#221

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 06.11.2013 06:56
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Hallo Grauer und Grenzmichel,
erstmal freue ich mich das wir jetzt zu dritt sind. Aber man sieht das immer wieder Unstimmigkeiten auftreten.
Aber irgendwie machen wir's das es passt.
Präzisierung Gassentore:
Kirchgandern: Tor Straße B. (OV Kirchgandern - Gut Besenhausen)
Tor Mühlgraben ( Kirchgandern im Ort)
Tor Leine ( am linken Leineufer)
Tor Hottenrode ( OV Hohengandern - Ziegelei Hottenrode)
Tor F80 ( OA Hohengandern, Rtg. Wizhsn.)
Tor Str. Neuseesen ( OA Bornhagen -Neuseesen)
Tor Str. Werleshausen (OA Bornhagen - Werleshausen)
Tor Rimbach ( Rimbach, Bereich "Villa")
Tor Kammweg
Die Angaben sind vom Früjahr 1977 !

VG H.

Natürlich möchte ich hier LO -Wahnsinn nicht vergessen !



Fall 80, LO-Wahnsinn und CAT haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.11.2013 07:01 | nach oben springen

#222

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 06.11.2013 09:03
von Gelöschtes Mitglied
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Guten Morgen Mitstreiter,
Jepp, das ist gut so, das sich nun mehr Leute eingeschaltet haben.
Das macht es aber auch nicht einfacher.
Zitat von LO-Wahnsinn:

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #202
Ja das stimmt, bei mir auch.
Obwohl ich ja in sämtlichen Abschnitten des Bat. Mengelrode war, später dann auch des Bat Klettenberg, nichts hat sich so sehr eingeprägt wie dieser Bereich.
Die schönen Dinge behält man halt besser im Kopf


Dann hier die Frage an LO: wo verlief zu Deiner Zeit die TL zum GR 1 Mühlhausen? Noch in der Senke zwischen Schifflersgrund und Sickenberg, in etwa in Verlängerung des Weges zum KP Dietzenrode ?
Oder etwa viel weiter im Süden, nämlich südlich der Ortschaft Asbach, so wie es KAMÜ sagt ? Wenn ja, wer kann die TL präzisieren ?
Durch den Wegfall des III. Bataillons in der Linie haben sich für die zwei verbleibenden Bataillone ja die Abschnitte (auf jeden Fall die der GK´s) verändert.

Also allen schöne Knobelaufgaben und eine schönen Start in den Tag,

mfG U.


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#223

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 06.11.2013 22:24
von CAT | 351 Beiträge

Hallo Grenzmichel, hier zwei Fotos von der FüSt. Hohengandern. Ich habe die Fotos auf einer Infotafel an der "Schulzeneiche" ( A-38 Heidkopf-Tunnel) oberhalb von Kirchgandern entdeckt. Gruß, Uwe

Zitat von Grenzmichel im Beitrag #215
Hallo Grauer,

die Trennung zur GK Wahlhausen war auch 1984 noch da, wo du sie eingezeichnet hast. Letzte Einfahrt links war der Kammweg. Hierzu gibt es auch eine legendäre Sprachüberlieferung eines GAKl über GMN: " Bringt mir mal ne Gola zum Gammweg!". Aus welchem ostdeutschen Bundesland der wohl war?
Die FüSt war 1984 ein formschöner eckiger Einheitsbau in dreistöckiger Ausführung und in schlichtem Grau gehalten. Das erste Obergeschoss beherberge eine komfortable Suite für die A-Gruppe, die ich öfter gebucht hatte. Ober war FüSt und unten die ganze Technik. Kurz vor der Wende soll das ganze sogar in Tarnfarben bepinselt worden sein. Die FüSt stand etwa mittig zwischen Bahnlinie (damals zurückgebaut) und Leinesperrwerk, Blickrichtung Niedergandern. Einfahrt war in der Nähe des Bahnviadukts an der B80 (damals Feldweg).
Der BT an der B80 im Grenzverlauf war damals normaler Postenpunkt mit einem (wenn ich mich recht erinnere) verlassenen Halbrundbunker freundwärts mit gedeckter Zufahrt.

