#21

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 16:33
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ABV im Beitrag #20
Ich verstehe echt nicht, wo einige hier ein Problem sehen? Das Deutschland bis 1990 geteilt war und das sich in beiden Hälften des geteilten Landes zuweilen geteilte Meinungen, Ansichten und Begriffe herauskristallisierten dürfte ja wohl bekannt sein. Der Geschichtsforscher hat seine Eindrücke aus dem Blickwinkel der Jahre 1989 / 90 geschrieben! Ist ja wohl logisch, dass jemand der im "Westen" lebte und Verantwortung trug, seine eigene Sichtweise auf den "Osten" entwickelt hatte. Wie wir eben unsere eigene Sichtweise auf den "Westen" hatten. Ohne das es uns vielleicht bewusst ist: Ost und West einte schon damals die Tatsache, dass ihre jeweiligen Blickweisen sehr oft nicht den Tatsachen entsprach! Weil sie auf irgendwelchen, im Laufe der Jahre erworbenen Klischeevorstellungen basierten. Manche dieser Klischees dauern bis heute an. Der Sinn eines Forums wie diesem und auch des Buchprojektes vom Geschichtsforscher besteht darin, diese verdammten Klischeevorstellungen endlich aus den Köpfen zu verbannen! Wie oft haben wir "Ossis" uns darüber geärgert oder aufgeregt, wenn uns jemand aus dem "Westen" die eigene Vergangenheit erklären wollte? Selbst wenn es lediglich gut gemeint war! Jetzt bekommen wir Zeitzeugen (Ost) von jemanden aus den " Alten Bundesländern" die Möglichkeit unsere ganz eigenen Sichtweisen und Erlebnisse aus der "Wendezeit" darzulegen. Wir bekommen die Chance selbst einmal mit all den Klischees über uns aufzuräumen. Und wie verhalten wir uns? Statt die Chance am Schopf zu packen, vorhandene Klischees aus eigener Kraft auszuräumen, ziehen wir uns an einzelnen Worten hoch. "Vopo" lautete nun einmal der Sammelbegriff für die Angehörigen der " bewaffneten Organe der DDR". Na und? Der Begriff stammt aus einer Zeit, wo ganz normale Bürger (West), das Wissen über die DDR und deren "Organe" fehlte. Wie uns eben auch das Wissen fehlte.
Ich musste mich nach 1990 und sogar noch weit darüber hinaus, ebenfalls von sehr vielen "liebgewordenen" Klischeevorstellungen über die Menschen im anderen Teil Deutschlands trennen. Das konnte aber nur passieren, weil ich mittlerweile einige dieser Menschen persönlich kennen lernen durfte.
Sicher, manchmal musste man echt schlucken. Bei so einigen noch vorhandenen falschen Vorstellungen. Aber woher sollten diese Menschen das auch besser wissen? In 99 % aller Fälle konnten die falschen Vorstellungen hinterher im Gespräch abgebaut werden. Aber man muss halt miteinander sprechen und sich nicht schmollend in eine Ecke verziehen!
Also haut in die Tasten und unterstützt den Geschichtsforscher! Und hört auf das Haar in der Suppe zu suchen!

Gruß an alle
Uwe


Ist das ein Befehl oder eine Weisung ???
Wenn ja, dann nehme hiermit die Befehlsverweigerung zur Kenntnis !!!

Vierkrug
KHK a.D.


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#22

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 16:37
von ABV | 4.202 Beiträge

Keins von beiden, Vierkrug. Höchstens ein Ratschlag. Entscheiden muss natürlich jeder selbst.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#23

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 16:52
von Grenzgänger (gelöscht)
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"Vopos und andere Organe der DDR waren mithin für uns keine Kollegen. Sie waren „das
polizeiliche Gegenüber“. Solche und ähnliche Wortschöpfungen zeigten das ganze
Ausmaß der innerdeutschen Sprachlosigkeit. "


Ist es diese Passage aus der PDF, um die es hier gerade so heiss her geht ?
Wenn ja, dann zeigt doch die Formulierung schon, dass der Autor die beschriebene Situation nicht gutheisst (heute betrachtet- wann sonst)

Ich hatte in meinem Büchlein "Vom Sinn des Soldatseins" den Satz stehen: "Dein Feind ist der Soldat der Bundeswehr der Bundesrepublik Deutschland"- war der besser ?
Hat der von mehr Klugheit gezeugt ?
Alle "Wessis" müssten jetzt empört aus der Schusslinie gehen...

