#21

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 14:01
von Der Feldstecher (gelöscht)
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Zitat von werraglück
Hi,

wir haben mal aus Jux einen Amiheli -AH1- in einer Nachtschicht mit Standscheinwerfer angeleuchtet, der sich gerade in einer Standschwebe an der Abschnittsgrenze Vacha/Vitzeroda (Tor1?)befand und haben uns dann in die Büsche geschmissen, total bekloppt...wenn man drüber nachdenkt.
Ich war jung, sorry.

MfG



Apropos "total bekloppt...wenn man darüber nachdenkt". Konntest Du das in dem Alter noch nicht. Habt Ihr nicht einen Moment gewusst, was ihr getan habt? Der Helikopter der US Air Force flog doch nicht unbemannt daher. Wenn das Fluggerät durch Eure Blenderei abgestürzt wäre und Menschen getötet worden wären? Genau das habt ihr mit mit eurem "Spiel" in Kauf genommen. Und noch mehr: Der Tamm-Tamm zwischen Ost und West mit allen üblichen diplomatischen Registern und Protestnoten, der dann gefolgt wäre... Und die Zeitungen und andere Medien im Westen hätten mit Recht getitelt: "Ost-Grenzer blenden US-Hubi - Absturz - Zwei tote Piloten". Und im Neuen Deutschland und "der SED angeschlossenen Zeitungen" hätte man das ganze so "umgedreht": "Hubschrauber der amerikanischen Besatzerarmee provoziert schweren Grenzzwischenfall" Und im laufenden Artikel dann weiter: "Ein Hubschrauber der in der BRD stationierten US-amerikanischen Besatzungstruppen ist am soundsovielten dann und dann dort und dort völkerrechtswidrig über die Staatsgrenze in das Territorium der Deutschen Demokratischen Republik eingedrungen und hat damit die Souveränität unseres sozialistischen Arbeiter und Bauernstaates auf das leichtsinnigste und gröbste verletzt. Zwei unserer Grenzsoldaten haben auf Streife im patriotischen Bewußtsein ihres Klassenauftrages den Eindringling angeleuchtet, um das feindliche Fluggerät zu identifizieren. Bevor auch unsere Luftstreitkräfte mit Abfangjägern blitzschnell zur Stelle waren, oder andere militärische Gegenmaßnahmen unser Grenztruppen und der Volksarmee der DDR eingeleitet werden konnten, um den feindlichen Grenzverletzer in der Luft zu stellen, stürzte der US-Hubschrauber aus unerklärlichen Gründen ab. Dabei kam die Besatzung ums Leben. Dieser agressive Angriff auf unsere Staatsgrenze zeigt wieder einmal, dass der amerikanische Imperialismus und mit ihm die westdeutschen Kriegstreiber, von deren Territorium der Anschlag auf unsere Grenze ausging, sogar vor unschuldigen Menschenleben nicht zurückschrecken. Sie kalkulierten in ihren hinterhältigen Plan ein, dass beim Absturz ihres offenbar maroden Fluggerätes auch DDR-Grenzsoldaten in ihrem verantwortungsvollen schweren Dienst zum Schutz des Friedens in unserem Lande und auf der Feld hätten barbarisch getötet werden können..." Bla Bla Bla So oder ähnlich haben doch das Neue Deutschland und "die der SED angeschlossenen Zeitungen" immer wieder bei der DDR-Führung nicht genehmen Ereignissen "mit schwülstigen real existierenden sozialistischen Wort-Verkonstruktionen" die Tatsachen auf den Kopf gestellt... Bin ich im Nachhinein froh, dass ich in der DDR kein Journalist geworden bin, sonst hätte ich das Volk auch noch mit solchen Phrasenartikeln "verarschen" müssen... Euer Blödsinn beim Grenzdienst war kein nur "Dummerjungen-Streich".

Apropos: Wer unbeabsichtigt im Eifer des Gefechts verlorene Rechtschreibfehler findet, sollte sie als ehrlicher Finder pflichtbewusst beim Fundbüro seiner Stadt oder Gemeinde abliefern...


zuletzt bearbeitet 01.10.2009 14:07 | nach oben springen

#22

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 14:08
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Nix. die Rechtschreibfehler behalt ich. Hab ne Sammlung!

