#2141

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 00:25
von Turmwache | 293 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2118
Hi, Theo,
Jetzt versteh ich, was Du meinst -
Etwas vergleichbares-nehm ich mal an, waren die Dinger, die man zu DDR-Zeiten "Feuerschutztüren" nannte. Ob die sich aber - im Alarmfall- selbstständig geschlossen haben, also quasi automatisch- hm. Keine Ahnung.Sowas gabs auf dem Bahnhof. Der "Rest der Beschreibung" stimmt überein.
und - war die Technik damals eigendlich schon so weit ? Oder wie weit ? Da müßte ein Feuerwehrmann ran an das Thema.
73, Hans


sorry,
aber die Tür hieß eindeutig nur "Brandschutztür" und in der DDR mussten die sich ständig im geschlossenen Zustand befinden, es gab zur Kennzeichnung für diese Türenart diese PVC-weich genormten Schilder mit der unten rechts dadrauf ausgeführten Rechtsgrundlage und woher zu beziehen (Druckgenehmigung?)
Diese Türen wurden natürlich genau wie heute üblich auch mit irgendwelchen Gegenständen gekeilt, offen und damit wirkugslos.
Es gab dann erinnerlich 2 Varianten der Selbstzuhaltung/Schließung:
1 x in mit 3 Scharnieren eingelassene spezielle Stahlfedern (Schraubenfedern??) und dann
1x noch mit den typischen Stangentürschließern https://www.google.de/search?q=Stangent%...P6mNsmBcOuygfAO die dann beispielsweise in einer U-Schiene liefen (heute sind diese Stangentürschließer zumindestens in meiner Stadt nicht im Einzelhandel zu bekommen)In einem normalen älteren Mehrfamilienhaus mit Keller und Dachboden kann man nur empfehlen diese Türen dazu wegen der Unterbindung der Kaminwirkung bei Rauchentwicklung mit diesen Stangentürschließern auszustatten. 3-4 Atemzüge von Rauchgasen im verqualmten treppenhaus reichen aus bewußtlos zu werden - verbrennen tut man dabei erstmal nicht. Und eine Reanimierung ist dann nach weiteren Minuten so man bewußtlos ist meist nicht mehr möglich. Im Treppenhaus wenn also möglich muß man sich dann Zugang zu Wohnungen verschaffen und die Tür mit feuchten Lappen abdichten und ans Fenster gehen zum rufen:
Doch zurück :
Die Schließung erfolgte auch 3x, also in Höhe Klinke sowie 1x oben und 1x unten alles natürlich gleichzeitig, was manchmal bei der Türmontage anfänglich nicht funktionierte.
Die Klinke durfte nicht durchgängig sein bei bestimmten Ausführungen - damit man sich nicht an der hand verbrennen konnte.Es konnte auch eine spezielle Glasscheibe mit Winkelblech eingenietet sein.Türen waren in unterschiedliche Feuerwiederstandsklassen eingeteil, nach der die Türen je nach Gebäudeverwendung entsprechende Minuten halten mussten, zB " T30" = 30 min bis eben die Hitze durchschlug auf den zu schützenden Nachbarraum. Die 3 Scharniere und Schließungen waren dazu da daß sich die Türen im geschlossenen Zustand nicht verziehen (wölben) konnten. Zu finden waren diese Türen beispielsweise im Übergang von KFZ-Hallen, Werkstätten, Heizungsräumen, Farb/Kraftstoff/Fettlagern/Chemielagern ==> im Übergang zu Wohn/Geschäfts/Büroräumen/Aufenthaltsräumen und auch besonders auf Fluren wenn diese Länger als 30m waren - sind.
Brandschutztüren durften in spezieller Bauart auch aus Eichenholz sein.


der glatte und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2142

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 01:54
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2136
Zitat von Stringer49 im Beitrag #2133
Zitat von Wolle76 im Beitrag #2130
Kännchen Mokka pur 1,80 mit Milch und Zucker 1,90

Guten Abend, Wolle,

vielleicht kennst Du auch noch den Preis für Bier - 330 ml war das Mass wohl auch in der DDR...

