#1

Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.10.2013 01:20
von ABV | 4.202 Beiträge

Die folgende Geschichte ist frei erfunden. Könnte sich aber durchaus so, so ähnlich oder ganz anders, jederzeit in Deutschland abspielen. Natürlich hat die Geschichte, die ich euch in den kommenden Wochen in losen Fortsetzungen erzähle, etwas mit der ehemaligen Grenze zu tun. Und mit seinen Bewachern. Aber liest selbst und lasst euch überraschen:



Peter Lowinsky, der fünfzigjährige Chefredakteur des Politjournals „ Aufmerksam“, rekelte sich voller Zufriedenheit auf seinem schwarzen Bürostuhl. Wohlig schob er die kurzen, in einer eleganten Anzugshose steckenden Beine unter den mahagonifarbenen Schreibtisch. Lowinsky besaß allen Grund, zufrieden zu sein. Seit über einem Jahr schrieb die kurz zuvor noch von Insolvenz bedrohte Postille „ schwarze Zahlen“. Vor fünf Wochen konnte die Redaktion endlich die neuen Räumlichkeiten in einem direkt am Düsseldorfer Rheinufer gelegenen, mehrstöckigen Gebäude beziehen. All das verdankte das Team nur ihm! Und seinem messerscharfen journalistischen Instinkt. Gepaart mit der nötigen Portion Rücksichtslosigkeit. Von falscher Rücksichtsnahme hielt der dunkelhaarige, für sein Alter noch relativ sportlich wirkende Redakteur ohnehin nicht viel. „ Wenn ich die Menschen hätte glücklich machen wollen, dann wäre ich Pfarrer geworden“, lautete sein arg strapazierter Leitspruch. Ein Peter Lowinsky kannte keine Rücksicht. Wenn es um gute, sprich Auflagenträchtige Schlagzeilen ging. Selbst wenn dabei Existenzen vernichtet wurden.

In Gedanken versunken blätterte er in seinem, auf dem Schreibtisch neben dem Computer liegenden Terminkalender. Kommende Woche stand ein Empfang beim Oberbürgermeister auf dem Plan. Lowinsky liebte solche Termine. Konnte er sich doch wieder bei der Haute-Volee in Erinnerung bringen. Beziehungen schaden nur dem, der keine besitzt. Dieser Satz galt auch, oder gerade in der beinharten Medienwelt.
Lowinsky wollte sich gerade einen Kaffee eingießen, als es an der Bürotür klopfte. Ohne das obligatorische „ Herein abzuwarten“, betrat die dreißigjährige Ella Bartels, Lowinskys persönliche Sekretärin den Raum. Praktischerweise trennte lediglich eine ohnehin selten geschlossene Durchgangstür ihre Büros. Ella wies eine verblüffende Ähnlichkeit mit der aus diversen TV-Sendungen hinreichend bekannten, wenn nicht gar berüchtigten Daniela Katzenberger auf. Zumindest rein äußerlich. Intellektuell zeigte sich die Bartels gegenüber dem berühmten Ebenbild haushoch überlegen.

„ Ich wollte doch nicht gestört werden“, tadelte Lowinsky mit verhaltener Stimme. Ella schob trotzig die Unterlippe vor. Wie ein bockiges Kind. „ Entschuldigung, aber da ist ein Besucher der sich nicht abwimmeln lässt. Angeblich ist er extra aus Brandenburg angereist, um sich bei ihnen zu bedanken.“ „ Wie bitte?“ Ungläubig verzog Lowinsky sein solariengebräuntes Gesicht. „ Ja, er möchte sich für eine Artikelserie bedanken“, bestätigte die Bartels noch einmal, wobei ihr eine blondierte Haarsträhne ins Gesicht fiel.
Wahrscheinlich wieder einer von diesen überschwänglichen Spinnern. Davon soll es ja im Osten noch ein paar tausend Exemplare geben, meinte Lowinsky zu wissen. „ Schicken Sie den Mann schon herein“, beschied er gelangweilt. „ In einer halben Stunde beginnt ohnehin die Redaktionskonferenz. Bis dahin muss er wieder verschwunden sein.“

