#21

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 14:19
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #19
Wie bei vielen "Vorschreibern" begannen meine Waffenkontakte auch mit Luftgewehr bzw. Luftpistole. Aber ich möchte von einem anderen Erlebnis berichten:

Während des U-Lehrgangs beschlossen unsere Offiziere, ihre Nato-Kollegen an einem Wochenende zu einem "Spaßschießen" einzuladen. Natürlich brauchten sie dazu "willige Helfer": Munitionsausgabe, Anzeigerdeckung etc. Und naürlich war der Lehrgang dazu geradezu prädestiniert: Der Lehrgang braucht Druck.

An meinem Stand war relativ bald Schluss: Gewehr auf 400 m freistehend machte wohl nicht so viel Spaß. Nach dem Aufräumen konnte ich aber nicht zurück in die Kaserne, die Standortschießanlage war gute 20 km entfernt. Also schlenderte ich arbeitslos rum und kam an den Pistolenschießstand. Dort stand ein mir bekannter Oberleutnant, ein bekennender Waffennarr und -sammler, und reinigte gerade zwei Colts: Original 45er Peacemaker, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts. Neugierig sah ich zu - und wurde gefragt, ob ich auch mal schießen wolle. Natürlich wollte ich, welche Frage!

Also stellte ich mich locker hin, in jeder Hand lässig einen der beiden Colts im Hüftanschlag, spannte - und drückte ab. Mit dem Ergebnis, dass ich mir fast die Arme ausgekugelt hätte, so bestialisch war der Rückschlag der beiden Knarren. Der Oberleutnant konnte sich vor Lachen kaum auf den Beinen halten und ich kann seither nur noch müde grinsen, wenn ich in einem Western sehe, mit welcher "Leichtigkeit" die dort ein- oder beidhändig schießen.
.


Also ein Dirty Harry wird nicht aus Dir


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#22

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 14:45
von Fritze (gelöscht)
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Zitat von Dandelion im Beitrag #19
Wie bei vielen "Vorschreibern" begannen meine Waffenkontakte auch mit Luftgewehr bzw. Luftpistole. Aber ich möchte von einem anderen Erlebnis berichten:

Während des U-Lehrgangs beschlossen unsere Offiziere, ihre Nato-Kollegen an einem Wochenende zu einem "Spaßschießen" einzuladen. Natürlich brauchten sie dazu "willige Helfer": Munitionsausgabe, Anzeigerdeckung etc. Und naürlich war der Lehrgang dazu geradezu prädestiniert: Der Lehrgang braucht Druck.

An meinem Stand war relativ bald Schluss: Gewehr auf 400 m freistehend machte wohl nicht so viel Spaß. Nach dem Aufräumen konnte ich aber nicht zurück in die Kaserne, die Standortschießanlage war gute 20 km entfernt. Also schlenderte ich arbeitslos rum und kam an den Pistolenschießstand. Dort stand ein mir bekannter Oberleutnant, ein bekennender Waffennarr und -sammler, und reinigte gerade zwei Colts: Original 45er Peacemaker, gebaut Ende des 19. Jahrhunderts. Neugierig sah ich zu - und wurde gefragt, ob ich auch mal schießen wolle. Natürlich wollte ich, welche Frage!

Also stellte ich mich locker hin, in jeder Hand lässig einen der beiden Colts im Hüftanschlag, spannte - und drückte ab. Mit dem Ergebnis, dass ich mir fast die Arme ausgekugelt hätte, so bestialisch war der Rückschlag der beiden Knarren. Der Oberleutnant konnte sich vor Lachen kaum auf den Beinen halten und ich kann seither nur noch müde grinsen, wenn ich in einem Western sehe, mit welcher "Leichtigkeit" die dort ein- oder beidhändig schießen.
.


Tja , dazu kann ich nur sagen ,hätteste mal bei den Amis schiessen gelernt ! Der Rambo hat sogar das MG mit einer Hand bedient und auch noch getroffen. Das hat sogar den dicken Chanzler so beeindruckt ,daß er "Rambo III " zu besonders wertvollen Filmgut befördert hat .


