#1

Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 08:32
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Weichmolch im Beitrag RE: Forentreffen in Garzau mit Konzert Grenzenlos - 20.-22. September 2013
Bedingt durch diese Aktion http://ct.tvnva.de/Verband-informiert-Be...9-mai-2013.html , bei der fast der Gesamtbestand "beräumt" wurde, muss ich völlig neu nachdenken. Stimmen im Spind flüstern. Mach ich die eine Tür auf, höre ich - unbedingt machen, Öffne ich die andere, nein - bloß nicht,


Zitat von Alfred im Beitrag RE: Forentreffen in Garzau mit Konzert Grenzenlos - 20.-22. September 2013

Mann / Frau muss ja fast alles "eingesammelt" haben. Selbst bei den älteren Herren Uniformen und Dolche.

Darf man denn jetzt überhaupt noch seinen Paradedolch oder den Ehrendolch zu Hause aufbewahren ??


selbst bei älteren herren war man zum hausbesuch ? *staun* bestimmt meinst du die 2 älteren herren die in "wilder uniformzusammenstellung" mit admiral hoffmann (mit farbenfrohen anzug und hellblauem hemd) am 08. mai am treptower ehrenmal ein gebinde niederlegten ? was von einem admiral a.d. zu halten ist, der mit hellblauem hemd und farbenfroher blauer anzugskombination, toten soldaten gedenken will, sei mal dahingestellt - aber sicherlich musste er diese kleidungsstücke nicht aushändigen. der buschfunk meldete jedoch, dass ein besuchter auch seine schwarzen anzugsschuhe und ein weiterer u.a. seine schwarzen socken aushändigen musste....

soweit ich @weichmolch´s meldung deuten konnte, hat man also auch die ehem. spalter des tv nva e.v. mit hausbesuch beglückt. dabei soll man unglücklicherweise, wegen nichtanwesenheit, einem die tür aufgerammt haben.

toten soldaten in der höchsten form zu ehren kann schon gefährlich sein...

p.s. zu deiner frage zum ehrendolch: kommt auf die tagesform der besucher an: die einen sagen: ja, das ist eine waffe und nehmen ihn mit und andere besucher lassen ihn zurück, weil er in ihren augen nicht als waffe gilt. aber selbst plaste- softair - waffen wurden wiederum mitgenommen.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#2

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 09:12
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Das ist doch alles nur Taktik und mehr als durchschaubar.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 10:11
von Alfred | 6.841 Beiträge

Das ist dann eine Waffe ?

Da ist mancher Brieföffner größer..


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#4

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 13:36
von Uleu | 527 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #1

... der buschfunk meldete jedoch, dass ein besuchter auch seine schwarzen anzugsschuhe und ein weiterer u.a. seine schwarzen socken aushändigen musste.... ....



Durch jahrelanges Stiefeltragen gedrillter Fußschweiß kann durchaus eine Waffe sein ...
Vielleicht brauchten sie auch bloss eine DNA - Probe für die Terroristenkartei ...


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 13:44
von Weichmolch (gelöscht)
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Zitat von Alfred im Beitrag #3
Das ist dann eine Waffe ?

Da ist mancher Brieföffner größer..




Reicht, um Dich sofort einzubuchten!

Weichmolch


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#6

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 13:59
von WernerHolt (gelöscht)
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oh man leute ,
kinderkram....wenn ich schon von der softair lese....fass ick mir an den kopp
für die beteiligten war es sicher nicht lustig.wer will schon morgens wegen sowas aus seinem schönheitsschlaf geweckt werden?der aufwand ist in kein verhältniss zu bringen.
ps:@ gilbert ,hätte der genosse admiral nicht wenigstens "schwarz" tragen können?habe bilder dazu gefunden....naja unwürdig ist noch nett gesagt.


zuletzt bearbeitet 05.09.2013 14:32 | nach oben springen

#7

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 14:08
von seaman | 3.487 Beiträge

Weiss nicht,
eine Hausdurchsuchung hat schon etwas von persönlicher Ehrverletzung und kann u.U. traumatisierend sein,weil gewollt so gestaltet.
Nicht lustig,kann auch bedeuten die eigene Wohnung aufzugeben und umzuziehen.In eine Haftanstalt oder an einen neuen Wohnort.
Für mich damals das Schlüsselerlebnis:
Ciao Germany.

