#81

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 15:32
von WernerHolt (gelöscht)
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entschuldige @grenzgänger/siggi.....
mir lag es fern dich und deinen opa ,da in den schmutz zuziehn .soweit ich weiß ,wurde die 4.te 1941 auch der waffen ss zugegliedert auf wunsch himmlers.wimre wurde sie 1942 in die waffen ss übernommen und verblieb das ganze jahr 42 vor leningrad.

ps:ich kam da deshalb drauf ,weil bei bildung der einsatzgruppen a-c, auch auf reserve battalione der polizei-reserven zurückgeriffen wurde.
zum thema griechenland vergewaltige ich mal wiki:

Zitat
Angehörige der 4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division waren verantwortlich für Verstöße gegen das Kriegsrecht u. a. aufgrund von durchgeführten Vergeltungsmaßnahmen gegen unbeteiligte Zivilisten im Rahmen der Partisanenbekämpfung in Griechenland. Der bekannteste Fall ist die Vergeltungsaktion vom 10. Juni 1944 in Distomo, in dem 218 Zivilisten, darunter auch Kleinkinder erschossen oder erschlagen wurden. Über 200 Ermittlungsverfahren wurden nach dem Krieg in Deutschland gegen Angehörige der Pol. Div. eingeleitet – zu einer Verurteilung ist es in keinem Fall gekommen.


MkG
HG


zuletzt bearbeitet 25.07.2013 15:34 | nach oben springen

#82

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 15:43
von Grenzgänger (gelöscht)
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.. habe ich nicht als "in den Schmutz ziehen" gesehen.. aber bei auftauchen dieser Buchstabenkombination werden gern und oft sehr grobe Vereinfachungen vorgenommen.

Ich habe es eben nur bis November 43 betrachtet- danach war mein Opa schon tot. Griechenland (und Distomo !) hat er nicht mehr gesehen..

Siggi


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#83

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 15:47
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Blühende Landschaften sieht man natürlich nicht, wenn man Scheuklappen oder Augenbinden trägt.
Vielleicht vergleicht ihr mal die Bilder von Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle usw. von vor 1989 mit denen von jetzt (oder früher).
Wer da nichts „blühen“ sieht sollte mal zu Fielmann gehen!
MfG

GKUS64


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#84

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 16:03
von Bugsy | 454 Beiträge

Damals haben sie ein "Wirtschaftswunder" versprochen. Das ist aber missverstanden worden. Was sie meinten war: Die im Osten werden sich wundern, wo die Wirtschaft geblieben ist.

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
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#85

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 16:07
von StabsfeldKoenig | 2.638 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #37
Zitat @Utkieker
Der Kandidat Helmut Kohl und sein provokanter Auftritt auf dem Bitburger Soldatenfriedhof

Was war daran provokant ? dass es gefallene Soldaten der Waffen SS waren ? Vielleicht ist dir nicht bekannt, dass die meisten Soldaten der Waffen SS genau solche kämpfenden Truppen wie die Wehrmacht war. Es waren auch Menschen, die verführt wurden für eine Scheissidee ( deshalb bin ich gegen alle Scheissideen und Ideologien) und dafür ihr Leben liessen. Warum sollte man diese gefallenen Soldaten nicht ehren ? Ich habe in der Eifel mal einen solchen Soldatenfriedhof aus dem Dezember 44 besucht, es ist einfach grauenvoll was dort für junge Männer verheizt wurden, das ist sehr bedrückend anzusehen.
. Ich kannte einen aus Wiesbaden, der war als 17 jähriger 1944 in die Waffen SS eingetreten und in der Ardennenoffensive 44 hat er sein Bein verloren. Er war "nur " Soldat, hatte nichts mit den Angehörigen der schwarzen SS, die die Lager verwalteten, zu tun. Er erzählte mir, dass er als junger Mann ein glühender Anhänger des NS Gedankengutes war. Da siehst du mal, wie Politik Menschen veführen und fehlleiten kann.





Es wäre politisch geschickter gewesen, einen anderen Friedhof zu wählen. Warum muß man Kränze überhaupt immer an Soldatenfriedhöfen niederlege?

