#1

Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 29.06.2013 16:29
von jobakampe (gelöscht)
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Noch immer sichtbar, die Türme der Bezirksrichtfunkzentralen der Partei

Relikte mit langer Vergangenheit sind sie, die so genannten A- Türme (Fernmeldetürme) auf Erhebungen in den Bezirken der DDR, heute teilweise genutzt von privaten Kommunikationsunternehmungen. Grüner Anstrich oder holzverschalt waren sie, bewacht von bewaffneten Angehörigen der Volkspolizei. Betreten wurden sie von Mitarbeitern der Bezirksleitungen der Partei (SED).
Ihre Errichtung begann bereits Ende der 1950er Jahre. Sie dienten im Richtfunknetz der Partei als Bezirksrichtfunkzentralen und als bemannte und unbemannte Relaisstellen und sicherten die Kommunikation vom ZK über die Bezirks-, bis hin zu den Kreisleitungen der Partei.
In das Richtfunknetz klinkte sich in der Mitte der 1960er Jahre die NVA ein und errichtete unter Nutzung von Strukturen der Partei ihr eigenes Richtfunknetz. Neuen Führungsaufgaben gerecht werdend, wurden sowohl Sonderobjekte (Stäbe, vorbereitete Führungsstellen usw.) der NVA sowie die Wehrbezirks- und Wehrkreiskommandos einbezogen.
Beide Netze wurden ohne Verschlüsselungsmittel betrieben und bereits in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre von der Fernmeldaufklärung der Bundeswehr im Zusammenwirken mit dem BND aufgeklärt. Infolge kam es zu einer enormen Einschränkung in der Nutzung.
Mit der Errichtung des Sondernetzes 1 (Integriertes Stabsnetz der Partei und Staatsführung und der bewaffneten Organe) verloren die Richtfunknetze ihre Bedeutung und wurden per 01.Januar 1984 kostenfrei an die Deutsche Post übergeben.
Nach der politischen Wende wurden die A-Türme fälschlicherweise immer als Aufklärungs- und Türme der Stasi zum Abhören von Telefongesprächen bezeichnet.
Mit der Veröffentlichung von Inhalten zu den Richtfunknetzen begann sich die öffentliche Meinung zu ändern.
Mehr unter http://jobakampe.magix.net/public/rfn.htm


Kimble, Mike59, josy95, Damals87, Stabsfähnrich und Brigadier haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 30.06.2013 21:53
von 94 | 10.792 Beiträge

Hier mal bissel Fotomaterial zu den A-Türmen, kennste ja schon ...
http://www.bunkernetzwerk.de/nuke/module...e=thread&sid=29


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 30.06.2013 21:56 | nach oben springen

#3

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 30.06.2013 22:20
von werner | 1.591 Beiträge

Wenn es A-Türme gegeben hat, hat es doch auch andere Türme gegeben?

Zitat
Mit der Errichtung des Sondernetzes 1 (Integriertes Stabsnetz der Partei und Staatsführung und der bewaffneten Organe) verloren die Richtfunknetze ihre Bedeutung und wurden per 01.Januar 1984 kostenfrei an die Deutsche Post übergeben.



Das ist Unfug, das RFN der NVA wurde bis zum Schluss betrieben!


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#4

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 30.06.2013 22:50
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #3
Wenn es A-Türme gegeben hat, hat es doch auch andere Türme gegeben?
Also ich kenne noch B-Türme *breites_grins*
Tschuldschung, das war aber och 'ne Steilvorlage, doch zum Thema ... k.A.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 30.06.2013 23:07
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #4
Zitat von werner im Beitrag #3
Wenn es A-Türme gegeben hat, hat es doch auch andere Türme gegeben?
Also ich kenne noch B-Türme *breites_grins*
Tschuldschung, das war aber och 'ne Steilvorlage, doch zum Thema ... k.A.