Wir sind aber hier, um für uns zu klären, warum so ein Mist überhaupt zustande kam...
Jeder "Ossi" sagt heute: "Na, so etwas haben wir doch gar nicht ernstgenommen- wussten doch, wo das herkam..."

Und weil jemand mal schlechte Erfahrungen mit seinen Äußerungen gemacht hat, darf das durchaus dazu führen, dass dieser sich an solchen Vorhaben nicht beteiligt.
Aber muss man den Geschichtsforscher deshalb zur Schnecke machen ?

Wer nicht möchte (oder nicht kann, weil er nicht zur Zielgruppe gehörte), macht nicht mit und fertig !
Ohne Befehl und Weisung !

Siggi


andyman, Schuddelkind, ABV und Geschichtsforscher haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 17:39
von Arnstädter | 266 Beiträge

-auch heute wohnt dein potentieller Feind nebenan-


das System funktioniert weil du funktionierst
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#25

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 17:54
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Hallo,

ich wusste bisher auch nicht, dass es Trapo, Verkehrspolizei, ABV, den Volkspolizisten gab. Bis zum kleinen Grenzverkehr kannte ich nur die Polizisten, die einen auf der Transitstrecke schon bei ganz geringen Überschreitungen "abkassierten".

Und die wurden VoPo´s genannt.

Das es das MfS gab, ok, wurde drüber gesprochen. Das Zöllner an der grenze waren und wer die Paßkontrolle machte, wer von uns aus dem Westen wusste das? Ich zumindest nicht und der Schutzpolizist 200 km von der grenze entfernt wohl auch eher nicht. Der "normale Bundesbürger" ohne Verwandtschaft im Osten? Eher nicht.

Da ich Vierkrug pers. kenne glaube ich ihm uneingeschränkt seine schlechten Erfahrungen und würde in seiner stelle genauso handeln.

Mfg Berlin

Edit: Rechtschreibung


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
Geschichtsforscher hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.09.2013 17:54 | nach oben springen

#26

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 18:39
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von berlin3321 im Beitrag #25
Hallo,

ich wusste bisher auch nicht, dass es Trapo, Verkehrspolizei, ABV, den Volkspolizisten gab. Bis zum kleinen Grenzverkehr kannte ich nur die Polizisten, die einen auf der Transitstrecke schon bei ganz geringen Überschreitungen "abkassierten".

Und die wurden VoPo´s genannt.

Das es das MfS gab, ok, wurde drüber gesprochen. Das Zöllner an der grenze waren und wer die Paßkontrolle machte, wer von uns aus dem Westen wusste das? Ich zumindest nicht und der Schutzpolizist 200 km von der grenze entfernt wohl auch eher nicht. Der "normale Bundesbürger" ohne Verwandtschaft im Osten? Eher nicht.

Da ich Vierkrug pers. kenne glaube ich ihm uneingeschränkt seine schlechten Erfahrungen und würde in seiner stelle genauso handeln.

Mfg Berlin

Edit: Rechtschreibung


An dieser Stelle mal ein "krümelkackerischer" Hinweis: "Deutsche Volkspolizei" war so etwas wie ein Obergriff. Die " DVP" untergliederte sich in die Dienstzweige: Schutzpolizei, Betriebsschutz, Verkehrspolizei, Kriminalpolizei, Pass & Meldewesen, Transportpolizei, Feuerwehr und Strafvollzug. Die Abschnittsbevollmächtigten gehörten zur Schutzpolizei, bildeten also keinen eigenen Dienstzweig. So gesehen war der Streifenpolizist ebenso ein Volkspolizist wie der "Schwellenhopser" von der Trapo oder der Mordermittler von der K.

Gruß Uwe


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RudiEK89 und Geschichtsforscher haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.09.2013 18:39 | nach oben springen

#27

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 18:49
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Ja, Uwe, heute weiß ich das Dank des Forums.

Vorher eben und zur Wendezeit und auch zu Zeiten des kleinen Grenzverkehrs wusste ich das wie viele andere aus dem Westen nicht.

Mfg berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#28

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 18:51
von ABV | 4.202 Beiträge

Ich weiß ja, dass du es weißt. Aber da diese Begriffe öfter mal bei den Diskussionen durcheinander geworfen werden, wollte ich mal wieder den Fachmann raushängen lassen.