Man hätte doch z.B. auch den zivilen Opfern des Luftkrieges niederlegen können. Da hätte sich z.B. Hamburg-Ohlsdorf angeboten.



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#86

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 16:19
von Grstungen386 | 597 Beiträge

Stabsfeld, Recht haste, die Waffen-SS rekrutierte zuletzt normale Wehrpflichtige, die zuletzt weniger Dreck am Steck hatten als die Kindermörder und Wohnblockknacker bspw. der Royal Navy, die komplette Innenstädte zerbombten, also, liebe Extrembewältiger, die Kirche schön im Dorf lassen...



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#87

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 16:22
von Grstungen386 | 597 Beiträge

Nachtrag, auf alle Fälle hat Birne mehr für den Weltfrieden getan als Drohnenversender und Guantanamo-KZ-Wächter Obama, welch widerliche Heuchelei, wie diesem noch vor kurzem von Mutti hier in Germanien der Speichel geleckt wurde... Lasst Birne seine Verdienste....!!!



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#88

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 16:57
von Heckenhaus | 5.128 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #83
Blühende Landschaften sieht man natürlich nicht, wenn man Scheuklappen oder Augenbinden trägt.
Vielleicht vergleicht ihr mal die Bilder von Leipzig, Dresden, Chemnitz, Halle usw. von vor 1989 mit denen von jetzt (oder früher).
Wer da nichts „blühen“ sieht sollte mal zu Fielmann gehen!
MfG

GKUS64



Wenn die optische Wahrnehmung das Einzige ist, was blühende Landschaften ausmacht, hast du sogar Recht.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#89

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 17:15
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

Disteln, Brennesseln und Bärenklau blühen auch.

Und was den Preis anbelangt, wer den schon alles gekriegt hat! Da kommt's auf den Saumagen auch nicht mehr an.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#90

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 18:15
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #85
Zitat von Gert im Beitrag #37
Zitat @Utkieker
Der Kandidat Helmut Kohl und sein provokanter Auftritt auf dem Bitburger Soldatenfriedhof

Was war daran provokant ? dass es gefallene Soldaten der Waffen SS waren ? Vielleicht ist dir nicht bekannt, dass die meisten Soldaten der Waffen SS genau solche kämpfenden Truppen wie die Wehrmacht war. Es waren auch Menschen, die verführt wurden für eine Scheissidee ( deshalb bin ich gegen alle Scheissideen und Ideologien) und dafür ihr Leben liessen. Warum sollte man diese gefallenen Soldaten nicht ehren ? Ich habe in der Eifel mal einen solchen Soldatenfriedhof aus dem Dezember 44 besucht, es ist einfach grauenvoll was dort für junge Männer verheizt wurden, das ist sehr bedrückend anzusehen.
. Ich kannte einen aus Wiesbaden, der war als 17 jähriger 1944 in die Waffen SS eingetreten und in der Ardennenoffensive 44 hat er sein Bein verloren. Er war "nur " Soldat, hatte nichts mit den Angehörigen der schwarzen SS, die die Lager verwalteten, zu tun. Er erzählte mir, dass er als junger Mann ein glühender Anhänger des NS Gedankengutes war. Da siehst du mal, wie Politik Menschen veführen und fehlleiten kann.





Es wäre politisch geschickter gewesen, einen anderen Friedhof zu wählen. Warum muß man Kränze überhaupt immer an Soldatenfriedhöfen niederlege?

Man hätte doch z.B. auch den zivilen Opfern des Luftkrieges niederlegen können. Da hätte sich z.B. Hamburg-Ohlsdorf angeboten.


@StabsfeldKoenig
Ja das ist überlegenswert, dann gestattest du aber auch die Frage, warum "Soldaten" in Uniform einer nicht mehr aktiven Armee im Mai eines jeden Jahres Blumenkränze in Berlin Treptow auf dem russischen Soldatenfriedhof niederlegen ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#91

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 21:34
von 94 | 10.792 Beiträge

Na aus der gleichen Intention heraus, ehrendes Gedenken.