In jedem Falle - Danke für die Antwort.
Stringer49 (Daniel)

Das Erstaunliche war: In der Gastronomie kosteten die Getränke nicht viel mehr als im Einzelhandel. Und die Preise für Mahlzeiten waren auch sehr moderat. Auf jeden Fall musste die Gastronomie ein grosses Verlustgeschäft für die Volkswirtschaft gewesen sein. Eine Subvention nach dem Gießkannenprinzip wie viele andere auch (Fahrkarten, Kino, Museumseintritte usw. usw.)
Zur Getränkekarte und dem "Ersatzkaffee" (auf französisch "Mocca faux"oder Muckefuck); kam der nicht erst in der Kaffeekrise Ende der 70erJahre auf die Getränkekarten der Restaurants)? Vorher und nachher hiess der "Malzkaffee"?
Theo


Ob es an den Subventionen lag, bezweifle ich. In der DDR waren nicht nur die Wohnungs- sondern auch Gewerbemieten ein Vielfaches niedriger, als heute. Und die gehen in die Kalkulation auf der Karte auch mit ein.



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#2143

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 02:21
von diefenbaker | 585 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #2142

... Ob es an den Subventionen lag, bezweifle ich. In der DDR waren nicht nur die Wohnungs- sondern auch Gewerbemieten ein Vielfaches niedriger, als heute. Und die gehen in die Kalkulation auf der Karte auch mit ein.


Irgend eine Art von Preisbindung muss es gegeben haben. Es gab sog. Preisklassen, die für ein Restaurant vergeben wurden, Preisklasse S war wohl die teuerste, normal waren 1, 2 oder 3. Daran hatte sich das Preisgefüge der Karte zu orientieren.

Gruss Wolfgang



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#2144

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 04:57
von anorak2 | 29 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2103

Dann habe ich gelernt, dass die U-Bahn-linie 8 in Berlin zwischen Westphalenweg und Alt-Mariendorf in einem Tunnel über den Teltow-Kanal fährt und nicht darunter.


Ja so eine Stelle gibt es, es ist aber an der U6 unter der Brücke des Mariendorfer Damms über den Teltowkanal. Der Bahnhof Ullsteinstraße liegt größtenteils unter der Brücke.

http://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahnhof_Ullsteinstra%C3%9Fe

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2103
Ich meinte, gelesen zu haben, das sei auch schon bei der U2 so gebaut (wohl Kaiserdamm ?).


Ja die Brücke über den Ringbahn-Graben (heute liegt auch die Stadtautobahn in dem Graben). Man kann es aus dem fahrenden Zug erkennen, da die Abdeckung des "Tunnels" Öffnungen hat.



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#2145

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 05:01
von anorak2 | 29 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2105
Aber in Berlin ist eben sowieso immer alles gaaaaanz aaaaanders, da fährt die S- Bahn eben unten und die U-Bahn auf Stelzen.(Manchmal)


Das ist keine Berliner Besonderheit. S-Bahn-Tunnel gibt es z.B. auch in Hamburg, Frankfurt und München. Oberirdische U-Bahnen gibt es in Hamburg und Nürnberg. Nicht zu reden von New York und der "Mutter aller U-Bahnen" London, wo mehr als die Hälfte des gesamten Streckennetzes oberirdisch verkehrt.



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#2146

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 07:10
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde, Wie Pastor Holm immer sagte…..
Hi, Daniel,
Der BF Oranienburger Straße der Nord-Süd-S-Bahn befand sich in sogenannter «eineinhalbfacher Tiefenlage». Hans schrieb in einem frühen Posting, dass er an einer Evakuierung beteiligt gewesen ist. Gab es auf diesem Bahnhof für die Transportpolizei auch eine «Verbunkerung» und wenn es so ist, wo befand sie sich ? Oder gab es nur Streifen, welche nicht ständig dort waren?

Wie sah das Zwischengeschoss aus ?

Vorneweg – die Evakuierung war auf dem U-Bahnhof Oranienburger Tor (U-6, heute) Das sind nämlich die beiden anderen Bahnhöfe, die oft verwechselt werden.( Nordbahnhof (U6) und Nordbahnhof (NOB) .S-Bahn. und eben Oranienburger Tor (U6) sowie Oranienburger Straße (ORU) auf der S-Bahn.
ORU – richtig, 1 ½ fache Tieflage, über eine Treppe in der Bahnhofsmitte ein Zwischengeschoss zu erreichen. Verbunkerungen, also eine mehr oder weniger hässliche Hütte zum Bahnsteiggucken wie bei den Grenztruppen, gab’s bei der Trapo nicht. Bis in die 80 Jahre bewegte sich die T. eben einfach auf dem Bahnsteig, natürlich auch in den jeweiligen Bahnhofsaufbauten, meist die Aufsichtshäuschen, als Diensträume. In den 80ern wurde dann „Technisch“ „überwacht“ – im Prinzip zwei Kameras, eine je Fahrtrichtung, zwei Lichtschranken, parallel zum Gleis, Kontakte an Türen, Klappen und so. Die beiden Transportpolizisten waren dann nicht mehr ständig auf dem Bahnsteig, sondern saßen in ihrem Postenstand „vor den Monitoren“. Dann wurde der Bahnsteig nur noch „bestreift“. Auf Oranienburger Straße befand sich der Postenstand im Zwischengeschoß, wenn man die Treppe hoch kann gleich links. In den dortigen Betriebsräumen.
Bild ORU Tür Postenst. (Einmal von unten,einmal "oben")
Dabei beachten- am Treppenfuß befand sich eine Vermauerung samt Tür, und – es waren und sind zwei Treppen.
Je nach Baulichkeit – befanden sich die Postenstände meist in den ehemaligen Fahrkarten- nicht immer, aber eben immer in irgendwelchen, schon vorhandenen Betriebsräumen. Einzige Ausnahme – Bhf. Alexanderplatz – da wurde der Postenstand in die Schleuse gebaut, ging wohl nicht anders.
Am Einfachsten war das Ganze auf der U-Bahn-Linie C (U6). Da sah es so aus:

