#841

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 13.01.2014 21:37
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Zur Funktionsweise der Flächensperre:

http://www.briefmarken-bilder.de/brd-bri...huh-nagel-brett
(Richtig gesehen: Deutsche Bundespost, nicht Deutsche Post der DDR!)
Theo


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#842

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 13.01.2014 21:40
von Vogtländer (gelöscht)
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Zu Bild in #834:
Nu stelle man sich einen Ernstfall vor,wo die Fahrgäste aus dem Tunnel rausgeführt werden.Übers Gleisbett.Wär nicht so gut dann mit dem Rasen im Gleisbett,oder?Genauso fürn Streckenläufer.
Anders verhält es sich meines Erachtens nach nacht Betriebsschluß.Macht dann schon Sinn!


zuletzt bearbeitet 13.01.2014 21:43 | nach oben springen

#843

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 13.01.2014 21:54
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #842
Zu Bild in #834:
Nu stelle man sich einen Ernstfall vor,wo die Fahrgäste aus dem Tunnel rausgeführt werden.Übers Gleisbett.Wär nicht so gut dann mit dem Rasen im Gleisbett,oder?Genauso fürn Streckenläufer.
Anders verhält es sich meines Erachtens nach nacht Betriebsschluß.Macht dann schon Sinn!

Ich würde sagen, wenn die Flächensperre so wie in Bild 834 liegt, dann kann man die doch einfach links oder rechts des Gleises umgehen...
Theo


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#844

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 13.01.2014 21:58
von Vogtländer (gelöscht)
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Grundvorraussetzung ist natürlich,das links und recht daneben auch liegt.
hab mich wohl etwas dusselig ausgedrückt


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#845

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 01:03
von der glatte | 1.356 Beiträge

Gestattet mir das ich nochmals kurz auf den U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße zurückkomme.

Ich hatte ja von den Mauerspuren im Gang zum Bahnsteig berichtet, welche noch heute sichtbar sind. Dazu möchte ich Euch noch ein Foto vorstellen, der den ganzen Gang zeigt. Im Hintergrund ist der Aufgang zum Ausgang Brückenstraße, Ecke Köpenicker Straße zu sehen.



Gruß Reiner


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#846

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 08:33
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde.......
Ist doch gut, das man den "ganzen" Gang sieht,Reiner. Da kann sichs auch jemand, der noch nicht da war, vorstellen.Weiß ja nicht jeder, wo so die Stellen sind. Und weil wir gerade wieder auf H.H. sind - Irgendwo ganz oben gings ja mal um den original-Eingang. Von dem, aus dem Deine Bilder sind ,hab ich kein Foto im DDR-Zustand gefunden, aber vom Anderen, also der in Ri. Moritzplatz.
Hängt doch auch in der Ausstellung in Nordbahnhof.(=Quelle) Foto ist von ca.62 , kenne das Ding also selbst nicht mehr.
So -zu Franks Bemerkung : Nachts macht das schon eher Sinn- Mönsch -bist Du gemein zu mir! Nur ein Verein lief des Nachts durch die Tunnel ! welcher wohl?
Ne -Leute, das wurde ganz anders gemacht. Da gab es eine Einrichtung-nicht überall-aber an ein paar "Gefährlichen" Stellen, die nannte sich Rollgitter. Schon mal erwähnt? Glaub mal ja. Das Ding wurde während der Betriebspausen runtergerollt, und damit war Pumpe. Es war übrigens mit der Signalanlage gekoppelt, dieSignale davor fielen auf Rot,wenn das Ding unten war. Hatten wir schon mal ein Bild davon?
Bis neulich.
73 Hans


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#847

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 16:22
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ich mache einmal einen Schwenk in die Zeit von 1953, als die Mauer noch nicht stand. Später nach dem Bau der Mauer fuhren ja bekanntlich die Züge im Untergrund durch die zu "Geisterbahnhöfen" gewordenen Haltebahnhöfe durch. Aber es war auch einmal umgekehrt! Es gab planmäßige S-Bahn-Züge, die hielten nur auf Bahnhöfen im Osten und fuhren im Westen als "Durchläufer" auf den Bahnhöfen durch. Aber lest selbst.


