#1

als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.06.2013 16:46
von Lutze | 8.039 Beiträge

gab es Tätowierungen während der Grenzerzeit?,
wenn ja,welche Tatoos wurden gestochen?,
bereut heute einer seine Tatoos zu dieser Zeit?
gruß Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#2

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.06.2013 16:48
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #1
gab es Tätowierungen während der Grenzerzeit?,
wenn ja,welche Tatoos wurden gestochen?,
bereut heute einer seine Tatoos zu dieser Zeit?
gruß Lutze


Hast du wieder den Fragen Generator an?

Antwort zu deiner Frage. Ja und nein.


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#3

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.06.2013 18:52
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Die Frage ist sehr interessant.
Tattoos hatten ja zu damaliger Zeit immer etwas anrüchiges, zumindest in der Provinz.
Das heisst, Leute mit Tattoos oder dem Versuch davon, waren oft, aber nicht immer, Menschen, die einen -diplomatisch ausgedrückt- nicht so konservativen Lebenswandel führten und/oder auch mal inhaftiert waren.
Mit anderen Worten, ein Tattoo wollten vermutlich die wenigsten haben.
Heute ist das alles anders.

Mir ist bei der Truppe keiner mit Tattoos aufgefallen und bei uns wurden auch keine gemacht.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.06.2013 18:52 | nach oben springen

#4

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.06.2013 19:27
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Was heute Einer Tattoos nennt waren damals ganz kleine Dinger, meistens auf dem Unter-oder Oberarm. Mal Mädchenbilder, mal Kreuze, mal Herzen mit Amors Pfeil durchgeschossen, rote Rosen und lauter solchen belanglosen Kram. Wenn ich heute junge Mädels sehe die sich ihren schönen Körper mit dem Tattoozeugs verunstalten wirds mir immer irgendwie anders....ne, nicht mehr in der Hose, eher such ich dann immer meinen nichtvorhandenen Kotzbeutel(entschuldigt) .

Lebensläufer


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#5

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.06.2013 19:59
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #1
gab es Tätowierungen während der Grenzerzeit?,
wenn ja,welche Tatoos wurden gestochen?,
bereut heute einer seine Tatoos zu dieser Zeit?
gruß Lutze


Vlt. ne Pennerträne ?


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#6

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.06.2013 20:13
von damals wars | 12.194 Beiträge

Zu DDR Zeiten waren nur ehemalige Kriminelle (oder ehemaligen Matrosen) tätowiert.

Die bekam man nur in der Kneipe oder in Großbetrieben (zur Wiedereingliederung) zu sehen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 30.06.2013 20:14 | nach oben springen

#7

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 30.06.2013 20:23
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Na ja damals wars, es gab auch Bruno Normalprolet der mit den Dingern herumrannte. Ich hatte genug Arbeitskollegen auf dem Bau mit simplen Tätowierungen. Viele davon bereuten nach Jahren, (waren dann schon Familienvater) das sie mal in sehr jungen Jahren sich ...na sagen wir "bissel haben verunstalten lassen"

Die Knastologen, hatten die nicht neben der Pennerträne drei Punkte/Sterne in der Fingerspanne zwischen Daumen und Zeigefinger?

Lebensläufer


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#8

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.07.2013 08:29
von EK78GR24 | 50 Beiträge