Wenige Momente darauf betrat ein graugesichtiger, leicht heruntergekommen wirkender, weißhaariger Endvierziger das Büro. Nicht gerade die Klientel, welche normalerweise mein Journal liest, dachte der Chefredakteur.
„ Guten Tag“, hauchte der weißhaarige zur Begrüßung. „ Guten Tag, was kann ich für sie tun?“ Angestrengt überlegte Lowinsky, wo er dem Kerl schon einmal begegnet ist.
Ohne zu antworten, den Redakteur starren Blickes fixierend, trat der Unbekannte näher. So nah, dass Lowinsky dessen schlechten Atem riechen konnte.
„ Was wollen Sie von mir?“ Die zweite Frage klang bereits weit weniger freundlich, als die vorhergehende. Unauffällig schaute der Redakteur zur Verbindungstür hinüber. Wo Ella Bartels noch immer wie angewurzelt die Szenerie beobachtete. Scheinbar kam der seltsame Gast auch der Sekretärin nicht geheuer vor.

„ Ich möchte Danke sagen“, murmelte der Mann. „ Danke, wofür? Um welchen Artikel handelt es sich denn konkret?“ „ Das wissen Sie doch ganz genau. Um den Artikel, der mein Leben zerstört hat. Und das meiner Frau. Und meiner Tochter.“ Für einen Moment stutzte Lowinsky. Das kann doch nicht sein? Dieser Typ damals, sah doch völlig anders aus. Plötzlich öffnete der Mann den Reißverschluss seiner abgeschabten Lederjacke, zog ein langes Messer hervor. Mehr überrascht als erschrocken, wollte Lowinsky den Abstand zwischen ihm und dem seltsamen Gast vergrößern. Dabei stieß er rücklings gegen den Schreibtisch. Unversehens, ohne erkennbare Gemütsregung, rammte ihm der Weißhaarige das Messer in den Bauch. Bis zum Heft verschwand die scharfe Klinge im Körper des Chefredakteurs. Zunächst verspürte Lowinsky keinen Schmerz. Sekunden darauf begann jedoch ein Höllenfeuer in seinem Leib zu lodern.

Ein lauter schriller Schrei hallte durchs Zimmer. Er stammte aus dem Mund der panisch davonlaufenden, um Hilfe rufenden Sekretärin. Während dessen begann sich die Welt vor den Augen des schwer verletzten Redakteurs zu drehen. Verzweifelt klammerte er sich an die Tischkante. Obwohl die Zeiger der Wanduhr erst die neunte Stunde des Tages anzeigten, wurde es um ihn herum allmählich dunkler. Wie im Kino, wenn vor dem Beginn der Vorführung langsam die Lichter erlöschen.

Aus der sich wie graue Nebelschwaden ausbreitenden diffusen Dunkelheit, trat plötzlich seine bereits vor fünf Jahren verstorbene Mutter hervor. Schluchzend beklagte sich Lowinsky bei ihr, „ dass ihm jemand ganz doll Aua gemacht hat“. Wie früher, als er noch ein kleiner Junge war. Dann sank er leblos zu Boden.

Haare raufend, ansonsten jedoch zur Salzsäule erstarrt, geschockt über die Tat und sich selbst, kniete der Weißhaarige derweilen auf dem Teppich. Dort kniete er noch, als die von Ella Bartels informierte Polizei am Ort des Geschehens eintraf. Widerstandslos lies sich der Mann festnehmen. Während Ella Bartels, von heftigen Weinkrämpfen geschüttelt, einen Nervenzusammenbrach bekam.

Inzwischen hatte sich die Belegschaft auf dem Flur versammelt. Keiner von ihnen kannte den inzwischen in Handschellen gelegten weißhaarigen Mann. Bis auf einen. Klaus Siebenschuh, Lowinskys besten Mann. Diesem an Spürsinn und Skrupellosigkeit keineswegs nachstehend. Heute zeigte Siebenschuh zum ersten Mal seit langem wieder Gefühle. Verdammt, dass musste ja so kommen. Und ich bin Schuld daran, schoss es ihm unwillkürlich durch den Kopf. Unwillkürlich lief vor ihm ein Film ab. In dem er, der Weißhaarige und Lowinsky die Hauptrollen spielen
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Fortsetzung folgt

Gruß an alle

Uwe


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#2

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.10.2013 12:31
von Unner Gräzer | 399 Beiträge

Weiter ! Wenn man schon von eddy lange nichts mehr gehört hat, dann eben einen Krimi !



