#1941

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 12:02
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #1936


[...]

3. Der letzte Fahrplan vor dem Bau der Mauer ist eine «Leihgabe» von einem Bekannten
[...]

Stringer49



Guten Tag,

Der Fahrplan der BVG (Ost-Berlin) von der Periode 1970 - 1971 war Teil des Paketes alter Fahrpläne, welches ich 1997 in Berlin gekauft hatte. Das Format ist nicht gut, damit der gestresste Ost-Berliner ihn in der Tasche haben konnte. Das verwundert mich schon.


Und die S-Bahn ist immer noch «vereint»


Auch in diesem Fahrplan eine Dosis Propaganda:


Nicht-Geister-Bahnhöfe und doch geschlossen:


Während @Hans durch den dunklen Untergrund schlappte (ist das Wort angemessen?), gab es auf der Erde gummibereifte Anti-Geisterlinien


Wenn Hans unten nicht zu finden ist, bitte hier telefonieren:


Gute Fahrt!
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 24.08.2014 12:42 | nach oben springen

#1942

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 12:30
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1937
Morgen, Gemeinde,.....
Hi, Daniel- Oh fein, das letzte Fahrplanheft der BVG(Ost) - ein Stück Goldstaub. - Den hat nicht mal das U-Bahn-Museum ! (Jedenfalls haben wir im "Archivberg gewühlt" - ohne Ergebniss.)
Und gleich eine Bitte : Wenn die Fahrpläne Samstag auf Sonntag der Linien C und D (Tegel/Grenzallee/Tempelhof- und Gesundbrunnen/Leinestraße mit drin sind - könntest Du diese bitte mit einstellen ? -So es geht- Das würde ein paar strittige Fragen zum 13.08.61 eindeutig beantworten.
Schlußfolgerung für mich - ganz dringend den Papierberg in Ordnung bringen und "Katalogisieren".
73 , Hans



Für die Linie D = 8 gibt es nur das bereits gepostete Blatt. Die Erklärung findet sich am Anfang des Fahrplanheftes:


Und hier, wie gewünscht, die Blätter der Linie C = 6


Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1943

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 12:41
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #1903
ich habe keinen eigenen Thread S-Bahn (ohne Geisterbahnhöfe) gefunden, deshalb mogel ich das hier rein, denn ich glaube, es ist ein Leckerbissen für euch Bahnliebhaber
[....]
.


Guten Tag,

ein Fundstück mit Wortgewalt, nicht nur für @Barbara:

« Revolution am ‹Alex›
Alexanderplatz! Lichtströme fluten, gleissen, leuchten, kämpfen miteinander und verebben im Dunkelschwarz des nächtlichen Großstadthimmels. Hier ist ein Zentrum der Weltstadt, hier quirlt das Leben, der Atem Berlins. Hier ist Völkergemisch, hier gibt es Klassen- und Rassengegensätze. Hier kämpft das Neue mit dem Alten. Die Stadt wird noch einmal geboren! Aus den Trümmern der Vergangenheit ringt sich das Neue der Vollendung entgegen.

Das Neue sind die unerhörten Bauwerke, die nicht in den Himmel, sondern in die Erde wachsen, die unterirdischen Strassen und Bahnhöfe, die die Menschenmassen der Oberfläche in die Unterwelt hinabziehen sollen, damit Platz werde auf Erden und allen - auch den Unterirdischen - ein Wohlgefallen. Berlins Strassen sind zu eng, zu klein geworden. Berlins Einwohner mehren sich ohne Unterlass. Sie alle pochen auf ihr gutes Recht, in Berlin zu wohnen, zu fahren und zu gehen. Dazu kommen die Fremden. Jeder einmal in Berlin, jeder einmal am Alexanderplatz. Wer Berlin begreifen will, muss jetzt zum Alexanderplatz pilgern. Gerade jetzt! Dort ist Wildwest, das mutet an wie eine Goldgräberstadt mit Jahrmarktsbuden, holprigem Pflaster, hölzernen Zäunen, dazwischen Sand, Bohlen, Ketten, Krane, Karren und Blusenmänner.

