#21

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2013 22:53
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #20
ich sehe das MfS als einen private Sicherheitsdienst der SED an, der mit den Allmachtsphantasien der SED Bonzen ausgestattet wurde. So war auch ihr Auftreten. So waren sie eben überall vertreten, wo es etwas zu bekämpfen gab.Was bekämpfenswert und erforderlich war, bestimmten natürlich auch sie. Die ganze Mentalität des MfS war bestimmt von dem Trauma der SED, nämlich von der ersten Arbeiterrevolution in der DDR am 17.Juni 1953.Dieses Gefühl, kurz vor dem Abgrund noch mal gerettet worden zu sein, bestimmte offensichtlich das Zusammenwirken von Partei und MfS. Für den normalen Bürger der DDR war das MfS so überflüssig, wie ein Kropf.




Grün: Gebe ich Dir uneingeschränkt Recht. Der normale Bürger hat ja auch seine Arbeit gemacht, ohne "nebenamtlich" auch noch für die Daseinsberechtigung von Kripo, Staatsanwälten und MfS zu sorgen. Brauchen wir ja auch keinen VS,BND u. MAD, oder etwa doch?



zuletzt bearbeitet 12.04.2013 22:54 | nach oben springen

#22

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2013 23:10
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

als "normaler Bürger" der BRD brauchen Du und ich auch keine Kripo und auch keine Feuerwehr. Diese Einrichtungen sind somit für uns überflüssig.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#23

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.04.2013 23:16
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #21
Zitat von Gert im Beitrag #20
ich sehe das MfS als einen private Sicherheitsdienst der SED an, der mit den Allmachtsphantasien der SED Bonzen ausgestattet wurde. So war auch ihr Auftreten. So waren sie eben überall vertreten, wo es etwas zu bekämpfen gab.Was bekämpfenswert und erforderlich war, bestimmten natürlich auch sie. Die ganze Mentalität des MfS war bestimmt von dem Trauma der SED, nämlich von der ersten Arbeiterrevolution in der DDR am 17.Juni 1953.Dieses Gefühl, kurz vor dem Abgrund noch mal gerettet worden zu sein, bestimmte offensichtlich das Zusammenwirken von Partei und MfS. Für den normalen Bürger der DDR war das MfS so überflüssig, wie ein Kropf.




Grün: Gebe ich Dir uneingeschränkt Recht. Der normale Bürger hat ja auch seine Arbeit gemacht, ohne "nebenamtlich" auch noch für die Daseinsberechtigung von Kripo, Staatsanwälten und MfS zu sorgen. Brauchen wir ja auch keinen VS,BND u. MAD, oder etwa doch?


richtig, auf die kann ich auch verzichten.Obendrein taugen sie ja auch nichts, wie die selbsternannten Schiedsrichter der Geheimdienste hier im Forum tagein tagaus posten.Also muss es wohl stimmen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#24

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 08:44
von Polter (gelöscht)
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@ Gert
Nur mal ne Frage?
Kannst Du dir überhaupt vorstellen, daß zu einer Zeit als Du noch im Osten gelitten hast, also noch kein gefluchteter " Freiheitskämpfer " warst,
mit Deinen geliebten, gelobten, heiligen Organen im Stammland der Freiheit und Demokratie ihre eigen Erfahrungen gemacht haben?
Vermutlich.....da hatteste ja noch nichts gelesen, gehört und keinen Bekannten oder Verwandten, der mal jemanden kannte, der als Eingeborener
eigene Erfahrungen gemacht hat.


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#25

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 09:03
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Polter im Beitrag #24
@ Gert
Nur mal ne Frage?
Kannst Du dir überhaupt vorstellen, daß zu einer Zeit als Du noch im Osten gelitten hast, also noch kein gefluchteter " Freiheitskämpfer " warst,
mit Deinen geliebten, gelobten, heiligen Organen im Stammland der Freiheit und Demokratie ihre eigen Erfahrungen gemacht haben?
Vermutlich.....da hatteste ja noch nichts gelesen, gehört und keinen Bekannten oder Verwandten, der mal jemanden kannte, der als Eingeborener
eigene Erfahrungen gemacht hat.




