#81

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.08.2013 13:46
von Udo | 1.265 Beiträge

Eine Frage stellt sich mir:
Kann man Kommunist sein ohne Kommunist zu sein?



Diese Frage beschäftigt mich schon seit Jahren.
In der DDR weder in der Partei noch überzeugter Kommunist, hat sich, weit nach der Wende, meine vorher eher unpolitische, jetzt aber, durch eigenes Erleben ob der Ungerechtigkeiten dieser Welt, Anschauung gewandelt.

Immer öfter frage ich mich warum wir den Zustand "Jetzt" nicht damals schon gesehen haben. Im sogenannten Westfernsehen konnten wir die Nachteile des Kapitalismusses ja sehen und es kann sich auch keiner beschweren, dass uns die Ostmedien nicht jeden Tag vor dem stinkenden, faulenden ... gewarnt hätten. Der Ossi war einfach zu gutgläubig und konnte sich überhaupt nicht vorstellen, das man ihn ausbeuten könne.
Der freundliche Autoverkäufer oder Versicherungsmakler konnte mir doch nichts Schlechtes. Der nette Mann im Anzug von der Bank will mir doch nur helfen.

Heute haben wir, durch Schmerz, gelernt. Einjeder hat wohl in den Anfangsjahren Lehrgeld bezahlt. Das lässt die Ossis zusammenrücken.
Ein Freund von mir arbeitet, seit 8 Jahren, an der Schweizer Grenze. Er erklärte mir, dass sich die dort lebenden Ossis sofort erkennen und sich zusammenschließen. Der eine erkennt den anderen, ob aus Leipzig, Rostock, Dresden, Magdeburg oder Schwerin.

Wir sind schon ein eigenes Volk.

Ja, man kann Kommunist sein, ohne Kommunist zu sein. Man muss nur die Augen auf machen und das Gute für JEDEN wollen, die Gesellschaft hinterfragen und - vielleicht nochmals das Manifest lesen.
Wichtig ist auch, bei jeder Medienmeldung die Frage zu stellen "WEM NÜTZT ES?" um zu erkennen - es geht nur noch ums Geld.

Ich glaube an das Gespenst und vielleicht geht es nochmals zu meinen Lebzeiten um.


Hackel39 und Küchenbulle 79 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#82

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.08.2013 14:09
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #80
Zitat von Hackel39 im Beitrag #79
Zitat von Barbara im Beitrag #77
[blau][quote=Hackel39|p278521][quote=Barbara|p278487][quote=Hackel39|p278460][quote=schnatterinchen|p278430][quote=Hackel39|p278301]
]
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Barbara
Das ist mir zu abstrakt Hackel, und wie ich öfter schonmal schrieb, überfordert mich das Denken im „großen System“. Ich bin besser in „Dezentralisierung“ - auch im Denken: wie verhalte ich selbst mich im Hinblick auf meine persönlichen Werte und/oder meine politischen Überzeugungen? Wenn wir dahin kämen, wäre die Welt ganz schnell eine andere, glaube ich.





Und das war genau der ganz große Konflikt- Individualisierung fürchtete die Stasi wie der Teufel das Weihwasser...."Dein Volk ist alles- Du bist nichts"
Das wurde immer mal wieder in den DDR- Alltag hineininterpretiert, ob berechtigt oder unberechtigt, sei dahingestellt, ich sage aber, daß es nicht so war.
Die Staatsmacht wollte andauernd die Bestätigung "Seid ihr für uns oder gegen uns ?" und das hat nun mal fast alles dominiert und manche wohl auch genervt trotzdem war nicht alles zentralisiert auch nicht das Denken wenngleich das Mißtrauen immer da war.
Man kann es mit einer 40 Jahre andauernden glücklichen Ehe vergleichen in der Sie jeden Tag hören will, ob Er sie noch liebt.
Eigentlich sind Beide glücklich aber die Fragerei nervt trotzdem und irgendwann schaukelt sich alles hoch und alles wird in Frage gestellt, so wie hunderttausende irgendwann man die DDR in Frage gestellt und sie letzten Endes ganz verloren haben, ohne daß es anfangs vielleicht beabsichtigt war.
Ich sah mich zu keiner Zeit einem Gruppenzwang in der DDR ausgesetzt, es gab ausreichende Rückzugsgebiete, ohne daß es deswegen Schwierigkeiten gab, wenn es aber darum ging, eine Massenveranstaltung wie das FDJ- Pfingsttreffen in Berlin, Höchstleistungsschichten zum Weltfriedenstag oder "Max- Braucht- Schrott- Initiativen zu organisieren, war Hackel und hunderttausende Gleichgesinnte zur Stelle, weil auch er seine DDR liebte aber es reichte eben alles nicht, das Volk ging trotzdem fremd und weiß oft bis heute nicht wofür.
Das muß halt jeder für sich ausmachen.
Auf das couragierte Verhalten Deiner Tochter kannst Du stolz sein, sieh Dir mal an, wie der "sympatischste" Wessi darüber denkt, bei 1:30 kommt das kurze aber aufschlußreiche Intermezzo zum Thema Zivilcourage.
http://www.youtube.com/watch?v=kGB32S20vlQ
Wenn so etwas auch ohne die zehn Gebote des Jung- und Thälmannpioniers, ohne zwei Wochen Zivilverteidigung oder Lager für Arbeit und Erholung geht sondern durch eine gute Erziehung erreichbar ist, so besteht noch Hoffnung für das Gemeinwesen.
Trotzdem braucht jeder Staat Rahmenbedingungen und hier muß täglich nivelliert und reguliert werden, das versucht man nun halt auch in Ostdeutschland seit 23 Jahren mit anderen Konzepten aber weitgehend gleichen Ergebnissen, da solche Übergriffe auch in der DDR vorgekommen sind, ist hier aber nicht das Thema.




