#1

DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 21.11.2013 18:11
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde,
wir hatten letztens ein Gespräch in einer Familienrunde (Geburtstag) und da ging es um das Thema: "Als DDR-Bürger im Westen eine Erbschaft antreten." Die Frage war natürlich, wo hat die DDR dann die Hände aufgehalten, hat sie das überhaupt, was und vor allem, wie wurde ausgezahlt? Wie ging man mit Grundstücken und Immobilien um?

Dann wurde auf der Feier eine Geschichte aus meiner nahen Verwandtschaft erzählt. In der Geschichte gab es zwei Schwestern, eine war in der BRD, eine lebte in der DDR. Die Dame in der BRD verstarb und hatte keine Angehörigen, außer der Schwester in der DDR. Die Erbschaft betrug einige tausend DM, Lebensversicherung (sie war die Begünstigte) und eine Eigentumswohnung. Es gab keine Kinder, der Gatte bereits verstorben, er war zu lebzeiten Beamter und die Dame hatte ebenfalls eine gute Rente.

Die Schwester in der DDR war aber noch keine Rentnerin, konnte allerdings zur Beerdigung reisen. Das Barvermögen, welches im Hause war, nahm sie sich bei der Rückreise mit in die DDR. Nun, ging es um die restlichen Dinge wie Eigentumswohnung, Spareinlagen, Lebensversicherung etc. Es gab ein Testament und sie war einziger Erbe. Es wurde dann erzählt, dass man von der DDR aus einen RA beauftragte, der im Westen tätig war und gleichzeitig ein RA im Osten, der dann die Erbschaft in der DDR verwaltete, also entgegennahm. Es soll einen Streit gegeben haben um die Summe welche für den Verkauf der Eigentumswohnung herauskam, weil man in der DDR davon ausging, man hätte absichtlich die Wohnung zu billigsten Preis verschleudert. Die Beerdigungskosten waren ebenfalls extrem hoch. Was daran nun wahr ist, keine Ahnung.

Jedenfalls sah die Erbin vorerst keine einzige DM obwohl die Spareinlagen in DM auf ein Konto in der DDR eingezahlt waren. Ihr wurde immer wieder gesagt, dass diese Sache noch strittig und nicht abgeschlossen sei. Erst nach Abschluss aller Dinge würde sie benachrichtigt. Diese Dame schaltete nun einen eigenen RA ein, welcher allerdings ihr klar machte, dass ihm dann ebenfalls eine Kostennote in DM zustehe. Die Dame willigte ein und der RA wurde tätig. Nach 8 Monaten dann, bekam diese Dame Nachricht, dass nun alles geklärt wäre und sie über eine Summe "X" verfügen könnte. Sie musste damit zu einer Bank nach Berlin fahren. Im Beisein des von ihr beauftragten RA bekam sie Zugang zum Konto. Sie erhielt auf der Bank nun erstmals einen Überblick auf ihr Guthaben. Gleichzeitig ebenfalls schon alle Kosten der Anwälte, Banken, etc. präsentiert, auch die Kostennote des DDR-RA war bereits vom Konto abgebucht. Für diese bereits getätigten Abbuchungen berechnete die DDR-Bank wiederum Gebühren. Der Dame waren nun nur noch einige tausend DM übriggeblieben. Auf das Raten ihrer Kinder, hat sie dann das Devisenkonto in der DDR nach wenigen Wochen gelöscht, denn die Kontoführungsgebühren waren anscheinend extrem hoch angesetzt, schon die Einrichtung kostete. Natürlich alles in DM. Zur Auflösung zahlte man ihr dann alles in Forum-Schecks aus. Leider verstarb diese Dame kurze Zeit später ebenfalls und nur ihre Kinder, die ich kenne, berichteten mir davon. Alles natürlich aus ihrer Sicht und dem, was ihr die Mutter erzählt hatte und dazu wusste. Fakt ist, dass die Dame trotz mehrmaliger Antragstellung keine Ausreise mehr in die BRD bekam. Vermutlich sollte sie sich auch dort nicht einmischen und sich selbst ein Bild machen können.