Also ich hab es mehrmals gelesen. Meine Bildung reicht dafür scheinbar nicht aus . Ich habs nicht verstanden.


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#26

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 09:39
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #24
@ Gert
Nur mal ne Frage?
Kannst Du dir überhaupt vorstellen, daß zu einer Zeit als Du noch im Osten gelitten hast, also noch kein gefluchteter " Freiheitskämpfer " warst,
mit Deinen geliebten, gelobten, heiligen Organen im Stammland der Freiheit und Demokratie ihre eigen Erfahrungen gemacht haben?
Vermutlich.....da hatteste ja noch nichts gelesen, gehört und keinen Bekannten oder Verwandten, der mal jemanden kannte, der als Eingeborener
eigene Erfahrungen gemacht hat.




@Polter, mit Verlaub gesagt, ich habe selten so einen konfusen Beitrag gelesen wie diesen. Ging es dir nicht gut heute Nacht ?
Übersetze mir das mal ins Hochdeutsche, ich versteh nämlich gar nix.

Schönes WE und Gruß aus dem Rheinland


.
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#27

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 10:23
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Merkur im Beitrag #19
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #12

Die waren eben bei jeder Hundehochzeit dabei.
Mein Schwiegervater, immerhin ehemaliger Major der DVP und damals Kriminalist erzählt manchmal von Kompetenzgerangel, der wollte mit seinen Kollegen seine Arbeit machen und Mörder, Vergewaltiger u.ä. dingfest machen und ab einem gewissem Punkt kamen andere "Kriminalisten" ins Spiel, er meint das wäre eher hinderlich gewesen.
Ist schon interessant gewisse Dinge von Leuten zu hören die hinter die Potemkinschen Fassaden schauen mussten, konnten, durften.



Sei mir mal nicht böse @Grenzwolf62 aber Deine Aussage "Die waren eben bei jeder Hundehochzeit dabei", ist absoluter Blödsinn. Es war ganz klar festgelegt, wann das MfS die Ermittlungen übernahm oder wann es gemeinsam mit der K einen Vorgang bearbeitete.
Das es in Einzelfällen Kompetenzgerangel gab,liegt in der Natur der Sache. Es lag aber nicht an den Organen K bzw. MfS, sondern an den Menschen in diesen Organen. So ist es nun einmal im täglichen Leben.
Ob nun die Kriminalisten des MfS hinderlich waren, müsste im Einzelfall betrachtet werden. Ich kenne jedenfalls eine Reihe von Verbrechen, in denen das MfS den Fall letztendlich geklärt hat. Ich weiß auch nicht, warum das Wort Kriminalisten in Anführungszeichen steht. In der Regel handelte es sich bei den Kriminalisten des MfS sogar um Diplom-Kriminalisten, die Absolventen einer Kriminalistik lehrenden Hochschuleinrichtung waren.


Hallo Merkur, ich kann einen, eventuell etwas überzogenen, Sarkasmus nicht abstreiten.
Was ich mich aber frage, warum nahm dann das MfS nicht gleich alles offiziell selber in die Hand, ich meine so als Super-Alles-Untersuch-Ministerium?
Was brauchts da noch eine Kripo, für die Hühnerdiebe?
Oder sah es rechtsstaatlich so einfach besser aus?