Gruß vom Grenzmichel

Zitat von Grauer im Beitrag #212
Hallo Grenzmichel,

schön das Du den Weg gefunden hast.

Das Problem der Dokumentation: die zeitliche Zuordnung von Gelände und verantwortlicher GK. 1984 / 85 gab es eben keine GK Rustenfelde als Linieneinheit mehr. Zu dieser Zeit ist Rustenfelde 12. GK im III.GB Heiligenstadt gewesen (zusammen mit 9. Mackenrode, 10. Weilrode und 11. Jützenbach). Der bisherige Abschnitt der GK Rustenfelde wurde hälftig der 7. GK Hohengandern und er 6. GK Freienhagen zugeschlagen.
Die rechte TL Hohengandern zur GK Freienhagen verlief in etwa über die Lahnsche Ecke (zwischen Rohrberg und den Sandlöchern).
In der Kartenabbildung ist ein Zeitraum vor 1981 abgebildet !!!

Was mich interessieren würde: wo verlief 84 / 85 die TL zur linken Nachbarkompanie Wahlhausen ? Immer noch kurz unterhalb Ministerblick ?
Wo war eure FüSt? Doch nicht mehr der alte BT-11 (Haus Koch) oben an der B-80? Müsste doch eigentlich die neue FüSt BT6 v an der Friedländer Bahn gewesen sein ?

Lass mal hören,

mfG U.


Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 06.11.2013 22:35 | nach oben springen

#224

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 06.11.2013 23:21
von LO-Wahnsinn | 3.496 Beiträge

Zitat von Grauer im Beitrag #222
Guten Morgen Mitstreiter,
Jepp, das ist gut so, das sich nun mehr Leute eingeschaltet haben.
Das macht es aber auch nicht einfacher.
Zitat von LO-Wahnsinn:
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #202
Ja das stimmt, bei mir auch.
Obwohl ich ja in sämtlichen Abschnitten des Bat. Mengelrode war, später dann auch des Bat Klettenberg, nichts hat sich so sehr eingeprägt wie dieser Bereich.
Die schönen Dinge behält man halt besser im Kopf


Dann hier die Frage an LO: wo verlief zu Deiner Zeit die TL zum GR 1 Mühlhausen? Noch in der Senke zwischen Schifflersgrund und Sickenberg, in etwa in Verlängerung des Weges zum KP Dietzenrode ?
Oder etwa viel weiter im Süden, nämlich südlich der Ortschaft Asbach, so wie es KAMÜ sagt ? Wenn ja, wer kann die TL präzisieren ?
Durch den Wegfall des III. Bataillons in der Linie haben sich für die zwei verbleibenden Bataillone ja die Abschnitte (auf jeden Fall die der GK´s) verändert.

Also allen schöne Knobelaufgaben und eine schönen Start in den Tag,

mfG U.




Ja in der Tat, Knobelaufgabe.

Dort habe ich leider ein Loch.
Die Trennung Wahlhausen-Hohengandern ist mir nur so genau bekannt, weil wir täglich Probealarm am GSZ auszuführen hatten.
Sämtliche andere Trennungen sind mir nicht so geläufig, dass Anmelden und Abmelden bei der jeweils zuständigen Füst erledigte meist der Gruppenführer.
Ich weis aber eins noch genau, wir fütterten auch Hunde bis hinunter nach Asbach und auch unten in Asbach.
Das fiel mir ein, als ich voriges Jahr Bilder der Hundeanlagen sah, sie waren in Schräglage am Zaun und man kam unten in Asbach nur über eine Tür der ersten Anlage rein und musste dann in den Anlagen von Tür zu Tür, ich glaub dort am Ortsrand waren es 3-4-5 Anlagen, die bis kurz vor den heutigen Sportplatz reichten.
Die Anlagen zwischen Sickenberg und Asbach waren ähnlich angelegt, nicht jedes Gatter hatte eine Tür zum Fahrtweg.
Ich erinnere mich daran, weil das eine blöde Schlepperei war obwohl man direkt nebenher fahren konnte.
Damals waren auch die EKs noch da, ich war ganz frisch, musste als Fahrer, der fürs Füttern eigentlich nicht zuständig war, die Hunde füttern und die EKs sassen im LO wenn sie kein Bock hatten.

