#241

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 17.03.2013 11:19
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #238
Zitat von OlsenWeilrode im Beitrag #237
...ab November 1981 gab es bei uns wieder (das neuzuerprobende) Kompaniesicherungssystem, da waren Dreierposten eigentlich die Regel. Es kam also vor, daß pro Posten zwei oder sogar drei Postenführer zusammen waren. In der Dienstausgabe wurde festgelegt, welche Postenführer den Posten führte. Üblicherweise war das der Postenführer, der aus dem betreffenden Grenzabschnitt stammte und die beste Gebietskenntnis hatte, der Hellste eben. Um Streit und Stinker- oder Stänkereinen zu vermeiden nahm dann jeder eine eigene Postentasche mit und schleppte seinen Kram selber. Oder er verpackte seine Knifften in der Beintasche und verzichtete auf sein Getränk. Oder die Dienst wurde so organisiert, daß die Postentaschen an einem bestimmten Postenpunkt (wildschweinfrei) deponiert wurden und an diesem PP die PV eingenommen wurde.
Von den "alten" Gefreiten (im alten Sicherungssystem) waren meiner Meinung nach auch die Blindesten irgendwann zum Postenführer gemacht worden. Im neuen Sicherunssystem gab es bis zur Entlassung etliche Gefreite ohne die grünen Balken und (auch wieder meiner Meinung bzw. Erinnerung nach) wurden sogar einige Postenführer wieder zu Posten "degradiert"!
Damit ist auch wieder der Bogen zum Thema gespannt.

HG 82/I
Olsen


3 PF zusammen, ihr müsst ganz schön Personalüberhang gehabt haben.



Nun ja, über die Personalstärke bzw. -auslastung in der B- und in der K-Sicherung hab ich mir damals keine Gedanken gemacht. Ich weiß nur, daß wir oft in der Grenzwache Silkerode 24-Stunden-Wachdienst schieben und A-Gruppe stellen mußten und von dort viele GAKLs vorrätig und eingesetzt wurden.
Unsere eigenen Zweier- oder Dreierposten dienten wahrscheinlich auch dazu, den Gefreiten/Postenführern aus anderen Grenzabschnitten, die für das letzte Diensthalbjahr zu uns versetzt worden waren, überhaupt ein wenig Gebietskenntnis zu vermitteln. Ein "blinder" Doppelposten aus Gebiets-Neulingen hätte sich nicht ausgekannt, das Gelände war auch sehr durchschnitten und das Gebiet überhaupt ziemlich unübersichtlich. Ich kann mich erinnern, daß es auch öfters Tagschichten mit nur zwei oder drei Posten für den gesamten Abschnitt gab. Das wären im Extremfall neun Gefreite des dritten DHJ pro gesamte Kompanie gewesen, also insgesamt nicht allzu viele.
Wie an anderer Stelle schon geschrieben wurde bei uns die Erprobung des geänderten Grenzsicherungsregimes durchgeführt und ich kann nur hoffen, daß sich die damaligen Führungskräfte bei dieser Einsatzplanung schon etwas dabei gedacht haben werden...

HG 82/I
Olsen


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#242

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.04.2016 15:42
von malibu46 | 25 Beiträge

Unfug machen? Das war 1990 an der Tagesordnung. Die Offiziere hatten nur noch mit sich selbst zu tun. Bei Ihrer unsicheren Zukunft war das verständlich. Uns Nachrichtenleute haben Sie in Ruhe gelassen. Wir hatten ja die Telefonvermittlung und haben Ihre Privatgespräche verbunden. Wenn uns mal jemand vom gehobenen Personal blöd kam, haben wir in der Relaisstation sein Telefon lahmgelegt. Nach der Störungsmeldung hatten wir ein paar Tage zeit den Fehler zu beheben. Den Küchenbullen haben wir ein illegales Telefon für Privatgespräche installiert und in Ihrem Lager versteckt. So war für gutes Essen gesorgt. Wahnsinn was es da nur für Offiziere gab.



