#21

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 23.07.2013 09:02
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #20
Beim Real kann man die an der Info nachtragen lassen wenn man die Karte mal vergessen hatte, stell doch mal beim Angelo einen Antrag.

Auch schön wie wir da ganz freiwillig unser Kaufverhalten überwachen lassen, jeder macht mit und keiner regt sich auf.


Die Aussicht, etwas (billiger) zu kriegen, lässt beim Menschen jede Zurückhaltung und jeden Vorbehalt weichen.
Jetzt ist mir auch klar, warum die DDR untergegangen ist
Theo


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#22

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 23.07.2013 09:12
von Gert | 12.354 Beiträge

[quote=Feliks D.|p275672]Beim Real kann man die an der Info nachtragen lassen wenn man die Karte mal vergessen hatte, stell doch mal beim Angelo einen Antrag.

Auch schön wie wir da ganz freiwillig unser Kaufverhalten überwachen lassen, jeder macht mit und keiner regt sich auf.[/quote]


das ist völlig richtig, Feliks, daher habe ich vor vielen Jahren diese Karte in den Müll geschmissen nach kurzem Einsatz.
Übrigens Feliks, träumst du nicht manchmal von den Möglichkeiten der Kontrolle und Überwachung, die uns heute begegnet, wie z.B. das Internet mit Facebook, Twitter usw. ? Keine Karteikarten mehr, blitzschnelle Auswertungsmöglichkeiten, der Klassenfeind hätte keine ruhige Minute mehr gehabt. Aber wie sagte Steinbrück : hätte hätte ...... ( weiter weiss ich nicht mehr )


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
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Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#23

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 23.07.2013 09:48
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von CASI im Beitrag #18

Naja, es kam der Warti, 2002 für 750€ aus Berlin geholt, mehr Platz und der kann auch gut Qek ziehen!
Die ersten Kilometer waren etwas gewöhnungsbedürftig. Im Gegensatz zum Trabi völlig weicheres Fahrverhalten und wenn man den mal in die Kurve wirft... - Erstmal Gewöhnungsbedürftig mit der Seitenneigung, zieht aber dank Einzelradaufhängung absolut sauber die Bahn!



Vor allem: RUNDRUM Einzelradaufhängung und vorne mit Doppelquerlenkern. De rist geländegängiger als mancher moderne "SUV".

Zitat
Was habe ich mit der Zündung gekämpft


"WabuTronic" einbauen, also elektronische Zündung, statt Unterbrecher. Wenn man Glück hat, bekommt man auch noch eine ÖlMatik, dann kann man normalen Spritt Tanken.

Zitat
Tauschmotor lag bereit, 5 Stunden basteln, okay.


Man schafts mit viel Anstrengen auch in 1 Stunde! Muss man aber nicht.


zuletzt bearbeitet 23.07.2013 09:51 | nach oben springen

#24

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 23.07.2013 10:35
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #11
Hatte damals einen ( leider überteuerten ) gebrauchten Volvo 360 GLT erstanden, ohne es jedoch zu bereuen.
Es war der erste von diesem Hersteller, mein lang gehegter heimlicher Traum.
Es folgten dann während meiner Selbständigkeit 4 weitere, vom 440 über 850, V70 bis V40, als Leasingwagen, herrliche Autos , besonders die großen
Kombi.
Jetzt sind die Preise so utopisch geworden, als Fast - Rentner bescheide ich mich mit einem Opel.

.



Ahja, es gibt hier also noch mehr Volvo-Fans. Ich habe nach der Wende zunächst mit VW angefangen. Ein neuer Polo-Steilheck für stolze DM 21875,- war 1990 das einzige Auto was ich fand, das kurzfristig verfügbar war, nachdem der Trabbi die Gretsche gemacht hatte. Ihm folgte ein Vento, der 1996 dann durch den ersten Volvo, 245 GLE ersetzt wurde. 2000 folgte der erste Volvo-Neuwagen, ein V 40-Diesel, der dann 2007 vollsaniert mangels RPF der Plakette zum Opfer fiel und wahrscheinlich heute noch in Warschau fährt. Er wurde durch einen 850'er Automatik ersetzt, den meine drei Frauen erst nicht haben und dann nicht hergeben wollten. Aktuell bin ich beim Rennpferd der V 40'er Baureihe (lt. Prüfstand 229 PS, 350 NM), der früher einmal in Bayern die bösen Buben auf der Autobahn gejagt hat. Nach dem Erwerb habe ich ihn sofort auf Autogas umrüsten lassen und seit dem rollt und rollt und rollt er - bleibt der wörtlichen Übersetzung von VOLVO - ich rolle - also treu.