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#23

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 15:00
von Udo | 1.258 Beiträge

Meinen ersten Kontakt, außer mit der Luftbüchse, hatte ich so mit zehn Jahren. Unsere Schulklasse ging geschlossen auf den Schießstand des Trainingszentrums Schießen in Wittenberge. Dort durfte jeder mehrere Schuss (ca. 20) auf die Pistolenscheibe abfeuern. Das war der Spass.
Danach wurde jedem nacheinander eine Wasserpistole mit einem Draht als Laufverlängerung in die Hand gedrückt und diese musste dann durch unterschiedlich gro´ße Löcher einer Metallplatte geschoben werden und ca 30 Sekunden stlill gehalten werden. Berührte man mit dem Draht die Metallplatte, leuchtete ein Licht auf. Damit wollte man sehen, wie ruhig unsere Hände beim anvisieren sind.
Die Besten, darunter ich, wurden eingeladen, in den nächsten Tagen nochmals vorbei zu kommen. Voller Tatendrang bin ich noch mehrmals hingegangen, bis ein Schießlehrer (alles Polizei) mir einen Aufnahmeantrag für das Traningszentrum in die Hand drückte.

Mein Vater wollte diesen aber nicht unterschreiben. Er sagte mir, dass man über das TZ Schießen ganz schnell zu einer Längerverpflichtung des Wehrdienstes kommt und diese Entscheidung wolle er mir selbst überlassen, ohne Druck des TZs und auch erst, wenn ich älter sei.
Ich habe es erst Jahre später verstanden und bin meinem Vater dafür heute noch dankbar.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.06.2013 15:01 | nach oben springen

#24

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 21:10
von Boelleronkel (gelöscht)
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Ham ja viele schon jeschrieben,also kennt jemand noch die"Knicker-Pistole"der Lauf war nach meiner Erinnerung nur so 12/15 cm lang und natuerlich zum "Knicken"fuers "Eierbecherchen "einlegen.

Die "grosse Knicker",da konnte man wenn man jemand kannte in der PGH Feinmechanik eine AT?oder RT Feder einbauen lassen,dann hatte das Ding schon einen ganz schoenen "Bums"...(auch ohne Bolzen)also den fuer die Kraehe oder Elster....jabs schliesslich mal Alluchips fuer die abgelieferten Beene....

Der Schiesstand fuer die KK Waffen war eher interessant fuer die verschossenen Bleikugeln...sorry Projektiele....mit einem Kuechensieb aus Mutters Schrank wurden die Sandhaufen in den Endtunneln jesiebt...
"Sieben mal Sieben"macht eben nich nur 49 fuertsch ...sondern auch jede Menge Bleimumpeln,die dann inne alte Stahlpfanne und aufs Feuerchen damit(natuerlich voellich geheim),dann im Wassereimer abjeschreckt und zum Altmetallhandel...ach ne,,hiess ja SERO...
Nach einem Trainingschiessen mit Brennecke...also der Jaeger,war die Sache u8m so erfolgreicher,da die Mumpeln wirklich eine Groesse vorzuweisen hatten.

Munischrott wollten die ja nich haben,aber Blei..jo das schon.

Appropo der erste richtige Schuss,jo,aufs Scheunentor inne Foersterei....
Chefchen hat mit Kreide einen Kringel gemalt und dann ebenfalls mit nem Brennecke(aus einem Drilling)...wirklich "wunderbar"...
die Schulter vom Juengling meinte,nee sooo schnell nich wieder....dett tat richtisch weh und ick war erstmal jeheilt...sozusagen.

Poente allerdings,nach dem Bum fragte der Meister doch glatt ob ich wuesste?ob dett Frauchen mit den Trabbi oder mit Mopped zur Arbeit jefahren ist,tja Scheunentor war auch die Garage....
So ein blassett Jesicht hat ick ja lange nich jesehn...aber Mutti war mit dem Trabbi uff de Arbeit...
Sodann Gruessli BO


zuletzt bearbeitet 27.06.2013 21:11 | nach oben springen

#25

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 22:03
von Schmiernippel | 244 Beiträge

Da haste recht, Bölleronkel, die RT-Feder im Knicker war nicht zu verachten und bei uns Anfang der 60er Jahre ein Muss. Lieferengpässe waren da nicht ausgeschlossen und so manche Schachtel Kasino ging zusätzlich weg.
Gruß Schmiernippel



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#26

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 22:11
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Schmiernippel im Beitrag #25
Da haste recht, Bölleronkel, die RT-Feder im Knicker war nicht zu verachten und bei uns Anfang der 60er Jahre ein Muss. Lieferengpässe waren da nicht ausgeschlossen und so manche Schachtel Kasino ging zusätzlich weg.
Gruß Schmiernippel



Wovon waren diese Federn eigentlich?Ich habe null Erinnerung...
Gruss BO


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#27

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 22:16
von Fritze (gelöscht)
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Wie schon gesagt RT Feder . Aus der Telegabel der RT 125 . Andere Modelle gingen auch ,mussten aber abgedreht werden. War auch nicht so einfach !
Bei unsachgemässer Arbeit ,oder wenn es mal einer übertrieb und zu viel Federkraft wollte., machte der Mechanismus nicht mit .Dann brachen Teile vom Abzugsmechanismus weg oder lutschten aus.