Die Vorlage habe ich auch gesehen, nachdem ich auf Speichern war und habe dann angefangen zu zählen . . . ~auch grins~

Da ich aus qualifizierter Quelle weiß, dass es bei den Gelben noch andere Türme mit anderen Buchstaben außer A und B gab, hoffe ich ja, dass der Eröffner mit seinem Beitrag nicht nur auf den Busch klopfen, Wissen abschöpfen und im Windschatten dieses Forums seine site puschen will.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#6

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.07.2013 09:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von werner im Beitrag #5
Zitat von 94 im Beitrag #4
Zitat von werner im Beitrag #3
Wenn es A-Türme gegeben hat, hat es doch auch andere Türme gegeben?
Also ich kenne noch B-Türme *breites_grins*
Tschuldschung, das war aber och 'ne Steilvorlage, doch zum Thema ... k.A.


Die Vorlage habe ich auch gesehen, nachdem ich auf Speichern war und habe dann angefangen zu zählen . . . ~auch grins~

Da ich aus qualifizierter Quelle weiß, dass es bei den Gelben noch andere Türme mit anderen Buchstaben außer A und B gab, hoffe ich ja, dass der Eröffner mit seinem Beitrag nicht nur auf den Busch klopfen, Wissen abschöpfen und im Windschatten dieses Forums seine site puschen will.



@werner - soviel wie ich weiß, ist der Threaderöffner "jobakampe" ein Spezialist hinsichtlich Funknetze in der DDR.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 01.07.2013 09:01 | nach oben springen

#7

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.07.2013 10:13
von werner | 1.591 Beiträge

@Vierkrug
inwieweit er Spezialist für Funknetze war oder ist, will ich gar nicht bewerten. Er hat seit 1990 eine Menge Wissen angesammelt, sehr umfangreich aufbereitet und veröffentlicht, dafür meinen größten Respekt und Anerkennung. Leider fehlen mir bei ihm regelmäßig die Hinweise auf Quellen und fremde Kenntnisse.
Bis 1990 war er, soweit mir bekannt, für einen sehr speziellen Fachbereich zuständig - da ist er sicher Spezialist.

Ein derart grober Schnitzer wie die von mir beanstandete Übergabe des Richtfunknetzes der NVA an die Post sollte einem Spezialisten keinesfalls unterlaufen.

Zu Richtfunkfragen würde ich aber z.B. das Autorenkollektiv des Buches "Richtfunk" als kompetent ansehen, leider halten die sich aber bedeckt und haben keine Lust, mit ihrem Wissen andere schlau zu machen. Das ist sicher eine der größten Schwierigkeiten, vor denen der Eröffner, wie auch andere Historiker stehen.

Einer der Autoren hat sich mal kurz zum SED Richtfunknetz geäußert auf den Seiten der versteckten Plätze und auch im NVA-Forum.

edit: ergänzt und Unfreundliches enfernt


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 01.07.2013 12:17 | nach oben springen

#8

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 01.07.2013 11:56
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #7
Zu Richtfunkfragen würde ich aber z.B. das Autorenkollektiv des Buches "Richtfunk" als kompetent ansehen, leider halten die sich aber bedeckt und haben keine Lust, mit ihrem Wissen andere schlau zu machen.
Vielleicht auch noch das Handbuch für Richtfunker (http://d-nb.info/573644055 hier ein relativ schlechter OCR-Rip), nur sind da seit Mitte der 70er wie auch beim 'Grollmisch' keine weiteren Auflagen erfolgt. Meiner ist auch von 1974 und das es keine späteren Auflagen (nicht mal unveränderte Neuauflagen) mehr gab, läßt mich schon vermuten, das Thema Richtfunk war Mitte der 80er nicht mehr so en vogue.
Im Forum sind doch auch noch der ein oder andere Wissende zu diesem Thema, also iche hab da keene Ahnung (oder nur ä bissel)


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#9

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.07.2013 13:16
von jobakampe (gelöscht)
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Zwischenruf zu gestellten Fragen und Reaktionen zum Eingangsthema. Erwähnt sind nur die A-Türme, bedeutet nicht, das es neben diesen keine anderen gab. Auch B-Türme, Rk-Türme und die der Passivumlenker existierten.

