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#196 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von OlsenWeilrode 21.07.2021 20:33

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Na klar!

#197 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von hundemuchtel 88 0,5 22.07.2021 20:17

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Ich bin der Meinung, dass unser Küchen Stabs(-Ober??)-Feldwebel als Küchenleiter ganz gut gewirtschaftet hat, mit den uns Soldaten zustehenden 5,50 O-Mark pro Tag als Verpflegungssatz. Morgens gab es immer Brötchen (2) wer mehr wollte konnte zusätzlich Brot mit Schmalz oder Marmelade ohne Ende essen. Mittags, wie schon von anderen beschrieben, 2x die Woche Nudeln mit Tomatensoße oder Nudelsuppe mit (wenig) Hühnerfleisch oder Wurstgulasch (mit wenig Wurst), Kohlsuppe, Brühreis oder Haferflocken mit Zimt u. Zucker waren nicht der Bringer. Eiergerichte wie Schnippeleier, Senfei, ob süß/sauer oder nicht, auch nicht wirklich. Tote Oma konnte man durchaus essen. Erbsen- und Bohnen-suppe bekamen die Küchenfrauen auch ganz gut hin, wenn man höflich fragte, besorgten die einen auch mal Hackepeter vom Dorfschlachter, den servierten sie dann mit `ner Zwiebel der GT.

Eigentlich ging es immer ums Verpflegungsgeld und die Finanzen des Küchenchefs.

Sonntags gab es immer zusätzlich zum Frühstück Kuchen und Kakao.
Zu Mittag `ne klare Vorsuppe mit Eierstich dann einen Rinder-, Sauer-oder Schweine-Braten mit Klössen+ Rotkohl und als Nachtisch Kompott oder Vanillepudding. Das war aber auch JEDEN Sonntag so. Hat aber nie geschmeckt wie zu Hause.
Sonntags Abends zum Abendbrot gab es auch mal ne Bockwurst, war aber nicht die Regel.

Unter der Woche zum Frühstück und Abendbrot gab es immer 1 Scheibe Käse, ein Scheibchen Leberwurst, ein Scheibchen Teewurst(Panzerfett) und ein kleines Stück(ich glaube man sagt im Harz "Bratwurst") und ein winziges Stück Butter. Saisonal ein kleine Stück grüne Gurke oder ne Tomate.

Nicht zu vergessen der monatliche Komplekte Tag, hier organisierten wir dann ein Frühstück im Aufenthaltsraum der Diensthundestaffel, mit Brötchen aus dem Dorf (brachte der Diensthabende Nachrichten((DN)) mit) und den Dosen, die man in der Küche bekam, die Küchenfrauen waren mit den Dosen äußerst freigiebig. Was von den Dosen übrig blieb, bekam mein Hund, Schmalzfleisch hob ich mir immer auf für die kalte Jahreszeit um es mir auf dem Dauerbrandofen zu erwärmen.

Das Dosenbrot habe ich einmal probiert, es ging geschmacklich aber ich bekam Blähungen von dem Zeug.

Insgesamt gesehen wurde man satt und es brauchte niemand zu hungern, auch wenn es oft Geschmacklich nicht so toll war. Wenn es mal Gemüse gab, war es immer angedickt mit einer dicken zähflüssigen Mehlschwitze, ob aus Tradition oder der Maßgabe, dass die Soldaten nicht abnehmen sollen, weiß ich nicht, ich habe etwa 15 kg abgenommen während meiner Dienstzeit, dies schuldete dem enormen Kalorienverbrauch, den einem der Dienst abverlangte, wir kamen nicht selten erst Abends 20-21Uhr aus der Zwingeranlage oder vom Füttern ins Objekt zurück.

Postenbrote bekamen wir nicht mit, hier wurden wir tel. durch einen der Fahrzeugverantwortlichen zu Mittag angemeldet, in einer der Kompanien, welche wir "streiften", das klappte meisst ganz gut. Außerdem gab es immer die Option in Stapelburg bei einem Bäcker Kuchen zu kaufen, der Bäcker war 2x gut(Verkaufspersonal!!...) und der Kuchen auch.

