#1661

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 11:37
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte………

Wo geht’s denn nach dem Westen, Herr Gendarm?
Und das auch noch im feinsten Schwyzerdütsch, welches ja der gemeine Deutsche kaum versteht.
Und dann wollte die nette Dame aus der Eidgenossenschaft auch noch mit der U-Bahn fahren.
Also – Eine Wegbeschreibung durch den Bahnhof Friedrichstraße zu Mauerzeiten (mit der Korrektur „kleiner, immer wieder vorkommender Fehlerchen“)
Friedrichstraße war ja bekanntlich ein Labyrinth für den Reisenden, na ja, in Maßen, wer das Prinzip drauf hatte, konnte schon recht schnell sein. Aber der Rest…. Na ja. Begleiten wir die nette Schweizerin also mal bis zu ihrer U-Bahn, -der komplizierteste Weg überhaupt. Zuerst natürlich durch die Ausreisehalle, also raus aus dem Bahnhof, um in den Bahnhof zu kommen.(Logisch-oder?) Pass und Zollkontrolle-hunderttausendmal beschrieben - aber „manchmal“ auch toll übertrieben. Zu beachten war für die Schweizerin hier natürlich-„welche Klappe nehm ich denn“ – also- die für Bürger ausländischer Staaten, nicht für Bürger der DDR, WBs, der Bundesrepublik. So nun ist sie durch und muss durch den Keller in die Bahnhofshalle. Keller ? -ging’s da ne Treppe runter? Ne, nur ein –wohlgemerkt ebenerdiger Gang zur Bahnhofshalle. Die ganzen „Kellergeschichten“ im Net und so sind Märchen, oder netter gesagt – beruhen auf falschen Erinnerungen. Das nächste Problem für unsere Schweizerin – wenn man zur U-Bahn will, geht man doch logischerweise nicht auf den S-Bahnsteig. Musste sie aber, der Weg zur U-Bahn führte tatsächlich dort lang. Also durch die Bahnhofshalle nach ganz hinten – an der Einreise vorbei – wenn man die nimmt, landet man wieder in der DDR-das ist schon einigen Unkundigen passiert, und hinunter auf den S-Bahnsteig. Erfolgreich angekommen? An keinem Shop hängengeblieben und die Richtung verloren? Also über den ganzen S-Bahnsteig hinweg bis an das andere Ende- dort ist die Treppe zur U-Bahn. Schön – aber die Logik sagt doch –U-Bahn = unten = Treppe runter. Die Treppe geht hoch! Wenn die nette Schweizerin jetzt oben an der Treppe angekommen ist, hat sie faktisch eine komplette Runde um den Bahnhof gedreht. Sie steht nämlich fast unter dem Eingang zur Ausreisehalle. Gemein, nicht wahr. Lassen die doch so eine nette Schweizerin einfach sinnlos um den Bahnhof rennen. Nicht ganz, oder eben leider Baulich kaum anders zu lösen, weil, -unsere Altvorderen haben den Bahnhof und die U-Bahn und die Nord-Süd-S-Bahn sozusagen aneinander gestückelt, nicht auf einmal gebaut. Dadurch ergaben sich –schon ohne Güst und Kontrolle eben merkwürdige Verkehrswege, die durch den „Güsteinbau“ natürlich noch merkwürdiger wurden. Jetzt muss die nette Schweizerin nur noch durch einen langen Tunnel, den Rennsteig, zur U-Bahn laufen. Rein in die Pasarelle, (Verteiler „halle“) und dann – Treppe zur U-Bahn. Geschafft. Sie steht auf dem U-Bahnsteig der Linie C (heute U6). Da es sich um ein weibliches Wesen handelt, sind dort auch keine „größeren Hindernisse“ zu überwinden, im Shop auf der U-Bahn gibt es keine Kosmetik und so, eher Sprit und Zigaretten.
Nun steht natürlich die Frage: Ah- ein Behinderter mit ‘nem Rollstuhl –der kommt doch nie da lang. Irrtum- man konnte tatsächlich alle Bahnsteige mit einem Fahrstuhl erreichen- allerdings nicht so schön wie heute mit Selbstbedienung und so, die Fahrstühle wurden – nur für diesen Zweck- Rollstuhl und so, von der jeweiligen „Bahnhofskraft“ i.d.R. die Auskunft o.ä. „gefahren“.
Möchte jemand der netten Schweizer Dame jetzt mal den Weg einfach und präzise beschreiben?
Also – dass Friedrichstraße bei Reisenden als Labyrinth verschrien war – ich kann’s verstehen. Allerdings ist der beschriebene Weg der komplizierteste aller möglichen Wege .Stadtbahn und Fernbahn waren einfacher.
Ach so –bevor Fragen kommen: Der Anfang, die Ersten drei Sätze – Realität (!) – In die U-Bahn hab ich die nette Schweizerin aber nicht gebracht- das hat sie dann selbst getan-alleine.
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 26.07.2014 11:39 | nach oben springen