zuletzt bearbeitet 13.04.2013 10:31 | nach oben springen

#28

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 10:44
von schnatterinchen (gelöscht)
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ZitatMerkur:
Sei mir mal nicht böse @Grenzwolf62 aber Deine Aussage "Die waren eben bei jeder Hundehochzeit dabei", ist absoluter Blödsinn. Es war ganz klar festgelegt, wann das MfS die Ermittlungen übernahm oder wann es gemeinsam mit der K einen Vorgang bearbeitete.
Das es in Einzelfällen Kompetenzgerangel gab,liegt in der Natur der Sache. Es lag aber nicht an den Organen K bzw. MfS, sondern an den Menschen in diesen Organen. So ist es nun einmal im täglichen Leben.
Ob nun die Kriminalisten des MfS hinderlich waren, müsste im Einzelfall betrachtet werden. Ich kenne jedenfalls eine Reihe von Verbrechen, in denen das MfS den Fall letztendlich geklärt hat. Ich weiß auch nicht, warum das Wort Kriminalisten in Anführungszeichen steht. In der Regel handelte es sich bei den Kriminalisten des MfS sogar um Diplom-Kriminalisten, die Absolventen einer Kriminalistik lehrenden Hochschuleinrichtung waren.
Zitat Ende



Das hat sich in der gemeinen Bevölkerung aber anders dargestellt.Ich hatte auch in meinem Berufsleben in der DDR regelmäßig mehr oder weniger nah mit den Leuten von MfS zu tun. Einmal bei "Sabotageverdacht" wohlgemerkt mitte der 80ger. Ich weiß gar nicht ob Sabotage in der DDR da noch eine Rolle spielte. Der Westen hat doch gesehen, daß der Osten sich selber ruiniert.
Da wurde massiv versucht Arbeitern die durch Unachtsamkeit oder mangelnde Qualifikation größere Störungen verursacht haben Vorsatz anzuhängen.Das waren selbst für mich damals sehr beängstigende Situationen.
Ich habe jahrelang Untertage gearbeitet . Der Umgang mit Sprengmitteln war für mich Routine.Mein Brigadier der den Sprengschein hatte ging in Rente und wir bekamen einen neuen jungen aus einer Kaligrube.Für den waren unsere Rattenlöcher eine neue Erfahrung.
Jedenfalls kam der nicht so gut mit seiner Sprengmittelverwaltung zurecht und bei einer Kontrolle(war vor irgend einem polit. Feiertag) fehlte eine größere Menge von Zündern. Ich glaube so 10Stück.
Vermutlich sind die so nach und nach in den Dreck oder in Pfützen gefallen und verschwunden.Jedenfalls gab es einen riesen Aufstand mit Einzelbefragungen und Drohungen, wenn irgendwo was passieren würde wüßten sie ja gleich wen sie sich vorknöpfen müßten. Der junge Sprengmeister hat geweint und mir wurde es auch mulmig da ich ja direkt mit dem zusammen gesprengt hatte und die Zünder auch durch meine Hände gingen. Der hat dann zum Schluß nur noch an der Kurbel gedreht.
Richtig aggresiv wurden die als die gemerkt haben das ich schon "Aktenkundig" war und mein Bruder wegen Republikflucht einsass.
Ich habe dann meine Kündigung abgegeben und mir eine neue Arbeit gesucht.
Apropos Hochzeit:Ein Kumpel von mir , ein DDR-Blueser reinsten Wasssers hat mich zu seiner Hochzeit in eine Kneipe eingeladen. Das waren alles Leute die einfach nur Spaß haben wollten und keine Staatsgefährder.Wir waren so 20 Leute.Auf der anderen Straßenseite stand wärend der ganzen Zeit ein Lada mit zwei Leuten drinn.


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#29

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 12:12
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #28



Das hat sich in der gemeinen Bevölkerung aber anders dargestellt.Ich hatte auch in meinem Berufsleben in der DDR regelmäßig mehr oder weniger nah mit den Leuten von MfS zu tun. Einmal bei "Sabotageverdacht" wohlgemerkt mitte der 80ger. Ich weiß gar nicht ob Sabotage in der DDR da noch eine Rolle spielte. Der Westen hat doch gesehen, daß der Osten sich selber ruiniert.
Da wurde massiv versucht Arbeitern die durch Unachtsamkeit oder mangelnde Qualifikation größere Störungen verursacht haben Vorsatz anzuhängen.Das waren selbst für mich damals sehr beängstigende Situationen.
Ich habe jahrelang Untertage gearbeitet . Der Umgang mit Sprengmitteln war für mich Routine.Mein Brigadier der den Sprengschein hatte ging in Rente und wir bekamen einen neuen jungen aus einer Kaligrube.Für den waren unsere Rattenlöcher eine neue Erfahrung.
Jedenfalls kam der nicht so gut mit seiner Sprengmittelverwaltung zurecht und bei einer Kontrolle(war vor irgend einem polit. Feiertag) fehlte eine größere Menge von Zündern. Ich glaube so 10Stück.
Vermutlich sind die so nach und nach in den Dreck oder in Pfützen gefallen und verschwunden.Jedenfalls gab es einen riesen Aufstand mit Einzelbefragungen und Drohungen, wenn irgendwo was passieren würde wüßten sie ja gleich wen sie sich vorknöpfen müßten. Der junge Sprengmeister hat geweint und mir wurde es auch mulmig da ich ja direkt mit dem zusammen gesprengt hatte und die Zünder auch durch meine Hände gingen.



