#1061

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.01.2014 21:24
von PKE | 149 Beiträge

Ich kann diese Fragen nicht beantworten, habe nur eine kleine Gastrolle dort gegeben.


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#1062

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.01.2014 21:34
von PKE | 149 Beiträge

Ich habe aber noch eine andere Frage zum Forum:
Wieso muss ich alle Beiträge woanders her holen.
Ich bekomme sie nur wenn ich SPAMVERDACHT anclicke?


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#1063

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.01.2014 21:50
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Zitat von PKE im Beitrag #1062
Ich habe aber noch eine andere Frage zum Forum:
Wieso muss ich alle Beiträge woanders her holen.
Ich bekomme sie nur wenn ich SPAMVERDACHT anclicke?


..
vielleicht mal den Spamfilter richtig einstellen


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

Seit man begonnen hat, die einfachsten Behauptungen zu beweisen, erweisen sich viele von ihnen als falsch

Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast


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#1064

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.01.2014 22:06
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Es scheint diese Dreierstreifen gegeben zu haben, die waren manchmal unten in der Nord-Süd-S-Bahn auf dem Bahnsteig für Westler (hatten wir schonmal) und einen Offizier, der direkt an der Ein- und Ausgangstür zum Grenzübergang im Bahnhof stand, als vorderster Posten. Sonst sah man eigentlich keine Uniformierten auf den Bahnsteigen der Westseite, außer natürlich mal einen Reichsbahner und außer auf dem separaten Transitbahnsteig (südlichster Hallenbahnsteig).


zuletzt bearbeitet 19.01.2014 22:09 | nach oben springen

#1065

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 09:04
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen,Gemeinde......

Die Fragen resultieren wohl aus dem "Verwechseln" der beteiligten Diensteinheiten auf dem Bahnhof Fri. Also -wer ist wer bzw. wer lief wo rum?
Im Unterschied zu jeder anderen , "normalen" Güst, wo es quasi eben nur den "Güstbereich" und das drumherum gab,war der Bhf.Fri ja recht verschachtelt.Also -"Ostteil" -nur Trapo zuständig, "Westteil": auseinanderklamüsern : Bahnhofsteil: GT-Sik zuständig ; Kontrollbereich : also die eigendliche Güst, Ein-und Ausreise: PKE zuständig ; Zollbereich-also in der Güst-logisch :Zoll.
Nun muß man nur noch die Truppenteile auseinanderhalten. Trapo-blau; Zoll-grau, GT -logisch-GT-Uniform ,und da sie "OffizirsuniformTuch trugen, am besten von dem PKE an den Stiefeln (!) zu unterscheiden. PKE -auch GT-Uniform,aber eben lange Hose ( gemeines Wort dazu"da ist ein Schlipsgrenzer") Da die Truppenteile dort zum Arbeiten waren, kam es logischerweise kaum vor, das man mal auf dem Bahnhof "Spazieren" ging . Irgendwo hab ichs schon mal gesagt-jeder Truppenteil hatte sein Bereich-seine Zuständikeit-da redeten die Anderen nicht rein.
Es war also selten ein PKEer auf dem Bahnsteig D zusehen,und die Dreierstreife der GT -ein Uffz. und zwei Mann lief keine Streife im Güst-bereich.
Trapo hatte im Westteil keine ständige Streife.
Soweit das Prinzip -Ausnahmen nur bei "Bedarf"-also wenn was los war.Dann wurden eben nach Bedarf.... z.B. Trapo zu "Eisenbahnsachen" hinzugezogen.
Und -wie wurde das PKE kontrolliert ? Na, ein wenig mußte ich da an "Wer kontrolliert der Kontrolleur" denken. Es gibt im Net, und auch schon mal hier eingestellt,einen Lehrfilm "Passkontrolle" .Der schildert den Dienststandartablauf PKE von der Einweisung an. Mal ansehen.
Übrigens - Die jeweiligen Schichten der Truppenteile waren ja nicht riesig -man kannte sich also -meist schon ewig - Kontrolle ?
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
hardi24a, Holtenauer und PKE haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1066

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 10:54
von Holtenauer | 1.158 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1065
Morgen,Gemeinde......

