#121

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 08:47
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #120
Und auf welche Exporte hat die DDR Zollgebühren erhoben?

Das würde mich auch interessieren...
http://www.chronik-der-mauer.de/index.ph...d/593852/page/2
Bei der Ausreise können Sie Geschenke und gekaufte Gegenstände bis zu einem Wert von 100,- Mark, bei einem Aufenthalt bis zu 5 Tagen pro Aufenthaltstag jeweils bis zu 20,- Mark gebührenfrei ausführen.
Es ist möglich, Gegenstände über diesen Rahmen hinaus mitzuführen, wenn Sie die entsprechenden Genehmigungsgebühren bei der Zolldienststelle entrichten.

Theo


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#122

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 10:22
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #121

Bei der Ausreise können Sie Geschenke und gekaufte Gegenstände bis zu einem Wert von 100,- Mark, bei einem Aufenthalt bis zu 5 Tagen pro Aufenthaltstag jeweils bis zu 20,- Mark gebührenfrei ausführen.
Es ist möglich, Gegenstände über diesen Rahmen hinaus mitzuführen, wenn Sie die entsprechenden Genehmigungsgebühren bei der Zolldienststelle entrichten.

Theo

Nun steht da natürlich auch noch"Waren, deren Ausfuhr gestattet ist, dürfen nur in den üblichen Mengeneinheiten, wie sie im Einzelhandel angeboten werden, ausgeführt werden."
Fakt ist nun, Zollbestimmungen werden immer im Interesse des Landes gemacht was diese festlegt, nicht umgedreht. In einem Land wie der DDR, in der der tägliche Mangel an irgend etwas immer eine Rolle spielte sind also derartige Regelungen, im Interesse der eigenen Bevölkerung durchaus legitim.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#123

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 10:34
von zoll (gelöscht)
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An 94: Beim Abgangszollamt, z. B. im portugisischen Porto wurde die Sendung vom Zoll kontrolliert und verschlossen. Wegen der einheitlichen Versandpapiere innerhalb der EWG brauchte der LKW nicht mehr an den unterschiedlichen Landesgrenzen kontrolliert werden.

Zuerst waren die Gastarbeiter in D. Dann gab von deren Seite einen Bedarf an ihrern gewohnten Lebensmitteln und Getränken usw. Erst danach griff auch die einheimische Bevölkerung auf diese bisher unbekannten Sachen zurück. Oder glaubst Du erst wurde die Pizza in D. erfunden und dann kamen deshalb die Gastarbeiter?

Schönen Montag noch
Zoll


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#124

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 10:37
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #122
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #121

Bei der Ausreise können Sie Geschenke und gekaufte Gegenstände bis zu einem Wert von 100,- Mark, bei einem Aufenthalt bis zu 5 Tagen pro Aufenthaltstag jeweils bis zu 20,- Mark gebührenfrei ausführen.
Es ist möglich, Gegenstände über diesen Rahmen hinaus mitzuführen, wenn Sie die entsprechenden Genehmigungsgebühren bei der Zolldienststelle entrichten.

Theo

Nun steht da natürlich auch noch"Waren, deren Ausfuhr gestattet ist, dürfen nur in den üblichen Mengeneinheiten, wie sie im Einzelhandel angeboten werden, ausgeführt werden."
Fakt ist nun, Zollbestimmungen werden immer im Interesse des Landes gemacht was diese festlegt, nicht umgedreht. In einem Land wie der DDR, in der der tägliche Mangel an irgend etwas immer eine Rolle spielte sind also derartige Regelungen, im Interesse der eigenen Bevölkerung durchaus legitim.



Karnak,

dass muss nichts mit Mangel zu schaffen haben.

Es geht auch darum, Artikel die vom Staat stark subventioniert werden vor einen zu starken Abverkauf zu schützen.


passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#125

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 10:39
von zoll (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #120
Und auf welche Exporte hat die DDR Zollgebühren erhoben?

Auch im RGW Raum wurden Im- und Exporte durchgeführt. Dort gab es sicher auch Ein- und Ausfuhrbeschränkungen und sicher auch Zollsätze für importierte Waren und Erstattungen für exportierte Waren.
Es könnte sich mal ein Ostzöllner melden.
zoll


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#126

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 10:49
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #124


dass muss nichts mit Mangel zu schaffen haben.