Und stell Dir mal vor die Jungs hätten den 3.WK ausgelöst, mit ihrer Lampe


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#23

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 14:22
von Der Feldstecher (gelöscht)
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Zitat von Wolfgang B.
Nix. die Rechtschreibfehler behalt ich. Hab ne Sammlung!

Und stell Dir mal vor die Jungs hätten den 3.WK ausgelöst, mit ihrer Lampe



Moin Wolfgang B., ich denke auch immer an die Piloten, die oben nachts so ein Ding fliegen müssen. Und da ist mit Blendungen von unten nicht zu spaßen, denn Du bist auf auf Deine Augen und Deine leuchtenden Instrumente im Cockpit angewiesen. Aber was ist, wenn Deine Augen oder Deine Instrumente durch fremde Lichtreflexe gestört werden? Und in nur einem Bruchteil von Sekunden kann eine Maschine in den Stall (Strömungsabriss) geraten und abschmieren... Aber wem sage ich das, verstehe leider auch ein kleines bisschen vom Fliegen, wenn auch ich heute nicht mehr Flugzeuge vom Pilotensitz aus steuere sondern nur noch rechts mitfliege... Soviel dazu. Nun lass Deine Rübe im Breisgau nicht betrübt unter dem nächsten Wasserhahn hängen...Herzliche Grüße Peter, der "erfreut" ist, wenn überhaupt einmal jemand auf seine Beiträge antwortet


zuletzt bearbeitet 01.10.2009 14:23 | nach oben springen

#24

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 15:37
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Wolfgang B.
Nix. die Rechtschreibfehler behalt ich. Hab ne Sammlung!

Und stell Dir mal vor die Jungs hätten den 3.WK ausgelöst, mit ihrer Lampe




Das mit dem 3. Weltkrieg auslösen klingt im ersten Moment zwar ein wenig übertrieben, aber das heutige Wissen, die Erkenntnis über Zusammenhänge und vieles andere lassen den berechtigten Schluß zu, das sowas hätte durchaus hätte passieren können.

Und übrings: Gestern kam irgendwo in den Nachrichten, das sich in letzter Zeit vermehrt Fälle häufen, in denen Piloten mit diesen Dingern (komm im Moment nicht drauf, wie die genau heißen, ähnlich einer kleinen Taschenlampe, verwendet man z. Bsp. zum markieren an der Leinwand bei Vorträgen, werfen einen kleinen roten Punkt, funktioniert wohl per Infarot) geblendet werden. Man ist der Sache noch nicht auf den Grund gekommen, ob es sich um schlechte Scherze oder auch etwas anderes handelt.


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#25

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 15:45
von Wolfgang B. (gelöscht)
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Zitat von josy95

Zitat von Wolfgang B.
Nix. die Rechtschreibfehler behalt ich. Hab ne Sammlung!

Und stell Dir mal vor die Jungs hätten den 3.WK ausgelöst, mit ihrer Lampe




Das mit dem 3. Weltkrieg auslösen klingt im ersten Moment zwar ein wenig übertrieben, aber das heutige Wissen, die Erkenntnis über Zusammenhänge und vieles andere lassen den berechtigten Schluß zu, das sowas hätte durchaus hätte passieren können.

Und übrings: Gestern kam irgendwo in den Nachrichten, das sich in letzter Zeit vermehrt Fälle häufen, in denen Piloten mit diesen Dingern (komm im Moment nicht drauf, wie die genau heißen, ähnlich einer kleinen Taschenlampe, verwendet man z. Bsp. zum markieren an der Leinwand bei Vorträgen, werfen einen kleinen roten Punkt, funktioniert wohl per Infarot) geblendet werden. Man ist der Sache noch nicht auf den Grund gekommen, ob es sich um schlechte Scherze oder auch etwas anderes handelt.


josy95




Laser?


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#26

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 15:54
von josy95 | 4.915 Beiträge


Laser?[/quote]

Super und Danke!