Die Fragen resultieren wohl aus dem "Verwechseln" der beteiligten Diensteinheiten auf dem Bahnhof Fri. Also -wer ist wer bzw. wer lief wo rum?
Im Unterschied zu jeder anderen , "normalen" Güst, wo es quasi eben nur den "Güstbereich" und das drumherum gab,war der Bhf.Fri ja recht verschachtelt.Also -"Ostteil" -nur Trapo zuständig, "Westteil": auseinanderklamüsern : Bahnhofsteil: GT-Sik zuständig ; Kontrollbereich : also die eigendliche Güst, Ein-und Ausreise: PKE zuständig ; Zollbereich-also in der Güst-logisch :Zoll.
Nun muß man nur noch die Truppenteile auseinanderhalten. Trapo-blau; Zoll-grau, GT -logisch-GT-Uniform ,und da sie "OffizirsuniformTuch trugen, am besten von dem PKE an den Stiefeln (!) zu unterscheiden. PKE -auch GT-Uniform,aber eben lange Hose ( gemeines Wort dazu"da ist ein Schlipsgrenzer") Da die Truppenteile dort zum Arbeiten waren, kam es logischerweise kaum vor, das man mal auf dem Bahnhof "Spazieren" ging . Irgendwo hab ichs schon mal gesagt-jeder Truppenteil hatte sein Bereich-seine Zuständikeit-da redeten die Anderen nicht rein.
Es war also selten ein PKEer auf dem Bahnsteig D zusehen,und die Dreierstreife der GT -ein Uffz. und zwei Mann lief keine Streife im Güst-bereich.
Trapo hatte im Westteil keine ständige Streife.
Soweit das Prinzip -Ausnahmen nur bei "Bedarf"-also wenn was los war.Dann wurden eben nach Bedarf.... z.B. Trapo zu "Eisenbahnsachen" hinzugezogen.
Und -wie wurde das PKE kontrolliert ? Na, ein wenig mußte ich da an "Wer kontrolliert der Kontrolleur" denken. Es gibt im Net, und auch schon mal hier eingestellt,einen Lehrfilm "Passkontrolle" .Der schildert den Dienststandartablauf PKE von der Einweisung an. Mal ansehen.
Übrigens - Die jeweiligen Schichten der Truppenteile waren ja nicht riesig -man kannte sich also -meist schon ewig - Kontrolle ?73 Hans



..... es wurde also nicht sooft getauscht wie an der Grenze?


Gruß
Thomas
Zerstörer Lütjens - D185

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#1067

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 11:00
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen,.......
Bei der GT-Sik schon ,das waren ja GWDer,Uffz.auf Zeit und so. Der "Rest" - also PKE,Zoll,Trapo-eigendlich logisch -Beruf . Und die meisten waren auch langfristig im Bereich, man kannte sich natürlich, schließlich hat man zusammen gearbeitet. Also : Normaler Durchlauf sozusagen.
Ich selbst war von 73 bis 90 dort -und ich war nicht der "Tagekönig" .
73 Hans


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#1068

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 11:21
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1065
Morgen,Gemeinde......

