#41

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 07.10.2009 23:38
von JensB (gelöscht)
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Wir haben im Winter 88/89 wärend einer Nachtschicht bei minus 20 Grad im Trabbi gesessen und aufs Ende unserer Schicht gewartet. Der Tank der Standheizung war leer, denn der Sprit für war Mangelware. Wir haben dann den hinteren Teil mit Decken zugehängt und die Heizung mit Gemisch laufen lassen. Den Ölnebel im Auto haben wir nicht so mitbekommen, alles war besser als die Kälte.
Meine Uniform hat so dermaßen nach Öl gestunken das es Tage gedauert hat bis der verflogen war...

Gruß


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#42

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 07:30
von sentry | 1.080 Beiträge

In Antwort auf:

Licht und Radau vertreibt den GV.
Mit viel Lärm und mit viel Licht - machen wir die Grenze dicht!



Den ersten kannte ich noch nicht, den zweiten von Otti habe ich so in Erinnerung:

Lärm und Licht halten uns're Grenzen dicht!

Und noch den:
Licht und Lärm halten Grenverletzer fern.

Vielleicht 'mal zur Erklärung für die Nicht-Grenzer:
Ziel der Grenzsicherung war es, Grenzverletzungen zu verhindern. Allerdings sollte das in der Praxis so ablaufen, dass man den Grenzverletzer stellt. Er sollte nicht abgeschreckt werden und umdrehen und sich so der Strafverfolgung entziehen. Dem zu Folge waren an der grünen Grenze Lichtertrassen meist abgeschaltet und die Grenzer handelten häufig gedeckt. Grenzsicherung durch Präsenz gab es zwar auch, aber das hatte dan andere Zielstellungen.
Wie auch immer, oben zitierte Sprüche bildeten sich bei den Grenzern heraus, weil ihnen natürlich klar war, dass es für das eigene Wohlbefinden sicher besser wäre, wenn gar nicht erst ein Grenzverletzer auftaucht. Oberstes Ziel des Grenzsoldaten war es meistens wohl doch, Lupo den E-Tod abzuwenden und heil wieder nach Hause zu kommen. Grenzverletzer stellen kam erst um einiges später.
Soll heißen: Mit ein bisschen Rumpeln und Knacken im Wald und ein bisschen Leuchten mit dem Scheinwerfer konnte man Konfliktsituationen evtl. vermeiden.

Allerdings kann man aus diesen Sprüchen letztendlich wenig Rückschlüsse ziehen, wie sich die Grenzer im Grenzdienst tatsächlich verhalten haben.
Ich habe mich z.B. auf Sonderposten wenn irgendwelche Russkis desertiert waren oder GV's angekündigt waren, lieber mit meinem Posten ruhig in irgendeine halbwegs passable Ecke verzogen, anstatt die befohlene Streife zu laufen. Es war uns wichtiger, nicht von hinten eine übergezogen zu kriegen, als eine Auszeichnung für eine Festnahme.


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#43

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 11:37
von TOMMI | 1.985 Beiträge

Silvester 1987/88

Unser Waffen-Uffz, der eine Außenseiter-Rolle bei uns inne hatte, wollte
wohl mehr Ansehen bei den Kameraden erlangen. So löste er im Kompaniegelände
PSGs aus und machte so sein eigenes Feuerwerk. Wäre ja alles noch gegangen, wenn
er nicht noch aus dem Fenster der Waffenkammer heraus "Ein-Stern-Gelb" abgeschossen
hätte. Die Leute im obersten Stockwerk, bei einem kleinen Silvester-Umtrunk am Tisch
sitzend, erschraken, als dieses Ding am Fenster vorbei zischte.
Was brachte dem Waffen-Uffz diese Aktion ein? Einen strengen Verweis. Dabei hatte
er noch Glück. Denn er hatte schon einen solchen in den Akten stehen, der noch nicht
gelöscht war.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#44

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 12:54
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von a1 otti

Zitat von Gefr83


Ich gebe zu, dass im 3. DHJ sich unsere Aufmerksamkeit gerade im Nachtdienst wandelte. Es herrschte die Meinung: Licht und Radau vertreibt den GV.