Richtig heißen die Dinger Laserpointer, sagt mein Chef, und der muß es ja ganz genau wissen, darum darf er sich ja auch Chef nennen...


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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#27

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 20:19
von werraglück | 679 Beiträge

Hi @Feldstecher,

also angeleuchtet und nicht geblendet...und das noch seitlich mit ner Funzel von Scheinwerfer...!!!

Mal bitte die Kirche im Dorf lassen, niemand wurde dabei gefährdet. Jetzt is aber gut!

Ich bin mir schon bewußt, dass es nicht in Ordnung war und ich weiß schon bescheid was alles passieren kann! Ich stamme aus ner Fliegerfamilie....

Wir sollten uns ja immer tarnen und das haben wir in dem Fall nicht gemacht...die Piloten haben uns mit ihren Nachtsichtgeräten längst gesehen...

MfG


"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Ge­genwart nicht verstehen und die Zukunft nicht ge­stalten"

ROMAN HERZOG
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#28

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 21:06
von Der Feldstecher (gelöscht)
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Zitat von werraglück
Hi @Feldstecher,

also angeleuchtet und nicht geblendet...und das noch seitlich mit ner Funzel von Scheinwerfer...!!!

Mal bitte die Kirche im Dorf lassen, niemand wurde dabei gefährdet. Jetzt is aber gut!

Ich bin mir schon bewußt, dass es nicht in Ordnung war und ich weiß schon bescheid was alles passieren kann! Ich stamme aus ner Fliegerfamilie....

Wir sollten uns ja immer tarnen und das haben wir in dem Fall nicht gemacht...die Piloten haben uns mit ihren Nachtsichtgeräten längst gesehen...

MfG



Du, ich durfte zwar nachts wg, nur VfR-Lizenz /VFR = Viusal-Flight Rules: Sichtflugregeln) selber nicht fliegen, bin aber schon auf dem rechten Platz bei Night-VfR (Also Nacht-Sichtflug mit Hilfe von Funknavigation von VOR- zu VOR-Funkfeuer, einfach gesagt von Funksendestation zu -station, die ein bestimmtes Funksignal ausstrahlen, dass Du an Bord empfängst, mitgeflogen Im Cockpit hast Du ein VOR-Anzeigegerät, der Dir die Signalstärke auf Deinem Kurs anzeigt, und Du kannst danach Deine Maschine nach Gradzahl (von 0 bis 360 Grad) steuern, so dass Du quasi auf dem Signal zum nächsten VOR "rutschst". Und wenn Du im Dunkeln fliegst, auch im Cockpit ist es dunkel, um alle Instrumente und Bedienelemente besser zu sehen, die beleuchtet sind. Und bei einem solchen Nigth-VFR-Flug habe ich selber mit erlebt, wie Du bei klarem Nachthimmel noch in 2000 Fuß Flughöhe (700 Meter)von einem starken Licht - Quelle unbekannt - geblendet wirst. Wir waren mit einer Cessna 172 r unterwegs. Und im Anhang kopiere ich Dir das Bild von der Maschine, dass Du siehst von wo aus alles so ein Licht in die Maschine dringen und blenden kann. Und auch ein Bell-Helikopter hat genügend Fensterflächen für eine Bledung im Innern des Cockpits. Außerdem fliegst Du nicht immer gerade horizontal in der Luft, sondern wenn Du Kurven fliegst, kippst Du zumindest beim Flächenflugzeug die Kiste auf 45 Grad (Winkelmaß). Und beim Heli wechselt man noch mehr die Fluglagen, weil zumindest eine Maschine wie die Bell auch auf wendige Flugmanöver ausgelegt ist. Zum Schluss: Es geht nicht darum, ob Euch die beiden Piloten mit einem Nachtsichtgerät an Bord ausgemacht haben, sondern auf mögliche Blendungen mit eurem Suchscheinwerfer. Und diese ist - nicht zu unterschätzen, vor allem nicht vom Boden aus. Hier ein Bild von der Cessna 172 r. Hier drohen nachts durch einen Lichtstrahl vom Boden aus, da sie ein Hochdecker ist, Reflektionen des Strahls von den Tragflächen in das Cockpit. Und nun ein Bild vom Cockpit innen, wo ich von rechts aus den Piloten und die Instrumententafel einer anderen Cessna 172 r fotografiert habe. Gruß Peter

Angefügte Bilder:
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#29

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 01.10.2009 21:20
von werraglück | 679 Beiträge

@ Feldstecher, das ist mir schon alles klar und erscheint mir leicht verständlich.

