#361

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 19.12.2013 19:34
von Alfred | 6.857 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #360
Zitat von Alfred im Beitrag #355
Zitat von Gert im Beitrag #353
der große Zar Putin bekommt das Fracksausen. Angesichts der täglich eintreffenden Meldungen darüber, wer alles nicht nach Sotschi fährt, hat er mal Gnade vor "Recht " ( was man so in Russland unter Recht versteht ) walten lassen und den Herrn Chodorkowski und die beiden Pussy Tanten begnadigt, sodass sie voraussichtlich noch vor Weihnachten aus dem Gefängnis entlassen werden. Welch ein gütiger Mensch, ich halte es kaum aus die Bewunderung über solch liberale Haltung. Ob das man gut geht für Russland ?




Gert,


die Amnestie wurde vom russischen Parlament beschlossen.



Ja @Alfred ich lasse mir zu Weihnachten auch das Märchen vom Wolf und den 7 Geißlein vorlesen.


Gert,

ja, für Märchen bis Du anfällig, habe ich schon längst festgestellt.

Darfst aber auch hier mal lesen : http://www.mittelbayerische.de/nachricht...t-amnestie.html


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#362

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 19.12.2013 20:05
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #360
Zitat von Alfred im Beitrag #355
Zitat von Gert im Beitrag #353
der große Zar Putin bekommt das Fracksausen. Angesichts der täglich eintreffenden Meldungen darüber, wer alles nicht nach Sotschi fährt, hat er mal Gnade vor "Recht " ( was man so in Russland unter Recht versteht ) walten lassen und den Herrn Chodorkowski und die beiden Pussy Tanten begnadigt, sodass sie voraussichtlich noch vor Weihnachten aus dem Gefängnis entlassen werden. Welch ein gütiger Mensch, ich halte es kaum aus die Bewunderung über solch liberale Haltung. Ob das man gut geht für Russland ?




Gert,


die Amnestie wurde vom russischen Parlament beschlossen.



Ja @Alfred ich lasse mir zu Weihnachten auch das Märchen vom Wolf und den 7 Geißlein vorlesen.


Tue das nicht----sonst musste noch die Fenster Richtung Osten zumauern.


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#363

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 19.12.2013 22:07
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Gute Anweisung vom Väterchen an sein "Parlament"
Eventuell kann nun Joachim doch noch fahren.
Ob der Ausmerzer alles Dekatenten auch wie olle Adolf-Ausmerzer anno 36 in einer Loge sitzt und sich Eishokey reinzieht?


zuletzt bearbeitet 19.12.2013 22:21 | nach oben springen
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#364

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 19.12.2013 22:28
von damals wars | 12.210 Beiträge

Woher soll Gert wissen, wie das in einer lupenreinen Demokratie funktioniert, musste er doch in einer nicht so lupenreinen Leben!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#365

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 19.12.2013 23:05
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

@damals wars

Da bringst du aber wieder den Stammtisch gegen dich auf,alter Schwede.

Aber egal was Putin,Gauck und Posemuckel da fabrizieren,wichtig ist das alle Sportler ihr lang ersehntes Fest zelebrieren können und sehr gute Erfolge einfahren.Politik war,ist und bleibt schmutzig und fordert immer unschuldige Opfer.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#366

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 19.12.2013 23:08
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #363
Gute Anweisung vom Väterchen an sein "Parlament"
Eventuell kann nun Joachim doch noch fahren.
Ob der Ausmerzer alles Dekatenten auch wie olle Adolf-Ausmerzer anno 36 in einer Loge sitzt und sich Eishokey reinzieht?



Das wird er garantiert.Oder hast du schon mal einen Politiker mit Unrechtsbewustsein erlebt?


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#367

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 19.12.2013 23:36
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #351
Politiker haben in ihrer Funktion als Politiker, grundsätzlich nichts bei Olympischen Spielen zu suchen. Als Privatgäste können sie natürlich auch Sportveranstaltungen besuchen.
Staaten die Olympische Spiele aus politischen Gründen boykottieren, sollte man für die nächsten 2-3 Spiele von der Teilnahme ausschließen.
So könnte man die ewige Ausnutzung von Olympischen Spielen für Propagandazwecke und politische Spielchen verhindern


Dann müsste man aber gleichzeitig Diktaturen und diktatur-ähnliche Staaten generell als Austragungsort verbieten. Dann gibt es nämlich erst gar nicht das Problem der Boykotte, und deren Potentaten haben keine Möglichkeit als Gastgeber Propaganda zu betreiben.

