#1021

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 11:19
von Zaunkönig | 624 Beiträge

Ne Hans, von da unten sind nur noch 2 weitere Fotos und die ohne Personen. Tut mir leid, aber mit Dir persönlich kann ich nicht dienen.
Peter, der Zaunkönig


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#1022

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 11:32
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit, Gemeinde, wie Pastor Holm immer sagte…..
Schon mal jemanden Aufgefallen, dass es zwischen den „normalen“ Bahnhöfen der Geisterlinien-also denen von der Trapo- sry an alle AGT- und den Grenzbahnhöfen Unterschiede gab? Ja klar-die Grenzer saßen im Postenstand am der Grenze abgewandten Ende des Bahnhofes-na meistens- und sonst?
Also mal ein paar Bemerkungen dazu, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, logischerweise kenn ich die Bahnhöfe der GT nicht so gut wie die der Trapo.
Beispiel : Die Festung - U-Bahnhof Bernauer Straße- der wohl am „schärften gesicherte „ Geisterbahnhof. Ne, keine Polemik-natürlich etwas übertrieben formuliert- aber ein wenig Wahrheit ist schon dran.
Be war von seiner Lage her wohl der „Kummerbahnhof“ der GT . Fast unmittelbar am Strich, der letzte Ausgang faktisch genau vor der Mauer. Daher wohl auch der „bevorzugte Einbau“ der Technik.
Plan dazu: Eine Karte der BVB-verwendet durch die GT, und von mir mit „Nachzeichnungen und Erläuterungen“ versehen- ein wenig. Hoffentlich kann man was erkennen.

Der wesentliche Unterschied sind die Lichtschranken-und wo sie eingebaut waren.Also -Quer zum Gleis. Das sind die oft erwähnten „Personenempfindlichen“ Lichtschrankenanlagen. Nach einigen Darstellungen „infrarot“ –wärme-empfindlich und was noch alles. Schön spekuliert- aber man sollte sich doch mal überlegen-welche Wärme strahlt ein Mensch ab –so 33 bis 38 Grad im Allgemeinen. Und eine U-Bahn? ist die kalt?
Also es wurde anders gemacht. Die Schranken waren in unterschiedlichen Höhen angebracht, und seitlich voneinander versetzt. Also –Menschenhöhe ungleich U-Bahn-Höhe und Menschen -Geschwindigkeit ungleich U-Bahn –Tempo. Außerdem war an den Schienen noch ein einfacher Kontakt angebracht, den die U-Bahn betätigte. Der Mensch nicht.
Auf der Zeichnung sind keine Trittbretter vermerkt-die wurden abgebaut.
Dann sind noch die schon erwähnten Rollgitter zu sehen. Der „Rest „ wie schon mehrfach beschrieben. Also Vermauern und so.
Warum diese Lichtschranke nun gerade auf Be – und an diesen Stellen –lag auch an der Lage von Be , auf allen anderen Bahnhöfen war ja bis zum Strich noch Platz- bei einem Durchbruch hatte man also die realistische Chance den Ede abzufangen –hat auch ein paar Mal geklappt , auf Be –eben Keine Chance.
Ich hoff mal –verständlich ausgedrückt.
73 Hans
Und -zu Peter-Macht nischt, ich weiß doch, wie ich aussehe. Aber ein blöder Zufall ist es schon. Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#1023

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 11:49
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Tag,

diese Postkarte aus den 1960er Jahren stak in einem Bildband über die DDR. Man kann auf den Bahnsteig A des Bahnhofes Friedrichstrasse sehen. Der Tränenpalast existiert schon.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1024

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 12:09
von Hans | 2.166 Beiträge

Mahlzeit - Danke. Die Postkarte kannte ich doch noch gar nicht. Geschätztes Aufnahmejahr ist ca. 1966 . (Die Lampen! und die Diensteinreise ist noch nicht da) . Wenns interresiert : Mal ein wenig näher ran -und ein wenig eher:
Quelle : Bundesarchiv.
Ah -mist , das ist von der anderen Seite! Zeigt also die Südseite , deins die Nordseite.
Aber es ist eben die gleiche Stelle.-Vor Mauerbau!
73 Hans


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#1025

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 12:17
von Hans | 2.166 Beiträge

Und die Gleiche Ansicht-im Winter - und ne korrektur der Jahreszahl-Deiner Ansichtskarte1964-65 - weil -die Reklame an der Brücke ist ja noch nicht da.