Es geht auch darum, Artikel die vom Staat stark subventioniert werden vor einen zu starken Abverkauf zu schützen.

Will ich Dir ausnahmsweise nicht widersprechen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#127

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 11:15
von turtle | 6.961 Beiträge

Unbestreitbar ist doch das mancher Bundesbürger ,oder speziell Westberliner subventionierte Waren in der DDR für einen Schleuderpreis dazu noch mit schwarzgetauschten Geld im Visier hatten. Speziell Kinderkleidung (Subventioniert) und Produkte von Carl Zeiss Jena und Pentagon Dresden waren beliebt. Letztere konnte man wie ich mich erinnere auch für DM erwerben. Doch mit Schwarzgetauschten billiger. Da diese Subventionierungen für die DDR Bürger gedacht waren, und ihre Ausfuhr nicht gestattet war ist logisch. Ich war da manchmal überrascht was einige im Koffer hatten. Ich habe auch geschmuggelt doch war nie Subventioniertes oder eine Kamera etc, dabei Mein Schmuggel beschränkte sich hauptsächlich auf DDR Briefmarken. Das war Devisenvergehen. Nur eine kleine Menge von gültigen Postwertzeichen war als Souvenir gestattet.


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#128

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 12:04
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #127
Unbestreitbar ist doch das mancher Bundesbürger ,oder speziell Westberliner subventionierte Waren in der DDR für einen Schleuderpreis dazu noch mit schwarzgetauschten Geld im Visier hatten. Speziell Kinderkleidung (Subventioniert) und Produkte von Carl Zeiss Jena und Pentagon Dresden waren beliebt. Letztere konnte man wie ich mich erinnere auch für DM erwerben. Doch mit Schwarzgetauschten billiger. Da diese Subventionierungen für die DDR Bürger gedacht waren, und ihre Ausfuhr nicht gestattet war ist logisch. Ich war da manchmal überrascht was einige im Koffer hatten. Ich habe auch geschmuggelt doch war nie Subventioniertes oder eine Kamera etc, dabei Mein Schmuggel beschränkte sich hauptsächlich auf DDR Briefmarken. Das war Devisenvergehen. Nur eine kleine Menge von gültigen Postwertzeichen war als Souvenir gestattet.


Da hast du natürlich auch am Untergang der DDR mit gewirkt .


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#129

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 14:11
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #123
Beim Abgangszollamt, z. B. im portugisischen Porto wurde die Sendung vom Zoll kontrolliert und verschlossen. ...

Nun, dann verstehe ich umsoweniger Deine Aussage
Zitat von zoll im Beitrag #115
Nun wurde dieser LKW-Fahrer zum ersten Mal richtig kontrolliert!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#130

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 14:40
von Commander | 1.055 Beiträge

Nun muß ich mal was loswerden.Immer u.immer wieder wird sich über das Gebaren der DDR-Zöllner mokiert.
Im Frühjahr `90 bin ich zum ersten mal nach HH.Hatte dort in der Stadt 2 Ausladestellen u.wollte zur dritten.In Unkenntnis,das ich Ware deklarieren muß, bin ich in Waltershof in den Freihafen eingefahren,wollte über die Köhlbrandbrücke um in Veddel wieder auszufahren.Ich hatte noch 3 Paletten drauf.Diese 3 Paletten haben mich einen Nachmittag gekostet.Der Zöllner war überheblich u.Arrogant.Ich stand da wie ein dummer Schuljunge.Mit Hilfe der erfahrenen "West"-Kollegen u.eines anderen verständnisvolleren Zollbeamten konnte ich nach einigen Std.den Freihafen verlassen.
Selbst mit dem Reisebus gab es schikanöse Behandlungen.Nur weil ich die Frechheit besaß,nicht genutzte Strassengebühren in A zurück zu fordern,wurde ich einmal in Suben 2 Std.stehengelassen.Die Fahrgäste waren den Kontrolleuren egal.
Es gibt noch viele Bsp.,wie noch in den 90igern vorzugsweise LKW-u.Busfahrer an Grenzübergängen,bes.D-A,A-I,D-CH schikaniert wurden.
Also immer schön den Ball flach halten u.vor der eigenen Haustür kehren.

