#21

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 07:26
von S51 | 3.733 Beiträge

An die alten Spritpreise wird man heutzutage ungern erinnert. 1,54 M pro Liter Gemisch 1:50, das wars ja, was Moped, Motorrad und die Pappe brauchten. Das Niveau ist dem jetzigen doch sehr ähnlich. Wenn möglich tanke ich heutzutage beim Nachbarn. Da ich heute wie früher zwischen Heimat und Dienstorten pendele, hatte und hat dieser Posten einen unangenehm einflussreichen Platz auf meiner Kostenliste. DDR-Benzin roch irgendwie ganz anders als "Westsprit". Hinter einem Westauto roch es immer irgendwie nach Tränengas. Umgekehrt war wohl auch der Geruch gerade der Zweitakter für Wessis hinter uns merkwürdig (nach verbranntem Öl?).
An die Schlangen früher erinnert man sich heute kaum noch. In der Kleinstadt, aus der ich komme, gab es ganze zwei Tankstellen. Nicht unüblich, eine halbe Stunde warten zu müssen. Das der Sprit alle war, habe ich freilich nie erlebt. Vom Kanten bin ich 1985 weg, da gab es noch keine Kontingente. In Berlin bei der VP jedoch war dies anders. Während meiner Zeit bei der Schupo wurden die Vorgaben für den Funkwageneinsatz immer strenger. War es am Anfang (1986) nur mehr eine Empfehlung, nicht mehr als 100 Liter/Woche zu verbrauchen, haben wir 1988 sogar Streifenfahrten eingeschränkt, um für Noteinsätze noch Reserven zu haben, an die man ohne Schreibarbeit herankam. Aber Einzelstreifen zu Fuß waren damals noch möglich. Es hatte sogar Vorteile, lernte man doch seine Spezis viel besser kennen, kam eher an die "Bunker" der Hehler heran.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#22

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 07:31
von Heldrasteiner (gelöscht)
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Nöö, meine Autos haben eigentlich nie Namen gehabt, obwohl sie alle ne Seele hatten.
Lediglich für mein jetziges Gefährt habe ich nen Begriff - das ist das rote KP-Taxi.

Ich kann Dir zu dem Käfer noch ein paar Daten geben:
Erstzulassung 17.04.1975, von Anfang an in Familienbesitz, existierte bis 1993. Dann ging er den Weg alles Irdischen, weil ihm auch eine 2. Komplettrestaurierung nicht mehr helfen konnte.
Davon waren viele Fz. aus der Zeit betroffen wg. der schlechten Blechqualität (zu unreiner Kühlschrott bei der Stahlerzeugung).
Fälschlicherweise wurde bei uns im Westen behauptet, daß die Bleche aus der DDR stammten. Dem war aber nicht so. Ich vermute mal, daß dieses Gerücht auf einem damaligen Geschäft zwischen VW und der DDR beruhte. VW lieferte Golf I und bekam Fahrzeugkomponenten Made in GDR dafür.

Alles in allem kannst Du davon ausgehen, daß ich genauso viel Zeit unter wie im Wagen verbracht habe. Nicht zu vergessen die allwöchentliche Handwäsche (denn ne Waschstraße verteilt den Dreck am Käfer nur in die Nischen) mit Abledern und Handkonservierung.


zuletzt bearbeitet 10.07.2009 07:34 | nach oben springen

#23

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 13:29
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von maja64
Hi Angelo

Ergas wie heute gab es ja so gut wie gar nicht für Privathaushalte,da hatten wir Stadtgas (aus Braunkohle hergestellt),da konnte man kein Haus in die Luft mit jagen,aber da es giftig war haben viele in der DDR damit Selbstmord gemacht.

Bei Öl war es das gleiche,Ölheizungen befanden sich höchstens in staatlichen Gebäuden,als der Russe Anfang/Mitte der 80er den Hahn für uns weiter zudrehte wurden etliche wiederausgebaut bzw. erst mal eingemottet.


Gruß maja64


Hallo maja64 und alle Anderen,

muß Dir mit dem Stadtgas aus Braunkohle arg wiedersprechen! Auch mit dem Stadtgas konnte man ein Haus in die Luft jagen! Das ist wenigstens genauso und im richtigen Mischungsverhältnis mit Luft (Sauerstoff) explosiv gewesen! Meine Großtante hat das Ende Oktober 1978 und 2 Tage vor meiner Einberufung leider praktiziert...!
Teilweise war das "Stadtgas" von der Qualität her sehr schlecht. Man merkte es an der Heizleistung und am Versotten, regelrechtem Verschmieren des Brennraumes und der Abgasleitung. Bei jedem Außenwandheizer sah man doch an der Abgasöffnung außen am Haus den Rußschleier! Vornehmlich gab es ja für Privat nur s. g. Außenwandheizer Marke "Gamat" und Warmwasserthermen. Klassische Gasheizkessel, wie wir sie heute kennen gab es so gut wie gar nicht.