Ist eine komische Geschichte, aber geschah in unserer Familie. Was meint Ihr dazu?

Aber eventuell habt Ihr auch eigene Erfahrungen mit einem Westerbe gemacht oder davon gehört. Es muss ja dazu einen rechtlichen Rahmen gegeben haben. War das dann wieder ein Fall für die "Staranwälte"? Oder wurde sogar auch im Westen, in solch einem Falle, gern die Hand aufgehalten?
Oder, wie lief so etwas umgekehrt ab? Also, der Erbe im Westen der verstorbene im Osten.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#2

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 21.11.2013 19:23
von Gert | 12.356 Beiträge

@der glatte: nun, das ist ein sehr interessanter Post. Der armen Frau haben sie aber übel mitgespielt oder wie man im Volksmund sagt, sie haben sie ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Wie war das möglich? Das war möglich weil der DDR Bürger unmündig war auf vielen Gebieten, so auch bei Erbschaften ausserhalb des Staatsgebietes einschließlich der vollen Verfügung über den Zahlungsverkehr, einschließlich der Reisemöglichkeiten, um die Erbschaft abzuwickeln usw.
Meine inzwischen verstorbene Mutter ist/war Wienerin und hatte Mitte der 80er Jahre in Österreich eine nette Erbschaft Bargeld gemacht. Sie war gerade Rentnerin geworden und konnte nach über 30 Jahren wiede ihre alte Heimat besuchen ( die Hundesöhne von der SED hatten sie 1967 nicht einmal zur Beerdigung ihrer Mutter nach Österreich fahren lassen, obwohl Ehemann und halbwüchsige Kinder als Geiseln zurückblieben )
Ich fuhr ebenfalls nach Österreich und wir hatten trotz des traurigen Anlasses ein paar schöne Tage dort. Sie fragte mich, was sie mit dem Geld am Besten machen solle. Ich sagte, ich habe die Vermutung, dass bei einem Bekanntwerden der Erbschaft in der DDR ohne die Einzelheiten zu kennen, ein nicht unerheblicher Teil ihr als Steuer abgenommen wird und sie den Rest in den bunten Forumzetteln ausgezahlt bekommt. Sie solle den Mund halten riet ich ihr und wir transferierten das Geld nach Düsseldorf, was von Österreich kein Problem war. Ich eröffnete ein gut verzinsliches Termingeldkonto und verwaltete es für sie. Wenn sie Wünsche hatten kaufte ich über Genex für sie ein oder auch in D'dorf und brachte es bei einer Besuchsreise mit. Das größte was wir kauften, war ein nagelneuer Lada, der stand dann 4 Wochen später dort in Erfurt vor der Tür.Was mir weh tat, der Preis über Genex war erheblich teurer im Vergleich zu dem Kauf bei einem Ladahändler in Düsseldorf. Das wa raber nicht zu ändern. Nach dem Zusammenbruch der DDR habe ich ihr das restliche Geld dann nach Erfurt überwiesen Die SED hat keinen Pfennig direkt bekommen, indirekt wahrscheinlich schon über die überhöhten Genexpreise.
So viel zu meiner Geschichte Erbschaften außerhalb der DDR


.
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#3

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 21.11.2013 19:34
von damals wars | 12.205 Beiträge

Aber Gert,warum erzählst Du uns nicht,wieviele Wessis den Lastenausgleich für ihre Ostverwanten mitkassierten, in dem sie sich von den Ossis die entsprechenden Papiere (Einheitswertbescheid) aushändigen ließem.
Da waren die Vertriebenen auch nicht so!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#4

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 21.11.2013 19:45
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #3
Aber Gert,warum erzählst Du uns nicht,wieviele Wessis den Lastenausgleich für ihre Ostverwanten mitkassierten, in dem sie sich von den Ossis die entsprechenden Papiere (Einheitswertbescheid) aushändigen ließem.
Da waren die Vertriebenen auch nicht so!



ich versteh nur Bahnhof. Ist das etwas aus einer Erbschaft ? Gab es in der DDR Lastenausgleich ?`nie gehört


