#1

Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.06.2009 22:46
von muts | 89 Beiträge

In einem Beitrag in diesem Forum über die Ausrüstung der GT, habe ich gelesen, daß das Avatar von Karl 143 aus einer Fahnenflucht südlich von Helmstedt stammt. Ich habe eine Geschichte dazu, vielleicht ist sie ja die Geschichte zu diesem Bild.

Ich war von 11/87 bis 4/89 bei den GT, zuerst im GAR 7 in Halberstadt und wurde dann nach der Ausbildung versetzt in die 12.GK Hötensleben im GR23.
Diese Kompanie gehörte zum 3.GB, also zu den sogenannten Hinterlandindianern, die vorallem Zufahrtswege in Richtung Grenze im Sperrgebiet ausserhalb des Schutzstreifens absicherte.

Die im Abschnitt sichernde Kompanie müßte mit Standort in Ohrsleben die 4.GK/2.GB/GR23 gewesen sein.

Da der Bereich Hötensleben durch seine geografische Lage und der guten Aufklärbarkeit eine Hauptangriffsrichtung darstellte, wurde durch unsere Hinterlandkompanie in der Zeit von 18:00 bis 06:00 im Abschnitt eine zweite A-Gruppe eingesetzt. Es war,außer selbstverständlich bei Lagen,in dieser Zeit keinen Einsatz im Abschnitt vorgesehen, so daß die 12Stunden Schicht aus 6Stunden Nachtruhe und 6 Stunden Beobachtungsposten auf dem B-Turm bestand.

Wenn man heute das Grenzmuseum in Hötensleben besucht sieht man aus Richtung H.kommend rechts auf einer kleinen Anhöhe eine Führungsstelle. Zumindest als ich in Hötensleben stationiert war,wurde dieser Turm nicht als FÜST verwendet (diese befand sich weiter südlich), sondern wurde als Unterbringung für die A-Gruppe der 12.GK und möglicherweise am Tage als B-Turm genutzt.

1988 so etwa Anfang/Mitte März quittierte ein Gefreiter im letzten Diensthalbjahr der als Postenführer eingesetzt war, etwa 2 km nördlich von diesem Turm seinen Dienst bei den GT der DDR.

Es war mein zweiter Dienst in der A-Gruppe und somit der zweite im Grenzabschnitt überhaupt für mich.
Ich hatte Nachtruhe, als von draussen Rufe zu hören waren. Vor dem Turm stand ein Soldat der versuchte sich bemerkbar zu machen. Er stammelte irgendetwas, daß sein Postenführer auf dem Vorgelagerten sei, weil dort ein Flüchtiger ist. Er hat es aber nicht über den 3m Zaun geschafft, deswegen wolle er Hilfe holen. Verwundert tat er, daß wir von der Lage nichts wüssten.

Ich habe mich später immer wieder gefragt, ob er das geglaubt hat was er da erzählte, und ich meinte er sagte das im vollem Ernst.

Nachdem der verbliebene Rest des Grenzpostens (der Soldat)das Geschehen an die FÜST weitergegeben hatte, wurden wir an den Ort des Geschehens zur Absicherung befohlen.
Nach Ankunft am PoP sollten wir absichern, zu retten war zu diesem Zeitpunkt eh nichts mehr, obwohl der Posten mit voller Inbrunst davon ausging, daß sein Postenführer mit durchgeladener Waffe das Vorgelagerte nach GV´s absuchte.
Der Posten war ein Soldat im 1.Diensthalbjahr, seine Grenzdiensterfahrungen war also eigentlich gleich null.

Der Ablauf der Flucht hatte irgendwie auch etwas Komisches. Nach Angaben des Zurückgebliebenen war folgendes passiert :
Der Posten war gerade dabei das Abendessen zuzubereiten.

Als wir am Ort des Geschehens eintrafen konnten wir den "Herd" noch sehen.

Es sollte Kohlrouladen geben.
Der Posten ist also mit der Zubereitung des Essens beschäftigt, der PF meldet sich am GMN bei der FÜST .
Nach dem fingierten Gespräch packt er den Hörer ein und geht zu seinem rührenden Posten.
Er erzählt ihm,das sich auf dem Vorgelagerten, Grenzverletzer befinden, und ihnen befohlen wurde über den Zaun zu steigen, um nachzuschauen.
Beide gingen über den K6 zum Zaun.