Völlig unverstanden von @werner, oder auch provozierend, die kostenfreie Übergabe der Netze an die Deutsche Post (DP). Von einer Einstellung der Arbeit in den Netzen war in diesem Zusammenhang keine Rede. Die Aussage „grober Schnitzer eines Spezialisten“, der sich als solcher nicht sieht, ist da völlig daneben. Auch andere Bemerkungen von ihm sind eher dazu geeignet über einen Abbruch der weiteren Arbeit im Forum nachzudenken. Mit Anstand wäre auch eine PN erklärend und zugleich eine Offenbarung geworden. An entsprechendem Mut hat es wohl gemangelt. Auch hinter der Anonymität steckt nicht immer ein Unbekannter.

Weiter zum Sachverhalt. Die DP hat die Netze nach der Übernahme 1984 bis 1990 weiter betrieben und hat sich die Weiternutzung von Richtfunkkanälen (z.B. 95 SAS-Fernsprechkanäle im Jahre 1989) durch die NVA gut bezahlen lassen. Insgesamt hat die NVA allein 1989 für die Nutzung von Kanälen, WT- Grundleitungen und Vorwähler 10.426 Mio Mark der DDR an die DP bezahlt. Wenn dazu nicht die Beweise vorlägen, blieben solche Zahlen unerwähnt. Es muss also nicht auf den „Busch“ geklopft oder Wissen „abgeschöpft“ werden. Ergänzend sei erwähnt, einzig die Liegenschaft mit der Hauptrichtfunkzentrale der NVA in Stülpe blieb ab 1984 im Grundbesitz der NVA.

Durch das Mitlesen von ehemaligen Mitarbeitern aus den Netzen und deren glaubhaften Beiträgen erhoffen wir uns eine Bestätigung von Details, die von den Planern so nicht gegeben werden können. Und davon gab es in der NVA nur fünf. Einer ist verstorben, einer hat sich bereitwillig Fragen gestellt, andere halten sich bedeckt oder arbeiteten nicht unmittelbar an der Basis (der Leiter). Zum Glück stehen ehemalige Mitarbeiter des Netzes der Partei bereit. Die gemeinsamen Recherchen zur „Aufklärung“ der Netze sind gut voran gekommen und Erfolg versprechend.

mfG


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#10

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.07.2013 13:22
von Alfred | 6.867 Beiträge

Zitat von jobakampe im Beitrag #9
Die Aussage „grober Schnitzer eines Spezialisten“, der sich als solcher nicht sieht, ist da völlig daneben. Auch andere Bemerkungen von ihm sind eher dazu geeignet über einen Abbruch der weiteren Arbeit im Forum nachzudenken.






Hallo,

nun mal nicht übertreiben.

Du bist seit rund 2 1/ 2 Jahren angemeldet und hast 13 Beiträge geschrieben.

Da nun von "Abbruch der weiteren Arbeit im Forum" zu schreiben....

So viel Arbeit ist dies nun auch nicht.


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#11

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.07.2013 14:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Da ist aber deutlich mehr Inhalt drinne wie in 3.293 Deiner bisherigen 3.528 Beiträge. Und die restlichen 235 wurden auch noch komentarlos gelöscht. Und dafür, das der rosa Riese seine Linkstruktur aller Nase lang umstellt und dem Begriff Permalink konsequent ignoriert, na dafür kann @jobakampe ja nun nix, wenn die in #14 erwähnte Biographie beim anklickern 404 bringt. Hier wäre's dann mal in funktionierend

Ob nun Löwenzahm-Mimösler oder 150m-Kabeltrommler das Forum hier zum ... finden, das geht im Grundrauschen unter. Wenn aber der letzte Leiter der Hauptnachrichtenzentrale des MfNV schon weiß, wovon er redet, dann ist seine hptnzmfnv.homepage.t-online.de eine Primärquelle, die diese Bezeichnung auch verdient und das Forum sollte dankbar sein, einen solchen Zeitzeugen hier begrüßen zu dürfen.
Während man bei Dir ja nichtemal weiß ob Du überhaupt gedient hast oder nur als Wehrersatzdiener überhaupt einen gescheiten Dienstgrad hattest.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