seaman


zuletzt bearbeitet 05.09.2013 14:10 | nach oben springen

#8

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 14:15
von Rainman2 | 5.752 Beiträge

Zitat von WernerHolt im Beitrag #6
oh man leute ,
kinderkram....wenn ich schon von der softair lese....fass ick mir an den kopp
für die beteiligten war es sicher nicht lustig.wer will schon morgens wegen sowas aus seinem schönheitsschlaf geweckt werden?der aufwand ist in keinem verhältniss zu bringen.
ps:@ gilbert ,hätte der genosse admiral nicht wenigstens "schwarz" tragen können?habe bilder dazu gefunden....naja unwürdig ist noch nett gesagt.



Naja WernerHolt,

im Zusammenhang mit dem Versammlungsgesetz kann eine dick unter die Kleidung geschobene Zeitung schon als "passive Bewaffnung" bewertet werden. Im Vergleich damit ist eine softair schon fast Artillerie. Und das mit dem hier geposteten Dolch ... ja, wollt Ihr damit am Staate rütteln?!

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#9

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 15:00
von WernerHolt (gelöscht)
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tja rainman,
die zeitung als "passive bewaffnung" hat was.ich wollte nur zum ausdruck bringen ,das ich die ganze show ,für völlig unverhältnissmässig und bekloppt finde.
es ging darum ,gefallenen soldaten zu gedenken .das natürlich in höchster form ,sprich uniform.das ganze hat stattgefunden und war auch in meinen augen so ok.ich weiß ,das es vielen ehemaligen, böse aufgestossen ist und sie es unwürdig fanden.ich habe viele berichte ,persönliche meinungen dazu gehört.ich frage mich immer wieder, wie BO s nach 40 jahren dienst ,ihre meinung /haltung sofort nach 1990 über bord warfen...und sich heute hinstellen und das vorurteilen?wie geht das?ist mir nicht begreiflich!in der partei war natürlich auch niemand von den betreffenden.aber gut führt zu weit.eines möchte ,aber auch ich bemerken , ich finde es beschämend ,das ehemalige ,im heute nix mehr davon wissen wollen .sich aber hinstellen und andere verurteilen die es eben doch genauer nehmen,die gerade diesen tag begehen.ich finde es unsäglich,das höhere offiziere da rumliefen ,wie in der villa "fantasia".ich finde es scheiße ,das sie sich ihrer eignen uniform schämen.sie müssen es nicht .das hat dass publikum ,vor ort nämlich eindrucksvoll bewiesen.
genauso finde ich diese aktion auch ......nämlich .....
puhhh genug geredet.......


Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#10

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 15:19
von thomas 48 | 3.566 Beiträge

Das Thema kann man auch anders sehen.
Irgendwann hat es bei und geklingelt, leider waren alle bei der Arbeit oder noch in der Schule. Der Besuch kam doch in die Wohnung und ging in den Keller. Am Abend bekam ich den Tipp, geh mal in den Keller. Ein Wunder geschah, meine Schatztruhe war leer und meine Zeitungen erhielten einen neuen Besitzer.
Waren das Diebe oder wollte mich jemand vor schlechten Gedanken schützen?
Am nächsten Tag holten mich 2 Herren vom Betrieb ab (schon mal getippt ) 1970 fing ich wieder an Zeitungen zu sammeln


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#11

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 05.09.2013 23:44
von josy95 | 4.915 Beiträge

Alles, was ich hier lese, bisher in Erfahrung gebracht habe entlockt mir folgende Auffassung:

Ihr aufgehetzten Vollpfosten, ihr ewig Übergestrigen aus dem Bündnis der übereifriegen und politisch einseitig gesteuerten Ermittler, ihr lebensunerfahrenen, aber um so mehr karrieregeilen Jungermittler. Ihr Spunte...(hätte man früher gesagt!)

Was soll dieser ganze Zirkus?

Meine Familie und ich selbst habe unter der Knute dieser Einheitspartei SED und ihrer führenden Mordbubenriege gelitten, Spätfolgen heute noch spürbar.
Aber wird hier nicht ein wenig zu Gunsten eines aktuellen Wahlkampfes und eines geschichtlich längst überholten Bewußtseins übertrieben?
Gibt es in diesem Land nicht viel und extrem gefährlichere Entwicklungen wie mafiose Strukturen in Politik und Wirtschaft, extrem gewaltbereite Parallelgesellschaften? Gutheißer und bekennende Symphatisanten von Sex mit Minderjährigen, die sich heute aktuell zur Wahl stellen und ihre pädophielen Anschauung heute mit einer grünen Ökodikdatur legalisieren wollen?