Lassen wir die sinnverwirrende Oberfläche etwas unter sich, steigen wir hinab in die Tiefe, die hinter den hölzernen Zäunen gähnt. Eine ungeheure Schlucht, über die auf notdürftigen, aber doch stabilen Strassen Autos, Omnibusse und andere Gefährte in ununterbrochenem Zuge fahren. Diese Schlucht ist ein Bergwerk mitten in der Stadt. Man stelle sich vor: Berlin als Bergwerks-Stadt, etwa wie Essen, Hamm, Bochum und andere Städte im deutschen Westen. Ein sinnverwirrendes und doch wohlgeordnetes Durcheinander von Balken, Trägern, Stützen und Leitern erfüllen die Schlucht, die aus einem tief in die Erde gesenkten Betonkasten gebildet wird. Ein ganzer Wald wurde niedergeschlagen, um diese gewaltige Betonwanne zu bändigen, die mitten im Grundwasser ruht, die aufschwimmen oder bersten müßte, wenn die Stützen, die Bohlen und Träger sie nicht unverrückbar festhielten. ... Und trotz Bergwerk und Wildwest ist der „Alex", wie ihn der Berliner vertraulich nennt, doch der Platz einer Weltstadt! Da ist der Bahnhof der Reichsbahn. Elektrische Züge folgen in endloser Kette. Fernzüge fahren behutsam in die Halle. Die schweren Lokomotiven sind hier ganz bescheiden, langsam, vorsichtig. Dann die Zentralmarkthalle. Berlins ewig hungriger Magen muss immer wieder gefüllt werden. Alles was die Nähe und die Ferne auf fruchttragenden Aeckern erzeugte, das wandert hier in diese Halle und aus ihr hinaus in ungezählte kleine Läden und Haushaltungen. Und dann die großen Warenhäuser: Die lieben Konkurrenten. Wertheim auf der einen und Tietz auf der anderen Seite. Das ist ein Lichtreklamefluten, ein Werben, ein stummes, ununterbrochenes Rufen: Kommt herein zu mir, immer herein, ihr sollt, ihr müsst, ihr werdet kaufen! Lichtrufer der Weltstadt! »
(Willy Möbus in „Die Fahrt" 3/1930 )

zitiert nach: Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e. V. (DVN) (Hrg.): KÖHLER Ivo et al : U8. Geschichte(n) aus dem Untergrund: Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen (GVE) e. V. (Berlin) 1994

In 2000 für 9,80 DM gekauft. Heute ist es bestimmt dieser Betrag in Euros...

Stringer49


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#1944

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 13:30
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit , Gemeinde,......
Danke, Daniel ! Genau das richtige mit den Plänen - oder - das gesuchte.
So - und dann - Der Hans schlappte natürlich nicht durch den Untergrund er marschierte. -So viel Zeit muß sein !-
Wobei - manchmal stolperte er auch. -Na gut -der tragische Held der jetzt kommenden Geschichte war nicht ich, sondern mein Kumpel "Marki".
Zwischen den Bahnhöfen Fru und Ulu gab es eine "Lücke" in den Schwellen. Nun liegen die Schwellen bei der DR ja in einem sehr genau definirten Abstand - man muß also ein Art Trippelschritt volführen, für einen kleinen Schritt ist der Abstand zu gering, für einen großen Schritt liegen drei Schwellen zu weit auseinander. Wir laufen also von Ulu nach Fru, Marki hinter mir, und kommen an die besagte Stelle. Ein Schotterknirschen, ein Fluchen und dann ein klappernder Aufschlag. Mein Marki hat also genau diese Stelle übersehen, und hat sich der Länge nach hingepackt. Was er so bei sich getragen hatte, war schön im Gleisbett verteilt, nur die Hände - oder wars nur eine (?) - war(en) noch in den Tiefen der Hösentasche vergraben.
Nach ein paar Tagen Spott der gesamten Truppe konnte Marki auch drüber lachen. -Und -Nein , von mir habens die Truppen nicht erfahren, aber die Reinigungsaktion , die Marki denn auf Friedrichstraße durchgeführt hatte, blieb nicht so unbemerkt. Die Stelle war eben nicht gerade die Sauberste.

Soweit - aber noch kurz zu den geschlossenen U-Bahn-Eingängen im Fahrplan. U-Bahneingänge wurden tatsächlich während der Betriebsruhe geschlossen. Die beiden ständig geschlossenen - Alex - war wegen Baumaßnahmen - man währe in der Baustelle rausgekommen. Schillingstraße - weiß ich nicht.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 24.08.2014 13:30 | nach oben springen

#1945

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 13:32
von Stringer49 | 700 Beiträge

Noch ein Stück aus der Berliner Fahrplan-Welt. Es wurde auf sehr (zu ?) gutes Papier gedruckt. Das war selten in der DDR.