#1662

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 12:45
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Das war "Schweizer Hochdeutsch", Schweizerdeutsch versteht man in Berlin nicht. "Gendarm" ist ein Begriff, der aus dem frankophonen Bereich kommt

und der deshalb der in der Westschweiz, im Tessin und im Kanton Freiburg üblich ist.
http://www.policefr.ch/gendarmerie.jsp?language=de&index=0
Theo


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#1663

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 13:18
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde……..
Auf einer solchen Tour mussten die Lokomotiven unterwegs Wasser aufnehmen aus water throughs = Wassertrog (?); bei der L.N.E.R. sollte das bei Northallerton gewesen sein. (Von Stringer)
Na – aufgefallen ist mir der Haken an dieser Sache erst beim zweiten lesen. Der Daniel meint damit –Wasser während der Fahrt aufnehmen! Also – Nachgraben – und siehe da tatsächlich – das Wasser wird bei dieser Erfindung über einen „Saugrüssel“ aus einem, neben der Strecke verlaufenden Trog „rausgezogen“. Kannte ich noch nicht- diese Methode wurde wohl auch nur in GB – und in den USA –angewandt.
Sir Nigel Gresley ist natürlich bekannt, vor allem wegen seiner genial einfachen Steuerung für den dritten Zylinder bei Dreizylinder-Dampfrössern.
Witte-Windleitbleche - ja, da hab ich mich auch manchmal gewundert, warum „Die Engländer“ diese nicht generell an ihren Loks hatten. Klar –Oberlichtraum und Tunnelprofiele –was sonst. Obwohl – in „meinem“ Bw Arnstadt fuhren die meisten 44er auch „oben ohne“, es geht.
Nun noch zu „Theo seinem“: Wirst sicher Recht haben – aber es war trotzdem schwer, die Frau in der „Geschichte“ zu verstehen. Wie war das Gleich-Deutsche und Österreicher (und Schweizer) trennt die gemeinsame Sprache! Aber nett war sie – und sah verdammt gut aus – wenn das jetzt meine Regierung liest- aua.
73 , Hans


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#1664

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 14:38
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1663

[...]
Der Daniel meint damit –Wasser während der Fahrt aufnehmen! Also – Nachgraben – und siehe da tatsächlich – das Wasser wird bei dieser Erfindung über einen „Saugrüssel“ aus einem, neben der Strecke verlaufenden Trog „rausgezogen“. Kannte ich noch nicht- diese Methode wurde wohl auch nur in GB – und in den USA –angewandt.
[...]



Das wurde auch in Frankreich so gemacht - zu lesen im LOK-MAGAZIN n° 4 1964. Ich bin stolz, dass ich eine deutsche Sekundärquelle nennen kann. (Das ist die Frucht (?) eines Briefwechsels mit einem Eisenbahnverrückten in Norddeutschland - vor sehr langer Zeit . Es gibt einen deutschen Schauspieler, welcher über sein Buch geschrieben hat: Älter werden ist nichts für Feiglinge. Er hat recht)

Im Internet habe ich das gefunden : http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/5926. der Brief unter diesem Stempel sollte also sortiert worden sein in einem Postzug. Aber es ist eben Ost-Berlin, sniff.

