#321

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 18:01
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #320
Aber man wollte Geschäfte machen mit denen und Devisen einnehmen...........


Jedes Land der Welt verdient mit Touristen ! Keine Eigenheit der DDR.


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#322

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 18:06
von Freienhagener | 3.856 Beiträge

Stimmt. Deshalb bemüht man sich normalerweise freundlich zu sein zu den Gästen (bitte Beiträge im Zusammenhang lesen)............


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 29.08.2014 18:11 | nach oben springen

#323

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 18:07
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #321
Zitat von Freienhagener im Beitrag #320
Aber man wollte Geschäfte machen mit denen und Devisen einnehmen...........


Jedes Land der Welt verdient mit Touristen ! Keine Eigenheit der DDR.



Die DDR, hier das MfS überwiegend vertreten durch die HA XXII war da sehr aktiv.
Wobei es nicht so ums Geld verdienen ging, war vielleicht ein Nebenprodukt. Beihilfe, Deckung der Flucht von Mordverdächtigen, Spreng- und Waffenausbildung, etc..
Und auf Anfrage von verschiedenen Seiten (anderen Staaten) den Unwissend geheuchelt.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#324

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 18:10
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #323
Zitat von Alfred im Beitrag #321
Zitat von Freienhagener im Beitrag #320
Aber man wollte Geschäfte machen mit denen und Devisen einnehmen...........


Jedes Land der Welt verdient mit Touristen ! Keine Eigenheit der DDR.



Die DDR, hier das MfS überwiegend vertreten durch die HA XXII war da sehr aktiv.
Wobei es nicht so ums Geld verdienen ging, war vielleicht ein Nebenprodukt. Beihilfe, Deckung der Flucht von Mordverdächtigen, Spreng- und Waffenausbildung, etc..
Und auf Anfrage von verschiedenen Seiten (anderen Staaten) den Unwissend geheuchelt.




TH,

doch nicht immer die alten Hüte. So oder ähnlich bezeichnest Du dies doch immer.
Jetzt sind wir bei PKE .


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#325

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 18:19
von Thunderhorse | 3.997 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #324
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #323
Zitat von Alfred im Beitrag #321
Zitat von Freienhagener im Beitrag #320
Aber man wollte Geschäfte machen mit denen und Devisen einnehmen...........


Jedes Land der Welt verdient mit Touristen ! Keine Eigenheit der DDR.



Die DDR, hier das MfS überwiegend vertreten durch die HA XXII war da sehr aktiv.
Wobei es nicht so ums Geld verdienen ging, war vielleicht ein Nebenprodukt. Beihilfe, Deckung der Flucht von Mordverdächtigen, Spreng- und Waffenausbildung, etc..
Und auf Anfrage von verschiedenen Seiten (anderen Staaten) den Unwissend geheuchelt.




TH,

doch nicht immer die alten Hüte. So oder ähnlich bezeichnest Du dies doch immer.
Jetzt sind wir bei PKE .



Alfred, dass, auch nach fast 25 Jahren kein alter Hut.
Heute noch interessant zu Lesen, was da seitens des MfS so alles mit Deckelung von oben durchgeführt und unterstützt wurde.

Auch der Bereich PKE war da einbezogen, falls nicht transparent, so wegen Grenzübertritt und verbringen von Sachen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#326

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 18:38
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #325
Zitat von Alfred im Beitrag #324
Zitat von Thunderhorse im Beitrag #323
Zitat von Alfred im Beitrag #321
Zitat von Freienhagener im Beitrag #320
Aber man wollte Geschäfte machen mit denen und Devisen einnehmen...........


Jedes Land der Welt verdient mit Touristen ! Keine Eigenheit der DDR.



Die DDR, hier das MfS überwiegend vertreten durch die HA XXII war da sehr aktiv.
Wobei es nicht so ums Geld verdienen ging, war vielleicht ein Nebenprodukt. Beihilfe, Deckung der Flucht von Mordverdächtigen, Spreng- und Waffenausbildung, etc..
Und auf Anfrage von verschiedenen Seiten (anderen Staaten) den Unwissend geheuchelt.




TH,

doch nicht immer die alten Hüte. So oder ähnlich bezeichnest Du dies doch immer.
Jetzt sind wir bei PKE .