Gerade beim Umgang mit Sprengmitteln und Chemiekalien waren die Sicherheitsorgane bei Fehlbeständen besonders misstrauisch und das hatte seine Gründe. Dazu ein Bsp. aus der Praxis:
Zwei Angehörige des Düngemittelwerkes Rostock hatten in ihrer Freizeit in "Heimarbeit" den hochbrisanten Sprengstoff Acetonperoxyd hergestellt. Mit dem Sprengstoff wurde beispielsweise eine Bushaltestelle in Rostock gesprengt. Dazu kam, dass der Bruder des einen Düngemittelwerkers Munition/Munitionsteile aus Beständen der NVA beschafft hatte. Hierbei ging es insbesondere um die Herstellung einer Fernzündanlage für Sprengmittel. Diese Fakten wurden dem MfS bekannt und natürlich musste reagiert werden. Ja ja das böse MfS !!!!
Letztendlich wurden in einer Rostocker Neubauwohnung unter Räumung des Blockes drei 5-Liter-Kanister Acetonperoxyd mit ca. 6 kg Explosivstoffmenge aus einer Schrankwand geborgen und auf dem Truppenübungsplatz Rostock gesprengt. Etwaiige Reaktionen aus der Bevölkerung gegen das MfS hinsichtlich der operativen Bearbeitung der Düngemittelwerker oder Beschwerden wegen der Räumung und Vernichtung des Sprengstoffes sind mir nicht bekannt geworden. Aber bestimmt sind die Sprengstoff-Bastler heute Opfer und die Mitarbeiter des MfS die Täter.



Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2013 12:14 | nach oben springen

#30

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 12:34
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Merkur im Beitrag #29
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #28



Das hat sich in der gemeinen Bevölkerung aber anders dargestellt.Ich hatte auch in meinem Berufsleben in der DDR regelmäßig mehr oder weniger nah mit den Leuten von MfS zu tun. Einmal bei "Sabotageverdacht" wohlgemerkt mitte der 80ger. Ich weiß gar nicht ob Sabotage in der DDR da noch eine Rolle spielte. Der Westen hat doch gesehen, daß der Osten sich selber ruiniert.
Da wurde massiv versucht Arbeitern die durch Unachtsamkeit oder mangelnde Qualifikation größere Störungen verursacht haben Vorsatz anzuhängen.Das waren selbst für mich damals sehr beängstigende Situationen.
Ich habe jahrelang Untertage gearbeitet . Der Umgang mit Sprengmitteln war für mich Routine.Mein Brigadier der den Sprengschein hatte ging in Rente und wir bekamen einen neuen jungen aus einer Kaligrube.Für den waren unsere Rattenlöcher eine neue Erfahrung.
Jedenfalls kam der nicht so gut mit seiner Sprengmittelverwaltung zurecht und bei einer Kontrolle(war vor irgend einem polit. Feiertag) fehlte eine größere Menge von Zündern. Ich glaube so 10Stück.
Vermutlich sind die so nach und nach in den Dreck oder in Pfützen gefallen und verschwunden.Jedenfalls gab es einen riesen Aufstand mit Einzelbefragungen und Drohungen, wenn irgendwo was passieren würde wüßten sie ja gleich wen sie sich vorknöpfen müßten. Der junge Sprengmeister hat geweint und mir wurde es auch mulmig da ich ja direkt mit dem zusammen gesprengt hatte und die Zünder auch durch meine Hände gingen.