Zitat von Eisenacher im Beitrag #351

Olympische Spiele sind friedliche Sportveranstaltungen im Geiste der Völkerverständigung und keine Parteitage. Dafür gibt es die UNO.


Sport ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.


zuletzt bearbeitet 19.12.2013 23:38 | nach oben springen
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#368

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 19.12.2013 23:43
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #359
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #358
Vielleicht hat ihn ja Joachim weichgekocht?

Gauck wird Putin nie das Wasser reichen können
Lutze

Ja, dazu fehlt ihm die kriminelle Energie.


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#369

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 00:16
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #302
Da stimme ich dir zu@Vogtländer. Und noch eines: in den gezielt erzeugten, völlig überzogenen Vorstellungen vom Leben im anderen Teil Deutschlands, sehe ich eine der Hauptgründe, warum noch immer Menschen mit der Wiedervereinigung unzufrieden sind. Oder gar in (N)ostalgie schwelgen.
Wer kennt denn nicht die Sprüche: " Im Westen ist alles viel besser", " im Westen bekommen sogar Arbeitslose über tausend Mark Arbeitslosengeld", " im Westen herrscht die absolute Freiheit. Da gibt es sogar ganz wenige Polizisten", und so weiter und so fort.
Als dann, so ab 1991 und 1992, die erste Euphorie über die Wiedervereinigung vergangen war, ging bei etlichen sofort das ganz große Jammern los.
Plötzlich war "alles Scheiße", plötzlich war die untergegangene DDR " doch nicht so schlimm".
Statt die endlich die Hirne einzuschalten und die Ärmel hochzukrempeln, wartete man lieber " auf die blühenden Landschaften". Und schimpfte auf Bundeskanzler Kohl, weil die nach einem Jahr Einheit noch immer nicht eingetreten waren.

Gruß Uwe


Woher sollten auch von heute auf morgen die blühenden Landschaften kommen? Die Unternehmer und Selbständigen, also Menschen mit Eigeninitiative, hatte man überwiegend vertrieben. Wer sollte also Unternehmen gründen und Arbeitsplätze schaffen? Zumal 1990 ein bereits ungünstiger Zeitpunkt für Unternehmensgründungen war - der Zug dafür war seit mindestens 10 bis 15 Jahren durch die sich verstärkende Globalisierung abgefahren. Das Fell des Bären bereits verteilt, die Märkte aufgeteilt, ein Zusatzbedarf an Produktionsstätten in Deutschland war im Prinzip nicht mehr vorhanden. Es sind überwiegend Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, nicht der Staat. Staaten mit großem Staatssektor sind irgendwann wirtschaftlich und finanziell am Ende, siehe Griechenland. Da ist dann immer eine schmerzhafte Schrumpfkur von nöten, so war es schon immer in der Geschichte. Bis zum zweiten Weltkrieg war die Region Mitteldeutschland neben dem Ruhrgebiet das industrielle Zentrum Deutschlands. Das ist Geschichte und wird höchstwahrscheinlich zu unseren Lebzeiten auch so bleiben.


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#370

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 01:50
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Tobeck im Beitrag #369
Zitat von ABV im Beitrag #302
Da stimme ich dir zu@Vogtländer. Und noch eines: in den gezielt erzeugten, völlig überzogenen Vorstellungen vom Leben im anderen Teil Deutschlands, sehe ich eine der Hauptgründe, warum noch immer Menschen mit der Wiedervereinigung unzufrieden sind. Oder gar in (N)ostalgie schwelgen.
Wer kennt denn nicht die Sprüche: " Im Westen ist alles viel besser", " im Westen bekommen sogar Arbeitslose über tausend Mark Arbeitslosengeld", " im Westen herrscht die absolute Freiheit. Da gibt es sogar ganz wenige Polizisten", und so weiter und so fort.
Als dann, so ab 1991 und 1992, die erste Euphorie über die Wiedervereinigung vergangen war, ging bei etlichen sofort das ganz große Jammern los.
Plötzlich war "alles Scheiße", plötzlich war die untergegangene DDR " doch nicht so schlimm".
Statt die endlich die Hirne einzuschalten und die Ärmel hochzukrempeln, wartete man lieber " auf die blühenden Landschaften". Und schimpfte auf Bundeskanzler Kohl, weil die nach einem Jahr Einheit noch immer nicht eingetreten waren.