Alfred, dass, auch nach fast 25 Jahren kein alter Hut.
Heute noch interessant zu Lesen, was da seitens des MfS so alles mit Deckelung von oben durchgeführt und unterstützt wurde.

Auch der Bereich PKE war da einbezogen, falls nicht transparent, so wegen Grenzübertritt und verbringen von Sachen.



Schreib ich doch, alles alte Hüte. Was brachte denn die Strafverfolgung in der Sache nach 1990 ? Wäre aber ein neues Thema und hat mit der PKE nichts zu schaffen ( Thema )


zuletzt bearbeitet 29.08.2014 18:44 | nach oben springen

#327

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 18:55
von Schakal | 271 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #319

Ich habe mal vor einer Schule geparkt. Als ich zurückkam hatte gerade die große Pause begonnen und mein PKW war von den Schülern umringt, die mich auch gleich mit Fragen zu den technischen Daten des Fahrzeugs bestürmten und die ich (aus Unkenntnis) garnicht vollständig genug beantworten konnte.



Sowas würde dir wohl wahrscheinlich heute nur noch mit nem Trabi passieren
Wie schnell sich die Welt doch verändern kann in so kurzer Zeit.^^


--- Ex oriente lux.---
zuletzt bearbeitet 29.08.2014 18:56 | nach oben springen

#328

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 19:13
von Sperrbrecher | 1.650 Beiträge

Zitat von Schakal im Beitrag #327

Sowas würde dir wohl wahrscheinlich heute nur noch mit nem Trabi passieren


Aber damit hätte wohl kaum ein Lehrer Probleme.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#329

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 19:30
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #291
Nun muss ich doch mal ernsthaft fragen:

Ich war zwischen 1976 und 1989 mehrmals jährlich im Transit zwischen Marienborn und Drewitz unterwegs, ohne jemals irgendwelche Probleme zu haben.
Was habe ich falsch gemacht???

Gruss

icke


Ich glaube es gibt ein Unterschied zwischen dem Transit und der Einreise in die DDR. Bei meinen Einreisen in die DDR war es wie so eine Art Lotto spielen. Mal ging es glatt. Mal war es eine Turtur. Woran es lag? Ich weiß es nicht. Vieleicht lag es an der Tageszeit? Oder es gab Streß zwischen Bonn und Ost Berlin? Oder lag es an der Einstellung des PKE? Keine Ahnung. Mann konnte ja nicht fragen. Ich glaube dann würde ich heute noch da stehen.



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#330

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 20:16
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #329

Ich glaube es gibt ein Unterschied zwischen dem Transit und der Einreise in die DDR. Bei meinen Einreisen in die DDR war es wie so eine Art Lotto spielen.

Der Unterschied zwischen s. g. vertragsgebundenem Transit (BRD-WB) und Einreise in die DDR ist schon oft erklärt worden. Insofern gab es andere Abfertigungsmodalitäten. Der vertragsgebundene Transit war für die Reisenden natürlich einfacher gestrickt als die Einreise in die DDR, die erstmal mehr Papierkram mit sich brachte, Gebührenpflichtig war und eben vor allem der Zollkontrolle unterlag. Ich will mich nicht an der Zollkontrolle hochziehen, die eben einmal locker und oberflächlich und ein anderes Mal tiefgründig und lang andauernd sein konnte. Wer bei sehr häufigen Reisen wirklich jedes Mal letzterer unterzogen wurde, könnte schon ins Grübeln kommen über das warum.

Nun, der Einsatz der PK in den Dienstschichten war prinzipiell klar strukturiert durch die einzelnen Dienstaufzüge mit den jeweiligen Schichten. Aufgrund statistischer Auswertungen vieler Vorjahre wurde für jeden einzelnen Tag des Jahres errechnet, mit wie vielen Fahrzeugen in jeder Reiserichtung und jeder Reisekategorie zu rechnen war. Dabei wurde natürlich einbezogen: war der 15.04. im Vorjahr/in den Vorjahren ein Feiertag, welches Wetter war da, gab es ein Großereignis z. B. in WB, ist dies im zu errechnenden Jahr der Fall usw.