Bitte : 73 Hans
Au: Quelle Bundesarchiv.


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#1026

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 12:26
von Lutze | 8.039 Beiträge

eine Frage hab ich zum Berliner Ostbahnhof,
ist kein Geisterbahnhof,vieleicht doch?,
sollte das nicht der Berliner Hauptbahnhof werden?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#1027

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 12:34
von icke46 | 2.593 Beiträge

Das mit dem Ostbahnhof hatten wir irgendwo schon mal.

Ist kein Geisterbahnhof, aber einer mit wechselnden Namen.

Aus wikipedia:

1842 bis 1881 Frankfurter Bahnhof,
1881 bis 1950 Schlesischer Bahnhof,
1950 bis 1987 Ostbahnhof,
1987 bis 1998 Hauptbahnhof,
seit 1998 Ostbahnhof.

Gruss

icke



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#1028

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 12:36
von Hans | 2.166 Beiträge

zu Lutze:Das ist nur eine Folge der in Berlin leider so beliebten "Umbenennerei" . Ne Osb war immer auf und im Betrieb. Was nun der wahre Hauptbahnhof berlins ist - einer heißt ja so - ist seht stark Ansichtssache.
Rekordhalter der Umbenennerei ist wohl der U-Bahnhof Frankfurter Tor -ä-heißt der gerademal wieder so? Der hat die Namen schneller gewechselt als Hotte Hü sein Hemd. (Namensliste bemerkt und gespart! )
73 Hans


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#1029

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 12:39
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1022

Beispiel : Die Festung - U-Bahnhof Bernauer Straße- der wohl am „schärften gesicherte „ Geisterbahnhof.
...
Warum diese Lichtschranke nun gerade auf Be – und an diesen Stellen –lag auch an der Lage von Be , auf allen anderen Bahnhöfen war ja bis zum Strich noch Platz- bei einem Durchbruch hatte man also die realistische Chance den Ede abzufangen –hat auch ein paar Mal geklappt , auf Be –eben Keine Chance.






Ein Foto von flickr das die Nähe des U-Bahn Ausgangs Bernauer Straße zum Grenzstrich gut darstellt.

Die DDR wollte die Grenze doch allgemein eher als Normalität verkaufen, warum wurden dann nicht solche deutlichen Hinweise auf unnormale Verhältnisse wir die U-Bahn Zeichen an den Geisterbahnhöfen entfernt?

Gruss Wolfgang



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#1030

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 12:49
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Da streiten sich die Götter - aber das Schild wurde so 65 entfernt:
Q: Ausstell. Bernauer Str.
Übrigens - die U-Bahn-Schilder wurden keineswegs sofort abgebaut, daswar -entgültig- erst so 68 der Fall- wenn meine Bildsortirerei das richtige Datum zeigt. Steht als Fotodatum auf 2 Bildern.
Ach so - ja-die letzte Stufe der Treppe -da steht die Mauer drauf. Der Eingang war übrigens schon lange vor 61 zu , etwa 56.-und wurdedann 90-der erste eingang zur C-Linie, hatte aber keine "Güst" im Inneren -sondern "Kontrollos"-vom Westen aus zu betreten.
73 Hans


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#1031

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 12:55
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1024
Mahlzeit - Danke. Die Postkarte kannte ich doch noch gar nicht. Geschätztes Aufnahmejahr ist ca. 1966 . (Die Lampen! und die Diensteinreise ist noch nicht da) . Wenns interresiert : Mal ein wenig näher ran -und ein wenig eher:
Quelle : Bundesarchiv.
Ah -mist , das ist von der anderen Seite! Zeigt also die Südseite , deins die Nordseite.
Aber es ist eben die gleiche Stelle.-Vor Mauerbau!
73 Hans


Diensteinreise ? War das die verborgene Tür, durch welche Stiller entwichen ist ?
Stringer49


