#61

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.07.2013 09:19
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #60
...
probleme eines landes müßen intern 'bearbeitet' werden nicht von außerhalb !!!
meine jetzige meinung : deutschland sollte sich aus 'kriegsspielen' ihrer verbündeten , schon der 'historie' wegen herraushalten und lieber volk und vaterland schützen , als wie ein 'untertan' der weltmächte , zu funktionieren !!!

lila: und das am Besten wieder durch eine allmächtige 'Behörde'?
orange: Ich fasse mal zusammen, auch wenn es mich erschaudert: Deutschland sollte lieber Volk und Vaterland schützen!
fehlt da nicht noch ein Führer *sarkastisch_frag*

Also die Fraben weinrot (dunkellila) und braun (dunkelorange) erscheinen mir dann doch arg ähnlich, ich hoffe mich da nur verlesen zu haben?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#62

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.07.2013 11:51
von Marienborn89 | 864 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #59
Zitat von Marienborn89 im Beitrag #58
Zitat von frank im Beitrag #54
Zitat von WernerHolt im Beitrag #30
Zitat von frank im Beitrag #20

naja , nur ein film und wunschvorstellung !
im angesicht der stärke der stationierten streitkräfte der SU und verbündete , hätten diese wahrscheinlich die hobbysoldaten der nato weit bis nach frankreich hineingeprügelt bevor dann atomwaffen 'gesprochen' hätten !! ( meine meinung !! )
gott sei dank kam es nicht, im kalten krieg , zur 'schweinebucht' !!!


@frank

sei mir nicht böse,aber ich finde diese aussage sehr arrogant und abwertend.diese sprüche sind ja bekannt.mir persönlich sind durchaus offiziere der nva bekannt ,die eben auch sagen ,dass das latrinenparolen sind.z.B kenne ich einen offizier von den muckern ,der z.B die ausbildung der westdeutschen kollegen,also den panzergrenadieren anerkennt und als ebenbürtig bezeichnet.auch diese leute verstanden durchaus ihr handwerk.
ich würde mich nicht hinstellen und sagen ,das soldaten des WP , notorische säufer und dilitanten sind. nein ,im gegenteil. ich gehe auf sie zu und reiche ihnen die hand.respektiere ihre leistungen und höre ihnen einfach gerne zu.
aber letztendlich ist das auch egal und da gebe ich dir völlig recht.man musste es gott sei dank niemals ausprobieren.

MkG
HG


weder arrogant noch 'latrinenparolen' , hier ging es nicht um die handhabung von waffentechnik sondern um die aufstellung deren stärke im damaligen deutschland !!!
informiere dich mal historisch dann wirst du erkennen wer im 'ernstfall' damals , im arsch gewesen wäre !!! mit oder ohne politoffizier !!!




Tja, kann man das wirklich so beurteilen? Ich denke mal, die Sowjetmacht konnte mit der hochtechnisierten Militärmaschinerie der USA nicht mehr mithalten. Aber vielleicht kann das jemand hier im Forum besser beurteilen?!

Die einfache Masse an Material oder Soldaten führt nicht zwangsläufig zum Sieg. Siehe Korea: Die USA und Verbündete hatten die fast die gesamte koreanische Halbinsel erobert. Hunderttausende Chinesische "Freiwillige" (die sog. "Menschenwellen") stürmten darauf unablässig gegen die amerikanische Front, die sich wieder über die ganze Halbinsel verschob. Allerdings nur kurzfristig!!!


tja , sogar heute sollte man dies in frage stellen !!!


Ich stelle die technische Überlegenheit der konventionellen Streitkräfte Amerikas keineswegs in Frage. Wieso sollte man das in Frage stellen? Globale Militärpräsenz - die Möglichkeit, präzise Bomben abzusetzen - alles satellitengesteuert. Der Militärhaushalt der USA ist unglaublich groß.

Nur ist es eine ganz andere Frage, ob das Ganze in der asymetrischen Kriegführung bzw. im Guerillakrieg etwas nützt.

Der theoretische Konflikt NATO - Warschauer Pakt wäre aber ein Konflikt zwischen Staaten und konventionellen Armeen gewesen.


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#63

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.07.2013 12:49
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von Marienborn89 im Beitrag #62
(...)
Nur ist es eine ganz andere Frage, ob das Ganze in der asymetrischen Kriegführung bzw. im Guerillakrieg etwas nützt.

Der theoretische Konflikt NATO - Warschauer Pakt wäre aber ein Konflikt zwischen Staaten und konventionellen Armeen gewesen.


Offtopic, aber lesenswert und lustig: Wie sich die Schweiz den grossen Krieg vorgestellt hat..
Weil die Schweiz von vielen Feinden und Freunden umzingelt ist, hat ein Major der Schweizer Armee (in staatlichem Auftrag) ein Werk geschrieben, das heute als Bibel für Terroristen gilt (und unerlaubterweise in ganz viele Sprachen übersetzt wurde,auch Chinesisch und Arabisch)
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_totale_Widerstand
http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/terror...-News_am_Morgen
Den Link kann ich nicht einstellen, da das Buch gegen die Forumsregeln verstösst. Es ist aber im Internet leicht zugänglich. 1969 wurde ein Zivilverteidigungsbuch an die gesamte Schweizer Bevölkerung verteilt, das gleichen Geistes war
http://www.libenter.ch/index.xhtml
http://www.libenter.ch/090610_zivilverte...969_v1.4_de.pdf
Auszug Seite 298:
Vielleicht wird in der letzten Phase des Befreiungskampfes der
große Krieg unser Land wieder berühren. Erneut wird unsägliches
Leid über unser Volk kommen. Vielleicht hat sich das Kriegsglück
im Auslande gewendet. Die Armeen, welche die aggressive Großmacht
überwanden, welche weite Teile Europas und auch unser
Land besetzte, stoßen gegen die Schweizer Grenze. Die Truppenverbände
der geschlagenen Macht fluten zurück und formieren
sich in der Schweiz zum Gegenangriff. Wieder kommen unsere
Städte und Dörfer unter den Beschuß von Bomben und Raketen diesmal
von Mächten, die unsere Freunde sind und uns befreien wollen(...)