Ich schrieb das schonmal irgendwo mit dem Hinweis, dass ich mich wundere, oder mich frage, wieso wir Hunde der Mühlhausener gefüttert haben.
Jetzt wo ich das lese, KAMÜs Beitrag hatte ich da wohl übersehn, so wäre es also gut möglich, dass zu meiner Zeit 84-85 Asbach noch zu Mengelrode gehörte.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#225

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.11.2013 08:46
von Fall 80 | 171 Beiträge

Hallo Hansteiner, gab es zu deiner Zeit noch Reste vom Haus Koch? VG Uli.

Zitat von Hansteiner im Beitrag #14
Du gehst aber gleich in die "Vollen"!
Ich war auf der GK Hohengandern.Durch die Bat.Si. kenne ich alles bis nach Siemerode. Dort war die TL 2.GB Jützenbach mit der dam.8GK Günterode.
Also TL Wahlhausen/Hohengandern war oben Fall80 (Ministerblick) und unsere FüSt war, OA Hohengandern rechts der B80, ein BT11 mit FB3 und nannte sich "Haus Koch".
Und gegenüber waren die Amis auf den "Schmiedeköpfen" Eichenberg.

H.


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#226

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.11.2013 09:02
von Fall 80 | 171 Beiträge

Zum "Minister- oder Generalsblick" wie er genannt wird, gibt es eine Geschichte? Der damalige Verteidigungsminister der DDR hat am "Ministerblick" seinem Amtskollegen aus Nordkorea in den 80er Jahren von hier gezeigt wie man Grenzsicherung betreibt. Es gibt viele "Geschichten" dazu. Vielleicht ist ja jemand hier im Forum der darüber mal etwas berichten kann. Bei den Einheimischen wird eigentlich immer nur vom "Ministerblick" bzw. "Generalsblick" gesprochen. Der Name "Lindewerrablick" ist eigentlich erst nach der Wende enstanden. VG Uli.

Zitat von Grenzmichel im Beitrag #216
Achja: Weil hier öfter die Frage auftaucht: "Minister- oder Generalsblick?" Der (Verteidigungs)Minister war (Armee)General, vielleicht eine ganz einfache Erklärung?
Auch zu meiner Zeit bei den GT war die Stelle unter "Promis" sehr beliebt...


Hansteiner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#227

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.11.2013 11:54
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Diese Ortsbezeichnung war zu meiner DZ noch nicht im Sprachgebrauch. Es wurde immer nur als "Fall80" bezeichnet.
Das Gebiet um die Teufelskanzel war das Jagdgebiet "höherer Offz." und Parteifunktionäre.
Von der Anfahrt bekamen wir als Grenzer nichts mit, weder über den Kammweg noch über den KP Dietzenrode fuhren die ein.
Ihre Anfahrt muß über Gerbershausen - Rothenbach erfolgt sein mit Ziel Teufelskanzel.
Auf der Füst. kam nur die Meldung ,daß wer einfährt manchmal auch wer !

VG H.

Zu meiner Zeit hat man keinerlei "Reste" von Haus Koch an der besagten Stelle des FB-3 mehr gesehen.



Fall 80 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.11.2013 15:49 | nach oben springen

#228

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.11.2013 16:40
von Gelöschtes Mitglied
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@ Hansteiner
@ Fall 80

Haus Koch war ein einzelnstehendes Gehöft das bereits bei der ersten Zwangsumsiedlungsaktion "Ungeziefer" geräumt und später geschliffen wurde. Der Herr des Hofes soll nach Angaben von "Alteingesessenen" Hohenganderern als Ortskundiger bei illegalen Grenzübertritten gefällig gewesen sein. Damals gab es nur den 120 cm hohen einfachen Stacheldrahtzaun direkt auf der Grenzlinie (und auch nicht überall) und eben Posten der Sowjets und Grenzpolizei.