Der korrekte Wortlaut war, glaube ich,
"Mit viel Lärm und mit viel Licht - machen wir die Grenze dicht!"




genau so war der Spruch ...............oder der hier: Haste eine Harke bei, dann biste immer spurenfrei


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#45

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 14:18
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hallo Stabsfähnrich,

habe von dir gelesen, dass von solchen "Unsinn" auch Bilder gemacht worden sind. Was wir heute als "Unsinn" bezeichnen waren ja damals gerade in Augen der Vorgesetzten und der Partei schwerste Verletzungen der Wachsamkeit und Dienstpflicht an der Grenze.

Daher mal meine Frage an dich wie solche Sachen bestraft wurden, wenn sie dann aufgedeckt wurden. Solche Sachen wie ein wenig mit der PSG spielen oder sich auf dem Turm ne "elektrische" zubereiten werden ja eher harmlos gewesen sein. Aber es gab doch sicher auch "Unsinn" der weit über dieses Maß hinaus ging.

Der NVA'ler kam im schlimmsten Fall nach Schwedt und auch beim MfS gab es einige die schlimmstenfalls aufgrund von Verfehlungen längere Zeit bei XIV verbringen mußten.

Wie war das bei den GT, was waren die gängigen Strafen und wie waren die im einzelnen so in etwa gegliedert. Untersuchungen der 2000'er können wir hierbei auslassen, da besteht im einzelnen keine Unklarheit.

Danke schon mal an alle die etwas dazu zu sagen haben.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 08.10.2009 14:43 | nach oben springen

#46

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 15:34
von NPKCA (gelöscht)
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Hallo Feliks,

die Strafen waren genauso z.B. beim Pennen im Grenzdienst erwischt= Bau und Strafversetzung+ Nachdienen der Zeit im Bau.
Aber eigentlich gab's die Strafe ja nur für Dummheit! Wer sich dabei erwischen lässt...


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#47

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 16:20
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Hallo Stabsfähnrich,

habe von dir gelesen, dass von solchen "Unsinn" auch Bilder gemacht worden sind. Was wir heute als "Unsinn" bezeichnen waren ja damals gerade in Augen der Vorgesetzten und der Partei schwerste Verletzungen der Wachsamkeit und Dienstpflicht an der Grenze.

Daher mal meine Frage an dich wie solche Sachen bestraft wurden, wenn sie dann aufgedeckt wurden. Solche Sachen wie ein wenig mit der PSG spielen oder sich auf dem Turm ne "elektrische" zubereiten werden ja eher harmlos gewesen sein. Aber es gab doch sicher auch "Unsinn" der weit über dieses Maß hinaus ging.

Der NVA'ler kam im schlimmsten Fall nach Schwedt und auch beim MfS gab es einige die schlimmstenfalls aufgrund von Verfehlungen längere Zeit bei XIV verbringen mußten.

Wie war das bei den GT, was waren die gängigen Strafen und wie waren die im einzelnen so in etwa gegliedert. Untersuchungen der 2000'er können wir hierbei auslassen, da besteht im einzelnen keine Unklarheit.

Danke schon mal an alle die etwas dazu zu sagen haben.



ja Felix............die Bilder wurden teilweise als Beweismittel gefertigt. Bei einem festgestellten Verstoß gegen Grenzdienstvorschriften wurde im "günstigsten" Fall ein Verweis vor der Front mit Eintragung in die BB Kartei erteilt. Herabsetzung im Dienstgrad war die nächst hohere Stufe der Bestrafung. Bei besonders schweren Fällen zwischen 3 und 10 Tage Arrest. Bei besonders schweren Fällen erfolgte die Abversetzung in Disziplinareinheit Schwedt.
Wir hatten damals einen jungen Fw.. Eingesetzt als KGSi. Da es Sonntag war und nichts los, wurden die rechten und linken Posten zur FüST befohlen um mit diesen einen gepflegten Postentreff zu veranstalten. Nachdem unserem Fw. die Sache etwas langweilig wurde, schnappte er sich den A-Gruppen LO um mal schnell eine Runde zu drehen und seinen "Fahrriemen" zu befriedigen. Bei seinen Fahrkünsten übersah Er einen seitlichen Absatz des Kolonnenweges und legte den LO gepflegt seitlich auf den K6. Fazit: 3 Monate Schwedt, anschließend Entlassung.
Zweites Beispiel...........ein Gef. kam auf die tolle Idee im Bereich Masantebrücke mal so über die Grenzsperrmauer sich mit einigen weiblichen Personen zu unterhalten. Fazit: 10 Tage Arrest, degra. zum Soldaten und hat insgesamt 17 Tage nachgedient ( Feiertage und Sonntage wurde nicht auf die nach zu dienende Zeit angerechnet ).


