#81

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 25.11.2013 18:36
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, ZKOM......
Zustimmung zum Beitrag -----aber waren das nicht zwei Tage die Woche......? Ist ja schon ne Weile her, aber mir ist so -
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#82

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 25.11.2013 18:42
von RudiEK89 | 1.950 Beiträge

@Alfred, da wäre ich aber sauer gewesen, weil ich bei den Grenztruppen und bei der VP einiges mehr bekommen habe.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#83

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 25.11.2013 18:44
von 80er | 561 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #79

[...] Man stellte mir einen Verdienst von ca. 1500 Mark in Aussicht.
Was hättest du in diesem Alter gesagt, wo ein Schichtarbeiter in der Industrie 700 - 800 Mark mit nach Hause nahm.
Aber wie in einem anderen Tread schon geschrieben, wurde ich auf Grund meiner Verwandtschaft in Berlin-West abgelehnt.

Andreas

Das wäre für mich aus zwei Gründen keine Option gewesen:
Erstens hat mir Geld nie etwas bedeutet und zweitens hätten 800 Mark in der DDR ebenso wenig Kaufkraft gehabt, wie 1500 Mark.


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#84

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 25.11.2013 18:45
von RudiEK89 | 1.950 Beiträge

Übrigens habe ich letzten Samstag Akteneinsicht bei der Behörde beantragt.
Möchte auch meine Akte lesen, die der Verfassungsschutz auch schon gelesen hat.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#85

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 25.11.2013 18:45
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #72








Setze mal statt BND das Wort Verfassungsschutz ein, dann sieht die Sache schon ein wenig anders aus. BND, Verfassungsschutz, MAD, das sind Behörden, die allesamt in einer Gruppe "Geheimdienst" zusammengefasst werden können, ebendso wie das MfS eine Gruppe war. Das MfS war eben diese Zusammenfassung und ein Teil davon hat sich mit Auslandsaufklärung befasst und die hätte sich für Dich auch nur dann interessiert, wenn Du in Verbindung mit ausländischen Kräften agiert hättest. Ich hoffe, Du weißt, was ich damit ausdrücken will. Die vermischst hier entweder aus Oberflächlichkeit oder auch bewußt Dinge, die nicht unmitelbar zusammen gehören. Äpfel, Birnen und Pflaumen sind was Verschiedenes, gehören aber alle zur Obstgruppe.

Zitat



@DoreHolm ich kenne mich sehr gut aus mit den Sichehrheitsorganen dieses Landes. Wenn hier jemand einen Mischmasch oder Vergleich von Äpfel und Birnen durchgeführt, dann war es@Rostocker. Auf diesen Post habe ich reagiert, um ihm klar zu machen, was für einen unqualifizierten Vergleich er da anstellt. Es wäre gut, wenn du mir antwortest, wenn du vorher richtig liest, dann kannst du dir solche Peinlichkeiten ersparen. Vor allem finde ich es ja grotesk das du den Militärischen Abschirmdienst noch in den Ring hineinwirfst. Mit dem habe ich als Zivilist ja nun gar nichts zu tun.[/quote]

Grün: Den habe ich mit in den Ring geworfen, weil das ostdeutsche Pendant dazu eben auch ein Teil des MfS war. Das ist eben m.E. eine unzulässige und irreführende Verallgemeinerung der meisten Medien und bestimmter interessierter Kreise oder auch von Dummschwätzern, wenn alle Mitarbeiter des MfS, egal unter welcher Abteilung sie gedient haben und sogar die Wachsoldaten, deren vordringliche Aufgabe es war, eben Wache zu schieben, allesamt gleichermaßen in einen Topf geschmissen werden.



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#86

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 25.11.2013 18:49
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #82
@Alfred, da wäre ich aber sauer gewesen, weil ich bei den Grenztruppen und bei der VP einiges mehr bekommen habe.


Es kam ja immer auf den Einstiegsdienstgrad an, genau wie bei der VP oder der NVA.
Aber das Thema Gehalt wäre ja schon wieder ein eigenes Thema.


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#87

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 25.11.2013 18:50
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #83
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #79

[...] Man stellte mir einen Verdienst von ca. 1500 Mark in Aussicht.
Was hättest du in diesem Alter gesagt, wo ein Schichtarbeiter in der Industrie 700 - 800 Mark mit nach Hause nahm.
Aber wie in einem anderen Tread schon geschrieben, wurde ich auf Grund meiner Verwandtschaft in Berlin-West abgelehnt.