Zu Weihnachten gab es immer einen Bunten Teller, der war sehr sparsam und übersichtlich belegt, es fehlten aber nie 2 Äpfel und 1 Orange(es waren immer die Nabelorangen, keine Kubanischen! Zusätzlich zu dem wöchentlichen Postenbeutel, der Samstags verteilt wurde.

An Weihnachtsgeschenke aus dem Dorf erinnere ich auch, das war meist ein Paar der geliebten grauen Socken, oder ein Stück Seife, oder eine Tube Rasierseife oder oder schwarze Schuhcrem, von wen die Geschenke stammten weiß ich nicht, sie lagen Abends immer auf dem Bett, man konnte es gut gebrauchen. Denke mal die kamen von den Schulkindern oder aus dem Kindergarten.

Übrigens bekam man den Verpflegungssatz von 5,50 O-Mark pro Urlaubstag nach dem Urlaub zurückerstattet vom Küchenchef, dafür habe ich mir meist in der MHO Zigaretten gekauft, dort gab es kleine Juwel, Cabinet, F6 oder Semper zur freien Auswahl, gerne auch Stangenweise, war Alles da!

So war es zu meiner Zeit 86/87 im Batt.-stab des Gr. 20 1. GB

gruß h.

#198 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von mibau83 22.07.2021 21:17

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also was es da alles zu essen gab daran kann ich mich nach mittlerweile 37 jahren nicht mehr erinnern.
postenbrote haben wir uns selber geschmiert, ich erinnere mich noch das salami recht begehrt war, die war als erstes weg!
alles andere nannten wir flugwurst.
ob es deshalb war, so waren wir damals der meinung, weil sie kurz davor war sich selbst zu heben, oder einfach den trassenhunden im flug vorgeworfen wurde weil sie uns nicht schmeckte, ich weiß es nicht mehr!

auf den bahnheizkörpern der b-türme wurden von uns nur die postenbrote getoastet.
thüringer knacker wurden von uns mit zwiebeln und äpfeln als eine art schaschlik auf den waffenreinigungsstab der ak-47 aufgefädelt und im wald über einen kleinen feuer oder auf den b-türmen über den kehrblech veredelt.

pilzsaison im rhönwald. pilze in dieser anzahl und größe habe ich seitdem nicht mehr gesehen!
das lockte natürlich auch offiziere aus übergeordneten stäben raus an die grenze.
@Rainman2 hatte in den tiefen des forums schon mal einen beitrag geschrieben, wo ein stabsoffizier von ihn einen beutel für die pilze verlangte.

#199 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von mibau83 22.07.2021 21:17

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gelöscht doppelt.

#200 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von schnorchel 22.07.2021 21:53

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Moin,
vielleicht noch ein Beitrag aus der gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz alten Zeit, nicht meine Erfahrung, aber mein Vater erzählte immer wieder davon (Dienstzeit 1956-1959), zig Standorte, meist an der polnischen oder tschechischen Grenze. In einer Einheit sah der Speiseplan so aus:
Mo: Milchreis
Di: Nudeln
Mi: Schweinebauch
Do: Milchreis
Fr: Nudeln
Sa: Schweinebauch
So: irgendwas anderes
und wieder von vorn.
Also sich dann noch die Köchin in ihn verliebte hat sich wieder weit weg versetzen lassen
muß auf jeden Fall ein traumatisches Erlebnis gewesen sein, so oft wie das erzählt wurde.
Grüße

#201 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von Rainman2 22.07.2021 22:52

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Zitat von mibau83 im Beitrag #198
... ich erinnere mich noch das salami recht begehrt war, die war als erstes weg!
alles andere nannten wir flugwurst.
ob es deshalb war, so waren wir damals der meinung, weil sie kurz davor war sich selbst zu heben, oder einfach den trassenhunden im flug vorgeworfen wurde weil sie uns nicht schmeckte, ich weiß es nicht mehr!
...
pilzsaison im rhönwald. pilze in dieser anzahl und größe habe ich seitdem nicht mehr gesehen!
das lockte natürlich auch offiziere aus übergeordneten stäben raus an die grenze.
@ Rainman2 hatte in den tiefen des forums schon mal einen beitrag geschrieben, wo ein stabsoffizier von ihn einen beutel für die pilze verlangte.