Theo


Marienborn89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#64

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 26.07.2013 21:28
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #56
Zitat von glasi im Beitrag #51
Zitat von Vierkrug im Beitrag #46
Auch der Afganistan-Einsatz der Sowjetunion ist kein Maßstab, um die Kampfkraft und Schlagfähigkeit zu bewerten. Es war ihr "Vietnam", wo sie auch einen hohen Zoll für ihre Arroganz und Überheblichkeit bezahlen mußten.
Wenn ich solche Einsätze zum Maßstab der Leistungsbewertung nehme, wo würden dann die Amis landen ?

Vierkrug

Hallo Vierkrug. Denk mal bitte an denn 2 Weltkrieg. Schau bitte was die Amis( nartürlich auch die UDSSR) geleistet haben. Ein Krieg an 2 Fronten. Und ich meine dabei haben sie noch nicht mal ihre ganze Stärke ausgespielt. Mit der Arroganz gebe ich dir zu 100 % recht. Das haben die Amis. Bestes Beispiel im 2 Weltkrieg die Ardenoffensive.


der satz gefällt mir ! das man da , die ehemalige SU in klammern setzt, und mit 'natürlich auch' versieht finde ich richtig 'putzig' !
im angedenken aller gefallenen russischer soldaten und widerstandskämpfer die gegen das deutsche naziregim damals zu felde gezogen sind ,
kommentiere ich diesen 'mist' , nicht weiter !!!


Was heißt hier Mist???? Ich glaube keiner ist toleranter hier im Forum als ich. Wenn ihr wollt kann ich auch wieder denn kalten Krieger raushängen lassen.



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#65

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 01:43
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Marienborn89 im Beitrag #62
Zitat von frank im Beitrag #59
Zitat von Marienborn89 im Beitrag #58
Zitat von frank im Beitrag #54
Zitat von WernerHolt im Beitrag #30
Zitat von frank im Beitrag #20

naja , nur ein film und wunschvorstellung !
im angesicht der stärke der stationierten streitkräfte der SU und verbündete , hätten diese wahrscheinlich die hobbysoldaten der nato weit bis nach frankreich hineingeprügelt bevor dann atomwaffen 'gesprochen' hätten !! ( meine meinung !! )
gott sei dank kam es nicht, im kalten krieg , zur 'schweinebucht' !!!


@frank

sei mir nicht böse,aber ich finde diese aussage sehr arrogant und abwertend.diese sprüche sind ja bekannt.mir persönlich sind durchaus offiziere der nva bekannt ,die eben auch sagen ,dass das latrinenparolen sind.z.B kenne ich einen offizier von den muckern ,der z.B die ausbildung der westdeutschen kollegen,also den panzergrenadieren anerkennt und als ebenbürtig bezeichnet.auch diese leute verstanden durchaus ihr handwerk.
ich würde mich nicht hinstellen und sagen ,das soldaten des WP , notorische säufer und dilitanten sind. nein ,im gegenteil. ich gehe auf sie zu und reiche ihnen die hand.respektiere ihre leistungen und höre ihnen einfach gerne zu.
aber letztendlich ist das auch egal und da gebe ich dir völlig recht.man musste es gott sei dank niemals ausprobieren.

MkG
HG


weder arrogant noch 'latrinenparolen' , hier ging es nicht um die handhabung von waffentechnik sondern um die aufstellung deren stärke im damaligen deutschland !!!
informiere dich mal historisch dann wirst du erkennen wer im 'ernstfall' damals , im arsch gewesen wäre !!! mit oder ohne politoffizier !!!




Tja, kann man das wirklich so beurteilen? Ich denke mal, die Sowjetmacht konnte mit der hochtechnisierten Militärmaschinerie der USA nicht mehr mithalten. Aber vielleicht kann das jemand hier im Forum besser beurteilen?!

Die einfache Masse an Material oder Soldaten führt nicht zwangsläufig zum Sieg. Siehe Korea: Die USA und Verbündete hatten die fast die gesamte koreanische Halbinsel erobert. Hunderttausende Chinesische "Freiwillige" (die sog. "Menschenwellen") stürmten darauf unablässig gegen die amerikanische Front, die sich wieder über die ganze Halbinsel verschob. Allerdings nur kurzfristig!!!


tja , sogar heute sollte man dies in frage stellen !!!


Ich stelle die technische Überlegenheit der konventionellen Streitkräfte Amerikas keineswegs in Frage. Wieso sollte man das in Frage stellen? Globale Militärpräsenz - die Möglichkeit, präzise Bomben abzusetzen - alles satellitengesteuert. Der Militärhaushalt der USA ist unglaublich groß.

