Anfang passiert nichts - und am Ende auch nichts. Auf der anderen Seite setzt es die Beteiligten auch unter einen gewissen Handlungsdruck: Man kann Dinge, die nach der eigenen Vorstellung der Abgeordneten oder der der Regierung gelöst werden müssen, nicht auf die ganz lange Bank schieben, nach dem Motto: "Wir haben ja noch Zeit".

Was die 5-%-Hürde angeht: Nun, sie wurde 1953 eingeführt. Zur 2. Wahl des Bundestags überhaupt. Und die "Mütter und Väter" des Grundgesetzes waren, soweit ich weiß, zumindest teilweise an diesem Gesetz beteiligt.
Natürlich kann man - so man es unbedingt will - auch daraus ablesen, dass die damals schon nichts anderes im Sinn hatten, als unliebsame Parteien auszuschließen und die eigene Macht zu festigen. Aber ich denke, dass damals noch andere Politiker im Plenum saßen: Nicht die glattgeschliffenen Manager der Macht, die wir heute haben, sondern "Überzeugungstäter" - Frauen und Männer, die durch die Weimarer Republik und die Nazi-Zeit geprägt waren. Die zu ihren Überzeugungen standen, auch wenn sie vielleicht unpopulär waren. Und die so etwas wie das III. Reich nie wieder wollten.

Jeder halbwegs ernst zu nehmender Historiker weiß, dass der Aufstieg Hitlers durch die Verhältnisse in der Weimarer Republik begünstigt wurde: Eine total zersplitterte Parteienlandschaft, die ein halbwegs vernünftiges Regieren nahezu unmöglich machte. Und genau dies sollte durch die 5-%-Klausel verhindert werden.

Es müssen ja nicht 50 Parteien sein, wie @matloh in ironischer Übertreibung gemeint hat, 12 oder 15 reichen auch. Und dann? Koalitionsverhandlungen dürften dann äußerst schwierig werden, wenn die Interessen der "Violetten", der "Partei bibeltreuer Christen" und der "Tierschutzpartei" mit denen einer der (noch) großen Volksparteien koordiniert werden sollten. Ist nur ein fiktives Beispiel, es sind nahezu undendlich viele Konstellationen vorstellbar. Und es wäre in der Tat denkbar, dass dann "der Schwanz mit dem Hund wedelt", sprich um des lieben Koalitionsfriedens willen und um Neuwahlen zu vermeiden - und ja, auch um des puren Machterhalts wegen - "Kompromisse" eingegangen werden würden, bei denen eine kleine Interessengemeinschaft die Politik dominiert.

Kontinuität und Berechenbarkeit der deutschen Politik wären dann dahin - mit unabsehbaren Folgen. Denn jede dieser kleinen, jetzt bewusst mal "Lobby-Gruppen" genannten Parteien könnte jederzeit die Regierung platzen lassen, wenn sie ihre Interessen nicht mehr ausreichend berücksichtigt sieht.

Wollen wir das?

Was wäre die Alternative? Eine permanente Große Koalition der beiden verbliebenen Großparteien CDU/CSU und SPD, die wahrscheinlich gemeinsam kapp mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich vereinigen dürften. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass z.B. "die Grauen", die sich für höhere Renten und die sonstigen Interessen der älteren Bevölkerung einsetzen, einen deutlichen Stimmenzuwachs verzeichnen würden, wenn zumindest wahrscheinlich wäre, dass sie in den Bundestag einzögen.

Nein, ich denke, dass sich die 5-%-Klausel in mehr als 60 Jahren bewährt hat. Und deshalb sollten wir nicht ohne Not Hand an sie legen.


