#121

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 00:48
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #120
Zitat von der glatte im Beitrag #119
Wenn ich so Deine Schreibergüsse hier lese, glaube ich wirklich fast Alfred Tetzlaff ist wieder aktiv. Der hatte ja noch wenigstens etwas mehr Niveau und hätte mich damals wie heute als "langhaarige bolschewistische Hyäne" bezeichnet.

Mich wahrscheinlich auch, obwohl meine Haare seit 45 Jahren relativ kurz sind.

Jetzt aber halbwegs ernsthaft: Einem leicht faschistoiden und obrigkeitshörigen Typen wie Alfred Tetzlaff Niveau (wenn auch nur etwas) zu testieren ist für mich vergleichbar mit einem islamischen Hassprediger, dem ich Toleranz unterstellen würde.


Mir auch @Dandelion aber dafür würden wir beide bestimmt gerne eine Perücke aufsetzen.

Aber zurück, wie war das denn bei Euch mit der Wohnraumnot? Wann war das geregelt?

Gruß Reiner


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#122

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 00:56
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #117
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #116
Zitat von Gert im Beitrag #94
Zitat von der glatte im Beitrag #93
Zitat von Gert im Beitrag #91
Zitat von der glatte im Beitrag #83
Ich glaube in der Zeit so um die Mitte der 80er Jahre hatte man im Prenzlauer Berg vollkommen die Übersicht verloren. Vermutlich häuften sich auch extrem die Mängelanzeigen in den Beständen, man konnte die Hilflosigkeit bei den Leuten der KWV förmlich spüren.

Doch in Sachsen war das mit der KWV nicht anders. Als ich dort 1984 weg bin, hatten meine Eltern noch immer kein Bad. Zimmer waren vorhanden, dort hätte man ein Badezimmer einbauen können, ging aber nicht, weil der Schornstein nur noch aus übereinandergestapelten Ziegeln bestand, der regelmäßig umfiel. Gott sei Dank ein Flachdach, sonst hätte es noch größeren Schaden gegeben. Nun muss ich dazu sagen, dass unser Wohnhaus in Meißen ein sogenanntes "Treuhandgrundstück" war. Bitte nicht verwechseln, das hatte nichts mit der späteren Treuhand-Gesellschaft zu tun.

Es handelte sich dabei um ein Grundstück, wo es zwar einen Privateigentümer gab, der aber in der BRD wohnte. Noch vor dem Mauerbau nach FFM gegangen und das Haus zurückgelassen. Enteignet wurde das Haus nicht, sondern sogar unter Denkmalschutz gestellt, weil erstes Haus in Triebischtal überhaupt. Einst Gasthof und Weinschank, dann Bäckerei und Weinschank, später nur Bäckerei und dann nur noch Wohnhaus. Wir zahlten unsere Miete 19,40 Mark auf ein Treuhandkonto mit dem Namen Schmieders Erben. Ob diese Erben je etwas von unserer Miete gesehen haben, mag ich bezweifeln.

Dagegen gab es auch keine Aussicht auf Reperaturen am Haus, erst wenn wirklich Gefahr bestand, stellte man nach vielen Monaten etwas Geld zur Verfügung. Wir hatten auch noch Doppelfenster, welche man im Herbst noch zusätzlich einhängte. Mein Vater hatte diese Fenster noch gut im Griff, obwohl die schon Jahrzehnte auf dem Buckel hatten. Immer frische Farbe und mit Holzkitt ausgebessert, allerdings sind sie dann einmal beim Aushängen im Frühjahr wörtlich in den Händen zerfallen. Das war dann natürlich ein Theater.
Man hat dann in der Not "neue" Fenster eingebaut, die zum Haus optisch gar nicht passten und man noch extra ein Stück vermauern musste. Es waren eben Fenster, die gerade greifbar waren. Hauptsache ein Fahnenhalter war schon dran! Unser Haus war schon kein schöner Anblick mit dem Schadhaften Putz und nun durch die modernen Fenster zusätzlich eine lustige Erscheinung.

