#81

RE: Warum kamen an den Westgrenzen nicht ausschließlich Berufssoldaten zum Einsatz?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2015 08:31
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #79
...............


Hartmut du hast die Rentensprüche vergessen, stell dir vor die würden als ehemalige Berufssoldaten jetzt auch noch von der Deutschen Rentenversicherung Rente beziehen und das vom ehemaligen Gegner.[/quote]


Hallo Gert,

ich denke, die Sache mit den Rentenansprüchen relativert sich:
Meine 18 Monate bei den GT sind in der Kontenaufstellung der BfA als "Wehrdienst" angerechnet.
Deine Dienstzeit bei den GT doch sicher auch ?
Jetzt wäre an dieser Stelle mal die Aussage eines ehemaligen Berufssoldaten der GT zu seinen Rentenansprüchen für die Dienstzeit bei den GT nützlich, zwecks Vergleich.

Hier kam noch das Argument, dass im Falle von Nur-Berufssoldaten ein Einspar-Effekt an Ausbildungszeit aufgetreten wäre. Ich denke, das ist nicht vom Tisch zu wischen: Es macht schon einen Unterschied, ob es ein Verhältnis von 1/2 Jahr Ausbildungsregiment zu 1 Jahr Grenzdienst ist oder 1/2 Jahr Uffz-Schule zu 2 1/2 Jahren oder 9 1/2 Jahren Grenzdienst ist.

Gruss Hartmut


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zuletzt bearbeitet 20.07.2015 09:12 | nach oben springen

#82

RE: Warum kamen an den Westgrenzen nicht ausschließlich Berufssoldaten zum Einsatz?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2015 12:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #81
Zitat von Gert im Beitrag #79
...............


Hartmut du hast die Rentensprüche vergessen, stell dir vor die würden als ehemalige Berufssoldaten jetzt auch noch von der Deutschen Rentenversicherung Rente beziehen und das vom ehemaligen Gegner.



Hallo Gert,

ich denke, die Sache mit den Rentenansprüchen relativert sich:
Meine 18 Monate bei den GT sind in der Kontenaufstellung der BfA als "Wehrdienst" angerechnet.
Deine Dienstzeit bei den GT doch sicher auch ?
Jetzt wäre an dieser Stelle mal die Aussage eines ehemaligen Berufssoldaten der GT zu seinen Rentenansprüchen für die Dienstzeit bei den GT nützlich, zwecks Vergleich.

Hier kam noch das Argument, dass im Falle von Nur-Berufssoldaten ein Einspar-Effekt an Ausbildungszeit aufgetreten wäre. Ich denke, das ist nicht vom Tisch zu wischen: Es macht schon einen Unterschied, ob es ein Verhältnis von 1/2 Jahr Ausbildungsregiment zu 1 Jahr Grenzdienst ist oder 1/2 Jahr Uffz-Schule zu 2 1/2 Jahren oder 9 1/2 Jahren Grenzdienst ist.

Gruss Hartmut [/quote]

@Jobnomade, kurze Antwort von mir. (BU)
Die gesamte Dienstzeit ist mit Pflichtbeitragszeit gekennzeichnet, lediglich 1 Monat (Einberufung bis zur Ernennung zum US) erhielt den Zusatz
Wehrdienst.
Mit der Ernennung zum Uffz. war ich automatisch in der FZR.
Ist Alles anerkannt, ohne Theater wie es Hubert beschrieb.
Micha


Jobnomade hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#83

RE: Warum kamen an den Westgrenzen nicht ausschließlich Berufssoldaten zum Einsatz?

in Grenztruppen der DDR 21.07.2015 08:02
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #82
Zitat von Jobnomade im Beitrag #81
Zitat von Gert im Beitrag #79
...............


Hartmut du hast die Rentensprüche vergessen, stell dir vor die würden als ehemalige Berufssoldaten jetzt auch noch von der Deutschen Rentenversicherung Rente beziehen und das vom ehemaligen Gegner.