Warum eigentlich?
Ich empfinde es überhaupt nicht als Widerspruch, von einer Sache überzeugt zu sein und zwar aufgrund von eigener innerer "individueller" Auseinandersetzung und dann sich mit anderen in diesem Sinne zusammen zu schließen. Weil ich es will, weil es mir sinnvoll erscheint.
Was war mit all den deutschen Kommunisten bevor es die sozialistische DDR gab mit all ihren staatlichen Organen?
Der Zusammenschluss von "Überzeugten", welche Kraft ist das doch!

Ich bin überzeugt davon Hackel, dass wir das gleiche ethische Fundament haben.Möglicherweise haben wir unterschiedliche Auffassungen davon, wie es zur Geltung kommen kann.*
Eine Frage stellt sich mir:
Kann man Kommunist sein ohne Kommunist zu sein?



Für das OT fühle ich mich nicht mehr verantwortlich :-)


hinzugefügt:

* im Hinblick auf "Denken im großen System" oder "Dezentrales Denken".

Diese Art von Gedanken sind im Baustellenmodus, das will sagen, unfertig und: ich weiß es einfach nicht.





Es ist eben eine große Herausforderung von Führungskräften, und als solche kann man ja die Vollstrecker der SED ohne weiteres bezeichnen, daß sie ihre "Schäfchen" zum Wohle des Volkes optimal in das System integrieren wollten.
Deren größter Denkfehler war es nun mal, daß man meinte, ein SED- Parteiabzeichen stellt die Weichen in den Kommunismus, möglicherweise waren die Instinktkommunisten die Gruppe, die man gebraucht hätte, um die Brücke zwischen Skeptikern und Dogmatikern zu bauen, man hat verkannt, daß es eben keine kompletten Idioten gibt, jeder ist zu irgend etwas nützlich und jeder hätte eine Chance verdient.
Meine damaligen Bemühungen als FDJ- Sekretär eines 180- Mann- Betriebes auch Christen u.a. "Außenstehende" als "Freunde der Jugend" zu führen, die sie berechtigten am Kegelnachmittag oder Fußballturnier des Dienstortes teilzunehmen, liefen regelmäßig ins Leere, weil diese Gruppe eben nichts von FDJ- Studienjahr oder URANIA- Vorträgen unserer revolutionären Mansfelder Kämpfer wissen wollten.
Die totale Negierung des Pluralismus war die Achillesferse der Propagandisten im SED- Staat, hier lag der Schlüssel für eine viel größere Akzeptanz unseres eigentlich schon recht gut durchdachten Sozialismus unter der Bevölkerung.
Für mich selbst war trotz hoher Ambitionen die SED- Kreisparteischule Endstation, weil ich Lokführer bleiben wollte und mich nicht von der Westverwandtschaft loszusagen gedachte, eben weil es mit dem zentralisierten Denken nicht vereinbar war, das reichte schon.
Vielleicht wird man sogar erst im Laufe des Lebens zum Kommunisten, immerhin leben hierzulande auch manche Bürger im komplett falschen Körper und lassen sich dann umoperieren so etwas ist für eine Gesinnung, die ein Leben lang reifen kann, auch nicht ausgeschlossen.
Für das System wird das aber nur relevant, wenn Organisierungswillen- oder vermögen da ist, aber dann würde sich wieder ein Kreis schließen für den momentan die Zeit noch nicht reif ist.



Udo und Kurt haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#83

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.08.2013 14:17
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Udo im Beitrag #81
Eine Frage stellt sich mir:
Kann man Kommunist sein ohne Kommunist zu sein?



Diese Frage beschäftigt mich schon seit Jahren.
In der DDR weder in der Partei noch überzeugter Kommunist, hat sich, weit nach der Wende, meine vorher eher unpolitische, jetzt aber, durch eigenes Erleben ob der Ungerechtigkeiten dieser Welt, Anschauung gewandelt.