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#30

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 26.02.2014 23:59
von Tobeck | 485 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #26
Zitat von Gert im Beitrag #24
Zitat von matloh im Beitrag #22
Zitat von damals wars im Beitrag #15
Viele kleine Parteien sind eh nur Ableger von großen.Die CDU zieht dann eben unter 5verschiedenen Namen in den Bundestag ein. Unter AfD zum Beispiel. wir haben das in Halle schon länger. die Werden U- Boote genannt. die SPD sicherte sich so ihre Mehrheiten.
Ich kenne mich in der deutschen Parteienlandschaft nicht wirklich gut aus, aber die AfD ist doch z.B. - im Gegensatz zur CDU - EU-feindlich, oder?

cheers matloh


@matloh
sagen wir es mal so, sehr EU kritisch. Das geht in der Hauptsache in die Richtung ; D ist nicht der Zahlmeister für die " maroden" Südländer am Mittermeer. Auf keinen Fall sollen deren Schulden europaweit solidarisiert werden. Das findet auch meinen Beifall


AfD waren aber schon die, die sich mit Vlaams Belang, FPÖ und FN im Europa-Parlament solidarisieren wollten, oder?

cheers matloh

ps: Ich bin mir nicht sicher, ob die Kredite an die Euro-Problemländer wirklich ein EU-/Euro-Problem sind oder ob es diese Probleme nicht genauso auch ohne EU und Euro gäbe. Meine Vermutung ist, dass sie genauso groß wären nur deutlich weniger sichtbar da intransparenter.


Die Kredite und Bürgschaften sind ein Problem. Genau deshalb wurden sie ja im Maastrichtvertrag untersagt, an den man sich nicht mehr hält.


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#31

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 00:18
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von Tobeck im Beitrag #30
Zitat von matloh im Beitrag #26
<... cut ... >ps: Ich bin mir nicht sicher, ob die Kredite an die Euro-Problemländer wirklich ein EU-/Euro-Problem sind oder ob es diese Probleme nicht genauso auch ohne EU und Euro gäbe. Meine Vermutung ist, dass sie genauso groß wären nur deutlich weniger sichtbar da intransparenter.


Die Kredite und Bürgschaften sind ein Problem. Genau deshalb wurden sie ja im Maastrichtvertrag untersagt, an den man sich nicht mehr hält.
Kredite und Bürgschaften habe ich nicht gewertet. Die Frage war eher ob wir genau die selben Probleme nicht auch ohne EU und ohne Euro hätten.

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
zuletzt bearbeitet 27.02.2014 00:19 | nach oben springen

#32

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 12:24
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Dandelion!

Nun eine Regierung die sich mit ALLEN Interessen ihres Volkes befassen muß! und nicht einfach macht, was Lobbyisten von ihr verlangen, könnte auch 5 Jahre im Amt bleiben.
Sie handelt ja im Interesse IHRES Volkes.
Aber alle vier jahre nur die "zugelassenen" Protagonisten gegen ein ander aus zu tauschen und wieder passiert nichts gegen diesen Ausverkauf unseres Landes, DAS muß ein Ende haben.
Sonst können wir ja gleich den Bundestag im Reichstagsgebäude in Volkskammer umbenennen.
Verhalten tun sich die sog. Volksvertreter schon lange so!

Neustes "Im Namen des Volkes" Urteil:
Ohne die 5% Hürde (wie es nun bestätigt wurde) darf man nur für die "unwichtigen" Parlamente wählen lassen!

Das sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen !

Schöne Güße,
Eckhard



Zitat von Dandelion im Beitrag #29
jetzt sind wir schon bei der Frage gelandet, ob die EU Rumänien, Bulgarien, Griechenland oder gar die Türkei wirlklich braucht. Und dass dieses Konstrukt ist schon so tot, daß es nicht einmal mehr stinkt.
...
Ich verstehe zwar nicht, was diese Argumente mit der Verlängerung der Wahlperiode zu tun haben sollen, aber sei es drum.
Nein, ich denke, dass sich die 5-%-Klausel in mehr als 60 Jahren bewährt hat. Und deshalb sollten wir nicht ohne Not Hand an sie legen.


suentaler hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2014 12:25 | nach oben springen

#33

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 13:07
von Heckenhaus | 5.129 Beiträge

Egal, wie lange eine Wahlperiode dauert, viel wichtiger wäre, das Stadium des Nichtstuns auszurotten, was ein Jahr vor den Wahlen
schlagartig zu Tage tritt. Nach der Wahl 3 Monate plus vor der Wahl 1 Jahr, für insgesamt 15 Monate wird Geld bezogen und kaum
praktische politische Arbeit betrieben, jedenfalls nicht mit Ergebnissen.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#34

