#481

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 10:43
von B Man | 193 Beiträge

Wenn du dich an den alten Leuten störst, da gehöre ich aus Sicht der jungen selber dazu.

Und gegenüber z.B. Magdeburg sieht Duisburg richtig scheisse aus


Gruss Andreas
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#482

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 10:50
von Fritze | 3.474 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #480
Zitat von Fritze im Beitrag #478
Das war ja mal eine "fundierte" Einschätzung , wow !

An Dir ist ein Politker verloren gegangen !



Spielst du schon wieder die Giftspritze vom Dienst @Fritze ?



Aber Gertchen wer wird denn so aus seinem Urlaub wettern ? Nee ,die med.-fachliche Qualifikation zum Spritze setzen , habe ich (noch) nicht.
Ich würde es eher als die Bombe im Narrenkäfig bezeichnen !
Genieße die Sonne an der Adria, im Rheinland siehts heut wieder grau aus !


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#483

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 11:01
von Heckenhaus | 5.146 Beiträge

Zitat von B Man im Beitrag #481



Und gegenüber z.B. Magdeburg sieht Duisburg richtig scheisse aus

Liegt das nun am Staat oder an vernachlässigtem und ungepflegtem Privatbesitz, der lediglich der Mietoptimierung
dient und weniger als Bereicherung fürs Stadtbild ?
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#484

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 11:31
von Fritze | 3.474 Beiträge

Duisburg leidet unter der Bereicherung !

Duisburg-Marxloh ist multikulti. Doch der Stadtteil hat große, soziale Probleme. Die könnten jetzt sogar verschärft werden
Foto: picture alliance / dpa
Halil Demir ist mit seiner Familie aus seiner Heimat fortgezogen. Aus Duisburg-Marxloh. Sein Großvater kam aus der Türkei und wurde in dem Stadtteil von Duisburg sesshaft. Marxloh wurde bundesweit zum Inbegriff für Multikulti, für gelungene und für verpasste Integration. Die Weseler Straße mit ihren Geschäften für türkische Brautmode ist weit über Stadt- und Landesgrenzen als etwas Besonderes bekannt. Doch der prachtvolle Glanz der Hochzeitskleider kann nicht mehr über die neuen sozialen Probleme hinwegtäuschen. Selbst gut integrierte Migranten wie Demir sehen hier keine Perspektive mehr.

Der Vater erzählt, dass er seinem sechsjährigen Sohn Taylan die Grundschule in Marxloh nicht zumuten wollte und vor zwei Jahren in den Stadtteil Meiderich gezogen ist. "Ich will, dass mein Sohn vernünftig Deutsch lernt und dass er die richtige Förderung bekommt. In Marxloh gibt es zu viele Kinder in der Grundschule, die nur gebrochen Deutsch sprechen. Das ist nicht akzeptabel", sagt der 30-Jährige.

Vor einigen Wochen kam Bundeskanzlerin Angela Merkel zum persönlichen Bürgergespräch hierhin, um mehr über die Nöte der Anwohner zu erfahren. Sie versprach Hilfe; eine Arbeitsgruppe solle sich kümmern. In der nächsten Woche eröffnet die städtische Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EGDU) nach mehrjähriger Pause wieder ein Stadtteilbüro mit Sprechstunden, denn Marxloh muss gerettet werden – wieder einmal.

"Die beginnende Stabilisierung des Stadtteils und die Aussicht auf eine Trendumkehr nach über 30 Jahren Niedergang sind durch die neuen sozialen Umbrüche wiederum gefährdet" – mit diesen vergleichsweise ungeschminkten Worten begründet die Stadtverwaltung ein neues "Integriertes Handlungskonzept", um Marxloh mit seinen etwa 19.000 Einwohnern zu stabilisieren.

"Made in Marxloh", sagte man stolz

Es war einst ein florierendes, wohlhabendes Quartier. "Vor etwa fünfzig Jahren ist halb Duisburg zum Einkaufen nach Marxloh gefahren", erzählt Martin Stockbauer. Der 55-jährige Versicherungskaufmann lebt seit 1998 hier; er hat nicht selbst die wirtschaftliche Blüte und die dramatischen Leerstände erlebt. Aber seine Frau Petra Dicksen. Ihretwegen zog er aus dem Taunus hierhin, weil sie in Marxloh ein Elektroinstallationsgeschäft ihrer Familie weiterführt. Nach dem Niedergang des Kohlebergbaus und der Krisen im Stahlbereich entstand mühevoll die Branche für Brautmoden. "Made in Marxloh", sagte man stolz. Die Einweihung der großen Moschee 2008 galt als "Wunder von Marxloh".