Dadurch gab es für diesen Tag für jede der 24 Stunden eine Planung der für das errechnete Verkehrsaufkommen benötigten Anzahl der PK. Konnten diese z. B. in der Zeit ab 10 Uhr nicht mehr von der Frühschicht erreicht werden, wurden bereits 15 PK (für zwei Abfertigungsspuren im Bereich Einreise) aus der Spätschicht zur s. g. Überbrückung geplant. Das mal nur als Beispiel. Damals hatte man noch keine Excel-Tabelle, die das in Windeseile erledigt.

Und nun kommt alles anders: Der Verkehr ist viel höher als geplant, aber es sind nur die geplanten Kräfte da. Also Zugführer ruft die GF Ausreise und LKW/KOM Einreise an: „Wir brauchen eine Spur in der Einreise PKW, schicke mal 4 Leute rüber“ Antwort „Ich brauche selber welche.“ „Egal, der Transit muss laufen!“ Von den anderen Einreise-Trakten werden auch noch Leute abgezogen und somit ein oder zwei Spuren zusätzlich geöffnet, die aber nun alle unterbesetzt sind. Ergebnis: Ein gewaltiger Ruck durch die sich ansammelnde Schlange. Dann aber relativer Stillstand wegen der jeweiligen Unterbesetzung und vielleicht auch wegen der „Übermotivation“ von PK, die eigentlich gerade zur Klappe gehen wollten. Und dann kommt der Reisende X und hält nicht am Stoppschild oder sein Gesicht nicht in die richtige Richtung und es sitzen sich möglicherweise noch zwei Choleriker gegenüber. Prost Mahlzeit. Wenn dann eine Mappe, die der Passannehmer mit den Dokumenten einer Fahrzeugbesatzung eingetütet hat, in dem Laufband verrutscht ist und beim Visaerteiler nicht ankommt, liegen beim Identitätskontrolleur 10 fertige Mappen, aber von dem Reisenden, der das Stoppschild überfahren hatte, fehlen sämtliche Dokumente. Diese werden nun gesucht und nach einiger Zeit auch gefunden. Nachdem die Spur nun 10 Minuten still stand, sind die dahinter stehenden 10 Fahrzeuge nun innerhalb von 5 Minuten weg von der Piste und es gibt wieder einen Ruck in der Reihe.

Der user, der in dem ersten Fahrzeug saß, hat eine Erinnerung an ewig langes Stehen und Diskussionen mit dem PK. Der aber vielleicht 15 Minuten später in der gleichen Spur stand, wird hier sagen, bei mit ging es super schnell. Kam man als Tourist Montag früh mitten in einer Spur mit voll besetzen Arbeiter-Bullis, hatte man auch die Karte gezogen. Alle mit 8 Personen besetzt und er als Einzelreisender mit Termin beim Anwalt in WB dazwischen. Der hat auch ne andere Erinnerung. usw. usf. Es gab so viele Situationen, die den vorgemeißelten Ablauf eben leicht oder auch mal deutlicher durcheinander brachten, dass man stundenlang Storys erzählen könnte, die immer wieder eine andere Sicht bringen.

friedliche Grüße Andreas


glasi, Feliks D. und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.08.2014 21:05 | nach oben springen

#331

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 20:20
von SET800 | 3.094 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #323
Beihilfe, Deckung der Flucht von Mordverdächtigen, Spreng- und Waffenausbildung, etc..
Und auf Anfrage von verschiedenen Seiten (anderen Staaten) den Unwissend geheuchelt.


Wurde denn die DDR eingebundenden in internationale Haftbefehle gegen z.B. RAF-Terroristen? Fragte die BRD offizielle in der DDR nach ob diesel Leute dort waren?

Griff denn DDR Recht gegen Ausländer und Straftaten die im Ausland geschahen?



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#332

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 20:33
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #330
Zitat von glasi im Beitrag #329

Ich glaube es gibt ein Unterschied zwischen dem Transit und der Einreise in die DDR. Bei meinen Einreisen in die DDR war es wie so eine Art Lotto spielen.