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#48

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 16:24
von sentry | 1.080 Beiträge

Zitat von NPKCA
die Strafen waren genauso z.B. beim Pennen im Grenzdienst erwischt= Bau und Strafversetzung+ Nachdienen der Zeit im Bau.
Aber eigentlich gab's die Strafe ja nur für Dummheit! Wer sich dabei erwischen lässt...



Kann ich aus eigenen Erinnerungen bestätigen. Manche Abschei*ereien auf dem Turm wurden nicht so drastisch geahndet...hing vielleicht auch ein bisschen von der Tagesform des Aufklärenden ab.
Einer von meinen E's musste ganz kurz vor dem Abgang noch einfahren und nachdienen, weil er leicht übermütig einen Appel hinter einem PKE-Fahrzeug hergeworfen hat.

Alles in allem waren die Methoden zum Abwehren von Postenkontrollen bei uns sehr ausgefeilt und haben auch gut funktioniert. Aufpassen musste man natürlich trotzdem immer.
Aber leider gab es immer einige, die ganz genau wussten, wie dämlich Offiziere sind und dass sie so clevere Soldaten nie erwischen würden.
Blöd war bloß, dass die Offiziere das nicht wussten.

Oh Mann, wenn man heute so zurückdenkt, was man so arglos oder unbedacht an der Grenze abgezogen hat - da war man schon mit mehr als einem Fuß im Bau.


zuletzt bearbeitet 08.10.2009 16:27 | nach oben springen

#49

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 19:44
von Gefr83 | 22 Beiträge

Licht und Radau vertreibt den GV.
Mit viel Lärm und mit viel Licht - machen wir die Grenze dicht!
________________________________________________________________

Der erste Spruch war usus bei uns. Den zweiten habe ich hier kennen gelernt.

Ja, ich glaube im nach hinein darf man über einige Sachen die abgelaufen sind nicht nachdenken.
Da sich bei der Vergatterung vor dem Nachtdienst abzeichnete, wer auf Postenf*** kommt (welcher Fahrer blieb drinnen und mit wem fährt der?) war auch die Körpergröße des "Kontrolleurs" bekannt. Das war wichtig. Da hat man an der offiziellen Stelle sein PSG gespannt. Eine beliebte Methode der Kontrolle das PSG nicht auszulösen war es, das Gummiohr (am Stecker festhaltend) senkrecht mit ausgestrecktem Arm vor sich her zu tragen. Sowie der Hörer sich zum Körper bewegte, bestand die Chance, dass da eine Schnur gespannt war und man tastete sich der Schnur entlang bis zu deren Ende und umging das PSG. Findige PF spannten dann aber rechts und links weitere Schnüre, die dann andere Gegenstände bewegten welche Geräusche verursacht haben (Äste; Steine, etc,). Winige haben sogar die Schnur des PSG gleich in Kopf-/Halshöhe gespannt haben. Somit konnte die Gummiohrmethode nicht funktionieren.

Viele Grüße



OlsenWeilrode hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 19:56
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Stabsfähnrich
Bei seinen Fahrkünsten übersah Er einen seitlichen Absatz des Kolonnenweges und legte den LO gepflegt seitlich auf den K6. Fazit: 3 Monate Schwedt



Boar und ich sollte wegen meinen Äusserungen über den blöden Staat 6 Monate nach Schwedt...die Äusserungen hat doch kaum jemand mitbekommen....höchstens ein paar Fahrgäste und die Trapo....


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#51

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 20:38
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Mongibella

Zitat von Stabsfähnrich
Bei seinen Fahrkünsten übersah Er einen seitlichen Absatz des Kolonnenweges und legte den LO gepflegt seitlich auf den K6. Fazit: 3 Monate Schwedt



Boar und ich sollte wegen meinen Äusserungen über den blöden Staat 6 Monate nach Schwedt...die Äusserungen hat doch kaum jemand mitbekommen....höchstens ein paar Fahrgäste und die Trapo....




...............siehste. Und Du bist am "hell" erleuchteten Schutzstreifen nach Salzwedel gereist, hast Dich mit der Trapo von Wittenberge, Gest Gottberg, Arendsee und Salzwedel angelegt............und 5000 Meter von Dir waren 17,5 km teilwiese offen.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#52

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 20:44
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Stabsfähnrich
......und 5000 Meter von Dir waren 17,5 km teilwiese offen.