„S-Bahn-Geisterzüge“ hielten nicht im Westen. Die Durchläuferzüge verkehrten von 1953 bis 1958

Die politische Lage und die zunehmende Spaltung Berlins in den fünfziger Jahren, färbte sich auch immer mehr bei der Berliner S-Bahn ab. Sie geriet immer wieder in politische Verwicklungen. Viele Verbindungen gingen nun einmal durch Westberlin hindurch, wenn man zum Beispiel nach Potsdam, Hennigsdorf, Falkensee oder Oranienburg fahren wollte. Damals gab es schon in der DDR und Ostberlin bestimmte Berufsgruppen, welche das Westberliner Gebiet meiden sollten. Wer damals also in Berlin-Mitte wohnte und seine Arbeitsstelle in Hennigsdorf hatte, kam um das Westberliner Gebiet nicht herum. Das konnte dann schon zu Problemen und Schweißperlen auf der Stirn sorgen, zum Beispiel, wenn man eine Uniform trug. Der Außenring um Westberlin war ja noch nicht fertiggestellt und die dort später verkehrenden „Sputniks“ erst ab 1958 im Einsatz.

Das Problem war bei der Reichsbahn bekannt und man führte daher bei der Berliner S-Bahn die „Durchläuferzüge“, als betriebliche Neuerung ein. Solche Züge durchfuhren die Westberliner Bahnhöfe ohne Halt bis zum nächsten Bahnhof auf Ostberliner Gebiet bzw. der DDR. Diese „Durchläuferzüge“ waren allerdings nicht immer im Einsatz und daher auf den Berufsverkehr beschränkt. Am Morgen fuhren die Züge in Richtung Stadt und am Abend zurück. Auch auf der Nord-Süd-Bahn verkehrten „Durchläufer“ (siehe Fotos aus dem Fahrplan).



Interessant ist dabei ein Auszug aus der Anordnung Nr. 5 der Rbd Berlin vom 22.12.1953

4) Die Aufsichten dürfen sich nicht länger im Bahnsteigdienstraum aufhalten als es der Zugbetrieb unbedingt erfordert. Sie gehören auf den Bahnsteig, haben die Einfahrt eines Zuges an der Bahnsteigkante rechtzeitig zu erwarten und den Durchläuferzügen, die planmäßig einen Bahnhof ohne Halt durchfahren, Durchfahrauftrag mit Zp 9 zu erteilen.

Das Signal Zp 9 als Durchfahrauftrag ist von der Aufsicht so lange in gehobener Stellung zu halten, bis der Zug mit Spitze den Signalbereich erreicht hat.

5) Durchfahrten an Bahnsteigen dürfen nur mit 30 km/h Höchstgeschwindigkeit erfolgen.

6) Ist ein Ausfahrsignal gestört, so darf der Durchläuferzug nicht in das Bahnsteiggleis einfahren und dort zum Halten kommen. In diesem Falle muß der Zug vor dem Bahnsteig halten und die betrieblichen Weisungen der Aufsicht abwarten. Diese begibt sich sofort zur Zugspitze und erteilt den Durchfahrauftrag (Zp 9). (...)


Die „Durchläuferzüge“ waren auch als solches an der Beschriftung der Zugzielschilder besonders gekennzeichnet (siehe Foto von M. Müller).



Ob solche „Durchläufer“ trotzdem zur Flucht benutzt wurden, dazu habe ich bisher nichts gefunden, ist eher auch unwahrscheinlich. Ob solche „Durchläuferzüge“ eventuell als Zielscheiben für Provokationen auf der Strecke durch Westberlin dienten, war bisher auch nicht zu erkennen. Es waren ja S-Bahn-Züge, die der Westberliner Bürger nicht benutzen durfte oder konnte. Ich könnte mir schon vorstellen, dass da einige sauer waren. Was meint Ihr dazu?