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#3

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.10.2013 14:23
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Unner Gräzer im Beitrag #2
Weiter ! Wenn man schon von eddy lange nichts mehr gehört hat, dann eben einen Krimi !



Eddy lässt ab Dienstag wieder von sich hören ! Versprochen. Habe schon mehr als 12 Seiten handschriftlich vorgeschrieben . Nutze aber immer noch fremde PC s,weil ich mich noch auf Reise befinde ! Aber so langsam gehts zurück .
Fritze

Ps .auch alle anderen Anfragen werden dann beantwortet !


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#4

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 12.10.2013 16:02
von ABV | 4.202 Beiträge

Fortsetzung:

Die Geschichte nahm drei Jahre zuvor ihren Anfang in der Oderstadt Frankfurt. Im Foyer des Hotels „ Grenzblick“. Siebenschuh weilte im Auftrag Losinskys im äußersten Osten Deutschlands. Auf der Suche nach einer Megastory. Die der vor dem Aus stehenden Postille endlich den Durchbruch bringen sollte.
Klaus Siebenschuh traf auf rechtsradikale Jugendliche, HARTZ-IV-Empfänger, Kriminalitätsopfer und Kriminelle, Neureiche und frisch Gescheiterte. Ein weites, beeits von der Konkurenz wieder und wieder abgegrastes Thema. Nichts womit man Geld verdienen konnte. Einer der Interviewten vermittelte ihm den Kontakt mit einem polnischen Autoschieber. Aus dem benachbarten Slubice. Das Treffen sollte im Restaurant des Hotels „Grenzblick“ stattfinden. Siebenschuh ahnte, dass ihm das Interview die letzten Barmittel kosten könnte. Sei es drum! Wann bekommt man schon einmal die Möglichkeit, ein waschechtes Mitglied der polnischen Automafia zu interviewen?

Das Treffen sollte um 19:00 Uhr stattfinden. Nervös, immer wieder auf die Uhr schauend, saß Siebenschuh an dem von ihm eigens reservierten Tisch. Immer wieder am Bierglas nippend, blickte der Reporter zur Tür hinüber. Siebenschuh hatte sein Notebook neben sich auf dem Tisch platziert. Als vorher mit dem Kontaktmann vereinbartes Erkennungszeichen. Gäste kamen, Gäste gingen. Wer nicht erschien, war der angebliche polnische Autoschieber.

Schwer enttäuscht verließ Siebenschuh nach neunzig Minuten vergeblichen Wartens die Hotelgaststätte. Beim Betreten des Foyers bemerkte er, dass sich der rechte Schnürsenkel gelöst hatte. Siebenschuh stellte das Notebook auf den Empfangsthresen, hinter dem ein freundlicher Portier auf Kundschaft wartete. Dann bückte er sich, band das Schuhband zu und wollte das Notebook wieder an sich nehmen. Dabei kreuzte sich sein Blick zufällig mit den des Portiers. Wer hat das nicht schon erlebt? Man glaubt das Gesicht des Gegenübers schon einmal gesehen zu haben. Kann es jedoch keiner konkreten Person zuordnen. Der Portier scannte Siebenschuhs Körper regelrecht ab.

„ Bist du es, oder bist du es nicht?“ So als würde er sich selbst nicht trauen, schüttelte der Portier ungläubig den Kopf. Völlig perplex, unterzog Siebenschuh nun seinerseits dem hinter dem halbdunklen Empfangstresen stehenden, einer eingehenden Musterung. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen: „ Heiner? Heiner Burghard aus Rottmeiersleben?“
„ Korrekt! Heiner Burghard aus Rottmeiersleben bei Magdeburg. Und du bist der Klaus Siebenschuh und hast vor Ewigkeiten in dem selben Scheißnest gelebt. Wie klein die Welt doch ist.“
Die Männer kannten sich seit frühester Jugendheit, hatten sich jedoch vor Jahrzehnten bereits aus den Augen verloren. Durchaus nicht ungewöhnlich in Zeiten wie diesen.

