#1

Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 15:03
von Wossi EK 83 1 | 59 Beiträge

Sicher eine mehr theoretische Frage am heutigen sonnigen Sonnabend.

Ich denke, leistungsfähige Überwachungskameras, Bewegungsmelder, elektronische Überwachung... wären heute Standard.

Aktuell wird ja auch viel über unbemannte Drohnen ( wenn sie denn wirklich fliegen und nicht als Rohrkrepierer enden ) diskutiert.

Solche Fluggeräte könnten lautlos in Abständen den Grenzstreifen überfliegen, kontrollieren, fotografieren.
Und ferngelenkt könnte man ja noch viel mehr damit anfangen, die Amerikaner setzen sie ja zielgerichtet zur Feindvernichtung ein.

Dürfte dann der Personalbestand der Grenzsicherungsorgane der DDR wesentlich gesunken sein bzw. mehr technisches Personal wäre dann erforderlich?

Die freiwerdenden Kräfte werden dann in Schwerpunktbetrieben der DDR eingesetzt, es gibt einen Riesenschub Steigerung der Produktivität.

Schwuppdiwupp ziehen wir wie ein Komet am Westen vorbei, so nach der Ulbricht- Parole:" Überholen ohne einzuholen!"

Jetzt sind mehr die Techniker, Elektroniker, Hobbybastler, Sicherheitsexperten hier im Forum gefragt.

Gruss Wossi


P.S. Vorsicht Feind, nein, Freund hört mit !!! ( was haben wir für Freunde???)


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#2

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 15:13
von Gohrbi | 566 Beiträge

...ich glaube mit dem 3-fach Zaum von der FlRak - Stellung mit seinen 12? kV könnte man viele Grenzer einsparen.

Wir hatten da auch nur ein Postenhaus drinnen und kaum Rundgänge. Nur wenn mal ein Hase eine zu neugierige Nase hatte.

Ich denke es wäre nur die komplette Anlage perfektioniert worden. Was nutzen Bewegungsmelder, wenn dann die Grenzer Bewegung hätten
und im Laufschritt 5 km zu der betreffenden Stellen rennen müßten. Aber Leute hätten wir sicher nicht weniger gehabt. Denn auch in der Produktion wären die Erfolge perfektioniert worden......zumindest die Berichte ....


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#3

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 16:03
von Harzwanderer | 2.921 Beiträge

Es gab ja schon diesen neuen Hinterlandzaun.

Man hätte also immer mehr eventuelle Festnahmen etc. von der aus dem Westen einsehbaren Grenze nach hinten verlagert und die Leute immer weiter vor einer eigentlichen Flucht aufgespürt. Jetzt noch bessere Bewegungsmelder und flächendeckende Nachtsichtgeräte und irgendwann hätte man dann vermutlich aufs Schießen verzichten können und hätte international wesentlich besser dagestanden.

Ob diese -nochmals sehr teure- technische Verbesserung mit der steigenden Unzufriedenheit der DDR-Bürger hätte Schritt halten können? Ich glaube nicht. Die Wirtschaftslage hätte man mindestens verschärft.

Die Planungen von Generalmajor Günter Gabriel, Vizechef der Grenztruppen und Chef Technik und Bewaffnung, nannten sich "Vorschlag zum weiteren pionier- und signaltechnischen Ausbau der Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Berlin (West) in den Jahren 1991-1995/2000"
http://www.welt.de/print-welt/article653...eue-Grenze.html


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zuletzt bearbeitet 20.07.2013 17:32 | nach oben springen

#4

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 18:22
von Gelöschtes Mitglied
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Es gab 1987 schon die Vorstellung von einer Grenze 2000 , neuer Umbau der Grenzsicherungsanlagen, die gesamte Organisation und Befehlsgewalt sollte unter der Führung der Staatsicherheit geschehen MfG ratata


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#5

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 18:29
von Bugsy | 454 Beiträge

Grenzziehung hin und her. Früchtevergleiche ebenfalls. Grenzen sind nunmal unnatürlich! Wir leben mittlerweile im 21. Jahrhundert, benehmen uns aber wie im 15. Jahrhundert, was "Gränzen" anbelangt. Wir leben so lange damit, dass wir das Ganze als irgendwie "gottgegeben" und als "natürlich" betrachten. Wir, alle, sollten alles einsetzen, um diese künstliche Kleinstaaterei abzuschaffen.