Gerade beim Umgang mit Sprengmitteln und Chemiekalien waren die Sicherheitsorgane bei Fehlbeständen besonders misstrauisch und das hatte seine Gründe. Dazu ein Bsp. aus der Praxis:
Zwei Angehörige des Düngemittelwerkes Rostock hatten in ihrer Freizeit in "Heimarbeit" den hochbrisanten Sprengstoff Acetonperoxyd hergestellt. Mit dem Sprengstoff wurde beispielsweise eine Bushaltestelle in Rostock gesprengt. Dazu kam, dass der Bruder des einen Düngemittelwerkers Munition/Munitionsteile aus Beständen der NVA beschafft hatte. Hierbei ging es insbesondere um die Herstellung einer Fernzündanlage für Sprengmittel. Diese Fakten wurden dem MfS bekannt und natürlich musste reagiert werden. Ja ja das böse MfS !!!!
Letztendlich wurden in einer Rostocker Neubauwohnung unter Räumung des Blockes drei 5-Liter-Kanister Acetonperoxyd mit ca. 6 kg Explosivstoffmenge aus einer Schrankwand geborgen und auf dem Truppenübungsplatz Rostock gesprengt. Etwaiige Reaktionen aus der Bevölkerung gegen das MfS hinsichtlich der operativen Bearbeitung der Düngemittelwerker oder Beschwerden wegen der Räumung und Vernichtung des Sprengstoffes sind mir nicht bekannt geworden. Aber bestimmt sind die Sprengstoff-Bastler heute Opfer und die Mitarbeiter des MfS die Täter.


Mensch, Merkur ihr ward ja richtige Helden


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Dostojewski 1866
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Mahatma Gandhi
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#31

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 12:49
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat:
Gerade beim Umgang mit Sprengmitteln und Chemiekalien waren die Sicherheitsorgane bei Fehlbeständen besonders misstrauisch und das hatte seine Gründe. Dazu ein Bsp. aus der Praxis:
Zwei Angehörige des Düngemittelwerkes Rostock hatten in ihrer Freizeit in "Heimarbeit" den hochbrisanten Sprengstoff Acetonperoxyd hergestellt. Mit dem Sprengstoff wurde beispielsweise eine Bushaltestelle in Rostock gesprengt. Dazu kam, dass der Bruder des einen Düngemittelwerkers Munition/Munitionsteile aus Beständen der NVA beschafft hatte. Hierbei ging es insbesondere um die Herstellung einer Fernzündanlage für Sprengmittel. Diese Fakten wurden dem MfS bekannt und natürlich musste reagiert werden. Ja ja das böse MfS !!!!
Letztendlich wurden in einer Rostocker Neubauwohnung unter Räumung des Blockes drei 5-Liter-Kanister Acetonperoxyd mit ca. 6 kg Explosivstoffmenge aus einer Schrankwand geborgen und auf dem Truppenübungsplatz Rostock gesprengt. Etwaiige Reaktionen aus der Bevölkerung gegen das MfS hinsichtlich der operativen Bearbeitung der Düngemittelwerker oder Beschwerden wegen der Räumung und Vernichtung des Sprengstoffes sind mir nicht bekannt geworden. Aber bestimmt sind die Sprengstoff-Bastler heute Opfer und die Mitarbeiter des MfS die Täter. ENDE


Ist schon richtig, daß illegalen Bombenbastlern das Handwerk gelegt werden muß.Nur wurde die ganze Sache damals extrem politisch eingefärbt.
Eine Bushaltestelle zu sprengen ist schon eine üble Sache und kein Jux mehr.Sondern kriminell.Nur wenn dann behauptet wird der Vorfall ist system - bzw. staatsgefährdend und ein Fall für den Geheimdienst ,dann bekommt die Sache eine ganz andere Brisanz.
Was soll das mit dem "bösen bösen MfS" darum geht es doch überhaupt nicht und das weißt Du auch ganz genau.
Und das mit den Sprengstoffbastlern als Stasiopfer ist einfach nur Quark.