„ Was treibt dich denn an die polnische Grenze?“, wollte der Portier wissen. „ Geschäfte, die Geschäfte“, krächzte Siebenschuh heiser. „ Ich arbeitete bei einer Düsseldorfer Handelsfirma. In deren Auftrag soll ich hier den Markt abklopfen.“

Zu Siebenschuhs ehernen Prinzipien gehörte es seit je her, sich nur bei Notwendigkeit als Reporter erkennen zu geben. Gegenüber einem potentiellen Interviewpartner zum Beispiel. In belanglosen Gesprächen griff er statt dessen auf eine Legende zurück.

Der Portier übergab einem Gast den gewünschten Schlüssel. Dann wandte er sich wieder dem alten Schulfreund zu: „ Den einzigen Markt den du hier abklopfen kannst, ist der Polenmarkt in Slubice. Hin und wieder lohnt es sich noch, den nach Schnäppchen abzuklopfen. Ansonsten hätte deine Firma mindestens zwanzig Jahre früher aufstehen sollen. Hier im Osten ist nichts mehr zu holen. Weder auf der einen, noch auf der anderen Seite der Oder. Rumänien, Bulgarien, in den neuen aber bettelarmen EU-Mitgliedsstaaten, da kann man sich noch eine – Goldene Nase“ verdienen. Aber doch nicht mehr in Brandenburg! Und auch nicht in Polen.“

Das weitere Gespräch drehte sich um allerlei private Dinge. Siebenschuh hörte heraus, dass sich Heiner Burghard bereits seit zwanzig Jahren nicht mehr den Boden des gemeinsamen Heimatdorfes betreten hatte. Genau wie Siebenschuh selbst. Der einfach kein Interesse mehr an dem ungeliebten Kuhdorf und dessen leicht schrulligen Bewohnern hegte. Burghards Motive Rottmeiersleben fern zu bleiben, dürften jedoch anderer Natur sein. Zu mal der sonst so redselige Portier plötzlich unsicher wurde. Dem geübten Auge des Reporters entging das leichte Zittern von Burghards feingliedriedrigen Händen nicht. Irgend etwas schien ihn schwer auf der Seele zu liegen. Aber was? Hatte er vor zwanzig Jahren einer der tumben Dorfjulen „ einen Braten in die Röhre geschoben?“ Frankfurt (Oder) lag nicht weit genug von Rottmeiersleben entfernt, um sich etwaigen Unterhaltspfichten zu entziehen. Außerdem passte solch ein mieses Verhalten, nicht zu dem als hochanständig bekannten Heiner Burghard. Sollte sich Siebenschuh so in ihm getäuscht haben?

Um was es sich auch handeln mochte, als Stoff für eine bahnbrechende Story dürfte das Ganze wohl kaum taugen. Bestenfalls für eine schlechte Provinzposse. Wem interessierten schon die Unterhaltsschulden eines Portiers? Ja, wenn der Schuldner Boris Becker oder Dieter Bohlen heißen würde....?

Das weitere Gespräch drehte sich immer mehr um private Dinge. Ehefrau, Kinder, Wohnung. Themen denen der bekennende Junggeselle Siebenschuh naturgemäß nichts abgewinnen konnte. Ebenso naturgemäß drohte das Gespräch immer weiter zu verflachen. Ein mäßig erfolgreicher Spießer foltert einen chronischen Loser mit seiner uninteressanten Lebensgeschichte. Um solchen Torturen zu entgehen, suchte sich Siebenschuh die Gesprächspartner vorher aus. Aus genau dem selben Grund würde er nie ein Klassentreffen besuchen. Falls man ihm überhaupt je einladen würde!
Heiner Burghard schaute auf die Uhr und fragte: „ Was hältst du von dem Vorschlag, unser Wiedersehen noch ein wenig zu feiern? In spätestens zwanzig Minuten trudelt meine Ablösung ein. Gleich hier um die Ecke gibt es eine gemütliche Bierkneipe. Die hat bis weit nach Mitternacht geöffnet. Komm, mache mir die Freude!“