Im Hinblick auf die "Künstlichkeit“ von Grenzen, braucht man nur Vergleiche anzustellen. In Europa sind die Gränzen alle kringelig und mäandernd, während sie in Afrika oder Amerika weitgehend geradlinig und wie mit dem Lineal gezogen sind. Das ist deshalb, weil sie genau so entstanden sind. Da haben sich Ausländer (Engländer [vor allem die], Belgier, Spanier, Portugiesen usw.)erdreistet, Völkerstämme zu zerschneiden, Stammesgebiete zu unterteilen und sogar ganze Völker umzunennen. Es liegt auf der Hand, dass so was nicht auf Dauer gut gehen kann. Aber es galt damals, Bodenschätze auszubeuten und ansonsten viel Kohle zu machen. So blieben solche gewaltigen Umwerfungen, Ungerechtigkeiten und ihre Folgen eben auf der Strecke.

Nachdem der Kapitalismus im vorigen Jahrhundert die Möglichkeiten der Selbsterhaltung drastisch eingeschränkt und sogar unmöglich gemacht hatte, kam dann im Ausklang des 20. Jahrhunderts die Klage, dass viele Leute nur "Wirtschaftsmigranten" seien. Aber warum nicht? Wenn der Mensch von einer besseren Gegend hört, die mehr Möglichkeiten anbietet, so ist er dorthin gegangen. Das geschieht seit Jahrhunderten, wird aber in der jetztigen Zeit als Makel empfunden.

Wir, in Europa, sollten uns überlegen, warum wir solchen Leuten gegenüber so abständig sind und weiterhin könnten wir unsere Grundeinstellung dazu überlegen! Sage ich nur.

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
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#6

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 18:58
von Gelöschtes Mitglied
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Schöne neue Grenze?

