#261

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 31.10.2013 08:42
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #258

Hallo Theo,
Rot: Ich denke das mit der Vorgabe der GÜST richtete sich nach meiner Meinung auch nach dem Reiseziel und dem benutzten Verkehrsmittel. Niemand aus Dresden oder Leipzig wurde nach Berlin Friedrichstraße geschickt, wenn er nach München fahren durfte. Was sollte man durch gezielte Vorgabe der GÜST an Devisen einsparen?
So wie mir erzählt wurde, hat man sogar die Leute nach der GÜST oft gefragt und man konnte diese auch noch vor der Abreise ändern, bei Bedarf

Gruß Reiner




Die Bahnreise von Berlin z.B. nach Fulda dauerte in den achtziger Jahren über Gerstungen länger als über Marienborn-Hannover. Das lag daran, dass die Strecken in der BRD in viel besserem Zustand waren und die Züge bedeutend schneller fahren konnten. Die Streckenanteile in der BRD musste der Fahrkartenaussteller (Deutsche Reichsbahn) der DB aber vermutlich in Deutscher Mark der BRD bezahlen. So sehen es die die Rechtsvorschriften für den internationalen Eisenbahnverkehr vor.
Theo


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#262

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 31.10.2013 09:06
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgrn Gemeinde,......
Nach Langen-Intensiven -Versuchen ist es Wissenschaftlern gelungen, eine Banane zu züchten, welche in Mitteleuropa wächst, wie eine Gurke aussieht und ebenso schmeckt. Ne-Aber das Visa hab ich mittlerweile als Foto.

Quelle: Bahnhof der Tränen, S.199.
Jetzt wissen wir wenigstens, wovon wir reden. Hoffentlich hilft es.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#263

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 31.10.2013 10:00
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #262
Morgrn Gemeinde,......
Nach Langen-Intensiven -Versuchen ist es Wissenschaftlern gelungen, eine Banane zu züchten, welche in Mitteleuropa wächst, wie eine Gurke aussieht und ebenso schmeckt. Ne-Aber das Visa hab ich mittlerweile als Foto.

Quelle: Bahnhof der Tränen, S.199.
Jetzt wissen wir wenigstens, wovon wir reden. Hoffentlich hilft es.
73 Hans

Ausreise FRI am 9. November 1989 zwischen neun und zehn Uhr morgens (Pfeil nach rechts)
Einreise schon am 11. November 1989 zwischen 14 und 15 Uhr nachmittags (Pfeil nach links)
Theo
Gruss Theo


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#264

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 31.10.2013 10:18
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen,Gemeinde....
Muß ich Dir voll recht geben. Man sieht es aber erst in der Vergrößerung. Im Buch ist das Bild kleiner.
73 Hans


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#265

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 01.11.2013 02:51
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ich komme noch einmal auf das Buch zurück und bin auf eine Stelle im Vorwort auf Seite 8 gestoßen. Hans wird schon wissen was ich da ansprechen will. Ich sage nur "orangebraune Thermoskanne".

Der Schriftsteller M. G. wird hier zitiert. Dieser beschreibt den "Verhörraum", in welchen er "regelmäßig" geführt wurde wenn er aus Ost-Berlin ausreiste. Gelegentlich musste er sich nach seinen Angaben dort auch ausziehen und sich vor seinen "Peinigern" im Adamskostüm präsentieren. Er beschreibt den Raum so. Zitat:

In diesem Raum befanden sich 2 Tische, 2 Stühle, eine staubige Pflanze, eine Schreibmaschine mit merkwürdiger Tastatur und ein Regal mit nichts als dieser orangebraunen Thermoskanne drauf.

Irgendwann, hat er diese Thermoskanne, wahrscheinlich auch noch im Adamskostüm, fotografiert und der Peiniger hatte das natürlich mitbekommen und er musste nun den ganzen Film mit herbstlich verträumten Bildern zerstören. Später stellt sich heraus, dass er von den Zollorganen so gepeinigt worden ist. Im Buch wird er dann weiter als "Alltagsbeobachter" bezeichnet.

Erste Frage: Gab es denn Schreibmaschinen, die eine merkwürdige Tastatur hatten? Ich kenne da wohl keine, auf was könnte da angespielt werden?

Zweite Frage: Gibt es hier Zeugen, welche sich selbst einmal einer Zollbehörde im Adamskostüm präsentieren mussten und kam das in der GÜST Bahnhof Friedrichstraße oft vor? Welcher Verdacht könnte da vorliegen, wenn man so handelt?