Die Fragen resultieren wohl aus dem "Verwechseln" der beteiligten Diensteinheiten auf dem Bahnhof Fri. Also -wer ist wer bzw. wer lief wo rum?
Im Unterschied zu jeder anderen , "normalen" Güst, wo es quasi eben nur den "Güstbereich" und das drumherum gab,war der Bhf.Fri ja recht verschachtelt.Also -"Ostteil" -nur Trapo zuständig, "Westteil": auseinanderklamüsern : Bahnhofsteil: GT-Sik zuständig ; Kontrollbereich : also die eigendliche Güst, Ein-und Ausreise: PKE zuständig ; Zollbereich-also in der Güst-logisch :Zoll.
Nun muß man nur noch die Truppenteile auseinanderhalten. Trapo-blau; Zoll-grau, GT -logisch-GT-Uniform ,und da sie "OffizirsuniformTuch trugen, am besten von dem PKE an den Stiefeln (!) zu unterscheiden. PKE -auch GT-Uniform,aber eben lange Hose ( gemeines Wort dazu"da ist ein Schlipsgrenzer") Da die Truppenteile dort zum Arbeiten waren, kam es logischerweise kaum vor, das man mal auf dem Bahnhof "Spazieren" ging . Irgendwo hab ichs schon mal gesagt-jeder Truppenteil hatte sein Bereich-seine Zuständikeit-da redeten die Anderen nicht rein.
Es war also selten ein PKEer auf dem Bahnsteig D zusehen,und die Dreierstreife der GT -ein Uffz. und zwei Mann lief keine Streife im Güst-bereich.
Trapo hatte im Westteil keine ständige Streife.
Soweit das Prinzip -Ausnahmen nur bei "Bedarf"-also wenn was los war.Dann wurden eben nach Bedarf.... z.B. Trapo zu "Eisenbahnsachen" hinzugezogen.
Und -wie wurde das PKE kontrolliert ? Na, ein wenig mußte ich da an "Wer kontrolliert der Kontrolleur" denken. Es gibt im Net, und auch schon mal hier eingestellt,einen Lehrfilm "Passkontrolle" .Der schildert den Dienststandartablauf PKE von der Einweisung an. Mal ansehen.
Übrigens - Die jeweiligen Schichten der Truppenteile waren ja nicht riesig -man kannte sich also -meist schon ewig - Kontrolle ?
73 Hans



Güst-Friedrichstrasse war ja nicht nur die grösste sondern auch komplizierteste Grenzübergangsstelle Berlins.
Sie war für alle Personenkategorien zugelassen.Das Gelände des Bahnhofs wurde intensiv für geheimdienstliche Kontakte von und nach Westberlin genutzt.Die schwer überschaubare bauliche Gestaltung des Bahnhofs erleichterte diese Handlungen
Aus diesem Grund z.b. waren in den U-Bahnen auch Observationskräfte einiger LfV(z.b. Kiel) aktiv um solche Kontakte/Treffs aufzuklären.
Ein schwieriges Unterfangen,wenn man von ca.25.000. Einreisen in die DDR täglich ausgeht.
Frage:
Inwieweit war es den handelnden Personen,PKE,GT,Trapo,Zoll etc. bekannt,dass sie teilweise unter Beobachtung westlicher Geheimdienste stehen?Gab es Belehrungen,Hinweise,Schulungen zu dieser Thematik?
Sind solche Observationen auffällig geworden?

seaman.


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zuletzt bearbeitet 20.01.2014 11:23 | nach oben springen

#1069

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 11:41
von Hans | 2.166 Beiträge

Die Frage ist gut! Morgen, Gemeinde anbei....
Nur aus meinem eigenen Blickwinkel -also aus Trapo-sicht heraus :
Es war wohl jeden Streifer bekannt, das z.B. die Zollfahndung WB in Zivil ab und zu auf dem Bahnhof war. Einige waren da schon fast "pers.Bekannt".
Mehr oder weniger logisch, der Polizist steht zwar rum, aber meist bekommt er seine Umgebung ganz gut mit, und da ist es für einen, der nur "Ziellos Rumsteht" recht schwirig, sich dem "Bemerken" zu entziehen. "Amtliche" Auffassung dazu war übrigens -solange die nur "Reisende" sind , laßt sie.
Der Rest der Frage - schwierig da konkret zu werden. Natürlich bemerkte man ab und zu , das die Observationsgruppe an irgendeinen, irgendetwas dran hing. Logischerweise hat man denen nicht die Arbeit erschwert- also hat man sich rausgehalten.
Konkrete Belehrung :Bei Trapos nicht. -Ab und zu mal einen Takt. Hinweis-da ist was -wegkucken oder eben -sofort einschreiten-Hilfe schreien usw. Meist mit Personenfahndung im Zusammenhang. Aber das waren so die Fälle, wo das Kind wohl sowieso schon im Brunnen lag.
73 Hans


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#1070

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 11:48
von Lutze | 8.034 Beiträge