Siebenschuh zögerte. Soll ich mir das wirklich weiter antun? „ Schimpft deine Frau nicht?“, konterte der Reporter Augenzwinkernd. Burghard winkte ab. „ Ach wo. Ich bin zurzeit Strohwitwer. Meine Holde ist auf einem Lehrgang. In Philadelphia.“ „ Wow“ , Siebenschuh staunte nun doch. “ Was ist denn das für eine Hammerfirma, die ihre Mitarbeiter in die USA zum Lehrgang schickt?” Heiner Burghard grinste diebisch. „ Philadelphia liegt in Brandenburg. In der Nähe von Storkow. Landkreis Oder-Spree. Um genau zu sein. Nicht immer sind die Dinge so, wie sie sich auf dem ersten Blick darstellen. Also was ist nun? Ja, oder Ja?“

Noch immer zögerte der Reporter. Der folgende Satz erweckte jedoch Siebenschuhs Neugier: „ Dann erfährst du auch, warum ich Rottmeiersleben meide.“ So als ob er Gedanken lesen könnte, fügte der Portier leise hinzu: „ Das hat ganz und gar nichts mit dem alten – Fünf Minuten Rittmeister, achtzehn Jahre Zahlmeister-Spiel zu tun. Mit der Vergangenheit jedoch schon.“ Siebenschuh lachte meckernd: „ Du hast doch nicht etwa als Stasi-IM die Rottmeierslebener Oppositionellenszene ausgehorcht? Dann hättest du wohl deinem Führungsoffizier nichts als leere Blätter präsentieren können.“ Burghard tippte den Zeigefinger gegen die Lippen: „ Später, Klaus. Und jetzt sei bitte leise!“

Fortsetzung folgt

Gruß an alle
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#5

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 13.10.2013 10:49
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Super Geschichte, Uwe.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#6

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 09:58
von ABV | 4.202 Beiträge

3. Fortsetzung

Heiner lotste den unverhofft wiedergefundenen Jugendfreund nach Dienstschluss, wie versprochen, in seine Lieblingskneipe. „ Ackis Bierbar“, gegenüber dem „Oderturm“. Einem alles überragenden, in den siebziger Jahren erbauten mehrgeschossigen Geschäftshauses.
Siebenschuh folgte nur widerwillig. Er verspürte immer weniger Lust darauf, längst vergessene Jugendgeschichten aufzuwärmen. Das der biedere Heiner Burghard möglicherweise ein „ dunkles Geheimnis“ mit sich herumschleppte, glaubte der Reporter ohnehin nicht. „ Aber wirklich nur ein Bier“, sagte Siebenschuh, verlegen gähnend. „ Ich bin nämlich hundemüde.“ „ Hundemüde? Da wir schon mal beim Thema sind: Wo übernachtest du denn eigentlich?“ Siebenschuh stotterte verlegen, dass er privat untergekommen sei. Ihm war es peinlich gegenüber dem freundlichen Portier zuzugeben, dass er die Nächte gewöhnlich im Auto verbrachte.

Gemächlichen Schrittes betraten sie die kleine Bierbar. Hinter dem Thresen zeichneten sich im schummrigen Dämmerlicht die üppigen Konturen einer bereits etwas in die Jahre gekommenen Blondine ab. „ Mensch Heiner, schön das du dich auch mal wieder blicken lässt“, begrüsste sie Burghard. „ Und stell dir vor, ich habe sogar Besuch mitgebracht,“ konterte dieser, hob die linke Hand wobei er Zeige und Mittelfinger spreizte. „ Zwei Bier, Barbara“, rief er der Blondine im Vorbeigehen zu. Trotz aller Gemütlichkeit saßen nur wenige Gäste in der Bierbar. Am einem Tisch, in der äußersten linken Ecke, vor der Toilettentür, turtelte ein verliebtes Pärchen leise miteinander. Beide waren verheiratet. Leider jedoch nicht miteinander. In der Abgeschiedenheit konnten sie ihrer heimlichen Liaison ohne dem Risiko des Entdecktwerdens, nachgehen. Leise Musik erklang aus dem Radio. „ Walking in the Air“ von CELTIC WOMAN. Der passende Sound für unglücklich verliebte. Auf der anderen Seite des Raums warf ein einsamer junger Mann unentwegt Pfeile auf eine Dartscheibe. Immer und immer wieder. Stundenlang, ohne Unterlass. Weil er Angst vor dem Alleinsein in der eigenen Wohnung hatte.
Schwungvoll servierte Barbara den goldgelben, schaumigen Gerstensaft.