Immer öfter frage ich mich warum wir den Zustand "Jetzt" nicht damals schon gesehen haben. Im sogenannten Westfernsehen konnten wir die Nachteile des Kapitalismusses ja sehen und es kann sich auch keiner beschweren, dass uns die Ostmedien nicht jeden Tag vor dem stinkenden, faulenden ... gewarnt hätten. Der Ossi war einfach zu gutgläubig und konnte sich überhaupt nicht vorstellen, das man ihn ausbeuten könne.
Der freundliche Autoverkäufer oder Versicherungsmakler konnte mir doch nichts Schlechtes. Der nette Mann im Anzug von der Bank will mir doch nur helfen.

Heute haben wir, durch Schmerz, gelernt. Einjeder hat wohl in den Anfangsjahren Lehrgeld bezahlt. Das lässt die Ossis zusammenrücken.
Ein Freund von mir arbeitet, seit 8 Jahren, an der Schweizer Grenze. Er erklärte mir, dass sich die dort lebenden Ossis sofort erkennen und sich zusammenschließen. Der eine erkennt den anderen, ob aus Leipzig, Rostock, Dresden, Magdeburg oder Schwerin.

Wir sind schon ein eigenes Volk.

Ja, man kann Kommunist sein, ohne Kommunist zu sein. Man muss nur die Augen auf machen und das Gute für JEDEN wollen, die Gesellschaft hinterfragen und - vielleicht nochmals das Manifest lesen.
Wichtig ist auch, bei jeder Medienmeldung die Frage zu stellen "WEM NÜTZT ES?" um zu erkennen - es geht nur noch ums Geld.

Ich glaube an das Gespenst und vielleicht geht es nochmals zu meinen Lebzeiten um.


Ich glaube es gibt auch im Westen Leute die nicht in der Lage sind aus ihrem Leben etwas zu machen und dies dann mit ungünstigen Umständen begründen, sind dann wohl Jammer-Wossis die sich zusammenkuscheln


zuletzt bearbeitet 06.08.2013 14:19 | nach oben springen

#84

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.08.2013 14:26
von Udo | 1.265 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #83
[quote=Udo|p279672]Ich glaube es gibt auch im Westen Leute die nicht in der Lage sind aus ihrem Leben etwas zu machen und dies dann mit ungünstigen Umständen begründen, sind dann wohl Jammer-Wossis die sich zusammenkuscheln


Ich glaube Grenzwolf, dass Du mich missverstanden hast.
Wir haben vielleicht die ersten 5 Jahre gejammert, als uns das neue System immer wieder um die Ohren geflogen ist. Dann haben wir, durch Schmerz ,gelernt.
Heute ist der "Ossi" stolzer denn je, denn, zumindest die meisten, haben sich im neuen System integriert, was nicht heisst, das wir es gut finden.
Das wir beide Systeme kennen, ist nur von Vorteil.


Kurt hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#85

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.08.2013 14:34
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Udo im Beitrag #84
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #83
[quote=Udo|p279672]Ich glaube es gibt auch im Westen Leute die nicht in der Lage sind aus ihrem Leben etwas zu machen und dies dann mit ungünstigen Umständen begründen, sind dann wohl Jammer-Wossis die sich zusammenkuscheln


Ich glaube Grenzwolf, dass Du mich missverstanden hast.
Wir haben vielleicht die ersten 5 Jahre gejammert, als uns das neue System immer wieder um die Ohren geflogen ist. Dann haben wir, durch Schmerz ,gelernt.
Heute ist der "Ossi" stolzer denn je, denn, zumindest die meisten, haben sich im neuen System integriert, was nicht heisst, das wir es gut finden.
Das wir beide Systeme kennen, ist nur von Vorteil.


Dann habe ich dich wohl falsch verstanden, sorry.
Kann nämlich dieses ewige Herumgejammere nach nunmehr fast 25 Jahren nur noch schwer ertragen.


zuletzt bearbeitet 06.08.2013 14:34 | nach oben springen

#86

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.08.2013 14:40
von Udo | 1.265 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #85
Zitat von Udo im Beitrag #84
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #83
[quote=Udo|p279672]Ich glaube es gibt auch im Westen Leute die nicht in der Lage sind aus ihrem Leben etwas zu machen und dies dann mit ungünstigen Umständen begründen, sind dann wohl Jammer-Wossis die sich zusammenkuscheln


Ich glaube Grenzwolf, dass Du mich missverstanden hast.
Wir haben vielleicht die ersten 5 Jahre gejammert, als uns das neue System immer wieder um die Ohren geflogen ist. Dann haben wir, durch Schmerz ,gelernt.
Heute ist der "Ossi" stolzer denn je, denn, zumindest die meisten, haben sich im neuen System integriert, was nicht heisst, das wir es gut finden.
Das wir beide Systeme kennen, ist nur von Vorteil.


Dann habe ich dich wohl falsch verstanden, sorry.
Kann nämlich dieses ewige Herumgejammere nach nunmehr fast 25 Jahren nur noch schwer ertragen.


Yep, geht mir genauso.