ABV und Stabsfähnrich haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#12

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.07.2013 15:08
von Alfred | 6.867 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #11
Da ist aber deutlich mehr Inhalt drinne wie in 3.293 Deiner bisherigen 3.528 Beiträge. Und die restlichen 235 wurden auch noch komentarlos gelöscht. Und dafür, das der rosa Riese seine Linkstruktur aller Nase lang umstellt und dem Begriff Permalink konsequent ignoriert, na dafür kann @jobakampe ja nun nix, wenn die in #14 erwähnte Biographie beim anklickern 404 bringt. Hier wäre's dann mal in funktionierend

Ob nun Löwenzahm-Mimösler oder 150m-Kabeltrommler das Forum hier zum ... finden, das geht im Grundrauschen unter. Wenn aber der letzte Leiter der Hauptnachrichtenzentrale des MfNV schon weiß, wovon er redet, dann ist seine hptnzmfnv.homepage.t-online.de eine Primärquelle, die diese Bezeichnung auch verdient und das Forum sollte dankbar sein, einen solchen Zeitzeugen hier begrüßen zu dürfen.
Während man bei Dir ja nichtemal weiß ob Du überhaupt gedient hast oder nur als Wehrersatzdiener überhaupt einen gescheiten Dienstgrad hattest.



Hoffe, dass es Di jetzt wieder besser geht.
Trink einen kleinen und rauch eine Zigarette. Dann kann es wieder weiter gehen, zum Thema.

Übrigens habe ich ja nicht den Inhalt der Beiträge kritisiert.

Netten Tag noch.

Vielleicht finden wir hier etwas. ;-))


zuletzt bearbeitet 02.07.2013 15:33 | nach oben springen

#13

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.07.2013 15:54
von ABV | 4.204 Beiträge
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#14

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.07.2013 15:55
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Und schon durchgeblättert, finden wir was?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#15

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.07.2013 21:34
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #11
. . . .

Wenn aber der letzte Leiter der Hauptnachrichtenzentrale des MfNV schon weiß, wovon er redet, dann ist seine hptnzmfnv.homepage.t-online.de eine Primärquelle, die diese Bezeichnung auch verdient und das Forum sollte dankbar sein, einen solchen Zeitzeugen hier begrüßen zu dürfen.
Während man bei Dir ja nichtemal weiß ob Du überhaupt gedient hast oder nur als Wehrersatzdiener überhaupt einen gescheiten Dienstgrad hattest.



Primärquelle wofür?

Bereits der Subtitle seiner Seite ist - ich sage mal - problematisch. „WOSTOK“ war der Tarnname des MfNV, die HptNZ war „Erdkarte“. Wie er dazu kommt, „WOSTOK“ für die Hauptnachrichtenzentrale zu beanspruchen, wäre mal interessant.

Auch die Funktion der HptNZ scheint er vor Jahren noch wesentlich bescheidener und unspektakulärer gesehen zu haben:

http://5forumnba.forumprofi.de/hauptnach...llg--t2226.html


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#16

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.07.2013 22:57
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #15
Primärquelle wofür?

Weiß nicht, vielleicht für so eine Sekundärquelle ...
http://www.spiegel.de/video/geheime-atom...eo-1244641.html

Ein Forum ist für mich eine Tertiärquelle, aber auch interessant, keine Frage.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#17

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 15:52
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #16
Zitat von werner im Beitrag #15
Primärquelle wofür?

Weiß nicht, vielleicht für so eine Sekundärquelle ...
http://www.spiegel.de/video/geheime-atom...eo-1244641.html

Ein Forum ist für mich eine Tertiärquelle, aber auch interessant, keine Frage.