Übrigens, nach der Wende war dann ein Erbe wieder da und hat meinen Vater angemachtund gefragt, warum er denn solche blöden Fenster eingebaut und dabei den Charakter der Fassade verdorben hat. Er sollte die fenster auf eigene Kosten wieder entfernen. Nicht einmal sind diese Leute zu DDR-Zeiten aufgetaucht und hatten sich das Haus angesehen oder darum gekümmert! Nun flotte Sprüche klopfen mit Großsanierung und alle Mieter müssen raus,weil nun Eigentumswohnungen geschaffen werden. Na klar, die Eigentumswohnungen wurden auch geschaffen, ohne Sanierung. Man hat den bisherigen Mietern die sanierungsbedürftigen Wohnungen zum Kauf angeboten. Nach dem Motto: "Ihr habt das Haus vergammeln lassen, ihr habt nun DM, fangt an und schafft euch Werte. Naja, gekauft hat den Fuchsbau damals keiner. Inzwischen aber doch mehrfach verkauft, steht das Haus immer noch, zwar saniert aber fast leer.

Jedenfalls will ich damit sagen, dass es auch solche Treuhandgrundstücke gab, wo praktisch Reperaturen scheiterten wegen der Eigentumsverhältnisse. Ich hatte immer gedacht, dass man Häuser wo der Besitzer in der BRD lebte, enteignete. Es muss also Ausnahmen gegeben haben und wenn man dann in solche einem Hause wohnte, wurde nur das Allernötigste getan. Das hatt sicher die schlechte Situation nicht einfacher gemacht.

Gruß Reiner


Die Häuser von ex DDR Bürgern oder Bürgern die noch vor der Gründung der DDR in die Westzonen gingen wurden nicht enteignet. Mit welchem Recht auch? Sie standen unter Treuhandverwaltung der DDR und die wenigen Reparaturen wurden aus den geringen Mieteinnahmen finanziert. Nun nach der Wende kamen die Eigentümer wieder und verlangten zu Recht ihre Häuser zurück.
Du beklagst ,dass der Eigentümer deinen Vater angemacht hat, warum er so blöde Fenster eingebaut hat . Hätte ich auch gedacht, aber nicht gesagt. Die meisten Westdeutschen waren doch Jahrzehnte weg und hatten keine Ahnung, was da mit ihren Häusern geschieht. Sie wussten nichts von den "Hungermieten ", von denen man nicht mal einen Ziegelstein kaufen konnte, sie wussten nichts von der Unfähigkeit dieses Staates, Baumaterial zu produzieren und bereit zu stellen, sie wussten nichts davon, dass der Treuhänder unfähig war, die Häuser zu erhalten.
Mit diesem Grundwissen werden solche Fragen natürlich gestellt, wenn man nach so langer Zeit wiederkommt. Kannst du dich da in die Lage des Alteigentümers versetzen?


@Gert
In deren Lage? Nee eher nicht, denn diese müssen bestimmt mehr als erschrocken gewesen sein. Aber eventuell hatten sie aber auch nichts anderes erwartet?

Fakt ist, die Verantwortlichen in der DDR haben das Haus auch mit verkommen lassen, aber das Haus hatte ja auch Eigentümer. Wer also nicht enteignet wurde konnte ja auch nichts zurück haben wollen, denn er war ja die ganze Zeit immer noch der Besitzer? Heißt es nicht "Eigentum verpflichtet"?

Also, die Eigentümer wussten nach Deiner Meinung nicht was mit ihren Häusern geschieht, sie wussten nichts von den Hungermieten und sie wussten nichts von der Unfähigkeit eines DDR-Staates und der Unfähigkeit der Treuhänder, die IHR Haus verwaltet haben??? Stand das nicht täglich in Eurer Presse???

Verstehe ich nicht ganz! Ist schon eine blöde Sache was da gelaufen ist.