Gruß Uwe


Woher sollten auch von heute auf morgen die blühenden Landschaften kommen? Die Unternehmer und Selbständigen, also Menschen mit Eigeninitiative, hatte man überwiegend vertrieben. Wer sollte also Unternehmen gründen und Arbeitsplätze schaffen? Zumal 1990 ein bereits ungünstiger Zeitpunkt für Unternehmensgründungen war - der Zug dafür war seit mindestens 10 bis 15 Jahren durch die sich verstärkende Globalisierung abgefahren. Das Fell des Bären bereits verteilt, die Märkte aufgeteilt, ein Zusatzbedarf an Produktionsstätten in Deutschland war im Prinzip nicht mehr vorhanden. Es sind überwiegend Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, nicht der Staat. Staaten mit großem Staatssektor sind irgendwann wirtschaftlich und finanziell am Ende, siehe Griechenland. Da ist dann immer eine schmerzhafte Schrumpfkur von nöten, so war es schon immer in der Geschichte. Bis zum zweiten Weltkrieg war die Region Mitteldeutschland neben dem Ruhrgebiet das industrielle Zentrum Deutschlands. Das ist Geschichte und wird höchstwahrscheinlich zu unseren Lebzeiten auch so bleiben.


rot mark mußt du schon mal näher erklären ? wer hat wen vertrieben ?? wer hat mit staatlicher unterstützung damals, als unternehmer, von der 'wende' profitiert ( versicherungen ect .) ??
wer hat denn suggeriert ,über jahre, im westen ist alles besser ??
wer hat blühende landschaften in aussicht gestellt ??
wer hat nach abschöpfung der märkte im osten sich schnell wieder vom 'acker' gemacht ??
vielleicht kommst du ja selber hinter die fragezeichen !!!
in einem gebe ich dir recht , es bedarf noch einige zeit dieses 'hinterlassene chaos' zu bewältigen !!
jetzt bedarf es menschen mit eigeninitiative vom arbeiter bis zum unternehmer und gut das sie es auch hier im 'osten' gibt, auch wenn 'steine'
in den weg gelegt werden , man wird es schaffen, auch ohne westen !!!



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#371

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 02:48
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Was ich hier von ein paar Usern im Bezug zu ihrer Wahrnehmung von Russland lese, also da wird mir manchmal himmelangst.
Da paaren sich eine nahezu krankhafte Russlandphobie mit der einseitigen Berichterstattung in den deutschen Medien. Mehrere 100 Jahre religiöse und politisch/ideologische Hetze zeigen ganz deutlich ihre erfolgreiche Wirkung und zeigen Auswüchse wie wir sie so nur noch beim Antisemitismus kennen.
Es fehlt ihnen ganz eindeutig an einer differenzierten Wahrnehmung und dem Willen sich der möglichen Meinungsvielfalt auch der in Russland zu bedienen.

Übrigens wird wohl der Innenminister (verantwortlicher Minister für den Sport) nach Sotschi fahren.


DoreHolm, Damals87 und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#372

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 06:48
von Waldmeister | 149 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #353
der große Zar Putin bekommt das Fracksausen. Angesichts der täglich eintreffenden Meldungen darüber, wer alles nicht nach Sotschi fährt, hat er mal Gnade vor "Recht " ( was man so in Russland unter Recht versteht ) walten lassen und den Herrn Chodorkowski und die beiden Pussy Tanten begnadigt, sodass sie voraussichtlich noch vor Weihnachten aus dem Gefängnis entlassen werden. Welch ein gütiger Mensch, ich halte es kaum aus die Bewunderung über solch liberale Haltung. Ob das man gut geht für Russland ?