Heiner hob das Glas und stieß auf das unverhoffte Wiedersehen an. Anschließend zauberte er einen zusammengefalteten Zeitungsartikel aus seiner Brieftasche hervor.
„ Du wolltest doch wissen, warum ich Rottmeiersleben Lebewohl gesagt habe“, sagte er und legte den Ausschnitt vor Siebenschuh auf den Tisch. „ Wobei ich dir nicht abnehme, dass du den Grund nicht kennst.“ I
Irritiert nahm Siebenschuh das Papier in die Hand, faltete es auseinander. Zunächst ungläubig, im weiteren Verlauf jedoch mit immer größerem Interesse, las er den vor zwanzig Jahren verfassten Artikel:

Mauerschützen vor Gericht

Seit dem 04. Dezember 1994 stehen die ehemaligen Angehörigen der DDR-Grenztruppen, Hagen D. und Heiner B., vor den Schranken des Landgerichtes Potsdam. Beide müssen sich wegen des Todes eines im November 1983 an der Berliner Mauer erschossenen Flüchtlings verantworten. Besonders perfide: Das Opfer war erst vierzehn Jahre alt! Während die Staatsanwalt einen "Exess" zu erkennen glaubt und auf Mord plädiert, verweist die Verteidigung auf geltende Befehle und den ungeheuren psychischen Druck, dem die Angeklagten dadurch ausgesetzt waren.

Siebenschuh legte den Artikel beiseite. „ Ich nehme mal an, dass du mit diesem Heiner B. identisch bist“, sagte er tief beeindruckt. „ Ja, der Mauermörder Heiner B. und der beliebte, stets freundliche Portier Heiner Burkhard bestehen aus ein und der selben Person. Seine rechte Hand zitterte beim Versuch das halbvolle Bierglas an den Mund zu führen. „ Und du hast von dem Prozeß wirklich nie etwas gehört?“ Siebenschuh massierte sich die Wangen. „ Nein, ich hatte mich für solche Dinge damals nicht interessiert. Damals war ich schon im Westen. Hatte gerade mein Journal..“, Siebenschuh biss sich auf die Zunge, „ mein Wirtschaftsstudium begonnen. Und nebenbei gejobt. Da blieb nicht viel Zeit für solche Dinge.“ „ Aber haben dir deine Eltern nie etwas davon erzählt?“ Traurig hob Siebenschuh die Schultern: „ Ich habe mich früh mit meinen Eltern überworfen. Außerdem sind sie schon 1996 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.“

Heiner schlug sich mit der Hand auf den Mund. „ Und das habe ich nicht gewusst. Es wird sich sicher nicht trösten, aber meine Eltern leben ebenfalls schon seit langem nicht mehr.“
Ahnungsvoll fragte Siebenschuh: „ Hängt ihr Tod mit dem Prozeß zusammen?“ „ Ja“, bestätigte Heiner und trank einen Schluck Bier. So als ob er die unangenehme Erinnerung herunterspülen wollte. „ Sie sind, wie man so schön sagt, an gebrochenen Herzen gestorben. Wer hat schon gerne einen Sohn, der als Mörder gilt? Als ob das allein nicht schon gereicht hätte, wurden sie von den Nachbarn darüber hinaus wie Aussätzige behandelt. Selbst der ehemalige Ortsparteisekretär der SED, wollte nichts mehr mit ihnen zu tun haben.“
Burghard lachte nervös. „ Dabei hatte der mich vor Beginn des Wehrdienstes vollgequatscht, wie wichtig doch der Dienst bei den Grenztruppen sei. Für die Sicherheit der DDR und für den Weltfrieden. Und das nur Lumpen heimlich über die Grenze in den Westen wollen. Alles nicht mehr wahr! Heute sitzt der Kerl für die CDU im Kreistag. Oder Herr Hübsch, unser Staatsbürgerkundelehrer. Kannst du dich noch an den Unterricht mit dem erinnern? Wehe, wenn man etwas gegen seine geliebte DDR gesagt hat! Der ist doch dann förmlich explodiert.“