Andreas

Das wäre für mich aus zwei Gründen keine Option gewesen:
Erstens hat mir Geld nie etwas bedeutet und zweitens hätten 800 Mark in der DDR ebenso wenig Kaufkraft gehabt, wie 1500 Mark.



Grün: Da möchte ich mal widersprechen. Mit fast einer Verdoppelung in diesem Bereich konnte man auch in der DDR einiges mehr machen. Was meinst Du, weshalb sich viele freiwillig nach lukrativen Zusatzverdienstmöglichkeiten gerissen haben ? Wenn bei uns ein Reichsbahnwagon oder Kesselwagen kam, mitten in der Nacht, da kam die Entladekolonne und das Geld floss. In diese Truppe kamst Du nicht so ohne Weiteres rein. Nur wenn einer irgendwann ausstieg, aber da standen schon einige bereit.



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#88

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 25.11.2013 19:01
von RudiEK89 | 1.950 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #83
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #79

[...] Man stellte mir einen Verdienst von ca. 1500 Mark in Aussicht.
Was hättest du in diesem Alter gesagt, wo ein Schichtarbeiter in der Industrie 700 - 800 Mark mit nach Hause nahm.
Aber wie in einem anderen Tread schon geschrieben, wurde ich auf Grund meiner Verwandtschaft in Berlin-West abgelehnt.

Andreas

Das wäre für mich aus zwei Gründen keine Option gewesen:
Erstens hat mir Geld nie etwas bedeutet und zweitens hätten 800 Mark in der DDR ebenso wenig Kaufkraft gehabt, wie 1500 Mark.


Ich war 3 Jahre bei den GT und habe während meiner Dienstzeit 16.000 Mark gespart. und das mit 21 Jahren.
Frag da mal, wer das noch hatte in diesem Alter?
Dafür kaufte ich mir im März 1989 einen PKW Trabant. Mehr muss ich wegen der Jahreszahl nicht sagen.
Einfach Pech gehabt.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
80er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#89

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 26.11.2013 10:35
von ABV | 4.202 Beiträge

Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Vielleicht beschäftigt sich die Wissenschaft eines Tages mit der Frage, wie die einzelnen ehemaligen Volkspolizisten, in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung, mit dem ungeheuren psychologischen Druck fertig geworden sind, unter dem sie damals standen. Einerseits musste man sich beinahe täglich immer neuen, schwererer werdenden Herausforderungen stellen, andererseits konnte "jeder Tag der letzte sein". Ich meinte damit nicht, dass einem im Dienst etwas passieren kann. Sondern das "Damoklesschwert" der Entlassung. Und dem damit einhergehenden sozialen, sowie gesellschaftlichen Abstieg.
So richtig reden konnte man über seine Probleme, Sorgen und Nöte damals mit niemanden. Selbst ein Teil der früheren "Verantwortungsträger" tat plötzlich so, als wären sie erst am 03. Oktober 1990 in die Polizei eingestellt worden. "Böse" sprich "kommunistisch angehaucht", waren immer nur die anderen. Ich habe tatsächlich Ende 1990 erlebt, dass sich ein Kollege darüber mokierte, " dass in Berlin irgendwelche hohe VP-Offiziere in der Verwaltung untertauchen wollten". Anschließend äußerte er seine tiefe Befriedigung darüber, dass die Offiziere, ich glaube es handelte sich um ehemalige Obristen, sofort entlassen wurden.
Ich dachte nur: dass kann der doch nicht wirklich ernst meinen! Mensch Junge, du sitzt doch im selben Boot. Du warst doch selbst bei der VP! Wie kann man sich derart abfällig und befriedigt über das Unglück anderer äußern?
Solche Beispiele gab es noch mehr. Einer meinte plötzlich " schon immer ein Kommunistenhasser" gewesen zu sein. Als Volkspolizist????
Andere betonten bei jeder Gelegenheit, " nie etwas mit der Stasi zu tun gehabt zu haben."
In dieser Zeit entstand eine Atmosphäre des Misstrauens. Statt offen über die Vergangenheit zu reden, verschanzten sich die meisten hinter tiefem Schweigen. Oder sie taten ebenso, wie oben beschrieben. Erschwerend kam dabei noch hinzu, dass die Medien nicht gerade ein gutes Bild von den ehemaligen VP-Angehörigen entwarfen. Ich kann mich noch an einen Spiegel-Artikel aus dem Jahre 1992 erinnern. Damals hatte ein Reporter Polizisten der Wache Eberswalde während des Dienstes begleitet und zu ihrer Stimmung befragt.
Für mich bezeichnend war die "Szene", als eine Streifenwagenbesatzung (bestehend aus ehemaligen Volkspolizisten), während einer Verkehrskontrolle einen Kraftfahrer " zu Boden brachten" und in Handschellen legte. Angeblich, weil dieser keine Papiere vorweisen konnte. Zufällig kam der Schutzbereichsleiter (welcher aus Nordrheinwestfalen stammte), zufällig am Ort des Geschehens vorbei. Zornig befahl er den Polizisten, den Mann sofort die Handfesseln abzunehmen.
Im anschließendem Interview äußerte der Schutzbereichsleiter sogar Verständnis für das Verhalten seiner Unterstellten: " Wer weiß wie ich mich verhalten hätte, wenn ich es früher bei der Volkspolizei nicht anders gelernt habe."
Verzeiht ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun? Abgesehen davon, dass es in der DDR absolut nicht üblich war, harmlose Kraftfahrer wegen vergessener Papiere zu fesseln, hat der Schutzbereichsleiter seinen Unterstellten mit der Äußerung keinen Gefallen getan.
Waren ehemalige Volkspolizisten in den Anfangsjahren des wiedervereinigten Deutschlands so etwas wie "Polizisten 2. Klasse"? Oder täuscht dieser Eindruck? Mich würde auch interessieren, wie der Übernahme / Integrationsprozess von ehemaligen VP-Angehörigen in die Länderpolizeien und natürlich auch beim Bund, von außen, von der Bevölkerung, wahrgenommen wurde.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#90