Nur ist es eine ganz andere Frage, ob das Ganze in der asymetrischen Kriegführung bzw. im Guerillakrieg etwas nützt.

Der theoretische Konflikt NATO - Warschauer Pakt wäre aber ein Konflikt zwischen Staaten und konventionellen Armeen gewesen.


und Du denkst das der 'übermächtige' verbündete USA über jedes land millitärisch technisch überlegen ist ?
ich denke , da begibt man sich auf sehr 'dünnes Eis' !!
leider wird man dies erst merken wenn man sie vom 'Trohn' auf die 'Fussbank' schubst !!
aber ich glaube , die wissen das auch !!!



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#66

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 02:09
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #64
Zitat von frank im Beitrag #56
Zitat von glasi im Beitrag #51
Zitat von Vierkrug im Beitrag #46
Auch der Afganistan-Einsatz der Sowjetunion ist kein Maßstab, um die Kampfkraft und Schlagfähigkeit zu bewerten. Es war ihr "Vietnam", wo sie auch einen hohen Zoll für ihre Arroganz und Überheblichkeit bezahlen mußten.
Wenn ich solche Einsätze zum Maßstab der Leistungsbewertung nehme, wo würden dann die Amis landen ?

Vierkrug

Hallo Vierkrug. Denk mal bitte an denn 2 Weltkrieg. Schau bitte was die Amis( nartürlich auch die UDSSR) geleistet haben. Ein Krieg an 2 Fronten. Und ich meine dabei haben sie noch nicht mal ihre ganze Stärke ausgespielt. Mit der Arroganz gebe ich dir zu 100 % recht. Das haben die Amis. Bestes Beispiel im 2 Weltkrieg die Ardenoffensive.


der satz gefällt mir ! das man da , die ehemalige SU in klammern setzt, und mit 'natürlich auch' versieht finde ich richtig 'putzig' !
im angedenken aller gefallenen russischer soldaten und widerstandskämpfer die gegen das deutsche naziregim damals zu felde gezogen sind ,
kommentiere ich diesen 'mist' , nicht weiter !!!


Was heißt hier Mist???? Ich glaube keiner ist toleranter hier im Forum als ich. Wenn ihr wollt kann ich auch wieder denn kalten Krieger raushängen lassen.


der 'heiße krieger' der damaligen zeit , im kampf gegen nazideutschland , hieß für mich : sowjetunion und in zweiter reihe deine Amis !!!
dann sei doch in zukunft bitte so tolerant und suggeriere hier nicht das die SU mal so nebenbei am 2. weltkrieg teilgenommen hat !!
sie waren die sieger und haben ihre fahne auf dem 'reichstag' gehisst und nicht die Amis die aus irgend welchen gründen zu spät kamen !!!deswegen schrieb ich : scheiß oder mist , na egal , für mich dasselbe !!!

PS : verstehe es bitte nicht als 'persönlichen' angriff , nur meine meinung !!!



Lebensläufer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#67

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 02:38
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #61
Zitat von frank im Beitrag #60
...
probleme eines landes müßen intern 'bearbeitet' werden nicht von außerhalb !!!
meine jetzige meinung : deutschland sollte sich aus 'kriegsspielen' ihrer verbündeten , schon der 'historie' wegen herraushalten und lieber volk und vaterland schützen , als wie ein 'untertan' der weltmächte , zu funktionieren !!!

lila: und das am Besten wieder durch eine allmächtige 'Behörde'?
orange: Ich fasse mal zusammen, auch wenn es mich erschaudert: Deutschland sollte lieber Volk und Vaterland schützen!
fehlt da nicht noch ein Führer *sarkastisch_frag*

Also die Fraben weinrot (dunkellila) und braun (dunkelorange) erscheinen mir dann doch arg ähnlich, ich hoffe mich da nur verlesen zu haben?


nein hast du nicht , ich meine das auch so !!
auch dieses land wird seine eigene 'Stasi' irgendwann haben um mit internen problemen fertig zu werden !
hier kann ja durchaus ein 'fremdland' sehr hilfreich sein , aber nicht auf millitärischer art und um eigeninterressen zu verfolgen !
dort müssen polizei und sicherheitsorgane aufgebaut werden die in sachen 'terror' parolie bieten können !!
wenn dann das vertrauen in diese von der dortigen bevölkerung angenommen wird , hat man dieses problem aus der welt geschafft !!
auf keinen fall schaft man dies durch waffengewalt von 'aussen' !!!

PS : im übrigen könnte in manchen bereichen deutschland's die örtlichen polizisten ein wenig hilfe vertragen . anstatt im 'niemandsland' den scherriff zu spielen , auf steuergelder , versteht sich !!
so viel zum thema : volk und vaterland ! finde ich jetzt nicht's anstößiges dabei !!!



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#68

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 15:31
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #66


der 'heiße krieger' der damaligen zeit , im kampf gegen nazideutschland , hieß für mich : sowjetunion und in zweiter reihe deine Amis !!!
dann sei doch in zukunft bitte so tolerant und suggeriere hier nicht das die SU mal so nebenbei am 2. weltkrieg teilgenommen hat !!
sie waren die sieger und haben ihre fahne auf dem 'reichstag' gehisst und nicht die Amis die aus irgend welchen gründen zu spät kamen !!!deswegen schrieb ich : scheiß oder mist , na egal , für mich dasselbe !!!