Gruß Reiner

Quellen: Fahrpläne von 1957, Foto von M. Müller. Literatur: "70 Jahre elektrisch" Zur Entwicklung der Berliner S-Bahn, Signal Sonderausgabe, Berliner S-Bahn-Museum


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#848

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 16:34
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #846
Morgen, Gemeinde.......
Ist doch gut, das man den "ganzen" Gang sieht,Reiner. Da kann sichs auch jemand, der noch nicht da war, vorstellen.Weiß ja nicht jeder, wo so die Stellen sind. Und weil wir gerade wieder auf H.H. sind - Irgendwo ganz oben gings ja mal um den original-Eingang. Von dem, aus dem Deine Bilder sind ,hab ich kein Foto im DDR-Zustand gefunden, aber vom Anderen, also der in Ri. Moritzplatz.
Hängt doch auch in der Ausstellung in Nordbahnhof.(=Quelle) Foto ist von ca.62 , kenne das Ding also selbst nicht mehr.
So -zu Franks Bemerkung : Nachts macht das schon eher Sinn- Mönsch -bist Du gemein zu mir! Nur ein Verein lief des Nachts durch die Tunnel ! welcher wohl?
Ne -Leute, das wurde ganz anders gemacht. Da gab es eine Einrichtung-nicht überall-aber an ein paar "Gefährlichen" Stellen, die nannte sich Rollgitter. Schon mal erwähnt? Glaub mal ja. Das Ding wurde während der Betriebspausen runtergerollt, und damit war Pumpe. Es war übrigens mit der Signalanlage gekoppelt, dieSignale davor fielen auf Rot,wenn das Ding unten war. Hatten wir schon mal ein Bild davon?
Bis neulich.
73 Hans



SUPER Hans das Foto!

Und hier noch einige Jahre später.



Quelle: Berlins U-Bahnhöfe - Die ersten hundert Jahre von J. Meyer-Kronthaler. Foto: Archiv Hilkenbach

Gruß Reiner


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#849

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 16:40
von Vogtländer (gelöscht)
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Hans,ich hätte mal die N8zeiten und Grenzpunkte deutlicher hervorheben sollen!Sorry,war mein Fehler.
Es hatte doch nicht jeder Grenzbahnhof ein Rolltor,oder?Und so ein Rasen inne Mite als zusätzliches Sicherungsmittel macht mir irgendwie auch Sinn.


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#850

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 16:46
von Hans | 2.166 Beiträge

Jau-Danke Reiner, den hatte ich noch nicht. Man kann nicht alles haben-(Na aber fast)
Durchläufer - ne tolle Erfindung, die 1. Eine Menge Planarbeit gemacht hat , 2. nicht sehr erfolgreich war -Aufwand bei der Fahrdienstgestaltung- und 3. sich nicht sehr lange gehalten hat.
Die Fluchtspekulation würd ich mal knicken , das ging doch damals viel einfacher.
Ja -und dann : Interessant ist dabei ein Auszug aus der Anordnung Nr. 5 der Rbd Berlin vom 22.12.1953

4) Die Aufsichten dürfen sich nicht länger im Bahnsteigdienstraum aufhalten als es der Zugbetrieb unbedingt erfordert. Sie gehören auf den Bahnsteig, haben die Einfahrt eines Zuges an der Bahnsteigkante rechtzeitig zu erwarten
Das fand man auf fast jeder FPLO - das sitzen in der Aufsicht war lange ein echtes "Kampf und Hochziehthema" bei etwas höheren Eisenbahnern. Aufgehört hats erst, als die "Aufsichtstürme in Mode kamen.
73 Hans