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 14:00
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde....
Na, Antaios, findest Du diese Aussage nicht ein wenig fett?
Anstatt zB. den Fall Edathy zur generellen Durchsuchung der Bundestagsrechner auf Porno, Padophilie und Co zu nutzen, verfährt man wie im Fall Paolo Pinkel so, daß die Strafverfolgungsbehörden nun schuldig sind!!! und der Kriminelle die öffenliche Opferrolle bekomm
Also - Bauen wir das doch mal um :
In deinem Haus wohnt ein Straftäter - ne, ein vermutlicher Straftäter. Lasses mal ein Hochhaus sein, 500 Mitparteien.
Jetzt ermittelt ein Staatsanwalt - und Dein - bzw. alle Computer in dem Haus - werden durchsucht ? beschlagnahmt -ohne das gehts ja nicht ? Und wenn das dann ein vermutlicher Brandstifter ist, beschlagnahmen wir gleich alle Feuerzeuge, Streichhölzer, alle Bücher - weil Brennmaterial-geeignet?
Ließe sich fotsetzen.
Äh - demokra ---was ? Also ich würde sowas Anarchie nennen. Und schon Michail Bakunin soll ja schon gesagt haben, das diese so nicht funktionieren kann.
Ich bin ja durchaus für Polemik zu begeistern - einen Teil Deiner Argumentation will ich sogar zustimmen - Aber der Teil -NE.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#35

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 14:26
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Hans!

Mal ohne Umbau

Nun auf einem Server liegen Daten als anonyme Befehlsketten und kompilierte Streams vor.
Man muß nicht nach X oder Y oder Edathy suchen, sondern nach Datenspuren. So wie in Canada.

Hat man diese dann gefunden und gesichert!!!!!, geht man zu Norbert und macht die klare Ansage, wir haben kriminelle Sachen gefunden, bitte hilf uns bei der Imunitätsaufhebung der oder des Rechnerinhaber/s IP.............
Alles immer noch anonym. Denn man sichert ja noch anonyme Beweise.

Dann beginnen die Sachen die das "Fleisch in die Suppe" bringen.

Für solche kriminellen Elemente haben ich einen unabänderlichen Spruch in Neudeutsch: No mercy!
Egal ob Minister, oder Abgeordneter, oder Parteisoldat (direkter werde ich hier mal noch nicht)

Wie gesagt, nur bei gesicherter Beweislage und sichergestellten Laptops ....

Aber bei Pornodathy hat man im Pädophilenhintergrund ja ganze Arbeit im Vorfeld geleistet.
Erst auf dem kleinen Dienstweg die Kumpanen gewarnt, dann auf dem großen Dienstweg die Politschranzen informiert und nun geht man an`s Werk und demontiert die Menschen die UNS Bürgern dienen, die Strafverfolgungsbehörden.

Frag mal nach, wo der eifrige Staatsanwalt sitzt, der Paolo Pinkel ausgehoben hat!
Paolo Pinkel wäre immer noch ein Minderjährigenbegatter, der denen auch noch Koks aufdrängt. Wenn, ja wenn der Staatsanwalt seinen Klarnamen gewußt hätte! NIE wäre der auf die Idee gekommen ihn hochnehmen zu lassen.

Der Porodathy Fall läuft in etwa genauso ab.
Schwups in`s Ausland absetzen, die Kumpanen und Helfer vernichten hier Beweismaterial und sorgen für aufkommenden Gegenwind. Und dann wie Phönix aus der Kloake kommt er wieder nach Deutschland und wird .... Naja bei etwas Recherche im TV und Verlagsbereich wirst Du den "wiederauferstandenen" Paolo schon finden! Und so wird es dem PD auch ergehen.
Am Ende wird sich wie in einem Disneyfilm alles in Schall und Rauch auflösen!

Aber nun wird ja erstmal fleißig der Fuchs zum Wächter des Hühnerstalls gemacht!

edit -"und Dein - bzw. alle Computer in dem Haus - werden durchsucht ? beschlagnahmt -ohne das gehts ja nicht "
Ich schätze mal Du bis genauso alt wie ich in etwa
Um einen PC/Server zu durchsuchen, benötigt man nur ein paar Backdoorpasswörter und den Bundetrojaner oder deren Derivate.
Du mußt ja noch nicht einmal den PC haben, der muß nur online sein.
Gutes Beispiel ist hier die Frage: "Webcam-Foto machen"
Und schon hat man einen Zugang.

