#241

RE: Intershop

in Leben in der DDR 30.10.2013 20:55
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #240
Zitat von 94 im Beitrag #239

gabs im Intershop Kondome?


Jetzt ernsthaft: Ich glaube, ja: So ganz hinten, im Hinterkopf, rührt sich da eine Erinnerung. Wohl auch deshalb, weil ich mich gewundert habe, wie offen die da verkauft wurden - im ziemlich verklemmten Westen gab es die Dinger entweder aus dem Automaten im Männerklo oder aber in Apotheken bzw. Drogerien.

Aber ich kann mich auch täuschen, vielleicht war es auch irgendein Laden in irgendeinem Land, dessen Bild ich da noch im Kopf habe.


in der DDR nannte man die Gummiteile Mondos,
sogar in drei Ausführungen,Gold,Silber,Bronze
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#242

RE: Intershop

in Leben in der DDR 30.10.2013 20:58
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #241

sogar in drei Ausführungen,Gold,Silber,Bronze
Lutze


Hm.

Eigenartig.

Üblich ist ja, dass die Medaillen erst DANACH verliehen werden - bei Kondomen wäre das ziemlich sinnlos.....


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#243

RE: Intershop

in Leben in der DDR 30.10.2013 22:44
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #239
Aber nicht das Du den AlfRed jetzt für einen sportlichen Militärataschee hälts, der Thread dürfte damit och im Eimer sein.

Na oder noch nicht ganz, gabs im Intershop Kondome?


Vermutlich ja, denn es wurde ja an allen Fronten gekämpft!
Im Dreierpack, elektronisch geprüft, Tiefschnee getestet und vom Igel bearbeitet. Der Klassenfeind sollte ja auch die Folgen tragen.
Alles lief ab unter dem Decknamen: "Dreimal Glück für eine Mark".

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#244

RE: Intershop

in Leben in der DDR 30.10.2013 22:52
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #240
Zitat von 94 im Beitrag #239

gabs im Intershop Kondome?


Jetzt ernsthaft: Ich glaube, ja: So ganz hinten, im Hinterkopf, rührt sich da eine Erinnerung. Wohl auch deshalb, weil ich mich gewundert habe, wie offen die da verkauft wurden - im ziemlich verklemmten Westen gab es die Dinger entweder aus dem Automaten im Männerklo oder aber in Apotheken bzw. Drogerien.

Aber ich kann mich auch täuschen, vielleicht war es auch irgendein Laden in irgendeinem Land, dessen Bild ich da noch im Kopf habe.



Ja, da hast Du Recht. Auf den kleinen Pappschachteln, war sogar der Wortlaut aufgedruckt: "Benutzen Sie bitte diesen Abschnitt für Ihren diskreten Einkauf im Fachgeschäft".

Aber zum Thema Intershop zurück, konnte man da auch Dinge bestellen, wenn man die dort nicht da hatte? Gab es dort einen internen Katalog, nachdem man sich eventuell ein Radio bestellen bzw. kaufen konnte?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#245

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 10:16
von Moskwitschka (gelöscht)
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Und gerade bei den technischen Geräten komme ich auf eine Frage zurück, die ich hier so ähnlich schon einmal gestellt habe - Was war, wenn der Bildschirm innerhalb der Garantiezeiten schwarz blieb? Wer hat die Garantie übernommen - der Händler, also Intershop oder der Hersteller? Oder gab es sogar einen speziellen Reperaturservice?

LG von der grenzgaengerin


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#246

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 10:33
von Krepp | 534 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #245
Und gerade bei den technischen Geräten komme ich auf eine Frage zurück, die ich hier so ähnlich schon einmal gestellt habe - Was war, wenn der Bildschirm innerhalb der Garantiezeiten schwarz blieb? Wer hat die Garantie übernommen - der Händler, also Intershop oder der Hersteller? Oder gab es sogar einen speziellen Reperaturservice?
LG von der grenzgaengerin

Hallo,
das stand bei den Garantieunterlagen jeweils dazu.
Es gab da für die Geräte immer ein paar oder auch nur eine Werkstatt in der DDR
Bohrmaschinen (B&D) war z.B. in der Nähe von Dresden.
Fernseher und VRC glaub in Berlin.
Für die BRD irrelevant, da wurde gleich dort gekauft.