Es gibt Zeifel zur Gültigkeit... nur am 1 Juni 1976, bis zum 1 Juni oder vom 1 Juni...


Die S-Bahn-Geisterlinie und die anderen Linien in Berlin - West sind noch da


Besonders interessant sind die rustikalen Systeme zur Bezahlung


Eine Empfehlung von @Hans ...


Auf der vorletzten Seite die Modalitäten für den Westen


Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1946

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 13:39
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1944
Mahlzeit , Gemeinde,......
[...]
Na gut -der tragische Held der jetzt kommenden Geschichte war nicht ich, sondern mein Kumpel "Marki".
[...]
73, Hans


... ein Interviewpartner sagte mir das: Man kann nicht immer Erster sein, manchmal ist man nur ein guter zweiter Sieger, moralisch über dem ersten Sieger. (Ich hoffe, ich habe das gut notiert.)
Stringer49


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#1947

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 13:39
von Barbara (gelöscht)
avatar

Zitat von Stringer49 im Beitrag #1943
Zitat von Barbara im Beitrag #1903
ich habe keinen eigenen Thread S-Bahn (ohne Geisterbahnhöfe) gefunden, deshalb mogel ich das hier rein, denn ich glaube, es ist ein Leckerbissen für euch Bahnliebhaber
[....]
.


Guten Tag,

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Alexanderplatz! Lichtströme fluten, gleissen, leuchten, kämpfen miteinander und verebben im Dunkelschwarz des nächtlichen Großstadthimmels. Hier ist ein Zentrum der Weltstadt, hier quirlt das Leben, der Atem Berlins. Hier ist Völkergemisch, hier gibt es Klassen- und Rassengegensätze. Hier kämpft das Neue mit dem Alten. Die Stadt wird noch einmal geboren! Aus den Trümmern der Vergangenheit ringt sich das Neue der Vollendung entgegen.

Das Neue sind die unerhörten Bauwerke, die nicht in den Himmel, sondern in die Erde wachsen, die unterirdischen Strassen und Bahnhöfe, die die Menschenmassen der Oberfläche in die Unterwelt hinabziehen sollen, damit Platz werde auf Erden und allen - auch den Unterirdischen - ein Wohlgefallen. Berlins Strassen sind zu eng, zu klein geworden. Berlins Einwohner mehren sich ohne Unterlass. Sie alle pochen auf ihr gutes Recht, in Berlin zu wohnen, zu fahren und zu gehen. Dazu kommen die Fremden. Jeder einmal in Berlin, jeder einmal am Alexanderplatz. Wer Berlin begreifen will, muss jetzt zum Alexanderplatz pilgern. Gerade jetzt! Dort ist Wildwest, das mutet an wie eine Goldgräberstadt mit Jahrmarktsbuden, holprigem Pflaster, hölzernen Zäunen, dazwischen Sand, Bohlen, Ketten, Krane, Karren und Blusenmänner.

Lassen wir die sinnverwirrende Oberfläche etwas unter sich, steigen wir hinab in die Tiefe, die hinter den hölzernen Zäunen gähnt. Eine ungeheure Schlucht, über die auf notdürftigen, aber doch stabilen Strassen Autos, Omnibusse und andere Gefährte in ununterbrochenem Zuge fahren. Diese Schlucht ist ein Bergwerk mitten in der Stadt. Man stelle sich vor: Berlin als Bergwerks-Stadt, etwa wie Essen, Hamm, Bochum und andere Städte im deutschen Westen. Ein sinnverwirrendes und doch wohlgeordnetes Durcheinander von Balken, Trägern, Stützen und Leitern erfüllen die Schlucht, die aus einem tief in die Erde gesenkten Betonkasten gebildet wird. Ein ganzer Wald wurde niedergeschlagen, um diese gewaltige Betonwanne zu bändigen, die mitten im Grundwasser ruht, die aufschwimmen oder bersten müßte, wenn die Stützen, die Bohlen und Träger sie nicht unverrückbar festhielten. ... Und trotz Bergwerk und Wildwest ist der „Alex", wie ihn der Berliner vertraulich nennt, doch der Platz einer Weltstadt! Da ist der Bahnhof der Reichsbahn. Elektrische Züge folgen in endloser Kette. Fernzüge fahren behutsam in die Halle. Die schweren Lokomotiven sind hier ganz bescheiden, langsam, vorsichtig. Dann die Zentralmarkthalle. Berlins ewig hungriger Magen muss immer wieder gefüllt werden. Alles was die Nähe und die Ferne auf fruchttragenden Aeckern erzeugte, das wandert hier in diese Halle und aus ihr hinaus in ungezählte kleine Läden und Haushaltungen. Und dann die großen Warenhäuser: Die lieben Konkurrenten. Wertheim auf der einen und Tietz auf der anderen Seite. Das ist ein Lichtreklamefluten, ein Werben, ein stummes, ununterbrochenes Rufen: Kommt herein zu mir, immer herein, ihr sollt, ihr müsst, ihr werdet kaufen! Lichtrufer der Weltstadt! »
(Willy Möbus in „Die Fahrt" 3/1930 )