Prinzipiell : Postenstand immer zwischen der Mauer auf dem Bahnsteig und dem Ausgang , es ergab sich also eine Art Schleuse.
Klärchen ? Zum Zwecke der Übersicht , mal eine Uraltskizze - nicht schön und in Zwei Teilen, also bitte "nebeneinander denken"
.

So- trotz Komputerklemmer geschafft. Ich hoffe, es hilft.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2147

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 07:27
von Hans | 2.166 Beiträge

Nur ganz kurz - zu Anoraks Einwurf :
Klar, wesch doch - aber der Satz ist ein schon fast Klassich zu nennendes Zitat hier im Forum - stammt wohl von Dandelion- bei " AGAs" zu finden.
Konntest Du sicher nicht erkennen - aber das kommt noch .
73 - Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2148

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 08:27
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Tag,

vielen Dank besonders an @Hans! Ich sollte wohl noch ein Examen machen in Berliner Verkehrs-Geographie

Noch Zitat aus dem Werk von Zschweigert (D.D.R., 1982, p. 113):

«Im Gegensatz hierzu ist nach Abschnitt 2.4. für Straßenbahnen das 2. Gleis in der Trennungsrichtung wichtig. Nimmt die Belegungsdichte zu, wird Lösung c) nach Bild 3.48 erforderlich. Hier ist die niveaugleiche Kreuzung vor dem Bahnsteig in der Trennungsrichtung ungünstig, so daß besser Lösung d), mit einer niveaufreien Kreuzung zur Anwendung kommt.
Beispiele hierfür sind die Berliner Nordsüd-S-Balm, Bf Anhalter Bahnhof, und der S-Bahnhof Frankfurt (Main) Hbf.
Die Lösung e) mit verschränktem Richtungsbetrieb stellt die eleganteste Lösung dar, bei der nur ein eingleisiges Kreuzungsbauwerk erfor
derlich wird. .
Derartige Trennungsbahnhöfe können in der Vereinigungsrichtung mit Wende- oder Absteilanlagen kombiniert sein, wie z. B. Nordsüd-S-Balm Berlin, Bf Potsdamer Platz.»


Ich finde das aus mehreren Gründen bemerkenswert:
1. Der Bahnhof Potsdamer Platz war 1982 ein Geisterbahnhof.
2. Die Station wurde sonst nicht erwähnt.
3. Die Geheimhaltung in der D.D.R. hatte, trotz seiner Kapriolen und Exxagerationen, kleine Löcher... (nicht auf dem Strassenniveau )


@anorak2

You're right:

«Lengths and Distances
Length of route served by [London - D R S] Underground trains; 249miles/401km, comprising
143 miles in the open (57 1/2 %), 86 miles in tube tunnelling (34 1/ 2%) and 20 miles
in cut-and-cover tunnelling (8%).
Longest continuous tunnel 1 7.3miles/27.8km
East Finchley to Morden, via Bank (Northern line)
Longest journey without change 34.1 miles/54.9km
West Ruislip to Epping (Central line)
Longest distance between adjacent stations by rail 3.89miles/6.26km
Chesham to Chalfont & Latimer (Metropolitan line)
Shortest distance between adjacent stations by rail 0.l6miles/0.26km
Leicester Square to Covent Garden (Piccadilly line)»
Baymann Bob. Connor Poers. Underground: Official Handbook: Capital Transport Publishing (Harold Weald, Middx)


(Nevertheless, the subject we've discussed seems to be slightly different than underground railways built in the open. )

Vielen Dank noch einmal an alle


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


eisenringtheo, Hans und anorak2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.10.2014 08:30 | nach oben springen

#2149

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 08:48
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2146
Morgen, Gemeinde, Wie Pastor Holm immer sagte…..
Hi, Daniel,
[...]

