#21

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 15:54
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Ich bin Froh das Ich es nicht Sehen muss,wie sie ausgesehen hätte


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#22

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 16:03
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Ein sehr eindimensionales Szenario, das BILD da aufgezeichnet hat, aber gut, irgendwo muß man die Beschreibung ja anfangen.
Allein kleinste Präzisierungen, z. B. geringfügige Reformen von E. Krenz könnten alles übrige (an Elend) zum Einsturz bringen, wenn zu diesen Reformen beispielsweise die Entwicklung einer Legionärskultur gehören würde.
Sollte darin für Werktätige des Landes eine gewisse Freizügigkeit zur Arbeitssuche im westlichen Ausland vorgesehen sein, so wäre auch ein 1:50 Umtauschkurs der Währungen unrealistisch hoch, da ein Zwanzigmarkschein West schon ein Monat private Unterhaltskosten DDR bedeuten würde, sofern die Familien (der pendelnden Fremdarbeiter) tatsächlich weiter bestehen würden.
Weiter geht es mit der Joint Venture Strategie produzierender Unternehmen der DDR die ihre Technologierückstände mit einen qualifizierten und motivierten Stamm an Produktivkräften ausgleichen könnten ohne zunächst Devisen zu benötigen, auch darüber schreibt BILD nicht.
Die Möglichkeit, daß meine Züge, von mir aus mit Trapo- Begleitung, vom Zementwerk Deuna zu einem westdeutschen Baustoffproduzenten mit volkseigenem Fuhrpark und Personal verkehren würden, hätte der Reichsbahn enorme Deviseneinnahmen ermöglicht, ganz zu schweigen davon, was alles an Transitwaren auf internationalen Laufwegen hätte bewegt werden können.
Natürlich hat es das früher schon gegeben, aber die Hypothese geht ja nicht vom Stillstand BRD aus, die hätten im Jahre 2013 inzwischen eine von Mehdorn kaputt geschrumpfte Eisenbahn, die nur auf die Billiganbieter aus dem Osten gewartet hat, mithin alles eher Chancen als Risiken.
Was, wenn man Sonderwirtschaftszonen, z. B. Carl Zeiss Jena, Stahlbau Eisenhüttenstadt oder Robotron Sömmerda geschaffen hätte, in der internationales Kapital gegen maximal 49%- Anteile der Investoren eingebracht worden wäre mit der 51%- Klausel zur Sicherung des Staatsbesitzes, was wenn Regionalbörsen hierzulande installiert worden wären ?
Und was ist mit den Menschen ?
Erich Hanke schreibt in seinem Buch "Ins nächste Jahrhundert" (URANIA- Verlag 1987), daß sich der Mensch der kapitalistischen Welt ausschließlich am Wert seiner Arbeitskraft und nicht seiner Arbeit definiert (angelehnt an Marx) und daß er durch Arbeitshetze, Rationalisierung und Monotonie verschlissen wird, daß sich Bildungseinrichtungen ausschließlich auf die Vermittlung von Fachkenntnissen beschränken, billige Massenkultur (siehe Hartz TV und Wies'n) die Entfaltung der realen Interessen behindert und soziale Sicherheit, sichere Arbeitsplätze und stabile Preise das wirkliche Glück ausmachen und sogar Relevanz für die eigene Gesundheit haben.
Die Umsätze der Pharmaindustrie im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen und der Spitzenreiterplatz bei den krankheitsbedingten Fehltagen sprechen da eine Sprache, die dem Autor aus dem letzten Jahrhundert Recht gegeben haben.
Das alles hätten die DDR- Bürger per Internet oder auf ihren Privatreisen mitbekommen und eine andere Perspektive auf ihr eigenes Leben erhalten als die, die sie vor ihrer Teilnahme an den Montagsdemos hatten.
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß in einer weiter bestehenden DDR das Unglück über uns hereingebrochen wäre.



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#23

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 18:37
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe nicht verstanden, was diese von der BILD höchstspekulativ und tendenziös inszenierte Posse einer weiterexistierenden DDR soll.