zitiert nach: Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e. V. (DVN) (Hrg.): KÖHLER Ivo et al : U8. Geschichte(n) aus dem Untergrund: Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen (GVE) e. V. (Berlin) 1994

In 2000 für 9,80 DM gekauft. Heute ist es bestimmt dieser Betrag in Euros...

Stringer49




Große Klasse! Eben Expressionismus.

Es gibt noch ein passendes Chanson dazu: "Wenn wir Stadtbahn fahren"

Den Text finde ich gerade nicht im Netz.

Er ist von dem jüdischen Autoren Walter Mehring, der dem "Mehring-Damm" seinen Namen gegeben hat.

http://www.textlog.de/tucholsky-gedichte-mehring.html


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#1948

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 14:26
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde
Der zuletzt eingestellte Fahrplan von 76 ist meiner Meinung nach eine Ausgabe, die im Haus desReisens und ähnlichen Touristen-"Buden"angeboten wurde. Gültikeit - ich nehme mal an - unter dem zu sehenden Punkt verbirgt sich das Wörtchen "ab".
Na und dann das "Rustikale Teil" :Was verbirgt sich in diesem tollen Kästchen ? ganz einfach , eine simpele Schaffnerzange.

Einen Vorteil hatte diese Konstruktion: Sie war nicht kaputt zu bekommen. -Na-fast-.
73 Hans
ed: Fählers


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Kurt, Stringer49 und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.08.2014 14:46 | nach oben springen

#1949

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 16:16
von eisenringtheo | 9.185 Beiträge

Das System der Lochung habe ich nicht verstanden. Insbesondere nicht, was da elektronisch war.
Theo


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#1950

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 16:43
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #1949
Das System der Lochung habe ich nicht verstanden. Insbesondere nicht, was da elektronisch war.
Theo



Elektronisch klingt etwas moderner als nur elektrisch.
Aber vielleicht hat der Kasten wirklich das Datum selbsttätig umgestellt?



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#1951

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 16:50
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi, Theo
Ne - elektronisch war das mit dem Lochen nicht.An dem Hebel mußte der werte Fahrgast ziehen. Die Zangen haben einer auswechselbaren Loch-"Stempel" , i.d.R. einen oder Zwei Buchstaben, Friedrichstraße hatte F, Alex A, Jannowitzbrücke Jb usw. Ferner war darin ein "Prägeteil" , welches auf das Datum einstellbar war. Vormittag/nachmittag warauch noch einstellbar. Wenn Du dich noch erinnern kanst , die Fahrkarten waren aus Pappe. (Betrifft den "grünen" Entwerter)
Später kamen dann die elektrischen Entwerter auf - die haben nicht mehr gelocht, sondern eben Bahnhof und Datum und so aufgedruckt.Als Ziffernfolge.(Das blaue Gerät)
Elektronisch wurde das erst mit Fahrkartenautomaten mit Bildschirm, so etwa 1982 rum. Die waren dann aber für alle möglichen Fahrkarten, nicht nur für die S-Bahn.
73, Hans
Ach so - die Fahrkartenautomaten sind auf dem anderen Bild von Stringer, ein Modell aus Urzeiten, und einer so zirka Ende 60er Jahre. H.