Auf den Weiden, dort wo der BT mit FB stand, kann man noch behauene Feldsteine, wie sie früher als Fundamentsteine benutzt wurden sehen.
Ansonsten gibt es noch einen Kontrollschacht des GMN (im Bild zu sehen).

Aber mal eine Frage an Fall: Warst Du in Wahlhausen in der GK ? Wenn zu welcher Zeit ?

mfG U.

Angefügte Bilder:
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#229

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.11.2013 16:52
von Gelöschtes Mitglied
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zu Beitrag # 223

die angefügten Bilder, besonders das erste (sw, FüSt mit Kfz), zeigen und belegen eindeutig wo diese FüSt gestanden hat. Der Verlauf des GSZ ist deutlich erkennbar und auch das Tor in diesem. Standort war nicht am KW !, sondern wie im Bild aus # 217 eingezeichnet.


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#230

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.11.2013 20:55
von Grenzmichel | 18 Beiträge

O.k., wenn uns ein Nicht-Grenzer sagt, wo unsere FüSt stand, ist das halt so.
Ich bin dann mal raus aus diesem Thema...

Zitat von Grauer im Beitrag #229
zu Beitrag # 223

die angefügten Bilder, besonders das erste (sw, FüSt mit Kfz), zeigen und belegen eindeutig wo diese FüSt gestanden hat. Der Verlauf des GSZ ist deutlich erkennbar und auch das Tor in diesem. Standort war nicht am KW !, sondern wie im Bild aus # 217 eingezeichnet.


11/1983 - 04/1984 GAR 5 Glöwen
05/1984 - 04/1985 GR4, GK 7 Hohengandern
HG 85/1
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#231

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.11.2013 23:09
von Gelöschtes Mitglied
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Habe lange überlegt wie hier zu antworten ist und bin zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen.
Man kann ja unterschiedlicher Meinung sein, manchmal auch geteilter, aber doch bitte fair.

Kann sich jeder selbst ein Bild vom Bild machen.

Angefügte Bilder:
CAT und Fall 80 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#232

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 08.11.2013 10:21
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Hallo Grenzmichel,

Warum so unfair hier ?
Ich war auch 2 1/2 Jahre hier in diesen Abschnitt, auch wenn's schon lange her ist.
Aber eine gewisse Ortskenntnis ist trotzdem noch vorhanden.
Jetzt mal meine Interpretation des s/w Bildes aus #223 von Cat.
Wenn es sich tatsächlich um die Füst. handelt, wovon auszugehen ist, steht sie unterhalb der Friedlandstrecke in Rtg. Kirchgandern am GSZ.
Warum ?
Direkt an der Friedland war ein 90° Knick im GSZ (rechts i. B.) runter zum sogen. Rundteil (Bereich zw. Friedland u. Leine). Am oberen Bildrand läuft der GSZ weiter in Rtg. Gasse Hottenrode.
Unser GSZ-70 verlief genau so wie der hier zu sehende "Neue", nur gab es hier kein Gassentor ! Die nächste Gasse war Gasse "Rundteil" nahe der Leine.
Die LA vom BGS (?) ist aufgenommen zwischen der Friedland und Gut Besenhausen.
Und das mit der Bezeichnung "nicht Grenzer" finde ich nicht in Ordnung !
Ich denke mal die Zeiten sind doch wohl vorbei, oder ?
Wir sollten doch hier im Forum beim "Fair Play" bleiben !
Jeder kann sich mal irren, nach so vielen Jahren die vergangen sind. Wir sind doch keine "kleinen Kinder" mehr.

VG H.