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#87

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.08.2013 16:11
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Udo im Beitrag #81
Eine Frage stellt sich mir:
Kann man Kommunist sein ohne Kommunist zu sein?



Diese Frage beschäftigt mich schon seit Jahren.
In der DDR weder in der Partei noch überzeugter Kommunist, hat sich, weit nach der Wende, meine vorher eher unpolitische, jetzt aber, durch eigenes Erleben ob der Ungerechtigkeiten dieser Welt, Anschauung gewandelt.

Immer öfter frage ich mich warum wir den Zustand "Jetzt" nicht damals schon gesehen haben. Im sogenannten Westfernsehen konnten wir die Nachteile des Kapitalismusses ja sehen und es kann sich auch keiner beschweren, dass uns die Ostmedien nicht jeden Tag vor dem stinkenden, faulenden ... gewarnt hätten. Der Ossi war einfach zu gutgläubig und konnte sich überhaupt nicht vorstellen, das man ihn ausbeuten könne.
Der freundliche Autoverkäufer oder Versicherungsmakler konnte mir doch nichts Schlechtes. Der nette Mann im Anzug von der Bank will mir doch nur helfen.

Heute haben wir, durch Schmerz, gelernt. Einjeder hat wohl in den Anfangsjahren Lehrgeld bezahlt. Das lässt die Ossis zusammenrücken.
Ein Freund von mir arbeitet, seit 8 Jahren, an der Schweizer Grenze. Er erklärte mir, dass sich die dort lebenden Ossis sofort erkennen und sich zusammenschließen. Der eine erkennt den anderen, ob aus Leipzig, Rostock, Dresden, Magdeburg oder Schwerin.

Wir sind schon ein eigenes Volk.

Ja, man kann Kommunist sein, ohne Kommunist zu sein. Man muss nur die Augen auf machen und das Gute für JEDEN wollen, die Gesellschaft hinterfragen und - vielleicht nochmals das Manifest lesen.
Wichtig ist auch, bei jeder Medienmeldung die Frage zu stellen "WEM NÜTZT ES?" um zu erkennen - es geht nur noch ums Geld.

Ich glaube an das Gespenst und vielleicht geht es nochmals zu meinen Lebzeiten um.



Der Ossi war einfach zu gutgläubig und konnte sich überhaupt nicht vorstellen, das man ihn ausbeuten könne.

Das ist schon erstaunlich, denn jahrzehntelang wurde "euch" das "Feindbild des kapitalistischen Ausbeuters" eingebläut. Nach dem Motto: fällt die Grenze, fällt der Schutz vor Ausbeutung.
War nicht das, was nach der sog. Wende passierte eine Desillusionierung? Eine Desillusionierung setzt "Illusion" voraus...
Wie das Leben im damaligen Westen wirklich war und vor allem empfunden wurde, wusstet "ihr" nicht. (ist jetzt sehr allgemein gesprochen, das weiß ich.)

Ich z.B. komme aus deutlichen "Unterschichtverhältnissen", habe mich aber niemals ausgebeutet gefühlt. Mein Leben war/ist nie einfach, aber ich habe mich immer handlungsfähig gefühlt. Auch als ich zweimal arbeitslos war, als ich gemoppt wurde, als ich als Betriebsratsvorsitzende fast in die Knie gegangen bin, weil ich auf weiter Flur alleine stand in einer höchst brisanten Situation. Ich bin immer wieder aufgestanden, weil es gültige Werte für mich gibt auch wenn's hart kommt, ohne dass ich in partei-politischem Sinne "Kommunistin" bin und mir außerdem meine eigenes persönliches Leben Wert genug ist, das zu tun. Es gibt auch - jenseits der Politik - eine Verpflichtung dem Leben gegenüber, finde ich.


Wir sind schon ein eigenes Volk.

Das verstehe ich. Wenn man jahrzehntelang in einem politischen und kulturellen Kontext miteinander lebt, ist das zwangsläufig.

Ja, man kann Kommunist sein, ohne Kommunist zu sein. Man muss nur die Augen auf machen und das Gute für JEDEN wollen, die Gesellschaft hinterfragen

absolut einverstanden


und - vielleicht nochmals das Manifest lesen.

bzw. sich klar macht, was es in der Tiefe bedeutet:

Respekt und Achtung, Solidarität und Teilhabe, Achtung vor dem menschlichen Leben jedes Einzelnen.


Und das vor den Herausforderungen der heutigen Zeit.

Und wir brauchen eine "Sprache der Ermutigung" und zwar eine gemeinsame :-)




.