Edit: B gegen D getauscht



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
zuletzt bearbeitet 31.10.2013 10:34 | nach oben springen

#247

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 10:34
von West_Tourist (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #245
Und gerade bei den technischen Geräten komme ich auf eine Frage zurück, die ich hier so ähnlich schon einmal gestellt habe - Was war, wenn der Bildschirm innerhalb der Garantiezeiten schwarz blieb? Wer hat die Garantie übernommen - der Händler, also Intershop oder der Hersteller? Oder gab es sogar einen speziellen Reperaturservice?

LG von der grenzgaengerin



In der DDR gabs wie hier Radio und FernseheFachgeschäfte. Radio und Fernsehtechniker war auch dort Annerkannter Beruf. Es gab immer irgendwo jemand der etwas Reparieren konnte. Prbleme hauefig mit Ersatzteilen. In der DDR waren Farbfernseher sehr Teuer. Radiorecorder und Steroanlagen ebenfalls. Der Billigste Walkmann Marke Watson kostete dort mind. 200 Mark. Bei Quelle zb. 19.99 DM


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#248

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 10:37
von West_Tourist (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #245
Und gerade bei den technischen Geräten komme ich auf eine Frage zurück, die ich hier so ähnlich schon einmal gestellt habe - Was war, wenn der Bildschirm innerhalb der Garantiezeiten schwarz blieb? Wer hat die Garantie übernommen - der Händler, also Intershop oder der Hersteller? Oder gab es sogar einen speziellen Reperaturservice?

LG von der grenzgaengerin


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#249

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 10:40
von West_Tourist (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #245
Und gerade bei den technischen Geräten komme ich auf eine Frage zurück, die ich hier so ähnlich schon einmal gestellt habe - Was war, wenn der Bildschirm innerhalb der Garantiezeiten schwarz blieb? Wer hat die Garantie übernommen - der Händler, also Intershop oder der Hersteller? Oder gab es sogar einen speziellen Reperaturservice?

LG von der grenzgaengerin



In der DDR gabs wie hier Radio und FernseheFachgeschäfte. Radio und Fernsehtechniker war auch dort Annerkannter Beruf. Es gab immer irgendwo jemand der etwas Reparieren konnte. Prbleme hauefig mit Ersatzteilen. In der DDR waren Farbfernseher sehr Teuer. Radiorecorder und Steroanlagen ebenfalls. Der Billigste Walkmann Marke Watson kostete dort mind. 200 Mark. Bei Quelle zb. 19.99 DM


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#250

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 10:44
von turtle | 6.961 Beiträge

Es war doch kein Geheimnis das die DDR Devisen brauchte. Nicht alles konnte im Gegenwert von anderen Waren etc. beglichen werden. Neue Technik hatte nun mal ihren Preis und da musste viel aus dem kapitalistischem Ausland gegen Devisen importiert werden. Der Intershop war neben anderen die Möglichkeit Devisen abzuschöpfen. Die Kehrseite war natürlich Neid zwischen wer Devisen hatte und wer nicht. Die DM war schon die heimliche Währung ,ohne die "blauen Fliesen" war man oft Bürger 2. Klasse. Im Intershop gab es Dinge die in der DDR hauptsächlich sowieso für Firmen in der BRD produziert wurden. Nur eben für den Normalo ohne Beziehungen oder Devisen nicht erreichbar. Reine DDR Produkte welche es im eigenem Land wenn auch mit Mangelerscheinung zu kaufen gab ,wurde im Shop für billiges Westgeld verschleudert. Genex zähle ich mal mit dazu. Das Auto ohne Wartezeit für Devisen zum billigem Preis. Offiziell war der Kurs von Mark der DDR zur DM in der DDR 1:1 - Auf dem Schwarzmarkt tauschte ich 1:4 . Natürlich war das verboten. Was machte die DDR im Shop? Sie verhökerte ihre Waren zu einem noch schlechteren Kurs. Der Intershop war für die DDR schon wichtig um Devisen einzunehmen, die Idee mit den Forum Schecks fast Genial. man konnt5e früher über die Devisen verfügen. Wenn auch für viele ein Ärgernis da nicht alle über Devisen verfügten und sich mit den Blick durch die Scheiben vergnügten mussten ,war der Intershop und Genex keine schlechte Entscheidung um an dringend benötigte Devisen zu kommen. Ähnliche Einrichtungen waren doch auch in anderen sozialistischen Ländern üblich. Gewisse Devisenbars in Interhotels oder zur Leipziger Messe müssen bei einigen DDR Bürgern bestimmt Unwillen hervorgerufen haben. Im eigenem Land diese Ausgrenzung, es langte doch schon in den Bruderländern hinter dem BRD Bürger, Bürger 2. Klasse zu sein.