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#1032

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 13:03
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi...
Nein . Auf der Postkarte ist ne Baumgruppe zu sehen. Dort ist ein Zugang zur U-Bahn/Nord-Süd .S-Bahn. Da kam dann 1966/67 eine Art vergrößerte Bushaltestelle hin , Name Diensteingang - war für Eisenbahner , Dienstreisende usw. gedacht . Sicher auch mal als Schleuse. Zu Stillers Zeit sah die Stelle schon ganz anders aus. #270 291
Wenn die Beschreibung Stillers stimmt -in seinem zweiten Buch -sehr Detaireich! dann ist er über den Diensteingang in der Georgenstraße raus. Irgendwo weit oben ist die Stelle als Bild und ein paar Bemerkungen dazu.Übrigens -offiziell stand an dem Diensteingang Traporevier. War auch da.( Noch ein Tip-Buch -Bahnhof der Tränen von p.Springer. -aber erst den Treath dazu -hier-lesen)
73 Hans


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zuletzt bearbeitet 18.01.2014 13:54 | nach oben springen

#1033

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 20:22
von Stringer49 | 700 Beiträge

Leider haben die Umwälzarbeiten in der Sammlung noch zu keinem Ergebnis geführt. Ich verliere die Hoffnung nicht, dass mein Bekannter die Karte der Berliner S-Bahn / U-Bahn des Verlages bei uns noch findet.

Als Reparation, hier sind einige Kopien aus Dienstdokumenten der Reichsbahn mit einem « Phantomzug » ( für Zivilisten ) und über die Strecke von Magdeburg durch Westberlin. Es ist eigenartig : Die Strecke führt nach Guben, damals Wilhelm-Pieck-Stadt :



Das ist die Karte (nicht eben sehr geographisch korrekt ) aus dem letzten Dokument :


Stringer49


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zuletzt bearbeitet 18.01.2014 20:23 | nach oben springen

#1034

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 21:37
von eisenringtheo | 9.182 Beiträge

Das zweite Dokument enthält keine Phantomzüge, sondern die Langsamfahrstellen, insbesondere für die internationalen Züge von Ost nach West via WB. Dass die Strecke nach Guben auch noch drauf ist, hat damit zu tun, dass die Druckkosten nicht zu hoch werden. Das erste Dokument enthält einen sogenannten Dienstpendel. Der Kurzaufenthalt für Dienstpendelzüge an der Güst waren schon seit September 1961 obligatorisch, weil damals einer versehentlich von der DGP beschossen wurde.
http://www.ddr-im-blick.de/
http://www.ddr-im-blick.de/Hubert_Co%7CB...toc_sheet.html?
Theo


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.01.2014 21:42 | nach oben springen

#1035

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 22:01
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #1034
Das zweite Dokument enthält keine Phantomzüge, sondern die Langsamfahrstellen, insbesondere für die internationalen Züge von Ost nach West via WB.


Ich gebe zu dass ich ein Problem mit dem Pluriel hatte. Sorry.

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #1034
Dass die Strecke nach Guben auch noch drauf ist, hat damit zu tun, dass die Druckkosten nicht zu hoch werden.


Interessant, Druckkosten haben also eine grosse Rolle in dem DDR-Wirtschaftssystem gespielt. Ich habe gedacht, dass es eher ein Problem mit der Verfügbarkeit von Papier gab. Es wurden Zeitschriften, ähnlich wie im Krieg, auf einen Rhythmus von zwei Monaten fixiert (statt monatlich) oder auch ganz eingestellt.

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #1034
Der Kurzaufenthalt für Dienstpendelzüge an der Güst waren schon seit September 1961 obligatorisch, weil damals einer versehentlich von der DGP beschossen wurde.

Die genannte Quelle der BSTU nennt nur die Grenzstrecke bei Albrechtshof. Die Anweisung betriff diese Strecke. Diese wurde später nach einer Flucht unterbrochen.

Aber wurden die Leute in diesem Zug in Griebnitzsee nicht kontrolliert ? Die Kontrolle wäre der Sinn des Aufenthaltes.
Stringer49



Stringer49


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#1036

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 18.01.2014 22:42
von eisenringtheo | 9.182 Beiträge

Paper rechne ich auch zu den Druckkosten. Wegen der Kontollen: Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden sie perfektioniert.
Theo