Zum Benzin: Ja Super ode besser VK 98 bezeichnet kostete 1,60; VK 88 1,50 und VK 79, auch Klingelwasser genannt 1,40 Mark. Diesel 1,00 Mark. Ölbeimischungen konnte man wahlweise gleich an der Zapfsäule einstellen: 1 : 25, 1 : 33 oder 1 : 50.
Die Preise waren solange ich denken kann und bis zur Wende (D- Markeinführung) immer stabil.
VK 79 hat man zumindest aus dem öffentlichen Handel Mitte der 80-er rausgenommen, gab es nur noch für NVA und ihre sowjetischen Spritfresser wie Ural, Uaz, Sil und SPW 60 PB & 40 P & CO sowie Großverbraucher in der Industrie.
Beim Diesel gab es auch zwei Qualitäten: S. g. DK I für PKW und kleinere (empfindlichere) LKW- Motoren und DK II für Großdiesel wie Schiffs- und Lokomotivmotoren. DK II war auch viel unsauberer, gelierte schneller und hatte manchmal sehr hohe Wasseranteile(!) Die Reichsbahn z. Bsp. hatte damit sehr viel Probleme mit den Filtern, aber auch mit Lokomotiven, die längere Zeit abgestellt waren (Absetzerscheinungen im Tank). Tanks mußten sehr oft gereinigt werden und rosteten leicht von Innen. Auch stand man öfter mal auf der Strecke und reinigte die Filter...! Beim Vorfilter war das relativ einfach (Drahtgeflecht). Schnell ausgebaut und mit Luft ausgeblasen. Beim Feinfilter (aus Papier) schon nicht mehr so..., jeder "gute" Lokführer hatte eine Rouladennadel bei sich, um im Notfall die Filtereinsätze damit durchstoßen zu können.
Zweites Muß "an Bord" war eine Holzwäscheklammer! Keine Angst, nicht dafür gedacht, damit die Hose nicht in den Pedal- Notantrieb kam...
sondern um Magnetventile festlegen zu können um im "Notbetrieb" die Strecke räumen zu können oder besser gesagt, um wieder bis in den "Heimathafen" zu kommen!

Das mit der Ölknappheit war auch bei der Reichsbahn ein Problem. Anfang der 80-er stellte man vermehrt Dieselloks ab und "reaktivierte Dampfloks mit Kohlefeuerung, die schon fast auf dem Schrottplatz standen...!. Da war aber das nächste, jedoch kleinere Problem: Dampfloks wollen Steinkohle haben, Braunkohle ist gänzlich und Briketts nur teilweise geeignet! Aber die war wohl relativ leicht aus Mocambic und anderen afrikanischen "Bruder"- Staaten im Tausch für DDR- Produkte zu haben. Es war aber ein Teufelzeug! Viel Qualm und Ruß, viel Schlacke und Asche und wenig Heizwert!
Teilweise soll die getränkt gewesen sein, um den Heizwert zu verbessern. Man merkte es nur am teilweise bestialischen Gestank...!
Die (Schwer-) ölgefeuerten Dampfloks, von denen man Anfang der 80-er noch eine relativ große Stückzahl hatte, stellte man auch kurzfristig und schnell ab. Schweres Heizöl war ja mehr oder weniger ein Abfallprodukt der Raffenerien, man entwickelte aber dafür schnell Verfahren, um auch das für die Herstellung von Kraftstoffen zu nutzen.
Alternativ beschleunigte man dann die Elekrtrifizierung vieler Hauptstrecken wie z. Bsp. Dresden/ Leipzig - Berlin - Stralsund/ Saßnitz (Transitverkehr z. Fähre nach Trelleborg). Aber auch so wichtige Strecken wie Berlin - Magdeburg, Magdeburg- Rostock, Berlin - Bützow - (Hamburg). Parallel dazu wurden neue (reine) Bahnstromkraftwerke gebaut bzw. vorhandene ausgebaut. Die Bahn (Reichsbahn und auch Bundesbahn) "fährt" ja mit einem eigenen Stromsystem von 16 2/3 Hz (Hertz) und 15 000 Volt Wechselstrom . Im Landesnetzen sind ja beim Wechselstrom 50 Hz angesagt. Hier versprach man sich durch die Stromerzeugung aus heimischer Braunkohle den größten Spareffekt.
Die Wellen schlugen soweit, das man selbst unsere 17 Harzquerbahndampfloks, die man erst 1976 angefangen hatte nach und nach auf Schwerölfeuerung umzubauen (die letzte wurde 1982 umgebaut), 1983 begann man für teueres Geld die Erste wieder auf Kohlefeuerung zurückzubauen! Wir brauchten etwa 40 t Heizöl in der Woche! Noch nicht mal diese Minimenge war anscheinend mehr über...