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#251

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 10:55
von Perle | 106 Beiträge

Zitat von Krepp im Beitrag #246
Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #245
Und gerade bei den technischen Geräten komme ich auf eine Frage zurück, die ich hier so ähnlich schon einmal gestellt habe - Was war, wenn der Bildschirm innerhalb der Garantiezeiten schwarz blieb? Wer hat die Garantie übernommen - der Händler, also Intershop oder der Hersteller? Oder gab es sogar einen speziellen Reperaturservice?
LG von der grenzgaengerin

Hallo,
das stand bei den Garantieunterlagen jeweils dazu.
Es gab da für die Geräte immer ein paar oder auch nur eine Werkstatt in der DDR
Bohrmaschinen (B&D) war z.B. in der Nähe von Dresden.
Fernseher und VRC glaub in Berlin.
Für die BRD irrelevant, da wurde gleich dort gekauft.

Edit: B gegen D getauscht


Hallo,

in der DDR wurden ab Anfang der 80 ziger Jahre auch Importgeräte aus Japan z.B.Walkman´s ,Radiorecorder oder Fernsehgeräte der Marke Sanyo (Preis ca.6000-7000 Mark) angeboten . Sie wurden doch bestimmt auch in normalen DDR Vertragswerkstätten repariert .

Gruß Perle


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#252

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 11:01
von Moskwitschka (gelöscht)
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Wenn man so im Internet nach Hintergrundinformationen - wie z.B. Umsätze und Gewinn der Inteshops im Vergleich zu anderen Devisenquellen sucht, findet man fast nichts. Hat jemand ein Tipp für zugängliche Quellen?

Doch man findet immer wieder etwas am Rande. So waren die "Blauen Fließen" scheinbar auch ein Streitobjekt unter Brüdern:

Im September 1977 nimmt SED-Chef Erich Honnecker zu den Intershops im DDR-Fernsehen Stellung: "Diese Läden sind selbstverständlich kein ständiger Begleiter des Sozialismus. Wir können aber nicht an der Tatsache vorbeigehen, dass besonders der große Besucherstrom viel mehr Devisen unter die Leute bringt, als dies früher der Fall war." Aber der große Bruder Sowjetunion verlangt, dass die Zweitwährung D-Mark aus dem öffentlichen Leben in Ostdeutschland wieder verschwindet.

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/i...6,21189014.html

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 31.10.2013 11:22 | nach oben springen