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 26.11.2013 12:18
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #89
Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Vielleicht beschäftigt sich die Wissenschaft eines Tages mit der Frage, wie die einzelnen ehemaligen Volkspolizisten, in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung, mit dem ungeheuren psychologischen Druck fertig geworden sind, unter dem sie damals standen. Einerseits musste man sich beinahe täglich immer neuen, schwererer werdenden Herausforderungen stellen, andererseits konnte "jeder Tag der letzte sein". Ich meinte damit nicht, dass einem im Dienst etwas passieren kann. Sondern das "Damoklesschwert" der Entlassung. Und dem damit einhergehenden sozialen, sowie gesellschaftlichen Abstieg.
So richtig reden konnte man über seine Probleme, Sorgen und Nöte damals mit niemanden. Selbst ein Teil der früheren "Verantwortungsträger" tat plötzlich so, als wären sie erst am 03. Oktober 1990 in die Polizei eingestellt worden. "Böse" sprich "kommunistisch angehaucht", waren immer nur die anderen. Ich habe tatsächlich Ende 1990 erlebt, dass sich ein Kollege darüber mokierte, " dass in Berlin irgendwelche hohe VP-Offiziere in der Verwaltung untertauchen wollten". Anschließend äußerte er seine tiefe Befriedigung darüber, dass die Offiziere, ich glaube es handelte sich um ehemalige Obristen, sofort entlassen wurden.
Ich dachte nur: dass kann der doch nicht wirklich ernst meinen! Mensch Junge, du sitzt doch im selben Boot. Du warst doch selbst bei der VP! Wie kann man sich derart abfällig und befriedigt über das Unglück anderer äußern?
Solche Beispiele gab es noch mehr. Einer meinte plötzlich " schon immer ein Kommunistenhasser" gewesen zu sein. Als Volkspolizist????
Andere betonten bei jeder Gelegenheit, " nie etwas mit der Stasi zu tun gehabt zu haben."