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#851

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 16:53
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #846
Morgen, Gemeinde.......
Ist doch gut, das man den "ganzen" Gang sieht,Reiner. Da kann sichs auch jemand, der noch nicht da war, vorstellen.Weiß ja nicht jeder, wo so die Stellen sind. Und weil wir gerade wieder auf H.H. sind - Irgendwo ganz oben gings ja mal um den original-Eingang. Von dem, aus dem Deine Bilder sind ,hab ich kein Foto im DDR-Zustand gefunden, aber vom Anderen, also der in Ri. Moritzplatz.
Hängt doch auch in der Ausstellung in Nordbahnhof.(=Quelle) Foto ist von ca.62 , kenne das Ding also selbst nicht mehr.
So -zu Franks Bemerkung : Nachts macht das schon eher Sinn- Mönsch -bist Du gemein zu mir! Nur ein Verein lief des Nachts durch die Tunnel ! welcher wohl?
Ne -Leute, das wurde ganz anders gemacht. Da gab es eine Einrichtung-nicht überall-aber an ein paar "Gefährlichen" Stellen, die nannte sich Rollgitter. Schon mal erwähnt? Glaub mal ja. Das Ding wurde während der Betriebspausen runtergerollt, und damit war Pumpe. Es war übrigens mit der Signalanlage gekoppelt, dieSignale davor fielen auf Rot,wenn das Ding unten war. Hatten wir schon mal ein Bild davon?
Bis neulich.
73 Hans



Aber ich habe ein Foto gefunden aus DDR-Zeiten.



Quelle: Berlins U-Bahnhöfe - Die ersten hundert Jahre von J. Meyer-Kronthaler. Foto: Archiv Hilkenbach

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#852

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 16:56
von Hans | 2.166 Beiträge

Na und zu Frank : -Achtung -WITZ von Hans - bitte ausschneiden und an den Monitor kleben.
Ne -Ernsthaft - ich kann mir durchaus vorstellen, daß sich jemand , der da nie -wohlgemerkt unter Geisterbahnbedingungen-durchgetappt ist- Schwierikeiten beim Vorstellen des Umfeldes hat.Dasshalb "Trommele ich ja ab und zu".
Ach und dann noch ne "Kleine Anfrage" an den Peter,der Zaunkönig" .Hast Du denn von der Cabriofahrt noch mehr Fotos im Kästchen? -Also für mich währen beispielsweise Schächte, Einfahrt in Klostertunnel/Waisentunnel ,Bahnhofseinfahrten sehr interessant. -Ja -der Hans mit seinen Wünschen - aber wenn Dein Elgapress die Stelle so gut ausleuchten konnte , dann konntes andere auch schön Hell machen.
73 Hans


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#853

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 17:01
von Vogtländer (gelöscht)
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Geht schon klar Hans!


zuletzt bearbeitet 14.01.2014 17:17 | nach oben springen

#854

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 17:23
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ich würde einmal sagen, langsam wird es hier im Fred, von der Übersicht her, ganz schön anstrengend. Eventuell sollte/muss man das Thema aufsplitten. Einzelne "Geisterbahnhöfe" können dann einzeln und übersichtlicher behandelt werden. Ich hoffe man findet hier ein Ohr dafür?

Wie hier schon oft angemerkt wurde, sind noch viele, sehr viele Ortschaften zu benennen. Mir fällt da noch ganz spontan die "Heidekrautbahn" mit dem Startbahnhof Berlin-Wilhelmsruh (unten) ein. Fast schon vergessen, weil schon kurz nach dem Mauerbau verschwunden. Gehört für mich aber dazu. Hatte mich schon vor Jahren dort am Bahnhof nach Motiven umgesehen. Nix gefunden, alles geschleift. Eventuell hatte ich aber damals noch nicht so den richtigen Blick? Daher werde ich es nochmals versuchen und die Fotolady mitnehmen. Vorerst bleiben die Fotos von einst.

Der Bahnhof Wilhelmsruh (unten) kurz nach dem Mauerbau.



Im Stadtplan von 1958 kann man noch den Standort vom Bahnhof erkennen. Das Umsteigen von der S-Bahn war kaum problematisch, weil unmittelbar daneben.



Später im Stadtplan von 1964 war der Bahnhof verschwunden und die Strecke schon verkürzt.