Das liegt wohl immer im Auge des Nutzers und bedeutet mMn nicht automatisch mit Information aus 1.Hand - wie ein Forum auch. Vielleicht besser strukturiert.
Den Wahrheitsgeahlt der Darstellungen kann nur jemand beurteilen, der sich damit beschäftigt oder selbst eine Primärquelle ist, die aus Sachkenntnis bewerten kann. Kampe erweckt jedenfalls den Eindruck, dass er der Kenner für alles ist und andere zurechtweisen kann. zur HptNz kommt auf seiner hp außer der Inhaltsangabe seiner Veröffentlichungen nichts substantielles. Alles andere sind Links, in denen die Richtigkeit der dort gemachten Aussagen angenommen werden kann, aber nicht muss. Dazu aber später.

Zu Deiner Bücherfrage:

Das Thema Richtfunk spricht ja nur einen extrem kleinen Kreis an, daher insgesamt auch kaum Literatur in großen Auflagen. An den Prinzipien hat sich ja bisher nichts geändert. Vielleicht gibt es irgendwann bahnbrechende neue Erkenntnisse, dann wird es auch wieder Literatur geben.

Wie mir gesagt wurde, gibt es nur drei Bücher Grundlagenliteratur: Den MEGA „Dezimeterwellentechnik“, ein Buch von Lorenz – Titel nicht mehr rekonstruierbar und Telefunken hatte noch ein sehr umfassendes Handbuch.

Diese drei Bücher waren die Basis für das RFN der NVA, aus den Erfahrungen aus der Planungsarbeiten entstand "Richtfunk".

Alles weitere waren und sind Firmen-„Handbücher“.


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George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 27.07.2013 15:56 | nach oben springen

#18

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.07.2013 16:13
von werner | 1.591 Beiträge

Die Grafik hier, auf seiner Seite und in seiner WIKI – Darstellung ist fehlerhaft:

Zitat
ÜB – für technische Überwachung


ist falsch, weil er verkürzt. ÜB steht für Überwachungsbereich, das ist mehr als technische Überwachung.

Zitat
Die drei Zentralen übten die technische Führung im Netz aus, wurden auch als Überwachungsbereiche bezeichnet.


Die richtige Darstellung der technischen Führung ist weit mehr als das verkürzen auf technische Überwachung. Die technische Führung war Aufgabe der Dispatcher.

Die Wortwahl

Zitat
auch als Überwachungsbereiche bezeichnet

ist unpassend.
Der Begriff Überwachungsbereich = ÜB ist kein umgangssprachlicher Begriff, der frei wählbar war. Er war festgelegt, es gab keinen anderen für diese Funktion.

. . . .

Zitat
Stülpe blieb ab 1984 im Grundbesitz der NVA


Der Begriff „Grundbesitz der NVA“ ist falsch. Richtig ist „Rechtsträgerschaft des MfNV“.

So wie der Satz

Zitat
Mit der Errichtung des Sondernetzes 1 (Integriertes Stabsnetz der Partei und Staatsführung und der bewaffneten Organe) verloren die Richtfunknetze ihre Bedeutung und wurden per 01.Januar 1984 kostenfrei an die Deutsche Post übergeben.


steht, hat die NVA das Richtfunknetz ab 1984 nicht mehr genutzt hat und genau das ist nicht die Wahrheit. Die Tatsache, dass das Netz weiterbetrieben und genutzt wurde, wird verschwiegen.

Selbst der „Einspruch“

Zitat
Von einer Einstellung der Arbeit in den Netzen war in diesem Zusammenhang keine Rede.


lässt immer noch offen den tatsächlichen Vorgang offen. Was ist denn „Arbeit in den Netzen“? Das kann alles sein.

Den Tatsachen entsprechend muss vielmehr festgestellt werden, dass das RFN weiter betrieben und unter Verfügungsgewalt(!), nicht nur einfach die Nutzungsgestattung, bei der NVA blieb. Durch das Verstümmeln wird die Aussage falsch.