Gruß C.
Achso,das passt so schön,ist von 1985
https://www.youtube.com/watch?v=BHQ0j9Tf8OE



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zuletzt bearbeitet 20.04.2015 14:52 | nach oben springen

#131

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 14:52
von seaman | 3.487 Beiträge

Egal wie man heutzutage darüber denkt oder es verharmlosen will,es war auch auf der Westseite Deutschlands so wie überall auf der Welt bei Zollabfertigungen-es gab solche und solche Beamte.....
Im konkreten Fall Deutschland/West:
Die Vernünftigen überwogen und kompensierten Dienstgeile und paar Flachpfeifen.

seaman


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zuletzt bearbeitet 20.04.2015 14:54 | nach oben springen

#132

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 14:54
von Commander | 1.055 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #131
Egal wie man heutzutage darüber denkt oder es verharmlosen will,es war auch auf der Westseite Deutschlands so wie überall auf der Welt bei Zollabfertigungen-es gab solche und solche Beamte.....
Im konkreten Fall Deutschland:
Die Vernünftigen überwogen und kompensierten Dienstgeile und paar Flachpfeifen.

seaman




Das meine ich.
Gruß C.



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#133

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 15:17
von turtle | 6.961 Beiträge

Mal abgesehen von einigen Republiken wo die Zöllner für "Zuwendungen" sehr empfindlich waren kam es immer auch auf den Menschen Zöllner an. Als Seemann hatte man ja oft auch etwas im Ausland gekauft. Beispiel von mir ,in Südafrika Klamotten gekauft ,abgemustert in Hamburg. Beim Verlassen des Freihafens kontrolliert. Nichts böses gedacht ,ein junger Zöllner fragte scheinheilig wo haben sie das gekauft. In Kapstadt meine Antwort . Da ging der Ärger los. Keine Rechnung ,da wollte er den Preis schätzen. Natürlich zu hoch. Ich protestierte .Ein älterer Zöllner kam und wollte wissen was das Problem ist. Zwei Hemden und eine Hose ,na dann machen sie mal zu, denken sie das nächste mal daran und nehmen sie die Sachen wenigstens aus der Originalverpackung .


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#134

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 15:41
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #133
Zwei Hemden und eine Hose ,na dann machen sie mal zu, denken sie das nächste mal daran und nehmen sie die Sachen wenigstens aus der Originalverpackung .

Das ist ja alles schön und gut, der beschriebene Fall aus zollrechtlicher Sicht mit Sicherheit Kinderkram, aber so kann ich natürlich nicht ran gehen bei der Beurteilung ob ein Zöllner eine"Flachpfeife" ist oder nicht, ob er das tut was er tun soll oder ob er großzügig ist und noch einen Tipp mit auf den Weg gibt wie man den Zoll austrickst. Wenn ich realistisch an die Sache rangehe kann ich doch solches Verhalten nicht erwarten oder als das Normale ansehen. ERSTMAL muss ich davon ausgehen, dass ein Zöllner seiner Pflicht nachkommt und ich mich an bestehende Bestimmungen zu halten habe, egal wie gering der Betrag meines Steuerbetruges ist. Wenn ein Zöllner dann nicht so großzügig ist sondern Dienst nach Vorschrift macht ist er erstmal keine "Flachpfeife" sondern setzt das durch was er durchsetzen soll und ich habe gegen Bestimmungen verstoßen. Irgendwelches Palaver meinerseits von wegen Flachpfeife oder Schikane ist dann letztlich unangebracht.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#135

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 16:11
von seaman | 3.487 Beiträge