.
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#5

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 21.11.2013 20:16
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Mir ist ein Fall bekannt, der wohl in ganz Erfurt, möglicherweise sogar auf Bezirksebene für einige Aufruhr sorgte. Die Ehefrau des Parteisekretärs unserer zusammengelegten Betriebe des Kombinates hatte in Kanada ein kleines Vermögen geerbt. Es wurde von 2 Mio gesprochen. Auch mein Vater (BD eines Möbelbetriebes) kannte da einige Details. Ob Kanadische Dollar oder DM, kann ich nicht sagen. Der PS kaufte sich über Genex einen Golf. Ich weiß nur, daß er (ich meine, seine Frau) dann über ein Devisenkonto verfügte. Ansonsten hatte sich für ihn nichts Sichtbares geändert. Es gab eine Menge Neider auf allen Ebenen, bis hin zu dem Verlangen, er solle doch als PS das alles in den Staatshaushalt einbringen. Es mußte erst mal klargestellt werden, daß nicht er, sondern seine Frau geerbt hatte. Ich muß gestehen, daß auch ich mir eine Abfuhr geholt hatte, weil ich ihn mal fragte, ob ich was eintauschen kann (für meine Steine). War mir hinterher doch irgendwie etwas peinlich.



zuletzt bearbeitet 21.11.2013 20:18 | nach oben springen

#6

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 22.11.2013 15:55
von Wahlhausener | 278 Beiträge

Gert . Es ist doch im Westen das Normalste, dass der Staat bei Erbschaften die Hand aufhält und für schon mehrfach versteuertes Geld nochmal Steuern sehen will. Da waren die Kommunisten ja noch richtig human. Bei Cornelius Gurlitt hat der Zoll unter fadenscheinigen Anschuldigungen gleich mal das gesamte Erbe einkassiert. Soviel zum Thema Hurensöhne.
Ansonsten sollte Dir mal jemand den Kapitalismus erklären. Wenn Du so blöd, aber bereit bist einen zu hohen Preis zu bezahlen, brauchst hinterher nicht zu jammern. Angebot und Nachfrage nennt man das. Kannten sogar die Kommunisten.


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#7

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 22.11.2013 18:04
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von Wahlhausener im Beitrag #6
Gert . Es ist doch im Westen das Normalste, dass der Staat bei Erbschaften die Hand aufhält und für schon mehrfach versteuertes Geld nochmal Steuern sehen will. Da waren die Kommunisten ja noch richtig human. Bei Cornelius Gurlitt hat der Zoll unter fadenscheinigen Anschuldigungen gleich mal das gesamte Erbe einkassiert. Soviel zum Thema Hurensöhne.
Ansonsten sollte Dir mal jemand den Kapitalismus erklären. Wenn Du so blöd, aber bereit bist einen zu hohen Preis zu bezahlen, brauchst hinterher nicht zu jammern. Angebot und Nachfrage nennt man das. Kannten sogar die Kommunisten.


Dann muss man auch korrekterweise dazu sagen, dass es bei der Erbschaftssteuer erkleckliche Freibeträge gibt. Diese betragen laut wikipedia:

Der Freibetrag beträgt für

den Ehegatten/Lebenspartner: 500.000 €;
jedes Kind/Stiefkind: 400.000 €;
jedes Kind eines verstorbenen Kindes/Stiefkindes: 400.000 €;
jedes Kind eines lebenden Kindes/Stiefkindes: 200.000 €;
jede sonstige Person aus Steuerklasse I: 100.000 €;
jede Person aus Steuerklasse II oder III: 20.000 €.

Ich denke mal, dass die Millionärsdichte hier im Forum verhältnismässig klein ist. Sollte es einen geben, der nach seinem Ableben nicht weiss, wohin mit seinen Millionen - ich melde mich freiwillig als Abnehmer.