Gruß Reiner


nein, das stand nicht täglich in der Presse und wenn die Eigentümer nicht mehr den Ort und das Eigentum besucht haben, wussten sie auch nicht genau, was dort eigentlich vorgeht. Darüber hinaus hätten sie die gleichen Schwierigkeiten gehabt, ihr "Eigentum" zu sanieren , instandzuhalten wie die DDR Bürger mangels Bautoffe etc., wenn sie es gewollt hätten. Und das natürlich vor dem Hintergrund, das ihnen die Rendite, die Verzinsung ihres Eigentum von der SED Monat für Monat gestohlen wurde. Denn die SED hat die Miete nicht weitergereicht nach Hamburg , München, Düsseldorf und wo die Eigentümer überall wohnten, sie hat es in die eigene Tasche gesteckt. So wie sie es auch mit Tausenden Firmen in der DDR gemacht haben, da war stehlen , rauben , enteignen angesagt, hatten sie ja alles von den russischen Genossen in Berlin Karlshorst gelernt. Aber man sieht sich im Leben immer 2 x und so kam es, dass Rückforderung gestellt wurden. Pech für die Leute, die sich im Glauben an die Ewigkeit des Kommunismus in diese Immobilien einmieteten, einkauften. Unrecht Gut gedeiht nicht, sagt der Volksmund.



Was sollte denn in den Westen überwiesen werden? Die Mieteinnahme ging für Wasser, Abwasser, Müllabfuhr, Kleinreparaturen und Verwaltungskosten drauf. Da hat sich keiner was in die Tasche gesteckt.


das wird wohl so richtig sein, weil die Dummbeutel von der SED nicht rechnen konnten. Sie konnten also mit ihrer "Beute" noch nicht mal etwas anfangen. Das ist noch dümmer als die Polizei erlaubt.-


Das hat nichts mit Dummbeutel zu tuen, sondern damit, daß Wohnungen nicht zur Profiterzielung (weder durch den Vermieter, noch durch die Banken) dienen sollten.



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#123

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 01:09
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #121
Aber zurück, wie war das denn bei Euch mit der Wohnraumnot? Wann war das geregelt?

Gruß Reiner


Oh Mann - jetzt forderst Du aber mein Langzeitgedächtnis...

1958 bekamen meine Eltern ihre erste eigene Wohnung - und da war ich gerade mal 8 Jahre alt. In der blieben sie auch, so lange sie lebten.

Wirklich unverbindlich und nur aus einer schwachen Erinnerung heraus: Ich glaube, dass es damals eine Art von "Wohnungsamt" (vielleicht hieß es auch so) gab, das sich besonders um die mit öffentlichen Mitteln geförderten Wohnungsneubauten gekümmert hat. Ich bin ziemlich sicher, dass der damalige Vermieter diese Zuschüsse bekommen hat, denn meine Mutter hatte 10 Jahre später, als die Mietpreisbindung endete, ziemliche Sorgen vor einer drastischen Mieterhöhung - die aber nicht kam.

Wie auch immer - es gab damals wohl eine staatliche oder kommunale Behörde, die sich - neben dem freien Markt, den es auch damals schon gab - um die Zuteilung von Wohnungen gekümmert hat. Welche Kompetenzen diese Behörde allerdings hatte, kann ich wirklich nicht sagen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass meine Eltern damals mit Unterstützung dieser Behörde die Wohnung erhielten. Ob das allerdings in Form einer Vermittlung, also eines Angebots, oder in Form einer Zuweisung bestand, weiß ich wirklich nicht.


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#124

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 01:19
von der glatte | 1.356 Beiträge

Es ist wohl möglich, dass es diese Behörden nicht in jeden Bundesland gegeben hatte, oder sie eher wegfielen als an anderer Stelle. Wie war denn diese Wohnung ausgestattet? Ofenheizung oder schon modern? Gab es in der Anzahl von Personen in der Wohnung eine Beschränkung? Wie war das in den Erinnerungen mit den Vertriebenen?

Ach ich mit meinen Fragen?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#125

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 02:15
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von der glatte im Beitrag #124
Ach ich mit meinen Fragen?