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schulzi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.08.2014 16:52 | nach oben springen

#1952

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 17:02
von eisenringtheo | 9.185 Beiträge

Nein ich meine das Lochmuster (oberes Bild, linke Fahrkarte und unteres Bild), das in die Fahrkarte gestanzt wurde

http://moopenheimer.wordpress.com/tag/fahrschein/

http://www.stadtschnellbahn-berlin.de/ge...lung/seite3.php
Obschon ich diese Löcher immer angesehen habe, konnte ich kein System erkennen (was vermutlich der Sinn war). Aber es hat sicher eins gegeben. "Kontrolletis" mussten es kennen.
Theo


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#1953

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 17:17
von Hans | 2.166 Beiträge

Ach so.
Die untere Fahrkarte ist aus Westberlin , Z -gleich Zoo. Warum der Besitzer sie noch mal gelocht hat - keine Ahnung. Das Lochmuster - Das war so ein Versuch, bevor man komplett auf Stempeln umgestellt hat. Bei der unteren Karte kann ichs so nicht lesen. Bei der oberen Fahrkarte - erkennbar "F" also Fri. die anderen Punkte - hm- sicher das Datum - aber entziffern kann ich es nicht mehr. Lange gabs diese Sorte der Entwertung nicht.Auf jeden Fall gab es bei diesem "Muster" die Möglichkeit, Zahlen von 1 -0 darzustellen.
73 , Hans
Zusatz - Blöd- Das ist ja eine Rückfahrkarte ! Also logisch - zwei mal lochen - Aber lesen kann ich das Muster trotzdem nicht. H.


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zuletzt bearbeitet 24.08.2014 17:32 | nach oben springen

#1954

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 18:07
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1948
Mahlzeit, Gemeinde
[...]
Na und dann das "Rustikale Teil" :Was verbirgt sich in diesem tollen Kästchen ? ganz einfach , eine simpele Schaffnerzange.

Einen Vorteil hatte diese Konstruktion: Sie war nicht kaputt zu bekommen. -Na-fast-.
73 Hans
ed: Fählers


Am Anfang habe ich gedacht, dass verschiedene Leute in der D.D.R. nicht besonders arbeiten wollten. Deshalb habe ich zunächst über manche Geschichten gelacht, aber am Ende blieb mir das Lachen im Hals stecken, weil die Menschen in der D.D.R. ja sehr erfinderisch und kreativ (vielleicht kreativer als wir) waren (sind). Von einem Kollegen in Deutschland bekam ich mehrere Seiten aus einem Buch gesandt. Auf über zehn Seiten beschreibt der Autor eine Odyssee der Eisenbahner auf der Suche nach Fahrkarten-Entwertungsmaschinen. Das betraf auch die Zangen, welche Hans beschreibt.

Das ist so eine surrealistische Geschichte für unsere heutige Welt, in der es verschiedene Anbieter gibt...