Friedrichstraße,die Betonmauer zum anderen Bahnsteig
ist mir noch in Erinnerung,wie wurde dieser Bahnsteig
gesichert?,standen dort auch Grenzsoldaten mit Maschinenpistolen?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#1071

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 12:04
von Hans | 2.166 Beiträge

Na, Lutze, Die Wand war tatsächlich nicht aus Beton. Bis Anfang der 80er war da eine etwas über S-Bahn-höhe große Wand aus Drahtgitterglas-weiß der Deibel, wie das Zeug richtig heißt, und im Zuge der Bahnhofssanierung wurde dann eine,fast raumhohe Blechwand hingestellt. Irgendwo am Anfang sind Bilder davon.
Die vielen Grenzer mit Maschinenpistolen kommen nur im Film vor, die einzigen Posten mit Mpi standen auf dem Quergang über den Bahnsteigen A+B.
Der Rest- die Dreierstreifen (wohl zwei ?) und die beiden Standposten (Einreise in der Halle-Tür und Georgenstraße.Einreise ende) trugen Pistole.Gegen 88 könnte noch ein Endposten Bahnsteige dazugekommen sein -das Häuschen am Bahnsteigende Höhe Stellwerk FriO -bin mir aber nicht so sicher,weil Häuschen und östliche Brücke waren nie gleichzeitig besetzt. Jetzt fehlt nur noch ein Pastenpaar, das am westlichen Bahnsteigende C-also der O.-S-Bahnsteig. Auch in nem Häuschen, aber eigendlich -wenn man normal rumlief, kaum zu sehen . Auch mit Mpi.Das wars an Posten.Es ist also Niemand mit Mpi auf dem Bahnhof rumgetrampelt.
73 Hans


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#1072

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 12:11
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1071
Na, Lutze, Die Wand war tatsächlich nicht aus Beton. Bis Anfang der 80er war da eine etwas über S-Bahn-höhe große Wand aus Drahtgitterglas-weiß der Deibel, wie das Zeug richtig heißt, und im Zuge der Bahnhofssanierung wurde dann eine,fast raumhohe Blechwand hingestellt. Irgendwo am Anfang sind Bilder davon.
Die vielen Grenzer mit Maschinenpistolen kommen nur im Film vor, die einzigen Posten mit Mpi standen auf dem Quergang über den Bahnsteigen A+B.
Der Rest- die Dreierstreifen (wohl zwei ?) und die beiden Standposten (Einreise in der Halle-Tür und Georgenstraße.Einreise ende) trugen Pistole.Gegen 88 könnte noch ein Endposten Bahnsteige dazugekommen sein -das Häuschen am Bahnsteigende Höhe Stellwerk FriO -bin mir aber nicht so sicher,weil Häuschen und östliche Brücke waren nie gleichzeitig besetzt. Jetzt fehlt nur noch ein Pastenpaar, das am westlichen Bahnsteigende C-also der O.-S-Bahnsteig. Auch in nem Häuschen, aber eigendlich -wenn man normal rumlief, kaum zu sehen . Auch mit Mpi.Das wars an Posten.Es ist also Niemand mit Mpi auf dem Bahnhof rumgetrampelt.
73 Hans

ich meinte nicht auf dem Bahnhof,
sondern darüber
Lutze


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#1073

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 12:13
von Hans | 2.166 Beiträge

Ach so . Einfach Nein.
73 Hans


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#1074

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 12:53
von icke46 | 2.593 Beiträge

Ich denke mal, Lutze meinte die Jungs, die oben an der Stirnseite des Bahnhofs ihren Laufsteg hatten. Die sind mir aber eigentlich nur dann aufgefallen, wenn ich mit dem Transitzug von Friedrichstraße Richtung Hannover fuhr bzw. umgekehrt dort ankam.

Die Sache mit der Mauer zwischen den Bahnsteigen hatte Lutze vor ein paar hundert Beiträgen schon mal gebracht - und an der Antwort hat sich nichts geändert. Ich bin gespannt, wann die Frage noch mal kommt.