Gruß Uwe


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#29

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 18:52
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Ok. Du bist einer und brauchst ihn nicht raushängen lassen.


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 18:58
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #26
Zitat von berlin3321 im Beitrag #25
Hallo,

ich wusste bisher auch nicht, dass es Trapo, Verkehrspolizei, ABV, den Volkspolizisten gab. Bis zum kleinen Grenzverkehr kannte ich nur die Polizisten, die einen auf der Transitstrecke schon bei ganz geringen Überschreitungen "abkassierten".

Und die wurden VoPo´s genannt.

Das es das MfS gab, ok, wurde drüber gesprochen. Das Zöllner an der grenze waren und wer die Paßkontrolle machte, wer von uns aus dem Westen wusste das? Ich zumindest nicht und der Schutzpolizist 200 km von der grenze entfernt wohl auch eher nicht. Der "normale Bundesbürger" ohne Verwandtschaft im Osten? Eher nicht.

Da ich Vierkrug pers. kenne glaube ich ihm uneingeschränkt seine schlechten Erfahrungen und würde in seiner stelle genauso handeln.

Mfg Berlin

Edit: Rechtschreibung


An dieser Stelle mal ein "krümelkackerischer" Hinweis: "Deutsche Volkspolizei" war so etwas wie ein Obergriff. Die " DVP" untergliederte sich in die Dienstzweige: Schutzpolizei, Betriebsschutz, Verkehrspolizei, Kriminalpolizei, Pass & Meldewesen, Transportpolizei, Feuerwehr und Strafvollzug. Die Abschnittsbevollmächtigten gehörten zur Schutzpolizei, bildeten also keinen eigenen Dienstzweig. So gesehen war der Streifenpolizist ebenso ein Volkspolizist wie der "Schwellenhopser" von der Trapo oder der Mordermittler von der K.

Gruß Uwe



Mir war die "Umgangssprache" auf beiden Seiten der damaligen Grenze täglich geläufig.
Lasst die Leute doch mit diesen Begriffen des Kalten Krieges in ihren Erinnerungen von damals argumentieren.Mauer,antifaschistischer Schutzwall,kalter Krieger ,Revanchist oder Vopo....
Ist sogar ehrlicher,als mancher Typ hier,der von "Kollegen" auf der anderen Seite von damals faselt.
Allerdings,Augenhöhe ist angesagt und nicht Siegermentalität.
Dann klappt das auch mit den Nachbarn!

seaman-
der bei solchen Projekten fast nur negative Erfahrungen machen musste.
Kann jeden verstehen,der bei solchen Projekten blockt.


ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 18:59
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #26
Zitat von berlin3321 im Beitrag #25
Hallo,

ich wusste bisher auch nicht, dass es Trapo, Verkehrspolizei, ABV, den Volkspolizisten gab. Bis zum kleinen Grenzverkehr kannte ich nur die Polizisten, die einen auf der Transitstrecke schon bei ganz geringen Überschreitungen "abkassierten".

Und die wurden VoPo´s genannt.

Das es das MfS gab, ok, wurde drüber gesprochen. Das Zöllner an der grenze waren und wer die Paßkontrolle machte, wer von uns aus dem Westen wusste das? Ich zumindest nicht und der Schutzpolizist 200 km von der grenze entfernt wohl auch eher nicht. Der "normale Bundesbürger" ohne Verwandtschaft im Osten? Eher nicht.

Da ich Vierkrug pers. kenne glaube ich ihm uneingeschränkt seine schlechten Erfahrungen und würde in seiner stelle genauso handeln.

Mfg Berlin

Edit: Rechtschreibung


An dieser Stelle mal ein "krümelkackerischer" Hinweis: "Deutsche Volkspolizei" war so etwas wie ein Obergriff. Die " DVP" untergliederte sich in die Dienstzweige: Schutzpolizei, Betriebsschutz, Verkehrspolizei, Kriminalpolizei, Pass & Meldewesen, Transportpolizei, Feuerwehr und Strafvollzug. Die Abschnittsbevollmächtigten gehörten zur Schutzpolizei, bildeten also keinen eigenen Dienstzweig. So gesehen war der Streifenpolizist ebenso ein Volkspolizist wie der "Schwellenhopser" von der Trapo oder der Mordermittler von der K.

