#41

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.09.2009 13:08
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Zermatt
AGT= sind das ehemalige Angehörige der Grenztruppen ?



AGT ist die Abkürzung von: Angehöriger der Grenztruppen


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#42

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.09.2009 21:15
von manudave (gelöscht)
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Zitat von Merkur

Zitat von manudave
Durften "normale" Nichtoffiziere auch auf das vorgelagerte Hoheitsgebiet bzw. wenn ja, gab es auch Phasen wo nur Offiziere vor den Zaun durften?



Ist die Frage nur auf die AGT bezogen?




Wer es weiß, darf antworten. Schade dass Thunderhorse nicht geantwortet hat - der weiß es sicherlich...


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#43

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.09.2009 21:45
von EK89/1 | 832 Beiträge

Ja deffinitiv, ich als normaler Posten war auch auf dem vH.
Wen bei uns GAKls zur Aufklärung auf dem vH waren, da war meist ein Gefr. zur sicherung dabei.


EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke
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#44

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.09.2009 06:38
von S51 | 3.733 Beiträge

Ja, wenn der Hintergrund stimmte ("Blutgruppen"). Ich würde auf etwa 60 % quer durch alle Dienststellungen tippen.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#45

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.09.2009 07:03
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Soldaten im GWD wurden - wenn auch selten - auf dem vHG eingesetzt. Allerdings nicht in der Zusammensetzung Soldat/Soldat sondern meistens BU oder Fhr. mit Soldat. Genaues war so glaube ich in einer AO geregelt. Dazu kam noch die Zustimmung der V 2000.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#46

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.09.2009 08:22
von Udo (gelöscht)
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Ich war sehr oft, als Soldat bzw. Gefreiter, im vHG um die Grenzsignalanlagen zu reparieren. Meist mit einem Unteroffizier. Allerdings wäre eine Flucht nicht so einfach gewesen, denn die Elbe ist ziemlich breit und schnell.
Gruß Udo


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#47

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 14.09.2009 13:38
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Moin Udo, also bei uns (GR 24/2. GK) gab es auf dem vGH keine Signalanlagen. Was es gab waren Wiesen und Weiden. Meist erfolgte der Einsatz der AGT zur Absicherung von landwirtschaftlichen Arbeiten, wie z.B. Schwadmäharbeiten. Daneben noch kontrolle der GM, na und alle halbe Jahre das gefürchtete Grenzsäulen streichen, sowie offene Einsätze der Aufklärung - hier insbesondere im Bereich Wirl.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
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#48

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.09.2009 12:58
von Udo (gelöscht)
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Die Elbgrenze erlaubte aus baulichen Günden manchmal keinen Unterschied zwischen GSZ und Zaun 1. Zum Beispiel in Lütkenwisch standen die Häuser direkt am Deich. Zwischen Zaun 1 (gleichzeitig GSZ) und dem Haus lief nur noch der Kolonnenweg. Dieser wurde also auch von der Bevölkerung befahren, um an die Grundstücke heran zu kommen. Hinter Zaun 1 war noch etwas Wiese, dann die Elbe und dahinter ....
Gruß Udo


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#49

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.09.2009 17:04
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Hallo Udo..........ja es gab schon GAB`s wo man manchmal, gerade wenn man aus "aufgeräumten" gebieten kommt, nur noch gestaunt hat. 83 mußten wir noch (Rest der Batt.-Sicherung) nach Aulosen. Da habe ich das erstemal eine Sprechbuchse fürs GMN so in ca. 2,50 - 3,00 Meter höhe gesehen. Danach bei meinem PoF (alter Stfw) gefragt, bekamm ich zur Antwort: Ist wegen dem Hochwasser. Oder der Grenzabschnitt in der 8. GK. Hatte dort Ausbildung zum KGSi. So etwas hatte ich noch nicht gesehen. Dort vorhanden war eine Grenzmauer, davor ein mini K6 dann der Kolonnenweg, ein wenig Gras (also so grünes), dann kam auch schon der GSiZ. Ich habe in den drei Tagen die Kraftfahrer bewundert, welche ohne irgendwo an zu schrammen da durch gefahren sind. Den Zaun konnte man nicht weiter ins Hinterland versetzen, weil da war noch eine Ortschaft und eine Straße. Vielleicht ließt ja hier einer die Zeilen und war mal in der 8. GK.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
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#50

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.09.2009 20:17
von Oss`n | 2.777 Beiträge

Zitat von Stabsfähnrich
Soldaten im GWD wurden - wenn auch selten - auf dem vHG eingesetzt. Allerdings nicht in der Zusammensetzung Soldat/Soldat sondern meistens BU oder Fhr. mit Soldat. Genaues war so glaube ich in einer AO geregelt. Dazu kam noch die Zustimmung der V 2000.




Hallo Stabsfähnrich,
kann dazu nur sagen, das ich 1987 oft in der Zusammensetzung Gefreiter/PF - Gefreiter/PF auf dem Vorgelagerten Hoheitsgebiet der ehem. DDR Dienst getan habe. (nicht nur einmal)
Meine Beurteilung zur Bewertung der Blutgruppe habe ich hier schon mal irgendwo im Forum abgestellt.
Kann sie aber grade nicht finden.

Bis später mal.

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#51

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 16.09.2009 20:23
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

also im grenzstreckenabschnitt marienborn war ich öfter n u r mit einem soldaten unterwegs.das war unser vorgelagertes,nur eben viiiiel länger. ca.800 meter freie autobahn richtung westen


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#52

RE: Vorgelagertes Hoheitsgebiet

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 17.09.2009 07:24
von Udo (gelöscht)
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Das Fahren auf den Kolonnenwegen auf dem Deich war besonders im Winter eine heikle Sache, weil man, bei Schnee, keine Orientierungspunkte hatte.
Irgendwann im Winter 86/87 war ich mit dem LO zur Hundefütterung im Bereich Dömitz unterwegs. Normalerweise gab es dort keine Hundetrassen, aber die GSZäune mussten wegen bevorstehenden Hochwasser abgeschaltet werden und die Trassen waren ein bisschen höher angebracht.
Ich stehe also auf dem Deich zwischen GSZ und Zaun 1 und muss wenden. Keine Orientierungspunkte, kein Baum, kein Strauch, alles im Einheitsweiss des Schnees, also nach Gefühl wenden.
Naja, das Ende vom Lied war, dass ich vom Deich abrutschte und der LO auf drei Rädern am Deichhang stand. Es dauerte ewig, bis ein W50 mit Seilwinde mich aus der mieslichen Lage rettete.
Gruß Udo


zuletzt bearbeitet 17.09.2009 07:29 | nach oben springen



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