Und glaub mir einfach mal, auch dieses Forum wird "abgegrast"

Schöne Grüße,
Eckhard

Zitat von Hans im Beitrag #34
Mahlzeit, Gemeinde....
Na, Antaios, findest Du diese Aussage nicht ein wenig fett?
Anstatt zB. den Fall Edathy zur generellen Durchsuchung der Bundestagsrechner auf Porno, Padophilie und Co zu nutzen, verfährt man wie im Fall Paolo Pinkel so, daß die Strafverfolgungsbehörden nun schuldig sind!!! und der Kriminelle die öffenliche Opferrolle bekomm
Also - Bauen wir das doch mal um :.......
Ich bin ja durchaus für Polemik zu begeistern - einen Teil Deiner Argumentation will ich sogar zustimmen - Aber der Teil -NE.
73 Hans


zuletzt bearbeitet 27.02.2014 14:35 | nach oben springen

#36

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 14:42
von Hans | 2.166 Beiträge

Na.......
Also ich lebe nicht außer Welt und weiß, wer Paolo Pinkel ist.
Und die "Restargumentation" ist auch nur die abgemilderte Version der vorherigen.
Es gibt - und muß für alle (!) eine Unschuldsvermutung geben. Man kann nicht "unterschiedlich" herangehen. Auch wenns wehtut - sogar für Eddys.(Ach so - das Problem ist -welche Straftat - welcher Verdacht - selbst die Staatsanwaltschaft redet nur von Pädo-nahen Material.)
Der Rest der Geschichte - wie währ`s mit einem parlamentarischen Untersuchungsausschuß ?
Eigendlich ganz einfach - Spielen ja - aber die Spielregeln haben von vornherein festzustehen, für alle ! Ansonsten gehts nicht.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 27.02.2014 14:45 | nach oben springen

#37

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 15:59
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Antaios

Ich habe die Gründe dargelegt, warum es aus meiner Sicht bei der 5-%-Hürde bleiben sollte. Wenn Du anderer Ansicht bist, dann ist das völlig in Ordnung: Eine - vielleicht noch von "oben" verordnete - Einheitsmeinung wäre mir ein Gräuel.

Und ob die gesamte Regierung mehr oder weniger nur das tut, was die Lobbyisten ihnen einflüstern, wird wohl auch eine Art von Glaubensfrage bleiben. Du kannst mir nicht beweisen, dass es so ist und ich kann Dir nicht beweisen, dass es nicht so ist. Natürlich versuchen die Interessenvertreter, die Politik im Sinne ihrer Auftraggeber zu beeinflussen, auch dazu sind sie da, auch dafür werden sie bezahlt. Aber nicht nur: Oft werden sie auch als Experten zu bestimmten Sachfragen von den Abgeordneten eines Ausschusses befragt.

Ein Beispiel: Ein Mitglied des Verkehrsausschusses, der vorher als Landwirt, Handwerker oder Jurist tätig war, kann sich beim besten Willen nicht gleichzeitig und exzellent in allen Fragen des Flug-, Bahn-, Straßen-, Binnen- und Hochseeschiffahrt national und international auskennen und gleichzeitig noch genau über Fragen des Straßen- und Brückenbaus für Fahrzeuge und Bahnen Bescheid wissen. Oder den Kanalbau oder oder oder. Und auch der wisenschaftliche Dienst des Bundestages dürfte da nur bedingt hilfreich sein. Also holt er sich fachkundigen Rat von außen. Der gefärbt sein kann, aber das wissen die Abgeordneten auch.

Und bedacht werden sollte auch noch, dass es nicht nur die bösen, bösen Kapitalisten sind, nicht nur die Banken und die Pharmaindustrie, die ihre finsteren Einflüsterer in Berlin beschäftigt haben: Auch die Gewerkschaften, Umweltverbände, caritative und andere Organisationen, denen man gewiss keine Nähe zur z.B. der Industrie unterstellen kann, sind dort reichlich und zahlreich vertreten. Und auch die gehören zu den Lobbyisten, auch die vertreten die Positionen ihrer jeweiligen Auftraggeber.