Hallo Gert,

ich denke, die Sache mit den Rentenansprüchen relativert sich:
Meine 18 Monate bei den GT sind in der Kontenaufstellung der BfA als "Wehrdienst" angerechnet.
Deine Dienstzeit bei den GT doch sicher auch ?
Jetzt wäre an dieser Stelle mal die Aussage eines ehemaligen Berufssoldaten der GT zu seinen Rentenansprüchen für die Dienstzeit bei den GT nützlich, zwecks Vergleich.

Hier kam noch das Argument, dass im Falle von Nur-Berufssoldaten ein Einspar-Effekt an Ausbildungszeit aufgetreten wäre. Ich denke, das ist nicht vom Tisch zu wischen: Es macht schon einen Unterschied, ob es ein Verhältnis von 1/2 Jahr Ausbildungsregiment zu 1 Jahr Grenzdienst ist oder 1/2 Jahr Uffz-Schule zu 2 1/2 Jahren oder 9 1/2 Jahren Grenzdienst ist.

Gruss Hartmut


@Jobnomade, kurze Antwort von mir. (BU)
Die gesamte Dienstzeit ist mit Pflichtbeitragszeit gekennzeichnet, lediglich 1 Monat (Einberufung bis zur Ernennung zum US) erhielt den Zusatz
Wehrdienst.
Mit der Ernennung zum Uffz. war ich automatisch in der FZR.
Ist Alles anerkannt, ohne Theater wie es Hubert beschrieb.
Micha[/quote]


Danke für die Aussage, Micha.
Also nix mit Siegerjustiz und Strafrenten und all dem Gelaber.....
Für mich entsteht so allmählich der Eindruck, dass die Dienstzeiten bei den Grenztruppen und der NVA rentenrechtlich im Grunde genau so behandelt werden wie die Dienstzeiten ehemaliger Bundeswehrsoldaten/uffze/Offiziere...
Und wenn das keine rechtsstaatliche Gleichbehandlung aller Deutschen ist - dann weiss ich auch nicht, was ich da noch sagen soll.
Dann ist für mich alles andere nur billige Polemik.
Leute - wir sind ein Volk - falls Ihr es noch nicht mitbekommen habt !!!!!!!!!!!!!

Gruss Hartmut


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#84

RE: Warum kamen an den Westgrenzen nicht ausschließlich Berufssoldaten zum Einsatz?

in Grenztruppen der DDR 21.07.2015 13:02
von passport | 2.634 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #83
Zitat von G.Michael im Beitrag #82
Zitat von Jobnomade im Beitrag #81
Zitat von Gert im Beitrag #79
...............


Hartmut du hast die Rentensprüche vergessen, stell dir vor die würden als ehemalige Berufssoldaten jetzt auch noch von der Deutschen Rentenversicherung Rente beziehen und das vom ehemaligen Gegner.



Hallo Gert,

ich denke, die Sache mit den Rentenansprüchen relativert sich:
Meine 18 Monate bei den GT sind in der Kontenaufstellung der BfA als "Wehrdienst" angerechnet.
Deine Dienstzeit bei den GT doch sicher auch ?
Jetzt wäre an dieser Stelle mal die Aussage eines ehemaligen Berufssoldaten der GT zu seinen Rentenansprüchen für die Dienstzeit bei den GT nützlich, zwecks Vergleich.

Hier kam noch das Argument, dass im Falle von Nur-Berufssoldaten ein Einspar-Effekt an Ausbildungszeit aufgetreten wäre. Ich denke, das ist nicht vom Tisch zu wischen: Es macht schon einen Unterschied, ob es ein Verhältnis von 1/2 Jahr Ausbildungsregiment zu 1 Jahr Grenzdienst ist oder 1/2 Jahr Uffz-Schule zu 2 1/2 Jahren oder 9 1/2 Jahren Grenzdienst ist.