Wie Ost-Berlin den deutschen Trennwall modernisieren wollte




Von PETER SCHMALZ

Deutschland im Jahr 2000: Die Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik ist für "Republik- flüchtlinge" undurchdringlich geworden, dank technischer Finessen ist kein Durchkommen mehr bis zum vorderen Zaun möglich, imageschädigende Minenopfer ohne Arme oder Beine gibt es nicht mehr. - Eine Vision, nicht mehr. Die Wende machte solche Pläne zu Makulatur.Berlin- Mit elektronischen Übersteigsicherungen oder empfindlichen Bodensensoren sollten "die Sperrfähigkeit, Funktionstüchtigkeit und Wirksamkeit der errichteten Grenzanlagen" optimiert werden - so forderte es Ost-Berlins Verteidigungsminister Heinz Hoffmann schon 1983 in einer Beschlußvorlage. In dem Papier, der Geheimen Kommandosache 27/26/83, beklagte er, daß es Grenzverletzern immer wieder gelinge, "in Richtung DDR-BRD nach Auslösung (von Minen, die Red.) die Sperranlagen mit Splitterminen zu überwinden und in kürzester Zeit das Territorium der BRD unverletzt oder verletzt zu erreichen und sich damit der Festnahme zu entziehen". Die Bergung von Verletzten oder Toten könne "vom Gegner beobachtet und dokumentiert" werden. Es gelte nun, "politischen Schaden von der DDR abzuwenden" und "die Möglichkeiten des Gegners zur Hetze gegen die DDR einzuschränken". 316 Millionen Mark wurden für Rekonstruktionsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Forschung und Entwicklung sollten "auf die Schaffung von modernen Grenzsicherungsanlagen mit physikalischen Wirkprinzipien ohne Anwendung von Minen" konzentriert werden. Fünf Jahre später legte Generalmajor Günter Gabriel, Vizechef der Grenztruppen und Chef Technik und Bewaffnung, eine Geheime Verschlußsache vor: den "Vorschlag zum weiteren pionier- und signaltechnischen Ausbau der Staatsgrenze der DDR zur BRD und zu Berlin (West) in den Jahren 1991-1995/2000", der den "antifaschistischen Schutzwall" mit modernster Technik zum unüberwindlichen Hindernis machen sollte - allerdings vor allem für Bürger, die aus dem SED-Staat die in die Freiheit fliehen wollten. Die "Grenze 2000" sollte so aufgerüstet sein, daß ein Flüchtling kaum noch Chancen hat, bis zum vorderen Zaun zu gelangen; der Staat hätte somit auf Minen verzichten können, die das eifrig polierte Friedensimage Ost-Berlins trübten. Mit makabrer Sprachschöpfung umschrieb man Minenopfer, denen Arme oder Beine abgerissen waren: "explosionsamputiert". Den DDR-Machthabern waren "die negativen Schlagzeilen im Westen unangenehm", meint der Bonner Autor Volker Koop. Während die Stasi mahnte, der Wohnungsneubau sei nicht mehr zu finanzieren, füllte Grenzgeneralmajor Gabriel seinen Wunschzettel aus. Da war die Infrarotschranke, deren Strahlen beim Durchqueren Scheinwerfer einschalten und Alarm auslösen. Bis 1995 sollten 200 Stück für drei Millionen Mark beschafft werden. Teurer wäre das "Funkstrahlsignalgebersystem Vitim" gekommen, das bis zu einem Kilometer überwachen konnte. Von dieser sowjetischen Entwicklung sollten 100 Stück zum Preis von je 500 000 Mark besorgt werden. Ohnehin schien Moskau dem kleinen Bruder weit überlegen zu sein. Die meisten der vorgesehenen Geräte kamen aus der Sowjetunion, einige waren bereits im Afghanistan-Krieg erprobt, wie die Sperre aus extrem dünnen Drahtrollen, in denen sich ein Mensch bis zur Bewegungslosigkeit verfangen konnte. Jede Packung zu 29 Kilo konnte 100 Quadratmeter abdecken, 5000 zum Stückpreis von 100 Rubel sollten gekauft werden. Weiter gab es das Postensignalgerät "Tros" zur schnellen Geländesicherung (120 Stück für 660 000 Rubel), das seismische Signalgerät "Gerb", auch PS 75 s genannt, dessen in der Erde versenkte Sensoren Erschütterungen im Umkreis von 500 Metern registrierten (1988 waren bereits fünf Stück für knapp 20 Millionen Mark angeschafft), oder den Vibrationsmeldungsgeber "Gawott", der an Metallgittern im Wasser angebracht wurde; bis 1995 sollten 100 Stück für 1,5 Millionen Rubel besorgt werden. Der Star im Technikpark sollte "Gerogin RLD-73" sein, eine Mikrowellenschranke, mit der Sowjetsoldaten in Afghanistan Militärlager vor unerwünschtem Besuch gesichert hatten. Auf bis zu 300 Metern konnten bis zu sieben Meter breite "Sicherungslinien" über das Gelände gelegt werden. Zehn Schranken zum Stückpreis von 28 000 Mark wurden noch im Wendejahr 1989 erprobt. Beim Versuch, den drei Meter hohen verzinkten Streckmetallzaun, der sich durch Deutschland zog, mit elektronischen Übersteigsicherungen aufzurüsten, hatten Honeckers Grenztüftler allerdings Probleme: Ihre Marke "Eigenbau" war zu störungsanfällig. Prototypen, im VEB Funkwerk in Kölleda hergestellt, zeigten auf drei Teststrecken grobe Mängel. Pro Kilometer wurden monatlich bis zu 50 Fehlalarme ausgelöst. Kaum zuverlässiger zeigten sich "ÜS 1-M3" und das "Ergänzungsgerät 6 EG 6", von dem bis zum Ende des Jahrtausends 1000 Stück für 64 Millionen Mark installiert werden sollten. Bei einer Besprechung im Militärtechnischen Institut der NVA "Anton Ackermann" wurde am 3. Januar 1989 beschlossen, die Arbeiten an beiden Geräten einzustellen. "Die bisherigen Nutzungsergebnisse bestätigen nicht die Tauglichkeit für den Einsatz an der Staatsgrenze", meinte Generaloberst Baumgarten, Chef der Grenztruppen. Nun sollte ein bereits vorhandener Sensor so verbessert werden, daß er vom Jahr 2000 an eingebaut werden könnte. Bleibt nachzutragen, daß im Wendejahr, als die DDR kaum noch eine Mark hatte für den Erhalt ihrer ohnehin holprigen Straßen, beschlossen wurde, die 1500 Kilometer langen Kolonnenwege hinter dem Grenzzaun "zur Erhaltung der Manövrierfähigkeit der grenzsichernden Kräfte" teils "auf Bitumenbasis" so auszubauen, daß die Einsatzgeschwindigkeit der grünen Grenz-Trabis auf 60 Stundenkilometer verdoppelt werden könnte. Koop: "Das Volk durfte ruhig darben, die Grenzer aber konnten aus dem vollen schöpfen." Und alles nur für "günstigere Bedingungen für die Erfüllung des Klassenauftrages", wie Armeegeneral Hoffmann schon 1983 in seiner Geheimen Kommandosache festhielt.