zuletzt bearbeitet 13.04.2013 12:55 | nach oben springen

#32

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 13:12
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #31

Ist schon richtig, daß illegalen Bombenbastlern das Handwerk gelegt werden muß.Nur wurde die ganze Sache damals extrem politisch eingefärbt.
Eine Bushaltestelle zu sprengen ist schon eine üble Sache und kein Jux mehr.Sondern kriminell.Nur wenn dann behauptet wird der Vorfall ist system - bzw. staatsgefährdend und ein Fall für den Geheimdienst ,dann bekommt die Sache eine ganz andere Brisanz.
Was soll das mit dem "bösen bösen MfS" darum geht es doch überhaupt nicht und das weißt Du auch ganz genau.
Und das mit den Sprengstoffbastlern als Stasiopfer ist einfach nur Quark.



Betrachte das MfS nicht ausschließlich als ein mit konspirativen Mitteln und Methoden operierendes Organ, sondern gem. der StPO der DDR auch als definiertes Untersuchungsorgan von Straftaten. Da der operative Ausgangshinweis durch das MfS erarbeitet wurde, ist es folgerichtig, dass die Untersuchung auch durch die Abt. IX der BV Rostock als Untersuchungsorgan erfolgte. Das war nach den Gesetzen der DDR völlig legitim.
Da es in der heutigen, von den politisch und medial Agierenden, verordneten Betrachtungsweise nur schwarz oder weiß gibt, werden doch alle Mitarbeiter des MfS in unserem Rechtsstaat pauschal zum Täter deklariert, während die bearbeiteten Personen ja nun die Opfer sind. Was ist daran Quark ? Ist es nicht so ?



zuletzt bearbeitet 13.04.2013 13:20 | nach oben springen

#33

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 13:38
von Merkur | 1.021 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #30
Mensch, Merkur ihr ward ja richtige Helden


Ja klar mein roter (Grenz-) Matrose des Küstendienstes. Und noch Wasser im Rhein ?



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#34

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 14:03
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Merkur:
Betrachte das MfS nicht ausschließlich als ein mit konspirativen Mitteln und Methoden operierendes Organ, sondern gem. der StPO der DDR auch als definiertes Untersuchungsorgan von Straftaten. Da der operative Ausgangshinweis durch das MfS erarbeitet wurde, ist es folgerichtig, dass die Untersuchung auch durch die Abt. IX der BV Rostock als Untersuchungsorgan erfolgte. Das war nach den Gesetzen der DDR völlig legitim.
Da es in der heutigen, von den politisch und medial Agierenden, verordneten Betrachtungsweise nur schwarz oder weiß gibt, werden doch alle Mitarbeiter des MfS in unserem Rechtsstaat pauschal zum Täter deklariert, während die bearbeiteten Personen ja nun die Opfer sind. Was ist daran Quark ? Ist es nicht so ?

Ich sehe es nicht so.Ich hatte auch einen Kollegen der war bei uns Steiger der ist zum MfS, irgend was mit Bahnsicherheit.Der mußte sich besonders von den älteren Kollegen noch einiges anhören. Von wegen Schlachthof und so.Na ich hab das damals schon nicht so gesehen. Ich kann schon unterscheiden ob es um Aufklärung von Verbrechen geht oder ob die Bevölkerung eingeschüchtert und drangsaliert werden soll um sie auf "Linie " zu halten. Und darum geht es mir.
Nicht umsonst wurden Stasi-Akten geschreddert bis zum Exzess. Da mußten nicht nur Kundschafter für den Frieden geschützt werden.
Das mit der Pauschalverurteilung ist ein Geschenk für die übriggebliebenen immernoch von Ihrer Sache überzeugten MfSler sich als Opfer von Hexenjagd darzustellen.
Und das mit dem Fahneneid den sie geleistet hätten und zu dem sie sich noch immer gebunden fühlen, kann ich nur sagen den haben sie schon in der DDR verraten. Ansonsten hätten die den umschreiben müßen: "Ich gelobe der SED treu zu dienen....."