Ich glaube der PF ließ sogar noch durchladen.

Dann hat der Unselige für den Postenführer Räuberleiter gemacht, so daß es mit Benutzung von Handschuhen eine recht leichte Übung war den Zaun zu übersteigen.
Nach dem was der Posten erzählte hat sein Postenführer noch eine Weile auf der anderen Seite des Zaunes gestanden und ihn ermutigt rüberzusteigen. Er habe es versucht, aber nicht geschafft.
Irgendwann hat sich sein PF umgedreht und ist gegangen.

Nach relativ kurzer Zeit, nachdem ziemlich viele Gestalten mit ziemlich vielen UaZ eingetroffen waren durften wir den Bereich verlassen.
Kurios war noch, das der Postenführer das Funkgerät feindwärts am Zaun hat hängen ließ. Absicht oder nicht?Aufgedreht auf volle Lautstärke brüllte der dann einsetzende rege Funkverkehr in die ruhige Nacht.

Zurück auf dem A-Gruppenturm durfte ich, in den frühen Morgenstunden, noch den, ich glaube, stellv. Regimentskommandeur begrüßen. Ich glaube aber meine vorschriftsmäßige Meldung, daß es während meiner Dienstzeit, ein Vorkommnis im Postenbereich gab, wollte er nicht wirklich hören.


Vielleicht passt das ja mit Karl143 Avatar zusammen.
Was von dem was der Posten über den Hergang berichtete, Dichtung und Wahrheit ist, weiß ich nicht. Zumindest waren seine Ausführungen mit dem was wir vorfanden plausibel.

Gruß
Matthias


Sonne hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.06.2009 23:01
von bruno | 598 Beiträge

schöner und sehr interessanter bericht!

vor allem

1988 so etwa Anfang/Mitte März quittierte ein Gefreiter im letzten Diensthalbjahr der als Postenführer eingesetzt war, etwa 2 km nördlich von diesem Turm seinen Dienst bei den GT der DDR.


nichts auf der welt ist so gerecht verteilt wie der verstand.
denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
rené descartes
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#3

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2009 11:52
von dein1945 (gelöscht)
avatar

1988 so etwa Anfang/Mitte März quittierte ein Gefreiter im letzten Diensthalbjahr der als Postenführer eingesetzt war, etwa 2 km nördlich von diesem Turm seinen Dienst bei den GT der DDR.

Guten Tag und Hallo,

interesant zu lesen, würde mir wünschen öfter davon zu hören, aus Berliner Sicht sind mir ja einige Fälle bekannt, aber wie oft kam es an der grünen Grenze vor ? Was passierte mit dem Posten ?, oder den Vorgesetzten ?. Es sind doch sicher nicht nur die hier bisher geschilderten Vorfälle bekannt ! Oft habe ich den Eindruck, als wären nur immer Zivis geflüchtet und dann waren es natürlich, Verbrecher und Agenten, also sowieso Feinde der Republik. Aber es gab doch auch unter den Grenzern genug die getürmt sind, als sie zur Grenze eingezogen wurden, können sie ja noch keine Feinde gewesen sein ! Sind sie erst dort dazu geworden, oder haben sie dem Druck evtl. schiessen zu müssen nicht standgehalten. Dann war doch die ganze Erziehung nicht so toll wie man hier immer wieder lesen kann. Ich bin gespannt auf die Antworten !
Gruß aus Berlin, damals West


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#4

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2009 20:45
von muts | 89 Beiträge

Hallo dein1945,
was aus dem Posten geworden ist, weiß ich nicht. Hätte mich auch interessiert,da aber Posten und Abhandengekommener nicht zu unserer Kompanie gehörten, fehlt mir jegliches Wissen über den weiteren Fortgang. Vermutlich werden das auch die Angehörigen seiner Kompanie nicht erfahren haben, da der Posten sicher auf der Stelle versetzt wurde.
Auch im Nachgang habe ich nichts über eventuellen besonderen Sackstand in der Nachbarkompanie erfahren können, da ich kurze Zeit später weit weit weg versetzt wurde.
Vielleicht könnten die Längergedienten hier dazu eher etwas sagen.