#253

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 11:11
von West_Tourist (gelöscht)
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Zitat von turtle im Beitrag #250
Es war doch kein Geheimnis das die DDR Devisen brauchte. Nicht alles konnte im Gegenwert von anderen Waren etc. beglichen werden. Neue Technik hatte nun mal ihren Preis und da musste viel aus dem kapitalistischem Ausland gegen Devisen importiert werden. Der Intershop war neben anderen die Möglichkeit Devisen abzuschöpfen. Die Kehrseite war natürlich Neid zwischen wer Devisen hatte und wer nicht. Die DM war schon die heimliche Währung ,ohne die "blauen Fliesen" war man oft Bürger 2. Klasse. Im Intershop gab es Dinge die in der DDR hauptsächlich sowieso für Firmen in der BRD produziert wurden. Nur eben für den Normalo ohne Beziehungen oder Devisen nicht erreichbar. Reine DDR Produkte welche es im eigenem Land wenn auch mit Mangelerscheinung zu kaufen gab ,wurde im Shop für billiges Westgeld verschleudert. Genex zähle ich mal mit dazu. Das Auto ohne Wartezeit für Devisen zum billigem Preis. Offiziell war der Kurs von Mark der DDR zur DM in der DDR 1:1 - Auf dem Schwarzmarkt tauschte ich 1:4 . Natürlich war das verboten. Was machte die DDR im Shop? Sie verhökerte ihre Waren zu einem noch schlechteren Kurs. Der Intershop war für die DDR schon wichtig um Devisen einzunehmen, die Idee mit den Forum Schecks fast Genial. man konnt5e früher über die Devisen verfügen. Wenn auch für viele ein Ärgernis da nicht alle über Devisen verfügten und sich mit den Blick durch die Scheiben vergnügten mussten ,war der Intershop und Genex keine schlechte Entscheidung um an dringend benötigte Devisen zu kommen. Ähnliche Einrichtungen waren doch auch in anderen sozialistischen Ländern üblich. Gewisse Devisenbars in Interhotels oder zur Leipziger Messe müssen bei einigen DDR Bürgern bestimmt Unwillen hervorgerufen haben. Im eigenem Land diese Ausgrenzung, es langte doch schon in den Bruderländern hinter dem BRD Bürger, Bürger 2. Klasse zu sein.

Die Devisenbars der Interhotels waren entsprechend Teuer. Auch wenig besucht. Daher konnte man dort fast schon alles fuer sich alleine haben. Da war meistens nichts los


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#254

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 11:15
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ich hatte Ende der 80er Freunde in Polen. Dort kam es aus purer Wiedersehensfreude immer wieder zu unvorhergesehenen Besäufnissen in der Plattenbauwohnung mit Unterhaltung aus dem Videorekorder. Da liefen Pornos untermalt mit Popmusik. (You in the army now) usw.
Da gingen schnell mal die Getränke zur Neige.Da haben polnischen Freunde in der Feier Runde Dollars eingesammelt (zu meinem Erstaunen hatte auch fast jeder welche) und haben eine Verkäuferin vom ortsansässigen PEWEX Laden rausgeklingelt (auch Sonntags) und Nachschub geholt.
Ich als Gast war natürlich von jeglicher finanzieller Beteiligung vollkommen befreit.


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#255

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 11:16
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von West_Tourist im Beitrag #253

Die Devisenbars der Interhotels waren entsprechend Teuer. Auch wenig besucht. Daher konnte man dort fast schon alles fuer sich alleine haben. Da war meistens nichts los


Ob gewollt oder nicht - wer war schon so bekloppt und hat dort als DDR-Bürger seine DM ausgegeben, wenn in der Kneipe an der Ecke der Straße das Bier 51 Pfennige gekostet hat.

LG von der grenzgaengerin


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#256

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 11:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Zermatt im Beitrag RE: Bilder und Berichte vom 2. Offiziellen Forum Treffen Marienborn Okt 2009

Ob gewollt oder nicht - wer war schon so bekloppt und hat dort als DDR-Bürger seine DM ausgegeben, wenn in der Kneipe an der Ecke der Straße das Bier 51 Pfennige gekostet hat.



Na ja - im Prinzip war auch jeder West-Bürger bekloppt, der sich dort bei überzogenen Preisen besoffen hat: 1:4 getauscht hätte ihn das Bier in einer normalen DDR-neipe (die zu besuchen ihm ja nicht verboten war) umgerechnet gerade mal 13 Pfennige gekostet.