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#35

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 14:54
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Merkur im Beitrag #33
Zitat von Gert im Beitrag #30
Mensch, Merkur ihr ward ja richtige Helden


Ja klar mein roter (Grenz-) Matrose des Küstendienstes. Und noch Wasser im Rhein ?


Bitte mit korrekter Dienstgradbezeichnung ansprechen = Obermatrose ( entspricht beim Heer Gefreiter )

Ja ein Hand breit Wasser ist noch im Rhein. Fahre gleich mit Fahrrad entlang des Rheins. Traumwetter im Rheinland Morgen solls noch doller werden bis 22 Grad.


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 13.04.2013 14:55 | nach oben springen

#36

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 15:51
von Kimble | 397 Beiträge

@Merkur:
Danke für den geschilderten Fall. Bushaltestellen sprengen fällt ganz sicher nicht mehr unter "kleiner Scherz".
Was war denn das tiefere Motiv für die Bastler, außer der Inkaufnahme der Zerstörungen ?

Bombenbasteln war auch bei mir ein Spass aus der pubertären Zeit Ende der 70er. Zufällig war das sogar auch in Rostock.
Wir bauten so Schwarzpulverhülsen und zündeten die dann mit Brennstofftabletten. Wie genau das geht schreibe ich aber nicht.

Der Höhepunkt war eine Sprengung in einer ausgehobenen Baugrube für ein Seezeichen oder so etwas.
Der Knall war weit bis über die Warnow zu hören. War sehr beeindruckend und danach haben wir es nie wieder getan.
Man was haben wir damals für ein Glück gehabt.

Ja ich weiß, viele werden solche Erlebnisse nicht verstehen. Nicht das wir so etwas extremes täglich machten.
Meistens haben wie wie andere auch Altstoffe gesammelt oder brav Windräder aus der FRÖSI ausgeschnitten.

Das soll dazu reichen, sonst rufen unsere hauptamtlichen Forums- Zweifler wieder Märchen Märchen !


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2013 15:53 | nach oben springen

#37

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 16:21
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Apropos Sprengen, ein Jugendfreund von mir, hochintelligent aber auch dementsprechend "verpeilt" und sehr unangepasst, sprengte, einfach aus Jux und um der Faszination des Vorgangs wegen, ein kleines Gewächshaus im Schulgarten in die Luft, die Organe wurden natürlich auf den Vorfall aufmerksam, wir waren aber damals erst 15, also eigentlich Dummerjungenstreich.
Sein Vater war aber ein höher Kader in der SED-Bezirksleitung und wurde irgendwie vor die Entscheidung gestellt, weiter Parteikarriere oder Sohn ins Heim, er nahm die Karriere.
Natürlich war die Beziehung irgendwie zerbrochen, der alte Vater bemüht sich heute noch um Kontakt zu seinem mittlerweile 50jährigem Sohn, er lehnt das aber immer noch ab und ich kann es ihm auch nachfühlen.
Möchte also anmerken, nicht jede Detonation muss zwangsläufig ein terroristischer Akt gewesen sein.


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.04.2013 16:28 | nach oben springen

#38

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 16:37
von schnatterinchen (gelöscht)
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So eine ähnliche Geschichte kenne ich auch.In meiner Lehrausbildung haben zwei Jungs aus einem älteren Lehrjahr ein Würstchen Gelatine Donarit mit nach Hause genommen und mit selbst gebastelten Zünder einen Apfelbaum gefällt.
Na da kam dann auch die Firma und hat sich mit denen beschäftigt.
Runterstufen ging ja dann aber nicht mehr . Wir waren ja im Bergbau schon ganz unten.