Als diese handverlesene und zahlenmäßig wie überwachungstechnisch total einfach zu händelnde Truppe, die gern in ihren ureigensten Erinnerungen schwelgt? In Erinnerungen der Teilung zweier total verfeindeter politischen Weltsysteme?

Nehmt es mir übel oder auch nicht, ihr macht euch zum absoluten Gespött von fast 80 Millionen Bundesbürgern - und kostet unser schwer verdientes Steuergeld!

Sicherlich habt ihr mich längst als Symphatisanten gebucht - wo ich wohne, meine Verbindungsdaten und Stringtangagröße wißt ihr?
Wenn nicht, bitte eine PM, ich bin ein offener Mensch und teile diese Daten gern mit allen eifriegen Schnüfflern!

Übrings, ein echt schweizer Taschenmesser mit Nagelfeile, Schraubenzier usw. hab ich auch oft bei mir..., falls das SEK mal zur Überprüfung meines Persos erfordferlich sein sollte...

Schöne Grüße an die untergegagene Weimarer Republik, schöne Grüße an die Ghosbastrers...,zu deutsch nennt man diese Fans wohl Geisterjäger...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Hapedi, Gert, CASI, Küchenbulle 79 und grenzgänger81 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.09.2013 23:49 | nach oben springen

#12

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 09:15
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #7
Weiss nicht,
eine Hausdurchsuchung hat schon etwas von persönlicher Ehrverletzung und kann u.U. traumatisierend sein,weil gewollt so gestaltet.
Nicht lustig,kann auch bedeuten die eigene Wohnung aufzugeben und umzuziehen.In eine Haftanstalt oder an einen neuen Wohnort.
Für mich damals das Schlüsselerlebnis:
Ciao Germany.

seaman



@seaman , das kann ich mir gut vorstellen, keine schöne Sache. Bei dir war es aber sicher nicht das MfS. welches dich mit der Bemerkung Wir bitten sie ( waren sie so höflich ?) "zur Klärung eines Sachverhaltes" mitzukommen. Davon Betroffene gibt es zu Tausenden in D und die werden sicher die gleichen oder gar schlimmere Erinnerungen haben.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#13

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 09:22
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #12
Zitat von seaman im Beitrag #7
Weiss nicht,
eine Hausdurchsuchung hat schon etwas von persönlicher Ehrverletzung und kann u.U. traumatisierend sein,weil gewollt so gestaltet.
Nicht lustig,kann auch bedeuten die eigene Wohnung aufzugeben und umzuziehen.In eine Haftanstalt oder an einen neuen Wohnort.
Für mich damals das Schlüsselerlebnis:
Ciao Germany.

seaman



@seaman , das kann ich mir gut vorstellen, keine schöne Sache. Bei dir war es aber sicher nicht das MfS. welches dich mit der Bemerkung Wir bitten sie ( waren sie so höflich ?) "zur Klärung eines Sachverhaltes" mitzukommen. Davon Betroffene gibt es zu Tausenden in D und die werden sicher die gleichen oder gar schlimmere Erinnerungen haben.




Sind wohl zwei verschiedene Dinge über die Du berichtest.
Hausdurchsuchungen und "Klärungen von Sachverhalten" sind unterschiedliche Vorgehensweisen der jeweiligen Staatsmacht.

seaman


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#14

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 13:18
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #13
Zitat von Gert im Beitrag #12
Zitat von seaman im Beitrag #7
Weiss nicht,
eine Hausdurchsuchung hat schon etwas von persönlicher Ehrverletzung und kann u.U. traumatisierend sein,weil gewollt so gestaltet.
Nicht lustig,kann auch bedeuten die eigene Wohnung aufzugeben und umzuziehen.In eine Haftanstalt oder an einen neuen Wohnort.
Für mich damals das Schlüsselerlebnis:
Ciao Germany.

seaman



@seaman , das kann ich mir gut vorstellen, keine schöne Sache. Bei dir war es aber sicher nicht das MfS. welches dich mit der Bemerkung Wir bitten sie ( waren sie so höflich ?) "zur Klärung eines Sachverhaltes" mitzukommen. Davon Betroffene gibt es zu Tausenden in D und die werden sicher die gleichen oder gar schlimmere Erinnerungen haben.