Es schien, als habe Marxloh den Strukturwandel einigermaßen, wenngleich auf bescheidenem Niveau, bewältigt. Stockbauer erzählt, 2014 hätten "weitgehend Sauberkeit, Ordnung und ein friedliches Miteinander" geherrscht. Vor eineinhalb Jahren begann die Situation zu kippen. Stockbauer gründete die "Interessengemeinschaft IG Kreuzeskirchviertel". Die Verschlechterung begann nach seiner Ansicht, als viele "Armutsflüchtlinge", vornehmlich Roma, den Elendsvierteln in ihren Heimatländern Rumänien und Bulgarien entflohen. Sie sind EU-Bürger und haben das Recht sich überall in Europa niederzulassen. Bisher etwa 3500 von ihnen gingen nach Marxloh, dorthin, wo es am billigsten ist, wo viel billiger Wohnraum leer steht, wo der Anteil der Migranten bei fast 80 Prozent liegt, wo aber auch die Arbeitslosigkeit höher ist als anderswo.

Die Roma-Familien nerven die Nachbarn in bestimmten Straßen durch Dreck und Lärm bis tief in die Nacht und erzeugen Unsicherheit. Eine wichtige Rolle spielen Immobilienbesitzer, die "Matratzengeschäfte" betreiben und die Roma in überfüllten Räumen hausen lassen – und daran richtig verdienen, teilweise 200 Euro pro Matratze und Monat.

In polizeilichen Dossiers wird der Stadtteil sogar als "No-go-Area" bezeichnet. Die örtliche Polizei klagt, dass sie nicht einmal mehr Unfälle ungestört aufnehmen kann, ohne dass sie von einer Schar jugendlicher Migranten belästigt wird. Es gibt Probleme mit einigen kriminellen libanesischen Clans. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat Beamte einer Hundertschaft entsandt, um die Lage besser zu kontrollieren.




Aber unter Mithilfe von Muttis Einwanderungspolitik ,können solche Zustände auch bald in ostdeuschen Grosstädten möglich werden !


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#485

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 11:33
von B Man | 193 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #483

Liegt das nun am Staat oder an vernachlässigtem und ungepflegtem Privatbesitz, der lediglich der Mietoptimierung
dient und weniger als Bereicherung fürs Stadtbild ?
.



Immer der Staat...

Es gibt auch Wandel und Veränderungen und hat es schon immer gegeben da kann der Staat nicht viel dran ändern.

Duisburg liegt gerade auf der Schnauze während sich Magdeburg wieder aufrappelt.

Statt SKET gibt es jetzt Propeller und solche Sachen für Windkraftanlagen.
Es tut sich was und das sieht man auch am Stadtbild.

In Duisburg gibt es noch keinen Ersatz für die Wegfallende Stahl und damit zusammenhängende Kohleindustrie.
Und das aus Zehntausenden Stahlkochern über Nacht alles Dienstleister werden, da war wohl irgendwo ein kleiner Fehler.


Gruss Andreas
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#486

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 11:43
von Commander | 1.056 Beiträge