Der Unterschied zwischen s. g. vertragsgebundenem Transit (BRD-WB) und Einreise in die DDR ist schon oft erklärt worden. Insofern gab es andere Abfertigungsmodalitäten. Der vertragsgebundene Transit war für die Reisenden natürlich einfacher gestrickt als die Einreise in die DDR, die erstmal mehr Papierkram mit sich brachte, Gebührenpflichtig war und eben vor allem der Zollkontrolle unterlag. Ich will mich nicht an der Zollkontrolle hochziehen, die eben einmal locker und oberflächlich und ein anderes Mal tiefgründig und lang andauernd sein konnte. Wer bei sehr häufigen Reisen wirklich jedes Mal letzterer unterzogen wurde, könnte schon ins Grübeln kommen über das warum.

Nun, der Einsatz der PK in den Dienstschichten war prinzipiell klar strukturiert durch die einzelnen Dienstaufzüge mit den jeweiligen Schichten. Aufgrund statistischer Auswertungen vieler Vorjahre wurde für jeden einzelnen Tag des Jahres errechnet, mit wie vielen Fahrzeugen in jeder Reiserichtung und jeder Reisekategorie zu rechnen war. Dabei wurde natürlich einbezogen: war der 15.04. im Vorjahr/in den Vorjahren ein Feiertag, welches Wetter war da, gab es ein Großereignis z. B. in WB, ist dies im zu errechnenden Jahr der Fall usw.

Dadurch gab es für diesen Tag für jede der 24 Stunden eine Planung der für das errechnete Verkehrsaufkommen benötigten Anzahl der PK. Konnten diese z. B. in der Zeit ab 10 Uhr nicht mehr von der Frühschicht erreicht werden, wurden bereits 15 PK (für zwei Abfertigungsspuren im Bereich Einreise) aus der Spätschicht zur s. g. Überbrückung geplant. Das mal nur als Beispiel. Damals hatte man noch keine Excel-Tabelle, die das in Windeseile erledigt.

Und nun kommt alles anders: Der Verkehr ist viel höher als geplant, aber es sind nur die geplanten Kräfte da. Also Zugführer ruft die GF Ausreise und LKW/KOM Einreise an: „Wir brauchen eine Spur in der Einreise PKW, schicke mal 4 Leute rüber“ Antwort „Ich brauche selber welche.“ „Egal, der Transit muss laufen!“ Von den anderen Einreise-Trakten werden auch noch Leute abgezogen und somit ein oder zwei Spuren zusätzlich geöffnet, die aber nun alle unterbesetzt sind. Ergebnis: Ein gewaltiger Ruck durch die sich ansammelnde Schlange. Dann aber relativer Stillstand wegen der jeweiligen Unterbesetzung und vielleicht auch wegen der „Übermotivation“ von PK, die eigentlich gerade zur Klappe gehen wollten. Und dann kommt der Reisende X und hält nicht am Stoppschild oder sein Gesicht nicht in die richtige Richtung und es sitzen sich möglicherweise noch zwei Choleriker gegenüber. Prost Mahlzeit. Wenn dann eine Mappe, die der Passannehmer mit den Dokumenten einer Fahrzeugbesatzung eingetütet hat, in dem Laufband verrutscht ist und beim Visaerteiler nicht ankommt, liegen beim Identitätskontrolleur 10 fertige Mappen, aber von dem Reisenden, der das Stoppschild überfahren hatte, fehlen sämtliche Dokumente. Diese werden nun gesucht und nach einiger Zeit auch gefunden. Nachdem die Spur nun 10 Minuten still stand, sind die dahinter stehenden 10 Fahrzeuge nun innerhalb von 5 Minuten weg von der Piste und es gibt wieder einen Ruck in der Reihe.

Der user, der in dem ersten Fahrzeug saß, hat eine Erinnerung an ewig langes Stehen und Diskussionen mit dem PK. Der aber vielleicht 15 Minuten später in der gleichen Spur stand, wird hier sagen, bei mit ging es super schnell. Kam man als Tourist Montag früh mitten in einer Spur mit voll besetzen Arbeiter-Bullis, hatte man auch die Karte gezogen. Alle mit 8 Personen besetzt und er als Einzelreisender mit Termin beim Anwalt in WB dazwischen. Der hat auch ne anderen Erinnerung. usw. usf. Es gab so viele Situationen, die den vorgemeißelten Ablauf eben leicht oder auch mal deutlicher durcheinander brachten, dass man stundenlang Storys erzählen könnte, die immer wieder eine anderen Sicht bringen.

friedliche Grüße Andreas



Danke für diesen sehr guten Bericht.



