#1 Checkpoint Charlie von PKE 10.10.2011 21:36

Ich bringe hier einmal eine Information für Euch

Der Kalte Krieg wird heiß: Panzer am Checkpoint Charlie“







13. Oktober 2011, 19 Uhr im AlliiertenMuseum (Outpost Theater)

Eine Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung „Wie ein Pulverfass! Berlin-Krise und Mauerbau“

Die westalliierte Kontrollstelle Checkpoint Charlie am einzigen, für Ausländer bestimmten Übergang in der Friedrichstraße war seit dem Mauerbau wie eine Bühne, auf der das Kräftemessen der Supermächte stattfand. Vor allem die Amerikaner führten von dort sogenannte Testfahrten in den Ostsektor durch. Dabei verweigerten Militärs und Diplomaten konsequent eine Kontrolle durch DDR-Organe, denn dies hätte eine indirekte staatliche Anerkennung der DDR bedeutet.

Im Oktober 1961 eskalierte die Situation: Lucius D. Clay, Sonderbeauftragter von US-Präsident Kennedy, wollte Stärke demonstrieren und ließ Panzer in der Friedrichstraße auffahren. Die Sowjetunion reagierte prompt. 16 Stunden lang standen sich gegnerische Panzer am Checkpoint Charlie gegenüber – glücklicherweise ohne einen Schuss abzufeuern.

Die „Panzerkonfrontation“ gilt als ein gefährlicher Moment des Kalten Krieges. Die Zeitzeugen Heinz Schäfer (1961 DDR-Grenzpolizist) und Verner N. Pike (1961 US-Militärpolizist) haben die Krise vor Ort aus nächster Nähe miterlebt – auf beiden Seiten der Berliner Mauer.

Prof. Dr. Manfred Görtemaker, Zeithistoriker an der Universität Potsdam, moderiert das Gespräch.
Das Gespräch wird auf Deutsch und Englisch geführt.



Der Eintritt ist frei. Die Sonderausstellung ist vor der Veranstaltung geöffnet.







Sollten Sie keine weiteren Einladungen des Museums wünschen, bitten wir um eine kurze Nachricht an

#2 RE: Checkpoint Charlie von Thunderhorse 10.10.2011 21:44

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24. Oktober 2011, 11.00 Uhr
Enthüllung einer Gedenktafel
50 Jahre Panzerkonfrontation am CHeckpoint Charlie

Redner:
Charles C. Clay
Enkel des Berlinbeauftragten des US-Präsidenten J.F.K, General Lucius D. Clay

Sergej Chruschtschow
Sohn des Ministerpräsidenten und Ersten Sekretärs des Zentralkomitees der UdSSR, Nikita Chruschtschow

#3 RE: Checkpoint Charlie von Huf 10.10.2011 21:52

Zu diesem Thema gab es kürzlich auch eine gute, allerdings überwiegend westlastige Doku bei Phoenix.

Weitere Infos zu o.a. Veranstaltung hier erbeten!

VG Huf

#4 RE: Checkpoint Charlie von PKE 10.10.2011 21:57

Also, wenn Kamerad Schäfer da auftritt, geht das schon in Ordnung. Er hat das schon einige Male gemacht. Ich kann leider nicht
teilnehmen. (Gesundheit)

#5 RE: Checkpoint Charlie von 16.07.2012 12:45

Bei meinem Besuch des Checkpoint Charlie war ich etwas enttäuscht.
Viel ausser diese "Touristenbude" war nicht mehr zu sehen.
Eigentlich machte ich die gleiche Erfahrung,wie im nachfolgenden Artikel beschrieben.

Gedenken und Kommerz: Wieviel Rummel verträgt Checkpoint Charlie?