Es bleibt historisch dabei: Die DDR, so wie sie war, ist ganz von allein, ohne feindliche, metereologische oder sonst welche Übergewalten untergegangen. Sondern nur am Willen der Mehrheit ihrer Bewohner!
Alles andere wäre Spekulation oder auch Traumtänzerei.

VG Klaus


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#24

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 18:48
von PF75 | 3.292 Beiträge

Zitat aus dem Artikel :"Ohne die Wiedervereinigung stürzte die Bundesrepublik in eine tiefe Rezession, viele Betriebe mussten dicht machen."
Schlußfolgerung : Der Osten hat den Westen vor dem Ruin bewahrt Oder ?


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#25

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 18:49
von studfri | 762 Beiträge

Ja wie hätte das ausgesehen? Das Land war bereits zu Anfang der 80er Jahre Zahlungsunfähig. Nur ein Milliardenkredit vom verhassten Klassenfeind aus Westdeutschland konnte damals noch das Schlimmste verhindern.

Das wäre mit der Zeit sicher nicht besser von viel schlimmer geworden. Hinzu wären noch immense Investitionen gekommen, die man seitens der Regierung unbedingt hätte tätigen müssen, um der fortschreitenden Cyber-Welt und den damit verbundenen "Sicherheitsrisiken" entgegen treten zu können. Man stelle sich das einmal vor: Die ach so schön gehüteten Geheimnisse der DDR Oberen, wie etwa das Grenzregime, der korrekte Grenzverlauf und was weis ich nicht alles wäre auf einmal mit google-earth für jeden verfügbar gewesen. Streng geheimes Territorium des MfS in Hohenschönhausen? Zack, ein Blick in google earth und man hätte das Weiße in den Augen der armen Gefangenen in den Tiegerkäfigen sehen können.

Dass es die DDR dahingerafft hätte, dürfte kaum zu bestreiten sein; lediglich über den Zeitpunkt hätte man spekulieren können (also wenn man sich die friedliche Revolution von 1989 mal weg denkt).



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#26

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 18:51
von damals wars | 12.130 Beiträge

Die DDR war zu keinemZeitpunkt zahlungsunfähig. Typische Bildpropaganda.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#27

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:00
von damals wars | 12.130 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #10
Dore pack mal die Keule wieder ein.
Bei mir gibt es keine Bretter am Kopf, wie es damals in der DDR üblich war.Und es auch heute offensichtlich noch genügend gibt!
Ich bin ja ein paar Takte jünger als du.Viele meiner Erfahrungen mit der DDR sind vielleicht nicht der Schnitt . Aber trotzdem gab es sie.
Ich habe nur eine DDR erlebt in der es permanent abwärts ging und keiner der weitsichtigen Genossen hat etwas dagegen getan.
Eine völlig unfähige Regierung mit Untertanen die gehorsam waren bis zum Ende.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#28

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:01
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #26
Die DDR war zu keinemZeitpunkt zahlungsunfähig. Typische Bildpropaganda.


Allerdings nur weil glücklicherweise rechtzeitig der Ofen aus war, die Parteischule war wohl auch eher bildähnlich.
Und auf der Zunge zergehen lassen, der großfressige Zwerg wurde nur durch Transfusionen seiner Feinde am Leben erhalten.

"Die Verschuldung im nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet ist seit dem VIII. Parteitag gegenwärtig auf eine Höhe gestiegen, die die Zahlungsfähigkeit der DDR in Frage stellt."

Auch höchst interessant und bedenklich die Nahrungsmittelimporte aus dem NSW, im Osten hat wohl einer die Schienen hochgeklappt?
Obwohl, die Sowjetunion war selbst auf Weizen-Importe aus den USA angewiesen.
Wir aßen das Brot des "Klassenfeindes".

Quelle:

http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Ana...u%DFfolgerungen


zuletzt bearbeitet 19.11.2013 19:22 | nach oben springen
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#29

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:03
von studfri | 762 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #26
Die DDR war zu keinemZeitpunkt zahlungsunfähig. Typische Bildpropaganda.