Echt...offen...???

Siehste....nüchtern wär mir dat nich passiert....hätte euch mal was abgeben müssen von dem Fusel, wäret umso einfacher gewesen....

....naja, ich neig halt dazu den dramatischen Weg zu gehen....


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#53

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 20:51
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Mongibella

Zitat von Stabsfähnrich
......und 5000 Meter von Dir waren 17,5 km teilwiese offen.



Echt...offen...???

Siehste....nüchtern wär mir dat nich passiert....hätte euch mal was abgeben müssen von dem Fusel, wäret umso einfacher gewesen....

....naja, ich neig halt dazu den dramatischen Weg zu gehen....




na dann goooooooooot Wech........oder so ähnlich. Ist natürlich klar, dass zu Deinem Zeitpunkt der Fahrt von WB nach SAW die Grenze dicht war...........meine 17,5 km bezogen sich auf die teilweisen Verletzungen der DV.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
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#54

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 08.10.2009 21:14
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Stabsfähnrich
......meine 17,5 km bezogen sich auf die teilweisen Verletzungen der DV.



Jaja...genauso hab ich et auch verstanden....wenn ihr schon aufm BT am grillen und wer weiss noch was wart...dann hätt ich euch lieber noch wat zu trinken mitbringen sollen anstatt so ein Terz zu machen da in der Ferkeltaxe....

....aber naja, in nem annern Fred steht ja, dat keiner von euch korrupt war...

Mara


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#55

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 09.10.2009 11:11
von Feliks D. | 8.887 Beiträge



Du meinst mit ner Flasche Schnaps zur elektrischen hätten sie dich durchgelassen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#56

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 09.10.2009 12:25
von Mongibella (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.


Du meinst mit ner Flasche Schnaps zur elektrischen hätten sie dich durchgelassen?



Hmmm, vielleicht.... Paar Tage später ging et doch auch....und sogar ohne Bestechung.....


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#57

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 09.10.2009 18:05
von feldwebel88 | 279 Beiträge

denn grössten unfug den wir mal gemacht haben auf dem B-turm war:

wer hat am schnellsten das magazin leer von der kaschi.natürlich nicht mit schiessen sondern mit durchladen.also 32 mal durchgeladen bis alle mumpeln im bturm lagen

im nachhinein denk man dann auch ,was hätte alles passieren können.
naja alles gutgegangen.

schönes we
mfg feldwebel88


zuletzt bearbeitet 09.10.2009 18:05 | nach oben springen

#58

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 16.12.2009 21:25
von Thunderhorse | 4.008 Beiträge

Zitat von werraglück
Hi,
wir haben mal aus Jux einen Amiheli -AH1- in einer Nachtschicht mit Standscheinwerfer angeleuchtet, der sich gerade in einer Standschwebe an der Abschnittsgrenze Vacha/Vitzeroda (Tor1?)befand und haben uns dann in die Büsche geschmissen, total bekloppt...wenn man drüber nachdenkt.
Ich war jung, sorry.
MfG



Das hat in einem anderen Fall (ebenfalls bei einem Nachtflug) fast zum Absturz der Maschine (auch eine Cobra) geführt.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#59

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 16.12.2009 21:33
von EK-Zappel-79-2 (gelöscht)
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Mir als Tierfreund streuben sich da zwar immer noch die Haare, aber der Rabe auf dem Signalgerät ( im Tagebau durften keine mit Signalraketen verwendet werden werden sondern das waren welche die nur hochgingen und knallten)... naja der Gefreite zog am Draht .. Rabe im Himmel, Federn am Boden verteilt


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#60

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 17.12.2009 07:24
von Freedom (gelöscht)
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Auch der "Klassenfeind" hatte sein Spaß.

Es gab auch sogenannte "Scheinangriffe" seitens der Amerikaner in Westberlin. Nach Erzählungen soll das so stattgefunden haben. Helikopter der Amis befand sich im Standflug über der Berliner Mauer, einer riss die Seitentür auf und richtete seine Bordkanone geradezu auf ein besetzen Beobachtungsturm. Die verschreckten Grenzer schmissen sich blitzartig zu Boden um sich vor ein möglichen Angriff zu schützen. Ort des "Scheinangriff" war das Lennè-Dreieck. Muss wohl ein super Extra-Spaß für die GI´s gewesen sein.


zuletzt bearbeitet 17.12.2009 07:26 | nach oben springen



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