Gruß
Matthias


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#5

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2009 21:46
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Sage auch mal Hallo!
Vorweck möchte ich sagen und zwar das was ich hier schon mal geschrieben habe.Ich war damals 19 Jahre alt und das war vor 35 Jahren.Ich kann heute nicht sagen,hätte ich geschossen oder nicht.Ob ich es mit einen Ja oder Nein beantworte sicherlich würde ich dann lügen,ich stand nicht vor so einer Situation.Im nachhinein kann man sagen,sei froh.Ich habe es auch damals nicht so als Druck empfunden,liegt sicher daran das mein Denken damals anders war wie heute.Naja der Mensch entwickelt sich weiter auch in seinen Denken.
Zu den Grenzern die geflüchtet sind,möchte ich sagen.Es sind keine Helden,es sind Fahnenflüchtige die Ihre Kameraden im Stich gelassen haben.Sie wußten bei ihren Entschluß genau,das es für den zurückgebliebenen Kameraden Folgen hat.Und wegen diesen Druck,wegen des schießens.Hätten sie in der Ausbildung oder auch schon bei der Musterung gesagt ich schieße nicht,dann wären diese Fahnenflüchtigen erst garnicht zu Grenze gezogen worden.Sondern hätten ihre Dienstzeit in einen anderen Truppenteil abgeleistet.
Aber nun mal so eine Gegenfrage gestellt.Wie hätte man beim BGS die Kameraden bezeichnet, die, die Seiten gewechselt hätten-oder bei der Bundeswehr?Und kam sowas schon mal vor? Ich bin mir nicht sicher,aber 100% weiß ich es nicht,aber habe irgendwie mal gehört das von der Bundeswehr jemand mal die Seiten gewqechselt hat.Naja Fahnenflucht bleibt Fahnenflucht-egal welche Armee es betrifft.
So nun könnt Ihr loslegen.


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#6

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2009 22:19
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Fahnenflucht
Eine wahre Geschichte über einen Fahnenflüchtigen, der von West nach Ost flüchtete....aber dann die Realität erkannte.

http://www.zeit.de/1965/32/Die-Geschicht...enflucht?page=1


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#7

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 01.07.2009 23:22
von karl143 (gelöscht)
avatar

Fahnenflucht - Republikflucht - weg in die Freiheit
Also ich habe da Schwierigkeiten manche Gedankenkombinationen nachzuvollziehen. Vom Gesetz ist es Fahnenflucht, wenn ein Soldat seine Truppe verläßt. Keine Frage. Ist auch eine Straftat. Der Grenzsoldat der jetzt aber die Truppe verläßt, um der DDR den Rücken zu kehren, begeht nicht nur Fahnenflucht sondern verstößt auch gegen das DDR Gesetz "Republikflucht". Er nutzt aber eigentlich nur die Chance, um aus dem Land zu verschwinden. Hätte er als Zivilist auch diese Chance gehabt, vielleicht so einfach die Grenzsperren zu überwinden. Wer will im Nachhinein auch beurteilen, wann ihm die Idee zur Flucht kam. Hatte er sie schon, bevor er eingezogen wurde, oder kam sie während der Zeit an der Grenze weil in diesem Zeitraum Einsichten kamen? Wer will das beurteilen und darüber richten? Hat derjenige in der DDR, welcher den Wehrdienst verweigerte oder irgend etwas anderes ablehnte, nicht immer mit Repressalien zu rechnen gehabt. Im MDR lief in der Serie "Damals in der DDR" ein Film wo es um Bausoldaten ging. Das war eine Art Bestrafung. Zum anderen, viel wesentlicheren Punkt kommt jetzt bei der Flucht hinzu: Welches Gut ist höher einzuschätzen, der Dienst in der NVA oder der Wille zur Freiheit und die damit verbundene Republikflucht (die gab es ja im bundesdeutschen Strafgesetz sowieso nicht). Also wurden Fahnenflüchtige aus der DDR hier nicht verurteilt. Außerdem wurde das Recht auf Freiheit höher bewertet, als diese "Straftat" die es hier sowieso nicht zu verfolgen gab. Bei der Bundeswehr gab es sicherlich immer mal wieder Soldaten, die aus politischer Überzeugung, oder weil sie hier nicht zurechtkamen, oder eine Bestrafung zu erwarten hatten, von der Fahne gegangen sind. Bei den Landespolizeien oder dem damaligen BGS ist es soweit ich weiß wohl nicht vorgekommen, das einer die Seite gewechselt hat. Außer der Zeit, wo beim BGS mal Wehrplichtige ihren Dienst ableisten mußten, waren alle anderen ja sowieso Beamte. Und im Beamtengesetz gibt es keine Fahnenflucht. Und warum sollten sie flüchten. Sie waren freiwillig oder aus Überzeugung, oder wegen des Geldes dort. Diese Frage ist eigentlich einfach zu beantworten. Was in den 70er Jahren in Mode war, das die Wehrpflichtigen vorher oder nach der Musterung nach West-Berlin umgezogen sind. Weil sie dann nicht unter die Wehrpflicht fielen. Wie sich das genau verhielt kann ich aber nicht sagen. Das war dann aber auch keine Fahnenflucht, die gingen ja nach West-Berlin bevor sie bei der Bundeswehr eingezogen wurden.