Leider gibt der Autor sowie der betroffene Schriftsteller keine Auskunft darüber, was den der Grund für die regelmäßige "spezielle" Behandlung war. Sie wissen es einfach nicht!

Ich bin der Meinung, ein Vorwort soll die Leser auf das beginnende Werk einstimmen. Das wird auch gleich gemacht indem Worte wie "Dokument des Wahnsinns" oder "Höllenpassage" fallen, man spricht von Farben, die keine Farben sind, sondern trübe, alles eine Mischung aus Grau und hellem Braun. Ja, wer das in den wenigen Zeilen vom Vorwort gelesen hat, den hat man auch so richtig eingestimmt!

Gott sei Dank, durfte ich nach 1989 selbst einen Blick auf viele Grenzen und deren Übergangsstellen werfen und musste feststellen, Grenzübergänge sind überall nun einmal nicht unbedingt als Kurorte geeignet!

Was soll das also???

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 01.11.2013 02:57 | nach oben springen

#266

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 05.11.2013 23:39
von icke46 | 2.593 Beiträge

Mal eine Frage:

Bei meiner heutigen Tagestour zwecks Suchtmittelbeschaffung (auch Zigarettenkauf genannt) nach Frankfurt/Oder bin ich zweimal durch den Bahnhof Friedrichstraße durchgefahren.

Nun kann ich im Vergleich zu früheren Zeiten sagen, dass die heutigen Gleise 1 -4 zu DDR-Zeiten den "West"-Teil des Bahnhofs bildeten, Gleis 5 und 6 bedienten die andere Stadthälfte. Auch die Trennwand zwischen 1-4 und 5-6 ist mir noch erinnerlich, erst Milchglas, später eine Metallwand. Was ich nicht mehr weiss: Beim Halt ist mir aufgefallen, das man durch die Verglasung der Halle einen schönen Blick auf die neue Betonwüste hat - nur: wie war das zu DDR-Zeiten? Irgendwie ist es schwer vorstellbar, das man sozusagen beim Umsteigen dort einen gewissermassen Fernseh-Einblick in die DDR-Hauptstadt nehmen konnte, andrerseits kann das auch nich so abgedichtet gewesen sein, das die Bahnsteige rund um die Uhr durch Kunstlicht beleuchtet werden mussten.

Hat da jemand genauere Erinnerungen?

Gruss

icke



zuletzt bearbeitet 05.11.2013 23:39 | nach oben springen

#267

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 02:23
von diefenbaker | 584 Beiträge

In meiner Erinnerung hat die Verglasung nach außen gewirkt wie bräunliches Milchglas,
war einigermaßen lichtdurchlässig aber nicht oder kaum durchsichtig.
Ich bin nicht sicher, ob das von der Glasqualität kam oder von einer jahrzehntealten Verschmutzung,
die Ränder waren dunkler als die Mitte.

Wolfgang

P.S. wenn ich mich irre, ist es zu lange her



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#268

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 03:23
von Major Tom | 851 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #266
Mal eine Frage:

Bei meiner heutigen Tagestour zwecks Suchtmittelbeschaffung (auch Zigarettenkauf genannt) nach Frankfurt/Oder bin ich zweimal durch den Bahnhof Friedrichstraße durchgefahren.

Nun kann ich im Vergleich zu früheren Zeiten sagen, dass die heutigen Gleise 1 -4 zu DDR-Zeiten den "West"-Teil des Bahnhofs bildeten, Gleis 5 und 6 bedienten die andere Stadthälfte. Auch die Trennwand zwischen 1-4 und 5-6 ist mir noch erinnerlich, erst Milchglas, später eine Metallwand. Was ich nicht mehr weiss: Beim Halt ist mir aufgefallen, das man durch die Verglasung der Halle einen schönen Blick auf die neue Betonwüste hat - nur: wie war das zu DDR-Zeiten? Irgendwie ist es schwer vorstellbar, das man sozusagen beim Umsteigen dort einen gewissermassen Fernseh-Einblick in die DDR-Hauptstadt nehmen konnte, andrerseits kann das auch nich so abgedichtet gewesen sein, das die Bahnsteige rund um die Uhr durch Kunstlicht beleuchtet werden mussten.

Hat da jemand genauere Erinnerungen?