Die Ersatzteilsituation ist heute bei weitem nicht mehr mit dem Jahr 2000 vergleichbar. Dank Internethandel liegen z.B. die Preise bei Bremsscheiben plus Beläge pro Achse bei ca. € 100, um die selber zu wechseln braucht man nur eine Leihbühne (€ 10,-) und ne Stunde Zeit. Sachkundige Hilfestellung für Laien gibt es in diversen Foren (volvo-forum.de) und dort finden sich auch Teilehändler, die Forums-Mitgliedern Rabatt gewähren.
Die Reparaturkosten sind also kein Grund, keinen Volvo zu fahren - sofern man nicht bei VOLVO direkt kauft.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#25

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 23.07.2013 18:38
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #19
Zitat von Lutze im Beitrag #1
die Autoverkäufer waren nach der Wende überglücklich,
und ihr?,meinen Trabbi fuhr ich noch 2 Jahre danach,
habt ihr gute oder schlechte Erfahrungen mit Westautos gemacht?
gruß Lutze


Lutze,auch bei Deinem Wissensdurst,wie schon Feliks schrieb "Suchfunktion" Das Thema "Westauto" haben wir vor 2-oder 3 Jahren schon reichlich abgehandelt.
Eröffnet Das Thema übrigens durch mich , aber da gabs noch keine Punkte


kannst meine Punkte haben,
vielleicht verschiebt man dieses Thema in deinem
Lutze


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#26

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 19:14
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Heute, ich fahre so vormittags zügig über den Leipziger Ring am Hauptbahnhof vorbei tuckert doch so ein VW-Käfer vor mir in der Spur. Eh Leute und Hand aufs Herz Westlandsleute, das war doch kein Auto diese olle Schmette mit Heckmotor? Das Ding, das war doch ne Krankheit und ich schrieb ja schon öfters, ich kann irgendwie auch heute die ostdeutschen Trabbis nicht mehr sehen?

Wenn ich so dran denke wie wir in den 80er Jahren um so ein VW-Teil von einem Arbeitskollegen herumstanden und es bestaunten meine ich doch heute, der Käfer war auch nur nicht besser wie der SAS 986 aus der UdSSR den ich zu dieser Zeit gefahren hatte, außen Panzer vom Lärm her, innen recht komfortabel und leise, gute Heizung, robuster Motor, viel Rost in der Auspuffanklage aber sonst...ich konnte nicht meckern.

Or ne ich dachte so bei mir und ich bin ein Autofan, was muss das denn für billiges Teil zu der damaligen Zeit gewesen sein, Gott ne ich will mich ja hier nicht lustig machen aber mit Komfort hat sich der Westen mit der urdeutschen Nazi-Schmette auch nicht gerade bekleckert?

Lebensläufer...noch leicht belustigt, nehmts mir nicht übel Landsleute West.


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#27

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 19:28
von Lutze | 8.034 Beiträge

der Boxer-Sound vom Käfer,herrlich der Klang,
meine Nichte fährt mit so einem Teil rum,
und er läuft,und läuft immer noch
Lutze


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#28

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 19:32
von grenzgänger81 | 968 Beiträge