Gruß Reiner


So lange ich sie beantworten kann - frag ungebremst weiter

Es war eine 2-Zimmer-Wohnung im Dachgeschoss eines Neubaus, geschätzte 65 qm groß. Vermutlich aus Kostengründen gab es im Erdgeschoss und in der ersten Etage eine Koks-Zentralheizung, bei uns im zweiten Geschoss jedoch nicht: Da wurde von meinen Eltern ein Kohleofen aufgestellt. Und es gehörte durchaus zu meinen Aufgaben, die Asche (meine Eltern nutzten nur Braunkohle-Briketts) in den Zink-Mülleimer zu entsorgen und neue Briketts aus dem Keller nach oben zu tragen. Die anderen Räume wurden nicht beheizt: Im Bad gab es den Überlauf der Zentralheizung, der für ausreichende Wärme sorgte, und in der Küche kochte meine Mutter mit Gas - so wurde es auch dort warm genug. Allerdings gab es auch eine Gas-Therme für die Warmwasserbereitung, die aber - vom Samstag, dem klassichen "Badetag" abgesehen, nicht genutzt wurde.

Ob es eine Beschränkung der Personenzahl gab, vermag ich nicht zu sagen. Vermutlich ja, bei der "Normenfreude" der deutschen Behörden, aber das weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich so bis zum 14. Lebensjahr im Schlafzimmer meiner Eltern geschlafen habe, wie deren Intimleben in dieser Zeit aussah, stelle ich mir lieber nicht vor. Danach wurde mir in einer (ursprünglich mal als Essecke vorgesehenen) Nische im Wohnzimmer eine Schlafcouch hingestellt und drei weitere Jahre später schliefen sie dann im Wohnzimmer, um mir mein eigenes Zimmer zu ermöglichen.

Irgendwann in den 70ern und damit nach meinem Auszug wurde die Heizungsanlage dann modernisiert und im Zuge dieser Maßnahme wurde dann auch die Wohnung meiner Eltern an die Zentralheiizungsanlage angeschlossen.


bingernhier und der glatte haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#126

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 09:28
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #119
Aber der andere Hauser würde Dir doch auch schmecken, oder?

Wenn ich so Deine Schreibergüsse hier lese, glaube ich wirklich fast Alfred Tetzlaff ist wieder aktiv. Der hatte ja noch wenigstens etwas mehr Niveau und hätte mich damals wie heute als "langhaarige bolschewistische Hyäne" bezeichnet.


@Gert Es gibt ja nun fast in jeder Familie da draußen so einen, ich sage einmal Onkel Alfred. Der haut eben gern einmal über die Stränge, benutzt ein eher derbes Vokabular und ist bei allen Dingen schnell am Schimpfen.

Aber eigentlich haben sie ihm alle in der Familie, so wie er nun einmal ist, ganz gern!

Ich denke, so sollte man es stehen lassen. Und nun zurück zum Thema.

Wo war denn die schon angesprochene Problematik mit Wohnraum im Westen besonders zu spüren? In Westberlin muss es ja auch nicht so einfach gewesen sein? Gerade mit den vielen Studenten. Wo waren die Mieten besonders teuer? Wo gab es noch die klassische Außentoilette, nur auf dem Lande, oder hat man das anders bezeichnet?

Gruß Reiner








was mir schmeckt und was nicht werde ich dir kaum verraten. Deine Trivialbeiträge hierzu interessieren niemanden.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#127

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 11:40
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #126

was mir schmeckt und was nicht werde ich dir kaum verraten. Deine Trivialbeiträge hierzu interessieren niemanden.


@Gert , bist Du jetzt Klassensprecher.
So schlecht war doch der Beitrag vom @der glatte nicht.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
zuletzt bearbeitet 12.12.2014 11:40 | nach oben springen

#128

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 12.12.2014 11:50
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #127
Zitat von Gert im Beitrag #126

was mir schmeckt und was nicht werde ich dir kaum verraten. Deine Trivialbeiträge hierzu interessieren niemanden.