Hackel39 und Udo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#88

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 06.08.2013 16:30
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Hackel39 im Beitrag #82
Zitat von Barbara im Beitrag #80
Zitat von Hackel39 im Beitrag #79
Zitat von Barbara im Beitrag #77
[blau][quote=Hackel39|p278521][quote=Barbara|p278487][quote=Hackel39|p278460][quote=schnatterinchen|p278430][quote=Hackel39|p278301]
]
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Barbara
Das ist mir zu abstrakt Hackel, und wie ich öfter schonmal schrieb, überfordert mich das Denken im „großen System“. Ich bin besser in „Dezentralisierung“ - auch im Denken: wie verhalte ich selbst mich im Hinblick auf meine persönlichen Werte und/oder meine politischen Überzeugungen? Wenn wir dahin kämen, wäre die Welt ganz schnell eine andere, glaube ich.





Und das war genau der ganz große Konflikt- Individualisierung fürchtete die Stasi wie der Teufel das Weihwasser...."Dein Volk ist alles- Du bist nichts"
Das wurde immer mal wieder in den DDR- Alltag hineininterpretiert, ob berechtigt oder unberechtigt, sei dahingestellt, ich sage aber, daß es nicht so war.
Die Staatsmacht wollte andauernd die Bestätigung "Seid ihr für uns oder gegen uns ?" und das hat nun mal fast alles dominiert und manche wohl auch genervt trotzdem war nicht alles zentralisiert auch nicht das Denken wenngleich das Mißtrauen immer da war.
Man kann es mit einer 40 Jahre andauernden glücklichen Ehe vergleichen in der Sie jeden Tag hören will, ob Er sie noch liebt.
Eigentlich sind Beide glücklich aber die Fragerei nervt trotzdem und irgendwann schaukelt sich alles hoch und alles wird in Frage gestellt, so wie hunderttausende irgendwann man die DDR in Frage gestellt und sie letzten Endes ganz verloren haben, ohne daß es anfangs vielleicht beabsichtigt war.
Ich sah mich zu keiner Zeit einem Gruppenzwang in der DDR ausgesetzt, es gab ausreichende Rückzugsgebiete, ohne daß es deswegen Schwierigkeiten gab, wenn es aber darum ging, eine Massenveranstaltung wie das FDJ- Pfingsttreffen in Berlin, Höchstleistungsschichten zum Weltfriedenstag oder "Max- Braucht- Schrott- Initiativen zu organisieren, war Hackel und hunderttausende Gleichgesinnte zur Stelle, weil auch er seine DDR liebte aber es reichte eben alles nicht, das Volk ging trotzdem fremd und weiß oft bis heute nicht wofür.
Das muß halt jeder für sich ausmachen.
Auf das couragierte Verhalten Deiner Tochter kannst Du stolz sein, sieh Dir mal an, wie der "sympatischste" Wessi darüber denkt, bei 1:30 kommt das kurze aber aufschlußreiche Intermezzo zum Thema Zivilcourage.
http://www.youtube.com/watch?v=kGB32S20vlQ
Wenn so etwas auch ohne die zehn Gebote des Jung- und Thälmannpioniers, ohne zwei Wochen Zivilverteidigung oder Lager für Arbeit und Erholung geht sondern durch eine gute Erziehung erreichbar ist, so besteht noch Hoffnung für das Gemeinwesen.
Trotzdem braucht jeder Staat Rahmenbedingungen und hier muß täglich nivelliert und reguliert werden, das versucht man nun halt auch in Ostdeutschland seit 23 Jahren mit anderen Konzepten aber weitgehend gleichen Ergebnissen, da solche Übergriffe auch in der DDR vorgekommen sind, ist hier aber nicht das Thema.




Warum eigentlich?
Ich empfinde es überhaupt nicht als Widerspruch, von einer Sache überzeugt zu sein und zwar aufgrund von eigener innerer "individueller" Auseinandersetzung und dann sich mit anderen in diesem Sinne zusammen zu schließen. Weil ich es will, weil es mir sinnvoll erscheint.
Was war mit all den deutschen Kommunisten bevor es die sozialistische DDR gab mit all ihren staatlichen Organen?
Der Zusammenschluss von "Überzeugten", welche Kraft ist das doch!

Ich bin überzeugt davon Hackel, dass wir das gleiche ethische Fundament haben.Möglicherweise haben wir unterschiedliche Auffassungen davon, wie es zur Geltung kommen kann.*
Eine Frage stellt sich mir:
Kann man Kommunist sein ohne Kommunist zu sein?



Für das OT fühle ich mich nicht mehr verantwortlich :-)


hinzugefügt:

* im Hinblick auf "Denken im großen System" oder "Dezentrales Denken".

Diese Art von Gedanken sind im Baustellenmodus, das will sagen, unfertig und: ich weiß es einfach nicht.