Sind wohl zwei verschiedene Dinge über die Du berichtest.
Hausdurchsuchungen und "Klärungen von Sachverhalten" sind unterschiedliche Vorgehensweisen der jeweiligen Staatsmacht.

seaman




richtig, wenn man es genau nimmt. Aber du stimmst mir sicher zu, dass das, was du beschrieben hast auch beim MfS danach erfolgte wenn der Sachverhalt irgendetwas konterrevolutionäres oder so erbrachte. Das MfS hatte ja sogar eine besondere Variante der Hausdurchsuchung. Die konspirative, verdeckte, diese finde ich besonders infam. Wäre in D nicht möglich, da Verstoss gegen das Grundgesetz.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#15

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 13:30
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #14
Zitat von seaman im Beitrag #13
Zitat von Gert im Beitrag #12
Zitat von seaman im Beitrag #7
Weiss nicht,
eine Hausdurchsuchung hat schon etwas von persönlicher Ehrverletzung und kann u.U. traumatisierend sein,weil gewollt so gestaltet.
Nicht lustig,kann auch bedeuten die eigene Wohnung aufzugeben und umzuziehen.In eine Haftanstalt oder an einen neuen Wohnort.
Für mich damals das Schlüsselerlebnis:
Ciao Germany.

seaman



@seaman , das kann ich mir gut vorstellen, keine schöne Sache. Bei dir war es aber sicher nicht das MfS. welches dich mit der Bemerkung Wir bitten sie ( waren sie so höflich ?) "zur Klärung eines Sachverhaltes" mitzukommen. Davon Betroffene gibt es zu Tausenden in D und die werden sicher die gleichen oder gar schlimmere Erinnerungen haben.




Sind wohl zwei verschiedene Dinge über die Du berichtest.
Hausdurchsuchungen und "Klärungen von Sachverhalten" sind unterschiedliche Vorgehensweisen der jeweiligen Staatsmacht.

seaman




richtig, wenn man es genau nimmt. Aber du stimmst mir sicher zu, dass das, was du beschrieben hast auch beim MfS danach erfolgte wenn der Sachverhalt irgendetwas konterrevolutionäres oder so erbrachte. Das MfS hatte ja sogar eine besondere Variante der Hausdurchsuchung. Die konspirative, verdeckte, diese finde ich besonders infam. Wäre in D nicht möglich, da Verstoss gegen das Grundgesetz.




Kann Dir leider nicht zustimmen,da mir die Vorgehensweise des damaligen MfS nicht bekannt ist.
In Ausnahmefällen werden wohl auch in der Bundesrepublik D. Hausdurchsuchungen ohne die Anwesenheit des Bewohners durchgeführt.

Siehe hier:
Bundesverfassungsrichter Rudolf Mellinghoff kritisierte in einem Zeitungsinterview, dass viele Durchsuchungen rechtswidrig seien und ohne ausreichenden Tatverdacht, oft sogar zu Zwecken der Einschüchterung und Disziplinierung erfolgen. Um das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung stehe es "leider nicht so gut", was auch der hohe Anteil illegaler Hausdurchsuchungen an erfolgreichen Verfassungsbeschwerden zeige.
Quelle taz- 28. Oktober 2011

seaman


zuletzt bearbeitet 06.09.2013 13:35 | nach oben springen

#16

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 13:53
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #15

Kann Dir leider nicht zustimmen,da mir die Vorgehensweise des damaligen MfS nicht bekannt ist.
In Ausnahmefällen werden wohl auch in der Bundesrepublik D. Hausdurchsuchungen ohne die Anwesenheit des Bewohners durchgeführt.