Gruß Uwe



Du hast die BEPO vergessen...
seaman


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#32

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:02
von ABV | 4.202 Beiträge

Danke @Seaman für den Hinweis. Ja, die Bereitschaftspolizei gehörte natürlich auch dazu!

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#33

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:12
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #32
Danke @Seaman für den Hinweis. Ja, die Bereitschaftspolizei gehörte natürlich auch dazu!

Gruß Uwe


war ja auch nur ein "krümelkackerischer" hinweis...,sorry..
seaman


ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:13
von Moskwitschka (gelöscht)
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Also wenn das hier so weiter geht, dann schreibe ich mal meine Erfahrungen mit der Polizei vor, während und nach der Wende auf. Denn immerhin war und ist sie ja für den Bürger da. Das geht bei der ganzen Nabelschau veroren.

LG von der grenzgaengerin


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#35

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:14
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #34
Also wenn das hier so weiter geht, dann schreibe ich mal meine Erfahrungen mit der Polizei vor, während und nach der Wende auf. Denn immerhin war und ist sie ja für den Bürger da. Das geht bei der ganzen Nabelschau veroren.

LG von der grenzgaengerin


Passt dann wohl auch zum Thema?

seaman


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#36

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:15
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #34
Also wenn das hier so weiter geht, dann schreibe ich mal meine Erfahrungen mit der Polizei vor, während und nach der Wende auf. Denn immerhin war und ist sie ja für den Bürger da. Das geht bei der ganzen Nabelschau veroren.

LG von der grenzgaengerin


Ich bitte drum

Und wehe ich finde etwas zum meckern

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


zuletzt bearbeitet 17.09.2013 19:15 | nach oben springen

#37

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:25
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Warum rechne ich nur damit, dass hier nix Konstruktives bei rauskommen wird.......? Warum nur......


Intellektuelle spielen Telecaster
zuletzt bearbeitet 17.09.2013 19:25 | nach oben springen

#38

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:30
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Zitat
meine Erfahrungen mit der Polizei vor, während und nach der Wende



Da kann ich auch was dazu beitragen:

Eben vor der Wende: Der Volkspolizist kassierte schon bei 82 km/ h, also die Geschwindigkeit um 2 km/ h (mit LKW, also Tacho abgerollt) zu schnell.

Nach der Wende: So recht beachtet hat die auf der Transitstrecke kein Trucker mehr. Die Blitzerei hatte auch ein Ende, man konnte so 85- 90 km/ h fahren, wie im Westen, ohne das was "passierte". Brachte dann schon HH- Berlin- HH 45 min weniger Fahrzeit.

Und: Sie wurden freundlicher, nicht mehr so von oben herab.

Allerdings betrachteten viele Westdeutsche die Noch- DDR als rechtsfreien Raum. Das galt auch für einige DDR Bürger mit dicken Schlitten, nicht wenige endeten am Baum. Was ich da alles gesehen und erlebt habe, manman.... ich habe da nicht nur einen aus seiner Karre gezogen.

Meine Kollegen hatten min. einen Toten pro Schicht, nur in M- V !

Mfg Berlin

Edit Nachtrag


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 17.09.2013 19:31 | nach oben springen

#39

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:32
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

@Schuddelkind Weil in jedem guten Thema,die Dreckwäsche hervorgeholt wird,das ewige Gesudel permanent wiedergekäut wird und keiner bereit ist,aufeinander zu zu gehen.


zuletzt bearbeitet 17.09.2013 19:33 | nach oben springen

#40

RE: Nicht ohne Skepsis

in Das Ende der DDR 17.09.2013 19:38
von ABV | 4.202 Beiträge

Im Prinzip kann ich deinen Erfahrungen zustimmen. Nur was das "Abkassieren" angeht, habe ich persönlich andere Erfahrungen. Die Verkehrspolizei kassierte im Kreis Seelow generell erst bei Überschreitungen von mindestens 13 km/ h ab. Wobei drei km/ h als Toleranz abgezogen wurden. Übriges lag die Höhe des Verwarngeldes, in der DDR Ordnungsgeld, im Ermessen des jeweiligen Kontrollierenden. Die Spanne lag von mindestens fünf bis maximal zwanzig Mark. Bei krassen Verstößen, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Mit entsprechend höherer Geldbuße.
In der DDR wurde auch nicht "geblitzt". Die Geschwindigkeitsmessung erfolgte mittels Radargeräten. Für den Vorbeifahrenden leicht an der Kabelei am Fahrbahnrand zu erkennen.

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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