mfG ratata


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#7

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 19:06
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #4
Es gab 1987 schon die Vorstellung von einer Grenze 2000 , neuer Umbau der Grenzsicherungsanlagen, die gesamte Organisation und Befehlsgewalt sollte unter der Führung der Staatsicherheit geschehen MfG ratata



Zwischen Vorstellung und Umsetzung gibt es immer Unterschiede.
Die GT unterstanden dem MfNV - Ministerium für Nationale Verteidigung - und daran hätte sich auch nichts geändert.


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#8

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 19:59
von andy | 1.196 Beiträge

Ich habe vor einigen Monaten einen alten Bekannten wiedergetroffen, der zu DDR-Zeiten unter Günter Gabriel bei der PEGSA (Produktion und Entwicklung von Grenzsicherungsanlagen) gearbeitet hat.
Er erzählte mir von einer Israel-Reise, bei der er dort die letzten modernsten DDR-Grenzsicherungsanlagen 1:1 in der Praxis wiedergefunden hat.

Es gab also durchaus Abnehmer für die geplante Grenze 2000 und deren Vorgänger.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#9

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 22:09
von Thunderhorse | 3.993 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #7
Zitat von ratata im Beitrag #4
Es gab 1987 schon die Vorstellung von einer Grenze 2000 , neuer Umbau der Grenzsicherungsanlagen, die gesamte Organisation und Befehlsgewalt sollte unter der Führung der Staatsicherheit geschehen MfG ratata

[b]Man hat daran gearbeitet.[/b]

Zwischen Vorstellung und Umsetzung gibt es immer Unterschiede.
Die GT unterstanden dem MfNV - Ministerium für Nationale Verteidigung - und daran hätte sich auch nichts geändert.


Die Auflösung des MfS - Amt für Nationale Sicherheit hat es verhindert.


P.S.: Scheint nun Mode zu sein die Themen unter dem Bereich Vorstellung zu eröffnen!!!!


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 20.07.2013 22:11 | nach oben springen

#10

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 22:48
von 94 | 10.792 Beiträge

Ein Gentleman bemerkt alles, macht aber selten eine Bemerkung. Andere Frage, wann hast'n eigentlich den Ring abgeben müssen?



P.S. Und bevor wieder verständislose Frage der Blau-Pillen-Schlucker kommen, vor noch nicht allzulanger Zeit brachte der Donnergaul sich wenigstens noch einigermaßen in solch akademische Diskussionen ein ... Grenze im 21.Jahrhundert?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 20.07.2013 22:53 | nach oben springen

#11

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 20.07.2013 23:03
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #10
Ein Gentleman bemerkt alles, macht aber selten eine Bemerkung. Andere Frage, wann hast'n eigentlich den Ring abgeben müssen?



P.S. Und bevor wieder verständislose Frage der Blau-Pillen-Schlucker kommen, vor noch nicht allzulanger Zeit brachte der Donnergaul sich wenigstens noch einigermaßen in solch akademische Diskussionen ein ... Grenze im 21.Jahrhundert?


Menno, ich nehm doch jetzt die roten!
Ist jetzt OT, aber gestern habe ich zu meiner Vorzimmerdame gesagt, im Rausch der Pillen, der ... ist einfach ein aufgeblasener Stänker-Fatzke.
Ich werd wohl die Dinger absetzen müssen


zuletzt bearbeitet 20.07.2013 23:12 | nach oben springen

#12

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 23.07.2013 09:31
von ChristianAC | 71 Beiträge

Vorsicht Satire !!!!