PREUSS Erich: Der Reichsbahn Report 1945 - 1993: Berlin (transpress Verlagsgesellschaft mbh), 1993
«Besonders im S-Bahn- und Vorortverkehr, wo Kontrollen im Zuge nur stichprobenweise vorgesehen sind, war es wichtig, daß vor Fahrtantritt die Fahrkarte entwertet wurde, um deren mehrmalige Benutzung zu unterbinden. Das Lochen der Fahrkarte, einst ein weihevoller Akt, war jetzt Sache der Reisenden geworden.
Eine renommierte Firma, die die DR seit jeher mit Lochzangen belieferte, Zangen-Hoffmann Suhl, stellte dafür ortsfeste Geräte her, in die man den Fahrausweis schob und mit mehr oder weniger Kraft einen Hebel bediente, also die Fahrkarte „bumste", wie der Volksmund sagte. Neben dem Loch erhielt der Fahrausweis eine Prägung, aus der Tag, Uhr- oder Tageszeit und der Bahnhof hervorgingen.
Im Oktober 1977 kam ich auf die Idee, diesen Suhler Betrieb den Lesern der Eisenbahnerzeitung „Fahrt frei" vorzustellen. Dort begrüßte mich der Sohn des früheren Eigentümers mit jener ironischen bis zynischen Fröhlichkeit, die sich in der DDR bis zum Ende der Republik verbreitete. Offenbar konnten viele nur noch so mit den Umständen zurechtkommen. „Zangen-Hoffmann" war VEB (Volksmund: „Vom Eigentum befreit") geworden und unterstand jetzt einem Kombinat. Dieses dachte gar nicht daran, die „popligen" reichsbahnspezifischen Produkte im Sortiment zu behalten, „Hoffmann" sollte für das Kombinat Werkzeuge herstellen. Das veranlaßte mich, die Hauptverwaltung des Betriebs- und Verkehrsdienstes der DR davon zu informieren, daß wieder ein Lieferant verlorengehe. Ein Protestbrief der Hauptverwaltung an den Wirtschaftsrat beim Rat des Bezirkes Suhl bewirkte wenig - was waren schon Lochzangen im zentralen Planungsgefüge der DDR-Wirtschaft?
Wie üblich dachte und schrieb man nach Art der sozialistischen Wirtschaftsbosse: Wenn die DR Zangen brauche, solle sie die selbst herstellen. Ganz so knapp und direkt fiel der Wortlaut zwar nicht aus, verstand man es doch, viel zu schreiben und nichts zu sagen.
Nicht allein wegen dieser Lochzangen, überhaupt wandelte sich die DR immer mehr vom Transportunternehmen zu ihrem eigenen Lieferanten. Das begann bei einfachsten Vorrichtungen und reichte über feinmechanische Erzeugnisse bis hin zu Reisezug- und Güterwagen. Die DDR-Wirtschaftspolitik war auf derartige Autarkie der Betriebe angelegt. Und sie ging noch weiter, indem sie von den großen Kombinaten, zu denen auch die DR zählte, die Produktion von Konsumgütern verlangte. So kamen die Hollywoodschaukeln aus dem Reichsbahnausbesserungswerk „Helmut Scholz" Meiningen, Holzeisenbahnen aus dem Raw „Ernst Thälmann" Halle, Gartenmöbel aus dem Raw „8. Mai" Eberswalde und schmiedeeiserne Gartentore aus einem Gleisbaubetrieb. Zeitweilig mußten diese Artikel für den Werkdirektor wichtiger sein als die eigentliche Zweckbestimmung seines Werkes. Die mittelalterliche Manufakturwerkelei feierte Urständ.
Zurück zu den Entwertern: Viele Eisenbahner sahen die bisherigen Stanzentwerter oder die Zangenentwerter mit Hebelbedienung, wie sie bei den S-Bahnen von Berlin, Halle und Leipzig benutzt wurden, als antiquiert an, abgesehen davon, daß die Produktion dieser Geräte 1980 eingestellt worden war. In Dresden wiederum hatte man den sogenannten SV-Bahn-Betrieb (Stadt- und Vorortbahn) eingeführt, ohne auf den Haltepunkten über Entwerter zu verfügen. Da half der geniale Einfall, die Reisenden die Fahrausweise selbst und handschriftlich entwerten zu lassen! Am 3. September 1985 schrieb das Tarifamt der DR an Herrn Johannes B. in Berlin: „Die Tarifregelungen für den S-Bahn-Verkehr Dresden, über die auf den betreffenden Bahnhöfen ausreichend informiert wird, sehen vor, daß die Fahrkarten vor Fahrtantritt zu entwerten sind. Dies kann bei Nichtvorhandensein entsprechender Entwerter auch durch handschriftliches Vermerken des Geltungstages und Zusteigebahnhofs auf der Fahrkarte erfolgen."
Fast keine Tageszeitung ließ sich die Gelegenheit entgehen, über die Fahrkartenentwerter zu spotten, noch dazu mit Hinweisen: Nichts sei einfacher, als die bewährten Entwerter der Verkehrsbetriebe zu übernehmen. Das war eben nicht so. Ein Entwerter beispielsweise auf dem Bahnhof Alexanderplatz mußte in einer Stunde mindestens 500 Schaltspiele aushalten, und das über Monate hinweg; der Entwerter von der Straßenbahn hätte in einer Stunde schlapp gemacht.» (pp. 90 - 91)

Der Autor sagt, dass das Problem bis 1989 nicht gelöst wurde.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1955