Es ist einige Jahe her, da hat mal ein Vertreter eben dieses Verkehrsausschusses meinen damaligen Arbeigeber besucht. Der Mann war von Beruf Bäcker, ein zweifelsfrei ehrenhafter Beruf. Der allerdings mit Transport und Logistik wenig zu tun hat. Auf uns kam er, weil mein damaliger Chef Vizepräsident unseres Bundesverbands war. Dieser Abgeordnete wollte sich "vor Ort" ein eigenes Bild machen, fand ich sehr löblich. Und natürlich haben wir ihm unsere Sicht dargelegt, wir konnten schließlich schlecht gegen unsere eigene Überzeugung argumentieren. War das schon Lobbyarbeit? Im weiteren Sinne wahrscheinlich schon.

Ich wollte aber auf einen anderen Punkt kommen: Beim gemeinsamen Mittagessen habe ich ihn auf das Thema "Interesenvertreter", sprich Lobbyisten, angesprochen. Sinngemäß antwortete er, dass er bei kontroversen Themen mindestens zwei Lobbyisten ansprechen würde, aus jedem "Lager" einen. Um eben nicht einseitig informiert, quasi "eingenordet" zu werden, um die Argumente beider Seiten zu hören, um zu einer möglichst objektiven Sicht zu kommen.

Ob das alle gemacht haben, ob das heute noch alle machen, weiß ich natürlich nicht. Dass sie aber wie Marionetten an den Fäden der bösen Lobbyisten hängen - nun, das glaube ich aber auch nicht.


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#38

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 16:56
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Hans!

Ich wollte nichts in der Richtung (außer der Welt) sagen
Aber manchmal kennt man einiges nicht. Ich kann zB. keinen Kuchenbacken und bestenfalls darüber ein Urteil abgeben, wie er schmeckt.

Ohne hier irgendwas zu schreiben, was mein Umfeld einbezieht. Der Mann hat mit solch krimineller Energie gehandelt, daß es schon fast schwindelerregend ist.
Vielleicht hilft eine Umschreibung.
Wenn solch ein machtgeiler Selbstdarsteller den zentralen, öffentlichen Inhalt seines Lebens wegen ein paar Bilder hinwirft, dann gehört er in die Psychatrie.

Der Mann wußte GENAU was er tat und hat sich nicht umsonst proffenssionellen Beistand in Sachen PC und sonstiger Beseitigung geholt.
Und daran tat er auch gut, denn nicht die Staatsanwaltschaft ist für ihn gefährlich, sondern Seinesgleichen, die er durch sein Stammhirnhandeln mit in Gefahr brachte.
Einen Beamten der nicht auf seinen Vorgesetzten hört, kann man mit der Lupe suchen. Oder sie hängen irgendwann einmal in einem Wald in Heiligensee ...

Die größte Gefahr für den Mann sind die Leute, die mit seiner öffentlich Machung beinahe mit in`s Fadenkreuz geholt worden wären.
Oder was glaubst Du, warum die Ermittlungsbehörden so lange Zeit "hatten", oder warum hat man Friedrich informiert, oder warum die ganzen Politschranzen ....
Man wollte keine belgischen Verhältnisse mit Mord und Totschlag und dieser Öffenlichkeit!
Das wäre dann wirklich der Polit-Gau geworden.
Und die Staatsanwälte, denen durch das "Edathy-Gate" reife Verhalten der "Gönner" sämmtliche Mittel für die Wahrheitsfindung "abhanden" kamen, wird ihn ggf. noch wegen falsch parkens, oder nicht gestatteter Nutzung eines Bundestags-PC belangen.

Das wars dann auch!