Schmiernippel hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#28

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 22:19
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Fritze im Beitrag #27
Wie schon gesagt RT Feder . Aus der Telegabel der RT 125 . Andere Modelle gingen auch ,mussten aber abgedreht werden. War auch nicht so einfach !
Bei unsachgemässer Arbeit ,oder wenn es mal einer übertrieb und zu viel Federkraft wollte., machte der Mechanismus nicht mit .Dann brachen Teile vom Abzugsmechanismus weg oder lutschten aus.


Ja Menno....Fritze
ick wusste ja nich mehr ...RToder AT Feder,aber uff Deine Auskunft Rauch ick mir jetzt Eijne

Thanks und Gruessli BO


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#29

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 22:24
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Zitat von Schmiernippel im Beitrag #25
Da haste recht, Bölleronkel, die RT-Feder im Knicker war nicht zu verachten und bei uns Anfang der 60er Jahre ein Muss. Lieferengpässe waren da nicht ausgeschlossen und so manche Schachtel Kasino ging zusätzlich weg.
Gruß Schmiernippel


Ich habe meinen Knicker mit der RT Feder heute noch.
Der geht noch ganz gut.

Gruß Theo 85/2


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#30

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 27.06.2013 22:34
von Boelleronkel (gelöscht)
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So.. noch nen OT Beitrag(ick muss nun wieder)...
ick wees ja nich so richtig wer hier Allett inne DDR jelebt hat,aber der erste richtige Jontakt..na?
Jenau war... die DDR Erbsenpistole
Details,okidoki
Streicholzschachtel,Fahrradschlauch,Waescheklammer und harte DDR Jelbe Erbsen...

Ick geh dann mal lieber

Gruss BO


Winch hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 09:40
von 94 | 10.792 Beiträge

Die harte DDR Jelbe Erbsen baut Suppina heut noch ... http://www.suppina.com/suppen.php?sid=11


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Winch hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 12:36
von Winch | 171 Beiträge

und ballistisch gesehen sind die heute noch topp.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 13:36
von Krepp | 533 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #30

Jenau war... die DDR Erbsenpistole
Streicholzschachtel,Fahrradschlauch,Waescheklammer und harte DDR Jelbe Erbsen...


Hallo,
das mar ja schon richtig modern,
wir haben so Ende der 60er mit diesen Glasröhrchen fürn Groschen aus dem
Aquarienladen als Blasrohr und ner Tüte Erbsen so ganze Schlachten geschlagen.
P.S. Ein Treffer aufs nackte tat übrigens auch schon ganz weh



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
thomas 48 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 13:51
von Kimble | 397 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #30
So.. noch nen OT Beitrag(ick muss nun wieder)...
ick wees ja nich so richtig wer hier Allett inne DDR jelebt hat,aber der erste richtige Jontakt..na?
Jenau war... die DDR Erbsenpistole
Details,okidoki
Streicholzschachtel,Fahrradschlauch,Waescheklammer und harte DDR Jelbe Erbsen...

Ick geh dann mal lieber

Gruss BO


Ja dick mit mehreren Fahrrad- Schlauchabschnitten umwickelt.
Das Teil wo die Erbse eingelegt wurde, war wimre aus weißem Schlüppergummi. Beim Erbsengewehr ganz bestimmt.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
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#35

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 20:51
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Kimble im Beitrag #34
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #30
So.. noch nen OT Beitrag(ick muss nun wieder)...
ick wees ja nich so richtig wer hier Allett inne DDR jelebt hat,aber der erste richtige Jontakt..na?
Jenau war... die DDR Erbsenpistole
Details,okidoki
Streicholzschachtel,Fahrradschlauch,Waescheklammer und harte DDR Jelbe Erbsen...

Ick geh dann mal lieber

Gruss BO


Ja dick mit mehreren Fahrrad- Schlauchabschnitten umwickelt.
Das Teil wo die Erbse eingelegt wurde, war wimre aus weißem Schlüppergummi. Beim Erbsengewehr ganz bestimmt.







Hallo Kimble...

Also die Basis fuer das "Erbsjewehr"war ein Stuhlbein,weil elegant geschnitten....Schluepperjummi jing juut,Traktorreifenschlauch geschnitten,war auch nicht zu verachten.
Und es stimmt,ein Treffer konnte schon weh tun,abgesehen mal davon....haette das auch wirklich in "Auge"gehn koennen...Naja die Kiddis....