Siehe hier:
Bundesverfassungsrichter Rudolf Mellinghoff kritisierte in einem Zeitungsinterview, dass viele Durchsuchungen rechtswidrig seien und ohne ausreichenden Tatverdacht, oft sogar zu Zwecken der Einschüchterung und Disziplinierung erfolgen. Um das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung stehe es "leider nicht so gut", was auch der hohe Anteil illegaler Hausdurchsuchungen an erfolgreichen Verfassungsbeschwerden zeige.
Quelle taz- 28. Oktober 2011

seaman




Na siehste Gert, war alles ganz normal mit den konspirativen Durchsuchungen, gibts im Westen ganz genauso, wenn auch wahrscheinlich mehr wegen Drogenhandel und so.Aber ist ja egal.
Zum Anderen war man ja als DDR Bürger quasi Eigentum des Staates und somit zum besonderen Gehorsam verpflichtet.
Aber das kann ein Zoni der die meiste Zeit seines Lebens im Westen "tätig" war nicht wissen.


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 14:11
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Mit allem habe ich gerechnet beim Lesen des Titels dieses threads, zumal man die anderen aktuellen Thementitel liest.

Ich habe auf einen Erlebnis - Bericht über einen Hausbesuch von SPD - Wahlkämpfern gehofft.

Nach Pflege, Friedhof und "Männerthread" war auch Erfahrungsberichte von Besuchen junger Damen aus dem Pflegebereich möglich.

So war es dann doch überraschend, dass es um Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern des NVA - Traditionsvereins ging.

Ich bin aber nicht überrascht, dass man wie schon oft von aktuellen Themen in Themen des MfS abrutscht..

Das hilft weder den heute von Hausdurchungen Betroffenen weiter, noch denen von vor 1989 Betroffenen.

LG von der grenzgaengerin

EDIT Hier ein link. wo man die Diskussion über das MfS weiterführen kann Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung


seaman, Diskus303 und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.09.2013 14:25 | nach oben springen

#18

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 14:49
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #14
Zitat von seaman im Beitrag #13
Zitat von Gert im Beitrag #12
Zitat von seaman im Beitrag #7
Weiss nicht,
eine Hausdurchsuchung hat schon etwas von persönlicher Ehrverletzung und kann u.U. traumatisierend sein,weil gewollt so gestaltet.
Nicht lustig,kann auch bedeuten die eigene Wohnung aufzugeben und umzuziehen.In eine Haftanstalt oder an einen neuen Wohnort.
Für mich damals das Schlüsselerlebnis:
Ciao Germany.

seaman



@seaman , das kann ich mir gut vorstellen, keine schöne Sache. Bei dir war es aber sicher nicht das MfS. welches dich mit der Bemerkung Wir bitten sie ( waren sie so höflich ?) "zur Klärung eines Sachverhaltes" mitzukommen. Davon Betroffene gibt es zu Tausenden in D und die werden sicher die gleichen oder gar schlimmere Erinnerungen haben.




Sind wohl zwei verschiedene Dinge über die Du berichtest.
Hausdurchsuchungen und "Klärungen von Sachverhalten" sind unterschiedliche Vorgehensweisen der jeweiligen Staatsmacht.

seaman




richtig, wenn man es genau nimmt. Aber du stimmst mir sicher zu, dass das, was du beschrieben hast auch beim MfS danach erfolgte wenn der Sachverhalt irgendetwas konterrevolutionäres oder so erbrachte. Das MfS hatte ja sogar eine besondere Variante der Hausdurchsuchung. Die konspirative, verdeckte, diese finde ich besonders infam. Wäre in D nicht möglich, da Verstoss gegen das Grundgesetz.




Kann Dir leider nicht zustimmen,da mir die Vorgehensweise des damaligen MfS nicht bekannt ist.
In Ausnahmefällen werden wohl auch in der Bundesrepublik D. Hausdurchsuchungen ohne die Anwesenheit des Bewohners durchgeführt.

Siehe hier:
Bundesverfassungsrichter Rudolf Mellinghoff kritisierte in einem Zeitungsinterview, dass viele Durchsuchungen rechtswidrig seien und ohne ausreichenden Tatverdacht, oft sogar zu Zwecken der Einschüchterung und Disziplinierung erfolgen. Um das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung stehe es "leider nicht so gut", was auch der hohe Anteil illegaler Hausdurchsuchungen an erfolgreichen Verfassungsbeschwerden zeige.
Quelle taz- 28. Oktober 2011

seaman



wenn es wirklich so etwas in D gibt (illegale, konspirative Durchsuchungen ) was ich nicht so recht glauben kann, da es ein Gesetzesverstoss ist.
Aber wie du selbst schreibst, konnten sich die Betroffenen vor Gerichte dagegen wehren.
Konnte man eigentlich in der DDR auch eine Verfassungsbeschwerde z.B. gegen solche illegalen Aktionen des MfS auf den Weg bringen ??