Nein, natürlich nicht, die brauchten die 3 Mrd. DM, damit das Politbüro auch weiterhin feudal in die Sommerfrische auf die Krim fliegen konnte.... aber psssst....alles konspirativ.



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#30

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:20
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Ganz so einfach ist es wohl nicht mit den Untergangsszenarien einer fiktiv weiter existierenden DDR, ist mir auch egal, mit meinen Mutmaßungen allein dazustehen.
Keiner hätte in den 1970er Jahren auch nur einen Pfifferling auf China gegeben, dieser Agrarstaat, dessen einziges Kapital seine Einwohnerzahl war stand wirtschaftlich im Großen betrachtet auch nur am Abgrund, da gibt's kaum Unterschiede zur DDR, eben alles nur eine Nummer größer.
Unter den Bedingungen der Globalisierung und ohne militärische Angriffe der westlichen Welt hätte unsere Staatswirtschaft durchaus Chancen gehabt, da sie streng genommen gar keinen Unterschied zur westlichen Kartellwirtschaft aufbietet, nur daß jeweils andere profitieren, allein entscheidend ist, daß Preise manipuliert werden, das wird in der Diskussion viel zu sehr unterschätzt.
Allein wie China die einst bärenstarke Solarmodulproduktion Deutschlands in die Knie gezwungen hat mit dem Effekt, daß der Boom mangels Vertrauen (fiktiver) Investoren für einen neuen Aufschwung nicht mehr wiederholbar ist, ist einfach nur beeindruckend und zeigt, wie stark eine nationalstaatlich organisierte Wirtschaft im Konkurrenzkampf sein kann, wenn sie ihre Kräfte konzentriert und nicht klassenkampfindiziert einsetzt..
Dreh- und Angelpunkt aller Spekulationen um die Überlebensfähigkeit ist aber die Stärke des Volkes und da beginnen leider meine persönlichen Zweifel, da die Schaufenster des Westens und die Wellnessmentalität der Ostdeutschen derartige patriotische Kraftakte vollkommen illusorisch erscheinen lassen.
Die globale Finanzwirtschaft ist eine Hure und hätte bei verlockenden Perspektiven auch die DDR keinesfalls verschmäht, die Frage ist nur wie man die breitestmögliche Einbeziehung der eigenen Eliten organisiert hätte und wie man mit den Verlierern dieser neu organisierten sozialistischen Staatswirtschaft ohne doppelten Boden umgegangen wäre und wie weit das Politbüro überhaupt mit dieser Finanzwirtschaft kooperiert hätte.
Die Not jedenfalls wäre groß genug gewesen, es nicht von vorn herein auszuschließen.
Wir hätten ohne die Vereinigung statt blühender zerklüftete Landschaften bekommen, ob solche Wohlstandsgefälle aber nun besser wären, vermag ich nicht zu sagen.