1977 in der Grundausbildung, war es Mode kleine Tattoo´s zu stechen. Zumindest bei uns in der Kompanie. Meißt waren es kleinere Sachen, wie ein kleines Herz oder der Name der Geliebten oder Frau. Aber alle nicht größer als 2 x 2 cm. Oder die Anfangsbuchstaben des eigenen Namen der Frau und vom Zunamen. Diese gleiche Tattoo wurde dann auch auf einer Art Petschaft übertragen, womit man dann mit Siegellack den Brief oder die Post versiegelte die nach hause ging. (Dieses rote Zeug gab es in Halberstadt als Massenware)
Heute stellt sich mir allerdings die Frage, wofür die Stangen Siegellack eigentlich sonst verwendet wurden?
Jedenfalls hatten wir uns alle mit so kleinen Symbolen oder Buchstaben tätoviert. "War irgentwie wie eine Massenhysterie."
Es gab hier auch ein paar Leute, die das etwas übertrieben haben. Da wurde dann der ganze Unterarm mit Schnörkeleien versehen usw.........
Allerdings steckte uns die Angst im Nacken, das sich diese frischen Tattoos entzündeten, was auch bei einigen Leuten passierte.
Hier war guter Rat teuer, denn die entzündeten Stellen mußten verborgen werden und es durfte auf keinen Fall gejammert oder eine Meldung gemacht werden, was zur Dienstuntauglichkeit geführt hätte.
Denn damals kursierte das Gerücht, dass diese Angelegenheit des tätovierens unter Selbstverstümmelung zählte. Und was dann die Angelegenheit für Konsequenzen gehabt hätte, kann man sich denken.
Letztlich also Zähne zusammenbeißen und Creme drauf. Glücklich war der, welcher noch einen Kameraden hatte, der eine Dose Penatencreme (Klassenfeind)hatte. Die dann bei solchen Entzündungen super geholfen hat.
Ich habe auch schon überlegt mir meine drei Buchstaben, die ich als Tattoo habe übertätovieren oder wegmachen zu lassen.
Denn mit der Dame meines Herzens von damals, bin ich schon seit über 30zig Jahren nicht mehr zusammen.
Allerdings hat mich der Preis für diesen Akt bis jetzt davon abgehalten, meine 2 x 2 cm verunstaltete Haut bearbeiten zu lassen.
Das soll wohl laut Vorgespräch ca 100 Euro kosten. Also wird wohl mein Tattoo mich bis zu meinem Lebensende begleiten und mich immer an meine Dienstzeit und vor allem an eine lämgst verflossene Liebe erinnern..........


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#9

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.07.2013 08:42
von furry | 3.580 Beiträge

Da gab es doch mal den Soldaten, der im Lazarett lag und auf dessen bestem und edelstem Teil die alte Oberschwester Hildegard das tätowierte Wort ADAM entdeckte. Mit diesem Wissen trabte sie in das Schwesternzimmer und berichtete ihren Mitschwestern. Neugierug wie eine der Lernschwestern war, musste sie doch mal nachsehen, was die Oberschwester entdeckt hat. Zurück im Schwesternzimmer verkündete die junge Maid: "Also Schwester Hildegard, ich habe mal Hand angelegt und mir die Sache genauer angesehen. Da ist nicht ADAM eintätowiert, sondern AMSTERDAM."


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
Svenni1980 und glasi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.07.2013 08:59 | nach oben springen

#10

RE: als Grenzsoldat tätowiert

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 01.07.2013 12:14
von Fritze (gelöscht)
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Oder der Matrose ,welcher in ein öffentliches Haus kam . Fragt ihn die Puffmutter ,ob er denn auch ein schönes Tatoo habe . Er druckst rum und gibt dann zu, das sich eine Inschrift auf seinem bestem Stück befände .
Die Lustdame ist ganz erfreut ,ob dieser Zerstreuung und bietet ihm an ,bei Gefallen ,könnte er für den halben Preis . Nach einer kurzen Bedenkzeit willigt der Matrose ein .Im Separee lässt er die Hose runter . Die Dame liesst auf dem besten Stück die Inschrift "RUMBALOTTE ".
Sie fragt ihn :"Wer ist Rumbalotte ? Hieß so eine Freundin von dir ? "
Der Matrose gibt dann nach einigen Nachfragen die Antwort . "Nee keine Freundin ! Wenn der ausgeschachtet ist , heisst die vollständige Inschrift :
"RUHM und EHRE der BALTISCHEN FLOTTE ! "


Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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