Hallo in die Runde,
um bei der Überschrift zu bleiben,warum Illusion?Ist es nicht so,das die Einheit in den Köpfen der Bevölkerung vollzogen ist?Ich habe es schon einmal geschrieben,Anfang bis Mitte der 90iger habe ich für ein Badisches Reiseunternehmen gearbeitet.Und bei den Einheimischen zählte nicht,Ossi.Nein,die sahen mich als Sachsen.Und das nicht im negativen Sinne.Es war wichtig,wie hast du deine Arbeit gemacht u. nicht,wo kommst du her.Und wenn sie gemerkt hatten,der macht sein Ding,warst du voll "intregiert".Und der Unternehmer sah das genau so.Noch etwas zum Lohn,ich habe damals dasselbe verdient wie meine "Westkollegen".Und heute?In meinen Job ist es so,das die Löhne angeglichen werden.Und zwar im Westen, nach unten.Viele der Kollegen,mit denen ich mich unterhalten habe,trauern der "alten Zeit" hinterher.Nichts mehr mit Häusle bauen von den Spesen.Nur,das liegt am wenigsten an den Unternehmern,hier ist die Politik gefragt.Ich rede hier vom Mittelstand,der auch im Fuhrgewerbe die größten Anteile hat.Horrende Lohnnebenkosten,Dieselpreise,Mautgebühren u.v.m. treiben die Kosten gesamtdeutsch in die Höhe.Und nichts ist auf den Kunde übertragbar,wie z.B. ÖPNV,Bahn.Wenn soetwas nur ins Gespräch kommt,droht so mancher Kunde gleich mit anderen Firmen.Und diese können auf Grund ihrer Größe natürlich die Preise drücken.Und das ist ein gesamtdeutsches Problem!
Und noch etwas,der Kohl hat mal was von "blühenden Landschaften" geredet.Nun muß ich sagen,wenn es auch lange gedauert hat,so unrecht hatte er nicht.Guckt Euch Bitterfeld an,den Leipziger Süden,die Lausitzer Seenlandschaft.Alles "Problemgegenden".Und nichts mit "Solidarpakt".Hier wurden die Bergbau-u.Chemieunternehmen zur Kasse gebeten.Warum funktioniert das in den "Problemgebieten" z.B.Ruhrgebiet nicht?
Mein Fazit,wir gleichen uns an u.wir sollten im Osten auch mal objektiv auf die letzten 25 Jahre schauen.Es hat sich vieles zum Guten verändert u.das,was noch nicht so ist,schaffen wir auch noch.
In diesem Sinne,schönes WE,
Gruß C.



B Man, Fritze, eisenringtheo, Gert und der Anderdenkende haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.06.2016 11:45 | nach oben springen

#487

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 12:44
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Hallo,

Lohndumping, Leiharbeit, Zeitverträge, Verträge ohne Tarifbindung, heute leider alles normal.

Den Namen meines Brötchengebers darf ich nicht nennen, wurde mir per Brief mal mitgeteilt. Warum? Ich hatte mal kritische Beiträge verfasst.

Nur soviel, er ist der Größte eingetragene Verein in D. War vor knapp 2 Jahren groß negativ deutschlandweit in der Presse. Ob zu Recht oder Unrecht lasse ich mal dahin gestellt.

Einen Tag nach meinem Eintritt wurde die betriebliche Altersversorgung gekündigt. In den Folgejahren z.T. massive Mehrarbeit (mehrere Tätigkeiten zusätzlich in der gleichen Zeit) mit möglichst höheren Stückzahlen.

Zusätzliche Schichten.

Dann wurde der Tarifvertrag gekündigt, vorher mit entsprechender Feiertagsregelung. Begründung: Wir arbeiten ja nicht.....(genauen Wortlaut möchte ich vermeiden).

Alles in allem, eine deutliche Verschlechterung des sozialen Umfeldes, absolut mit den Altverträgen des Speditionsgewerbes zu vergleichen. Hier wäre die Politik gefragt. Aber dagegen ist die Lobby der Unternehmer, da steht Gewinnmaximierung noch immer an 1. Stelle.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#488

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 12:48
von Fritze | 3.474 Beiträge

Lohndumping, Leiharbeit, Zeitverträge, Verträge ohne Tarifbindung, heute leider alles normal.

Wie singen die Prinzen ? "Das alles ist Deutschland ! "


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#489

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 12:56
von Commander | 1.056 Beiträge

Noch etwas zur Philosophie der Großkonzerne,
ich fahre für einen Zulieferer zu einem großen Automobilkonzern.Dieser hat zum 30.06. 0.00 Uhr alle befristeten AV u.Zeitarbeiterverträge gekündigt.Interessant ist,die Zeitarbeitsfirma ist eine 100%ige Tochter des Konzerns.Es fallen ca 1000(!) Arbeitsplätze weg.Bis auf ein paar AN aus einen anderen BT ersatzlos.Aber,die Planzahlen(gibt es auch im Kapitalimus) müssen erfüllt werden.Wie soll das gehen?Mit (noch) kürzeren Taktzeiten?(1,5 min für ein Auto sind schon die untere Grenze) Mit Sonderschichten? Genau so! Was hat man damit gekonnt? Ich verstehe es nicht.

trotzdem schönes WE,Gruß C.



der Anderdenkende hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 25.06.2016 12:57 | nach oben springen

#490

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 19:31
von bürger der ddr | 3.626 Beiträge

Zitat von B Man im Beitrag #475
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #470


Um zum Threadthema zu kommen, die Einheit existiert nur in den Köpfen der Politiker, Realität ist sie noch lange nicht.