Es ist auch möglich, dass die Post in Berlin (Westsektoren) sortiert wurde und dann unter Zollverschluss durch die D.D.R. gefahren ist, so wie die Waren zwischen Deutschland (B.R.) und Westberlin ?
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1665

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 14:43
von GrafKrolock | 75 Beiträge

Um Hans' Beitrag etwas zu illustrieren, hier mal zwei Schnappschüsse aus moderner Zeit: Vom U-Bahnsteig aus gesehen und durch den Tunnel zur S-Bahn. Der Schweizerin entgegen sozusagen.

Angefügte Bilder:
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#1666

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 14:44
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #1662
Das war "Schweizer Hochdeutsch", Schweizerdeutsch versteht man in Berlin nicht. "Gendarm" ist ein Begriff, der aus dem frankophonen Bereich kommt

und der deshalb der in der Westschweiz, im Tessin und im Kanton Freiburg üblich ist.
http://www.policefr.ch/gendarmerie.jsp?language=de&index=0
Theo


Die deutschen Stimmen sind eigenartig und fremd (und manchmal lustig). Das ist Gewohnheit. Danke.
Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1667

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 14:44
von GrafKrolock | 75 Beiträge

Was war hier eigentlich damals? Also am Südende des U-Bahnsteigs?

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 26.07.2014 14:46 | nach oben springen

#1668

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 15:02
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Ja, eigendlich wollte ich ja den Weg der netten Schweizerin mit Bildern versehen. Aus der damaligen Zeit. - Geht leider nicht, die Bilder sind einfach nicht ausreichend vorhanden oder ich kann (darf) sie nicht veröffentlichen.
Was ist anders : Einiges - von der Wandgestaltung mal ganz abgesehen.( nicht nur auf dem U-Bahnsteig) . Auch die" Raumgestaltung" ist nicht mehr original , der Tunnel zur U-Bahn ist jetzt tatsächlich um einige Meterchen "versetzt" . Dadurch ergiebt sich einiges an "Verschiebungen". (Nördliche "Pasarelle") . Die südliche Pasarelle ist von der prinzipiellen Raumgestaltung her fast gleich, bis auf ein paar Einbauten - bzw. "Ausbauten" die gabs auch.Im Prinzip kann man den Umbau des U-Bahnhofes F. eigendlich loben, wenn man bedenkt, das die Bahnsteigplatte ja verlängert wurde- auf allen Bahnhöfen der C-Linie,- ist was gutes dabei rausgekommen. (Beim "Verlängern" kam es notwendigerweise auch zu nötigen Veränderungen am "Rest")
Trotzdem : Meckern - warum man die Fliesen auf dem U-Bahnhof "zurückgebaut hat" versteh ich nicht. Na ja, man kann nicht alles haben.
Ach so - werden Bf. Fri egal ob U oder S, nur von vor 89 kennt - viel Spass beim Verlaufen.
73 Hans
Ach so - das letzte Bild von Dir : dieser "Überbau" - sieht gut aus- entstand faktisch durch die Verlängerung der Bahnsteigplatte.Vorher ging die Wand eben an dieser Stelle Runter. H.


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zuletzt bearbeitet 26.07.2014 15:15 | nach oben springen

#1669

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 15:54
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1668
(...)
Ach so - werden Bf. Fri egal ob U oder S, nur von vor 89 kennt - viel Spass beim Verlaufen.
73 Hans
(...)


Verlaufen konnte man sich bis 1989 tatsächlich nicht. Es gab nur "Vorwärts" oder "Rückwärts. Alles war angeschrieben. Und es war unglaublich gut beleuchtet. Ganz viele Leuchtstoffröhren an der Decke.
Theo


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#1670

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 16:06
von GrafKrolock | 75 Beiträge

Klingt kuschelig und gemütlich...


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#1671

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 16:21
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Zitat von GrafKrolock im Beitrag #1670
Klingt kuschelig und gemütlich...