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#39

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 20:40
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Tja, geht zwar jetzt langsam am Thema vorbei, aber ich war auch so ein Knallfrosch. Sprengmeister war einer meiner Berufswünsche, als Spitznamen wurd ich zeitweise "Dynamit Ede" genannt. Ich hatte vor längerer Zeit schon mal ausfühlich darüber geschrieben. Elektrische Zündung, chemische Zeitzündung, Aufschlagzünder, Unterwassersprengung, alles hatte ich gemacht und funktionierte technisch sehr zuverlässig und berechenbar.
Als ich, viel später, bei einer Aufräumaktion eine Flasche mit ca. 30 ml einer etwas öligen Flüssigkeit im Stahl-Müllbehälter (wie damals so üblich, die Großen mit dem aufschiebbaren Deckel)in diesen Container versenke, der eben im Winter wegen heißer Asche immer so vor sich hinqualmte, mittels einer nicht beabsichtigten Explosion demolierte, wußte ich, wie leicht Dinitroglykol herstellbar ist, welche Wirkung es hat und wie es u.a. zu zünden ist.
Das war mir mit dem Moment klar, als ich den Kanonenschlag auf der Straße hörte und überall die Asche rumliegen sah. Der Container wurde nach ein paar Tagen durch die Müllabfuhr ausgetauscht und es wurde auch nicht nachgeforscht. Da ging mir ganz schön die Muffe.

Übrigens, Gelatine-Donarit ist Dinitroglykol mit einem gewissen Quantum Kollodiumwolle oder Schießbaumwolle sozusagen gelatiniert, also es entsteht aus dem DNG ein gelartiger und somit besser handhabbarer Sprengstoff, der im Bergbau/Steinbruch für härteste Sachen eingesetzt wird.



zuletzt bearbeitet 13.04.2013 20:43 | nach oben springen

#40

RE: Rechtslage zur Benennung von Stasi-Mitarbeitern nicht eindeutig

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 13.04.2013 21:46
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von DoreHolm im Beitrag #39
Tja, geht zwar jetzt langsam am Thema vorbei, aber ich war auch so ein Knallfrosch. Sprengmeister war einer meiner Berufswünsche, als Spitznamen wurd ich zeitweise "Dynamit Ede" genannt. Ich hatte vor längerer Zeit schon mal ausfühlich darüber geschrieben. Elektrische Zündung, chemische Zeitzündung, Aufschlagzünder, Unterwassersprengung, alles hatte ich gemacht und funktionierte technisch sehr zuverlässig und berechenbar.
Als ich, viel später, bei einer Aufräumaktion eine Flasche mit ca. 30 ml einer etwas öligen Flüssigkeit im Stahl-Müllbehälter (wie damals so üblich, die Großen mit dem aufschiebbaren Deckel)in diesen Container versenke, der eben im Winter wegen heißer Asche immer so vor sich hinqualmte, mittels einer nicht beabsichtigten Explosion demolierte, wußte ich, wie leicht Dinitroglykol herstellbar ist, welche Wirkung es hat und wie es u.a. zu zünden ist.
Das war mir mit dem Moment klar, als ich den Kanonenschlag auf der Straße hörte und überall die Asche rumliegen sah. Der Container wurde nach ein paar Tagen durch die Müllabfuhr ausgetauscht und es wurde auch nicht nachgeforscht. Da ging mir ganz schön die Muffe.

Übrigens, Gelatine-Donarit ist Dinitroglykol mit einem gewissen Quantum Kollodiumwolle oder Schießbaumwolle sozusagen gelatiniert, also es entsteht aus dem DNG ein gelartiger und somit besser handhabbarer Sprengstoff, der im Bergbau/Steinbruch für härteste Sachen eingesetzt wird.


Trotz OT, die DDR-Chemiebaukästen, kennst du sicherlich Dore, konnte man da in Hinsicht auf einen etwas größeren Knall was anfangen?
Wir haben immer wenn die KG's mit einer Übung durch waren die abgebrannten Nebeltöpfe eingesammelt, da war unten ordentlich Knallmaterial "Schwarzpulver?) drin


zuletzt bearbeitet 13.04.2013 21:50 | nach oben springen



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