Weil es gewisse Leute eine Einheit im Kopf nicht wollen.

Junge Leute interessiert das was die alten Leute hier sabbeln nicht mehr. Die wissen teilweise gar nicht von was ihr redet.

Die ausufernde Leiharbeit und ein völlig verrutschtes Lohngefüge ist ein gesamt deutsches Thema.

Aber man wird hier nicht Müde den Jammerossi heraus hängen zu lassen und nur die im Osten haben so schlimme Probleme.


Ja, in vielen Städten im Osten sieht es auch so viele Jahre nach der Wende immer noch scheisse aus.

Aber statt nach Malle oder in Länder die ich nicht mal aussprechen kann solltet ihr vielleicht mal schauen wie es in Duisburg oder in Krefeld aussieht.



Ganz toll, darum gehen die jungen Leute in die gebrauchten Länder um anständig zu verdienen!



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#491

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 19:49
von Alfred | 6.849 Beiträge

Zitat von B Man im Beitrag #475
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #470


Um zum Threadthema zu kommen, die Einheit existiert nur in den Köpfen der Politiker, Realität ist sie noch lange nicht.




Junge Leute interessiert das was die alten Leute hier sabbeln nicht mehr. Die wissen teilweise gar nicht von was ihr redet.






Ich kenne wohl Jugendliche die sich für Geschichte interessieren. Es kommt wohl immer darauf an, wie man was vermittelt.


der Anderdenkende, Ebro, Heckenhaus, Fritze und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#492

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 19:54
von B Man | 193 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #490


Ganz toll, darum gehen die jungen Leute in die gebrauchten Länder um anständig zu verdienen!


Ja was sollen sie auch machen ?

Viele dieser Arbeitswanderungen haben auch einfach nichts mit der deutschen Einheit zu tun, so was hat es immer schon gegeben.

In Göttingen und Kassel arbeiten viele aus dem benachbarten Eichsfeld, das war auch schon vor 100 Jahren so und da war wohl eine Bitterarme Gegend die erst durch die Erschließung mit der Eisenbahn etwas aufblühte
Die Landschaft eignet sich weder für Ackerbau noch Viehzucht, auch Industriell war da nie wirklich etwas los.

Brandenburg, ja, wo soll man da denn arbeiten ?
Die Arbeit die früher 10 Leute in der Landwirtschaft gemacht haben, macht heute einer.

Tourismus, das wird so ganz langsam etwas. Das schafft aber nicht so viel Arbeitsplätze und ist auch nicht jedermanns Sache.


Gruss Andreas
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#493

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 19:56
von der Anderdenkende | 1.225 Beiträge

@Alfred
Wenn ich mir meine Nichte anhöre mit ihren Berichten über den Geschichtsunterricht an ihrer Schule,so kommt ein trauriges Bild raus!Aber dusselig ist die Kurze nicht,trabt los und fragt nach!


zuletzt bearbeitet 25.06.2016 19:57 | nach oben springen

#494

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 20:12
von damals wars | 12.180 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #491
Zitat von B Man im Beitrag #475
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #470


Um zum Threadthema zu kommen, die Einheit existiert nur in den Köpfen der Politiker, Realität ist sie noch lange nicht.




Junge Leute interessiert das was die alten Leute hier sabbeln nicht mehr. Die wissen teilweise gar nicht von was ihr redet.






Ich kenne wohl Jugendliche die sich für Geschichte interessieren. Es kommt wohl immer darauf an, wie man was vermittelt.


Ja, jetzt noch was aus der DDR vermitteln zu wollen ist schwer. Zum Teil wird ja nicht mal die Bedeutung der Worte verstanden, die uns noch geläufig sind.
Und dann ging es uns ja als Jugendliche auch nicht anders. Wieder die alten Geschichten von Krieg, Flucht und Vertreibung.
Jetzt kommt der kaputte Wagen und das tote Pferd, da ist es bis zum ersten Weinbrand nicht weit!
Und jetzt die 10 Mark des Herrn von Trotha, die es zur Begrüßung beim Einritt in den Schlosshof in Schkopau gab, jetzt kommt der Eierlikör, da dürfen wir auch mal kosten!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#495

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 20:13
von B Man | 193 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #491



Ich kenne wohl Jugendliche die sich für Geschichte interessieren. Es kommt wohl immer darauf an, wie man was vermittelt.