Lutze, Niederlausitzer und der Anderdenkende haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#243

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.04.2016 17:15
von TOMMI | 1.984 Beiträge

Zitat von malibu46 im Beitrag #242
Unfug machen? Das war 1990 an der Tagesordnung. Die Offiziere hatten nur noch mit sich selbst zu tun. Bei Ihrer unsicheren Zukunft war das verständlich. Uns Nachrichtenleute haben Sie in Ruhe gelassen. Wir hatten ja die Telefonvermittlung und haben Ihre Privatgespräche verbunden. Wenn uns mal jemand vom gehobenen Personal blöd kam, haben wir in der Relaisstation sein Telefon lahmgelegt. Nach der Störungsmeldung hatten wir ein paar Tage zeit den Fehler zu beheben. Den Küchenbullen haben wir ein illegales Telefon für Privatgespräche installiert und in Ihrem Lager versteckt. So war für gutes Essen gesorgt. Wahnsinn was es da nur für Offiziere gab.


Oja, da kann ich ein Lied von singen. Ich konnte auch Telefonate abhören. Wie hies der Schrank nochmal? MN70? Da nen Stecker rein und los gings.
Oder vder grüne Kasten, wo Direkt- und Telefonleitungen aufliefen. Wie hieß der nochmal? War einer auf der Kompanie und einer auf der FÜSt. Da habe ich mal ein Gespräch unseres neuen Polit mit unserem alten angehört. Dann mit dem Funkgerät R109 und der 40m-Antenne habe ich Radio Südafrika und westdeutsche Amateurfunker reinbekommen. Wenn ich mir heute überlege, wie leichtsinnig wir damals waren. Hätte bös ins Auge gehen können.


EK 88/I
GR4 / 5.GK (Teistungen)


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#244

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 10.04.2016 22:42
von malibu46 | 25 Beiträge

Wir hatten ja mehrer Amtsleitungen und haben aus langer weile eine Nummer der Rotlichtseite der BZ angerufen. Einer von den Frischen hat dann in seinem Dusel unsere Nummer durchgegeben. Dauerte nicht lange und so ein komischer Typ rief dann zurück. Die haben dann immer gleich aufgelegt. Der Typ hat aber immer wieder angerufen, bis wir uns mit Grenzregiment 34 meldeten. Der war völlig von den Socken und fragte nur "Euch gibt es noch" Von da an war ruhe.Wir konnten auch die Telefonate der Offiziere nach draußen mithören, da alles über die Vermittlung lief. Nachrichten war ein total durchgeknallter Haufen.



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#245

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 19:16
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von ZA412 im Beitrag #8
Hallo,
wir haben nachts eine weiße Leuchtkugel in einen Indikationsteich (kleiner Teich, zur Prüfung ob irgendwelchwe Chemikalien das Bach-Wasser, das aus der damaligen BRD zu uns rüber floss, verunreinigt hatten) geschossen. Es sah sehr gut aus, wie der Teich von innen her zu leuchten begann. Am nächsten Tag war es nicht mehr lustig, da einige Fische verendet waren. Die Wasserproben ergaben zum Glück nichts.

Ja auch ich habe besonders zur Nachtzeit Leuchtraketen in ein Buhnenfeld ( Elbe ) geschossen. Hat gefetzt, erst Ruhe, dann fing das Wasser an zu blubbern und entsprechend der Farbe dann zu leuchten. Sah Klasse aus. Am Tag haben wir damals mit der alten Leuchtpistole auf Wasserratten geschossen. Nur so, wenn es mal langweilig Draußen war. Und die Antwort beim Waffenmeister: da schwamm was auf der Elbe was wir so nicht feststellen konnten. Was er grinsend zur Kenntnis nahm.


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#246

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 19:30
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von Zermatt im Beitrag #35
Habt ihr auch mal was "vernüftiges "gemacht ?

Nö, ein Zollbeamter las das Sankt Pauli Blatt, stand dabei an der Gangbord. Maschi von hinten langsam ran ich mich gebückt und ihm das Blatt aus den Händen gerissen. Er guckte und ich sagte ihm " ihr habt davon genug, wir nicht " Gelesen und selbstverständlich nach Dienstende abgegeben.