CAT und Fall 80 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#233

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 12.11.2013 12:33
von Gelöschtes Mitglied
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@Galaxy
@Oss´n

Moin, es geht um den Verlauf des Kolonnenweges zwischen BT-6 Kapelle und BT-6 Lahnsche Ecke (bis 1983 Abschnitt der GK Rustenfelde, danach zum Abschnitt der GK Hohengandern zugehörig). Nach dem Verlauf der noch heute erkennbaren Wege muss für diesen KW mal die Wegführung verändert worden sein. "Hansteiner" (1974-1977) beschreibt die Wegführung rechts im Wald und vom KS6 entfernt, dort findet man auch noch die entsprechenden Verhältnisse und Galaxy / Oss´n (Mitte 1980 er) beschreiben die KW-Führung direkt entlang des K6. So verhält es sich nicht nur in diesem Abschnitt, ist die Krux mit dem ständigen Aus- und Umbau.

Wer kann noch Aussagen zu diesem KW-Verlauf machen ?

Ab wann wurde die neue FüSt der GK Rustenfelde (BT-6v 4x4) in Betrieb genommen, muss vor 1.8.81 gewesen sein?

mfG U.


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#234

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 13.11.2013 16:40
von Gelöschtes Mitglied
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Moin Allesamt,

ich habe mal versucht etwas in Grafik darzustellen was es heute nicht mehr gibt, kann irgendwer aus dem Bereich der GK Hohengandern etwas damit anfangen ?

mfG U.

Angefügte Bilder:
Fall 80 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#235

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 13.11.2013 21:19
von CAT | 351 Beiträge

Ich war Heute mal in dem betreffenden Bereich unterwegs. Siehe Karte. Die violette Linie hat nichts mit dem Grenzverlauf zutun!!!! Sie zeigt den Verlauf vom Bahndamm von der Katzbrücke (Ampel B-80) bis zu den Resten der alten Bahnbrücke an der heutigen Landesgrenze. Die rote Linie zeigt in etwa den Verlauf vom einstigen Kolonnenweg der Heute leider nicht mehr vorhanden ist. In den meisten neuen digitalen Landkarten ist er nicht mehr eingezeichnet. Entdeckt habe ich ein paar Reste, eventuell von einem BT-11, der dort vielleicht vor der FüSt. gestanden hat??? Unmittelbar vor dieser Stelle ist noch sowas wie eine "Stellung" (Alarmgruppe?) vorhanden? Vielleicht kann ja "Hansteiner" dazu was berichten. Die Skizze von "Grauer" zeigt den betreffenden Bereich.

Zitat von Grauer im Beitrag #231
Habe lange überlegt wie hier zu antworten ist und bin zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen.
Man kann ja unterschiedlicher Meinung sein, manchmal auch geteilter, aber doch bitte fair.

Kann sich jeder selbst ein Bild vom Bild machen.

Angefügte Bilder:
Fall 80 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.11.2013 21:24 | nach oben springen

#236

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 15.11.2013 11:52
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Hallo CAT,
wie schon beschrieben stand in diesen Bereich zumindest bis 77 ein BT-11. Wenn dort noch halbrunde Betonfragmente zu finden sind könnten das noch "Reste" davon sein ! Der T. stand links vom Bahndamm, auf der "Hottenröder-Seite" nahe dem damaligen GSZ-70.
Die gedeckte Stellung die gab es damals noch nicht, auch führten zum T. keine Fahrbahnplatten. Fahrzeuge waren hier nicht stationiert.
Unsere Fahrzeuge waren in der Regel am "Sturzlieder Berg" und am BT-6 "Villa" eingesetzt.
Aber das war 1977 !!!

VG H.



CAT hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#237

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 15.11.2013 22:46
von CAT | 351 Beiträge

Anhand von deinem Foto könnte es passen. Ein halbrundes Betonfragment lag da auch noch rum. Gruß Uwe.

Zitat von Hansteiner im Beitrag #236
Hallo CAT,
wie schon beschrieben stand in diesen Bereich zumindest bis 77 ein BT-11. Wenn dort noch halbrunde Betonfragmente zu finden sind könnten das noch "Reste" davon sein ! Der T. stand links vom Bahndamm, auf der "Hottenröder-Seite" nahe dem damaligen GSZ-70.
Die gedeckte Stellung die gab es damals noch nicht, auch führten zum T. keine Fahrbahnplatten. Fahrzeuge waren hier nicht stationiert.
Unsere Fahrzeuge waren in der Regel am "Sturzlieder Berg" und am BT-6 "Villa" eingesetzt.
Aber das war 1977 !!!