In dieser Zeit entstand eine Atmosphäre des Misstrauens. Statt offen über die Vergangenheit zu reden, verschanzten sich die meisten hinter tiefem Schweigen. Oder sie taten ebenso, wie oben beschrieben. Erschwerend kam dabei noch hinzu, dass die Medien nicht gerade ein gutes Bild von den ehemaligen VP-Angehörigen entwarfen. Ich kann mich noch an einen Spiegel-Artikel aus dem Jahre 1992 erinnern. Damals hatte ein Reporter Polizisten der Wache Eberswalde während des Dienstes begleitet und zu ihrer Stimmung befragt.
Für mich bezeichnend war die "Szene", als eine Streifenwagenbesatzung (bestehend aus ehemaligen Volkspolizisten), während einer Verkehrskontrolle einen Kraftfahrer " zu Boden brachten" und in Handschellen legte. Angeblich, weil dieser keine Papiere vorweisen konnte. Zufällig kam der Schutzbereichsleiter (welcher aus Nordrheinwestfalen stammte), zufällig am Ort des Geschehens vorbei. Zornig befahl er den Polizisten, den Mann sofort die Handfesseln abzunehmen.
Im anschließendem Interview äußerte der Schutzbereichsleiter sogar Verständnis für das Verhalten seiner Unterstellten: " Wer weiß wie ich mich verhalten hätte, wenn ich es früher bei der Volkspolizei nicht anders gelernt habe."
Verzeiht ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun? Abgesehen davon, dass es in der DDR absolut nicht üblich war, harmlose Kraftfahrer wegen vergessener Papiere zu fesseln, hat der Schutzbereichsleiter seinen Unterstellten mit der Äußerung keinen Gefallen getan.
Waren ehemalige Volkspolizisten in den Anfangsjahren des wiedervereinigten Deutschlands so etwas wie "Polizisten 2. Klasse"? Oder täuscht dieser Eindruck? Mich würde auch interessieren, wie der Übernahme / Integrationsprozess von ehemaligen VP-Angehörigen in die Länderpolizeien und natürlich auch beim Bund, von außen, von der Bevölkerung, wahrgenommen wurde.

Gruß an alle
Uwe


Da haben sich die wahren Charaktere geoutet. Vor solchen könnte man nur noch ausspucken. Wenn sie wenigstens ihre Klappe gehalten hätten, aber auch noch ihre Kollegen und ihre eigene frühere Tätigkeit in den Dreck treten !



Kurt und ABV haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 26.11.2013 12:19 | nach oben springen

#91

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 26.11.2013 18:17
von berlin3321 | 2.515 Beiträge

@ Dore: Wir hatten es schon in einem anderen Fred: Hätte es nicht gereicht, den rot markierten Text mittels Copy und Paste zu zitieren?

Hätte dann so aus gesehen:

Zitat
Selbst ein Teil der früheren "Verantwortungsträger" tat plötzlich so, als wären sie erst am 03. Oktober 1990 in die Polizei eingestellt worden. "Böse" sprich "kommunistisch angehaucht", waren immer nur die anderen. Ich habe tatsächlich Ende 1990 erlebt, dass sich ein Kollege darüber mokierte, " dass in Berlin irgendwelche hohe VP-Offiziere in der Verwaltung untertauchen wollten". Anschließend äußerte er seine tiefe Befriedigung darüber, dass die Offiziere, ich glaube es handelte sich um ehemalige Obristen, sofort entlassen wurden.
Ich dachte nur: dass kann der doch nicht wirklich ernst meinen! Mensch Junge, du sitzt doch im selben Boot. Du warst doch selbst bei der VP! Wie kann man sich derart abfällig und befriedigt über das Unglück anderer äußern?
Solche Beispiele gab es noch mehr. Einer meinte plötzlich " schon immer ein Kommunistenhasser" gewesen zu sein. Als Volkspolizist????
Andere betonten bei jeder Gelegenheit, " nie etwas mit der Stasi zu tun gehabt zu haben."



MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#92

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 29.11.2013 18:21
von RudiEK89 | 1.950 Beiträge

Als ich im März 1989 bei der Schutzpolizei in Leipzig anfing, standen da 1100 Mark auf dem Lohnzettel.
Das waren 500 Mark weniger als bei den Grenztruppen..
Aber zurück zum Thema. Auch der Kader Offizierr der VP berief sich bei meiner Einstellung zur VP auf die "saubere" Akte bei den GT.
Ohne diese hätte man mich nicht eingestellt, sagte er.
Die Ablehnung durch das MfS lag daneben. Es dauerte nicht lange, war der Kaderleiter weg und ich bin noch dabei.
Kann also nicht so schlimm gewesen sein.

Gruß Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#93

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 29.11.2013 18:56
von frank | 1.753 Beiträge

[quote=ABV|p309132]BND und Verfassungsschutz holen niemanden früh um sechs Uhr, oder wann auch immer, zur Vernehmung ab. Im heutigen Deutschland besteht eine strikte Trennung von Geheimdiensten und Polizei. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen BND / VS und dem MfS. Das ja bekanntlich auch polizeiliche Befugnisse besaß und sogar eigene Untersuchungshaftanstalten unterhielt.