Gruss

icke



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#1075

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 16:30
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von icke46 im Beitrag #1074
Ich denke mal, Lutze meinte die Jungs, die oben an der Stirnseite des Bahnhofs ihren Laufsteg hatten. Die sind mir aber eigentlich nur dann aufgefallen, wenn ich mit dem Transitzug von Friedrichstraße Richtung Hannover fuhr bzw. umgekehrt dort ankam.

Die Sache mit der Mauer zwischen den Bahnsteigen hatte Lutze vor ein paar hundert Beiträgen schon mal gebracht - und an der Antwort hat sich nichts geändert. Ich bin gespannt, wann die Frage noch mal kommt.

Gruss

icke


der eine sagt nein,der andere sagt ja,
was denn nun?
Lutze


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#1076

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 16:41
von Vogtländer (gelöscht)
avatar

Nachwievor Blechwand inne 80-er,davor Milchglaswand mit Drahtgeflecht.Bewachung wie von Hans beschrieben.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1077

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 20.01.2014 16:42
von Icke | 95 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #1068
Zitat von Hans im Beitrag #1065
Morgen,Gemeinde......

Die Fragen resultieren wohl aus dem "Verwechseln" der beteiligten Diensteinheiten auf dem Bahnhof Fri. Also -wer ist wer bzw. wer lief wo rum?
Im Unterschied zu jeder anderen , "normalen" Güst, wo es quasi eben nur den "Güstbereich" und das drumherum gab,war der Bhf.Fri ja recht verschachtelt.Also -"Ostteil" -nur Trapo zuständig, "Westteil": auseinanderklamüsern : Bahnhofsteil: GT-Sik zuständig ; Kontrollbereich : also die eigendliche Güst, Ein-und Ausreise: PKE zuständig ; Zollbereich-also in der Güst-logisch :Zoll.
Nun muß man nur noch die Truppenteile auseinanderhalten. Trapo-blau; Zoll-grau, GT -logisch-GT-Uniform ,und da sie "OffizirsuniformTuch trugen, am besten von dem PKE an den Stiefeln (!) zu unterscheiden. PKE -auch GT-Uniform,aber eben lange Hose ( gemeines Wort dazu"da ist ein Schlipsgrenzer") Da die Truppenteile dort zum Arbeiten waren, kam es logischerweise kaum vor, das man mal auf dem Bahnhof "Spazieren" ging . Irgendwo hab ichs schon mal gesagt-jeder Truppenteil hatte sein Bereich-seine Zuständikeit-da redeten die Anderen nicht rein.
Es war also selten ein PKEer auf dem Bahnsteig D zusehen,und die Dreierstreife der GT -ein Uffz. und zwei Mann lief keine Streife im Güst-bereich.
Trapo hatte im Westteil keine ständige Streife.
Soweit das Prinzip -Ausnahmen nur bei "Bedarf"-also wenn was los war.Dann wurden eben nach Bedarf.... z.B. Trapo zu "Eisenbahnsachen" hinzugezogen.
Und -wie wurde das PKE kontrolliert ? Na, ein wenig mußte ich da an "Wer kontrolliert der Kontrolleur" denken. Es gibt im Net, und auch schon mal hier eingestellt,einen Lehrfilm "Passkontrolle" .Der schildert den Dienststandartablauf PKE von der Einweisung an. Mal ansehen.
Übrigens - Die jeweiligen Schichten der Truppenteile waren ja nicht riesig -man kannte sich also -meist schon ewig - Kontrolle ?
73 Hans



Güst-Friedrichstrasse war ja nicht nur die grösste sondern auch komplizierteste Grenzübergangsstelle Berlins.
Sie war für alle Personenkategorien zugelassen.Das Gelände des Bahnhofs wurde intensiv für geheimdienstliche Kontakte von und nach Westberlin genutzt.Die schwer überschaubare bauliche Gestaltung des Bahnhofs erleichterte diese Handlungen
Aus diesem Grund z.b. waren in den U-Bahnen auch Observationskräfte einiger LfV(z.b. Kiel) aktiv um solche Kontakte/Treffs aufzuklären.
Ein schwieriges Unterfangen,wenn man von ca.25.000. Einreisen in die DDR täglich ausgeht.
Frage:
Inwieweit war es den handelnden Personen,PKE,GT,Trapo,Zoll etc. bekannt,dass sie teilweise unter Beobachtung westlicher Geheimdienste stehen?Gab es Belehrungen,Hinweise,Schulungen zu dieser Thematik?
Sind solche Observationen auffällig geworden?

seaman.