VG H.


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#238

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 22.11.2013 14:02
von Gelöschtes Mitglied
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Hilfe !
Wer kann bei der Entwirrung des Knotens Helfen: die TL des GR 4 zum GR 1, wo lag die zu welcher Zeit?

Hintergrund: verschiedene User in diesem Forum habe zu dieser TL unterschiedliche Aussagen getätigt. Übereinstimmend ist wohl, dass die GK Wahlhausen ihre rechte TL zur GK Hohengandern kurz unterhalb des "Ministerblicks hatte (so wie im Bild dargestellt).
Dann geht es aber los:
- User A >>> bis 1977 westlich Sickenberg an Grenzknick (so wie im Bild LTL 1974-1984)
- User B >>> 1982-1984 westlich Sickenberg (so wie im Bild LTL 1974-1984)
- User C >>> 1973-1975 Ortsrand Asbach (so wie im Bild LTL 1973-1985)
- User D >>> 1984-1985 Ortsrand Asbach (so wie im Bild LTL 1973-1985)
- User E >>> 1985-1990 ostwärts Asbach (so wie im Bild LTL Mitte 80 er-1990)
Kann es sein dass die LTL des GR 4 ab einem bestimmten Jahr in Richtung des GR 1 verlegt wurde ?

mfG U.

Angefügte Bilder:
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#239

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.01.2014 09:42
von lutz1961 | 404 Beiträge

Ich gebe mal etwas Information zu deiner Frage:
Es ist eine pdf Datei im Umlauf die Falsche Angaben des GB Heiligenstadt und GR-4 vermittelt!

Es gab mehrere Strukturänderung von 1957 bis 89
bis 1961 gab es Ausbildungen in den jeweiligen Objekten der Grenzbereitschaften
ab 1961 würde das Reservegrenzbataillon (RGB) eingeführt + I. / II. / III.GB / RGB
ab 1966 wurde das System noch mal geändert (Grenzausbildungsbatallion) und blieb bis 1971 so bestehen I. / II. / GAB

Bis auf Ausbildungsveränderungen die es immer bis zum Schluss gab!

Daher gab es auch Verschiebungen der Trennungslinien im Bereich des GR-4!
1946 - 1957 ?
1957 - 1961 ?
1961 - 1964 gab es das I.GB / II.GB und das RGB + 4.AbB (10.GK)
1964 - 1966 gab es das I. / II. / III.GB + 4.AbB (9.GK)
1966 - 1971 gab es dann das I. / II. / III.GB + GAB (10.GK) [ GK Katharinberg / GK Hildebrandshausen ?! ] GR-2/GR-4
1971 - 1973 gab es dann das I. / II. / III.GB + GAB +US Nordhausen ( 12.GK) / RTL GSä.Nr.1026 - LTL GSä.Nr.1312 zum GR-1
1973 - 1980 gab es das I. / II. / III.GB + GAB + 2x GÜSt ( 12.GK) 1976-Bataillonssicherung (ab 1974 Neubau der GK )
1981 - 1983 - Erprobung der Grenzwache
1983 - 1989 I. / II. / III.GB + GAB + 2x GÜSt ( 13.GK) 1982/83 Übergang zur Kompaniesicherung

jeder Struktur Veränderung brachte eine Verschiebung der Trennungslinien, daher hat jeder Jahrgang der zu dieser Zeit dabei war andere Erinnerungen in seinen Unterlagen/Gedächtnis!

Dann gab es ja Kompaniesicherung/Bat.Sicherung und wieder Kompaniesicherung - das alles musst Du einfließen lassen in deine Arbeit und Überlegungen!

Vielleicht finden wir zusammen einen Punkt der zu 80% stimmen kann!