PS : verstehe es bitte nicht als 'persönlichen' angriff , nur meine meinung !!!


Tschuldigung, das ist Quatsch! Sicherlich haben die Russen die größten Verluste hinnehmen müssen, auch oder gerade bei der Schlacht um Berlin. Allerdings zählte und zählt ein Menschenleben bei den Russen gar nix. Berlin war ein politisches Ziel für sie, dafür wurden die Truppenteile schonmal rücksichtslos verheizt. Heißt aber nicht, dass die Westalliierten nicht vor bzw. gleichzeitig mit den Russen in Berlin hätten sein können. Zum einem aber waren die Besatzungszonen schon im September 1944 aufgeteilt worden, zum anderen hatte Berlin irgendwann für Eisenhower jedes militärische und politische Bedeutung verloren, obwohl es ursprünglich sein Hauptziel war. So kam es durch die Fehlentscheidung Eisenhowers zu dem kuriosem Stoppbefehl an der Elbe und statt dessen stürzte er sich lieber auf das Phantom "Alpenfestung". Churchill war übrigens damit überhaupt nicht einverstanden. Wären die Westalliierten weiter auf Berlin vorgerückt, wären sie wohl schnell vorrangekommen, da der Wiederstand an der Westfront wesentlich schwacher war als an der Ostfront. Denn die beiden letzten erfolgreichen Angriffsoperationen von Nehring und Wenck erfolgten nicht ohne Grund an der Ostfront.


Intellektuelle spielen Telecaster
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#69

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 16:19
von passport | 2.633 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #68
Zitat von frank im Beitrag #66


der 'heiße krieger' der damaligen zeit , im kampf gegen nazideutschland , hieß für mich : sowjetunion und in zweiter reihe deine Amis !!!
dann sei doch in zukunft bitte so tolerant und suggeriere hier nicht das die SU mal so nebenbei am 2. weltkrieg teilgenommen hat !!
sie waren die sieger und haben ihre fahne auf dem 'reichstag' gehisst und nicht die Amis die aus irgend welchen gründen zu spät kamen !!!deswegen schrieb ich : scheiß oder mist , na egal , für mich dasselbe !!!

PS : verstehe es bitte nicht als 'persönlichen' angriff , nur meine meinung !!!


Tschuldigung, das ist Quatsch! Sicherlich haben die Russen die größten Verluste hinnehmen müssen, auch oder gerade bei der Schlacht um Berlin. Allerdings zählte und zählt ein Menschenleben bei den Russen gar nix. Berlin war ein politisches Ziel für sie, dafür wurden die Truppenteile schonmal rücksichtslos verheizt. Heißt aber nicht, dass die Westalliierten nicht vor bzw. gleichzeitig mit den Russen in Berlin hätten sein können. Zum einem aber waren die Besatzungszonen schon im September 1944 aufgeteilt worden, zum anderen hatte Berlin irgendwann für Eisenhower jedes militärische und politische Bedeutung verloren, obwohl es ursprünglich sein Hauptziel war. So kam es durch die Fehlentscheidung Eisenhowers zu dem kuriosem Stoppbefehl an der Elbe und statt dessen stürzte er sich lieber auf das Phantom "Alpenfestung". Churchill war übrigens damit überhaupt nicht einverstanden. Wären die Westalliierten weiter auf Berlin vorgerückt, wären sie wohl schnell vorrangekommen, da der Wiederstand an der Westfront wesentlich schwacher war als an der Ostfront. Denn die beiden letzten erfolgreichen Angriffsoperationen von Nehring und Wenck erfolgten nicht ohne Grund an der Ostfront.



Na Schuddel, zuviel ZDF und Guido Knoop gesehen

passport


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#70

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 17:05
von Schuddelkind | 3.512 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #69
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #68
Zitat von frank im Beitrag #66


der 'heiße krieger' der damaligen zeit , im kampf gegen nazideutschland , hieß für mich : sowjetunion und in zweiter reihe deine Amis !!!
dann sei doch in zukunft bitte so tolerant und suggeriere hier nicht das die SU mal so nebenbei am 2. weltkrieg teilgenommen hat !!
sie waren die sieger und haben ihre fahne auf dem 'reichstag' gehisst und nicht die Amis die aus irgend welchen gründen zu spät kamen !!!deswegen schrieb ich : scheiß oder mist , na egal , für mich dasselbe !!!

PS : verstehe es bitte nicht als 'persönlichen' angriff , nur meine meinung !!!


Tschuldigung, das ist Quatsch! Sicherlich haben die Russen die größten Verluste hinnehmen müssen, auch oder gerade bei der Schlacht um Berlin. Allerdings zählte und zählt ein Menschenleben bei den Russen gar nix. Berlin war ein politisches Ziel für sie, dafür wurden die Truppenteile schonmal rücksichtslos verheizt. Heißt aber nicht, dass die Westalliierten nicht vor bzw. gleichzeitig mit den Russen in Berlin hätten sein können. Zum einem aber waren die Besatzungszonen schon im September 1944 aufgeteilt worden, zum anderen hatte Berlin irgendwann für Eisenhower jedes militärische und politische Bedeutung verloren, obwohl es ursprünglich sein Hauptziel war. So kam es durch die Fehlentscheidung Eisenhowers zu dem kuriosem Stoppbefehl an der Elbe und statt dessen stürzte er sich lieber auf das Phantom "Alpenfestung". Churchill war übrigens damit überhaupt nicht einverstanden. Wären die Westalliierten weiter auf Berlin vorgerückt, wären sie wohl schnell vorrangekommen, da der Wiederstand an der Westfront wesentlich schwacher war als an der Ostfront. Denn die beiden letzten erfolgreichen Angriffsoperationen von Nehring und Wenck erfolgten nicht ohne Grund an der Ostfront.