Anscheinend hat man Renovationen gemacht und die Beleuchtung verbessert (vielleicht wegen der Videoüberwachung?)
http://youtu.be/bwPDUA-Azg0?t=3m47s
Theo


zuletzt bearbeitet 26.07.2014 16:22 | nach oben springen

#1672

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 18:18
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde......
Beleuchtung : Hm, ein naheliegender Gedanke, Theo.
Aber - das sozusagen "Letzte Stück" der Renovierung - in dem Fall durch die DR, war der Umbau, die Renovierung des Bahnsteiges D - also der Nord-Süd Bahn, war 1975. Da kamen dann die tollen grün-weißen Paneele und die "schiefe" Deckenverkleidung samt Lampen dran. Das war 1975.
Die Kameras kamen ein ganzes Stück später- genaues Jahr ? , Anfang 80er. Dass sie nicht eingeplant waren, sieht man an der Art der nachträglichen Befestigung. Und an der Beleuchtung wurde da nichts mehr geändert. Zur Verdeutlichung : "Briefmarken-wegen der Rechte:
Das ist ein Ausschnitt- die Decke Fru 1977, ohne Kameras;das ist die gleiche Stelle -mit K. , ca. 1983 -(Q: 1 Ausschnitt ,2, P.Bley)
Natürlich hat die Beleuchtung auch was mit Sicherheit zu tun,keine Frage.
Verlaufen : Es gab genug Leute, die sich hoffnungslos verlaufen haben - aber wie man so sagt- wer Lesen kann, hat einen Vorteil.
73, Hans


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#1673

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 26.07.2014 22:20
von Stringer49 | 700 Beiträge

Noch eine «Perle» der unterirdischen Welten in Berlin
http://www.youtube.com/watch?v=T5Y_WJ0lCL4
Stringer


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1674

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.07.2014 10:02
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,.....
Da bleibt doch noch eine Frage übrig - Mönsch-die haben den Bahnsteig verlängert.- haben die den Tunnel aufgebuddelt und so ?

Zitat von GrafKrolock im Beitrag #1667
Was war hier eigentlich damals? Also am Südende des U-Bahnsteigs?

Ne, den Tunnel aufgegraben hat man nicht.An dieser Stelle war der Bahnsteig- die Plattform also zu Ende.Man hat also die Wände zum Gleis hin , die dem sogenannten "Schlauch" bilden, herausgebrochen und die Aufbauten, Betriebsräume entfernt. Dadurch "steht" die Zugangstreppe jetzt nicht mehr am Bahnsteigende, sondern "mittendrin".Hinten auf dem Bild waren also zu Geisterbahnzeiten die üblichen Betriebsräume, die Treppe war auch da, die darüberliegende Pasarelle auch. Die Ausgänge waren natürlich zu, geplattet,vermauert. Die Pasarelle selbst und dortige Räume wurden eine Zeitlang als Lager - vom Intershop, genutzt.
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 27.07.2014 10:04 | nach oben springen

#1675

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.07.2014 12:13
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Vor dem Mauerbau muss es ganz viele direkte Ausgänge zur Friedrichstrasse gegeben haben.
Süd:

Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

http://geo.hlipp.de/photo/10801
Hätte man hier rauskommen wollen (von der Südseite des Bahnsteiges), hätte man viele Hindernisse überwinden müssen.
Nord:

http://www.berliner-verkehrsseiten.de/u-..._1949-1961.html
1984-1989 war von der Strasse aus kein einziger wahrnehmbar (auch kein Treppenabgang oder ähnliches. Oder war doch noch ein "versteckter"..?
Theo


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#1676

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.07.2014 12:53
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #1673
Noch eine «Perle» der unterirdischen Welten in Berlin
http://www.youtube.com/watch?v=T5Y_WJ0lCL4
Stringer


"Perle" ist sehr passend. Den Beitrag oder Teile davon habe ich bereits im TV gesehen.
Wenn in Berlin jemals noch ein Bunker entdeckt wird, in dem die Glühlampe seit 1945 leuchtet weil Bormann vergessen hat sie abzuschalten, dann wird der Entdecker wohl dieser Kollege sein.