Warum das Flugwurst hieß? Also ich kannte den Begriff von der Offiziershochschule. Man konnte die Wurstscheiben nur noch als eine Art Minifrisbee über den Explatz werfen (trauten sich aber nur die wenigsten). Eines Tages ging eine Beschwerde an den Chefausbilder des Medizinischen Dienstes, Oberstleutnant Keil (aufgrund nicht näher zu beschreibender Umstände "Tripper-Keil" genannt). Es ging in der Beschwerde um den grünlichen Schimmer auf dem Wurstaufschnitt Morgens und Abends. Er prüfte und erklärte uns, dass dies durch einen harmlosen Oxidationsprozess hervorgerufen würde, der weder den Geschmack, noch die Genießbarkeit der Wurst einschränke. Auf den Hinweis, dass doch aber das Auge mit isst, erhielten wir den Bescheid, dass die Essenszeiten entschieden zu lang seien, wenn wir soviel Muße hätten, uns den Mist auch noch in Ruhe anzusehen. ... Naje, Medizinerhumor, oder so etwas ...

Im GR-3 (1982-1988) war das Essen entschieden besser, als an der Offiziershochschule. Der Offizier für Verpflegung, normalerweise eine Majorsplanstelle, war ein Stabsfähnrich, später Stabsoberfähnrich. Da ich Leiter des Küchenkollektivs der Stabsküche wurde, hatte ich viel mit ihm zu tun, und bin heute noch erstaunt, wie er die Versorgung des Regiments mit Ruhe und auch hoher Qualität sicherstellte. Darüberhinaus stand es den Küchenleitern in bestimmten Grenzen frei, selbst regionale Kontakte aufzubauen und zu nutzen. Eine unserer Küchenfrauen ging zum Beispiel Donnerstag Nachmittag immer zum Bäcker und holte dort Brotteig, der nicht mehr verarbeitet werden konnte und auf dem Müll gelandet wäre. Ausgerollt auf ein paar Blechen, Tomatenketchup drauf, etwas Gemüse, etwas Wurst, Käse ... ab in den Ofen - und fertig war die "Pizza". Zu DDR-Zeiten war die Pizza ja eher eine Art Gemüsekuchen. Es war eine Möglichkeit, mit geringem Aufwand den Speiseplan aufzuwerten und wurde dankbar angenommen.

Die Aktion mit den Pilzen ... ja, @mibau83 ... immer noch eine schöne Erinnerung. Der Bewaffner des Regiments (Offizier Bewaffnung im Bereich TB) wurde kurz vor seiner Entlassung noch einmal auf eine große Abschiedsstreife durch den Regimentsabschnitt geschickt. Als 12.Kompanie waren wir als letzte dran. Und dann sah Kurt M. die Pilze ... Wahnsinn! Er ging auf den GSZ zu, am K2 wurden wir von einer Streife begleitet. Er rief den Postenführer und forderte ihn auf, dass er ihm seinen Beutel für die Pilze geben solle. Der Postenführer protestierte, er hätte keinen Beutel, würde auch niemalsnimmernicht Pilze im Dienst sammeln. Aber Kurt kannte seine Pappenheimer: "Erzähl'n se hier kein' Kladderrradatsch!" Auf Grund des endlos gerollten RRRR war das sein Lieblingswort. Kurz und gut, am Ende mussten Postenführer und Posten ihre Pilzsammelbeutel und sogar noch ihre Tarnnetze rausrücken. Sieben Beutel waren voll und da fand er sie: Zwei Traumexemplare von Steinpilzen. Kurt geriet aus dem Häuschen. Er zog seine Felddienstjacke aus und darunter auch die Bluse. In die Bluse wickelte er andächtig die beiden Pilze ein. Er strahlte wie ein kleiner Junge. ... Schöner Abschiedsspaziergang.