Gruß Uwe[/quote]

mit seinem glauben sollte man seelig werden !!
warum gibt es in deutschland mehrere geheimdienstliche instutitionen ( BND, BGS ,MAD, VS ) ??
kann man ja , ich sag mal , einem 'fehler' , schön den 'schwarzen peter' hin und her spielen bis neues gras gewachsen ist und die systemtreue journaillie ,
ihr 'werk' vollendet hatt !!
zu ddr - zeiten gab es das unter dem noch heute gejagten begriff : MFS !!
heute sind mehrere geheimdienste der BRD nicht in der lage , das privatleben einer kanzlerin zu gewährleisten !!
wie siehts denn dann mit dem eigenen volk aus ??
will mann das gar nicht ??
ein schöner staatsschutz !!
ich gebe @ rostocker volkommen recht im vorbeitrag , die können alles , machen das und keiner stoppt 'Sie ',
auch kein deutsches recht !! was hier zählt ist Macht !!!



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#94

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 29.11.2013 20:31
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von frank im Beitrag #93
[quote=ABV|p309132]BND und Verfassungsschutz holen niemanden früh um sechs Uhr, oder wann auch immer, zur Vernehmung ab. Im heutigen Deutschland besteht eine strikte Trennung von Geheimdiensten und Polizei. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen BND / VS und dem MfS. Das ja bekanntlich auch polizeiliche Befugnisse besaß und sogar eigene Untersuchungshaftanstalten unterhielt.

Gruß Uwe

mit seinem glauben sollte man seelig werden !!
warum gibt es in deutschland mehrere geheimdienstliche instutitionen ( BND, BGS ,MAD, VS ) ??
kann man ja , ich sag mal , einem 'fehler' , schön den 'schwarzen peter' hin und her spielen bis neues gras gewachsen ist und die systemtreue journaillie ,
ihr 'werk' vollendet hatt !!
zu ddr - zeiten gab es das unter dem noch heute gejagten begriff : MFS !!
heute sind mehrere geheimdienste der BRD nicht in der lage , das privatleben einer kanzlerin zu gewährleisten !!
wie siehts denn dann mit dem eigenen volk aus ??
will mann das gar nicht ??
ein schöner staatsschutz !!

ich gebe @ rostocker volkommen recht im vorbeitrag , die können alles , machen das und keiner stoppt 'Sie ',
auch kein deutsches recht !! was hier zählt ist Macht !!!



Ich frag mich immer warum die abgewickelten Geheimdienstler immer noch so abgehen auf die aktuellen Geheimdienstler ist das Neid oder so eine Art Spätenttäuschung ob der eigenen nachgewiesenen Unfähigkeit


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.11.2013 20:41 | nach oben springen

#95

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 29.11.2013 22:32
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #93
[quote=ABV|p309132]BND und Verfassungsschutz holen niemanden früh um sechs Uhr, oder wann auch immer, zur Vernehmung ab. Im heutigen Deutschland besteht eine strikte Trennung von Geheimdiensten und Polizei. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen BND / VS und dem MfS. Das ja bekanntlich auch polizeiliche Befugnisse besaß und sogar eigene Untersuchungshaftanstalten unterhielt.

Gruß Uwe


mit seinem glauben sollte man seelig werden !!
warum gibt es in deutschland mehrere geheimdienstliche instutitionen ( BND, BGS ,MAD, VS ) ??
kann man ja , ich sag mal , einem 'fehler' , schön den 'schwarzen peter' hin und her spielen bis neues gras gewachsen ist und die systemtreue journaillie ,
ihr 'werk' vollendet hatt !!
zu ddr - zeiten gab es das unter dem noch heute gejagten begriff : MFS !!
heute sind mehrere geheimdienste der BRD nicht in der lage , das privatleben einer kanzlerin zu gewährleisten !!
wie siehts denn dann mit dem eigenen volk aus ??
will mann das gar nicht ??
ein schöner staatsschutz !!
ich gebe @ rostocker volkommen recht im vorbeitrag , die können alles , machen das und keiner stoppt 'Sie ',
auch kein deutsches recht !! was hier zählt ist Macht !!!
[/quote]

@frank, mehr kann man sich nicht disqualifizieren, als mit dem Beitrag, den du hier zusammen geschrieben hast. Mein Tipp:
Lies dir das Sammelsurium an Worten noch mal durch und sortiere sie zu einem sinngebenden Text.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#96

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 01.12.2013 22:13
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #94
Zitat von frank im Beitrag #93
[quote=ABV|p309132]BND und Verfassungsschutz holen niemanden früh um sechs Uhr, oder wann auch immer, zur Vernehmung ab. Im heutigen Deutschland besteht eine strikte Trennung von Geheimdiensten und Polizei. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen BND / VS und dem MfS. Das ja bekanntlich auch polizeiliche Befugnisse besaß und sogar eigene Untersuchungshaftanstalten unterhielt.