"Der Currywurst-Stand am Checkpoint Charlie ist ein alter Trabi. Auf einem bunt bemalten Mauerstück wenige Meter weiter prangt der Schriftzug "Happy Dog". Daneben bietet ein Händler alte Gasmasken an. Berlins bekanntester früherer Grenzkontrollpunkt an der Friedrichstraße gehört zu den Problemfällen der Hauptstadt: Gedenken und Kommerz - über den richtigen Umgang mit dem geschichtsträchtigen Ort wird seit Jahren gestritten."

Hier geht es weiter: http://www.volksstimme.de/nachrichten/de...nt-Charlie.html

#6 RE: Checkpoint Charlie von EK 82/2 16.07.2012 12:55

Zitat von ek40 im Beitrag #5
Bei meinem Besuch des Checkpoint Charlie war ich etwas enttäuscht.
Viel ausser diese "Touristenbude" war nicht mehr zu sehen.
Eigentlich machte ich die gleiche Erfahrung,wie im nachfolgenden Artikel beschrieben.

Gedenken und Kommerz: Wieviel Rummel verträgt Checkpoint Charlie?

"Der Currywurst-Stand am Checkpoint Charlie ist ein alter Trabi. Auf einem bunt bemalten Mauerstück wenige Meter weiter prangt der Schriftzug "Happy Dog". Daneben bietet ein Händler alte Gasmasken an. Berlins bekanntester früherer Grenzkontrollpunkt an der Friedrichstraße gehört zu den Problemfällen der Hauptstadt: Gedenken und Kommerz - über den richtigen Umgang mit dem geschichtsträchtigen Ort wird seit Jahren gestritten."

Hier geht es weiter: http://www.volksstimme.de/nachrichten/de...nt-Charlie.html



hier muß ich mal einklinken, wie immer ich gehörte zu den ersten ostlern die den checkpoint durchqueren durften. grund war, eine regelung im januar 1990 das taxis wegen stau an den güst auch den checkpoit nutzen dürfen wie auch das brandenburger tor durchfahren. die afferei heute hat nichts mit dem alten checkponit gemeinsam.

#7 RE: Checkpoint Charlie von SET800 16.07.2012 14:10

Hallo, meine Frage dazu:

War es wirklich gefährlich? Oder wieweit verständigten sich US- und Sovjetoffiziere die jeweiligen Panzer in gegenseitigem Sichtbereich nicht aufmunioniert zu haben. Egal wie die Situation aussah, ich gehe davon aus daß BEIDE Seiten ein Interesse hatten ihre Völker nicht in einen Krieg "aus versehen" zu verwickeln. Etwas was "schöne" Aufnahme für Wochenschauen nicht ausschloß!

Gruß

PS.:

So wie ich mitbekam arbeitete die irgendwie gemeinsame Luftraumkontrolle der Luftkorridore auch korrekt in den Tagen.

#8 RE: Checkpoint Charlie von EK 82/2 16.07.2012 14:44

Zitat von SET800 im Beitrag #7
Hallo, meine Frage dazu:

War es wirklich gefährlich? Oder wieweit verständigten sich US- und Sovjetoffiziere die jeweiligen Panzer in gegenseitigem Sichtbereich nicht aufmunioniert zu haben. Egal wie die Situation aussah, ich gehe davon aus daß BEIDE Seiten ein Interesse hatten ihre Völker nicht in einen Krieg "aus versehen" zu verwickeln. Etwas was "schöne" Aufnahme für Wochenschauen nicht ausschloß!

Gruß

PS.:

So wie ich mitbekam arbeitete die irgendwie gemeinsame Luftraumkontrolle der Luftkorridore auch korrekt in den Tagen.

nach meiner kenntnis war es hart am ende und beide standen sich aufmunitioniert gegenüber, entgegen westlicher berichte, habe ich erfahren das es nur durch ein zufall und eingreifen eines russischen offiziers oder general nicht zum krieg kam. aber das ist nur mundpropaganda der ich allerdings heute mehr wert gebe als die heutige hetzpropaganda.

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