Auf der Grenzkompanie gab es noch eine Sache, die den Grundstein für meine heutige Figur legen sollte. im Flur der Küche stand Nachts oft eine Stiege mit Brötchen, ein Topf mit Griebenschmalz, Salz, eine Stiege mit Äpfeln und ein Thermophor mit Tee. Wir hatten Kompaniesicherung, es war also Dauerbetrieb rund um die Uhr. Aber so zwischen 01:00 - 04:00 Uhr war relative Ruhe. Die beste Zeit für mich, das Referat für die nächste Parteiversammlung oder einen Bericht zum Sozialistischen Wettbewerb auf der Schreibmaschine zu tippen. Und wenn man müde dabei wurde, oder wenn ein Abschnitt abgeschlossen war, oder wegen überhaupt ... man ging die paar Schritte und machte sich ein Brötchen zurecht ... Selbst ausgelassenes Griebenschmalz! ... ein Brötchen nach dem anderen ...

ciao Rainman

#202 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von mibau83 22.07.2021 23:02

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@Rainman2 , an die schüssel mit griebenschmalz und die äpfel erinnere ich mich auch noch damals.

thüringer knacker kamen per fresspaket von zu hause, zwiebeln wurden beim küchenkollektiv nachgefragt.

#203 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von Rainman2 22.07.2021 23:46

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Ich hab nochmal mein schütteres Hirn durchwühlt. Hier mal eine Liste der gebräuchlichsten Speisen in den Küchen:

Gulasch
Szegediner Gulasch
Rinderrouladen
Schichtkraut
Schnitzel
Schweinesteak mit Letscho
Bratwurst
Bratklops (Boulette)
Königsberger Klopse
Gefüllte Paprikaschoten
Krautrouladen
Broilerkeulen
Hühnerfrikassee
Schweinebraten
Rinderbraten
Hackbraten
Eisbein
Kotelett
Jägerschnitzel (Jagdwurst) mit Nudeln
Nudeln mit Tomatensoße
Tote Oma
Senfeier
Rührei mit Spinat
Katoffelpuffer
Kartoffeln mit Quark
Milchreis
Hefeklöße
Nudelsuppe
Bohnensuppe
Weiße-Bohnensuppe
Erbsensuppe
Kartoffelsuppe (Bockwurst)
Möhrensuppe
Reiseintopf
Fischstäbchen
Gebratener Fisch (je nach Angebot, aber selten)
Heringsfilet in Sahnesoße

Da fehlt noch einiges und ich habe auch auf regional Besonderheiten verzichtet (Lungenhaschee, Saure Flecken ... u.ä.m.).
Auch die möglichen Kombinationen der Beilagen sind hier weggefallen ...

Aber nicht vergessen werden soll dazu das Epigramm von Hansgeorg Stengel:
"Der Werksküchenlehrling Hansjürgen B.
hat gegen die Regeln verstoßen!
Er machte zu klopsen und Kalbsfrikassee
jeweils verschedene Soßen."

ciao Rainman

#204 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von Fall 80 23.07.2021 07:43

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Der Speiseplan ist mir nach 45 Jahren nicht mehr komplett in Erinnerung, aber auf der GK war das Essen um ein mehrfaches besser als im GAR.

Zum Frühstück gab es zusätzlich immer mal Milch- und Puddingsuppe. Mittags gab es fast täglich Kompott/Pudding/Obst und das sehr reichlich.

Einmal haben wir sogar Entenbraten und Klöße bekommen.

Auch die Wurst für die Postenbrote/Abendbrot war mit der im GAR nicht vergleichbar, vor allem war immer reichlich vorhanden und man bekam etwas nach. Das Käseangebot war wie überall in der DDR etwas eintönig und nicht mit heute vergleichbar.

Highlight war ja die Schlachtung eines Hausschweines auf der GK.

Ich wage mal zu behaupten, dass viele zuhause nicht so gutes Essen bekommen haben als wir auf der GK.

Die Küchenfrauen waren aus den Nachbardörfern und haben sich gut um unsere Versorgung gekümmert.

Uli

#205 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von Hanum83 23.07.2021 08:45

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Bei den 6 Monaten Grobschliff war das Essen gut, da wir im Speisesaal der SIK im Mönchhai speisen durften.
Den Unterschied zur Uffz.-Verpflegung bekam ich mit wenn ich mal gelegentlich in Halberstadt gegessen habe, in Mönchhai konnte ich da glatt einen Stern vergeben

#206 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von Wanze 23.07.2021 10:28

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An die Milch- und Puddingsuppe kann ich mich auch erinnern.
Zu Weihnachten 1981 hatte unser Postentrio zum Mittag sogar den Entenbraten mit Klöße im Gebiet am Postenpunkt vorgesetzt bekommen.