Fortsetzung folgt!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.07.2009 13:35 | nach oben springen

#24

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 15:07
von FSK-Veteran (gelöscht)
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Für Bundesbürger gab es auf den Transitstrecken (und wohl auch in den größeren DDR-Städten) INTERTANK-Tankstellen. Dort konnte man für Devisen tanken. Der Liter Super kostete 65 Pfennig. Der Liter Normal nach meiner Erinnerung 59 Pfennig. Da der Liter Benzin im Vergleich zu den Preisen in Westdeutschland wesentlich billiger war, tankten viele West-PKW bevorzugt im Transit Berlin-Bundesgebiet. Das führte teilweise zu längeren Schlangen an den INTERTANK-Stellen.

Da auf den Transitautobahnen eine Geschwindigkeitsbegrenzung 100 bestand, konnte es sein, daß man in Marienborn bei der Paßkontrolle angesprochen wurde ("Sie können ja noch gar nicht hier sein!"), wenn man bei konstant 120 zu schnell bei der Ausfahrt auftauchte. Der pfiffige Transitreisende (der die bevorzugten "Blitz-Stellen" der VoPo´s gut kannte) fuhr gerne zügig mit 110-130 km/h durch "die Zone". Tankte billig unterwegs den Wagen voll. Und durchfuhr weiterhin zügig den Osten. Man erreichte (hoffentlich ungeblitzt) nach ca.170 km die Ausfahrt Marienborn in 1 h:45 Min. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen hatte man durch den Tankstop etwas ausgeglichen, sodaß man billiger "schnell durchrutschte", ohne das bei der Ausfahrt dumme Fragen gestellt wurden...


zuletzt bearbeitet 10.07.2009 15:09 | nach oben springen

#25

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 15:20
von dein1945 (gelöscht)
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bevorzugten "Blitz-Stellen" der VoPo´s gut kannte

Hallo FSK,
die Blitz-Stellen waren bei der Westberliner Polizei, tages-aktuel bekannt !
Gruß aus Berlin


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#26

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 15:26
von FSK-Veteran (gelöscht)
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Wurden sie auch im Rundfunk genannt? (100,6?) Ich glaube nicht, kann mich jedenfalls nicht genau daran erinnern....


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#27

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 18:02
von glasi | 2.815 Beiträge

hallo. zu ddr zeiten habe ich meistens an der rasstätte eichelborn getankt. die beste tankstelle die ich aber kannte lag direkt an der autobahn. ich meine es war bei karl marx stadt. eine tankstelle kleiner als ein einfamilienhaus. total runtergekommen. und wenn mann wieder auf die autobahn wollte war es ein glückspiel. es gab keine beschleunigungsspur. trotzdem war sie für mich kult. eigentlich wie die ganze alte a4. nach der wende gehörte sie zu firma agip. als dann nach längere zeit daran vorbei fuhr war sie abgerissen. ich denke mal wegen der sicherheit. aber 1999 hatte ich noch eine ganz alte minol tankstelle gefunden. das war in kleinwelka in sachsen. da ging nocheinmal mein herz auf. ich denke mal die gibt es auch nicht mehr. schade. lg glasi



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#28

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 18:27
von dein1945 (gelöscht)
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Wurden sie auch im Rundfunk genannt? (100,6?) Ich glaube nicht, kann mich jedenfalls nicht genau daran erinnern....

Hallo FSK,
leider nein, obwohl 100,6 über alles aus dem Osten berichtete und sehr kritisch. Deshalb wurde er ja auch aus dem Osten ständig gestört. Meine Info hatte ich von einem Polizei-Beamten aus dem Lagezentrum.
Gruß nach Berlin


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#29

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 18:44
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Hallo,musste man selber tanken oder wurde ein Service angeboten ?



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#30

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 18:51
von glasi | 2.815 Beiträge

in eichelborn kamm ein tankwart. der hat von mir immer ein trinkgeld bekommen



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#31

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 10.07.2009 18:51
von dein1945 (gelöscht)
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Hallo,musste man selber tanken oder wurde ein Service angeboten ?
Hallo Zermatt,
ich nehme an Du meinst die Tankstellen auf der Transitstrecke, es wurde betankt, ansonsten kein Servis und sofort abkassiert, Trinkgeld wurde auch nicht verachtet. Habe auch immer dort getankt.
Gruß aus Berlin


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#32

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 25.02.2011 14:16
von Ratiodg (gelöscht)
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Zitat von TOMMI
Der Liter 2 Takt Gemisch 88 Oktan kostete 1,50 Ostmark.