Ich glaube kaum, daß der "Zar" Putin Fracksausen bekommt. Es werden mit Sicherheit schöne und ansehnliche Spiele. Und wenn dabei ein paar Leute fehlen, die den Sport politisch ausnutzen wollen, what shalls? Was stört es den russischen Bären? In unserem Wahn alles aber auch alles mit unseren Maßstäben (oder mit denen, die man als die unseren definiert, die wir absolut zu akzeptieren haben) zu messen, werden wir die Welt zwar mit unserem Besserwissertum überschwemmen aber niemals verstehen. Und ganz klar: ob Russland, ob USA, ob Deutschland: in erster Linie sind es Menschen, die mit dem was die Politiker uns vorgeben/vorspielen, meist überhaupt nichts zu tun haben/wollen. Meine Meinung.

Waldmeister


User, der keine Fremdzitate für sein Selbstwertgefühl benötigt.
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#373

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 07:31
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Statistik: Russland: Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in jeweiligen Preisen von 2003 bis 2013 (in US-Dollar) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Statistik: Russland: Staatsverschuldung von 2003 bis 2013 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Man sollte auch immer den Ausgangspunkt und die Entwicklungstendenzen beachten. Da geht es unter Putin in Russland doch sichtbar aufwärts. Dann einfach mal mit den Tendenzen in anderen Ländern vergleichen.


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#374

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 07:33
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

die Amnestie wurde vom russischen Parlament beschlossen.@Alfred

Weil Sie wer beantragt hat ?


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#375

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 07:37
von schnatterinchen (gelöscht)
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Die Pressekonferenz war eine schöne Show. Hat mich irgendwie an die Parteitage der Forza Italia erinnert.


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#376

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 07:46
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Putin ist nicht blöd. Mit der Amnestie nimmt er den Pussi-Fans, Greenpissern und Oligarchenliebhabern(Chodorkowskifans) die Protestgrundlage. Das sind nun mal, die in den Medien des Westens am stärksten propagierten Themen. Bleibt nur das Homothema für die Propagandamaschine übrig. Ist aber als internationales Thema nur in den westlich dekadenten Ländern der Renner. Global eher ein Schuss ins eigene Knie.
http://www.dw.de/kommentar-starker-putin...-weg/a-17308609


zuletzt bearbeitet 20.12.2013 09:36 | nach oben springen
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#377

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 08:05
von damals wars | 12.210 Beiträge

Ich warte darauf, das Klitschko von Putin die Freilassung von Timoschenko fordert!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#378

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 09:21
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #370

rot mark mußt du schon mal näher erklären ? wer hat wen vertrieben ??


Die sowjetischen Besatzer in der Anfangszeit und später die SED hat Unternehmen, viele Köpfe und damit das Know-How in den Westen vertrieben. Ein Beispiel wäre die Auto-Union, heute das Vorzeigeunternehmen Audi. Vor dem Krieg kam ein Viertel der deutschen Autoproduktion aus Sachsen. Und heute? Es gibt viele Beispiele, nicht nur Großunternehmen sondern auch viele mittelständische und Kleinbetriebe. Selbst Siemens in West-Berlin war die Gängeleien auf den Transitwegen leid, die Lage in Westberlin zu unsicher und hat als Konsequenz die Hauptverwaltung und einen größeren Teil des Unternehmens nach Bayern (München und Erlangen) verlegt. Vor allem Baden-Württemberg und Bayern müssten den Kommunisten noch heute für diesen Brain-Drain, für diese Industrie-feindliche Politik dankbar sein, das ihnen die Unternehmen, das Personal und das damit verbundene Wissen zugetrieben wurde, schließlich sind sie heute die Hauptprofiteure dieser Industrie-Vertreibungspolitik. Dort sind heute die gut bezahlten Arbeitsplätze, dort sprudeln die Steuern und profitiert die ganze Region.

Zitat von frank im Beitrag #370

wer hat denn suggeriert ,über jahre, im westen ist alles besser ??


Einfach einmal die Statistik der Wanderungsbewegungen der Bevölkerung zwischen 1949 und 1989 anschauen. Die Zahlen sprechen für sich, wo es besser war. Heute sagt man zu so etwas salopp "Abstimmung mit dem Umzugswagen".

Zitat von frank im Beitrag #370

in einem gebe ich dir recht , es bedarf noch einige zeit dieses 'hinterlassene chaos' zu bewältigen !!
jetzt bedarf es menschen mit eigeninitiative vom arbeiter bis zum unternehmer und gut das sie es auch hier im 'osten' gibt, auch wenn 'steine'
in den weg gelegt werden , man wird es schaffen, auch ohne westen !!!