Heiner Burghard legte eine Pause ein, während Siebenschuh noch zwei Bier bestellte. Nur mit Mühe konnte der Journalist die aufsteigende Erregung unterdrücken. Instinktiv spürte er, dass die Lebensgeschichte seines Jugendfreundes einiges an Potential bot. Potential für eine schlagzeilenträchtige Story. Nach der Siebenschuh bislang vergeblich fahndete. Aber zuweilen fällt einem das Reporterglück regelrecht in den Schoss, dachte er versonnen.
„ Wer hat den Jungen eigentlich erschossen? Du , oder der andere Soldat?“, fragte er plötzlich unvermittelt. „ Ich habe ihn erschossen“, presste Burghard hervor. „ Hagen war damals Postenführer. Er hat den Befehl gegeben. Ich habe ihn befolgt. Und nein, nein ich bin absolut nicht stolz darauf! Ich schäme mich für meinen blinden Gehorsam. Ich schäme mich für meine Feigheit, die mich zum Mörder gemacht hat. Obwohl ich vom Gericht nicht wegen Mordes verurteilt wurde.“ „ Sondern?“ „ Wegen Totschlags im minderschweren Fall. Zwei Jahre Haft, ausgesetzt zur Bewährung. Hagen hat ein halbes Jahr weniger bekommen. Du kannst mir glauben: ich würde zehn Jahre meines Lebens dafür geben, wenn ich die Tat ungeschehen machen könnte. Ich habe ein Kind auf dem Gewissen. Diese Verantwortung kann mir niemand abnehmen.“

Heiner Burghard verfiel erneut ins Schweigen. Siebenschuh beschloss, an der Sache dranzubleiben. Noch mehr Informationen aus dem Jugendfreund herauszukitzeln. Schon morgen würde er seinem Chefredakteur einen ersten Zwischenbericht erstatten. Statt eines polnischen Autoschiebers, der ohnehin keine Geheimnisse ausplaudern würde, hatte ihm das Reporterglück einen Mauerschützen präsentiert. In dessen Psyche Siebenschuh einzudringen gedachte. Wobei es für den ehrgeizigen Schreiberling keine Rolle spielte, dass es sich dabei um einen einstigen Freund handelte. Der ihn zutiefst vertraute.

Heiner lächelte gequält. „ Lass und morgen weiterreden. Erstatten die Inhaber deiner Privatpension eine Vermisstenanzeige, falls du mal nicht heim kommst? Ansonsten würde ich dir anbieten, in meiner Wohnung zu übernachten. Dann können wir bei einem üppigen Frühstück das Gespräch fortsetzen. Außer beim Psychologen, habe ich nur selten Gelegenheit mir die Geister der Vergangenheit von der Seele zu reden.“
Freudig nahm Siebenschuh das Angebot an. Wenn es läuft, dann läuft es richtig, schoss es ihm unwillkürlich durch den Kopf.

Wird fortgesetzt

Gruß an alle

Uwe


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4.Zug 4.Kompanie GAR-40, 94, Altmark01, DoreHolm und Rainman2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.10.2013 18:44 | nach oben springen

#7

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 18:22
von 94 | 10.792 Beiträge

Hast Dir ja ein knackiges Sujet rausgesucht, also ich zumindest habe bei jeden Aufruf des Forums die gespannte Erwartungshaltung um die Fortsetzung, sehr schön. ABER ... soll jetzt kein Gemecker sein, hmm, na oder doch, also nicht so ebend ... ach wie sag ichs? Also gut ... die Rechtschreibung ...
Und ansonsten haste ja eigentlich eine sehr sichere Ausdrucksweise, da ist dann Liason oder Biergas 'nur' ein Vertipper. NUR einen solch kruden Begriff wie Exessfall las ich bis jetzt nur aus einer Feder und Deine war das nicht.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.10.2013 18:42 | nach oben springen

#8

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 18:39
von ABV | 4.202 Beiträge

Danke, für die Hinweise @94. Ich werde die Fehler korrigieren

Viele Grüße aus dem Oderland
Uwe


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#9

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 18:41
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Hi Uwe, ich denke, ich kann recht gut deutsch, wenn Du einen Lektor brauchst ...


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#10

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 18:46
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #9
Hi Uwe, ich denke, ich kann recht gut deutsch, wenn Du einen Lektor brauchst ...


