#81

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 07.10.2013 13:14
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Eisenacher im Beitrag #80
Der Staat hatte das Außenhandelsmonopol. Da konnte ein Betrieb zwar seine Ware in das NSW exportieren, aber die Devisen gingen in den Staatshaushalt. Für jedes Kleinteil das man gegen Devisen importieren wollte, waren Antrag und Genehmigung vom Ministerium erforderlich. Da wurden dann statt für 100DM Qualität zu importieren, lieber 2000DDR-Mark für eine improvisierte Notlösung ausgegeben.
Zentrale Planwirtschaft wird nie effektiv funktionieren.

Diese Planwirtschaft funktionierte aus vielen Gründen nicht. Aber grundsätzlich kann so was funktionieren.
Zudem funktionieren ja auch heute noch Großkonzerne so. Blos haben es viele davon besser gemacht.


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#82

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 07.10.2013 23:42
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #80
Der Staat hatte das Außenhandelsmonopol. Da konnte ein Betrieb zwar seine Ware in das NSW exportieren, aber die Devisen gingen in den Staatshaushalt. Für jedes Kleinteil das man gegen Devisen importieren wollte, waren Antrag und Genehmigung vom Ministerium erforderlich. Da wurden dann statt für 100DM Qualität zu importieren, lieber 2000DDR-Mark für eine improvisierte Notlösung ausgegeben.
Zentrale Planwirtschaft wird nie effektiv funktionieren.


Soweit richtig. Mit etwas Geschick und auch etwas Connection konnte einem Direktor aber gelingen, zusätzliche Mittel an Valuta für Projekte in seinem Verantwortungsbereich zu bekommen. Mein Vater hat da einige Beispiele erzählt. Insbesondere ging es dann leichter wenn nachgewiesen werden konnte, daß mit Hilfe dieser Valuta wiederum größere Exporte in das NSW gemacht werden konnten und dabei, so ganz nebenbei, auch etwas für den Binnenmarkt rauskam.



zuletzt bearbeitet 07.10.2013 23:43 | nach oben springen

#83

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 07.10.2013 23:55
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von EMW im Beitrag #78
Wobei hier auch die Schuldigen im RGW-Gremium sassen. Ich denke hier an den Wartburg 355.

Es gab Produkte, die durften wir einfach nicht produzieren. Da wollte der Große Bruder sein Monopol im RGW behalten. Kenne das aus der Erzählung eines maßgeblichen, wenn nicht sogar des Entwicklers der eigenen Diamant-ynthese in der DDR. Hatte es, glaube ich, vor längerer Zeit schon mal dargelegt. Die Technik stand, es wurden zur Unterstützung Investoren aus der Industrie gesucht, da kam der Rückpfiff. Es durfte nicht produziert werden. Wer in der Bau- der Glas- oder Elektronikindustrie arbeitet, kennt die Bedeutung diesen Materials für die Produktivität.

Hier mal, was rausgekommen ist:



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#84

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 07.10.2013 23:58
von damals wars | 12.204 Beiträge

Zitat von EMW im Beitrag #81
Zitat von Eisenacher im Beitrag #80
Der Staat hatte das Außenhandelsmonopol. Da konnte ein Betrieb zwar seine Ware in das NSW exportieren, aber die Devisen gingen in den Staatshaushalt. Für jedes Kleinteil das man gegen Devisen importieren wollte, waren Antrag und Genehmigung vom Ministerium erforderlich. Da wurden dann statt für 100DM Qualität zu importieren, lieber 2000DDR-Mark für eine improvisierte Notlösung ausgegeben.
Zentrale Planwirtschaft wird nie effektiv funktionieren.

Diese Planwirtschaft funktionierte aus vielen Gründen nicht. Aber grundsätzlich kann so was funktionieren.
Zudem funktionieren ja auch heute noch Großkonzerne so. Blos haben es viele davon besser gemacht.


EMW, die Prüfung der Importablösung hast Du noch vergessen!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#85

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 07.10.2013 23:58
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #82
Zitat von Eisenacher im Beitrag #80
Der Staat hatte das Außenhandelsmonopol. Da konnte ein Betrieb zwar seine Ware in das NSW exportieren, aber die Devisen gingen in den Staatshaushalt. Für jedes Kleinteil das man gegen Devisen importieren wollte, waren Antrag und Genehmigung vom Ministerium erforderlich. Da wurden dann statt für 100DM Qualität zu importieren, lieber 2000DDR-Mark für eine improvisierte Notlösung ausgegeben.
Zentrale Planwirtschaft wird nie effektiv funktionieren.