albani62 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#8

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.07.2009 01:57
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Möchte kurz noch mal was dazu schreiben.Es gab zwei anerkannte deutsche Staaten auf dieser Erde.Und mit dieser Anerkennug wurden sicherlich auch die Gesetze des jeweiligen Landes respektiert,sonst wäre es ja keine Anerkennung.OK-ob man nun danach gehandelt hat,steht auf einen anderen Blatt.Ich will nichts schön reden hier,wie es mal war.Weil ich nur das Thema Fahnenflucht hier anspreche.Aber warum sollte der damalige Staat,der DDR hieß,nicht Fahnenflucht bestrafen,wie es der Staat BRD auch tat.Und es ist noch heute so,das auch in einen geeinten Deutschland--Fahnenflucht unter Strafe steht.Ein Soldat der eingezogen wird und wenn es zum Grundwehrdienst ist,weiß das er eine Verpflichtung ein geht.Ok nun kommt wieder,in der DDR gab es keine andere Wahl ausser den Bausoldaten.Was ich auch nicht OK finde,das es keine anderen Entscheidungen gab.Aber Fahnenflucht ist halt mal Fahnenflucht.Traurig ist auch das einige Fahnenflüchtige über Leichen gegangen sind die bei den Grenztruppen gedient haben.Und dieses kann ich nicht nachvollziehen,werd es wohl auch nie,denn nur für das Wort Freiheit jemanden zu töten. Mit welchen Recht.
Kleine Anekdote zum Anhang:Als ich aus der Ausbildung an die Grenze verlegt wurde.Und ich das erste Mal zum Grenzdienst raus musste und mir stand der BGS von der anderen Seite im gleichen Alter gegenüber.Schossen mir so Gedanken durch den Kopf,wie,sagte mir innerlich,auf den sollst du mal im Ernstfall schießen.Aber beim 2 und 3 Fall ging alles in Routine über,und man tat seinen Dienst.
Ach ja noch was:Wenn man damals aus der BRD nach Westberlin gezogen ist,um den Wehrdienst zu entgehen.Hat man keine Fahnenflucht begangen,man hat sich dadurch den Wehrdienst entzogen.Denn Fahnenfucht ist es erst,wenn jemand in einer Armee eingezogen wurde und einen Fahneneid geschworen hat.Egal in welchen Land auch immer.
Man nun ist es wieder mehr geworden wie ich schreiben wollte.Naja wie sagt man--die Gedanken sind frei.