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#31

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:27
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #30
Ganz so einfach ist es wohl nicht mit den Untergangsszenarien einer fiktiv weiter existierenden DDR, ist mir auch egal, mit meinen Mutmaßungen allein dazustehen.
Keiner hätte in den 1970er Jahren auch nur einen Pfifferling auf China gegeben, dieser Agrarstaat, dessen einziges Kapital seine Einwohnerzahl war stand wirtschaftlich im Großen betrachtet auch nur am Abgrund, da gibt's kaum Unterschiede zur DDR, eben alles nur eine Nummer größer.
Unter den Bedingungen der Globalisierung und ohne militärische Angriffe der westlichen Welt hätte unsere Staatswirtschaft durchaus Chancen gehabt, da sie streng genommen gar keinen Unterschied zur westlichen Kartellwirtschaft aufbietet, nur daß jeweils andere profitieren, allein entscheidend ist, daß Preise manipuliert werden, das wird in der Diskussion viel zu sehr unterschätzt.
Allein wie China die einst bärenstarke Solarmodulproduktion Deutschlands in die Knie gezwungen hat mit dem Effekt, daß der Boom mangels Vertrauen (fiktiver) Investoren für einen neuen Aufschwung nicht mehr wiederholbar ist, ist einfach nur beeindruckend und zeigt, wie stark eine nationalstaatlich organisierte Wirtschaft im Konkurrenzkampf sein kann, wenn sie ihre Kräfte konzentriert und nicht klassenkampfindiziert einsetzt..
Dreh- und Angelpunkt aller Spekulationen um die Überlebensfähigkeit ist aber die Stärke des Volkes und da beginnen leider meine persönlichen Zweifel, da die Schaufenster des Westens und die Wellnessmentalität der Ostdeutschen derartige patriotische Kraftakte vollkommen illusorisch erscheinen lassen.
Die globale Finanzwirtschaft ist eine Hure und hätte bei verlockenden Perspektiven auch die DDR keinesfalls verschmäht, die Frage ist nur wie man die breitestmögliche Einbeziehung der eigenen Eliten organisiert hätte und wie man mit den Verlierern dieser neu organisierten sozialistischen Staatswirtschaft ohne doppelten Boden umgegangen wäre und wie weit das Politbüro überhaupt mit dieser Finanzwirtschaft kooperiert hätte.
Die Not jedenfalls wäre groß genug gewesen, es nicht von vorn herein auszuschließen.
Wir hätten ohne die Vereinigung statt blühender zerklüftete Landschaften bekommen, ob solche Wohlstandsgefälle aber nun besser wären, vermag ich nicht zu sagen.


Haben sie doch schon kräftig, FJS z.B. ist ja keine Bank und der im Schürer-Bericht analysierte NSW-Verschuldungszeitraum begann 1971.


zuletzt bearbeitet 19.11.2013 19:34 | nach oben springen
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#32

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:34
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #16
"Hatte damals die Marktwirtschaft schon praktiziert, indem ich Waren angeboten habe, die praktisch nicht zu kaufen waren und nach denen nach meiner Erfahrung eine rege Nachfrage herrschte.

@DoreHolm das hast du fein gemacht.Erst haben deine Genossen am Anfang der DDR mit Brachialgewalt und ihren Zuchthäusern deine möglichen Konkurrenten aus dem Weg geschafft. Einige Jahre danach habe sie Kreide gefressen, nachdem sie erkannten, wie blöde ihre Massnahmen waren doch da waren die Firmen platt oder ausgewandert und so war ein kapitalistisches Vakuum entstanden. Nun kam der Höhepunkt: Kleine Dore erkannte dieses Vakuum und warf das Produktionsvolumen seines "Kellerproduktes" auf den ausgehungerte und ausgedörrten Markt. Der saugte es förmlich auf wie ein trockener Schwamm. Dore war der große Gewinner und Erfinder der Marktwirtschaft in der DDR, während seine Genossen träge am Fernseher abhingen. Leider ging das den Bach runter, als die wirkliche Marktwirtschaft plötzlich da war.



