#221

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.10.2013 11:28
von glasi | 2.815 Beiträge

Wann wurde eigentlich die Transitregelung eingestellt? Dierekt nach der Grenzöffnung?



zuletzt bearbeitet 04.10.2013 12:35 | nach oben springen

#222

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.10.2013 13:43
von zoll (gelöscht)
avatar

Zitat von linamax im Beitrag #202
Zitat von zoll im Beitrag #201
Nun mal meine Erlebnisse mit der PKE.
Es war 1970 oder 1971. Die Teilnehmer eines Lehrgangs fahren mit einem Reisebus von Königswinter nach Berlin. Als sie in Marienborn abgefertigt werden dauerte diese Prozedur 4:30Std. Es wurde keine Begründung geliefert. Die Ausweise wurden auch recht schnell wieder ausgehändigt. Der Bus stand die ganze Zeit auf einer Parkposition. Aussteigen war auch nicht erlaubt.
Nach der Ankunft in Drewitz gleiche Prozedur. Überkorrekte Abfertigung. Parkposition des Busses. Aussteigen nicht zugelassen. Weiterfahrt nach Westberlin nach 3:30 Std.
Es gab nichts zu essen und keine Getränke. Von wem auch?
Die Auflösung: diese ganze schikanöse Abfertigung durch die Grenzorgane der DDR beruhte wahrscheinlich auf der Tatsache,dass der ganze Bus mit Zollbeamten besetzt war, die alle Grenzazfsichtsdienst an der Zonengrenze zur DDR machten.
Diese Reise sollte eine Belohnung des Dienstherren für gute Prüfungsergebnisse sein. Nach dieser Schikane durch PKE u. a. war der Spass erst einmal vorbei und unsere Motivation für den GAD war nun wieder besonders hoch.

Hallo Zoll
Es wird nicht lange dauern und es wird wieder als Lüge bezeichnet . Denn die DDR macht sowas nicht .


Meinst Du, die DDR machte so etwas nicht und meine Schilderungen werden einmal als Lüge bezeichnet????
Oder ist das nur Sarkasmus?
zoll


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#223

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.10.2013 13:46
von linamax | 2.018 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #222
Zitat von linamax im Beitrag #202
Zitat von zoll im Beitrag #201
Nun mal meine Erlebnisse mit der PKE.
Es war 1970 oder 1971. Die Teilnehmer eines Lehrgangs fahren mit einem Reisebus von Königswinter nach Berlin. Als sie in Marienborn abgefertigt werden dauerte diese Prozedur 4:30Std. Es wurde keine Begründung geliefert. Die Ausweise wurden auch recht schnell wieder ausgehändigt. Der Bus stand die ganze Zeit auf einer Parkposition. Aussteigen war auch nicht erlaubt.
Nach der Ankunft in Drewitz gleiche Prozedur. Überkorrekte Abfertigung. Parkposition des Busses. Aussteigen nicht zugelassen. Weiterfahrt nach Westberlin nach 3:30 Std.
Es gab nichts zu essen und keine Getränke. Von wem auch?
Die Auflösung: diese ganze schikanöse Abfertigung durch die Grenzorgane der DDR beruhte wahrscheinlich auf der Tatsache,dass der ganze Bus mit Zollbeamten besetzt war, die alle Grenzazfsichtsdienst an der Zonengrenze zur DDR machten.
Diese Reise sollte eine Belohnung des Dienstherren für gute Prüfungsergebnisse sein. Nach dieser Schikane durch PKE u. a. war der Spass erst einmal vorbei und unsere Motivation für den GAD war nun wieder besonders hoch.

Hallo Zoll
Es wird nicht lange dauern und es wird wieder als Lüge bezeichnet . Denn die DDR macht sowas nicht .


Meinst Du, die DDR machte so etwas nicht und meine Schilderungen werden einmal als Lüge bezeichnet????
Oder ist das nur Sarkasmus?
zoll


Hallo Zoll
Da mußt du was falsch verstanden haben .


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#224

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.10.2013 14:09
von Harsberg | 3.247 Beiträge

Zitat
Es war 1970 oder 1971. Die Teilnehmer eines Lehrgangs fahren mit einem Reisebus von Königswinter nach Berlin. Als sie in Marienborn abgefertigt werden dauerte diese Prozedur 4:30Std.




Dann hattet ihr wohl nur eure Dienstausweise und nicht den Perso dabei Peter?


Phantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
zuletzt bearbeitet 04.10.2013 14:10 | nach oben springen

#225

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.10.2013 14:50
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #219
lange nicht mehr ...