Soweit richtig. Mit etwas Geschick und auch etwas Connection konnte einem Direktor aber gelingen, zusätzliche Mittel an Valuta für Projekte in seinem Verantwortungsbereich zu bekommen. Mein Vater hat da einige Beispiele erzählt. Insbesondere ging es dann leichter wenn nachgewiesen werden konnte, daß mit Hilfe dieser Valuta wiederum größere Exporte in das NSW gemacht werden konnten und dabei, so ganz nebenbei, auch etwas für den Binnenmarkt rauskam.


Ich habe in so einer Firma gearbeitet, wo die Anlagen BRD-Importe waren, das Rohmaterial kam aus Belgien und die Fertigware wurde zu 80% in das NSW exportiert. Die Produktionsausfälle durch fehlende Devisen, bzw. fehlende Zahlung der Devisen, durch das Aussenhandelsministerium für Materialeinkäufe bzw. Erstzteilbeschaffung, habe ich da oft genug erlebt.
Das war Wirtschaftssabotage von oben.


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#86

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 00:15
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #83
Zitat von EMW im Beitrag #78
Wobei hier auch die Schuldigen im RGW-Gremium sassen. Ich denke hier an den Wartburg 355.

Es gab Produkte, die durften wir einfach nicht produzieren. Da wollte der Große Bruder sein Monopol im RGW behalten. Kenne das aus der Erzählung eines maßgeblichen, wenn nicht sogar des Entwicklers der eigenen Diamant-ynthese in der DDR. Hatte es, glaube ich, vor längerer Zeit schon mal dargelegt. Die Technik stand, es wurden zur Unterstützung Investoren aus der Industrie gesucht, da kam der Rückpfiff. Es durfte nicht produziert werden. Wer in der Bau- der Glas- oder Elektronikindustrie arbeitet, kennt die Bedeutung diesen Materials für die Produktivität.

Hier mal, was rausgekommen ist:





Meinst Du den Prof. Dr. habil. Heiner Vollstädt?
http://www.vollstaedt.com/vollstaedt-dia...-dr-vollstaedt/


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#87

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 13:30
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #86
Zitat von DoreHolm im Beitrag #83
Zitat von EMW im Beitrag #78
Wobei hier auch die Schuldigen im RGW-Gremium sassen. Ich denke hier an den Wartburg 355.

Es gab Produkte, die durften wir einfach nicht produzieren. Da wollte der Große Bruder sein Monopol im RGW behalten. Kenne das aus der Erzählung eines maßgeblichen, wenn nicht sogar des Entwicklers der eigenen Diamant-ynthese in der DDR. Hatte es, glaube ich, vor längerer Zeit schon mal dargelegt. Die Technik stand, es wurden zur Unterstützung Investoren aus der Industrie gesucht, da kam der Rückpfiff. Es durfte nicht produziert werden. Wer in der Bau- der Glas- oder Elektronikindustrie arbeitet, kennt die Bedeutung diesen Materials für die Produktivität.

Hier mal, was rausgekommen ist:





Meinst Du den Prof. Dr. habil. Heiner Vollstädt?
http://www.vollstaedt.com/vollstaedt-dia...-dr-vollstaedt/



Ja, der ist es. Er hielt damals in unserer Fachgruppe in Erfurt einen Vortrag. Da ging es um Diamantsynthese, glaube ich. Da erwähnte er, daß wir in der DDR aus den oben genannten Gründen keine eigene Produktion durchführen dürfen. Bezüglich einer anderen Sache hatte ich schon mal Ähnliches gehört, wo der Große Bruder das Monopol (zumind. im RGW) behalten wollte. Da kann einem schon mal nachträglich die kalte Wut kommen, aber die in Moskau saßen nun mal rohstoffmäßig am längeren Hebel. Auch damals schon stieß es bei uns au8f Unverständnis.
Prof.Vollstädt kenne ich recht gut. Bin auch bezüglich spezielle Diamantwerkzeuge Kunde bei ihm und ich treffe ihn oft bei großen Mineralienbörsen. Hier mal einen kristall, den ich vor längerer zeit von ihm erwarb. Ein gelber Diamant, ca. 5mm Durchmesser und 1,0 ct. Fundort Argentinien, Sierra Beola.



Eisenacher hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#88

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 13:48
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Es gibt hier drin irgendwo einen sehr interessanten Beitrag über die Treuhand, und welche Verluste die gemacht hat, weil das "DDR" Vermögen viel zu hoch bewertet wurde, was selbst ich glaube.