Zurueck zum Ernst der Lage,das "Erste Mal"....

Lustig wars immer wenn se de Frauen(nukluoar,ungeschminkt jeht Frau nich inne Uebung,nein...natuerlich nicht alle))
aus de PKE oder Zoll
anjeschleppt haben und dann sollten se knieend auf eine Distanz von rund 1oom ne knieende Scheibe treffen,natuerlich stand der "Feind"still uffn Punkt sozusagen.
Da gabs dann oft die freundliche Hilfe von hinten,also erfahrener Ausbilder oder Kollege mal die Schulter der "Expertin"von hinten etwas abgestuetzt,damit das Maedel nicht gleich bis in den rueckwaertigen raum faellt.
Oftmals startete die Salve einige Meters vor der Feuerlinie und stolperte dann per Erdeinschlaege langsam Richtung blauer Himmel,wirklich sehr schoen anzuschaun....

Nun gut,zu dieser Zeit waren die Vorurteile fuer"Weibers" uffn Schlachtfeld sehr weit verbreitet....ich hoffe ich sehe das richtig.
Ne Makarowschuetzin gabs ooch mal,immer inne Mitte ins "kleine Schwarze"......sehr beachtliche Leistung und Ihre"Kollegen"meinten oefters nachy dem Ergebnis...tue mir nicht weh,,,ich hab Familie....

So dann BO


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#36

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 21:12
von Boelleronkel (gelöscht)
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Oehm bissle was OT...bueddeschoen...

"Krampenkatscher"


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#37

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 21:16
von Lutze | 8.032 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #36
Oehm bissle was OT...bueddeschoen...

"Krampenkatscher"

was da an Fensterscheiben zu Bruch gingen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#38

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 22:32
von Fritze (gelöscht)
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Oder Wildenten und Tauben aufm Feuer landete . Hier fehlt ein Lecker (Legga ) Smiley !


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#39

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 29.06.2013 22:52
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Als Ergänzung zu meinem Beitrag in #14. Mit abgebildeter Luftpistole hatte ich mal Jagd auf eine Maus und eine Fliege gemacht. Wir übernachteten im Sommer in unserem Bungalow. Unten lag der Sohn, oben in den Hochbetten meine Frau und ich. Die Decke war verkleidet durch Holzpanele. Eine dicke fette Fliege hinderte meine Frau am Einschlafen. Der Brummer war schneller als ihre Fliegenpatsche. Da war mir ihr Rumgefuchtele damit zu viel. Ich wollte auch irgendwann mal meine Ruhe haben. Warte mal, sagte ich. Kletterte runter und holte die Wumme. Mein Eheweib guckte aber, "das ist nicht dein Ernst ?". Gewartet, bis die Fliege saß. Angelegt, peng, und das Diabolo steckte im Holzpanel. An der Seite sah man noch ein Fliegenbein. Die Nachtruhe war gesichert.
Der zweite Fall war eine Maus, die es irgendwie bis in die erste Etage, in unseren Fernsehraum geschafft hatte. Eine Maus jagen ? Ein hoffnungsloses Unterfangen. Diese steckte schließlich in einer Möbelniesche hinter einer Vase. Unsere Katze geholt und davorgesetzt. Ein Gemaunze, aber die Maus nahm sie einfach nicht wahr, obwohl es von ihr aus vielleicht gerade mal 20 cm waren. Katze rausgeschmissen, Pistole geholt und auf gut Glück hinter die Vase gerichtet. Wieder Peng und die Maus kullerte hervor. Meine Frau konnte wieder vom Tisch herabsteigen. Maus am Schwanz angefasst, meiner Holden noch mal die Trophäe gezeigt (Ihhh, mach Dich weg, die ist ekelig !) und in hohem Bogen in´s Gelände geschmissen in der Hoffnung, daß unsere Mieze diese nicht umgehend wieder reinschleppt.



zuletzt bearbeitet 29.06.2013 22:55 | nach oben springen

#40

RE: mein erster Kontakt mit dem Schießeisen

in Grenztruppen der DDR 30.06.2013 05:39
von furry | 3.563 Beiträge

Zitat von Krepp im Beitrag #33

Hallo,
das mar ja schon richtig modern,
wir haben so Ende der 60er mit diesen Glasröhrchen fürn Groschen aus dem
Aquarienladen als Blasrohr und ner Tüte Erbsen so ganze Schlachten geschlagen.
P.S. Ein Treffer aufs nackte tat übrigens auch schon ganz weh


Ende der 50er hat noch niemand an einen Aquarienladen gedacht. Da wurden die Blasrohre noch aus Holunder gebastelt.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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