Gruss Wolfgang



Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1677

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.07.2014 13:12
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Mich beschäftigt immer noch die Geschichte, wo man nach der Maueröffnung einen zugeschweissten Raum geöffnet und festgestellt hat, dass das Licht noch brannte (vermutlich seit 1961)....
Theo


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#1678

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.07.2014 15:34
von icke46 | 2.593 Beiträge

Zitat von diefenbaker im Beitrag #1676

Wenn in Berlin jemals noch ein Bunker entdeckt wird, in dem die Glühlampe seit 1945 leuchtet weil Bormann vergessen hat sie abzuschalten, dann wird der Entdecker wohl dieser Kollege sein.

Gruss Wolfgang



Passt zwar nicht so ganz zu dem Thread Gesiterbahnhöfe - aber sollte so ein Bunker entdeckt werden mit brennender Glühbirne, dann muss es sich wohl bei dieser Birne um ein US-amerikanisches Produkt handeln. Schliesslich brennt dort bei der Feuerwehr die am längsten in Betrieb befindliche Glühbirne der Welt - seit 1901 ununterbrochen (abgesehen von einem Austausch der USV im Mai) - die es sogar zu einer eigenen Webcam gebracht hat, siehe http://centennialbulb.org/cam.htm .

Sorry für die kleine Abschweifung, und zurück zum Thema.

Gruss

icke



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#1679

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.07.2014 17:59
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend, Gemeinde,......
Na, das war mir klar- irgendeiner stolpert über die Glühbirne. Auch so eine Urban Legends . Es gibt mehrere Fassungen, nein, nicht für die Lampe, sondern von der Story. Eine davon - sie sind ja wohl alle miteinander verwand, spielt auf dem S-Bahnhof Potsdamer Platz. Hat es sogar in mehrere Bücher geschafft. Kleines Problem daran : Die Bewag - Stromversorgung (Lichtstrom) auf POU wurde Anfang der 60er abgeklemmt. Das Licht auf dem Bahnsteig und solcher, notwendiger Bedarf wurde dann auf "Bahnstromversorgung " umgeklemmt. Grund : Die Grundgebühr der Bewag war viel höher als der Stromverbrauch, da hats die DR geändert. Na ja, für diesen Raum haben sie bestimmt eine Lüsterklemme übrig gehabt. Es soll sich bei diesem Raum übrigens um den Kassenraum der Mitropa gehandelt haben. --Definitiv - der war vermauert, nicht verschweißt. Na ja, alle mit Lachen aufhören !
U-Bahn -Eingänge : Also die vermaureten, geplatteten zu Geisterbahnzeiten. Fünf. Damits einfach wird : Karte. (Q. Signal U.Dittfuhrt)

Die Eingänge auf den Bürgersteigen der Friedrichstraße waren faktisch in den Bürgersteig eindearbeitet, der "Rest" - zu sehen. Etwas "Besonderes" ist der Eingang in der Georgenstraße. Erst , so bis 1962, diente er als Ausgang der Güst, viel Verkehr war ja da noch nicht. Dann wurde er "gedeckelt", aber das Geländer blieb stehen. Und dann stand da ein paar Tage ein "Postzelt" drauf, und kein Schwein kümmerte sich darum. (Postzelt- die üblichen Arbeitszelte vom Posttiefbau) na, und dann war da ein Loch im Deckel. Allerdings - geklappt hats nicht mit dem Ede, er hat -völlig logisch- in Richtung Bahnhof weiter gestemmt. Na ja- Pech oder mangeldes Wissen, wie so oft. Aber die Idee hat ja was gehabt.
73 Hans
Kleine Bemerkung für Theo -Du hast tatsächlich drei mal den gleichen Ausgang erwischt - na gut - auf dem neuesten Foto ist er schon etwas "verschoben. H.


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
zuletzt bearbeitet 27.07.2014 18:02 | nach oben springen

#1680

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 27.07.2014 22:26
von FRITZE (gelöscht)
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Hans , jetzt mal ne andre Stolperfrage ! Hast Du eigentlich mal ne Dampflok im U.Bahn Tunnel gesehen ? Wenn auch nur geschleppt ,oder wäre die dort nicht reingegangen ?
Ich weiß ,hatte heut zu ville Sonne aufer Platte ! Aber das will ich mal wissen !
Gruss FRITZE


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