Wie ich schon geschrieben habe, der Zug ist höchstwahrscheinlich abgefahren. Heute geht es in den westlichen Industriestaaten in Europa, Nordamerika und Japan nur noch darum, dass Vorhandene vor der Abwanderung in Billiglohnländer zu retten. Von einem großflächigen Neuaufbau einer Industrie ist da bis auf wenige Ausnahmen weit und breit nichts zu sehen. Und von Dienstleistung alleine kann kein Staat existieren. Vom sich gegenseitig die Haare schneiden kann niemand leben.


zuletzt bearbeitet 20.12.2013 09:55 | nach oben springen
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#379

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 09:38
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #370
Zitat von Tobeck im Beitrag #369
Zitat von ABV im Beitrag #302
Da stimme ich dir zu@Vogtländer. Und noch eines: in den gezielt erzeugten, völlig überzogenen Vorstellungen vom Leben im anderen Teil Deutschlands, sehe ich eine der Hauptgründe, warum noch immer Menschen mit der Wiedervereinigung unzufrieden sind. Oder gar in (N)ostalgie schwelgen.
Wer kennt denn nicht die Sprüche: " Im Westen ist alles viel besser", " im Westen bekommen sogar Arbeitslose über tausend Mark Arbeitslosengeld", " im Westen herrscht die absolute Freiheit. Da gibt es sogar ganz wenige Polizisten", und so weiter und so fort.
Als dann, so ab 1991 und 1992, die erste Euphorie über die Wiedervereinigung vergangen war, ging bei etlichen sofort das ganz große Jammern los.
Plötzlich war "alles Scheiße", plötzlich war die untergegangene DDR " doch nicht so schlimm".
Statt die endlich die Hirne einzuschalten und die Ärmel hochzukrempeln, wartete man lieber " auf die blühenden Landschaften". Und schimpfte auf Bundeskanzler Kohl, weil die nach einem Jahr Einheit noch immer nicht eingetreten waren.

Gruß Uwe


Woher sollten auch von heute auf morgen die blühenden Landschaften kommen? Die Unternehmer und Selbständigen, also Menschen mit Eigeninitiative, hatte man überwiegend vertrieben. Wer sollte also Unternehmen gründen und Arbeitsplätze schaffen? Zumal 1990 ein bereits ungünstiger Zeitpunkt für Unternehmensgründungen war - der Zug dafür war seit mindestens 10 bis 15 Jahren durch die sich verstärkende Globalisierung abgefahren. Das Fell des Bären bereits verteilt, die Märkte aufgeteilt, ein Zusatzbedarf an Produktionsstätten in Deutschland war im Prinzip nicht mehr vorhanden. Es sind überwiegend Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, nicht der Staat. Staaten mit großem Staatssektor sind irgendwann wirtschaftlich und finanziell am Ende, siehe Griechenland. Da ist dann immer eine schmerzhafte Schrumpfkur von nöten, so war es schon immer in der Geschichte. Bis zum zweiten Weltkrieg war die Region Mitteldeutschland neben dem Ruhrgebiet das industrielle Zentrum Deutschlands. Das ist Geschichte und wird höchstwahrscheinlich zu unseren Lebzeiten auch so bleiben.


rot mark mußt du schon mal näher erklären ? wer hat wen vertrieben ?? wer hat mit staatlicher unterstützung damals, als unternehmer, von der 'wende' profitiert ( versicherungen ect .) ??
wer hat denn suggeriert ,über jahre, im westen ist alles besser ??
wer hat blühende landschaften in aussicht gestellt ??
wer hat nach abschöpfung der märkte im osten sich schnell wieder vom 'acker' gemacht ??
vielleicht kommst du ja selber hinter die fragezeichen !!!
in einem gebe ich dir recht , es bedarf noch einige zeit dieses 'hinterlassene chaos' zu bewältigen !!
jetzt bedarf es menschen mit eigeninitiative vom arbeiter bis zum unternehmer und gut das sie es auch hier im 'osten' gibt, auch wenn 'steine'
in den weg gelegt werden , man wird es schaffen, auch ohne westen !!!