Ach Jilbär, muß das sein? Irgendwie (mal wieder ?) hypersensibel, odär? Also eine gewisse Komik entbehrt der belächelte Beitrag ja nun nicht gerade, oder gehts auch Du neuerdings zum Schmunzeln in den Keller. Und dann noch mit GG rumkabbeln, das Du glatt mit Pitti angeredet wirst (#36). Sowas aber och.
Doch nun zum Thema ...

Ich vermute mal da werden zwei drei Namen mit Geburtsdatum/-ort von der Busladung Bundeszöllner schon bekannt gewesen sein. Und da werden dann folgerichtig ein paar Ebnen auf dem Meldeweg benötigt, bevor da die Entscheidung Einreise./.Zurückweisung erfolgte. Und das wird, man war ja auch irgendwie 'Preuße' und die scheißen bekanntlich nicht sooo schnell ebend seine Zeit dauern. Warum dann bei der Wiederausreise dreinhalb Stunden nochmal gewartet wurde, hmm? Oder war es die Einreise bei der Rücktour, weil dann hammse doch innerhalb einer Woche den Arbeitsablauf um eine Stunde, also um fast 25% verbessert.

Apropos Preußen und GÜSt, im Netz fand ich einen Blogeintrag und möchte diesen nicht, wenn auch mit einem Augenzwinkern dem Forum vorenthalten ...

Ich lebte in West-Berlin und hatte einen westdeutschen Reisepass um wie viele andere auch, leichter in die DDR einreisen zu können - nein ich bin nicht vor der Bundeswehr nach Berlin geflohen, die wollten mich eh nicht - und bin aus vielen Gründen oft in die DDR eingereist obwohl ich dort weder Verwandte noch politische Beziehungen hatte. In dieser Zeit war ich noch Sozialdemokrat. Ich bin auch heute noch Sozialdemokrat nur die SPD ist keine sozialdemokratische Partei mehr sondern steht für Neoliberalismus und Wirtschaftsfaschismus.
In dieser Zeit hatte ich neben Spiegel und Stern auch oft die UZ, die Zeitung der DKP, im Auto liegen und da meine Autos nach Aussage von Freunden immer mehr fahrenden Müllhalden als dem deutschen Saubermannauto ähnelten, musste ich vor der Einreise in die DDR immer das Auto aufräumen. Meist fand ich die Zeit nur auf der Fahrt zur Grenze und so waren auch meine Kinder darauf trainiert alles was man nicht mitnehmen durfte einzusammeln und das wurde dann kurz vor der Grenze in einem Papierkorb entsorgt.
Einmal fand ich hinten im Auto noch ein paar Exemplare der UZ und ließ die liegen. Da konnten die ja wohl kaum etwas gegen haben, gegen eine von der DDR zumindest mitfinanzierte Zeitung der Kommunistischen Partei. Aber natürlich war das verbotene politische Literatur. Ich habe an der Grenze rumgebrüllt und es geschafft mir wenigstens einen der Obermuftis heranholen zu lassen, der zwar meine Wut verstand, aber mir in schönstem Sächsisch erklärte das auch die Schnittmuster aus der Brigitte die im Handschuhfach lagen verbotene politische Literatur seien. Als er mir dann auch noch erklärte dass sei in Preussen nun einmal so, gab ich nach. Nicht ohne ihn darauf hinzuweisen, das ich in Westfalen schon Preusse gewesen sei, als seine Vorfahren noch einem polnischen König dienten, was wir beide mit einem Lächeln quittierten. Die Schnittmuster durften wir mitnehmen, die UZ landete im Müll.

Quelle: duckhome.de/tb/archives/10022-Hubertus-Knabe-Irrungen-und-Wirrungen-der-Selbstgerechtigkeit


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#226

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 04.10.2013 15:54
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #205
In der Phase des kalten Krieges war die DDR auf Krawall gebürstet.

Mal so mal so.Die Vorstellung das es sich bei dem"Krawallbürsten"um eine Einbahnstrasse handelte ist unsinnig und voreingenommen.Ich gebe allerdings zu,die westliche Seite hat sich bei dem"Krawallbürsten"oft geschickter angestellt UND sie hatte es auch nicht so oft notwendig,oder besser,glaubte es nicht so oft nötig haben zu müssen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#227

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 15:03
von Schakal | 271 Beiträge

Mal ne Frage.
Gab es eigentlich auch weibliche Passkontrolleure bei den PKE?
Man hört oder sieht jetzt im Nachhinein (Videos, Fotos) immer nur männliche Genossen.
Ich meine jetzt nicht die vom Zoll, sondern speziell die MfS-Mitarbeiter in GT-Uniform.
Beim MfS waren ja vorwiegend Männer in gewissen Bereichen beschäftigt, darf man also davon ausgehen, dass man bei der Passkontrolle keiner Frau in GT-Uniform begegnet ist?