Es ist eben eine große Herausforderung von Führungskräften, und als solche kann man ja die Vollstrecker der SED ohne weiteres bezeichnen, daß sie ihre "Schäfchen" zum Wohle des Volkes optimal in das System integrieren wollten.
Deren größter Denkfehler war es nun mal, daß man meinte, ein SED- Parteiabzeichen stellt die Weichen in den Kommunismus, möglicherweise waren die Instinktkommunisten die Gruppe, die man gebraucht hätte, um die Brücke zwischen Skeptikern und Dogmatikern zu bauen, man hat verkannt, daß es eben keine kompletten Idioten gibt, jeder ist zu irgend etwas nützlich und jeder hätte eine Chance verdient.
Meine damaligen Bemühungen als FDJ- Sekretär eines 180- Mann- Betriebes auch Christen u.a. "Außenstehende" als "Freunde der Jugend" zu führen, die sie berechtigten am Kegelnachmittag oder Fußballturnier des Dienstortes teilzunehmen, liefen regelmäßig ins Leere, weil diese Gruppe eben nichts von FDJ- Studienjahr oder URANIA- Vorträgen unserer revolutionären Mansfelder Kämpfer wissen wollten.
Die totale Negierung des Pluralismus war die Achillesferse der Propagandisten im SED- Staat, hier lag der Schlüssel für eine viel größere Akzeptanz unseres eigentlich schon recht gut durchdachten Sozialismus unter der Bevölkerung.
Für mich selbst war trotz hoher Ambitionen die SED- Kreisparteischule Endstation, weil ich Lokführer bleiben wollte und mich nicht von der Westverwandtschaft loszusagen gedachte, eben weil es mit dem zentralisierten Denken nicht vereinbar war, das reichte schon.
Vielleicht wird man sogar erst im Laufe des Lebens zum Kommunisten, immerhin leben hierzulande auch manche Bürger im komplett falschen Körper und lassen sich dann umoperieren so etwas ist für eine Gesinnung, die ein Leben lang reifen kann, auch nicht ausgeschlossen.
Für das System wird das aber nur relevant, wenn Organisierungswillen- oder vermögen da ist, aber dann würde sich wieder ein Kreis schließen für den momentan die Zeit noch nicht reif ist.





"Instinktkommunisten" ist ja vielleicht ein tolles Wort !

Ja, der menschliche Geist in seiner kompletten Komplexität und Kreativität und Diversität ist sicher der größte Reichtum einer Gesellschaft.

Ich finde ja deinen Beruf so toll um metaphorisch politische Zusammenhänge zu verstehen:
Weichenstellung
zu beachtende Signale
beschrankte und nicht-beschrankte Übergänge
die Umsicht von verschiedenen "Experten", weil der im Fühungsstand nicht alleine die Übersicht haben kann.

Und welches Vertrauen darin liegt, dass filigrane logistische Absprachen potenzielles Unglück verhindern.

Kommunikation !


.


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#89

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.03.2014 00:04
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Gert!

Wie schon geschrieben, werden manche Filme (man erinnere sich an G. Jauchs KluKluxKlan usw.) auf Bestellung gemacht und da kommt alles rein, was der Besteller wünscht!

Was glaubst Du, was die politische Polizei der BRD hier so macht?
Wenn Du diese "NSU" Geschichte mit beobachtest wird Dir auffallen, daß diese Leute selbst vor der Konstruktion eines sog. rechten "Untergrundes" und dessen "Beweiskette" keine Skrupel haben.

Dagegen sind solche sog. "DDR-Methoden"" Kinderkram von Vorgestern. Den 100%tigen Wahrheitsgehalt einmal vorausgesetzt.
Die halbe NPD-Spitze steht dort in Lohn und Brot!
Was glaubst Du warum man sich das "Böse-Buben" Lieblingsspielzeug nicht verbieten läßt?

Und in der praktischen "Arbeit", sind diese Leute mit ALLEN Wasser gewaschen, wenn es gegen die eigene, deutsche Bevölkerung geht! Man will ja Karriere machen. Da stört Moral nur! Und bevor man sich an den wirklichen Gegnern der Deutschen die Finger verbrennt, beschnüffelt man lieber die Deutschen höchstselbst.
Hier mal ein Spruch dazu:

„.....Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“
(Der kleine Korse)

Schöne Grüße,
Eckhard


Zitat von Gert im Beitrag #1
In einem Spartensender der ARD sah ich einen 45 minütigen Film über die Praktiken des MfS, Kinder und Jugendlichen zunächst IM anzuwerben, diese entsprechend zu instruieren mit dem Ziel Ausforschungen jeglicher Art an den Schulen der DDR durchzuführen und dem MfS zu berichten. ...... die Rektorin stand im vorauseilenden Gehorsam mit dem Geheimdienst ständig telefonisch in Verbindung.
Wer kennt noch solche Vorgänge , wer kann dazu etwas berichten?



zuletzt bearbeitet 27.03.2014 00:05 | nach oben springen

#90

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.03.2014 02:32
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #42
Zitat von Gast im Beitrag #34
Na dann brauchen wir auch nicht mehr auf Deine Fragen und Anfragen antworten. Hat auch etwas für sich.