Zitat
Richtfunkkanäle der Netze wurden im Interesse der NVA bis 1990 weiter betrieben



- Nicht nur die Kanäle, sondern das gesamte Netz wurde weiterbetrieben,
- nicht im Interesse der NVA – die Post war keine Interessensvertretung sondern als Vertragspartner zum Betrieb verpflichtet.

Übergabe des RFN der NVA 1984 an die Post? Gibt es dafür außer einem Überleitungsvertrag eines SED-Technikers Belege? In der Erinnerung Beteiligter der NVA war das 1985. Aber das ist schon fast nebensächlich.

editiert: unhöfliche Polemik gelöscht


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
zuletzt bearbeitet 19.08.2013 22:32 | nach oben springen

#19

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.08.2013 18:04
von jobakampe (gelöscht)
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„Werner“, der Verdacht kein Unbekannter zu sein wird durch seinen Auftritt erhärtet. Eine Reaktion möge er erwarten, sie wird es nicht geben. Das entspräche weder dem Anspruch des Forums noch meinem Stil.

Vorliegende Aussagen, Schemata und das Video zur Thematik (http://www.youtube.com/watch?v=x5YbMMIjB5k ) sind das Produkt einer Gemeinschaftsarbeit mit einst unmittelbar im Netz tätigen Personen, die in vielerlei Hinsicht gemachte Aussagen auf einer anderen Webseite widerlegt. Über Reaktionen darf spekuliert werden.
An Hand von Dokumenten wird die Übergabe des Netzes per 01.01.1984 (Überleitungsverträge von Mitarbeitern) an die Deutsche Post und die Weiternutzung von Kanälen durch die NVA gegen Gebühr belegt. Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen.

mfG


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#20

RE: Türme der Bezirksrichtfunkzentralen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 02.08.2013 20:46
von werner | 1.591 Beiträge

Mit Überleitungsverträgen wird ein Arbeitsplatzwechsel dokumentiert, mehr nicht. Dies als Dokument für einen wirtschaftspolitischen Sachverhalt heranzuziehen, ist ein Witz!
Meine Frage war, ob es tatsächlich Belege für die NVA (!) gibt.
Aus einem Überleitungsvertrag eines Technikers der SED (!) eine Übergabe des Netzes der NVA (!) an die DP abzuleiten, fällt wohl in den Bereich der Spekulation, dann sollte man das auch so formulieren. Ich habe auch keine Belege für 1985, aber ich tue auch nicht so, als wäre dieses Datum fix.

Das RFN der NVA hat nie seine Bedeutung verloren, es war in der Systematik der redundanten Nachrichtenverbindungen fest verankert und immer als überlagerndes Netz konzipiert. In ein angeblich bedeutungslos gewordenes System jährlich 10Mio zu stecken war in der DDR nicht argumentierbar. Dieser Widerspruch hätte @jobakampe auffallen müssen, ebenso wie er um die Redundanz von Nachrichtenverbindungen in seiner Position wissen sollte.
Selbst die drahtgebundenen Verbindungen waren redundant strukturiert. Wie mancher im RFN der SED oder des S1 auf Grund seines Einblicks und seiner Sichtweite die Bedeutung und Funktion des RFN sehen wollte, ist eine andere Sache. Diejenigen, die davon Ahnung hatten, wussten jedenfalls um die Zusammenhänge.

Dass das RFN prinzipiell abhörbar war, war allen zugelassenen Nutzern bekannt, entsprechende Hinweise bekam jeder Nutzer vor Herstellung einer Verbindung über RFN angesagt. Nach meiner Kenntnis ist nicht dokumentiert, dass tatsächlich vertrauliche oder geheime Informationen abgeflossen sind. Wegen des (mit damaliger Technik) verbundenenen enormen personellen und technischen Aufwandes des Abhörens des RFN hat der Westen vielmehr auf Mittel des funkelektronischen Kampfes gesetzt.

Zum Ausbau und Änderungen des RFN der NVA wurde zwar viel diskutiert. Im für die Planung dieser Anlagen zuständigen Fachbereich gab es die von jobakampe behauptete Planung nicht, seine Aussage ist falsch.