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#247

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 19:32
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #37
und wir denken, ihr habt die Grenze bewacht!
VG Affi

aber selbstverständlich, mit den größten Eifer nebenbei.


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#248

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 19:51
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #59
Mir als Tierfreund streuben sich da zwar immer noch die Haare, aber der Rabe auf dem Signalgerät ( im Tagebau durften keine mit Signalraketen verwendet werden werden sondern das waren welche die nur hochgingen und knallten)... naja der Gefreite zog am Draht .. Rabe im Himmel, Federn am Boden verteilt[denken]

Tierfreunde waren wir auch. An unser ständig besetzten Position ( Grenze von Land zur Elbe ) EKM 472, war ein Schwanenpaar. Klopfte an die Bordwand um was zu fressen zu bekommen. Verspeiste ein ganzes Brot in einer Schicht. Und bedankte sich dafür. Nachts Beide aufgeregt, Flügel ausgebreitet und zu einen anderen Schwan der aus Richtung Cumlosen ( Elbe DDR Gebiet ) langsam stromabwärts, gen Westen schwamm.
Sie hackten auf ihn ein, doch der schwamm weiter. Verdächtig. Wir hin eine Atrappe, der Mann tauchte, Bootsführer feuerte eine Leuchtrakete ins Wasser da kam er hoch und festgenommen. Und nur wegen unser Schwanenpaar.


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#249

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 19:54
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von Gast im Beitrag #60
Auch der "Klassenfeind" hatte sein Spaß[grins].

Es gab auch sogenannte "Scheinangriffe" seitens der Amerikaner in Westberlin. Nach Erzählungen soll das so stattgefunden haben. Helikopter der Amis befand sich im Standflug über der Berliner Mauer, einer riss die Seitentür auf und richtete seine Bordkanone geradezu auf ein besetzen Beobachtungsturm. Die verschreckten Grenzer schmissen sich blitzartig zu Boden um sich vor ein möglichen Angriff zu schützen. Ort des "Scheinangriff" war das Lennè-Dreieck. Muss wohl ein super Extra-Spaß für die GI´s gewesen sein.


Wir haben uns bald ( ich auch ) in die Hosen gesch...., wenn im Tiefflug 3 bis 6 Transporthubschrauber des BGS über die Elbe flogen. Ein total unheimliches Gefühl. Waren auch Scheinanflüge auf unser Boot.


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#250

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 20:15
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von VNRut im Beitrag #113
Wie ich gerade lese, gab es noch mehr FKK-Soldaten an der Grenze, die dieses Hobby im Sommer war nahmen.

Der harten Strafe entkommen - "Schlamm" beim Militär [angst]

PS: Ich meinte Militärgefängnis Schwedt, nicht das wieder Beschwerden kommen.

Gruß VN_Rut

Nun FKK konnten wir uns nicht erlauben, aber an heißen Tagen Waffe in der Kabine ( wenn wir in ein Buhnenfeld lagen ) auf die Gangbord gestolpert und dann lag man im Wasser, konnte ein bischen baden, mit Sachen, dann wieder auf das Boot. Und ich schrieb in das Dienstbuch: Uhrzeit Matrose oder ich gestolpert ins Wasser gefallen. Kam nie etwas danach.


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#251

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 20:32
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von 82zwo im Beitrag #179
Nicht den Turm angezündet nur Qualm gemacht damit den Posten
auf dem Turm die Luft ausgeht

Bei unseren alten Barkassen wenn einer in der Koje ruhen durfte. Der Herd war immer an, auf die glühende Platte Pfeffer gestreut. Alle, der Schlafende und auch wir raus aus der Kabine. Das nimmt die Luft weg. Tipp: habt Gäste die nicht gehen wollen. Herd an bis Platte glühend und Pfeffer rauf. Steck dir aber vorher ein Wohnungsschlüssel in die Tasche, weil du auch mit raus musst.