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#9

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.07.2009 09:26
von karl143 (gelöscht)
avatar

Hallo Rostocker,
ich habe mit meinem Posting auch nur versucht, die Realität aus dieser Zeit wiederzugeben. Auch die gegenseitige Anerkennung hat nichts damit zu tun, wie das eine Land einen Flüchtling oder Fahnenflüchtigen des anderen Landes behandelt oder strafrechtlich verfolgt. Hier folgt das jeweilige Land seinen eigenen Gesetzen. Das war und ist nicht nur im Verhältnis DDR-Burndesrepublik so gewesen, sondern wird heute auch so gehandhabt. Die Gerichte "würdigten" eben auch nach dem "höherwertigen Gut", und dazu zählte hier auch die Freiheit. Auch die Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter erfasste auch Jahre nach der Anerkennung noch Fälle von Straftaten an der Grenze. Das ein Bundesbürger der vor der Bundeswehr nach West-Berlin ging, keine Fahnenflucht beging hatte ich aber auch schon mitgeteilt. Sicherlich wird es auch heute vorkommen, das Soldaten wegen Fahnenflucht gesucht und verurteilt werden. Als Strafe ist ja von Arrest bis JVA alles möglich. Es wird auch in Deutschland zwischen "unerlaubten Entfernen von der Truppe" und "Fahnenflucht" unterschieden. Ich habe mal gegoogelt. Haftstrafen werden kaum verhängt, meißtens geht es in Richtung Bewährung. Lt. Wiki gibt es in Deutschland ca. 50 Verfahren wegen Fahnenflucht im Jahr (das sind aber alles geschätzte und inoffizielle Zahlen).


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#10

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.07.2009 09:40
von dein1945 (gelöscht)
avatar

Fahnenflucht - Republikflucht - weg in die Freiheit-
Hätte er als Zivilist auch diese Chance gehabt, vielleicht so einfach die Grenzsperren zu überwinden. Wer will im Nachhinein auch beurteilen, wann ihm die Idee zur Flucht kam. Hatte er sie schon, bevor er eingezogen wurde, oder kam sie während der Zeit an der Grenze weil in diesem Zeitraum Einsichten kamen? Wer will das beurteilen und darüber richten? Was in den 70er Jahren in Mode war, das die Wehrpflichtigen vorher oder nach der Musterung nach West-Berlin umgezogen sind. Das war dann aber auch keine Fahnenflucht, die gingen ja nach West-Berlin bevor sie bei der Bundeswehr eingezogen wurden.

Hallo und guten Morgen,

Ob jemand schon vorab den Gedanken hatte, komme ich an die Grenze, werde ich abhauen, kann ich nicht beurteilen. Aber wer konnte schon erahnen wo hin er kommt ? Selbst bei den Grenzern konnte er doch auch an die Oder oder Neisse versetzt werden !
Zu den Einlassungen von Rostocker, sollte ich mich mit meinem Begleiter, ( hier Posten oder Vorgesetzten ) auf auf lange Diskusionen einlassen ? Nein der "Fahnenflüchtige" handelte, als sich ihm die Gelegenheit bot. Jedem DDR Bürger war doch klar das Flucht nicht gleich Flucht war. Denn selbst in der DDR wurden doch die ehemaligen Wehrmachtangehörigen als Helden gefeiert, die zum Russen übergelaufen waren. Ihr ex Staatsrat Ulbricht hat doch selbst per Lautsprecher dazu aufgefordert. Warum galt nicht gleiches Recht auch für Grenzer, noch dazu wo nur "Kalter Krieg" angesagt war. Jedem der diesen Unrechtsstaat verlassen konnte, kann ich auch Heute noch beglückwünschen. Ob dabei auf die eigenen Kameraden geschossen werden mußte bleibt dahingestellt und kommt auf die Umstände an, jeder Tote an dieser unmeschlichen Grenze war einer zuviel, ob Zivilist oder Grenzer. Aber die, die rücksichtslos, ohne eigene Gefahr von der Schusswaffe gebrauch machten, wurden auch im Westen bestraft.
Wer nach der Musterung nach Westberlin zog, konnte nicht mehr zum Bund gezogen werden, aber nur wenn er dort seinen ersten Wohnsitz nahm. In Ostberlin hatte man diese Chance nicht, obwohl ganz Berlin unter den Gesetzen der 4 Siegermächte stand, daran hat sich die DDR nie gehalten. Ein Ostberliner hätte danach nie einziehen können, auch hätte es nie Militärparaden der NVA geben dürfen, nach den Gesetzen durfte schweres Kriegsgerät nicht in Berlin vorhanden sein, auch kein T55 oder Raketen, leider noch vielmehr. Ohne Einwilligung von Moskau wäre das auch nicht geschehen. Zu Bundeswehr Fahnenflüchtigen kann ich nur soviel beitragen, in den fünfziger Jahren sind zwei Offz. nach Ostberlin übergetreten, das wurde damals ohne Ende im DDR-TV ausgeschlachtet. Ich glaube der eine war ein Hauptmann namens Winzer, bin mir aber nicht sicher. Das waren dann die wahren Helden und keine Fahnenflüchtigen, man hat sie gefeiert.