Idee war S1 als verschlüsseltes Netz zu betreiben, zur tatsächlichen Umsetzung können sich die S1-Leute äußern.
Verschlüsselung war immer ein heißes Thema, SAS und WTSch waren Einzelkanalverschlüsselungssysteme. WTsch lag ohnehin in Verantwortung MfS.
RFN war Wählvermittlungstechnik. In solchen Systemen hätte Bündelverschlüsselung eingesetzt werden müssen. Also nicht ein Einzelkanal wäre verschlüsselt worden, sondern vielleicht 8, 16 oder 24 Kanäle. So etwas gab es nicht, selbst nicht in Reichweite. Das war aber nicht RFN-spezifisch.
Insofern ist die Behauptung, dass es Planungen gegeben hätte gleichermaßen falsch.

Eine Verschlüsselung war technisch machbar, hätte Konsequenzen gehabt, aber lösbare. Beispielsweise Umrüstung von TF -Übertragung (TF =Trägerfrequenz auf PCM-Übertragung (PCM = Pulscodemodulation).
Das wäre allerdings eine nationale Aufgabe gewesen: MPF (Ministerium für Post- und Fernmeldewesen) und andere (z.B. ZfN Zentralstelle für Nachrichtenwesen). Gedanken wurden entwickelt, Ideen ausgetauscht. Zuständigkeit hätte bei MfS gelegen. Die hatten, soweit erinnerlich, u.a bereits Studien gefertigt. SAS und WTsch waren ja Oldtimer in ihren Augen, waren es auch. Anfrage in Moskau war gestartet worden. Antwort war klar, was ihr stationär macht, das ist DDR, ist euer Problem. Für militärische Verschlüsselungstechnik sind wir zuständig, so VOK.

Die ZfN- Spitze sah in der Verschlüsselung kein Problem - macht der Rechner.
Nur, wir hatten 1990 16 bit-Rechner und 1MB-RAM als Zukunftsmodell! Damit eine echte Verschlüsselung und für Bündel zu machen, war wohl kaum möglich.
Arbeitsspeicher des Rechners lag bei 64 kB!
Eine Verschlüsselung bis zum Endteilnehmer wäre schon wegen der Datenübertragung zum Teilnehmer hin unmöglich gewesen.

Selbst bei SAS und WTsch stellt sich die Frage, ob das überhaupt Verschlüsselung war. Verschlüsselung für Staatsgeheimnisse heißt, so hat das einer der Kryptographiespezialisten erklärt: Der Abhörer (Gegner) erhält eine unendlich hohe Anzahl von Texten. Darunter sind unendlich viele sinnvolle Texte! Welcher von den sinnvollen Texten ist der richtige? Das ist dann die entscheidende Frage. Nach 10 Stunden Rechenarbeit spuckt die Maschine den ersten sinnvollen Text. Ist das aber der Richtige?

Beim ZfN sah man ja auch bei jedem Fernsprechanschluss in der DDR einen 64kB/s Anschluss (ISDN). Visionen müssen sein, nur, in der DDR hatte noch nicht einmal jeder Haushalt einen Fe-Anschluss und da war jeder 64kb Anschluss schlicht unrealistisch. MPF hätte das ganzes (!) Budget opfern müssen. Soweit erinnerlich, hätten wir 250 Mio Mark gebraucht für ISDN in jedem Haushalt.

Zitat

Zitat jobakampe
Durch das Mitlesen von ehemaligen Mitarbeitern aus den Netzen und deren glaubhaften Beiträgen erhoffen wir uns eine Bestätigung von Details, die von den Planern so nicht gegeben werden können.



Warum werden nicht einfach die Details nachgefragt, von denen man keine Ahnung hat. Möglicherweise gibt es ja sogar jemanden, der antwortet.

Welche Details können denn von welchen Planern nicht bestätigt werden und warum können die das nicht?