Man beachte die Aussage bzgl. Ampel und Grenzanlagen am Ende ;-)




Hätte vielleicht einiges vereinfacht

Vorsicht Satire !!!!


zuletzt bearbeitet 23.07.2013 09:32 | nach oben springen

#13

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 23.07.2013 10:34
von utkieker | 2.912 Beiträge

Wir schreiben das Jahr 2013, seit den ominösen Ereignissen der sogenannten Wende ist die DDR gestärkt hervorgegangen. Das Neue Forum und Joachim Gauck, der Demokratische Aufbruch unter Angela Merkel und Demokratie Jetzt unter Vera Lengsfeld sind als Bürgerbewegungen voll in der Nationalen Front integriert. Lediglich die Spinner von der SDP und die Sektierer von der Linken Opposition mußten draußen bleiben.
Die Grenze zu Westberlin und auch die innerdeutsche Grenze, wurde im Rahmen des Wettbewerbs "Schöner unsere Städte und Gemeinden" aufgehübscht mit einer vorgehängten Klinkerfassade sieht die Berliner Mauer aus wie eine mittelalterliche Befestigungsanlage. Die innerdeutsche Grenze wurde mit Efeu oder edlen Wein berankt und mancher Orts gedeihen weiße und rote Rosen am vorderen Streckmetallzaun. Die Beobachtungstürme wurden mit Strukturputz versehen oder himmelblau, rosa oder pink gestrichen, so erfreut es jedes Auge!

Fortsetzung folgt!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#14

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 23.07.2013 10:54
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Köstlich Hartmut, köstlich formuliert dein Text. Ich nehme mal an, wir hätten Sie alle bekommen...zurückbekommen. Denn um deinen Text mal fortzusetzen, Konsum West zu Konsum Ost, da hätten 2013 keine Unterschiede mehr bestanden. Also Problem gelöst, Ostdeutscher zufrieden, ruhig und glücklich denn....der hatte ja seinen gesetzlich verankerten Arbeitsplatz noch.

Und gut, der Ostdeutsche wäre wohl nicht mehr wie früher lange 8,75 Std. auf Arbeit gewesen nein, er wäre nur noch der sozialistischen Volksgesundheit zuliebe maximal 4.00Std., also sagen wir so bis Mittag auf Arbeit gegangen. Das schafft Arbeit für Alle, Alle teilen sich rein, die alten Knacker ab 45 verzichten mal etwas auf zuviel Kohle und das wäre Hundertpro ein faire Sache der eigenen Jugend gegenüber gewesen.

Na gut, dieses leidige Weltreiseproblem, auch das wäre gelöst worden mit mindestens zweimal im Jahr ne beantragte Ballermann oder Nordseereise. Oder eben woanders hin. Mensch die wären doch Alle wiedergekommen wenn Sie gesehen hätten, was da im System des Kapital so richtig abgeht...eben das was heute so abgeht.

Lebensläufer...schöne Träumgeschichten was? Ja ja der Ostdeutsche, Er wollte ja Alles, damals 1989 und bekam dann auch Alles, so richtig mit dem Nudelholz und bumms und peng und Sterne und so träumt er bei solchen Themen...köstlich Hartmut, einfach köstlich.


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#15

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 23.07.2013 10:56
von Mike59 | 7.938 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #13
Wir schreiben das Jahr 2013, seit den ominösen Ereignissen der sogenannten Wende ist die DDR gestärkt hervorgegangen. Das Neue Forum und Joachim Gauck, der Demokratische Aufbruch unter Angela Merkel und Demokratie Jetzt unter Vera Lengsfeld sind als Bürgerbewegungen voll in der Nationalen Front integriert. Lediglich die Spinner von der SDP und die Sektierer von der Linken Opposition mußten draußen bleiben.
Die Grenze zu Westberlin und auch die innerdeutsche Grenze, wurde im Rahmen des Wettbewerbs "Schöner unsere Städte und Gemeinden" aufgehübscht mit einer vorgehängten Klinkerfassade sieht die Berliner Mauer aus wie eine mittelalterliche Befestigungsanlage. Die innerdeutsche Grenze wurde mit Efeu oder edlen Wein berankt und mancher Orts gedeihen weiße und rote Rosen am vorderen Streckmetallzaun. Die Beobachtungstürme wurden mit Strukturputz versehen oder himmelblau, rosa oder pink gestrichen, so erfreut es jedes Auge!

Fortsetzung folgt!

Gruß Hartmut!

Eines hast du noch vergessen Hartmut. Gegen Westgeld werden geführte Touren durch die sehr gut erhaltenen Biotope angeboten um Pflanzen und Tiere zu bestaunen welche im Rest Deutschlands nur schwer zu finden sind.


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#16

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 23.07.2013 14:44
von Fritze (gelöscht)
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Und die Gakls heissen Biosphärenwächter !