hast du noch nie von den Enteignungswellen der SED gehört ? Die schwappten mit schöner Regelmäßigkeit über die DDR von ihrer Gründung 1949 bis ich glaube etwa 1972 die letzte . Da hatte die SED alles zusammengestohlen, was man an Fapriken, Produktionsstätten, Handelsunternehmen so zusammenklauen kann. Es könnte so große Marken geben, die ihren Firmensitz in Mitteldeutschland hätten z.B. die Auto Union AG Zwickau, heute Ingolstadt, z.B. Teekanne Düsseldorf, früher Dresden, z.B. Lingnerwerke Düsseldorf, früher Dresden ( bekannt durch Odol) Wella Darmstadt, früher Rothenkirchen/Vogtland und Apolda /Thr..
Nicht zu verachten der große Landraub Ende der 50 er Jahre, als man Tausende freie Bauern in die Zwangskollektivierung, sprich Enteignung, schickte. Oder Aktion "Rose", der Tarnname der SED für die Enteignung udn Vertreibung tausender Hotels und Pensionen an der Ostsee.
Das sind nur ein paar berühmte Beispiele, es waren Tausende Betrieb die man zugrund richtete oder vertrieb. Das ist sicher ein Grund mit für die Deindustrialisierung Mitteldeutschlands von der man sich in absehbarer Zeit auch nicht erholen wird. Das alles dank den dilletierenden Genossen der SED, die ihre Gesellschaftsutopien so umsetzen wollten und dabei fürchterlich auf die Fresse gefallen sind. Um die SED tut es mir nicht leid aber um die Menschen, die darunter gelitten haben. Reicht das fürs Erste ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#380

RE: Gauck nicht nach Sotschi

in Themen vom Tage 20.12.2013 09:51
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #373
Statistik: Russland: Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in jeweiligen Preisen von 2003 bis 2013 (in US-Dollar) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Statistik: Russland: Staatsverschuldung von 2003 bis 2013 in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Man sollte auch immer den Ausgangspunkt und die Entwicklungstendenzen beachten. Da geht es unter Putin in Russland doch sichtbar aufwärts.


Große Öl- und Gasvorkommen sind keine Leistung Putins. Wenn sie das wären, dann wären sie auch eine Leistung von Gorbatschow und Jelzin. Denn unter denen gab es auch schon große Öl- und Gasvorkommen. Der Besitz von Rohstoffvorkommen war auch noch nie eine Leistung. Auch sind die hohen Weltmarktpreise für Öl- und Gas keine Leistung Putins. Nur auf den seit 13 Jahren stark (um 1000 %) gestiegenen Ölpreisen beruhen die von Dir genannten Zahlen, auf sonst nichts! Fast jeder kann bei großen Öl- und Gasvorkommen und hohen Rohstoff-Preisen die Staatsschulden abbauen und hohes Wirtschaftswachstum vorweisen. Medwedew selbst beklagte die "primitive Rohstoffwirtschaft". Man kann auch bei den dekadenten Öl-Scheichs in den arabischen Öl-Staaten keine eigene Leistung erkennen.


Zitat von Eisenacher im Beitrag #373

Dann einfach mal mit den Tendenzen in anderen Ländern vergleichen.


Anerkennung bekommen nur rohstoffarme Staaten, die praktisch aus dem Nichts etwas erwirtschaften, Wohlstand schaffen, Weltkonzerne hervorbringen und Leistungen in der Wissenschaft vorweisen können. Apropos Weltkonzerne - wo sind die russischen Weltkonzerne oder Weltmarktführer in der Bereichen Informationstechnologie, Elektrotechnik (z.B. Medizintechnik, Kraftwerksbau) in den Sparten Maschinenbau (z.B. Fahrzeugbau Straße und Schiene), Flugzeugbau, Schiffbau, Chemie, Pharmazie, u.s.w.? Wo waren denn während der Amtszeit Putins die Erfolge in der Wissenschaft, in der Grundlagenforschung? Wo gab es während der Amtszeit Putins die Nobelpreisträger in den Bereichen Physik, Chemie, Medizin und Wirtschaftswissenschaften? Einfach einmal mit der ellenlangen Liste von Nobelpreisträgern aus den USA in diesen 13 Jahren vergleichen.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.12.2013 09:52 | nach oben springen
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