Na Schuddel, zuviel ZDF und Guido Knoop gesehen

passport


Na dann schieß mal los, wie es wirklich war......


Intellektuelle spielen Telecaster
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#71

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 17:37
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #66
Zitat von glasi im Beitrag #64
Zitat von frank im Beitrag #56
Zitat von glasi im Beitrag #51
Zitat von Vierkrug im Beitrag #46
Auch der Afganistan-Einsatz der Sowjetunion ist kein Maßstab, um die Kampfkraft und Schlagfähigkeit zu bewerten. Es war ihr "Vietnam", wo sie auch einen hohen Zoll für ihre Arroganz und Überheblichkeit bezahlen mußten.
Wenn ich solche Einsätze zum Maßstab der Leistungsbewertung nehme, wo würden dann die Amis landen ?

Vierkrug

Hallo Vierkrug. Denk mal bitte an denn 2 Weltkrieg. Schau bitte was die Amis( nartürlich auch die UDSSR) geleistet haben. Ein Krieg an 2 Fronten. Und ich meine dabei haben sie noch nicht mal ihre ganze Stärke ausgespielt. Mit der Arroganz gebe ich dir zu 100 % recht. Das haben die Amis. Bestes Beispiel im 2 Weltkrieg die Ardenoffensive.


der satz gefällt mir ! das man da , die ehemalige SU in klammern setzt, und mit 'natürlich auch' versieht finde ich richtig 'putzig' !
im angedenken aller gefallenen russischer soldaten und widerstandskämpfer die gegen das deutsche naziregim damals zu felde gezogen sind ,
kommentiere ich diesen 'mist' , nicht weiter !!!


Was heißt hier Mist???? Ich glaube keiner ist toleranter hier im Forum als ich. Wenn ihr wollt kann ich auch wieder denn kalten Krieger raushängen lassen.


der 'heiße krieger' der damaligen zeit , im kampf gegen nazideutschland , hieß für mich : sowjetunion und in zweiter reihe deine Amis !!!
dann sei doch in zukunft bitte so tolerant und suggeriere hier nicht das die SU mal so nebenbei am 2. weltkrieg teilgenommen hat !!
sie waren die sieger und haben ihre fahne auf dem 'reichstag' gehisst und nicht die Amis die aus irgend welchen gründen zu spät kamen !!!deswegen schrieb ich : scheiß oder mist , na egal , für mich dasselbe !!!

PS : verstehe es bitte nicht als 'persönlichen' angriff , nur meine meinung !!!

Von mir aus gerne. MEINE AMRIKANER? Sie sind meine Freunde. Heute immer noch. Ich habe eine schöne Zeit mit ihnen verbracht. Das prägt.Warum sie zu spät kammen?. Das weißt du doch! Du hast doch gut in Geschichte aufgepast. Ich muß doch nicht erzählen das es noch einen Krieg im Pazifik, Afrika und Italien gab. Aber bitte keinen Streit. Du hast ja Recht. Sehr sogar. Die UDSSR war der große Gewinner des 2 Weltkieg. Wenn mann bedenkt wie sie ihr Einflußgebiet vergrößert haben. Ostdeutschland, Polen , CSSR, Bulgarien, Ungarn , Rumänien. Das war schon was. Aber mann sollte schon bedenken das Amrikaner und die Russen sich im 2 Weltkrieg gegeseitig gebraucht haben. Ohne denn jeweiligen hätte dieser Krieg bestimmt ein parr Jahre länger gedauert.



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#72

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 18:11
von passport | 2.633 Beiträge

Entsprechend der Absprachen in Jalta und Potsdam 3 Monate nach Beendigung des Krieges gegen Hitlerdeutschland Japan den Krieg zu erklären trat die Rote Armee am 09.08.1945 zum Angriff an. Getreu ihrer Bündnispflicht. In gut 14 Tagen zerschlug sie die jap. Kwantungarmee und trug ihren Anteil zur Kapitulation des jap. Kaiserreiches bei.


Zitat aus der Internet-russland-RU
Die mandschurische strategische Offensivoperation, die die sowjetischen Truppen zwischen dem 9. August und dem 2. September 1945 im Fernen Osten durchführten, ist in die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und die Geschichte der Militärkunst als eines ihrer markantesten und inhaltsreichsten Kapitel eingegangen. Die Operation wurde an einer 5 000 Kilometer langen und 200 bis 800 Kilometer breiten Front entfaltet und verlief auf einem sehr komplizierten Kriegsschauplatz mit einem Gelände von Wüstensteppen, Bergen, versumpften Wäldern und Taigazonen, das von den Strömen Amur, Argun und Sungari durchschnitten war. Hierbei vernichtete die Rote Armee etwa 84 000 Soldaten und Offiziere des Gegners, nahm beinahe 700 000 japanische Armeeangehörige gefangen und verlor selbst nur 12 000 Mann. Das war nicht einmal ein Prozent der bei den Kampfhandlungen eingesetzten Truppen. Keine andere Kampfoperation des Zweiten Weltkrieges - weder eine der Wehrmacht noch eine der anglo-amerikanischen Truppen - konnte solche Ergebnisse aufweisen