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#17

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 23.07.2013 15:45
von utkieker | 2.912 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #15
Zitat von utkieker im Beitrag #13
Wir schreiben das Jahr 2013, seit den ominösen Ereignissen der sogenannten Wende ist die DDR gestärkt hervorgegangen. Das Neue Forum und Joachim Gauck, der Demokratische Aufbruch unter Angela Merkel und Demokratie Jetzt unter Vera Lengsfeld sind als Bürgerbewegungen voll in der Nationalen Front integriert. Lediglich die Spinner von der SDP und die Sektierer von der Linken Opposition mußten draußen bleiben.
Die Grenze zu Westberlin und auch die innerdeutsche Grenze, wurde im Rahmen des Wettbewerbs "Schöner unsere Städte und Gemeinden" aufgehübscht mit einer vorgehängten Klinkerfassade sieht die Berliner Mauer aus wie eine mittelalterliche Befestigungsanlage. Die innerdeutsche Grenze wurde mit Efeu oder edlen Wein berankt und mancher Orts gedeihen weiße und rote Rosen am vorderen Streckmetallzaun. Die Beobachtungstürme wurden mit Strukturputz versehen oder himmelblau, rosa oder pink gestrichen, so erfreut es jedes Auge!

Fortsetzung folgt!

Gruß Hartmut!

Eines hast du noch vergessen Hartmut. Gegen Westgeld werden geführte Touren durch die sehr gut erhaltenen Biotope angeboten um Pflanzen und Tiere zu bestaunen welche im Rest Deutschlands nur schwer zu finden sind.

Nun sei doch nicht gleich so ungeduldig Mike!

Hast du denn das Rote nicht gelesen? Ich bin heute morgen nicht mehr dazu gekommen, den Faden weiter zu spinnen. Im ersten Teil schrieb ich ja nur wie schön Grenze sein kann und noch nichts über die technischen Raffinessen, welche 2013 möglich sind Science Fiction will wohl bedacht sein!
Im Jahre 2013 gibt es leider nicht mehr genügend zuverlässige junge Soldaten, die ihren verantwortungsvollen Dienst an der Staatsgrenze verrichten wollen. Aber mit moderner Technik kann heute ein Grenzbattalion das, wofür vormals ein komplettes Regiment nötig war! In der Führungsstelle sitzt ein junger Offizier assistiert von einem Unteroffizier am Monitor, und kann erkennen was die Kameras des Flugroboters (Drohne auch genannt) wiedergeben, welche auch mit Wärmebild- und Infrarotkameras ausgestattet ist. Die genaue Position dieses fliegenden Auges kann über GPS angezeigt werden. Im Fall des Falles kann so die Alarmgruppe im 4- Takt- Trabbi- Kübel punktgenau den Grenzverletzer schnappen. Auf eine Bordkanone an der Drohne wurde verzichtet, denn die Bonner Bänker haben der DDR erneut einen Kredit zugesichert.
Könnt ihr euch noch erinnern, wie beschwerlich die Streife am K6 war - Betonlochplatten unter den Stiefelsohlen und Blasen an den Füßen? Heute düst ein Postenpärchen im Segway über den Kolonnenweg
.
Tja das ist Technik die uns begeistert so kann Zeit und Geld gespart werden und ruck zuck ist der Westkredit abgezahlt.
Grenzmeldenetz war gestern heute geht alles übers Grenzweb per Computer davon konnten wir vor dreißig Jahren nur träumen!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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zuletzt bearbeitet 23.07.2013 15:48 | nach oben springen

#18

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 24.07.2013 08:39
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Hartmut der Rainer setzt das mal fort, du erlaubst doch?

So um 2014 muss es gewesen sein, man schickt westliche Ernährungsberater zum Studium vor Ort in die kleine DDR. Denn da gibts einfach keine Fetten,unförmigen Menschenkinder, nur schlanke wie sportlich durchtrainierte Menschen. Diese E...berater stellen fest, das schon im Kindergarten täglicher Sport und gesunde Kost(jede KIGA besitzt ne eigene Küche mit Köchin oder Koch) eine ganz normale Herangehensweise in der Formung des entwickelten Neuen Menschen ist.

Das setzt sich in Schule und Berufsschule fort(täglich 2h Sport neben dem normalen Lehrplan). Jede Schule/BS besitzt ein Schwimmbad nebenan mit mindestens drei 25 Meter-Bahnen...Wahnsinn diese Berater notieren und notieren da laufen an ihnen straff disziplinerte Gruppen von jungen Menschen im Laufschritt und mit fröhlichem Lied auf den Lippen vorbei, die sehen aus wie vom alten Arno Breker(war das nicht Adolf Lieblingskünstler?) in seinem Atelier modelliert erschaffen?