Gruß Peter

#207 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von Fred.S. 23.07.2021 10:41

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zu 206
Ja Wanze,
Bis 1968 kam zu Weihnachten oder Sylvester der Kommandeur oder der Polit mit ein Schnellboot zu uns auf der Elbe raus und brachte uns den Gänsebraten zu Weihnachten und Sylvester den Karpfen raus.
Dazu bekam jedes Besatzungsmitglied ein Glas Rotwein womit wir mit ihm gemeinsam angestoßen und ausgetrunken haben. Bei Hochwasser kam er mit den P3 über den Deich zu uns. Fred

#208 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von PF75 23.07.2021 11:35

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in der GK gab es zum Abendbrot so eine Art büffet,es standen mehrere Platten mit Aufschnitt auf einem Tisch.Auf zuteilung gabs glaub ich bloß die Butter,ansonten Margarine oder Schmalz
.

#209 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von Fischerhütte 23.07.2021 17:11

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Hallo,
ich habe ja in der ABK Dittrichshütte Tagebuch geschrieben und da auch aufgeschrieben, was es so gab. Hier eine Beispielwoche:
31.1. 81 (Sa): Erbsensuppe mit Speck, Rote Grütze und Souce
1.2.81 (So): Sauerbraten, Kartoffeln, Rote Beete
2.2.81 (Mo): Tomatengulasch, Makkaronie
3.2.81 (Die): Kotelett, Mischgemüse, Kartoffeln
4.2.81 (Mi): Gemüsesuppe (Feldküche). Wir sollten nach Ruppersdorf zur Ausbildung. Es gab Gefechstsalarm und wir fuhren durch die Gegend: Wittgendorf/Dittersdorf, etc.
5.2.81 (Do): Gebratene Bockwurst, Kartoffelbrei, Sauerkraut
6.2.81 (Freitag): 2 Eier, Remoladensouce, Bratkartoffeln
7.2. 81 (Sa): Gemüsesuppe
So ging es dann weiter: *Schnitzel, Fleischklops, Leber, Reissuppe, Makkaroni/Tomate, Wellfleisch, Erbsensuppe mit Bowo, Nudelsuppe,.... (Feldküche) *(immer mit Zulagen - außer bei Suppen),
War im Prinzip essbar. Am Kanten war aber das Mittagessen besser (Thüringer Frauen kochten!) siehe Beitrag Postenverpflegung.

Gruß Fischerhütte, der es nun nach 42 Arbeitsjahren vorzeitig auch geschafft hat (Ab 1. 8. 21 ohne Resturlaub, ab morgen mit Resturlaub.)

#210 RE: Was gab es zu Essen und zu Trinken in der GK? von Fall 80 23.07.2021 17:45

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Ich habe es schon mal geschrieben, und einige User haben ähnliches berichtet.

Bei uns war es üblich, dass zwei Mann des Zuges für den ganzen Zug das Mittagessen von der Ausgabe zu den Tischen geholt haben. Irgendwie sollte dadurch weniger Gedränge vor der Essensausgabe entstehen.

Unser Zug saß in dem kleinen Speiseraum unmittelbar gegenüber der Essenausgabe zusammen mit dem KMS Trupp.

Beim Pudding/Kompott habe ich in Erinnerung, dass da manchmal zwei Kompottschälchen/Mann zusammenkamen. auch beim Hauptgang gab es immer Nachschlag incl. Fleisch.

Ich selber hatte bei der Essenausgabe immer ein Stein im Brett, da ich bedingt durch die Sonderfahrten immer auch mal aus der Reihe allein gegessen habe. Zudem habe ich bei schlechten Wetter im Winter die Küchenfrauen gefahren und der Hilfskoch war mein DHJ und lag auf meiner Stube.

Uli

Nachtrag: Mit den Fresspaketen von zuhause war dann die Versorgung so gut, dass ich in dem Jahr am Zaun 10 Kilogramm zugelegt habe.

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