@Gert , bist Du jetzt Klassensprecher.
So schlecht war doch der Beitrag vom @der glatte nicht.


@furry habe ich, ohne ihn zu kennen, ihm z.B. gesagt dass er aussieht wie der Glöckner von Notre Dame??


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#129

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2014 00:31
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #128
Zitat von furry im Beitrag #127
Zitat von Gert im Beitrag #126

was mir schmeckt und was nicht werde ich dir kaum verraten. Deine Trivialbeiträge hierzu interessieren niemanden.


@Gert , bist Du jetzt Klassensprecher.
So schlecht war doch der Beitrag vom @der glatte nicht.


@furry habe ich, ohne ihn zu kennen, ihm z.B. gesagt dass er aussieht wie der Glöckner von Notre Dame??



Jaaa, Treffer!

Meine Trivialbeiträge hast Du ja, nicht immer, aber meistens verstanden. Gelesen hast Du sie ja auch, na und das doch schon einmal etwas.

Wenn Du nun auch einmal wieder nach oben zum Thema schauen würdest, dazu könntest Du ja auch sicherlich etwas beitragen. Fragen dazu habe ich ja genug gestellt.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#130

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 13.12.2014 10:53
von HP6666 | 191 Beiträge

Eigentlich hab ich hier in Berlin gar keine Wohnung gesucht . Hatte keinen Antrag laufen . War ledig ( im Bullenkloster wohnend , " Am Stadtpark ", in Lichtenberg ) und hatte meine jetzige Frau kennengelernt . Möglich , das ein anderer " Verein " ein bischen Druck machte , von wegen heiraten und so .
Jedenfalls sprach mich mein GF an ( er war in der Wohnungsvergabekommission für Dienstwohnungen des Regiments .), ob ich eine Wohnung möchte .
Müßte aber einen Hochzeitstermin nennen . Da ließen wir uns einen Termin geben ( 8.8.88 ) . So bekamen wir , unverheiratet , ohne Not , im März (88) die Wohnung , renovierte sie gründlich .Richteten uns ein ( u.a. mit dem Ehekredit 7000,- ; wir kamen ja beide aus Wohnheimen ). Im Februar (89)kam dann mein Sohn zur Welt .
Aus heutiger Sicht sag ich : alles richtig gemacht . denn dann erst anfangen zu Suchen , wenn was Kleines da ist , wäre purer Stress geworden .
Ja , mein Chef ( ein Stabsoberfähnrich ) hat sich einen Kopf um seine paar Leute gemacht . Da hatte ich Glück , auch Vitamin " B " genannt .

HP6666


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#131

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 28.12.2014 21:06
von feile | 8 Beiträge

meiner frau wurde gesagt sie brauchen keine ihr mann ist bei der armee und sie wohnen bei ihren Eltern das hat saub bei meinen polit gegeben und eine wohnung


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#132

RE: Meine erste Wohnung - Wohnraumsuche in der DDR

in Leben in der DDR 31.12.2014 13:32
von Gohrbi | 575 Beiträge

... .meine/unsere erste Wohnung waren 1 1/2 Zimmer mit Küche und Ofenheizung 1975. Privat besorgt, ungemeldeter leerstehender Wohnraum. Toilette über den Hof neben dem Misthaufen. Alles gleich an Ort und Stelle.
Küche bestand Kohleherd, fließend kalt Wasser, ohne Ablauf (Eimer unter dem Becken) Kühlschrank im Winter zwischen den Doppelfenster.

Danach schlug der Sozialismus voll zu. Wir bekamen 1 Kind und als Belohnung eine 4 ! ! ! Zimmerwohnung Neubau / Fernheizung. Die aber im Winter 78/79 nicht funktionierte. Danach wurde 80 ein Normalmass hergestellt. 3 Zi. Ofenheizung. Immer durch NVA-Tanten.

Antragstellung .... warten .... freuen..... Auch bei Versetzung .... Versetzung klar, Antrag stellen und Wohnung bekommen. Hat später
bei der Bw auch so funktioniert.


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