" Das muss ne geheime sozialistische Schöpfernummer sein" notiert Einer in sein Buch, so ne Art Klonerei da tippt ihm eine schon wirklich vollreife Frau (was für ein Prachtweib denkt er so?") auf die Schulter, er dreht sich herum und vor ihm steht Katherina Witt, neue Sportministerin der DDR und bittet darum, man möge doch bitte auch schreiben, das Dank hervorragender Forschung an der DHFK in Leipzig die ersten Feldversuche an der Jugend unseres Landes mit Erfolg abgelaufen sind.

Fortsetzung könnte folgen

Lebensläufer

Einen guten sportlichen Tag allen ins Forum...und noch ne Kurzsatzgeschichte.

Die Berufsschule meiner Jüngsten in Leipzig, das muss vor etlichen Jahren gewesen sein, die kannten nicht einen Sportplatz, geschweige denn in den Ausbildungs-Jahren irgendeine Stunde Sport?????


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#19

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 24.07.2013 08:45
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat
Hartmut der Rainer setzt das mal fort, du erlaubst doch?


Du hast ja noch weniger Anstand wie ein Inselaffe beim Fluchen. Hoffentlich hält dieses freche Vorgedrängel den richtigen Autor nich von seiner Fortsetzung ab.

P.S. ich befürchte aber eher, das diese Drohung umgesetzt wird: 'Fortsetzung könnte folgen', dem Forum bleit och nüscht erspart.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 24.07.2013 08:47 | nach oben springen

#20

RE: Grenzsicherungsanlagen 2013, was wäre heute technisch alles möglich?

in Grenztruppen der DDR 25.07.2013 10:01
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Mach besser ham 94 und lass den Rainer fortfahren mit der schönen Zukunftsgeschichte die Hartmut freundlicherweise begonnen hatte.Ich werde halt nur ergänzen mit dem Alltagsbild.

Jetzt Katharina Witt die DDR Sportministerin zu einem der westlichen Ernährungsberater/Allgemeinbeobachter/Medienvertreter:" Meine Herrn, noch eine positive Nachricht über unsere Jugend...und die notieren fleißig...Wir haben deren Alkoholproblem in den Griff bekommen denn ähnlich ihrer Sicherheitswacht(in westl. Städten und Gemeinden) kontrollieren bei uns junge ausgewählte Naschisten...nein nein, nicht Faschisten, Naschisten angelehnt an unsere Vorbilder vom kleinen Putin seiner Jugendtruppe(Naschis) und diese überwachen die konkreten Alkoholausschankzeiten(ab 18.00Uhr bis 23.00Uhr) und nur in geschlossenen gastronomischen Einrichtungen, natürlich auch Freisitzen."

Katharina strahlt über hübsche Gesicht:" Nicht ein Jugendlicher wurde in den letzten Wochen auf der Strasse, in Parks, in Bahnhofstoiletten, im Neubauviertel Grünau(gehört zu Leipzig) aufgegriffen und zugegeben meine Herrn, (mal unter uns...sie spricht etwas leiser) die Zugriffe unserer Naschis erfolgen blitzschnell aus dem fahrenden Transporter heraus sollte eine Person mit Bierflasche und gar noch betrunken das öffentliche Stadtbild verschandeln, beschmutzen..

Einer der Vertreter:"Frau Witt, wie sieht das denn die DDR-Bevölkerung...siehe diese" Zugriffe", das grenzt ja wirklich an Entführung oder so?"

Katherina...winkt ab:" Also meine Herrn, unsere Bevölkerung dankt es uns...wir bekommen ständig Dankesbriefe und auch mal nen Blumenstrauß von Fleurop und außerdem sind diese Fahrzeuge beschriftet mit Großbuchstaben ...AUCH DU GEHÖRST HIER REIN, früher waren es Blumenautos in Form eines Barkas, heute sind es neueste Fahrzeuge der Marke Daimler Benz aus dem letzten Milliardenkredit von Herrn ....na ihrem Wirtschaftsminister ich komme jetzt nicht gleich drauf wie der Mann heißt?"

Fortsetzung wird natürlich nur folgen wenn Hartmut nichts dagegen hat.

Lebensläufer(alle seine Geschichten unter RMR)


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