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#333

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 20:54
von ehem. Hu | 466 Beiträge

Zitat von ehem. Hu im Beitrag #330
Es gab so viele Situationen, die den vorgemeißelten Ablauf eben leicht oder auch mal deutlicher durcheinander brachten, dass man stundenlang Storys erzählen könnte, die immer wieder eine anderen Sicht bringen.



Da reichte auch schon mal eine leicht bekleidete Blondine mit D-Größe (damals vermutlich noch echt!), die das Fahrzeug aus welchen Gründen auch immer schob. Dann sahen alle durch den kleinen Durchguck zum I-Kontrolleur und wollten die Tante sehen. Die Abfertigung war mithin unterbrochen. Übrigens durfte die bei den meisten Kollegen das Stoppschild überfahren. @Huf: Ich hoffe jetzt nicht, dass ich zu freudig über meine Tätigkeit berichtet habe. Aber auch sozialistische PK aus der weinroten Schurkengemeinschaft waren nur Männer. Übrigens habe ich so etwas bei der Frauenschicht auch erlebt, nur nicht mit Blondinen...

friedliche Grüße Andreas


Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#334

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 20:54
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von passport im Beitrag #292
Zitat von icke46 im Beitrag #291
Nun muss ich doch mal ernsthaft fragen:

Ich war zwischen 1976 und 1989 mehrmals jährlich im Transit zwischen Marienborn und Drewitz unterwegs, ohne jemals irgendwelche Probleme zu haben.
Was habe ich falsch gemacht???

Gruss

icke




@icke46

Nichts ! Nur die Nichtfahrer wissen mehr als alle Anderen.


passport



Wie verbrämt ist das denn? Die hier als Nichtfahrer verhöhnten waren Nichtfahrer, weil man sie am Fahren hinderte, Ihr Vollpfosten!!!
Was ist das bloß für ein Irrsinn nach 25 Jahren?

Klaus


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#335

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 21:10
von passport | 2.626 Beiträge

Zitat von Hufklaus im Beitrag #334
Zitat von passport im Beitrag #292
Zitat von icke46 im Beitrag #291
Nun muss ich doch mal ernsthaft fragen:

Ich war zwischen 1976 und 1989 mehrmals jährlich im Transit zwischen Marienborn und Drewitz unterwegs, ohne jemals irgendwelche Probleme zu haben.
Was habe ich falsch gemacht???

Gruss

icke




@icke46

Nichts ! Nur die Nichtfahrer wissen mehr als alle Anderen.


passport



Wie verbrämt ist das denn? Die hier als Nichtfahrer verhöhnten waren Nichtfahrer, weil man sie am Fahren hinderte, Ihr Vollpfosten!!!
Was ist das bloß für ein Irrsinn nach 25 Jahren?

Klaus



@Hufklaus

Selber Vollpfosten ! Meine Bemerkung bezog sich auf die Antwort von icke46 vertragsgebundener Transit WB (rot-mark). Diese Verkehrsrichtung und dessen Abfertigungsmodus galt nicht nunmal nicht für DDR-Bürger. Kurz zusammengefasst, keine Ahnung und daher kein Wissen über diese Spezifik.


passport


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#336

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 21:14
von Mike59 | 7.942 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #277
....Nun ist ja an jedem Gate eine Passkontroll-Box, .... meine Antwort führte zu besagten wiehernden Lachen der POMin (hatte eine echt schöne Figur) und ... na das schrieb ich schon oben.



Hat die nicht in der "Passkontroll-Box" gesessen? nur wegen der Figur und so. *dummfrag*
Ein weiteres *dummfrag* hätte ich dann auch noch. Nach "Schergen" und "Vollpfosten" - wenn ich mich recht erinnere, nicht zum ersten mal. Ist "Mediziner mit Stock" wohl aufgearbeitet.


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#337

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 21:21
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von passport im Beitrag #335
Zitat von Hufklaus im Beitrag #334
Zitat von passport im Beitrag #292
Zitat von icke46 im Beitrag #291
Nun muss ich doch mal ernsthaft fragen:

Ich war zwischen 1976 und 1989 mehrmals jährlich im Transit zwischen Marienborn und Drewitz unterwegs, ohne jemals irgendwelche Probleme zu haben.
Was habe ich falsch gemacht???