Gruß aus Berlin


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#11

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.07.2009 10:23
von turtle | 6.961 Beiträge

Den Beiträgen von Karl 143 und dein 1945 kann ich nur voll zustimmen ,das ist genau meine Meinung! Jede Republikflucht hat natürlich auch zu keinem Zeitpunkt die Anwendung der Schusswaffe gerechtfertigt egal von welcher Seite! Ich bin auch der Meinung das Flüchtlinge welche auf ihrer Flucht einen Grenzer oder in einigen Fällen einen Kameraden erschossen haben in der BRD in Anbetracht der Straftat zu mild verurteilt wurden! (z.B. im Fall Ullrich Steinhauer)
War es nach dem Gesetz Totschlag, Notwehr ,oder sogar Mord? Oft hat die DDR Justiz Unterlagen zurückgehalten so das eine objektivere Burteilung des Geschehens nicht möglich war! Das Gesetz schreibt nun einmal vor ,Im Zweifel für den Angeklagten! Sollten heute neue Erkenntnisse über das Geschehen vorhanden sein ,so muss der Fall neu verhandelt werden. Mord bleibt Mord! Da darf die Justiz keine Ausnahme machen!


zuletzt bearbeitet 02.07.2009 10:35 | nach oben springen

#12

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.07.2009 12:41
von dein1945 (gelöscht)
avatar

Zu Bundeswehr Fahnenflüchtigen kann ich nur soviel beitragen, in den fünfziger Jahren sind zwei Offz. nach Ostberlin übergetreten, das wurde damals ohne Ende im DDR-TV ausgeschlachtet. Ich glaube der eine war ein Hauptmann namens Winzer, bin mir aber nicht sicher. Das waren dann die wahren Helden und keine Fahnenflüchtigen, man hat sie gefeiert.

Hallo und guten Tag,

der Name war schon richtig, er war Major und der zweite ein von Gliga Hauptmann

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument...402&top=SPIEGEL

aus Berlin, dein1945


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#13

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.07.2009 13:10
von milo66 | 23 Beiträge

Zitat von dein1945
...Dann war doch die ganze Erziehung nicht so toll wie man hier immer wieder lesen kann. Ich bin gespannt auf die Antworten !
Gruß aus Berlin, damals West

Während dieser Zeit dort ist mir erst deutlich geworden, wie unsinnig und unsäglich dieses Grenzregime war. Der Gedanke zu türmen, kam mir schon gelegentlich. Ich habe mir durchaus ausgemalt, wie es von statten gehen könnte. Letztlich habe ich diese Gefühle und Gedanken in einer Art Selbstschutz verdrängt.


GüSt Ellrich 1985/86


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#14

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 15.07.2009 20:38
von feldwebel88 | 279 Beiträge

hallo muts

diese wahre begebenheit kenne ich auch ,war ja in der nachbarkompanie passiert

aber es gibt nochwas was ich von euren ,bzw von dem abschnitt weiss ,da es mich bald selber betroffen hätte.

mfg heiko


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#15

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.07.2009 21:24
von Thorsten (gelöscht)
avatar

Hallo muts,
ich bin zwar noch neu hier im Forum, weiss jedoch noch schwach von den Vorfall auf der sog. "Hötensleber Kippe".
Ein Soldat hatte damals diese sog. "Räuberleiter" gemacht und ein weiterer Soldat konnte dadurch in den Westen flüchten.
Ich meine, es war in den Abendstunden.
Weiter ostwärts der Fluchtstelle waren Hundelaufanlagen errichtet, jedoch nicht im Bereich der Fluchtstelle.
Ich möchte zwar nicht von Fahnenflucht reden, weil jeder Mensch frei entscheiden darf wo und wie er leben möchte.
Gruß Th.


zuletzt bearbeitet 16.07.2009 21:25 | nach oben springen

#16

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.07.2009 21:26
von Thorsten (gelöscht)
avatar

Feldwebel 88,
grüsse dich.
Was für ein Ereignis meinst du? Vllt. kann ich etwas dazu beisteuern??
Schönen Abend dir.
Th.