Nur um an Devisen heranzukommen, um die Sozialpolitik weiter finanzieren zu können, wurde alles in den Westen verschenkt. Wir z.B. haben bei uns im Kreis in "Gestattungsproduktion" hochmoderne HiFi- Plattenspieler für Neckermann und Quelle gebaut, die es in keinem DDR- Laden gab, nicht mal im Exquisit. Der Betrieb hatte einen Devisenerlös von 0,13, d.h. Ware für eine DDR Mark exportiert und 0,13 DM bekommen.

Was war der wohl nach der Wende noch Wert?

Ich habe in der Abt. Wirtschaftspolitik gearbeitet und kannte alle Kennzahlen, die abrechnet wurden. Das wahr von einer wirklichen Kostenrechnung geschweige Bilanzen meilenweit entfernt. Die Betriebsleitungen wussten zur Wende nicht einmal, was ihr Betrieb/ Kombinat wirklich wert war. Ich kann mir ein Urteil erlauben, da ich bis 1990 BWL an der TU Dresden studiert habe und da zum ersten mal was von diesen Dingen etwas gelehrt bekam. Ab Herbst 1989 hat man westdeutsche BWL in zwei Semestern eingebleut.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 08.10.2013 13:51 | nach oben springen

#89

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 14:01
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Einige Betriebe hatten aber wirklich Weltniveau und sind erfolgreich privatisiert worden, das waren dann aber auch besondere Filetstücke,
z.B. VEB Maschinenfabrik Heidenau, zugehörig zum Kombinat NAGEMA


1991


Heidenauer Maschinenfabrik GmbH (Treuhandanstalt)
Neuentwicklungen Vorwalzwerke, Fünfwalzwerke, Kakaopressen,Konti-Conchen



1992


Privatisierung



1993


Erwerb und Übernahme der Firma Petzholdt aus Frankfurt/Main,
Umfirmierung in die Petzholdt-Heidenauer Maschinenfabrik GmbH



1998


Übernahme durch Fam. Julius Thyssen Beteiligungsgesellschaft mbH; Firmierung als Petzholdt-Heidenauer Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG



2004


Seit 01. September 2004 ist die Petzholdt- Heidenauer Maschinen- und Anlagenbau International GmbH Mitglied in der Unternehmensgruppe LADCO, Schottland.



2005


Projektierung und Neubau einer neuen Fertigungsstätte in Dresden



2006


Umzug und Produktionsaufnahme im neuen Werk in Dresden



2007


Neubau und Fertigstellung einer weiteren Montagehalle zur Erweiterung der Montagekapazität



2008


Ausbau der Lagerkapazität und Errichtung eines modernen Hochregallagers


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#90

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 14:02
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #88
Es gibt hier drin irgendwo einen sehr interessanten Beitrag über die Treuhand, und welche Verluste die gemacht hat, weil das "DDR" Vermögen viel zu hoch bewertet wurde, was selbst ich glaube.

Nur um an Devisen heranzukommen, um die Sozialpolitik weiter finanzieren zu können, wurde alles in den Westen verschenkt. Wir z.B. haben bei uns im Kreis in "Gestattungsproduktion" hochmoderne HiFi- Plattenspieler für Neckermann und Quelle gebaut, die es in keinem DDR- Laden gab, nicht mal im Exquisit. Der Betrieb hatte einen Devisenerlös von 0,13, d.h. Ware für eine DDR Mark exportiert und 0,13 DM bekommen.

Was war der wohl nach der Wende noch Wert?

Ich habe in der Abt. Wirtschaftspolitik gearbeitet und kannte alle Kennzahlen, die abrechnet wurden. Das wahr von einer wirklichen Kostenrechnung geschweige Bilanzen meilenweit entfernt. Die Betriebsleitungen wussten zur Wende nicht einmal, was ihr Betrieb/ Kombinat wirklich wert war. Ich kann mir ein Urteil erlauben, da ich bis 1990 BWL an der TU Dresden studiert habe und da zum ersten mal was von diesen Dingen etwas gelehrt bekam. Ab Herbst 1989 hat man westdeutsche BWL in zwei Semestern eingebleut.


Grün: Wenn ich mich richtig erinnere, war die Grenze, bei der es ein Null-Summen-Spiel war, eine Devisenrentabilität von 0,3.
Alles darunter, da hat man mit jeder Mark Export ein Minus erzielt.



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#91

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 14:03
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #88
Ich kann mir ein Urteil erlauben, da ich bis 1990 BWL an der TU Dresden studiert habe und da zum ersten mal was von diesen Dingen etwas gelehrt bekam. Ab Herbst 1989 hat man westdeutsche BWL in zwei Semestern eingebleut.