Gruss

icke




@icke46

Nichts ! Nur die Nichtfahrer wissen mehr als alle Anderen.


passport



Wie verbrämt ist das denn? Die hier als Nichtfahrer verhöhnten waren Nichtfahrer, weil man sie am Fahren hinderte, Ihr Vollpfosten!!!
Was ist das bloß für ein Irrsinn nach 25 Jahren?

Klaus



@Hufklaus

Selber Vollpfosten ! Meine Bemerkung bezog sich auf die Antwort von icke46 vertragsgebundener Transit WB (rot-mark). Diese Verkehrsrichtung und dessen Abfertigungsmodus galt nicht nunmal nicht für DDR-Bürger. Kurz zusammengefasst, keine Ahnung und daher kein Wissen über diese Spezifik.


passport


Haste recht, @passport , dessen ungeachtet würde ich nach meinem Geschmack die damaligen Vorgehensweisen an solchen GÜST´s nicht so rechtfertigend und verblümt ausgestaltet darstellen, weil es geht forumsumfassend um die nicht bestehende damalige "Barrierefreiheit" jener Grenze...

Den Vollpfosten nehme ich zurück, sorry!

VG KLaus


passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#338

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 21:30
von passport | 2.626 Beiträge

@Hufklaus

Lass man, ich / wir durften ja auch nicht in die andere Richtung fahren. Hatten daher das gleiche Privileg wie viele DDR-Bürger.


passport


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#339

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 21:41
von icke46 | 2.593 Beiträge

Auch von mir ein Danke an @ehem. Hu für seinen Bericht über die Abläufe bei der Abfertigung und speziell die möglichen Stellen, an denen es klemmen konnte.

Ein oder zweimal hatte ich das geschilderte auch: Ich war in der Schlange vorgerückt bis zum Stopschild (Weiterfahrt nach Aufforderung) - und dann? Es kommt eine Mappe durch den Schlitz aus der geheimnisvollen Bude - der Kontrolleur guckt drauf (der Fahrzeugschein steckte ja so oben drin, dass das Kfz.-Kennzeichen zu sehen war), er guckt auf mein Nummernschild, legt die Mappe hin. Nächste Mappe kommt, selbes Verfahren. Mappe drei - wie gehabt. Dann fing man schon an zu witzeln, ob die erst in Berlin anfragen müssen, ob wir anwerbewürdig wären - aber dann kam Mappe vier, und es ging weiter.

Aber auf die Idee, dass die Mappe auf dem Laufbahn verrutscht oder verklemmt gewesen wäre, ist man damals tatsächlich nicht gekommen.

Gruss

icke



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#340

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.08.2014 21:46
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Möchte mich mal mit rein hängen! Ich weiß einige werden wieder denken( der wieder)! Erlebt habe ich die Genossen Abfertiger an der Grenze zur CSSR , Polen und das oft! Als erstes immer die Frage wohin und warum, zum zweiten was haben sie für Kronen und Mark dabei, was führen sie aus!
Bei der Einreise das selbe und da ich mich immer mit Freunden , Verwanden aus der alten BRD getroffen habe, wurde die Prozedur noch verschärfter! Alles ausräumen und Rede und Antwort für jeden mit gebrachten Artikel geben und das mit versteinerten Gesichtern, das es jeden Hund gefrorenen hätte! Ein freundliches Wort, Fehlanzeige! Meine erste Ausreiße , zur Wende in die BRD (Übergang bei Salzwedel) lief genau so ab! Wollte nach Bremen! Was haben sie dabei und für was und wem, die Gesichter genauso versteinert, wie ich es an der anderen Grenze kennen gelernt habe und das war für mich einfach, der normale und nicht gerade freundliche Blick von den Genossen an den Grenzübergängen gewesen! Aber wie ich hier von denen die es wissen müssten, gelesen habe, einfach falsch, die haben die BRD-Bürger immer angelacht und auch mal einen flotten Spruch auf den Lippen gehabt! Wer es glaubt, der hat es nicht erlebt!
Grüsse steffen52


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