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#19

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 14:51
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #17
Mit allem habe ich gerechnet beim Lesen des Titels dieses threads, zumal man die anderen aktuellen Thementitel liest.

Ich habe auf einen Erlebnis - Bericht über einen Hausbesuch von SPD - Wahlkämpfern gehofft.

Nach Pflege, Friedhof und "Männerthread" war auch Erfahrungsberichte von Besuchen junger Damen aus dem Pflegebereich möglich.

So war es dann doch überraschend, dass es um Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern des NVA - Traditionsvereins ging.

Ich bin aber nicht überrascht, dass man wie schon oft von aktuellen Themen in Themen des MfS abrutscht..

Das hilft weder den heute von Hausdurchungen Betroffenen weiter, noch denen von vor 1989 Betroffenen.

LG von der grenzgaengerin

EDIT Hier ein link. wo man die Diskussion über das MfS weiterführen kann Angst und Schrecken durch das MfS, war dran an der Behauptung


rot mark.
@grenzgaengerin, Unangenehm?


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#20

RE: Hausbesuche

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 06.09.2013 14:54
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #18
Zitat von seaman im Beitrag #15
Zitat von Gert im Beitrag #14
Zitat von seaman im Beitrag #13
Zitat von Gert im Beitrag #12
Zitat von seaman im Beitrag #7
Weiss nicht,
eine Hausdurchsuchung hat schon etwas von persönlicher Ehrverletzung und kann u.U. traumatisierend sein,weil gewollt so gestaltet.
Nicht lustig,kann auch bedeuten die eigene Wohnung aufzugeben und umzuziehen.In eine Haftanstalt oder an einen neuen Wohnort.
Für mich damals das Schlüsselerlebnis:
Ciao Germany.

seaman



@seaman , das kann ich mir gut vorstellen, keine schöne Sache. Bei dir war es aber sicher nicht das MfS. welches dich mit der Bemerkung Wir bitten sie ( waren sie so höflich ?) "zur Klärung eines Sachverhaltes" mitzukommen. Davon Betroffene gibt es zu Tausenden in D und die werden sicher die gleichen oder gar schlimmere Erinnerungen haben.




Sind wohl zwei verschiedene Dinge über die Du berichtest.
Hausdurchsuchungen und "Klärungen von Sachverhalten" sind unterschiedliche Vorgehensweisen der jeweiligen Staatsmacht.

seaman




richtig, wenn man es genau nimmt. Aber du stimmst mir sicher zu, dass das, was du beschrieben hast auch beim MfS danach erfolgte wenn der Sachverhalt irgendetwas konterrevolutionäres oder so erbrachte. Das MfS hatte ja sogar eine besondere Variante der Hausdurchsuchung. Die konspirative, verdeckte, diese finde ich besonders infam. Wäre in D nicht möglich, da Verstoss gegen das Grundgesetz.




Kann Dir leider nicht zustimmen,da mir die Vorgehensweise des damaligen MfS nicht bekannt ist.
In Ausnahmefällen werden wohl auch in der Bundesrepublik D. Hausdurchsuchungen ohne die Anwesenheit des Bewohners durchgeführt.

Siehe hier:
Bundesverfassungsrichter Rudolf Mellinghoff kritisierte in einem Zeitungsinterview, dass viele Durchsuchungen rechtswidrig seien und ohne ausreichenden Tatverdacht, oft sogar zu Zwecken der Einschüchterung und Disziplinierung erfolgen. Um das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung stehe es "leider nicht so gut", was auch der hohe Anteil illegaler Hausdurchsuchungen an erfolgreichen Verfassungsbeschwerden zeige.
Quelle taz- 28. Oktober 2011

seaman



wenn es wirklich so etwas in D gibt (illegale, konspirative Durchsuchungen ) was ich nicht so recht glauben kann, da es ein Gesetzesverstoss ist.
Aber wie du selbst schreibst, konnten sich die Betroffenen vor Gerichte dagegen wehren.
Konnte man eigentlich in der DDR auch eine Verfassungsbeschwerde z.B. gegen solche illegalen Aktionen des MfS auf den Weg bringen ??b





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Hier geht es doch um "Hausbesuche" in der Bundesrepublik D.

seaman


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