So- trotz Komputerklemmer geschafft. Ich hoffe, es hilft.
73, Hans


So, die «Klemme» ist da, @Hans...



Die Montage ist mein Dankeschön, sie entspricht, so hoffe ich, Deinen Instruktionen.
Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2150

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 08:52
von Hans | 2.166 Beiträge

Einfach Danke !
Die Grafik - Abteilung meines Comp. ist jetzt nämlich GdL - Mitglied und streikt gerade. (ne - Scherz - ich bin durchaus Pro-GdL !)
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2151

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 09:09
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2150
Einfach Danke !
Die Grafik - Abteilung meines Comp. ist jetzt nämlich GdL - Mitglied und streikt gerade. (ne - Scherz - ich bin durchaus Pro-GdL !)
73 Hans


Gut, dann werde ich alle Tickets zurück geben und auf die nächste Draisine zur Selbstbedienung warten. Mit dem Schirm kann ich den Strom ( = 750 kV) aus der Stromschiene nehmen, damit die Muskeln besser funktionieren und so werde ich, wegen des Streiks, zu einem Geist in einem Geistertunnel, welcher kein Geistertunnel mehr ist...
Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#2152

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 09:15
von chantre | 425 Beiträge

Ich bin der, welcher immer korrigiert. 750 kV wären 750 000 Volt, etwas viel für die kleinen Fahrmotoren. Es sind 750V Gleichstrom, im Gegensatz zum bei der DB üblichen Fahrstrom von 15 kV 16 2/3 Hz Wechselstrom.


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
Stringer49 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2153

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 09:21
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von chantre im Beitrag #2152
Ich bin der, welcher immer korrigiert. 750 kV wären 750 000 Volt, etwas viel für die kleinen Fahrmotoren. Es sind 750V Gleichstrom, im Gegensatz zum bei der DB üblichen Fahrstrom von 15 kV 16 2/3 Hz Wechselstrom.


Ja, danke.
Es sollte eben schnell gehen mit der Kremation.
Oder: Nullen sind, so habe ich gelernt, in der Leistungsgesellschaft nicht gern gesehen - 0,75 kV.
Oder: Die Politiker-Ebola - mehr ist immer besser für das politische Gewicht und die Aureole im TV...

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 24.10.2014 09:22 | nach oben springen

#2154

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 09:24
von Hans | 2.166 Beiträge

Ha !
Ich wollte gerade......
Aber realistisch betrachtet - Zittern würden die Muskeln in beiden Fällen. Nur wie lange.....

Dafür gibt es ja Warnschilder - sogar in Spiogenten-Filmen - hier "A Dandy in Aspik" spielt auf Fri, wurde aber auf Gleisdreieck gedreht.
Also - haltet euch dran !
73 Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
Stringer49 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2155

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 09:33
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2154
Ha !
Ich wollte gerade......
Aber realistisch betrachtet - Zittern würden die Muskeln in beiden Fällen. Nur wie lange.....

Dafür gibt es ja Warnschilder - sogar in Spiogenten-Filmen - hier "A Dandy in Aspik" spielt auf Fri, wurde aber auf Gleisdreieck gedreht.
Also - haltet euch dran !
73 Hans


Dieses Szene ist ja fragwürdig. Die zwei D.D.R. - Soldaten (?) haben sehr heruntergekommene Uniformen und sehen aus, als wenn sie die letzten Überlebenden der Beresina seien. Ich denke, dass die Vorgesetzten senior Offiziere das nicht geduldet hätten. Auch ist eigenartig, dass der Ubahnwagen im unteren Teil rot ist. Ich habe auf Fotos aus den 1950, 1960 und 1970 Jahren nur einfarbige (gelb) Triebwagen gesehen. Oder ist es so, dass der arme Ubahnwagen S-Bahn spielen muss ???

Nun, in «Mission impossible», in den ersten saisons gibt es auch eine Serie, welche zeigt, wie man sich in den Staaten die kleine Welt des ostdeutschen Jerry vorstellte... Peinlich oder lustig, oder beides ?