Mein liebes Gertchen. Ich wußte, daß da sowas Ähnliches von Dir kommt und habe richtig darauf gewartet. Schön von Dir. Wirklich ! Ehrlich !.
Aber mal der Reihe nach. Meine angeblichen "Konkurrenten" hätten das ebenso gekonnt. Waren wohl zu einfallslos. Ja, stimmt, auf den "ausgehungerten und ausgedörrten Markt geworfen". Das was ich anbot, boten keine Juweliere an. Warum wohl ? Weil sie in den Zuchthäusern saßen ? Ich kenne nur einen, der sich zusätzlich mit sowas beschäftigt hat. Es war ein Juwelier aus Werdau/Sa. , der hobbymäßig Edelsteine schliff und ihnen eine Fecettenschliff verpasste. Und der gehörte dazu noch, nach eigenen Angaben, zu den wenigen Juwelieren, die den Höchstsatz an Feingold zur eigenen Verfügung für ihre Werkstatt erhielten und das waren 100,-g. (Dann war er bestimmt von der Stasi ). Also es ging doch ! "Dore war der große Gewinner". Na klar doch, warum auch nicht ? Sollen Linke immer nur zu den Verlierern gehören, völlig uneigennützig für das Wohl Anderer wirken ? Heute noch in Sack und Asche gehen ? Das wäre so richtig nach Deinem Geschmack. Du warst nun schon in frühen Jugendzeiten rübergemacht, müstest eigentlich schon etwas abgeklärt sein, aber irgendwas macht deine antikommunistische Gesinnung nach meinem Empfinden nicht mehr nachvollziehbar. Sei es wie es sei, ist mir auch wurscht.
Ach ja, nicht nur viele meiner Genossen hingen träge am Fernseher. Manche hatte auch zu tun, als Leiter in ihren Firmen. Ohne Extrabezahlung. Auch viele Andere wußten aus Einfallslosigkeit oder Bequemlichkeit die Möglichkeiten nicht zu nutzen. Und was das ausgenutzte Vakuum betrifft, welches ich kommerziell genutzt habe, an sowas haben sich auch clevere Nicht-Genossen eine goldene Nase verdient. Aber das kannst Du natürlich nicht wissen, weil nicht hier gewohnt. Dir sei deshalb verziehen.
Ich will Dir hier mal noch etwas Wasser auf deine antikommunistische Mühle geben, indem ich Dir verrate, wie ich das alles finanziert habe. Die Diamantwerkzeuge besorgte mir eine private Metallwerkstatt, die mir die Bearbeitungsmaschinen gebaut hatte, sozusagen als Ersatzteillieferung. Privat hätte ich diese Werkzeuge nicht bekommen. Rohmaterial über unsere Kasseler Bekannten, über die ich bei einem Münchener Händler Rohmaterial und Furnituren bestellte, diese dann bei unseren Bekannten in DM bezahlte. Die Sendung ging über den Umweg Kassel. Bei direktem Weg hätte es vom DDR-Zoll sicher dumme Fragen gegeben, wie ich diese Ware denn bezahle. Die DM habe ich entweder schwarz eingetauscht oder von den Mineralienbörsen in CZ mitgebracht, wo ich einiges einheimisches Material (Mineralien) sehr vorteilhaft an Sammler aus Westeuropa verkaufte, wenn ich nicht wieder Mineralien von denen eingetauscht hatte. Die haben Preise gezahlt, die sehr weit über denen in der DDR auf Börsen lag, weil das Material hier ja jeder Sammler schon hatte. Für die westeuropäischen Sammler waren es dann eben Raritäten. Die DM oder Schillinge in die DDR geschmuggelt und dann eben oben genanntes bezahlt.
Und um das Maß voll zu machen, Gert, noch was zur Gewinnspanne. Die war unterschiedlich. Wenn ich sog. Trommelware (Halbedelsteinsplitter, in einer Trommel rundgeschliffen und poliert), also Massenware, in verschiedenen Größen (Kilogramm damals ca, 16,-DM) hier als Einzelstücke anbot, hatte ich bei Berücksichtigung des Umtauschkurses einen Gewinn von ca. 1000 (!) %.
So, nun habe ich Dir hoffentlich genug Munition geliefert, um so richtig loszulegen. Hau in die Tasten, mach mich fertig, trete den Kommunismus und seine Verfechter wegen solch verwerflichen Handelns richtig in die Tonne. Ich freu mich schon drauf und wäre richtig entäuscht von Dir, wenn Du nichts sagst.