Zitat von CASI im Beitrag #18
Moin,

Ostautos noch im Betrieb, das wurde gefragt.
Ich bin bekennender Oldiefan, habe ja bis 2008 immer steinalte Kisten gefahren.
2002 lief mir ein Wartburg 353 über den Weg. Hallo? - Das als Wessi?
Klar doch, ich hab mir 96 nen Draband 601 als Zweitwagen angeschafft um damit zur Arbeit zu fahren, da mein damaliger 528i BJ 80 auf Kurzstrecke heftig dem Trinken von feinsten Super Plus zuneigte. Da ging vor allem im Winter schon mal ordentlich was durch die L-Jetronic!
Der Trabi, es war ein 89er, war schnell mein Freund: Knüppelhartes Fahrwerk, die 26 PS legten ordentlich los (Wer schon mal den noch kleineren Polski Fiat 126 gefahren hat...)
Naja, es kam der Warti, 2002 für 750€ aus Berlin geholt, mehr Platz und der kann auch gut Qek ziehen!
Die ersten Kilometer waren etwas gewöhnungsbedürftig. Im Gegensatz zum Trabi völlig weicheres Fahrverhalten und wenn man den mal in die Kurve wirft... - Erstmal Gewöhnungsbedürftig mit der Seitenneigung, zieht aber dank Einzelradaufhängung absolut sauber die Bahn!
Das kannte ich als BMW und Trabi Piot nicht.
Witzig am Rande: Der Warti, als ich ihn geholt habe, war aus erster Hand, der Erstbesitzer mit 89 Jahren verstorben und die Kiste stand ca. 1 Jahr lang rum und wurde immer nur Kurz bewegt.
Es kann sich jeder 2 Takt Pilot vorstellen, was passierte. Erstmal Volltanken, passend mischen, ab auf die Bahn in Richtung Westfalen über die Autobahn. - Klar, mit 60 fahre ich nicht nach Haus, ich bewege meine Oldies auch gerne zügig.
Nach ca. 30 km hielt mein Kumpel der meinen damaligen BMW fuhr auf einmal heftig Abstand! - Kurz mal per Handy nachgefragt, warum? - Antwort: Schau mal, was Du hinten rauswirfst! - Kurz in den linken Rückspiegel geschaut, ich hab die gesamte linke Fahrbahn als Tintenfisch blau eingenebelt!
Der hatte durch die sehr vielen Kurzstrecken des Vorbesitzers den Auspuff derart verkokt, das sich das Ölgekoke durch die schärfere Autobahnfahrt im Auspuff entzündete und ich munter als Tintenfisch durch die Gegend fuhr. Kannte ich auch vorher noch nicht!
Naja, den Warti habe ich heute noch. Ist ein sehr zuverlässiges Auto, macht mir viel Spaß beim fahren und ich habe von 2002 bis 2010 über 40000km im Freizeitbetrieb damit gefahren, auch oft mit Qek hinten dran. Der Wartburg ist klar recht wartungsintensiv. Was habe ich mit der Zündung gekämpft, Kopfdichtungen getauscht, festgehende Wasserpumpen, wieder muss der Kopp runter. Der gelernte Wartburg Fahrer kennt das ja. Seit 2004 ist er recht stabil, 2009 hat die Maschine mit 180000 die Hufe gerissen, ist okay, Tauschmotor lag bereit, 5 Stunden basteln, okay.
2010 habe ich mir dann einen Traum gegönnt, mein erstes Auto. Wie oben schon geschrieben war das ein BMW 2002.
Es wurde ein unrestauriertes Original als ti aus Italien mit jetzt 157000 auf dem Tacho. Den habe ich jetzt seit 3 Jahren.
Was wirklich interessant ist:
Bei dem BMW habe ich keinerlei Probleme mit der Technik! Der läuft wie ein Uhrwerk! - Einmal Service, alle Flüssigkeiten neu, neue Zündis, genauso wie ich es beim Warti im Jahr 2002 gemacht habe.
Ich habe beim BMW den Unterbrecher mit Bosch Stempel von 9/74 rausgeholt... - und wieder eingebaut. Der war und ist top!
Technik: Kein Thema, aber nun kommt die andere Seite wenn ich mir den Warti anschaue. Der ist zwar BJ78, hat mehr Kilometer runter.
Die Karosse ist deutlich besser!
Bei dem Warti brauch ich beim Blech nicht angreifen, der hat etwas Flugrost am Rahmen, beim BMW muss ich jetzt deutlich anpacken!

In dem Sinne,
viele Oldiefreundliche Grüße
Carsten



Was man nicht alles aus (Auto)Liebe tut !


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#29

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 19:32
von icke46 | 2.593 Beiträge

Nun ja - der Käfer ist kein Auto;
der Käfer ist eine Weltanschauung.

Gruss

icke

Gilt übrigens genauso für den Citroen 2CV, landläufig auch als "Ente" bezeichnet. Mächtige 26 PS und hat unter anderem mal 4 Leute samt Gepäck durch ganz Europa und einen grossen Teil Nordafrikas befördert - und wieder zurück gebracht.



connies9 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 19:53
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Nun ja - der Käfer ist kein Auto;
der Käfer ist eine Weltanschauung.

Gruss

icke

Also icke, dann war das also der Trabbi des Westens dieses VW-Billigteil nur kam Westbürger halt schneller dran mit seinem verdienten Geld. Was kosteste das Teil überhaupt in der preiswertesten Variante?