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#252

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 20:37
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #211
Menschenskind, was solls ? Wir waren jung, mitunter etwas übermütig, hatten Langeweile in den 8 Stunden und wo viele Männer zusammen sind, kommen auch eine Menge verrückte Ideen auf. Heute würde man sicher das Eine oder Andere nicht mehr machen, aber damals ?
Das ist die Seite des Grenzerlebens, die i.d.R. nicht in den Zeitungen seht. Außer einmal, als ein ziemlich großer Artikel von mir (mit Foto hinter dem Zaun)
in der Thür.Allgemeinen stand. Da ging es um die andere Seite des Grenzdienstes. Einige von Euch hatten ihn gelesen, aber nur mal als Hinweis für die Neuen.
Und was den Alkohol im Dienst betrifft. Klar, es wurde nichts mit rausgenommen (zumind. bei mir nicht), aber mit jede Menge Restalkohol vom Weinbrand verschnitt auf der Bude heimlich, das kommt in der Wirkung auf´s Gleiche heraus. Und das auch noch als Kradfahrer.

Mein alter Motorenmeister soff im Dienst das Rasierwasser " Pietrallon " weil das die höchsten Alkoholwerte haben sollte. Stank danach schön wenn er was sagte.


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#253

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 20:46
von Zappel-EK-79-2 | 177 Beiträge

Ich erinnere mich an eine lustige Begebenheit auf unserem Pp 114 auf der Wulfersdorfer Kippe (Helmstedt/Harbke- Grenzkohlepfeiler ... wer sich auskennt, in der Nähe des Umspannwerkes ).
Wir saßen auf unserem Blechpott, die Sonne im Rücken und ich stellte meine Thermoskanne zum abkühlen durch das Fenster auf das Dach vom Pott.
Es dauerte nicht lange und auf der Gegenseite unterhalb der Kippe kam eine Streife des BGS aus Richtung Büttenstedt langsam entlang gefahren, man fuhr erst vorbei, bog etwas nach links (Wegeknick), stoppte und setzte zurück.
Erst schauten die nur aus dem Gefährt zu uns hoch, stiegen aber dann aus und beobachten "uns" mit dem Dienstglas.
Ich guckte durch meins zurück ... dachte mir aber was haben die nur? ... bin ich heute so aufregend? ... liegt unter unserem Postenpunkt vielleicht ein "Gnu" den wir übersehen haben?
Ich schaute nach unten und sah den Schatten vom Turm ... und im Schatten einen Zapfen auf dem Dach ...... ah meine Thermosflasche ..... wurde wohl von der anderen Feldpostnummer als neues Signalgerät oder noch etwas gefährlicheres vermutet.
Nun waren manche BGSer aber so nett das sie uns wenn sie Nachts kamen, dort unten manchmal stoppten und gar ihre Kennzeichen anleuchteten weil die wussten das wir sie melden mussten.
Also wollte Zappel auch nicht so sein ... ich nahm die Thermosflasche runter, nahm den Becher goss mir Tee ein und stellte die Flasche wieder zurück .... grinsen auf der Gegenseite und sie stiegen ein und fuhren weiter ihre Streife.


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --
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#254

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 20:59
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Zitat von Fred.S. im Beitrag #249
Zitat von Gast im Beitrag #60
Auch der "Klassenfeind" hatte sein Spaß[grins].

Es gab auch sogenannte "Scheinangriffe" seitens der Amerikaner in Westberlin. Nach Erzählungen soll das so stattgefunden haben. Helikopter der Amis befand sich im Standflug über der Berliner Mauer, einer riss die Seitentür auf und richtete seine Bordkanone geradezu auf ein besetzen Beobachtungsturm. Die verschreckten Grenzer schmissen sich blitzartig zu Boden um sich vor ein möglichen Angriff zu schützen. Ort des "Scheinangriff" war das Lennè-Dreieck. Muss wohl ein super Extra-Spaß für die GI´s gewesen sein.


Wir haben uns bald ( ich auch ) in die Hosen gesch...., wenn im Tiefflug 3 bis 6 Transporthubschrauber des BGS über die Elbe flogen. Ein total unheimliches Gefühl. Waren auch Scheinanflüge auf unser Boot.