Für Schuddel, Die Elbe war die festgelegte Demarkationslinie für die Allierten Ost und West. Berlin liegt aber östlich der Elbe.

passport


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#73

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 18:17
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #72
Entsprechend der Absprachen in Jalta und Potsdam 3 Monate nach Beendigung des Krieges gegen Hitlerdeutschland Japan den Krieg zu erklären trat die Rote Armee am 09.08.1945 zum Angriff an. Getreu ihrer Bündnispflicht. In gut 14 Tagen zerschlug sie die jap. Kwantungarmee und trug ihren Anteil zur Kapitulation des jap. Kaiserreiches bei.


Zitat aus der Internet-russland-RU
Die mandschurische strategische Offensivoperation, die die sowjetischen Truppen zwischen dem 9. August und dem 2. September 1945 im Fernen Osten durchführten, ist in die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und die Geschichte der Militärkunst als eines ihrer markantesten und inhaltsreichsten Kapitel eingegangen. Die Operation wurde an einer 5 000 Kilometer langen und 200 bis 800 Kilometer breiten Front entfaltet und verlief auf einem sehr komplizierten Kriegsschauplatz mit einem Gelände von Wüstensteppen, Bergen, versumpften Wäldern und Taigazonen, das von den Strömen Amur, Argun und Sungari durchschnitten war. Hierbei vernichtete die Rote Armee etwa 84 000 Soldaten und Offiziere des Gegners, nahm beinahe 700 000 japanische Armeeangehörige gefangen und verlor selbst nur 12 000 Mann. Das war nicht einmal ein Prozent der bei den Kampfhandlungen eingesetzten Truppen. Keine andere Kampfoperation des Zweiten Weltkrieges - weder eine der Wehrmacht noch eine der anglo-amerikanischen Truppen - konnte solche Ergebnisse aufweisen


Für Schuddel, Die Elbe war die festgelegte Demarkationslinie für die Allierten Ost und West. Berlin liegt aber östlich der Elbe.

passport

Oh. Welche Leistung!Nachdem die Amrikaner die Japner 4 Jahre zermürbt haben.



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#74

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 18:22
von passport | 2.633 Beiträge

Für mal wieder Ungläubige stelle ich den ganzen Artikel ein


http://www.russland.ru/kapitulation1/morenews.php?iditem=36

passport


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#75

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 19:39
von Pitti53 | 8.788 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #73
Zitat von passport im Beitrag #72
Entsprechend der Absprachen in Jalta und Potsdam 3 Monate nach Beendigung des Krieges gegen Hitlerdeutschland Japan den Krieg zu erklären trat die Rote Armee am 09.08.1945 zum Angriff an. Getreu ihrer Bündnispflicht. In gut 14 Tagen zerschlug sie die jap. Kwantungarmee und trug ihren Anteil zur Kapitulation des jap. Kaiserreiches bei.


Zitat aus der Internet-russland-RU
Die mandschurische strategische Offensivoperation, die die sowjetischen Truppen zwischen dem 9. August und dem 2. September 1945 im Fernen Osten durchführten, ist in die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und die Geschichte der Militärkunst als eines ihrer markantesten und inhaltsreichsten Kapitel eingegangen. Die Operation wurde an einer 5 000 Kilometer langen und 200 bis 800 Kilometer breiten Front entfaltet und verlief auf einem sehr komplizierten Kriegsschauplatz mit einem Gelände von Wüstensteppen, Bergen, versumpften Wäldern und Taigazonen, das von den Strömen Amur, Argun und Sungari durchschnitten war. Hierbei vernichtete die Rote Armee etwa 84 000 Soldaten und Offiziere des Gegners, nahm beinahe 700 000 japanische Armeeangehörige gefangen und verlor selbst nur 12 000 Mann. Das war nicht einmal ein Prozent der bei den Kampfhandlungen eingesetzten Truppen. Keine andere Kampfoperation des Zweiten Weltkrieges - weder eine der Wehrmacht noch eine der anglo-amerikanischen Truppen - konnte solche Ergebnisse aufweisen


Für Schuddel, Die Elbe war die festgelegte Demarkationslinie für die Allierten Ost und West. Berlin liegt aber östlich der Elbe.

passport

Oh. Welche Leistung!Nachdem die Amrikaner die Japner 4 Jahre zermürbt haben.


Zermürbt? Wann und wo?


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#76

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 20:05
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Vor dem "3. Weltkrieg" gab es in Berlin die Siegerparade der Alliierten. Sie fand am 7. September 1945 statt, an der 20.000 Berliner als Zuschauer teil genommen haben sollen. Zeitzeugen wird es hier im Forum nicht geben. Aber vielleicht jemanden, der mehr darüber weiß?

LG von der grenzgaengerin


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#77

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 21:28
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

@Pitti,

Stichwort "inselhopping", die Amerikanischen UBoote waren im Pazifik sehr gefürchtet und erfolgreich. Durch die Seeschlachten Guadalcanal und Marschallinseln war die Kaiserlich jap. Marine kein ernster Gegner mehr. Nachdem Amerikanische Jäger auch noch den Kopf der jap. Marine, Admiral Yamamot abschossen war sie auch enthauptet

@Passport, Natürlich war die Elbe die Demarkationslinie. Aber Berlin war Stalin versprochen worden, die Wehrmacht hat im Frühjahr 45 den Kampf an der Westfront mehr oder weniger eingestellt.