Gruss

icke




Wenn ich vor 89 Richtung Friedrichstr. fuhr war fuer mich immer rechts der interessanteste Platz in der S-Bahn da auf der linken Seite ausser nahen Hausfassaden nichts zu sehen war. Die Grenzanlagen zogen sich auf der rechten Seite hunderte Meter auseinander, man konnte von oben direkt hineinschauen. Hinter der Grenze konnte man schoen in Hinterhoefe schauen, ein reges Hauptstadleben war dort aber nicht zu beobachten. Graue verwitterte Hausfassaden, herabfallender Putz, ein paar Trabbis, mehr sah man dort fast nie. Ab einem bestimmten Bereich waren die Gleise dann eingezaeunt und man fuhr dann in den Bahnhof ein, eigentlich ein Bahnhof wie ueberall in Berlin. Dunkel, hektisch, muffig, kein Ort zum lange verweilen. Zwei Gleise gab es dort wenn ich mich richtig erinnere, und die angesprochenen Trennwaende. Den Fernsehturm konnte man von dort nicht sehen, ich glaube es war auch garnicht moeglich nach draussen zu schauen. Ein Intershop gab es auf dem S-Bahnsteig in welchen die DDR-Verkaeuferinnen in ihren knallbunten Schuerzen Billigramsch, Alkohol und vor allem Zigaretten verkauften. Es hielt sich uebrigens lange in Westberlin das Geruecht dass die Zigaretten in den Intershops irgendeine Marke DDR-Eigenbau waren so wie die angeblichen Levis Jeans welche nach dreimal waschen ganz anders wie die Originale aussahen. Fiel mir jedenfalls auf... Die DDR Grenzer hielten sich auf dem Bahnhof Friedrichstr. zureck, nicht wie in so manchen Filmen aus Maerchenwood wo die Fahrgaeste selbst in der S-Bahn noch den Pass zeigen mussten. Eigentlich sah man die Grenzer kaum oder die fielen kaum auf, ausser man lief ueber den beruehmten weissen Strich am Fernbahnsteig, da kam sofort Bewegung in die Uniformtraeger. Fuer mich war Friedrichstrasse ausnahmslos Station um mich mit billig Zigaretten einzudecken und einmal um Freunde zu begruessen welche endlich ausreisen durften.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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zuletzt bearbeitet 06.11.2013 03:25 | nach oben springen

#269

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 11:49
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde.....

Grüße an alle Schmuggler und Suchtabhängigen!
Also die Verglasung meines Lieblingsbahnhofes.- Eigendlich ganz einfach- hi. Nach Ende von WK II war von der Verglasung der Bahnhofshalle nichts übrig. 1952 wurde der Bahnhof instand gesetzt und bekam eine neue Verglasung nach altem Muster. Technologisch bedingt müssen die Scheiben aber recht dick sein, mit normalen Glas geht das nicht. Also fertigte man 1952 die "Scheibchen"-es sind ja keine "richtigen" Fensterscheiben, aus einer Art "Flaschenglas" ,wie es richtig heißt-keine Ahnung-. Das lässt Licht durch, verzerrt aber und hat auch kleine Bläschen und so was drin.Sonderlich gute ,optische Eigenschaften" hat so was natürlich nicht.Man kann durchkucken,aber eben nicht gut. Übrigens- ich lass ja nichts auf die DR Kommen- Reinigung war so etwa zwei mal im Jahr.
Die Trennwand zwischen Gl. 4 und 5 : 1961 bis zur Reko des Bahnhofes in den 80ern bestand aus sogenannten Sicherheitsglas - das Zeug mit den kleinen Drahtgittern drin. Unten ein "Blechfuß", das ganze in einer Art Rahmen, undurchsichtig.Ab 82 (?) dann die bekannte Blechwand. Im Treath "Geisterbahnhöfe" ist das ganze auch beschrieben-mit ein paar Bildern. Reichts? Ach so-Filme by Märchenworld : Der bekannteste ist ja wohl "Todestanz eines Killers" im Orginal "A Dandy in Aspic" , der auch auf Friedrichstraße spielt. Man sieht da den "Orginalen Bahnhof" GLEISDREIECK also U-Bahn , und so weiter. Na ja -by Märchenworld- aber ich finde es echt erstaunlich, immer wieder sind im Net tolle Beschreibungen von Fri, die genau diese Filmbilder wiedergeben.
73 Hans
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 06.11.2013 11:51 | nach oben springen

#270

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 12:17
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge
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#271