Nur haben wir niemanden geblendet! Und wie schon geschrieben..es war ein Lichtlein...
So dramatisch wie du das hier beschreibst, war es weiß Gott nicht!

Die AH stand in seitlicher Schwebe zum GSZ1 und ich hab kurz das Kennzeichen gesehen und das war es auch schon und wir lagen.

Wenn die gewollt hätten...würde ich hier nicht mehr sitzen.

Übrigens, mit der 172er bin ich rechts auch schon mitgeflogen, nur mit der Z-37 nicht, das war leider zu Ostzeiten streng verboten...mein Vater war Fluglehrer. Jetzt isser ohne Lizenz, schade!

MfG


"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Ge­genwart nicht verstehen und die Zukunft nicht ge­stalten"

ROMAN HERZOG
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#30

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 15:01
von Gefr83 | 22 Beiträge

auch wir haben ein wenig Unfug getrieben. Haben MHG´s benutzt und waren somit immer auf dem laufenden, wo sich z. B. die Kontrollstreife befand. Als EK hatte man immer mind. 30 m LFK dabei. Viele Streifenführer sind nachts immer erst an die Säule gegangen und haben gefühlt, ob ein Stecker gesteckt war. Sind dann dem Kabel nach gegangen. Da haben wir immer Schlaufen um uns herum gelegt, so dass manchmal erst 2 x um uns herum gegangen ist. Fahrzeugführer haben das Kabel auch durch das Fahrzeughaus gelegt. Da hat dann die Streife die Fahrzeugtür mit einem Ruck aufgerissen (im Verdacht, dass die Besatzung im Fahrzeug schläft)
Das mit dem brutzeln auf dem BT wahr usus. Es gab ein Teil an meiner Kaschi, der NIE Waffenöl abbekam: der Reinigungsstab. Das versaute bloss den Geschmack beim braten.

Da zu meiner Zeit der "Bock" noch blind war (keine Anzeige, von welcher Säule gemeldet wurde), waren Postentreffen angesagt.

Ich gebe zu, dass im 3. DHJ sich unsere Aufmerksamkeit gerade im Nachtdienst wandelte. Es herrschte die Meinung: Licht und Radau vertreibt den GV.
Während meiner Dienstzeit gab es in unseren Abschnitten (insgesamt 4 = Bataillonssicherung) 2 Grenzdurchbrüche. Beide ohne Waffenanwendung.

Wenn im Nachtdienst die Langeweile aufkam, hat man schon mal ein wenig Feuerwerk gespielt (1 Stern gelb). Natürlich nur nach Anmeldung (Geräusche gehört, etc.).

Bei Minusgraden und Vollmond haben wir im Nachtdienst auch schon mal absurde Sichtweiten gemeldet, nur um mal wenigstens kurz auf einen BT zu klettern um sich aufzuwärmen.

So, da sicher noch mehr. Mehr fällt mir im Moment aber nicht. Werde die Sammlung noch vervollständigen.

Viele Grüße



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#31

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 15:15
von mig29 (gelöscht)
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Ja , genau, kommt mir alles bekannt vor.

was habt Ihr denn so gebruzelt? tagsüber - je nach Saison, natürlich Pilze, ein Schlaraffenland, ohne konkurrierende Pilzsucher...
Nachts war am beliebtesten eine Größere Koservenbüchse von "Halberstätter Fleischklößchen" oder so ähnlich, kann mich gut erinnern, daß die Klasse geschmeckt haben, würde mich doch sehr interessieren, ob ich das heute noch genau so einschätzen würde...