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#17

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.07.2009 21:42
von feldwebel88 | 279 Beiträge

hallo torsten

meinte damit die 2 geschichte die ich aber auch bei ,,falsche richtung ,, mit reingeschrieben hab

musste mal schauen

mfg heiko


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#18

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 16.11.2010 21:11
von wotan (gelöscht)
avatar

hatte das alles miterlebt-war den abend -nacht -große graben schicht!
und so nwie geschildert war das auch-soweit ich weiß!


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#19

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 22.11.2010 23:12
von muts | 89 Beiträge

Zitat von wotan
hatte das alles miterlebt-war den abend -nacht -große graben schicht!
und so nwie geschildert war das auch-soweit ich weiß!


Hallo Wotan,

warst Du in Ohrsleben ?

Vielleicht weißt Du ja noch was aus dem Posten vom Gefreiten L. wurde.
Würde mich mal interessieren was die Folgen für die nicht ganz den Vorschriften entsprechende Dienstdurchführung des Soldaten war.
Was waren die Konsequenzen einer Fahnenflucht für den zurückgebliebenen Rest der Kompanie?

Gruß
MATTHIAS


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#20

RE: Fahnenflucht südlich von Helmstedt

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.11.2010 00:00
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von muts
In einem Beitrag in diesem Forum über die Ausrüstung der GT, habe ich gelesen, daß das Avatar von Karl 143 aus einer Fahnenflucht südlich von Helmstedt stammt. Ich habe eine Geschichte dazu, vielleicht ist sie ja die Geschichte zu diesem Bild.

Ich war von 11/87 bis 4/89 bei den GT, zuerst im GAR 7 in Halberstadt und wurde dann nach der Ausbildung versetzt in die 12.GK Hötensleben im GR23.
Diese Kompanie gehörte zum 3.GB, also zu den sogenannten Hinterlandindianern, die vorallem Zufahrtswege in Richtung Grenze im Sperrgebiet ausserhalb des Schutzstreifens absicherte.

Die im Abschnitt sichernde Kompanie müßte mit Standort in Ohrsleben die 4.GK/2.GB/GR23 gewesen sein.

Da der Bereich Hötensleben durch seine geografische Lage und der guten Aufklärbarkeit eine Hauptangriffsrichtung darstellte, wurde durch unsere Hinterlandkompanie in der Zeit von 18:00 bis 06:00 im Abschnitt eine zweite A-Gruppe eingesetzt. Es war,außer selbstverständlich bei Lagen,in dieser Zeit keinen Einsatz im Abschnitt vorgesehen, so daß die 12Stunden Schicht aus 6Stunden Nachtruhe und 6 Stunden Beobachtungsposten auf dem B-Turm bestand.

Wenn man heute das Grenzmuseum in Hötensleben besucht sieht man aus Richtung H.kommend rechts auf einer kleinen Anhöhe eine Führungsstelle. Zumindest als ich in Hötensleben stationiert war,wurde dieser Turm nicht als FÜST verwendet (diese befand sich weiter südlich), sondern wurde als Unterbringung für die A-Gruppe der 12.GK und möglicherweise am Tage als B-Turm genutzt.

1988 so etwa Anfang/Mitte März quittierte ein Gefreiter im letzten Diensthalbjahr der als Postenführer eingesetzt war, etwa 2 km nördlich von diesem Turm seinen Dienst bei den GT der DDR.

Es war mein zweiter Dienst in der A-Gruppe und somit der zweite im Grenzabschnitt überhaupt für mich.
Ich hatte Nachtruhe, als von draussen Rufe zu hören waren. Vor dem Turm stand ein Soldat der versuchte sich bemerkbar zu machen. Er stammelte irgendetwas, daß sein Postenführer auf dem Vorgelagerten sei, weil dort ein Flüchtiger ist. Er hat es aber nicht über den 3m Zaun geschafft, deswegen wolle er Hilfe holen. Verwundert tat er, daß wir von der Lage nichts wüssten.