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


eisenringtheo und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2156

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 09:47
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen,
Richtig erkannt !
Daniel, langsam entwickelst Du dich tatsächlich zum Eisenbahner Honoris Causa. !!!!!!
Der Film, ein Spionagefetzen, wurde zu Zeiten das Kalten Krieges gedreht, und da man auf Friedrichstraße ja nicht drehen konnte, drehte man auf dem U-Bahnhof Gleisdreieck. Man kann also sagen - Film -die Szenen sind Kunst - bzw. -andere Auslegung -gewollt. Die U-Bahn , A 1-Typ, wurde auf S-Bahn zurechtgemacht - merkt ja keiner !- entsprechend angemalt und so.Eben Film. Im U-Bahn-Museum ist dieses Bild zu bewundern : (Q: Text)
Nun ja , Film. erstaunlich an der Sache - in vielen Internet-Beschreibungen über Fri kommen genau diese "Filmbilder" zum Ausdruck, werden beschrieben. Na ja - so ist das.
73 Hans


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#2157

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 10:40
von Stringer49 | 700 Beiträge

Irgendwie doppelt - gelöscht


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 24.10.2014 11:00 | nach oben springen

#2158

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 10:41
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Stringer49 im Beitrag #2157
[quote=Hans|p399645]Morgen,
Richtig erkannt !
Daniel, langsam entwickelst Du dich tatsächlich zum Eisenbahner Honoris Causa. !!!!!!
Der Film, ein Spionagefetzen, wurde zu Zeiten das Kalten Krieges gedreht, und da man auf Friedrichstraße ja nicht drehen konnte, drehte man auf dem U-Bahnhof Gleisdreieck.
[...]
73 Hans



Der D.E.F.A. Film «K.L.K. an P.T.X. - die Rote Kapelle» hat mich sehr interessiert, denn er ist die ostdeutsche Antwort / Ergänzung zum Buch des gleichen Namens von Gilles Perrault. Ich kannte bereits das D.D.R.-Werk von Sandor Rado «Dora meldet» und wollte auch wissen, wie weit sich dieser Film von der historischen Realität entfernt (Rado ist sehr einseitig). Interessant ist es, dass die D.E.F.A. vor 101 rue des Atrébates in Bruxelles (quartier Etterbeek) wirklich gedreht hat, wohl mit einer (ihrer selbst gebauten?) Kamera für 70 mm.

Es gibt auch eine Szene Ubahn (Linie 2) und eine Ankunft auf dem Anhalter Bahnhof. Im Internet las ich dann, dass der Anhalter BF der BF in Dresden Neustadt war. Ein Eilzugswagen (Express) der französischen Compagnie du Nord (Marc de Casio war Constructeur) fuhr im cinematographischen Riviera-Express in den Bahnhof. Es gab auch noch einen blauen Schlafwagen der C.I.W.L., aber das war wohl ein deutscher Wagen mit viel zu grossen Schriften.

Doch sollte ich sagen, dass die Leute des D.D.R. - Films sich sehr viele Mühe gegeben haben. In «Salut Germain» war das manchmal eher komisch.

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 24.10.2014 10:41 | nach oben springen

#2159

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 11:16
von Hans | 2.166 Beiträge

Hi,
Das der Bahnhof Dresden Neustadt in dem Film den "Anhalter" gespielt hat, ist richtig. Der Anhalter war ja zum Dreh-Zeitpunkt auch schon weg (und in WB).
Über den Ort der U-Bahnaufnamen wurde schon spekuliert (Museums-Runde) aber so richtig einig geworden ist man sich da nicht. Der zu sehende U-Bahn -Zug ist jedenfalls ein bei der BVB verwander Typ A (A II ?) an den Türen kann man es erkennen. -Keine weiteren Erkenntnisse-
Unterschiede (Qualität) zwischen dem Film und "Salut,Germain" - na ja, das zweite war kein Film, sondern eine Fernsehproduktion. Da soll es erhebliche Unterschiede im Buget geben, daher wohl auch die Qualitätsunterschiede. (Auch nur "gehört"-scheint aber zu stimmen.) Na- jetzt aber genug Filmkunst.

73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#2160

RE: Geisterbahnhöfe in der Berliner S- und U-Bahn

in Leben an der Berliner Mauer 24.10.2014 12:11
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von Hans im Beitrag #2159
Hi,
[...]
Na- jetzt aber genug Filmkunst.

73, Hans

Einverstanden. Dann noch eine Frage zu BF Oranienburger Strasse (S-Bahn). Ein Eingang war vermauert. War es auch versteckt so wie es man am Pariser Platz gemacht hat (BF Unter den Linden). Also Strassenpflaster oder Beton-Panele darüber ?

Daniel


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


Hans hat sich für diesen Beitrag bedankt
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