Lebensläufer


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#31

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 19:58
von buschgespenst | 625 Beiträge

Ab 1946 konnte der VW mit Bezugsschein zum Preis von 5000 Reichsmark auch privat gekauft werden (entspricht einem heutigen Gegenwert von 17.000 Euro).

bernd


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

Glück Auf!
Bernd
Lebensläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 20:01
von icke46 | 2.593 Beiträge

Listenpreis für den Käfer 1200 mit 34 PS im Jahr 1972: 5.995 DM

Gruss

icke



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#33

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 20:07
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von buschgespenst im Beitrag #31
Ab 1946 konnte der VW mit Bezugsschein zum Preis von 5000 Reichsmark auch privat gekauft werden (entspricht einem heutigen Gegenwert von 17.000 Euro).

bernd

sollte dieses Fahrzeug nicht unter 1000 Reichsmark kosten?,
oder galt das nur bis Kriegsende
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#34

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 20:10
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Listenpreis für den Käfer 1200 mit 34 PS im Jahr 1972: 5.995 DM

Gruss

icke

Das war nix icke bei Stundenlöhnen von zu dem Zeitpunkt......mit der Bitte um Ergänzung....? Also Einer meiner West-Cousin erzählte zur Wendezeit herum was von 26-28 DMärkern/h als Vorarbeiter im Elektrogewerbe.

Lebensläufer...was für Goldene Zeiten? Wahnsinn, wohin wir heute abgerutscht sind...nur im Osten...oder auch im Westen? Ich weiß, OT aber trotzdem interessant?


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#35

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 20:22
von icke46 | 2.593 Beiträge

Wenn man der Liste http://www.was-war-wann.de/historische_werte/monatslohn.html trauen darf (Angaben in der Tabelle in Euro), lag der Monatslohn 1972 bei 482 Euro, also etwa 942 DM.

Könnte auch so etwa hinhauen, ich meine mich zu erinnern, das man als Richtwert sagte, das man für ein Auto ein halbes Jahr arbeiten muss.

Gruss

icke



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#36

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 20:30
von buschgespenst | 625 Beiträge

Noch besser man konnte den VW Käfer gleich mitnehmen oder ?!

fragt bernd


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

Glück Auf!
Bernd
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#37

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 30.07.2013 20:37
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Na gut 942,- Märker monatlicher Lohn im westdeutschen halben Jahr kosteten ja damals auch die Hälfte an Miete, ganz im Gegenteil zur DDR(da waren es im halben Jahr 150,-DDR Mark ha haha so meine Miete?

Lebensläufer...leicht geschmunzelt


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#38

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 31.07.2013 11:03
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von icke46 im Beitrag #32
Listenpreis für den Käfer 1200 mit 34 PS im Jahr 1972: 5.995 DM

Gruss

icke



Waren ja im schlechten inoffiziellen Tauschkurs Anfang der 80er knapp 60 000 Ost-Märker, im guten knapp 50 000, da war der Trabi wirklich preiswerter


zuletzt bearbeitet 31.07.2013 11:05 | nach oben springen

#39

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 31.07.2013 11:25
von icke46 | 2.593 Beiträge

Was mich ein bisschen stört ist, das bei der statistischen Grösse (PKW-Preis = Halbjahreslohn) sofort wieder die Miete ins Spiel gebracht wird. Da die Miete in der DDR so niedrig war, wurde der Trabi-Preis vermutlich in 3 Monaten verdient?

Es ist doch genauso zum Beispiel mit der Butter: In Westdeutschland musste man 1972 für 250 Gramm Butter 15 Minuten arbeiten (statistisch gesehen). Da die Miete in der DDR so niedrig war, musste man dort vermutlich für ein Kilogramm Butter 10 Sekunden arbeiten.

Ich will damt nur sagen: Man sollte nicht immer auf Teufel komm raus alles schön zu rechnen versuchen.

Gruss

icke



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#40

RE: endlich habe ich ein Westauto

in Das Ende der DDR 31.07.2013 12:34
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

icke, mein Vater war Schichtarbeiter(Dreischichten ab 1950), der kaufte Einen der ersten P601...wann kam der eigentlich heraus...1965 herum? Wenn die Bestellzeiten des Trabbi kürzer gewesen wären(nur mal so als Beispiel), dann hätte es auch in der DDR hundertpro mehr Besitzer davon gegeben. Denn sparsame Leutchen gabs ebenso wie im Westen genug im Osten.

Und da war die Miete(Miethöhe mit Nebenkosten) ne mächtige Größe bei der Sparerei auf ein Auto. Osten so gut wie nix inclusive aller Nebenkosten außer Elektroablesung und Westen so hoch wie heute...na gut, bissel drunter, waren ja andere Zeiten. Und sowas haut rein ins die Zwiebellederbörse, erzähle mir nicht das eure damaligen Löhne das mit der Miete schon ausglichen?

Lebensläufer


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