Du kannst ja mal bei den kommenden Fortsetzungen drüber schauen. Vier Augen sehen eh mehr als zwei. Und ehe man sich zu sehr blamiert....

Viele Grüße aus dem Oderbruch
Uwe


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#11

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 18:53
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

mach ich


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#12

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 18:59
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #10
Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #9
Hi Uwe, ich denke, ich kann recht gut deutsch, wenn Du einen Lektor brauchst ...


Du kannst ja mal bei den kommenden Fortsetzungen drüber schauen. Vier Augen sehen eh mehr als zwei. Und ehe man sich zu sehr blamiert....

Viele Grüße aus dem Oderbruch
Uwe


ach Uwe vor der Hundert minus sächs blamiert man sich doch nicht... der kann einfach nur nicht aus seiner Haut und die kleenen Korinthen drücken eben verdammt und da müssen die einfach bei ihm raus. Aber eens muß ick mal sagen, manch Rechtschreibfehler liest sich immer noch einfach als dem 94iger sein PC-Gestammel... "Korinthe" hab ick vorsichtshalber nochmal gegurgelt, nicht das es dem Uleu wieder an den Analen kratzt


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
GKUS64 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#13

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 19:02
von 94 | 10.792 Beiträge

Menno! Jetzt binsch scho beleidigt. *trotzdem_grins*

Dann werde ich meine konstruktiven und vor allem zweckdienlichen Angaben zukünftigens nur noch vertraulich durch die zuständigen Organe behandel lassen, sooo ... Und es sollte weißGOtt KEINE Beckmesserei sein, ich fand nur den Verschreiber Exzess ohne z irgendwie (zu) markant. Und dann auch noch bei diesem 'Thema', na egal. Hoffentlich läßt das jetzt nicht den schreibenden Fluß versiegen, weil das wäre echt doof (von mir!)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 14.10.2013 19:10 | nach oben springen

#14

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 14.10.2013 19:06
von icke46 | 2.593 Beiträge

Eine Kleinigkeit muss ich als FFO-Besucher auch anmeckern. Die Bezeichnung des Oderturms als "in den siebziger Jahren erbauten mehrgeschossigen Geschäftshaus" hat schon eine gewisse Komik. Der Oderturm hat, wenn ich mich nicht sehr täusche, 25 Stockwerke und gilt als das höchste Gebäude Brandenburgs.

Ansonsten liest sich die Geschichte aber allemal spannend.

Gruss

icke



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#15

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.10.2013 08:35
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #14
Eine Kleinigkeit muss ich als FFO-Besucher auch anmeckern. Die Bezeichnung des Oderturms als "in den siebziger Jahren erbauten mehrgeschossigen Geschäftshaus" hat schon eine gewisse Komik. Der Oderturm hat, wenn ich mich nicht sehr täusche, 25 Stockwerke und gilt als das höchste Gebäude Brandenburgs.

Ansonsten liest sich die Geschichte aber allemal spannend.

Gruss

icke



ich wollte ja nur sehen, ob ihr auch aufmerksam meinen Text liest. Ich bin hochzufrieden mit euch

Gruß an alle
Uwe

der schon an der Fortsetzung bastelt


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#16

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.10.2013 10:22
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat
Sujet



Hmm, fehlt da nicht auch der eine oder andere Buchstabe? Subjekt ?

Mfg Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#17

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.10.2013 10:36
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

der Normalbürger braucht nur 60 % der Buchstaben lesen können, um den Inhalt eines Textes zu entziffern


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#18

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.10.2013 11:21
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #16

Zitat
Sujet


Hmm, fehlt da nicht auch der eine oder andere Buchstabe? Subjekt ?

Mfg Berlin



Sujet: Duden: Gegenstand, Motiv, Thema einer [künstlerischen] Gestaltung


Gruss

icke



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#19

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.10.2013 11:42
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat
der Normalbürger braucht nur 60 %



Entschuldigung, dann bin ich nicht normal.

Mfg Berlin

Edit: Und den Ausdruck Sujet kannte ich bisher auch nicht.


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
connies9 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.10.2013 11:44 | nach oben springen

#20

RE: Schattenläufer

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 15.10.2013 11:46
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

ein Fremdwort am Tag ist erlaubt


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


connies9 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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