Viel Amerikanische Offiziere und Generale hielten es für einen großen Fehler Berlin und Ostdeutschland Satlin zu überlassen. Sie hatten für Ihre Haltebefehle gar kein Verständnis.

Lest mal von Kurowski oder Gellermann "Armee Wenck"


zuletzt bearbeitet 27.07.2013 21:32 | nach oben springen

#78

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 21:49
von passport | 2.633 Beiträge

Zitat von Wolle76 im Beitrag #77
@Pitti,

Stichwort "inselhopping", die Amerikanischen UBoote waren im Pazifik sehr gefürchtet und erfolgreich. Durch die Seeschlachten Guadalcanal und Marschallinseln war die Kaiserlich jap. Marine kein ernster Gegner mehr. Nachdem Amerikanische Jäger auch noch den Kopf der jap. Marine, Admiral Yamamot abschossen war sie auch enthauptet

@Passport, Natürlich war die Elbe die Demarkationslinie. Aber Berlin war Stalin versprochen worden, die Wehrmacht hat im Frühjahr 45 den Kampf an der Westfront mehr oder weniger eingestellt.

Viel Amerikanische Offiziere und Generale hielten es für einen großen Fehler Berlin und Ostdeutschland Satlin zu überlassen. Sie hatten für Ihre Haltebefehle gar kein Verständnis.
Lest mal von Kurowski oder Gellermann "Armee Wenck"



Mag sein, ändert aber nichts an der Tatsache das sich der Oberbefehlshaber der allierten Streitkräfte in Europa Dwight D. Eisenhower an die Absprachen der "Großen Drei" hielt.

passport


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#79

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 21:51
von Tobeck | 488 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #73
Zitat von passport im Beitrag #72
Entsprechend der Absprachen in Jalta und Potsdam 3 Monate nach Beendigung des Krieges gegen Hitlerdeutschland Japan den Krieg zu erklären trat die Rote Armee am 09.08.1945 zum Angriff an. Getreu ihrer Bündnispflicht. In gut 14 Tagen zerschlug sie die jap. Kwantungarmee und trug ihren Anteil zur Kapitulation des jap. Kaiserreiches bei.


Zitat aus der Internet-russland-RU
Die mandschurische strategische Offensivoperation, die die sowjetischen Truppen zwischen dem 9. August und dem 2. September 1945 im Fernen Osten durchführten, ist in die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und die Geschichte der Militärkunst als eines ihrer markantesten und inhaltsreichsten Kapitel eingegangen. Die Operation wurde an einer 5 000 Kilometer langen und 200 bis 800 Kilometer breiten Front entfaltet und verlief auf einem sehr komplizierten Kriegsschauplatz mit einem Gelände von Wüstensteppen, Bergen, versumpften Wäldern und Taigazonen, das von den Strömen Amur, Argun und Sungari durchschnitten war. Hierbei vernichtete die Rote Armee etwa 84 000 Soldaten und Offiziere des Gegners, nahm beinahe 700 000 japanische Armeeangehörige gefangen und verlor selbst nur 12 000 Mann. Das war nicht einmal ein Prozent der bei den Kampfhandlungen eingesetzten Truppen. Keine andere Kampfoperation des Zweiten Weltkrieges - weder eine der Wehrmacht noch eine der anglo-amerikanischen Truppen - konnte solche Ergebnisse aufweisen


Für Schuddel, Die Elbe war die festgelegte Demarkationslinie für die Allierten Ost und West. Berlin liegt aber östlich der Elbe.

passport

Oh. Welche Leistung!Nachdem die Amrikaner die Japner 4 Jahre zermürbt haben.


Richtig, Japan wurde vier Jahre im Pazifik-Krieg zermürbt, nicht in den letzten Wochen! Bei einem bereits geschlagenen Land die Kriegsgefangenen einzusammeln ist keine große militärische Leistung. Übrigens hatte sich Japan im Gegensatz zu Stalin an den japanisch-sowjetischen Neutralitätspakt gehalten, was sich Ende 1941 als entscheidend erweisen sollte, dass die Sowjetunion nicht schon zu diesem Zeitpunkt den Krieg verlor.

Zitat
...General Dwight D. Eisenhower, oberster Feldherr in Europa und Trumans Nachfolger, schrieb: «Ich dachte, unser Land sollte es vermeiden, die Weltmeinung durch den Einsatz einer Waffe zu schockieren, die nicht mehr zwingend erforderlich war, um amerikanische Leben zu retten.» Und der Militärspezialist der «New York Times» Hanson Baldwin notierte kurz nach Japans Kapitulation: «Militärisch gesehen war der Feind in einer hoffnungslosen strategischen Position. So war die Lage, als wir Hiroshima und Nagasaki auslöschten. Mussten wir das tun? Die Antwort ist fast sicher negativ.»

Das ist auch die Meinung vieler Historiker heute. Militärisch war Japan am Ende. Noch vor der Kapitulation des Deutschen Reichs hatten japanische Diplomaten begonnen, über den Vatikan und auch über das noch neutrale Moskau nach Möglichkeiten eines Verhandlungsfriedens zu suchen. Stalin hatte Truman darüber informiert, dass sich die Japaner um sowjetische Vermittlung bemühten. Daran hatten Truman und Kriegsminister Stimson aber kein Interesse. Sie bestanden auf bedingungsloser Kapitulation.