Gruss Hartmut


@Jobnomade, kurze Antwort von mir. (BU)
Die gesamte Dienstzeit ist mit Pflichtbeitragszeit gekennzeichnet, lediglich 1 Monat (Einberufung bis zur Ernennung zum US) erhielt den Zusatz
Wehrdienst.
Mit der Ernennung zum Uffz. war ich automatisch in der FZR.
Ist Alles anerkannt, ohne Theater wie es Hubert beschrieb.
Micha



Danke für die Aussage, Micha.
Also nix mit Siegerjustiz und Strafrenten und all dem Gelaber.....
Für mich entsteht so allmählich der Eindruck, dass die Dienstzeiten bei den Grenztruppen und der NVA rentenrechtlich im Grunde genau so behandelt werden wie die Dienstzeiten ehemaliger Bundeswehrsoldaten/uffze/Offiziere...
Und wenn das keine rechtsstaatliche Gleichbehandlung aller Deutschen ist - dann weiss ich auch nicht, was ich da noch sagen soll.
Dann ist für mich alles andere nur billige Polemik.
Leute - wir sind ein Volk - falls Ihr es noch nicht mitbekommen habt !!!!!!!!!!!!!

Gruss Hartmut
[/quote]




Tja @Jobnomade , aber das trifft nicht für ALLE zu ! Siegerjustiz und Strafrenten sind immer noch aktuell. Betroffen sind, soweit meine Informationen stimmen, davon noch ca. 120 000 Personen.


passport


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#85

RE: Warum kamen an den Westgrenzen nicht ausschließlich Berufssoldaten zum Einsatz?

in Grenztruppen der DDR 22.07.2015 09:00
von 94 | 10.792 Beiträge

Die Rentendiskussion ist doch voll daneben, gerade hier! Es wurde sogar schon der passende Thread reaktiviert (Rentenverlauf), ist aber wohlverlorene Liebesmüh? Na egal, zum Thema ...

Es ist ein mMn nicht zu unterschätzender psychologischer Aspekt, dass Wehrpflichtige und Zeitsoldaten, welche nach ihrem Ehrendienst zurück in die 'normalen' Bevölkerungskreise kamen, beim Aufbau und Erhalt des Mythos von der unüberwindbaren Grenze sehr hilfreich waren. Die Sicherung der Staatsgrenze und auch die Wirkung eines §213 began doch nicht erst im Sperrgebiet.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#86

RE: Warum kamen an den Westgrenzen nicht ausschließlich Berufssoldaten zum Einsatz?

in Grenztruppen der DDR 22.07.2015 11:24
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #85
Die Rentendiskussion ist doch voll daneben, gerade hier! Es wurde sogar schon der passende Thread reaktiviert (Rentenverlauf), ist aber wohlverlorene Liebesmüh? Na egal, zum Thema ...

Es ist ein mMn nicht zu unterschätzender psychologischer Aspekt, dass Wehrpflichtige und Zeitsoldaten, welche nach ihrem Ehrendienst zurück in die 'normalen' Bevölkerungskreise kamen, beim Aufbau und Erhalt des Mythos von der unüberwindbaren Grenze sehr hilfreich waren. Die Sicherung der Staatsgrenze und auch die Wirkung eines §213 began doch nicht erst im Sperrgebiet.


Hast ja Recht, in beiden Punkten....
Das Renten-Stöckchen hab ich nicht geworfen - aber aufgehoben, stimmt - ich gelobe Besserung !

Zum 2. Punkt: In meinem Umfeld hat sich in den Jahren nach dem Wehrdienst nie einer getraut, mich zu fragen, wie seine Chancen wären, die DDR über die grüne Grenze in der Rhön zu verlassen. Ich hätte ihm auch davon abgeraten - das gebe ich zu.
Ich hoffe, Du hast während und nach Deiner Dienstzeit bei den GT auch allen davon dringlichst abgeraten, die DDR per Grenzdurchbruch zu verlassen ?!!!!

Ach, und noch ein kleines OT, sorry:
Mein Glückwunsch zum Knacken der 10000-Beiträge-Marke.
und
Ich mach mal den Erbsenzähler "begann" ist wohl korrekt...

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
der 39. und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 22.07.2015 11:36 | nach oben springen



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