Ich habe mich später immer wieder gefragt, ob er das geglaubt hat was er da erzählte, und ich meinte er sagte das im vollem Ernst.

Nachdem der verbliebene Rest des Grenzpostens (der Soldat)das Geschehen an die FÜST weitergegeben hatte, wurden wir an den Ort des Geschehens zur Absicherung befohlen.
Nach Ankunft am PoP sollten wir absichern, zu retten war zu diesem Zeitpunkt eh nichts mehr, obwohl der Posten mit voller Inbrunst davon ausging, daß sein Postenführer mit durchgeladener Waffe das Vorgelagerte nach GV´s absuchte.
Der Posten war ein Soldat im 1.Diensthalbjahr, seine Grenzdiensterfahrungen war also eigentlich gleich null.

Der Ablauf der Flucht hatte irgendwie auch etwas Komisches. Nach Angaben des Zurückgebliebenen war folgendes passiert :
Der Posten war gerade dabei das Abendessen zuzubereiten.

Als wir am Ort des Geschehens eintrafen konnten wir den "Herd" noch sehen.

Es sollte Kohlrouladen geben.
Der Posten ist also mit der Zubereitung des Essens beschäftigt, der PF meldet sich am GMN bei der FÜST .
Nach dem fingierten Gespräch packt er den Hörer ein und geht zu seinem rührenden Posten.
Er erzählt ihm,das sich auf dem Vorgelagerten, Grenzverletzer befinden, und ihnen befohlen wurde über den Zaun zu steigen, um nachzuschauen.
Beide gingen über den K6 zum Zaun.

Ich glaube der PF ließ sogar noch durchladen.

Dann hat der Unselige für den Postenführer Räuberleiter gemacht, so daß es mit Benutzung von Handschuhen eine recht leichte Übung war den Zaun zu übersteigen.
Nach dem was der Posten erzählte hat sein Postenführer noch eine Weile auf der anderen Seite des Zaunes gestanden und ihn ermutigt rüberzusteigen. Er habe es versucht, aber nicht geschafft.
Irgendwann hat sich sein PF umgedreht und ist gegangen.

Nach relativ kurzer Zeit, nachdem ziemlich viele Gestalten mit ziemlich vielen UaZ eingetroffen waren durften wir den Bereich verlassen.
Kurios war noch, das der Postenführer das Funkgerät feindwärts am Zaun hat hängen ließ. Absicht oder nicht?Aufgedreht auf volle Lautstärke brüllte der dann einsetzende rege Funkverkehr in die ruhige Nacht.

Zurück auf dem A-Gruppenturm durfte ich, in den frühen Morgenstunden, noch den, ich glaube, stellv. Regimentskommandeur begrüßen. Ich glaube aber meine vorschriftsmäßige Meldung, daß es während meiner Dienstzeit, ein Vorkommnis im Postenbereich gab, wollte er nicht wirklich hören.


Vielleicht passt das ja mit Karl143 Avatar zusammen.
Was von dem was der Posten über den Hergang berichtete, Dichtung und Wahrheit ist, weiß ich nicht. Zumindest waren seine Ausführungen mit dem was wir vorfanden plausibel.

Gruß
Matthias




sehr interessante Geschichte, liest sich gut dein Bericht. Insgesamt klingt das abgelaufene aber auch etwas verworren. Der junge Posten muss aber sehr unerfahren oder naiv gewesen sein, um das alles für bare Münze zu nehmen was der Postenführer da als Befehl oder Anweisung sagte.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 23.11.2010 00:00 | nach oben springen


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37 09.09.2015 02:19goto
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Legendierte Fahnenfluchten
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20 05.04.2013 08:40goto
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Grenzstation Helmstedt (1980) Erfolgskonzept am Zonenrand
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Fahnenfluchten russischer Soldaten
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Fahnenflucht eines Postenpaares GR 42 ; 2.GK Berlin/Waßmannsdorf
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Fahnenflucht eines BGS Beamten
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Fahnenflucht Grenzsoldaten
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