Die Planungsgruppe für das Richtfunknetz der NVA war eine reguläre Struktureinheit, deren Stellenplan 4(!) Köpfe einschließlich Leiter vorsah. Die vierte Stelle war für kurze Zeit einmal zu Beginn des Projektes und ein zweites Mal auch nur kurzzeitig besetzt.

Nur drei Mann arbeiteten über die gesamte Zeit in der Planungsgruppe, von denen einer der Leiter war. Dieser Leiter der Planungsgruppe, nicht zu verwechseln mit dem dienstlichen Vorgesetzten(!), arbeitete, wie die beiden anderen, sehr wohl an der Basis in seinem speziellen Aufgabengebiet. Die Bemerkung, dass dieser auf Grund seiner Position als Leiter keine Auskunft über die Basisarbeit geben kann, ist zynisch, denn er ist verstorben.

Zitat

jobakampe
Beide Netze wurden ohne Verschlüsselungsmittel betrieben und bereits in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre von der Fernmeldeaufklärung der Bundeswehr im Zusammenwirken mit dem BND aufgeklärt.


Die Aussage „aufgeklärt“ ist sehr unscharf und dramatisiert zugleich. Was bedeutet denn aufgeklärt? Und was ist an dieser Darstellung belegt?

Zitat

jobakampe
Es ist belegt, dass seitens der Fundament GmbH Deckbezeichnungen, sowohl für die gesamte Nachrichtenanlage/ Richtfunknetz als auch die einzelnen Objekte verwendet wurden. So z.B. war für die Relaisstation Ilmenau/ Kickelhahn die Deckbezeichnung Rk 262 vergeben.



Dramatisierend wird aus einer systematischen Kennung eine „Deckbezeichnung“.
Die Wahrheit ist vollkommen unspektakulär. Es handelt sich schlicht um systematischen technischen Schlüssel, wie z.B. auch RVG-924.

Dass ein Außenstehender z.B. mit Rk262 nichts anfangen konnte, ist nicht ungewöhnlich. Deckbezeichnungen waren es keinesfalls, egal was damals auf den Gängen geflüstert wurde oder heute hineingedeutet wird.

Neben den A und den B - Türmen gab es auch noch C - und D-Türme, viele von ihnen findet man immer noch in der Landschaft. Diese erhielten die technische Bezeichnung RkXXX für aktiv und RvXXX und passiv, Beispiel Kickelhahn und Suhl.

Ich darf einen der Planer zitieren:

Die Fundament GmbH war nicht an allen Objekten beteiligt, die Unterkunftsabteilung der NVA Potsdam war beispielsweise für den Bau der Hauptrichtfunkzentrale auf dem Golm zuständig.

Erwähnt werden müssen die notwendigen ingenieurtechnischen Leistungen, so musste eine modifizierte Hebdrehwähler-Vermittlungstechnik geschaffen werden, die RVG 924 zur RVG 924 E modifiziert werden, das TTF-4- System wurde um TTF- 4S ergänzt, eine personellen Struktur musste gefunden werden, die gesamte materielle Sicherstellung bis zur letzten Schraube war zu bewältigen, über 15 Montagetrupps waren zu leiten, die gesamte Logistik für die zu montierende Technik wurde in Eigenregie abgearbeitet, der Aufbau wurde mit mathematischen
Methoden (kritischer Weg) gerechnet, die Formulierung der Vereinbarung zwischen dem MfNV und dem Sekretariat beim (?) oder des(?) ZK war eine zeitraubende und nervenzehrende Arbeit, Wohnraum für das Personal und ihre Familien musste geschaffen werden, Arbeitsplätze für die Frauen gefunden werden usw. usf. Selbst die Kindergartenplätze mussten angemeldet werden. Wer weiß denn, was es damals bedeutete ein transduktorgeregelte Stromversorgung neu zu finden.
zitat Ende

@jobakampe Wie kommt denn nun die HptNZ zu dem Namen "WOSTOK"?

editiert: persönliche Bemerkungen entfernt


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.08.2013 22:37 | nach oben springen


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