Gruss

icke



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#8

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 22.11.2013 22:40
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Wahlhausener im Beitrag #6
Gert . Es ist doch im Westen das Normalste, dass der Staat bei Erbschaften die Hand aufhält und für schon mehrfach versteuertes Geld nochmal Steuern sehen will. Da waren die Kommunisten ja noch richtig human. Bei Cornelius Gurlitt hat der Zoll unter fadenscheinigen Anschuldigungen gleich mal das gesamte Erbe einkassiert. Soviel zum Thema Hurensöhne.
Ansonsten sollte Dir mal jemand den Kapitalismus erklären. Wenn Du so blöd, aber bereit bist einen zu hohen Preis zu bezahlen, brauchst hinterher nicht zu jammern. Angebot und Nachfrage nennt man das. Kannten sogar die Kommunisten.

@Wahlhausener
Du musst schon richtig lesen was ich schreibe, wenn du mich anschiessen willst. Der Begriff Hundesöhne hatte in meinem Post nichts mit der Erbschaft zu tun. ( Hurensöhne habe ich schon mal gar nicht geschrieben!)
Was die von mir beschriebene Situation betrifft, verstehe ich überhaupt nicht, was das mit dem Hern Gurlitt zu tun hat.


.
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#9

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 24.11.2013 10:45
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

@Gert: Mit dem Lastenausgleich war das wimre so: Die Geflüchteten erhielten einen fin Ausgleich für zurück gelassene Immobilien und Grundbesitz. Dazu war der Einheitswert anzugeben.

Reich wurde davon niemand.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#10

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 24.11.2013 11:18
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #9
@Gert: Mit dem Lastenausgleich war das wimre so: Die Geflüchteten erhielten einen fin Ausgleich für zurück gelassene Immobilien und Grundbesitz. Dazu war der Einheitswert anzugeben.

Reich wurde davon niemand.

MfG Berlin



ist alles richtig was du schreibst, der Thread beschreibt aber West/Ost Erbschaften. Erbschaften habe zunächst mal nichts mit Lastenausgleich zu tun. Auch wurde Lastenausgleich nicht in die DDR überwiesen, du musstest schon im Bundesgebiet wohnen, um ihn zu erhalten.
Reich werden konntest du von dieser Entschädigung nicht. Ich hörte mal etwas von 10 - 20 % des Verlustes.
Ich bekam nicht mal das, weil ich nur 50 Ostmark bei meiner Flucht in der Tasche hatte. Von Ländereien konnte ich damals nur träumen.


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#11

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 24.11.2013 11:33
von Marder | 1.413 Beiträge

Der Lastenausgleich wurde über Jahrzehnte gezahlt in z.B. niedrig verzinste Kredite für Landwirte oder Häuslebauer. Finanziert wurde es durch ich nenne es mal Zwangshypotheken für Grundbesitzer in der Bundesrepublik.
Das hat aber überhaupt nicht mit Erben oder dergleichen zu tuen.

MfG Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#12

RE: DDR-Bürger im Westen geerbt, wie war das damals?

in Leben in der DDR 26.11.2013 04:22
von schulzi | 1.764 Beiträge

Dazu kann ich folgendes sagen,mein Vater und meine Tante erbten zu gleichen Teilen je ca. 40000 DM von einem entfernten verwanten . Jetzt das Proplem er war bei der DVP also musste die ganze Post über meine Tante in Thüringen laufen diese üngeöffnet an Vater der ungeöffnet an die "Politabteilung" dort wurde entschieden er darf die Erbschafft annehmen. Mit Abzug aller Kosten (Gericht ,Ahnenforscher) war für jeden noch etwa 30000 DM übrig .Das Geld kan auf ein Sperrkonto bei der Sparkasse in Neumünster wo eine Tante meines Vater wohnte.Sie durfte pro Monat 300 DM abheben,meine Mutter da Invaliedenrentnerin und durfte fahren 500 DM, fuhr immer über Monatswechsel.Der einzige der das Konto hätte leerräumen können war mein Vater doch der durfte ja nicht fahren da er bei der Polizei war.Doch das war für uns kein Proplem.


zuletzt bearbeitet 26.11.2013 04:22 | nach oben springen



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