Gruß Uwe

mit seinem glauben sollte man seelig werden !!
warum gibt es in deutschland mehrere geheimdienstliche instutitionen ( BND, BGS ,MAD, VS ) ??
kann man ja , ich sag mal , einem 'fehler' , schön den 'schwarzen peter' hin und her spielen bis neues gras gewachsen ist und die systemtreue journaillie ,
ihr 'werk' vollendet hatt !!
zu ddr - zeiten gab es das unter dem noch heute gejagten begriff : MFS !!
heute sind mehrere geheimdienste der BRD nicht in der lage , das privatleben einer kanzlerin zu gewährleisten !!
wie siehts denn dann mit dem eigenen volk aus ??
will mann das gar nicht ??
ein schöner staatsschutz !!

ich gebe @ rostocker volkommen recht im vorbeitrag , die können alles , machen das und keiner stoppt 'Sie ',
auch kein deutsches recht !! was hier zählt ist Macht !!!



Ich frag mich immer warum die abgewickelten Geheimdienstler immer noch so abgehen auf die aktuellen Geheimdienstler ist das Neid oder so eine Art Spätenttäuschung ob der eigenen nachgewiesenen Unfähigkeit



das mußt du schon die 'geheimdienstler' der damaligen zeit selber fragen , aber wenn du willst bin ich auch einer von diesen !! , ganz geheim ???

neidisch auf die 'aktuellen' , selten so gelacht !!
bin froh das , dem Mfs zur 'wende' eine 'nachgewiesene unfähigkeit' angehangen wurde !!!
alles andere wäre bestimmt nicht lustig !!!



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#97

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 01.12.2013 22:52
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #95
Zitat von frank im Beitrag #93
[quote=ABV|p309132]BND und Verfassungsschutz holen niemanden früh um sechs Uhr, oder wann auch immer, zur Vernehmung ab. Im heutigen Deutschland besteht eine strikte Trennung von Geheimdiensten und Polizei. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen BND / VS und dem MfS. Das ja bekanntlich auch polizeiliche Befugnisse besaß und sogar eigene Untersuchungshaftanstalten unterhielt.

Gruß Uwe


mit seinem glauben sollte man seelig werden !!
warum gibt es in deutschland mehrere geheimdienstliche instutitionen ( BND, BGS ,MAD, VS ) ??
kann man ja , ich sag mal , einem 'fehler' , schön den 'schwarzen peter' hin und her spielen bis neues gras gewachsen ist und die systemtreue journaillie ,
ihr 'werk' vollendet hatt !!
zu ddr - zeiten gab es das unter dem noch heute gejagten begriff : MFS !!
heute sind mehrere geheimdienste der BRD nicht in der lage , das privatleben einer kanzlerin zu gewährleisten !!
wie siehts denn dann mit dem eigenen volk aus ??
will mann das gar nicht ??
ein schöner staatsschutz !!
ich gebe @ rostocker volkommen recht im vorbeitrag , die können alles , machen das und keiner stoppt 'Sie ',
auch kein deutsches recht !! was hier zählt ist Macht !!!



@frank, mehr kann man sich nicht disqualifizieren, als mit dem Beitrag, den du hier zusammen geschrieben hast. Mein Tipp:
Lies dir das Sammelsurium an Worten noch mal durch und sortiere sie zu einem sinngebenden Text.

[/quote]

im übrigen lese ich meine beiträge bevor ich sie absende durch !
inhaltlich sollten sie dann schon mit meiner meinung übereinstimmen!!
fals ein user meine post's nicht verstehen oder die wahrheit nicht einordnen möchte, kann ich leider nichts dafür !!
mein Tipp : lies dir mal dein sammelsurium durch !
für meine person hast du dich schon lange disqualifiziert !!!



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#98

RE: Übernahme von Angehörigen der ehemaligen Volkspolizei nach der Wiedervereinigung

in Das Ende der DDR 01.12.2013 23:52
von Gelöschtes Mitglied
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Danke für den Blick hinter die Kulissen @ABV,ist ein inter. Thema.

Gruß ek40


ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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