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zuletzt bearbeitet 19.11.2013 19:38 | nach oben springen
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#33

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:44
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #20
In den 90er Jahren wäre der Wohnungsbau vom Massen-Neubau vermehrt auf Sanierung, Lückenbau und eigenheimbau umgestellt worden. In Berlin waren ab ca. 1985 schon die Ansätze einer solchen Strategie erkennbar, indem z.B. Altstadt-passende WBS 70-Blöcke mit Spitzdach zur Schließung von Baulücken entstanden. Es gab auch Sanierungprojekte, sowohl in Berlin, als auch in Potsdam. Aber eine eigene Wohnung (mit Zentralheizung und warm Wasser "aus der Wand") war nunmal das Ziel derjenigen, für die nicht die Chance bestand, ein eigenes Haus zu bauen.
Verwinkelte Altstadtbuchte in schmaler Gasse, zwar hübsch saniert, aber "museumsgerecht" ohne Parkplatz, sowas war damals nicht Mode.


In Erfurt gab es auch eine Baufirma, die Straßenzugweise (z.B. Albrechtstraße) die Altbauten (Bj. um Jahrhundertwende und später) sanierte, Bad und innen-WC einbaute und meist auch Balkons anbrachte. Diese Wohnungen waren begehrt. Aus den alten Blei-Leitungen machten sich die Handwerker ein kleines Zubrot. Einer meiner Hobby-Kumpel arbeitet dort.



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#34

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:45
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #24
Zitat aus dem Artikel :"Ohne die Wiedervereinigung stürzte die Bundesrepublik in eine tiefe Rezession, viele Betriebe mussten dicht machen."
Schlußfolgerung : Der Osten hat den Westen vor dem Ruin bewahrt Oder ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#35

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:45
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #25
Ja wie hätte das ausgesehen? Das Land war bereits zu Anfang der 80er Jahre Zahlungsunfähig. Nur ein Milliardenkredit vom verhassten Klassenfeind aus Westdeutschland konnte damals noch das Schlimmste verhindern.

Das wäre mit der Zeit sicher nicht besser von viel schlimmer geworden. Hinzu wären noch immense Investitionen gekommen, die man seitens der Regierung unbedingt hätte tätigen müssen, um der fortschreitenden Cyber-Welt und den damit verbundenen "Sicherheitsrisiken" entgegen treten zu können. Man stelle sich das einmal vor: Die ach so schön gehüteten Geheimnisse der DDR Oberen, wie etwa das Grenzregime, der korrekte Grenzverlauf und was weis ich nicht alles wäre auf einmal mit google-earth für jeden verfügbar gewesen. Streng geheimes Territorium des MfS in Hohenschönhausen? Zack, ein Blick in google earth und man hätte das Weiße in den Augen der armen Gefangenen in den Tiegerkäfigen sehen können.

Dass es die DDR dahingerafft hätte, dürfte kaum zu bestreiten sein; lediglich über den Zeitpunkt hätte man spekulieren können (also wenn man sich die friedliche Revolution von 1989 mal weg denkt).




gelöscht, da doppelt



zuletzt bearbeitet 19.11.2013 20:02 | nach oben springen
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#36

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:46
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von studfri im Beitrag #25
Ja wie hätte das ausgesehen? Das Land war bereits zu Anfang der 80er Jahre Zahlungsunfähig. Nur ein Milliardenkredit vom verhassten Klassenfeind aus Westdeutschland konnte damals noch das Schlimmste verhindern.

Das wäre mit der Zeit sicher nicht besser von viel schlimmer geworden. Hinzu wären noch immense Investitionen gekommen, die man seitens der Regierung unbedingt hätte tätigen müssen, um der fortschreitenden Cyber-Welt und den damit verbundenen "Sicherheitsrisiken" entgegen treten zu können. Man stelle sich das einmal vor: Die ach so schön gehüteten Geheimnisse der DDR Oberen, wie etwa das Grenzregime, der korrekte Grenzverlauf und was weis ich nicht alles wäre auf einmal mit google-earth für jeden verfügbar gewesen. Streng geheimes Territorium des MfS in Hohenschönhausen? Zack, ein Blick in google earth und man hätte das Weiße in den Augen der armen Gefangenen in den Tiegerkäfigen sehen können.

Dass es die DDR dahingerafft hätte, dürfte kaum zu bestreiten sein; lediglich über den Zeitpunkt hätte man spekulieren können (also wenn man sich die friedliche Revolution von 1989 mal weg denkt).