Aluette, BO, Puma, Bell, die flatterten reichlich, in die Hosen geschissen haben wir uns aber da nicht, die flatterten ja immer drüben, hüben hätte ja Krieg bedeudet.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 29.10.2016 21:01 | nach oben springen

#255

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 21:08
von Fred.S. | 165 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #254
Zitat von Fred.S. im Beitrag #249
Zitat von Gast im Beitrag #60
Auch der "Klassenfeind" hatte sein Spaß[grins].

Es gab auch sogenannte "Scheinangriffe" seitens der Amerikaner in Westberlin. Nach Erzählungen soll das so stattgefunden haben. Helikopter der Amis befand sich im Standflug über der Berliner Mauer, einer riss die Seitentür auf und richtete seine Bordkanone geradezu auf ein besetzen Beobachtungsturm. Die verschreckten Grenzer schmissen sich blitzartig zu Boden um sich vor ein möglichen Angriff zu schützen. Ort des "Scheinangriff" war das Lennè-Dreieck. Muss wohl ein super Extra-Spaß für die GI´s gewesen sein.


Wir haben uns bald ( ich auch ) in die Hosen gesch...., wenn im Tiefflug 3 bis 6 Transporthubschrauber des BGS über die Elbe flogen. Ein total unheimliches Gefühl. Waren auch Scheinanflüge auf unser Boot.

Aluette, BO, Puma, Bell, die flatterten reichlich, in die Hosen geschissen haben wir uns aber da nicht, die flatterten ja immer drüben, hüben hätte ja Krieg bedeudet.


auf der Elbe war doch das etwas anders. Auch wenn du denkst du liegst an einen Buhnenkopf auf Position oder fährst auf der Elbe und da kommen mit einmal bis zu 6 Transporthubschrauber so 10 m über dich hinweg, na, ich weiß ja nicht. Du weißt doch, auf der Elbe gibt es keine Grenze. Du hattest den Zaun und wusstest bis hier und nicht weiter.


zuletzt bearbeitet 29.10.2016 21:11 | nach oben springen

#256

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 21:13
von Zappel-EK-79-2 | 177 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #254
[quote=Fred.S.|p574239][quote=Freedom|p48755]
Aluette, BO, Puma, Bell, die flatterten reichlich, in die Hosen geschissen haben wir uns aber da nicht, die flatterten ja immer drüben, hüben hätte ja Krieg bedeudet.



Aber es kam schon mal vor das die mal ne kurze Abkürzung flogen


-------------------------------
Grün ja grün war'n alle meine Streifen
-- Harbker EK-Zappel 79-2 --
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#257

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 21:17
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Zitat von Zappel-EK-79-2 im Beitrag #256
Zitat von Hanum83 im Beitrag #254
[quote=Fred.S.|p574239][quote=Freedom|p48755]
Aluette, BO, Puma, Bell, die flatterten reichlich, in die Hosen geschissen haben wir uns aber da nicht, die flatterten ja immer drüben, hüben hätte ja Krieg bedeudet.



Aber es kam schon mal vor das die mal ne kurze Abkürzung flogen

Manchmal stellten sich die Briten vor dem Turm mit der Hubschwapsel, störten aber damit nur unser Ruhe, geschlafen wurde ja nicht
War aber eine schöne Abwechselung zum tristen Dienst, Action halt.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 29.10.2016 21:20 | nach oben springen

#258

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 21:27
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zu sehen war der Hubschrauber nicht, er stand über unserem Turm, klack, klack, klack.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#259

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 21:30
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #258
Zu sehen war der Hubschrauber nicht, er stand über unserem Turm, klack, klack, klack.

So ein dummer Käse den du hier sogar als ehemaliger Grenzer postest, da wäre er ja im Osten gewesen.
Du warst wirklich nur UvD, oder?


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
zuletzt bearbeitet 29.10.2016 21:39 | nach oben springen

#260

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 29.10.2016 21:39
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Als Uffz hat ja irgendwie jeder getaugt...



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