Aber auch da galt wohl, was vielfach heute noch für manchen Reisenden gilt: Man kennt sich nicht aus, hat keine Ahnung, wo eine vernünftige Kneipe zu finden ist (obwohl jeder Taxifahrer gerne Auskunft geben und den Gast auch gerne dorthin kutschieren würde - vielleicht nicht gerade in die allernächste....), man ist müde, hat keine Lust, das bequeme Hotel zu verlassen, scheut den Rückweg in angesäuseltem Zustand - kurz: Bequemlichkeit geht vor Sparsamkeit. Und deshalb sind viele (und im Verhältnis immer noch teure) Hotelbars immer noch recht gut besucht.


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#257

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 11:43
von Moskwitschka (gelöscht)
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Liebe Pusteblume, da hast Du den Reiz des Westgeldes auf den DDR-Bürger noch nicht ganz verinnerlicht. Und die Taxifahrer waren da eine besondere Spezies. Oder anders - sehr geschäftstüchtig.

Auch wenn es verboten war, hätte er Dich für 5 DM in die beste Kneipe der Umgebung gefahren. Und hättest Du ihm eine Rückfahrt für 10 DM in Aussicht gestellt, hätte er im Winter mit laufenden Motor vor der Kneipe gewartet, damit Du es auf dem Rückweg auch schön warm hast.

LG von der grenzgaengerin


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#258

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 11:49
von West_Tourist (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #255
Zitat von West_Tourist im Beitrag #253

Die Devisenbars der Interhotels waren entsprechend Teuer. Auch wenig besucht. Daher konnte man dort fast schon alles fuer sich alleine haben. Da war meistens nichts los


Ob gewollt oder nicht - wer war schon so bekloppt und hat dort als DDR-Bürger seine DM ausgegeben, wenn in der Kneipe an der Ecke der Straße das Bier 51 Pfennige gekostet hat.

LG von der grenzgaengerin



Ja ....Diese Devisenbars waren aber schon exklusiv. Konnte man sich mit seiner Hübschen fast schon wie im Separee zurueckziehen. Hahahaha Flasche Schampus Trinken. Metternich zb. 100DM. Wurde exklusiv vom Kellner serviert. Mit Kerzenanzuenden usw. Dem Maedel an der Bar einen Drink spendieren. So wie sich das als Kavalier gehoert. Hahahaha


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#259

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 11:56
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #257
Liebe Pusteblume, da hast Du den Reiz des Westgeldes auf den DDR-Bürger noch nicht ganz verinnerlicht. Und die Taxifahrer waren da eine besondere Spezies. Oder anders - sehr geschäftstüchtig.

Auch wenn es verboten war, hätte er Dich für 5 DM in die beste Kneipe der Umgebung gefahren. Und hättest Du ihm eine Rückfahrt für 10 DM in Aussicht gestellt, hätte er im Winter mit laufenden Motor vor der Kneipe gewartet, damit Du es auf dem Rückweg auch schön warm hast.

LG von der grenzgaengerin





Die Taxifahrer in der DDR waren fast ausnahmslos miese Halunken.
War nach 1989 eine gewisse Genugtuung , als sich das Blatt für diese Bande wendete.


Harra318 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2013 11:57 | nach oben springen

#260

RE: Intershop

in Leben in der DDR 31.10.2013 12:01
von Gelöschtes Mitglied
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Nur zur Klarstellung: "Fürst Metternich" ist ein Sekt und kein Champagner. Und 100 DM für eine ganze Flasche empfinde ich für das bechriebene oder unterstellte Ambiente nicht sonderlich übertrieben: Ich habe Ende der 70er, Anfang der 80er mal 60 DM für zwei simple Korn bezahlt. Keine ganzen Flaschen, sondern zwei stinknormale Schnapsgläschen.

OK, das war auf der Reeperbahn und ich habe den Betrag auf das Konto "Erfahrung" gebucht: Wer so blöd ist, ausgerechnet dort ein Getränk zu bestellen, ohne vorher in die Karte zu schauen, ist selber schuld. Wobei der Trick ganz simpel war: Ein Bier kostete in dem Schuppen 3 DM und man hat automatisch ein gewisses Preisverhältnis Bier zum Korn unterstellt. Tja, so kann man sich irren.....


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