Nannte sich das bis 1990 nicht SBW (soz.Betriebswirtschaft)?


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#92

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 14:07
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

stimmt, hieß auch, wollte nur Begriffserklärungen vermeiden

selbst 0,13 wurde in Kauf genommen

die von mir zitierte Mafa Heidenau lag weit über 1, weil teilweise Weltmarktführer bei Kakao-/ und Schokoladenmaschinen


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


zuletzt bearbeitet 08.10.2013 14:07 | nach oben springen

#93

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 14:09
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von furry im Beitrag #91
Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #88
Ich kann mir ein Urteil erlauben, da ich bis 1990 BWL an der TU Dresden studiert habe und da zum ersten mal was von diesen Dingen etwas gelehrt bekam. Ab Herbst 1989 hat man westdeutsche BWL in zwei Semestern eingebleut.


Nannte sich das bis 1990 nicht SBW (soz.Betriebswirtschaft)?



@furry - gerade mal in den Zeugnissen nachgeschaut - es hieß SBWL = Sozialistische Betriebswirtschaftslehre.


furry hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#94

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 14:10
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Ab Herbst 1989 hat man westdeutsche BWL in zwei Semestern eingebleut.

drum ist meine Diplomarbeit leider mehr oder weniger ein Plagiat , weil unsere Themenstellung etwas beinhaltete, was es schon längst gab


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#95

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 14:15
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #93

@furry - gerade mal in den Zeugnissen nachgeschaut - es hieß SBWL = Sozialistische Betriebswirtschaftslehre.



OT: Bei mir im Zeugnis fehlte für die Leere der Platz.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#96

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 16:19
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Passt wahrscheinlich hier her--kleiner Programm Tip für heute Abend---Titel, Goldrausch--ARD um 22.45 Uhr


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#97

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 17:27
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #92
stimmt, hieß auch, wollte nur Begriffserklärungen vermeiden

selbst 0,13 wurde in Kauf genommen

die von mir zitierte Mafa Heidenau lag weit über 1, weil teilweise Weltmarktführer bei Kakao-/ und Schokoladenmaschinen


Was haben die anders, also besser gemacht als die meisten anderen Firmen ? Die waren dem gleichen staatlichen Reglement und den gleichen übergeordneten Leitungen in Wirtschaft, Politik und Kommune unterstellt wie ihre Nachbarbetriebe. Also es ging doch !



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#98

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 17:39
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #97
Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #92
stimmt, hieß auch, wollte nur Begriffserklärungen vermeiden

selbst 0,13 wurde in Kauf genommen

die von mir zitierte Mafa Heidenau lag weit über 1, weil teilweise Weltmarktführer bei Kakao-/ und Schokoladenmaschinen


Was haben die anders, also besser gemacht als die meisten anderen Firmen ? Die waren dem gleichen staatlichen Reglement und den gleichen übergeordneten Leitungen in Wirtschaft, Politik und Kommune unterstellt wie ihre Nachbarbetriebe. Also es ging doch !



Wahrscheinlich war es dort schwieriger Aus unseren Kombinaten ist noch viel mehr herauszuholen

LG von der grenzgaengerin


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#99

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 21:39
von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 | 1.039 Beiträge

Na weisst Du, wie groß und schwer so ne Kakaomaschine war ... und was wolltest damit? Gab doch eh keinen Kakao.

Es war ein rein exportorientierter Maschinenbaubetrieb, an dem die Wessis vor der Wende kein Interesse hatten. Die Fachkräfte und ihr jahrzehntelanges know- how hat ihnen auch niemand ausgespannt und sie waren von Importen fast unabhängig, außerdem auch für die Versorgung des RGW mit solchen Maschinen zuständig.


Der Helm, den ich trage, hat viele Beulen. Einige davon stammen auch von meinen Feinden. Jürgen Kuczynski "Dialog mit meinem Urenkel"


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#100

RE: verramschte DDR-Betreibe

in Das Ende der DDR 08.10.2013 22:01
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von 4.Zug 4.Kompanie GAR-40 im Beitrag #99
Na weisst Du, wie groß und schwer so ne Kakaomaschine war ... und was wolltest damit? Gab doch eh keinen Kakao.



Eben.

Ich sehe die Arbeit der Treuhand auch kritisch. Doch die Verramschung hat meiner Meinung nach viel früher angefangen - mit jeder Schraube, die nach hause geschleppt wurde.

LG von der grenzgaengerin

EDIT Ergänzung ab Bindestrich


zuletzt bearbeitet 08.10.2013 22:14 | nach oben springen



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