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 18:49
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Da müßte man nur noch sagen,dass E.Preuss einer der renomiertesten Eisenbahnfachautoren war , eben nicht nur Autor, sondern eben auch Fachmann ! (Allerdings war, er ist leider verstorben.) Der Reichsbahn-Report - eine der besten Darstellungen zum Thema überhaupt. Und - E.Preuss hat es tatsächlich geschafft, sich mit fünf "Bahnchefs" hintereinander anzulegen. Und immer vom "Fachstandpunkt "aus, ohne Standpunktgelabere. Man merkt seinen Texten an - der mag die Bahn. Übrigens - abgestraft für sein aufmüpfiges Verhalten wurde er erst durch Herrn Mehdorn. Allerdings -ohne große Wirkung.
Aber in einem Pünktchen muß ich Herrn Preuss etwas widersprechen - zumindest für die Berliner S-Bahn war das "Entwertungs-Problem" ab der Einführung der "Drucker"-Entwerter - auch zum selberdraufhauen - eigendlich gelöst. Beim Rest - da wird E.Preuss sicher Recht haben.
73, Hans
Quelle -Ausschnitt
Ich meine diese Variante - mit Stempel im Inneren. Leider kein schöneres Bild da. H.


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Stringer49 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.08.2014 18:54 | nach oben springen

#1956

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 19:06
von eisenringtheo | 9.185 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #1954
(...) Da half der geniale Einfall, die Reisenden die Fahrausweise selbst und handschriftlich entwerten zu lassen! Am 3. September 1985 schrieb das Tarifamt der DR an Herrn Johannes B. in Berlin: „Die Tarifregelungen für den S-Bahn-Verkehr Dresden, über die auf den betreffenden Bahnhöfen ausreichend informiert wird, sehen vor, daß die Fahrkarten vor Fahrtantritt zu entwerten sind. Dies kann bei Nichtvorhandensein entsprechender Entwerter auch durch handschriftliches Vermerken des Geltungstages und Zusteigebahnhofs auf der Fahrkarte erfolgen."
Fast keine Tageszeitung ließ sich die Gelegenheit entgehen, über die Fahrkartenentwerter zu spotten, noch dazu mit Hinweisen: Nichts sei einfacher, als die bewährten Entwerter der Verkehrsbetriebe zu übernehmen. Das war eben nicht so. Ein Entwerter beispielsweise auf dem Bahnhof Alexanderplatz mußte in einer Stunde mindestens 500 Schaltspiele aushalten, und das über Monate hinweg; der Entwerter von der Straßenbahn hätte in einer Stunde schlapp gemacht.» (pp. 90 - 91)

Der Autor sagt, dass das Problem bis 1989 nicht gelöst wurde.

Stringer49


So abwegig finde ich diese Bestimmung gar nicht.

http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wyn...erger-123245387
Theo


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1957

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 19:11
von Hans | 2.166 Beiträge

Nein, DIESE SCHWEIZER aber auch !

Hans - der immer noch lacht !


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#1958

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 21:58
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1955
Hi,
Da müßte man nur noch sagen,dass E.Preuss einer der renomiertesten Eisenbahnfachautoren war , eben nicht nur Autor, sondern eben auch Fachmann ! (Allerdings war, er ist leider verstorben.) ... E.Preuss hat es tatsächlich geschafft, sich mit fünf "Bahnchefs" hintereinander anzulegen. Und immer vom "Fachstandpunkt "aus, ohne Standpunktgelabere. Man merkt seinen Texten an - der mag die Bahn. Übrigens - abgestraft für sein aufmüpfiges Verhalten wurde er erst durch Herrn Mehdorn.
[...]



Im Deutschen sagt man wohl «Viel Feind, viel Ehr' !»

Vielen Dank für diese Erklärungen über einen Herren, dessen Hintergrund ich nicht kannte. Herr Preuss, ist er Eisenbahner gewesen ? Deine Bemerkungen versprechen übirgens eine interessante Lektüre für Eisenbahn-Wissende.
Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1959

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.08.2014 22:00
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Abend,

Es fehlt in der Parade der Fahrpläne die «Übersichtskarte» von der BVG-Ost. Hier das einzige Exemplar, welches ich besitze. Es ist vom 1 Juni 1960, die Geisterbahnhöfe sind noch Zukunft...


Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 24.08.2014 22:01 | nach oben springen

#1960

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 25.08.2014 16:18
von kurfuerst | 99 Beiträge

Mach mal weiß ich nicht warum ich hier Links einstelle in denen man alles nachlesen kann.
http://www.stadtschnellbahn-berlin.de
Siehe zur Tarifentwickelung.
http://www.stadtschnellbahn-berlin.de/ge...klung/index.php
Und zu den Fahrkarten 1955
http://www.stadtschnellbahn-berlin.de/ge...r1955/index.php


Mit freundlichen Grüßen
Hartmut


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