--- Ex oriente lux.---
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#228

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 15:25
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Schakal im Beitrag #227
Mal ne Frage.
Gab es eigentlich auch weibliche Passkontrolleure bei den PKE?
Man hört oder sieht jetzt im Nachhinein (Videos, Fotos) immer nur männliche Genossen.
Ich meine jetzt nicht die vom Zoll, sondern speziell die MfS-Mitarbeiter in GT-Uniform.
Beim MfS waren ja vorwiegend Männer in gewissen Bereichen beschäftigt, darf man also davon ausgehen, dass man bei der Passkontrolle keiner Frau in GT-Uniform begegnet ist?

Gab es. Du kannst sie in dem Lehrfilm des MfS, der durch das Netz geistert, sehen. Sie arbeiteten bei uns im Tagdienst als Passkontrolleure im vollen Umfang. Wir nannten sie "Geschwader Fledermaus".


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#229

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 16:34
von Schakal | 271 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #228

Gab es. Du kannst sie in dem Lehrfilm des MfS, der durch das Netz geistert, sehen. Sie arbeiteten bei uns im Tagdienst als Passkontrolleure im vollen Umfang. Wir nannten sie "Geschwader Fledermaus".


Aha, danke. Ich dachte immer , wenn meine Oma aussem Westen kam und berichtete, dass die Weiber da an der Grenze besonders schlimm sind, die Frauen vom Zoll gemeint waren.

Schnell noch ne Frage hinterher, waren das alles Offiziersdienstgrade, die Passkontrollen etc. durchführten?
(Sorry, will jetzt nicht das ganze Forum durchsuchen, um ne Antwort zu finden)^^


--- Ex oriente lux.---
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#230

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 16:45
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Wenn auch militärisch organisiert hatten Dienstgrade beim MfS nicht unbedingt die Bedeutung. Ein Feldwebel konnte durchaus die gleiche Tätigkeit verrichten wie ein Hauptmann. Letztlich war der Dienstgrad nur eine Frage des Dienstalters und der innehabenden Planstelle. Ein Passkontrolleur konnte es bis zum Hauptmann bringen, hatte er die entsprechenden Dienstjahre wurde er das auch.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 27.08.2014 16:51 | nach oben springen

#231

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 16:49
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Schakal im Beitrag #229


Aha, danke. Ich dachte immer , wenn meine Oma aussem Westen kam und berichtete, dass die Weiber da an der Grenze besonders schlimm sind, die Frauen vom Zoll gemeint waren.




Das ist doch nichts weiter als Ausdruck eines spießigen,kleinbürgerlichen Klischees. Frauen sollen sanftmütige, untertänige Wesen sein die dienen, im speziellen dem Mann. Also empfindet man die Rolle einer Kontrollierenden als eher unpassend, wenn man diesem Menschenbild anhängt zumindest, ein kleiner Spießer ist.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#232

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 17:16
von thomas 48 | 3.568 Beiträge

Ich habe die Frauen an der Grenze zu Polen und der Tschechei kennen gelernt. waren oft (immer) nicht sehr höflich.


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#233

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 17:28
von Alfred | 6.841 Beiträge

Mann / Frau sollte doch nicht immer so auftreten , dass nur Angehörige der PKE / Zolls der DDR unfreundlich waren oder es dort intensive Kontrollen geben konnte.

Auch heute sind entsprechende Personen nicht immer gut drauf und es kann passieren, dass einen die Taschen umgedreht werden.


zuletzt bearbeitet 27.08.2014 17:28 | nach oben springen

#234

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 18:11
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #226
Zitat von zoll im Beitrag #205
In der Phase des kalten Krieges war die DDR auf Krawall gebürstet.

Mal so mal so.Die Vorstellung das es sich bei dem"Krawallbürsten"um eine Einbahnstrasse handelte ist unsinnig und voreingenommen.Ich gebe allerdings zu,die westliche Seite hat sich bei dem"Krawallbürsten"oft geschickter angestellt UND sie hatte es auch nicht so oft notwendig,oder besser,glaubte es nicht so oft nötig haben zu müssen.



Wenn die BRD eine negative Aktion im Zusammenhang mit dem Status um WB startete setzte logischerweise eine Gegenreaktion der DDR ein.
Erinnert sei hier an die Errichtung des Bundesumweltamtes oder die Begleitung von Bu-Prä oder Bu-Ka mit ausländischen Besuchern als offizielle Staatsgäste in WB.


passport


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#235

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 18:24
von Sperrbrecher | 1.653 Beiträge

Es war verboten, dass West-Berlin von der Bundesrepublik aus regiert wird, aber m.W. war es nicht verboten die Bundesrepublik von Berlin aus zu regieren.