Und heute sind wir bei 1,50€ für 1 Liter und zahlen Deutschland weit jeden Tag 4,24Mio € für Benzin ( Quelle http://www.finanznachrichten.de/nachrich...-benzin-003.htm ).... Schon lächerlich oder? Naja bald ist ja wieder Sommer, dann fahr ich einfach mit dem Fahrrad wenn der Tank leer ist^^

Gruß Manuel


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#33

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 25.02.2011 17:46
von Boelleronkel (gelöscht)
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Hallo Zermatt,
Du hattest "zwangsläufig"Kontakt mit dem Tankwart,der musste immer erst mit einer Kurbel die Zapfsäule auf Null stellen.
Bezahlt wurde in bar und die Betriebe hatten auch Marken(Spritmarken)
Datenvernetzung gabs so nicht.
Tankwarte konnten auch locker Frauen sein.
Es mag die berühmten Ausnahmen geben,aber...
heute findest Du da keinen mehr,es sei denn....einen Minnijobber der dafür keine Ausbildung hat und noch "vergattert"wird ein "Kundengespräch"zu führen....
Was durften die immer fragen?
"Währen Sie bereit für diesen Service,einen Eurozu bezahlen?
Nix gegen dieLeute,aber einfach nur lächerlich und reine Abzocke!
Die "Urgesteine"sind leider nicht mehr vorhanden!
Sodann BO


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#34

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 25.02.2011 18:19
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Hallo BO,
in Eisenach, an der Rennbahn, gibt es eine Shell Tankstelle, die hat wieder einen Tankwart oder auch Service Kraft - wie's beliebt.
War beim ersten Mal voll erschrocken als der zu mir ans Auto gekommen ist - ist man ja in Old Germany nicht so gewohnt.

Mike59


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#35

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 25.02.2011 18:33
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von Mike59
Hallo BO,
in Eisenach, an der Rennbahn, gibt es eine Shell Tankstelle, die hat wieder einen Tankwart oder auch Service Kraft - wie's beliebt.
War beim ersten Mal voll erschrocken als der zu mir ans Auto gekommen ist - ist man ja in Old Germany nicht so gewohnt.

Mike59



Shell sollte das seit einigen Monaten überall haben


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#36

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 25.02.2011 20:07
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ist schon fast ein Jahr lang so...


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#37

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 28.02.2011 13:22
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Pitti53
Shell sollte das seit einigen Monaten überall haben

Kommt aber auch auf den fahrbaren Untersatz an. Den Нива 'durfte' ich trotz Nachfrage tapfer selbstständig tanken.
Beim Z3 M 'prügelten' sich die HiWis um die Zapfpistole. *grins*


P.S. (für on topic) 1.50 Mark der DDR für Normal (VK88) stimmt so nur für den 'blanken' Sprit. Beim Gemisch kammen noch ein paar Pfennige für das Öl dazu (3 Mark/Liter wimre). So kostete der Liter 1:33 (hat jemand wirklich magerer getankt?) dann eigentlich 1,54.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 28.02.2011 13:23 | nach oben springen

#38

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 28.02.2011 15:20
von Backe | 480 Beiträge

Eindeutige Antwort 1,65 Ostmark für Super.
VG aus Brandenburg


"Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab" Gotthold E. Lessing
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#39

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 28.02.2011 16:46
von Gohrbi | 574 Beiträge

Zitat von Backe
Eindeutige Antwort 1,65 Ostmark für Super.
VG aus Brandenburg



Bin auch bei 1,65 MDN. Mußte ich immer für meinen "Sapo" tanken.
Da habe ich auch meist selber getankt, den Füllstutzen im Motorraum
hat keiner gefunden.

Beim "Trabbi" waren es 1:33 dachte ich immer, oder? das war 1,40 MDN für den Liter Gemisch.


zuletzt bearbeitet 28.02.2011 16:50 | nach oben springen

#40

RE: Benzinpreise in der DDR ?

in Leben in der DDR 28.02.2011 17:15
von stutz | 568 Beiträge

Ich will's mal so sagen; ich hatte gute Beziehungen zu unseren sowjetischen Waffenbrüdern und habe von denen den grössten Teil meines Benzinkontingents bezogen.
Das Zeug hatte zwar nur 72 Oktan aber für 1 Mark der DDR doch eine preiswerte Alternative und wenn ich Wolodja die eine oder andere Flasche Kumpeltot gegeben habe, dann hat er mir einen Kanister Hochoktanigen vom Wolga des Kommandeurs, zum Verschneiden mitgebracht.
Das Problem war aber, dass es bei jeder Fahrt mit dem Trabbi gerochen hat als ob mal wieder eine Russenkolonne unterwegs ist.


"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk;
und meine Nation, die ich mit großen Stolz verehre, ist die deutsche Nation.
Eine ritterliche, stolze und harte Nation." ( Ernst Thälmann )
zuletzt bearbeitet 28.02.2011 17:16 | nach oben springen


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