Im Prinzip gehe ich auch davon aus das ein Zöllner seiner Pflicht nachkommt und ich mich an geltende Zollbestimmungen zu halten habe.
Ebenso kann/muss er seinen Dienst nach Vorschrift machen und muss mir keine Hinweise zu Möglichkeiten eines Steuerbetruges geben.
Sobald er aber über Gebühr seine Machtbefugnisse ausspielt,auf Grund der Herkunft und politischen Ausrichtung der zu kontrollierenden Person,empfinde ich manche Folgen dabei als schikanös.
Für mich eine "Flachpfeife",weil die überwiegende Zahl seiner Kollegen sich an gleicher Stelle normal verhielt.
Auch beim bundesdeutschen Zoll gab es ehemalige DDR-Bürger die noch eine private Rechnung als persönliche Rache auslebten.
Kannst Du aber,wie vieles anderes auch , nicht wissen,KARNAK.Egal.
Soviel zu vorgeblichen Palaver.

seaman


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 20.04.2015 16:32 | nach oben springen

#136

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 16:33
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von KARNAK im Beitrag #134
Zitat von turtle im Beitrag #133
Zwei Hemden und eine Hose ,na dann machen sie mal zu, denken sie das nächste mal daran und nehmen sie die Sachen wenigstens aus der Originalverpackung .

Das ist ja alles schön und gut, der beschriebene Fall aus zollrechtlicher Sicht mit Sicherheit Kinderkram, aber so kann ich natürlich nicht ran gehen bei der Beurteilung ob ein Zöllner eine"Flachpfeife" ist oder nicht, ob er das tut was er tun soll oder ob er großzügig ist und noch einen Tipp mit auf den Weg gibt wie man den Zoll austrickst. Wenn ich realistisch an die Sache rangehe kann ich doch solches Verhalten nicht erwarten oder als das Normale ansehen. ERSTMAL muss ich davon ausgehen, dass ein Zöllner seiner Pflicht nachkommt und ich mich an bestehende Bestimmungen zu halten habe, egal wie gering der Betrag meines Steuerbetruges ist. Wenn ein Zöllner dann nicht so großzügig ist sondern Dienst nach Vorschrift macht ist er erstmal keine "Flachpfeife" sondern setzt das durch was er durchsetzen soll und ich habe gegen Bestimmungen verstoßen. Irgendwelches Palaver meinerseits von wegen Flachpfeife oder Schikane ist dann letztlich unangebracht.


Und was hat das mit den Flachpfeifen mit meinem Beitrag zu tun? Ich schrieb nur von einer unterschiedlichen Reaktion zweier Zöllner bei einer Kontrolle. Eine Einstufung eines Zöllners in eine Kategorie erfolgte meinerseits nicht


zuletzt bearbeitet 20.04.2015 16:34 | nach oben springen

#137

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 16:34
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #135

Kannst Du aber,wie vieles anderes auch , nicht wissen,KARNAK.Egal.

seaman







Netter Versuch, und wer weiß schon alles. Was mich betrifft,ich weiß so einiges und zu der Einen oder anderen Sache habe ich eine Meinung,ich hoffe das ist erlaubt.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#138

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 16:38
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #136
Zitat von KARNAK im Beitrag #134
Zitat von turtle im Beitrag #133
Zwei Hemden und eine Hose ,na dann machen sie mal zu, denken sie das nächste mal daran und nehmen sie die Sachen wenigstens aus der Originalverpackung .

Das ist ja alles schön und gut, der beschriebene Fall aus zollrechtlicher Sicht mit Sicherheit Kinderkram, aber so kann ich natürlich nicht ran gehen bei der Beurteilung ob ein Zöllner eine"Flachpfeife" ist oder nicht, ob er das tut was er tun soll oder ob er großzügig ist und noch einen Tipp mit auf den Weg gibt wie man den Zoll austrickst. Wenn ich realistisch an die Sache rangehe kann ich doch solches Verhalten nicht erwarten oder als das Normale ansehen. ERSTMAL muss ich davon ausgehen, dass ein Zöllner seiner Pflicht nachkommt und ich mich an bestehende Bestimmungen zu halten habe, egal wie gering der Betrag meines Steuerbetruges ist. Wenn ein Zöllner dann nicht so großzügig ist sondern Dienst nach Vorschrift macht ist er erstmal keine "Flachpfeife" sondern setzt das durch was er durchsetzen soll und ich habe gegen Bestimmungen verstoßen. Irgendwelches Palaver meinerseits von wegen Flachpfeife oder Schikane ist dann letztlich unangebracht.