Quellen: Foto von der Landesbildstelle. Stadtpläne von 1958 und 1964 VEB Landkartenverlag Berlin, Neue Grünstraße 17

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#855

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 17:26
von Hans | 2.166 Beiträge

Abend Gemeinde......
Also bitte- hüpfen wir zu den Rollgittern.
Eine Metallstabkonstruktion, die an der Decke der U-Bahn-Tunnel meist dicht am "Strich angebracht war, und während der Betriebsruhe heruntergelassen wurde.-Per Motor-Hoch auch. Bedient wurden diese meist von der jeweiligen FüSt der GT - die sich ja in aller Regel ziemlich in der Nähe des Striches-meist am letzten Notausgang -Schacht befand. Also "Obendrauf". Betriebsruhe wurde durch die DZU -Dispatcherzentrale U-Bahn (BVB) mitgeteilt und der Fahrstrom wurde abgeschaltet. Es fuhr also nichts mehr.--na, meistens. Es gab da ja noch die Akkuloks, die ab und zu Betriebsfahrten in der Betriebspause unternahmen. Eigendlich waren die immer vorgemeldet , von der Dispatcherzentrale U-(West) an die DZU. Dann blieb des Ding eben oben. Böse Gerüchte unter den Truppen berichten aber, das sich mal ne Akkulok eingefangen hat, die soll dann brav vor dem Gitter gewartet haben. Da die Rollgitter bei "Bewegung "aber die Signale -also genau das Nothalt auf rot schmeißen, ist nichts passiert.Wahrheitsgehalt -? war nicht dabei ,nur gehört.
Ja ,wo gabs solche Dinger : Selbst gesehen auf Be , HH, und Mic. dort jeweils im Schlauch-der Bahnhofsausfahrt ( Be) oder an einer geeigneten Stelle kurz vor dem Strich (HH). Rest bin ich mir nicht so sicher. StW ist der Tunnel nicht so geeignet-Bauform- aber da war ich -in der Rollgitterzeit-die waren 73 noch nicht so verbreitet- nicht vorn am Strich-das war nämlich nicht alltäglich -eher selten mal. Auf der S-Bahn gabs Keine -Platz !- . Q: Geisterbahnhöfe /Ausstellung NOB. Ach so -das müßte das linke Rollgitter auf Be sein.
Verständlich ?
73 Hans


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MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.01.2014 17:27 | nach oben springen

#856

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 17:29
von Vogtländer (gelöscht)
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Fahr mal Richtung Norden.Bei der Range haste noch Gleisanlagen vonne Heidekraut zu liegen.Und am Gelände von Bergmann-Borsig lohnt es sich auch noch.(man beachte den Zaununtergrund Stadler-ja,der Zughersteller)


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#857

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 17:32
von Hans | 2.166 Beiträge

Zum Hüpfen : Na ja-wir können "Splitten", aber wenn wir erst mal auf s-und U-Bahn im Stadtgebiet -also den "Klassikern" bleiben , dürfte es keine Probleme geben.
73 Hans


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der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#858

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 17:32
von Vogtländer (gelöscht)
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Danke und verstanden!
Und ja,wir bleiben trotzdem im Urgebiet und auch Urthema.


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.01.2014 17:34 | nach oben springen

#859

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 17:41
von der glatte | 1.356 Beiträge

So werden wir tun.

Und schon bin ich wieder im Bahnhof Friedrichstraße mit einem Mauerfoto. Wo könnte es gewesen sein? Sicherlich vorher verkleidet, oder war die Wand immer so? Hans Dein Spezialgebiet.



Quelle Foto von M. Müller

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 14.01.2014 17:43 | nach oben springen

#860

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 14.01.2014 17:47
von Hans | 2.166 Beiträge

Lasse wir doch ma knobeln!
Tip -Fri -S-bahn-bereich(unten) (wegen der Fliesen) ,möglicherweise der geschlossene Zugang auf den Georgenplatz. Aber in dem Zustand hab ichs nie gesehen. Möglicherweise auch "Mitteltreppe" Nord Süd Bahn, aber nicht klar zu sagen.
73 Hans


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