Das kann ich für die GT ausschließen da gab es nur die üblichen Ermahnungen zur Wachsamkeit. Ich war aber im GWD für höhere Dienstgrade kann ich das also nicht ausschließen. Mir sind aber wohl die Großeinkäufer aus WB aufgefallen die mussten im Shop nicht mal anstehen die haben die vollen Koffer gleich aus der Tür gereicht bekommen.


diefenbaker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1078

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 21.01.2014 14:48
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde,

es gab ja am Bahnhof Friedrichstraße (Stadtbahn) zwei Stellwerke, Frio (Ost) und Friw (West). (Bitte nicht vom Namen irritieren lassen, b e i d e lagen noch in Ostberlin. Dabei lag das Stellwerk Friw schon westlich des Bahnhofs. Außerdem habe ich einmal gelesen, dass es dort auch die Dispatcherleitung S-Bahn West gegeben haben soll. Lagen die schon hinter dem Zaun der S-Bahn von Ostberlin (ist auf meinen Fotos nicht richtig zu sehen)? Auf alle Fälle aber außerhalb der Bahnhofshalle.

Wie kamen die Leute dorthin zum Dienst? Gab es dort auch einen Posten im Stellwerk? Hätte man von dort auch theoretisch auf einen Zug aufspringen können. Ist schon klar, die Grenze mit den letzten Grenzposten kamen ja viel weiter westlich.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#1079

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 21.01.2014 15:27
von Hans | 2.166 Beiträge

Malzeit , Gemeinde.......
Der Bahnhof Friedrichstraße hatte auf der Stadtbahn -also "Oben" , zwei Stellwerke, FriO und FriW. Die Namensgebung Ost und West ergiebt sich aus der geografischen Lage der Stellwerke zum Bahnhof. War bei der DR schon immer so gehandhabt worden, der Letzte Buchstabe bei Stellwerksbezeichnungen ist häufig die Himmelsrichtung.Beide Stellwerke bedienten sowohl die s-Bahn wie auch die Fernbahngleise.Neben dem Stellwerk FriW befand sich ein kleiner "Anbau" -in diesem befand sich die Dispatcherzentrale West. Dort wurde also der Zuglauf der S-Bahn -Westnetz koordiniert.Nicht an einen Riesenraum denken, das haben zwei Eisenbahner pro Schicht gemacht. (Q: History-vision ; Ausschnitt von P.Neu)
Beide Stellwerke sind ja schon eine Weile den Weg aller Technik gegangen, aber FriW kann man noch im Netz betrachten.Einfach mal "Gurgeln."
Wie dahinkommen? Es gab einen Dienstweg vom Bstg.A aus. (Dienstweg ist eine Eisenbahneinrichtung !) Einen Posten gab es da nicht.
Und Theoretisch auf einen Zug aufspringen können ? Warum aufspringen ? Die Eisenbahner kamen vom Westteil des Bahnhofes -dort war die Variante "Einsteigen in die S-Bahn wohl bequemer. Ironie aus . Sicher , Flucht mit dem Paris-Moskau Express geistert da wohl immer im Hinterkopf rum. Aber mal bedenken : Wie sahen die damaligen Wagen aus ? Treppen weit runter vor den Türen! Da ging das-aber auch nicht immer.Bei etwas moderneren Wagentypen oder einer S-Bahn - von "Schotterhöhe" aus ? Viel Spass. Also -Theorie -nur.
Es gibt noch so eine Story im Net, das genau das bei einer S-Bahn gemacht wurde- na -nur im Net -sonst nirgens. Ich glaub die Story übrigens nicht.


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der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1080

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 21.01.2014 15:39
von Lutze | 8.034 Beiträge

wie lange fuhr der Paris,oderMoskau-Paris-Express?,
wieviele Fluchten sind mit diesem Express bekannt?
Lutze


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