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von Hans im Beitrag #36
Na.......
Also ich lebe nicht außer Welt und weiß, wer Paolo Pinkel ist.
......
Es gibt - und muß für alle (!) eine Unschuldsvermutung geben. Man kann nicht "unterschiedlich" herangehen. Auch wenns wehtut - sogar für Eddys.(Ach so - das Problem ist -welche Straftat - welcher Verdacht - selbst die Staatsanwaltschaft redet nur von Pädo-nahen Material.)
Der Rest der Geschichte - wie währ`s mit einem parlamentarischen Untersuchungsausschuß ?
Eigendlich ganz einfach - Spielen ja - aber die Spielregeln haben von vornherein festzustehen, für alle ! Ansonsten gehts nicht.
73 Hans


zuletzt bearbeitet 27.02.2014 16:59 | nach oben springen

#39

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 17:52
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Dandelion

Das ist ja immer das Gute an manchen Foren, daß man dort oft genug Menschen findet, die den jeweils Anderen nicht totschreien, sondern einen vernünftigen Toleranzbereich empfinden. Ist aber leider nicht immer so, besonders wenn es um Meinungen und nicht um Fakten geht

Vielleicht helfen Dir auch die "Dankbarkeitsgesten" der Lobbyisten für ehemalige Politiker:
Kurt Beck berät bereits seit Juni 2013 den Pharmakonzern Boehringer Ingelheim
Eckart von Klaeden übernahm die Spitze der Daimler-Hauptstadt-Repräsentanz
Stefan Mappus ging zum Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck
Roland Koch führt den Baukonzern Bilfinger Berger.
Joschka Fischer (der GRÜNE !!!) vertritt inzwischen die Interessen von Siemens, BMW und RWE usw.
Dieter Althaus wurde Cheflobbyist des Autozulieferers Magna
Werner Müller wurde Chef der Ruhrkohle AG
Wolfgang Clement ist im Aufsichtsrat des Dienstleistungskonzerns Dussmannund im Aufsichtsrat der Versatel AG.
Friedrich Merz wurde Partner der Anwaltssozietät Kanzlei Mayer Brown LLP und berät die Bank HSBC Trinkaus
Matthias Wissmann ist Präsident des Verbandes der Deutschen Autoindustrie (VDA).
Birgit Fischer (kennt nicht jeder, war bis 2005 SPD-Gesundheitsministerin in NRW) Heute ist sie Chefin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller
Lothar Späth wurde Geschäftsführer bei der Jenoptik GmbH in Jena. Nachdem er den Laden fast platt gemacht hatte und nur mit Bundesmitteln oben hielt, wurde er Chef der US-Investmentbank Merrill Lynch in Deutschland.
Ronald Pofalla bekam einen Vorstandsposten bei der Bahn
Hans-Dietrich Genscher ist Ehrenaufsichtsratsvorsitzender des PR-Beratungsunternehmens WMP Eurocom
Hans Eichel ist im Aufsichtsrat des PR-Beratungsunternehmens WMP Eurocom
Ole von Beust ist als "Senior Adviser" für die Unternehmensberatung Roland Berger tätig
Peer Steinbrück ist im den Aufsichtsrat von ThyssenKrupp und imAufsichtsrat vom Fußballverein Borussia Dortmund
Andrea Fischer leitete den medizinisch-pharmazeutischen Bereich Healthcare
Rezzo Schlauch (Grüne) berät seit 2006 den Stromkonzern EnBW (er ist wegen Reisen nach Tailand - ratet mal warum) zurückgetreten
Otto Schily ist nach Einführung der biometrischen Pässe im Aufsichtsratder SAFE ID Solutions und Byometric Systems
Reinhard Klimmt landete gut versorgt bei der Bahn
Kurt Bodewig arbeitet für die Beratungsfirma KPMG
Edmund Stoiber ist Beiratsvorsitzender von ProSiebenSat.1und Vorsitzender des Verwaltungsbeirats des FC Bayern München
usw. usf.

Hier noch etwas zum nachlesen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article123...llen-weich.html
Über die "kleineren Changen" denke ich schon nicht mehr nach ....

Manches muss man nicht lesen oder hören, sondern man kan es unter zu Hilfenahme der Augen verstehen.
Zu DDR Zeiten nannte man das, "zwischen den Zeilen lesen".
Manchmal ist das was NICHT gesagt wird, aussagekräftiger als das, was gesagt wird.