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 12:50
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi.....
Ja, genau----Zumindest auf der Stromschiene ! Womit ich den Film nicht madig machen will-ist eben ein Spionagefetzen wie damals üblich. Wems gefällt------- Besonders schön ist natürlich die als S-Bahn verkleidete U-Bahn , ein A 2 - Zug. Im U-Bahn-Museum am Olympiastadion ist noch ein wenig Geschichte zu dem Film erhalten. "Veranstaltungstip von mir, wenn man" technikinteressirt" ist-keine Reklame."
73 Hans


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#272

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 13:16
von Sperrbrecher | 1.654 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #265

Zweite Frage: Gibt es hier Zeugen, welche sich selbst einmal einer Zollbehörde im Adamskostüm präsentieren mussten
und kam das in der GÜST Bahnhof Friedrichstraße oft vor?

Nicht am Grenzübergang Friedrichstraße, aber an der Grenzkontrollstelle Wartha
bei der Ausreise hat man mir mal zum Schutze der DDR in den A**** geguckt.

Zitat
Welcher Verdacht könnte da vorliegen, wenn man so handelt?


Das müsstest Du die Kontrollierenden fragen, mir hat man es damals jedenfalls nicht erklärt.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


zuletzt bearbeitet 06.11.2013 13:26 | nach oben springen

#273

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 15:43
von diefenbaker | 584 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #269
Morgen, Gemeinde.....

Grüße an alle Schmuggler und Suchtabhängigen!
Also die Verglasung meines Lieblingsbahnhofes.- ... Übrigens- ich lass ja nichts auf die DR Kommen- Reinigung war so etwa zwei mal im Jahr.

73 Hans


Dann nehme ich meine Vermutung zurück, dass Verschmutzung die Ursache für den geringen Durchblick gewesen sein könnte.

Wolfgang



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#274

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 15:49
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi-
Na- Dreck findet man auf jeden Bahnhof, auf dem Diesel-und Dampf-Betrieb gemacht wird. Gehört einfach dazu.
Übrigens mußte ich bei der Frage recht tief nachgraben, war echt interessant.
73 Hans


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#275

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 16:06
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Nennt man das nicht Milch- oder Mattglas? Scheiben, die man zum Beispiel für Badezimmerfenster benutzt, damit niemand durchschauen kann, aber das Licht doch reinkommt?
Theo


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#276

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 06.11.2013 16:14
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Ne- das ist wohl was anderes. Irgendwie hängt es mit der ursprünglichen Gestaltung das Bahnhofes durch den Architekten zusammen. Ich hab das Buch darüber, aber die Stelle----na ja. Von der Beschaffenheit muß man sich das Glas wie von ner Milchflasche vorstellen - natürlich ohne Milch.
Ups- wir reden doch jetzt von der Bahnhofsverglasung ?
73 Hans


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#277

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 07.11.2013 10:12
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Gemeinde...
Jetzt habe ich aber wirklich "Gegraben"- meinen Papierhaufen umgewälzt und so.
In der "Ostdeutschen Bauzeitung" von 1924 stand es: Sinngemäß, da ich auch nur eine Abschrift habe, keine Kopie : " Als besonderes Gestaltungselement betrachtete es der Architekt (Brodführer), eine ...Einheit zwischen der Verkleidung des Bahnhofsgebäudes..... mit der Verglasung der Seitenwände herbeizuführen. .....verwendete dafür plattirtes Silikatguss-Glas.
So richtig schlau bin jetzt immer noch nicht, aber wir wissen wenigstens, wie es heißt und warum es verwendet wurde.
Was hat das eigendlich mit meinem Eisenbahnhobby zu tun? -fragt sich
Hans -73-


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zuletzt bearbeitet 07.11.2013 10:14 | nach oben springen

#278

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 07.11.2013 10:24
von 94 | 10.792 Beiträge

Plattirtes Glas scheint ein nicht mehr gebräuchlicher Ausdruck für Überfangglas zu sein ...
http://www.zeno.org/nid/20010650466

Und was ist jetzt Überfangglas *blödfrag*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#279

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 07.11.2013 11:38
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

Hat auf jedenfall nix mit Bleiverglasung zu tun!
http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiglasfenster
Wobei es da schöne Fenster gibt.


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#280

RE: Bahnhof der Tränen - Die Grenzübergansstelle Berlin - Friedrichstraße

in DDR Grenze Literatur 07.11.2013 11:40
von Vogtländer (gelöscht)
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