Und was hat das mit den Flachpfeifen mit meinem Beitrag zu tun? Ich schrieb nur von einer unterschiedlichen Reaktion zweier Zöllner bei einer Kontrolle. Eine Einstufung eines Zöllners in eine Kategorie erfolgte meinerseits nicht


Den Begriff "Flachpfeifen" habe ich hier nach negativen Erlebnissen eingebracht.

seaman


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#139

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 16:40
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #136
Zitat von KARNAK im Beitrag #134
Zitat von turtle im Beitrag #133
Zwei Hemden und eine Hose ,na dann machen sie mal zu, denken sie das nächste mal daran und nehmen sie die Sachen wenigstens aus der Originalverpackung .

Das ist ja alles schön und gut, der beschriebene Fall aus zollrechtlicher Sicht mit Sicherheit Kinderkram, aber so kann ich natürlich nicht ran gehen bei der Beurteilung ob ein Zöllner eine"Flachpfeife" ist oder nicht, ob er das tut was er tun soll oder ob er großzügig ist und noch einen Tipp mit auf den Weg gibt wie man den Zoll austrickst. Wenn ich realistisch an die Sache rangehe kann ich doch solches Verhalten nicht erwarten oder als das Normale ansehen. ERSTMAL muss ich davon ausgehen, dass ein Zöllner seiner Pflicht nachkommt und ich mich an bestehende Bestimmungen zu halten habe, egal wie gering der Betrag meines Steuerbetruges ist. Wenn ein Zöllner dann nicht so großzügig ist sondern Dienst nach Vorschrift macht ist er erstmal keine "Flachpfeife" sondern setzt das durch was er durchsetzen soll und ich habe gegen Bestimmungen verstoßen. Irgendwelches Palaver meinerseits von wegen Flachpfeife oder Schikane ist dann letztlich unangebracht.


Und was hat das mit den Flachpfeifen mit meinem Beitrag zu tun? Ich schrieb nur von einer unterschiedlichen Reaktion zweier Zöllner bei einer Kontrolle. Eine Einstufung eines Zöllners in eine Kategorie erfolgte meinerseits nicht

Ich habe nur zwei Beiträge unterschiedlicher User in Zusammenhang gebracht. Unter anderem weil die Frage des jungen Zöllners erstmal nicht"scheinheilig"sondern durchaus korrekt war.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#140

RE: Grenzübergang als Westdeutscher in die DDR und wieder zurück

in DDR Staat und Regime 20.04.2015 16:54
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #135
...
Ebenso kann/muss er seinen Dienst nach Vorschrift machen und muss mir keine Hinweise zu Möglichkeiten eines Steuerbetruges geben.

Hier wird die Sache bissel 'zweischneidig' ... für den Zöllner. Die meisten Zollerklärungen, Deklartionen, Karnet und wie der Schmarrn noch so heißt sind ja (mehr oder weniger) unübersichtliche Formulare. Komischerweise gibts die bei der IHK und nicht beim Zoll. Die Praktikantin bei der IHK, welche diese 'Zettel' verteilt hat nun aber nun garkeinen Plan was da wo reingeschrieben gehört. Also fragt man den (noch) freundlichen Zöllner, welcher das Karnet eröffnet, wenn er denn zur terminlich vereinbarten Zollbeschau erscheint. Kurzer Smalltalk, Kaffee ... Zigarette ... und dabei noch die eine oder andere Frage ... was nun wie in diesen bunten A4-Zettelblock eingetragen gehört, da kann man ja als Nichtzöllner schon paarmal falsch abbiegen.
Na und auf einmal ist der Zöllner nun nicht gerade unfreundlich, aber irgendwie ä bissel (ich traus mir fast nicht zu sagen) Arschl... . Kein Tipp, kein Hinweis, es wirkt bissel von oben herab. Aber der 'arme' Zöllner kann da garnix dafür, denn seine Aufgabe ist es ja die Richtigkeit meiner Angaben zu prüfen ... nicht sie zu machen! Und gerade bei Jüngeren fehlt da noch dieses vielbeschworene Bauchgefühl wo Hilfe aufhört und Anstiftung zur Steuerhinterziehung anfängt.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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