Mich hat nur die Urteilsbegründung frappiert. Die 0% Hürde wäre nur für Parlamentswalhen tolerabel, die NICHTS in Deutschland zu verändern haben.
Das ist schon sehr interessant, finde ich.

Vielleicht als Verständnishilfe zu meiner aktiveren Art mit Mißständen um zu gehen. Ich habe über die Hälfte meines Lebens in einer Staatsform verbracht, in der die eigene Meinung und die offensichtliche Benennung der Wahrheit manchmal sehr unangenehme Konsequentzen hatte!
Das ist zwar hier auch so, aber zumindestens wird man hier nicht in Lebensgefahr kommen, sondern höchstens ökonomisch und sozial zerstört werden.
Aber das muß man wohl ertragen.
Wie schon mal geschrieben: Sie haben die Uhren und wir haben die Zeit

Schöne Grüße,
Eckhard



Zitat von Dandelion im Beitrag #37
Hallo Antaios

Ich habe die Gründe dargelegt, warum es aus meiner Sicht bei der 5-%-Hürde bleiben sollte. Wenn Du anderer Ansicht bist, dann ist das völlig in Ordnung: Eine - vielleicht noch von "oben" verordnete - Einheitsmeinung wäre mir ein Gräuel. .....
Ich wollte aber auf einen anderen Punkt kommen: Beim gemeinsamen Mittagessen habe ich ihn auf das Thema "Interesenvertreter", sprich Lobbyisten, angesprochen. Sinngemäß antwortete er, dass er bei kontroversen Themen mindestens zwei Lobbyisten ansprechen würde, aus jedem "Lager" einen. Um eben nicht einseitig informiert, quasi "eingenordet" zu werden, um die Argumente beider Seiten zu hören, um zu einer möglichst objektiven Sicht zu kommen.

Ob das alle gemacht haben, ob das heute noch alle machen, weiß ich natürlich nicht. Dass sie aber wie Marionetten an den Fäden der bösen Lobbyisten hängen - nun, das glaube ich aber auch nicht.


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.02.2014 17:53 | nach oben springen

#40

RE: Bundestagswahl künftig alle 5 Jahre ?

in Themen vom Tage 27.02.2014 18:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Antaios im Beitrag #39
Hallo Dandelion

Das ist ja immer das Gute an manchen Foren, daß man dort oft genug Menschen findet, die den jeweils Anderen nicht totschreien, sondern einen vernünftigen Toleranzbereich empfinden. Ist aber leider nicht immer so, besonders wenn es um Meinungen und nicht um Fakten geht

Vielleicht helfen Dir auch die "Dankbarkeitsgesten" der Lobbyisten für ehemalige Politiker:
Kurt Beck berät bereits seit Juni 2013 den Pharmakonzern Boehringer Ingelheim
Eckart von Klaeden übernahm die Spitze der Daimler-Hauptstadt-Repräsentanz
Stefan Mappus ging zum Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck
Roland Koch führt den Baukonzern Bilfinger Berger.
Joschka Fischer (der GRÜNE !!!) vertritt inzwischen die Interessen von Siemens, BMW und RWE usw.
Dieter Althaus wurde Cheflobbyist des Autozulieferers Magna
Werner Müller wurde Chef der Ruhrkohle AG
Wolfgang Clement ist im Aufsichtsrat des Dienstleistungskonzerns Dussmannund im Aufsichtsrat der Versatel AG.
Friedrich Merz wurde Partner der Anwaltssozietät Kanzlei Mayer Brown LLP und berät die Bank HSBC Trinkaus
Matthias Wissmann ist Präsident des Verbandes der Deutschen Autoindustrie (VDA).
Birgit Fischer (kennt nicht jeder, war bis 2005 SPD-Gesundheitsministerin in NRW) Heute ist sie Chefin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller
Lothar Späth wurde Geschäftsführer bei der Jenoptik GmbH in Jena. Nachdem er den Laden fast platt gemacht hatte und nur mit Bundesmitteln oben hielt, wurde er Chef der US-Investmentbank Merrill Lynch in Deutschland.
Ronald Pofalla bekam einen Vorstandsposten bei der Bahn
Hans-Dietrich Genscher ist Ehrenaufsichtsratsvorsitzender des PR-Beratungsunternehmens WMP Eurocom
Hans Eichel ist im Aufsichtsrat des PR-Beratungsunternehmens WMP Eurocom
Ole von Beust ist als "Senior Adviser" für die Unternehmensberatung Roland Berger tätig
Peer Steinbrück ist im den Aufsichtsrat von ThyssenKrupp und imAufsichtsrat vom Fußballverein Borussia Dortmund
Andrea Fischer leitete den medizinisch-pharmazeutischen Bereich Healthcare
Rezzo Schlauch (Grüne) berät seit 2006 den Stromkonzern EnBW (er ist wegen Reisen nach Tailand - ratet mal warum) zurückgetreten
Otto Schily ist nach Einführung der biometrischen Pässe im Aufsichtsratder SAFE ID Solutions und Byometric Systems
Reinhard Klimmt landete gut versorgt bei der Bahn
Kurt Bodewig arbeitet für die Beratungsfirma KPMG
Edmund Stoiber ist Beiratsvorsitzender von ProSiebenSat.1und Vorsitzender des Verwaltungsbeirats des FC Bayern München
usw. usf.