Problematische Kreditrückzahlungen sind Alltag in der Wirtschaftswelt, siehe Argentinien, Ukraine, Mexiko... deren Anleihen bekamen einen Bonitätsabschlag und nach dem Schudenschnitt ging's trotzdem weiter, ohne daß diese Staaten von der Landkarte verschwunden wären.
Die Zinsen wurden etwas höher und es gab Hausaufgaben vom IWF, die der brave Ostdeutsche auch gemacht hätte.
Erinnert sei nur daran, wie selbst deutsche Kleinanleger irische Schuldverschreibungen für 2% über vergleichbaren deutschen Zinspapieren in vollkommen undurchsichtige Finanzkonstrukte im Millionenvolumen gesteckt haben, obwohl die Debakel des Neuen Marktes, der Telekom oder eben die Bonds ausländischer CCC- Bonitätsstaaten noch in guter Erinnerung waren.
Die Vergeßlichkeit der Finanzwirtschaft wäre ein Stützpfeiler der (fiktiv) fortgesetzten DDR- Wirtschaft gewesen.
Wie fragil und angreifbar die angeblich überlegene Kartellwirtschaft ist, erlebten wir vor kurzen erst als ein russischer Anbieter die Weltmarktpreise um 30 % unterbieten wollte und dabei trotzdem noch kostendeckend arbeitete.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/...der-klemme.html
Zum Glück für K & S ist die geografische Entfernung erst mal für den deutschen Markt keine Bedrohung, aber was wäre wenn Bischofferode noch da wäre ?
Warum hatte man es wohl so eilig mit der Zerschlagung der DDR- Grundstoffindustrie ?
Viele dieser Unternehmen wären heute stärker als je zuvor, wenn man die notwendige Infrastruktur nicht zerschlagen hätte.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:50
von Eisenacher | 2.069 Beiträge
zuletzt bearbeitet 19.11.2013 19:51 | nach oben springen
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#38

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:53
von DoreHolm | 7.687 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #34
Zitat von PF75 im Beitrag #24
Zitat aus dem Artikel :"Ohne die Wiedervereinigung stürzte die Bundesrepublik in eine tiefe Rezession, viele Betriebe mussten dicht machen."
Schlußfolgerung : Der Osten hat den Westen vor dem Ruin bewahrt Oder ?




Dein Smily verdeutlicht eigentlich Dein Unvermögen, ökonomische Zusammenhänge zu erkennen (oder erkennen zu wollen)

Salamander stand auch schon mal kurz vor der Pleite. Die Verträge zu Gestattungsproduktion haben das verhindert. Wirst du nicht glauben, oder ? War aber so. Was hätten denn die Gebrauchtwarenhändler mit ihren Halden aus Schrottautos gemacht ? Für jedes verkaufte Gebrauchte wurde ein neues gekauft. War etwas vergleichbar mit der Abwrackprämie.



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#39

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 19:56
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #32
Zitat von Gert im Beitrag #16
"Hatte damals die Marktwirtschaft schon praktiziert, indem ich Waren angeboten habe, die praktisch nicht zu kaufen waren und nach denen nach meiner Erfahrung eine rege Nachfrage herrschte.

@DoreHolm das hast du fein gemacht.Erst haben deine Genossen am Anfang der DDR mit Brachialgewalt und ihren Zuchthäusern deine möglichen Konkurrenten aus dem Weg geschafft. Einige Jahre danach habe sie Kreide gefressen, nachdem sie erkannten, wie blöde ihre Massnahmen waren doch da waren die Firmen platt oder ausgewandert und so war ein kapitalistisches Vakuum entstanden. Nun kam der Höhepunkt: Kleine Dore erkannte dieses Vakuum und warf das Produktionsvolumen seines "Kellerproduktes" auf den ausgehungerte und ausgedörrten Markt. Der saugte es förmlich auf wie ein trockener Schwamm. Dore war der große Gewinner und Erfinder der Marktwirtschaft in der DDR, während seine Genossen träge am Fernseher abhingen. Leider ging das den Bach runter, als die wirkliche Marktwirtschaft plötzlich da war.