Warum?
Mein positives Empfinden zum Vorgang das dieser Staat in seiner damals vorhandenen Form, nebst dem in ihm integriertem Ministerium, auf den genannten Entsorgungsort wanderte, ist einfach meine bescheidene persönliche Meinung.
Hat nichts mit hier vertretenen Personen zu tun und was diese gemacht haben.
Möchte ich mal festhalten.


wenn ich mal mit deiner deiner meinung gesprochen , rot mark mit militär ersetze und die hasstiraden mancher user hier so liest , muß man sich bei dem hervorragenden bildungsstand unserer nachkommen in diesem land nicht wundern , wenn man selber vom paulus zum sau..... wird !!
ich gebe dir 'brief und siegel' das in zehn jahren ein 'einfacher grenzsoldat' und die 'schießwütigen schergen der staatssicherheit' der damaligen ddr , für die meisten ein und dasselbe sind !!!
man schießt sich mit solchen unsachlichen beiträgen nur ins eigene knie !!!
vielleicht wird man ja auch in einigen jahren selbst zum nazi gemacht , was ich ja schon heute für manche bin !!!
was für eine kultur ???



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#91

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.03.2014 08:13
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von frank im Beitrag #90
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #42
Zitat von Gast im Beitrag #34
Na dann brauchen wir auch nicht mehr auf Deine Fragen und Anfragen antworten. Hat auch etwas für sich.


Warum?
Mein positives Empfinden zum Vorgang das dieser Staat in seiner damals vorhandenen Form, nebst dem in ihm integriertem Ministerium, auf den genannten Entsorgungsort wanderte, ist einfach meine bescheidene persönliche Meinung.
Hat nichts mit hier vertretenen Personen zu tun und was diese gemacht haben.
Möchte ich mal festhalten.


wenn ich mal mit deiner deiner meinung gesprochen , rot mark mit militär ersetze und die hasstiraden mancher user hier so liest , muß man sich bei dem hervorragenden bildungsstand unserer nachkommen in diesem land nicht wundern , wenn man selber vom paulus zum sau..... wird !!
ich gebe dir 'brief und siegel' das in zehn jahren ein 'einfacher grenzsoldat' und die 'schießwütigen schergen der staatssicherheit' der damaligen ddr , für die meisten ein und dasselbe sind !!!
man schießt sich mit solchen unsachlichen beiträgen nur ins eigene knie !!!
vielleicht wird man ja auch in einigen jahren selbst zum nazi gemacht , was ich ja schon heute für manche bin !!!
was für eine kultur ???



Ach Frank, im zitierten habe ich meine persönliche positive Meinung zu einem geschichtlichem Vorgang ausgedrückt, die habe ich nun mal und die ändert sich auch nicht.
Zu der Sache in einen Topf geworfen zu werden.
Da wird mir nicht Bange, erstens habe ich das damals an diversen touristischen Anlaufstellen für Alt-Bundesbürger sicherlich schon lange vor dir leibhaftig erfahren und das "Schwein" und "Mörder" hat keine bleibenden seelischen Zerwürfnisse hinterlassen, ich wusste halt einfach das ich das nicht bin.
Ok, zum Helden der den Grundwehrdienst an der Grenze ablehnt hat es nicht gereicht das stimmt und somit habe ich auch meinen Teil beigetragen, von der durchaus möglichen Faszination die rechts- und linksfaschistoide Strukturen auf junge Menschen haben können gar nicht zu reden.
Wie ich herausgelesen habe warst du ja auch ein relativ kleines Licht, hast dich glaube ich mit um die Sicherheit der Bonzen gekümmert.
Eventuell wäre dir ja auch selbst zuwider gewesen freiwillig mitzumachen z.B. in Wohnungen von Leuten einzubrechen und rigoros in ihr privatestes einzudringen.
Falls mich jemand fragt wo der kleine Unterschied in die Einbindung des Systems damals war, dann beantworte ich einfach diese konkrete Frage, wie sich die allgemeine Sicht darauf darstellt ist mir ehrlich gesagt schei... egal.


zuletzt bearbeitet 27.03.2014 10:35 | nach oben springen

#92

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 27.03.2014 16:46
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Vertippt


zuletzt bearbeitet 27.03.2014 16:52 | nach oben springen

#93

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.03.2014 03:17
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #91
Zitat von frank im Beitrag #90
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #42
Zitat von Gast im Beitrag #34
Na dann brauchen wir auch nicht mehr auf Deine Fragen und Anfragen antworten. Hat auch etwas für sich.


Warum?
Mein positives Empfinden zum Vorgang das dieser Staat in seiner damals vorhandenen Form, nebst dem in ihm integriertem Ministerium, auf den genannten Entsorgungsort wanderte, ist einfach meine bescheidene persönliche Meinung.
Hat nichts mit hier vertretenen Personen zu tun und was diese gemacht haben.
Möchte ich mal festhalten.


wenn ich mal mit deiner deiner meinung gesprochen , rot mark mit militär ersetze und die hasstiraden mancher user hier so liest , muß man sich bei dem hervorragenden bildungsstand unserer nachkommen in diesem land nicht wundern , wenn man selber vom paulus zum sau..... wird !!
ich gebe dir 'brief und siegel' das in zehn jahren ein 'einfacher grenzsoldat' und die 'schießwütigen schergen der staatssicherheit' der damaligen ddr , für die meisten ein und dasselbe sind !!!
man schießt sich mit solchen unsachlichen beiträgen nur ins eigene knie !!!
vielleicht wird man ja auch in einigen jahren selbst zum nazi gemacht , was ich ja schon heute für manche bin !!!
was für eine kultur ???