Danke


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
2006: Geschichte der Grenzsicherung in der DDR als Hobby
Angehöriger der Lausitzer Kameradschaft
zuletzt bearbeitet 07.01.2014 10:34 | nach oben springen

#240

RE: Mitten in Deutschland: Bestandsaufnahme einer Grenze

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 07.01.2014 21:35
von Thunderhorse | 4.024 Beiträge

Zitat von lutz1961 im Beitrag #239
Ich gebe mal etwas Information zu deiner Frage:
Es ist eine pdf Datei im Umlauf die Falsche Angaben des GB Heiligenstadt und GR-4 vermittelt!

Es gab mehrere Strukturänderung von 1957 bis 89
bis 1961 gab es Ausbildungen in den jeweiligen Objekten der Grenzbereitschaften
ab 1961 würde das Reservegrenzbataillon (RGB) eingeführt + I. / II. / III.GB / RGB
ab 1966 wurde das System noch mal geändert (Grenzausbildungsbatallion) und blieb bis 1971 so bestehen I. / II. / GAB

Bis auf Ausbildungsveränderungen die es immer bis zum Schluss gab!

Daher gab es auch Verschiebungen der Trennungslinien im Bereich des GR-4!
1946 - 1957 ?
1957 - 1961 ?
1961 - 1964 gab es das I.GB / II.GB und das RGB + 4.AbB (10.GK)
1964 - 1966 gab es das I. / II. / III.GB + 4.AbB (9.GK)
1966 - 1971 gab es dann das I. / II. / III.GB + GAB (10.GK) [ GK Katharinberg / GK Hildebrandshausen ?! ] GR-2/GR-4
1971 - 1973 gab es dann das I. / II. / III.GB + GAB +US Nordhausen ( 12.GK) / RTL GSä.Nr.1026 - LTL GSä.Nr.1312 zum GR-1
1973 - 1980 gab es das I. / II. / III.GB + GAB + 2x GÜSt ( 12.GK) 1976-Bataillonssicherung (ab 1974 Neubau der GK )
1981 - 1983 - Erprobung der Grenzwache
1983 - 1989 I. / II. / III.GB + GAB + 2x GÜSt ( 13.GK) 1982/83 Übergang zur Kompaniesicherung

Dann gab es ja Kompaniesicherung/Bat.Sicherung und wieder Kompaniesicherung - das alles musst Du einfließen lassen in deine Arbeit und Überlegungen!




Vieles was im Umlauf ist paßt nicht!
Weil immer wieder abgeschrieben wird, mit den bereits enthaltenen Fehlern, dazu dann eigene Gedanken/Erinnerungen eingebaut, die jedoch zeitlich nicht immer richtig zugeordnet sind.

In den 50er Jahren gab es u.a. die Lehrbreitschaften (Ausbildungeinrichtungen).
Ein RGB gab es nicht in 1961 dafür je GB eine Reservegrenzkompanie (schwere Kp), da wurden bereits bei den GR die Grenzausbildungsbtl. gebildet mit 2 - 5 Ausb-Kp und 1 Ausbildungs-Kp für Unteroffiziere.
Daneben gab es reine Unteroffiziersausbildungsbtl..
Bei einzelnen GR gab es jedoch IV GB.
Dazu die schweren Abteilungen (GKs). in den 50er und 60er Jahren.
Im Jahre 1971 wurden die Grenzausbildungsregimenter in den neu gebildeten Grenzkommandos aufgestellt mit den Grenzausbildungsbtl.. Die Ausbildung kam von den Grenzregimentern weg.
Die Erprobung Grenzwache im GR 4 wie auch im GR 23 erfolgte nur in Teilbereichen, jeweils im Abschnitt eines Grenz-Btl.. Während der Erprobung wurden die Strukturen geändert. Beim GR 4 erfolgte dies unter Führung des III. GB
Ab Sommer 1989 wurden die GBK bzw. GKK gebildet, die GR aufgelöst.

Alles leicht überschaubar!!


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 07.01.2014 21:41 | nach oben springen



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