Hier noch etwas zum nachlesen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article123...llen-weich.html
Über die "kleineren Changen" denke ich schon nicht mehr nach ....

Manches muss man nicht lesen oder hören, sondern man kan es unter zu Hilfenahme der Augen verstehen.
Zu DDR Zeiten nannte man das, "zwischen den Zeilen lesen".
Manchmal ist das was NICHT gesagt wird, aussagekräftiger als das, was gesagt wird.

Mich hat nur die Urteilsbegründung frappiert. Die 0% Hürde wäre nur für Parlamentswalhen tolerabel, die NICHTS in Deutschland zu verändern haben.
Das ist schon sehr interessant, finde ich.

Vielleicht als Verständnishilfe zu meiner aktiveren Art mit Mißständen um zu gehen. Ich habe über die Hälfte meines Lebens in einer Staatsform verbracht, in der die eigene Meinung und die offensichtliche Benennung der Wahrheit manchmal sehr unangenehme Konsequentzen hatte!
Das ist zwar hier auch so, aber zumindestens wird man hier nicht in Lebensgefahr kommen, sondern höchstens ökonomisch und sozial zerstört werden.
Aber das muß man wohl ertragen.
Wie schon mal geschrieben: Sie haben die Uhren und wir haben die Zeit

Schöne Grüße,
Eckhard



Zitat von Dandelion im Beitrag #37
Hallo Antaios

Ich habe die Gründe dargelegt, warum es aus meiner Sicht bei der 5-%-Hürde bleiben sollte. Wenn Du anderer Ansicht bist, dann ist das völlig in Ordnung: Eine - vielleicht noch von "oben" verordnete - Einheitsmeinung wäre mir ein Gräuel. .....
Ich wollte aber auf einen anderen Punkt kommen: Beim gemeinsamen Mittagessen habe ich ihn auf das Thema "Interesenvertreter", sprich Lobbyisten, angesprochen. Sinngemäß antwortete er, dass er bei kontroversen Themen mindestens zwei Lobbyisten ansprechen würde, aus jedem "Lager" einen. Um eben nicht einseitig informiert, quasi "eingenordet" zu werden, um die Argumente beider Seiten zu hören, um zu einer möglichst objektiven Sicht zu kommen.

Ob das alle gemacht haben, ob das heute noch alle machen, weiß ich natürlich nicht. Dass sie aber wie Marionetten an den Fäden der bösen Lobbyisten hängen - nun, das glaube ich aber auch nicht.




Danke für die Aufstellung, da weiß man doch gleich wessen Interessen vertreten werden. Man denke auch nur an die Zugeständnisse an die Automobilindustrie und der "sinnfreien" Einstufung der Energieeffizienz.
Hab ich mal gelesen, nach diesen Einstufungen ist ein Bundeswehrpanzer im Vergleich zum "Polo" ein Sparbrötchen.

Das sich solch "Volksverklappser" gerne noch ein zusätzliches Jahr sichern wollen ist mir klar......


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