sagst.




ich war nicht unwissend was in der DDR abging.Du weisst dass ich seit '72 wieder fahren durfte und ich habe das reichlich genutzt und viele Gespräche in Erfurt geführt, nicht nur mit Verwandten. Aber wenn du meinst, bitte schön. Ach Übrigens, von dem was du da schreibst kenne ich auch ein bischen. Mein Vater war selbstständiger Goldschmiedemeister in Erfurt.
Dein Profit stört mich überhaupt, im Gegenteil ich hätte es genauso gemacht. Was mich stört, ist, dass du unter falscher Flagge segelst, wenn du verstehst was ich meine.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#40

RE: Bild meint: "So würde die DDR heute aussehen"

in Das Ende der DDR 19.11.2013 20:05
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #31
Zitat von Hackel39 im Beitrag #30
Ganz so einfach ist es wohl nicht mit den Untergangsszenarien einer fiktiv weiter existierenden DDR, ist mir auch egal, mit meinen Mutmaßungen allein dazustehen.
Keiner hätte in den 1970er Jahren auch nur einen Pfifferling auf China gegeben, dieser Agrarstaat, dessen einziges Kapital seine Einwohnerzahl war stand wirtschaftlich im Großen betrachtet auch nur am Abgrund, da gibt's kaum Unterschiede zur DDR, eben alles nur eine Nummer größer.
Unter den Bedingungen der Globalisierung und ohne militärische Angriffe der westlichen Welt hätte unsere Staatswirtschaft durchaus Chancen gehabt, da sie streng genommen gar keinen Unterschied zur westlichen Kartellwirtschaft aufbietet, nur daß jeweils andere profitieren, allein entscheidend ist, daß Preise manipuliert werden, das wird in der Diskussion viel zu sehr unterschätzt.
Allein wie China die einst bärenstarke Solarmodulproduktion Deutschlands in die Knie gezwungen hat mit dem Effekt, daß der Boom mangels Vertrauen (fiktiver) Investoren für einen neuen Aufschwung nicht mehr wiederholbar ist, ist einfach nur beeindruckend und zeigt, wie stark eine nationalstaatlich organisierte Wirtschaft im Konkurrenzkampf sein kann, wenn sie ihre Kräfte konzentriert und nicht klassenkampfindiziert einsetzt..
Dreh- und Angelpunkt aller Spekulationen um die Überlebensfähigkeit ist aber die Stärke des Volkes und da beginnen leider meine persönlichen Zweifel, da die Schaufenster des Westens und die Wellnessmentalität der Ostdeutschen derartige patriotische Kraftakte vollkommen illusorisch erscheinen lassen.
Die globale Finanzwirtschaft ist eine Hure und hätte bei verlockenden Perspektiven auch die DDR keinesfalls verschmäht, die Frage ist nur wie man die breitestmögliche Einbeziehung der eigenen Eliten organisiert hätte und wie man mit den Verlierern dieser neu organisierten sozialistischen Staatswirtschaft ohne doppelten Boden umgegangen wäre und wie weit das Politbüro überhaupt mit dieser Finanzwirtschaft kooperiert hätte.
Die Not jedenfalls wäre groß genug gewesen, es nicht von vorn herein auszuschließen.
Wir hätten ohne die Vereinigung statt blühender zerklüftete Landschaften bekommen, ob solche Wohlstandsgefälle aber nun besser wären, vermag ich nicht zu sagen.


Haben sie doch schon kräftig, FJS z.B. ist ja keine Bank und der im Schürer-Bericht analysierte NSW-Verschuldungszeitraum begann 1971.


Ja mag sein, es geht aber um das Politbüro der Jahres 2013 und um die Frage, ob man dann auch auf Leute wie Gerhard Schürer gehört hätte



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