Und bei dem Friedhofsbesuch am 5. Mai1985 kam noch ein weiterer Aspekt hinzu, Versöhnung.
Wie bereits ein Jahr vorher händchenhaltend mit Mitterrand in Douaumont. Und danach ein Besuch eines deutschen Soldatenfriedhof des 1. Weltkrieges, mitten auf dem Schlachtfeld Verdun. Und obwohl in Consenvoye keine 'Geächteten' liegen, kam auch dieser Versuch auf Augenhöhe den verbündeten Besatzern in der Blüte des Kalten Krieges zu begegnen, nicht überall sooo gut an.
Weiterlesen ... http://einestages.spiegel.de/external/Sh...a4987/l1/F.html

Nun ist es aber seit dem zweiten Weltenkriege bei den Amerikanern üblich, Gefallene möglichst in die Heimat zu holen, aber auf keinen Fall in feindlicher Erde zu bestatten. Deswegen gibt es auf deutschem Boden nicht eine offiziele Grabstätte eines gefallenen GIs des WWII.
Und wäre nicht die Kolmeshöhe besucht worden, nun ja die Propaganda hätte bestimmt auf jedem deutschen Friedhof einen bestatteten Angehörigen einer der in Nürnberg angeklagten Organisationen 'ausgegraben'.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#92

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 21:36
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Wossi EK 83 1 im Beitrag #1
Kriegt er ihn noch zu Lebzeiten oder doch nicht? Hat er ihn verdient oder besser doch nicht?


Bekommt Helmut K. den Friedensnobelpreis 2013, kommt es zu Massenprotesten in Leipzig, Berlin, Dresden, Magdeburg... (darauf wette ich meine 100,- DM Begrüßungsgeld )

Ich freue mich auf interessante Wortmeldungen aus Ost und West. Hoffentlich sind wir bei Beitrag 89 nicht bei der Konsistenz von warmer Hundekacke angekommen!!!

P.S. Wir haben das vereinigte Haus BRD 1989 gemeinsam bezogen. Ein Teil trat durch die Haupttür ein, der andere Teil zwängte sich durch das Keller fenster ( für H.K. zu eng ).




Friedensnobelpreis fuer einen Mann der zig Milliarden von deutschen Steuergeldern in den ersten Irakkrieg gepumpt hat??? Na ja, zumindest waere der Kohlkopf da in bester Gesellschaft. Denn Henry Kissinger hat diesen Preis auch schon mal erhalten. Ganz zu schweigen von diesem Skunk der zur Zeit im White House sitzt.


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#93

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 21:49
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Bugsy im Beitrag #61



Das mit den Amis, Briten und Franzosen war nur dramatisches, politisches Theater, damit Kohl sich als alleiniger Retter der armen DDR-Bürger produzieren konnte.

MsG


Genau. Dem Kohl und seiner CDU ging es doch nur um Wahlstimmen. Darum der ueberschnelle Zusammenschluss der beiden deutschen Teilstaaten. Ohne die Wahlstimmen der ehemaligen DDR Buerger haette der Fettsack nach der naechsten Bundestagswahl die Villa Hammerschmidt raeumen muessen.


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#94

RE: Helmut Kohl und der Friedensnobelpreis ( die unendliche Geschichte )

in Leben in der DDR 25.07.2013 22:23
von eisenringtheo | 9.168 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #93
Zitat von Bugsy im Beitrag #61



Das mit den Amis, Briten und Franzosen war nur dramatisches, politisches Theater, damit Kohl sich als alleiniger Retter der armen DDR-Bürger produzieren konnte.

MsG


Genau. Dem Kohl und seiner CDU ging es doch nur um Wahlstimmen. Darum der ueberschnelle Zusammenschluss der beiden deutschen Teilstaaten. Ohne die Wahlstimmen der ehemaligen DDR Buerger haette der Fettsack nach der naechsten Bundestagswahl die Villa Hammerschmidt raeumen muessen.


Das wollen doch alle Politiker! Wer am meisten verspricht, wird gewählt. Da hat ein Lafontaine keine Chance, der von Schulden, ökonomischen Zwängen usw. usw. spricht.

Diesen Fehler hat Schröder nicht gemacht. Prompt ist er gewählt worden. Als er dann auf Idee gekommen ist, zulasten der Arbeiter zu sparen, und vom Bürger mehr Geld wollte, hat er den schönen Kanzlerjob verloren.

Theo


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