Denen geht es wahrscheinlich genauso wie mir vor vielen Jahren.
Trockner Stoff mit unglaublich vielen Jahreszahlen die so alleine eigentlich nichts sagend sind.

Die Azubis waren aber sehr interessiert an meiner Grenztour mit dem Fahrrad und stellen viele Fragen.
Gut wenn man dann dazu noch ein paar Bilder auf dem Smartphon hat.


Gruss Andreas
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#496

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 20:28
von Heckenhaus | 5.146 Beiträge

Zitat von B Man im Beitrag #492

Brandenburg, ja, wo soll man da denn arbeiten ?
Die Arbeit die früher 10 Leute in der Landwirtschaft gemacht haben, macht heute einer.

Tourismus, das wird so ganz langsam etwas. Das schafft aber nicht so viel Arbeitsplätze und ist auch nicht jedermanns Sache.


Es gibt zunehmend Betriebe in Ostdeutschland, die händeringend Fachkräfte suchen.
Und es gehen welche zurück.
Sogar Ausländer (EU) finden oft Arbeit im Osten, ich kenne persönlich welche, die von Baden-Württemberg nach Leipzig
gegangen sind, komplett mit Umzug, keine Pendler.
.


.
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#497

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 20:38
von Hanum83 | 4.777 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #494
Zitat von Alfred im Beitrag #491
Zitat von B Man im Beitrag #475
Zitat von Ährenkranz im Beitrag #470


Um zum Threadthema zu kommen, die Einheit existiert nur in den Köpfen der Politiker, Realität ist sie noch lange nicht.




Junge Leute interessiert das was die alten Leute hier sabbeln nicht mehr. Die wissen teilweise gar nicht von was ihr redet.






Ich kenne wohl Jugendliche die sich für Geschichte interessieren. Es kommt wohl immer darauf an, wie man was vermittelt.


Ja, jetzt noch was aus der DDR vermitteln zu wollen ist schwer. Zum Teil wird ja nicht mal die Bedeutung der Worte verstanden, die uns noch geläufig sind.
Und dann ging es uns ja als Jugendliche auch nicht anders. Wieder die alten Geschichten von Krieg, Flucht und Vertreibung.
Jetzt kommt der kaputte Wagen und das tote Pferd, da ist es bis zum ersten Weinbrand nicht weit!
Und jetzt die 10 Mark des Herrn von Trotha, die es zur Begrüßung beim Einritt in den Schlosshof in Schkopau gab, jetzt kommt der Eierlikör, da dürfen wir auch mal kosten!


Wenn meine Tochter die Erklärung liest dann rennt sie sicherlich schreiend weg, verständlicherweise.
Ich hol mir mal nen Eierlikör


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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#498

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 25.06.2016 23:51
von Freienhagener | 3.865 Beiträge

Wenn das in welcher Bedeutung auch immer, eine große Zeit gewesen wär.
Ich kann das Desinteresse der Jugend verstehen.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#499

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 26.06.2016 11:33
von bürger der ddr | 3.626 Beiträge

Das Thema "Einheit" ist noch nicht vollzogen.
Solange es zwei Bewertungen für den Rentenanspruch gibt und solange es Tarife Ost und Tarife West gibt, solange kann man nicht von einer Einheit sprechen.



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#500

RE: Die Deutsche Einheit - eine Illusion

in Das Ende der DDR 26.06.2016 11:47
von eisenringtheo | 9.177 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #499
Das Thema "Einheit" ist noch nicht vollzogen.
Solange es zwei Bewertungen für den Rentenanspruch gibt und solange es Tarife Ost und Tarife West gibt, solange kann man nicht von einer Einheit sprechen.

Die politische Einheit ist sicher vollzogen, eine wirtschaftfliche im Sinne von gleichen Löhnen wird es im System der freien Markwirtschaft (auch Kapitalismus genannt) wohl nicht geben. Es wird immer regionale Unterschiede im Lohnniveau geben.
Theo


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