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#1037

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.01.2014 10:07
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde.....
Nur zur Verständlichkeit : Das eingestellte Dienstfahrplanheft (Buchfahrplan) ist sozusagen "Das Kursbuch für den Eisenbahner" ,darin werden , im Unterschied zum "normalen " Kursbuch, alle Züge aufgelistet. Endweder nach Zugart, oder nach Strecke usw. Es gibt also auch eins für Güterzüge usw.
Gültikeit immer entsprechend dem "Fahrplanhalbjahr" --Sommer-Winter-Fahrplan. Für den Nichteisenbahner erscheint die in Buchfahrplänen immer aufgeführte "Komplette Strecke -nach strecken-Nr. sortiert, öfters etwas verwirrend, aber man muß eben davon ausgehen -das ist aus rein praktischen Erwägungen so.
Dienstpendel : das sind keine Züge für den normalen Reiseverkehr, sondern sie bringen eben Eisenbahner zum Dienst -geht manchmal nicht anders.Außerden werden mit diesen auch "Dienststücke" -also aller möglicher Eisenbahnkram und was eben sonst noch so im Interesse der jeweiligen Bahngesellschaft liegt-bis zum Ersatzteil und so,befördert.
Die La (sprich "ELL-a") der wichtigste Hinweis für den Lokführer usw. über Änderungen,Einschränkungen, Bauarbeiten auf der jeweiligen Strecke.Kam alle Woche -manchmal zwei- neu raus. Wenn zwischendurch eine Änderung war-kann ja passieren- wurde diese Handschriftlich eingetragen. Enthält immer nur die jeweiligen zu fahrenden Strecken hier 100 a 100b -sie sind beide drauf , weil offensichtlich die Loks des betreffenden Bw eben diese Strecken zu befahren hatten -dafür gibts übrigens auch einen Fahrplan-Lokumlaufplan.
73 Hans


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Stringer49 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.01.2014 10:14 | nach oben springen

#1038

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.01.2014 10:49
von Hans | 2.166 Beiträge

Frage an Stringer:
Die genannte Quelle der BSTU nennt nur die Grenzstrecke bei Albrechtshof. Die Anweisung betriff diese Strecke. Diese wurde später nach einer Flucht unterbrochen.

Aber wurden die Leute in diesem Zug in Griebnitzsee nicht kontrolliert ? Die Kontrolle wäre der Sinn des Aufenthaltes.

Meinst Du (-ich bekomm den Link im Moment nicht richtig auf-) in Bezug auf Albrechtshof Diesen Durchbruch mit einem Dampf-Zug?
05.Dezember 1961? Q: Pol.-Bericht (Monatl.Übersicht f.d.Pol.Präs)
73 Hans


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#1039

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.01.2014 10:52
von Stringer49 | 700 Beiträge

Hello,

Ich nehme an, dass diese «Dienst-Kursbücher« öffentlich nicht verfügbar waren. Das ist auch heute noch so, obzwar die Eisenbahnverwaltungen es akzeptieren, dass solche Stücke ausserhalb zirkulieren. In der Zeit der DDR, war es gewiss ein wenig gefährlich mit solchen Materialien an der Grenze aufzufallen.

Mich interessiert aber die kurze Haltzeit ein Gribenitzsee. Hat das ausgereicht um alle Eisenbahner zu kontrollieren ? ( Pass-Kontrolle, Taschen-Kontrolle, Geld zählen usw. ) ?

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#1040

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 19.01.2014 10:57
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #1038
Frage an Stringer:
Die genannte Quelle der BSTU nennt nur die Grenzstrecke bei Albrechtshof. Die Anweisung betriff diese Strecke. Diese wurde später nach einer Flucht unterbrochen.

Aber wurden die Leute in diesem Zug in Griebnitzsee nicht kontrolliert ? Die Kontrolle wäre der Sinn des Aufenthaltes.

Meinst Du (-ich bekomm den Link im Moment nicht richtig auf-) in Bezug auf Albrechtshof Diesen Durchbruch mit einem Dampf-Zug?
05.Dezember 1961? Q: Pol.-Bericht (Monatl.Übersicht f.d.Pol.Präs)
73 Hans


Ja, es gibt dazu einen Film ( Rekonstruktion ). Dieser Film atmet den « Zeitgeist ». Ich habe den Hintergrund durch die verschiedene Bücher erfahren (ich glaube auch durch Broschüren des Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen - aber da bin ich im Augenblick nicht sicher; die ganzen Copien und Notizen füllen jetzt ein grosses Regal, von den Büchern und Heften sollte ich nicht sprechen...)

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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