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#32

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 15:30
von Gefr83 | 22 Beiträge

Zitat von mig29
Ja , genau, kommt mir alles bekannt vor.

was habt Ihr denn so gebruzelt? tagsüber - je nach Saison, natürlich Pilze, ein Schlaraffenland, ohne konkurrierende Pilzsucher...
Nachts war am beliebtesten eine Größere Koservenbüchse von "Halberstätter Fleischklößchen" oder so ähnlich, kann mich gut erinnern, daß die Klasse geschmeckt haben, würde mich doch sehr interessieren, ob ich das heute noch genau so einschätzen würde...




@mig29

also in Sachsen Rezepte war das sicher saisonbedingt. Man hat ja auch "Fresspakete" von zu Hause erhalten. Ich persönlich hatte mich mit unserem Koch angefreundet. Wir waren gerade mal ca. 100 Mann auf der Kompanie. Da war recht häufig mit GUvD (und da Personalmangel auch UVD; obwohl Gefr. dran). Die Küche lag gleich gegenüber der UVD-Bude. Habe dann früh (00:00 Uhr) mal ein bisschen in der Küche geholfen. Da gab es auch immer mal ein paar Geschenke aus der Küche. Ich glaube am Häufigsten war es aber Schaschlik.

Aber auch die Büchsen waren lecker. Im Zweifelsfall mussten die Komplektebüchsen herhalten. Wobei es bei uns dann keinen Komplektetag mehr gab.

Viele Grüße



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#33

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 18:33
von Udo E. (gelöscht)
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Wir haben uns die Zeitungen und Zeitschriften an der TSE (Marienborn)
die die Bundesbürger vor der Kontrolle aus dem Zug geworfen haben,
angesehen.Waren sehr froh ,wenn Zeitschriften mit üppigen "Damen"
in unsere Hände fielen.Haben die "Westliteratur"selbstverständlich
"abgegeben"!
Gruß Udo E.


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#34

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 18:46
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Udo E.
Wir haben uns die Zeitungen und Zeitschriften an der TSE (Marienborn)
die die Bundesbürger vor der Kontrolle aus dem Zug geworfen haben,
angesehen.Waren sehr froh ,wenn Zeitschriften mit üppigen "Damen"
in unsere Hände fielen.Haben die "Westliteratur"selbstverständlich
"abgegeben"!
Gruß Udo E.



.........natürlich in einem sauberen Zustand


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
www.grenzradio911.info
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#35

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 19:00
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Habt ihr auch mal was "vernüftiges "gemacht ?



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#36

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 19:11
von maja64 (gelöscht)
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Eigentlich nicht Zermatt


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#37

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 20:07
von Affi976 (gelöscht)
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und wir denken, ihr habt die Grenze bewacht!
VG Affi


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#38

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 03.10.2009 21:51
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Also zu Essen gab es bei uns ja wirklich genug.
Die PV konnte man sich ja selber zusammenstellen und für die dummen Hunde an der Leine viel auch immer was ab(verbotener Weise)
Nach dem Ausgang ging es regelmäßig in die Küche noch schnell was braten(ich gehörte ja zur KMS und schlief somit mit den 3 Köchen auf einer Bude)außerdem stand dort unser Alk-vorrat sowie in der Kfz-Werkstatt.
Draußen war das Pilzesammeln eher lange weile.

Ein Gaudi war immer wenn die Vize oder Glattenn den EK-Takt Klopften,dann wurde vom EK geklingelt(hinten im LO war eine Klingel)und der Fahrer machte eine Alarmbremsung.Die EK wusten was passiert,aber die rollten rollten.

Gruß EK82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#39

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 04.10.2009 08:31
von Udo E. (gelöscht)
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Hallo Stabsfähnrich

was denn sonst?
hätte mancher ja schlimmes denken können
Gruß Udo E.


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#40

RE: Unfug im Dienst an der Grenze :-)

in Grenztruppen der DDR 04.10.2009 09:39
von a1 otti | 188 Beiträge

Zitat von Gefr83


Ich gebe zu, dass im 3. DHJ sich unsere Aufmerksamkeit gerade im Nachtdienst wandelte. Es herrschte die Meinung: Licht und Radau vertreibt den GV.




Der korrekte Wortlaut war, glaube ich,
"Mit viel Lärm und mit viel Licht - machen wir die Grenze dicht!"



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