Ach Frank, im zitierten habe ich meine persönliche positive Meinung zu einem geschichtlichem Vorgang ausgedrückt, die habe ich nun mal und die ändert sich auch nicht.
Zu der Sache in einen Topf geworfen zu werden.
Da wird mir nicht Bange
, erstens habe ich das damals an diversen touristischen Anlaufstellen für Alt-Bundesbürger sicherlich schon lange vor dir leibhaftig erfahren und das "Schwein" und "Mörder" hat keine bleibenden seelischen Zerwürfnisse hinterlassen, ich wusste halt einfach das ich das nicht bin.
Ok, zum Helden der den Grundwehrdienst an der Grenze ablehnt hat es nicht gereicht das stimmt und somit habe ich auch meinen Teil beigetragen, von der durchaus möglichen Faszination die rechts- und linksfaschistoide Strukturen auf junge Menschen haben können gar nicht zu reden.
Wie ich herausgelesen habe warst du ja auch ein relativ kleines Licht, hast dich glaube ich mit um die Sicherheit der Bonzen gekümmert.
Eventuell wäre dir ja auch selbst zuwider gewesen freiwillig mitzumachen z.B. in Wohnungen von Leuten einzubrechen und rigoros in ihr privatestes einzudringen.
Falls mich jemand fragt wo der kleine Unterschied in die Einbindung des Systems damals war, dann beantworte ich einfach diese konkrete Frage, wie sich die allgemeine Sicht darauf darstellt ist mir ehrlich gesagt schei... egal.



deine persönliche meinung will ich dir um gottes willen auch nicht nehmen !
aber wenn ich einer breiten masse ( internet ) suggeriere , rein hypothetisch : alle grenzsoldaten der ehemaligen ddr waren nazis und haben abschußprämien für jeden GV bekommen !! !!
sieht die heile welt doch schon ganz anderst aus ? für manche jugendlichen zeitgenossen ist jetzt schon ein herr hitler der letzte staatsratsvorsitzende der ehemaligen ddr !!
gute arbeit , sag ich nur !
ob soldat oder general ,wer sich zu ddr - zeiten strafbar gemacht hat , muß nun mal nach heutigem recht damit leben verfolgt zu werden !!
ob gerecht oder nicht , ändern kann mann es nicht !
aber dieser personenkreis ist prozentual sehr gering und eine pauschalisierung aller , auch aller waffengattungen in zukunft,
völllig neben der spur !!!



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#94

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.03.2014 03:42
von Mart | 734 Beiträge

Rein hypothetisch hast Du nen Knall. Und Dein Vorredner auch.

Ihr tut im Grunde so, als ob die DDR noch vorhanden wäre und man irgendwas erklären müßte.

An dieser Stelle ist aber nichts zu erklären: Die DDR hat vor fast einem Vierteljahrhundert die weiße Fahne gehißt. Das tat sie, weil es schlicht nicht mehr ging.


Schuddelkind, 94 und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 30.03.2014 00:50
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Mart im Beitrag #94
Rein hypothetisch hast Du nen Knall. Und Dein Vorredner auch.

Ihr tut im Grunde so, als ob die DDR noch vorhanden wäre und man irgendwas erklären müßte. An dieser Stelle ist aber nichts zu erklären: Die DDR hat vor fast einem Vierteljahrhundert die weiße Fahne gehißt. Das tat sie, weil es schlicht nicht mehr ging.






die geschichte der ddr ist mir wohl bekannt und hier wurde auch 'diese' nicht verherrlicht , oder sonst berichtet , als ob es 'sie' noch gäbe !!
hier ging es um vorverurteilungen militärischer einheiten im 'JETZT' !!!
gebe offen zu , habe nen knall , haben viele auf verschiedensten arten !!
aber manche haben den knall nicht gehört oder gelesen !!
oder können oder wollen es nicht !!!



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#96

RE: MfS überwacht, wirbt und manipulierte Kinder und Jugendliche

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.04.2014 15:24
von Peter42 | 51 Beiträge

Soviel zu diesen Thema!







Solche Dinge liefen auch in Wickersdorf in einer Schule für Russisch Unterricht, endschuldigt wenn ich eventuell mich mit den Videos wiederholt habe! Ich kenne die Russische Schule nebenan war das Kinderheim wo ich mit 5 Jahren eingewießen worden war.



zuletzt bearbeitet 09.04.2014 15:31 | nach oben springen



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