Haben denn die DDR-Oberen tatsächlich geglaubt, mit ihren Schikanen bei den Transitreisenden Sympathien zu gewinnen oder sie irgendwie zu Freunden der DDR zu machen ? Das Verhalten der DDR-Behörden gegenüber den Westdeutschen und Westberlinern war doch eher dazu angetan, die Ablehnung zu unterstützen und die Feindschaft dieser Menschen zur DDR zu vertiefen.

Taktisch unklug und völlig kontraproduktiv. So konnte die DDR bei den Menschen keinen Blumentopf gewinnen, die Ablehnung wurde dadurch nur noch größer.


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


Hapedi und matloh haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.08.2014 18:34 | nach oben springen

#236

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 18:38
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #230
Wenn auch militärisch organisiert hatten Dienstgrade beim MfS nicht unbedingt die Bedeutung. Ein Feldwebel konnte durchaus die gleiche Tätigkeit verrichten wie ein Hauptmann. Letztlich war der Dienstgrad nur eine Frage des Dienstalters und der innehabenden Planstelle. Ein Passkontrolleur konnte es bis zum Hauptmann bringen, hatte er die entsprechenden Dienstjahre wurde er das auch.


Das heisst der Dienstgrad, den man an seiner GT-Uniform erkannte, entsprach nicht zwangsläufig dem MfS Dienstgrad?
Theo


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#237

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 19:07
von Schakal | 271 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #235


Haben denn die DDR-Oberen tatsächlich geglaubt, mit ihren Schikanen bei den Transitreisenden Sympathien zu gewinnen oder sie irgendwie zu Freunden der DDR zu machen ? Das Verhalten der DDR-Behörden gegenüber den Westdeutschen und Westberlinern war doch eher dazu angetan, die Ablehnung zu unterstützen und die Feindschaft dieser Menschen zur DDR zu vertiefen.

Taktisch unklug und völlig kontraproduktiv. So konnte die DDR bei den Menschen keinen Blumentopf gewinnen, die Ablehnung wurde dadurch nur noch größer.


Ja, das fragte ich mich auch schon oft. Wahrscheinlich wollten oder sollten sie eher ausdrücken, dass der Sozialismus sowas von düster ist, dass die Westbürger froh sein konnten wieder in den Kapitalismus heimzukehren.
Naja dieser Pseudosozialismus war schon merkwürdig. Eigentlich hätte man den "Wessis" das DDR-System so richtig schmackhaft machen müssen, aber das war es ja leider garnicht.


--- Ex oriente lux.---
Hapedi und matloh haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.08.2014 19:08 | nach oben springen

#238

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 19:36
von Sperrbrecher | 1.653 Beiträge

Zitat von Schakal im Beitrag #237
Naja dieser Pseudosozialismus war schon merkwürdig. Eigentlich hätte man den "Wessis" das DDR-System so richtig schmackhaft machen müssen, aber das war es ja leider garnicht.

Selbst wenn jemand dem Sozialismus (oder der DDR) aufgeschlossen gegenüberstand, wurde er durch die Behandlung bei Ein-oder Ausreise bzw. im Transitverkehr doch eher von diesen System abgeschreckt. Da hat man sich viele Sympathien (so sie je vorhanden waren) verscherzt.

Hatten die keine Psychologen von denen sie sich beraten lassen konnten ?


Wie war die allgemeine Stimmung in der DDR ? Sie hielt sich in Grenzen !


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#239

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 19:40
von Schakal | 271 Beiträge

Zitat von Sperrbrecher im Beitrag #238

Hatten die keine Psychologen von denen sie sich beraten lassen konnten ?

Wahrscheinlich haben die falsch beraten, weil sie auf der Uni mehr Marxismus-Leninismus gelehrt bekamen, als Psychologie.?
I don`t know.
Naja, das Endergebnis des ganzen Experiment spricht ja für sich^^


--- Ex oriente lux.---
matloh hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.08.2014 19:40 | nach oben springen

#240

RE: Auftreten der PKE an der Güst

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.08.2014 20:08
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #236
Zitat von KARNAK im Beitrag #230
Wenn auch militärisch organisiert hatten Dienstgrade beim MfS nicht unbedingt die Bedeutung. Ein Feldwebel konnte durchaus die gleiche Tätigkeit verrichten wie ein Hauptmann. Letztlich war der Dienstgrad nur eine Frage des Dienstalters und der innehabenden Planstelle. Ein Passkontrolleur konnte es bis zum Hauptmann bringen, hatte er die entsprechenden Dienstjahre wurde er das auch.


Das heisst der Dienstgrad, den man an seiner GT-Uniform erkannte, entsprach nicht zwangsläufig dem MfS Dienstgrad?
Theo




@eisenringtheo

Es gab keine Unterschiede. Die getragenen Schulterstücke an der Uniform entsprachen den echten Dienstgrad.


passport


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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