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleCZ09T-1.162135


zuletzt bearbeitet 27.07.2013 21:57 | nach oben springen

#80

RE: ZDF-Planspiel - Der Dritte Weltkrieg

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 22:07
von passport | 2.633 Beiträge

Zitat von Tobeck im Beitrag #79
Zitat von glasi im Beitrag #73
Zitat von passport im Beitrag #72
Entsprechend der Absprachen in Jalta und Potsdam 3 Monate nach Beendigung des Krieges gegen Hitlerdeutschland Japan den Krieg zu erklären trat die Rote Armee am 09.08.1945 zum Angriff an. Getreu ihrer Bündnispflicht. In gut 14 Tagen zerschlug sie die jap. Kwantungarmee und trug ihren Anteil zur Kapitulation des jap. Kaiserreiches bei.


Zitat aus der Internet-russland-RU
Die mandschurische strategische Offensivoperation, die die sowjetischen Truppen zwischen dem 9. August und dem 2. September 1945 im Fernen Osten durchführten, ist in die Geschichte des Zweiten Weltkrieges und die Geschichte der Militärkunst als eines ihrer markantesten und inhaltsreichsten Kapitel eingegangen. Die Operation wurde an einer 5 000 Kilometer langen und 200 bis 800 Kilometer breiten Front entfaltet und verlief auf einem sehr komplizierten Kriegsschauplatz mit einem Gelände von Wüstensteppen, Bergen, versumpften Wäldern und Taigazonen, das von den Strömen Amur, Argun und Sungari durchschnitten war. Hierbei vernichtete die Rote Armee etwa 84 000 Soldaten und Offiziere des Gegners, nahm beinahe 700 000 japanische Armeeangehörige gefangen und verlor selbst nur 12 000 Mann. Das war nicht einmal ein Prozent der bei den Kampfhandlungen eingesetzten Truppen. Keine andere Kampfoperation des Zweiten Weltkrieges - weder eine der Wehrmacht noch eine der anglo-amerikanischen Truppen - konnte solche Ergebnisse aufweisen


Für Schuddel, Die Elbe war die festgelegte Demarkationslinie für die Allierten Ost und West. Berlin liegt aber östlich der Elbe.

passport

Oh. Welche Leistung!Nachdem die Amrikaner die Japner 4 Jahre zermürbt haben.


Richtig, Japan wurde vier Jahre im Pazifik-Krieg zermürbt, nicht in den letzten Wochen! Bei einem bereits geschlagenen Land die Kriegsgefangenen einzusammeln ist keine große militärische Leistung. Übrigens hatte sich Japan im Gegensatz zu Stalin an den japanisch-sowjetischen Neutralitätspakt gehalten, was sich Ende 1941 als entscheidend erweisen sollte, dass die Sowjetunion nicht schon zu diesem Zeitpunkt den Krieg verlor.

Zitat
...General Dwight D. Eisenhower, oberster Feldherr in Europa und Trumans Nachfolger, schrieb: «Ich dachte, unser Land sollte es vermeiden, die Weltmeinung durch den Einsatz einer Waffe zu schockieren, die nicht mehr zwingend erforderlich war, um amerikanische Leben zu retten.» Und der Militärspezialist der «New York Times» Hanson Baldwin notierte kurz nach Japans Kapitulation: «Militärisch gesehen war der Feind in einer hoffnungslosen strategischen Position. So war die Lage, als wir Hiroshima und Nagasaki auslöschten. Mussten wir das tun? Die Antwort ist fast sicher negativ.»

Das ist auch die Meinung vieler Historiker heute. Militärisch war Japan am Ende. Noch vor der Kapitulation des Deutschen Reichs hatten japanische Diplomaten begonnen, über den Vatikan und auch über das noch neutrale Moskau nach Möglichkeiten eines Verhandlungsfriedens zu suchen. Stalin hatte Truman darüber informiert, dass sich die Japaner um sowjetische Vermittlung bemühten. Daran hatten Truman und Kriegsminister Stimson aber kein Interesse. Sie bestanden auf bedingungsloser Kapitulation.

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleCZ09T-1.162135





welche geschlagene Armee. Die Japaner damals waren Fanatiker. Die wären mit Bambusspiesse gegen die allierten Panzer vorgegangen. Der Abwurf von 2 A-Bomben hat sie überhaupt nicht interessiert. Die Kwantungarmee war bis 1945 in keine Kampfhandlungen verwickelt. Sie war kampfbereit und gut ausgerüstet.

Hier nochmals ein Auszug aus der Internet-Zeitung
Sie zerschlug die größte Gruppierung der feindlichen Truppen im asiatisch-pazifischen Becken: die millionenstarke Kwantungarmee des kaiserlichen Japans, die 1 155 Panzer, 5 360 Artilleriegeschütze, 1 800 Kampfflugzeuge und 25 Schiffe zählte und längs der Grenzen ständige tiefgestaffelte Betonbefestigungen angelegt hatte. Sie waren durch unterirdische Gänge miteinander verbunden und hatten Lebensmittel- und Wasservorräte für mehrere Monate ununterbrochener Gefechte.

Da war nichts mit demoralisierten Soldaten oder PW,s einsammeln

passport


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