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#31 RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse? von EK 82/2 08.10.2011 19:51

glaub es oder glaub es nicht. er lud seine makarow durch und hielt sie dem utln an die brust. die worte sagte ich schon. wir standen im kreis und einer lud durch,daraufhin alle. er machte sicher keine meldung über den vorfall denn die 2000 wuste nichts davon, sonst hätte man mich befragt. mehr hier nicht. ich lud auch durch und hätte auch geschossen wenn unserem ultn was geschähen wäre. die 2000 wuste nur was wichtig zu wissen ist. nicht alles bekam sie mit, schon gar nicht peinlichkeiten von offz.

ek 82/2

#32 RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse? von EK 82/2 08.10.2011 20:10

dazu gibt es noch zu sagen, warum handelte ich in 2 gedankenstufen? auf einer seite der gestzestreue soldat und auf der anderen seite einer der einen polit erschießen würde wenn dieser seinen zugführer erschiest.
hier spalten sich die gedanken zum menschenbild die keiner verstehen kann der nicht selbst an der grenze war. den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung. die härte blieb aber nie verloren wir das menschliche in uns und an der grenze war alles anders. die ersten worte meines kc waren: vergesst was ihr in der ausbiludung gelernt habt, in meinem abschnitt wird keiner erschossen.

wir waren eine familie mit gleichen gedanken und der polit ein feind wenn du verstehst was ich meine.

ek 82/2

#33 RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse? von Feliks D. 08.10.2011 20:17

Zitat von EK 82/2
den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung.



Andi ich führ die Aussage, so in der Form, jetzt mal auf den gestrigen feucht-fröhlichen Abend zurück.

#34 RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse? von eisenringtheo 08.10.2011 20:22

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(Befehlsverweigerung/Meuterei Beitrag #29)
Bei Befehlsverweigerung oder Meuterei als unmittelbare Folge eines katastrophalen Führungsfehlers hat man wohl in jeder Armee gute Chancen, ungeschoren davon zu kommen. Korrekterweise hätte der Vorgesetzte den Zugführer zur Seite nehmen müssen und ihm den Befehl nochmals durchgegeben und ihm die Folgen der Weigerung erklärt. Dann wäre wohl gegraben worden. Mit der Waffe herumfuchteln ist fast nie eine gute Lösung.
Theo

#35 RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse? von Pitti53 08.10.2011 21:13

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Zitat von EK 82/2
dazu gibt es noch zu sagen, warum handelte ich in 2 gedankenstufen? auf einer seite der gestzestreue soldat und auf der anderen seite einer der einen polit erschießen würde wenn dieser seinen zugführer erschiest.
hier spalten sich die gedanken zum menschenbild die keiner verstehen kann der nicht selbst an der grenze war. den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung. die härte blieb aber nie verloren wir das menschliche in uns und an der grenze war alles anders. die ersten worte meines kc waren: vergesst was ihr in der ausbiludung gelernt habt, in meinem abschnitt wird keiner erschossen.

wir waren eine familie mit gleichen gedanken und der polit ein feind wenn du verstehst was ich meine.

ek 82/2


nö.versteh ich nicht,

#36 RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse? von Mike59 08.10.2011 22:06

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Zitat von Pitti53

Zitat von EK 82/2
dazu gibt es noch zu sagen, warum handelte ich in 2 gedankenstufen? auf einer seite der gestzestreue soldat und auf der anderen seite einer der einen polit erschießen würde wenn dieser seinen zugführer erschiest.
hier spalten sich die gedanken zum menschenbild die keiner verstehen kann der nicht selbst an der grenze war. den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung. die härte blieb aber nie verloren wir das menschliche in uns und an der grenze war alles anders. die ersten worte meines kc waren: vergesst was ihr in der ausbiludung gelernt habt, in meinem abschnitt wird keiner erschossen.

wir waren eine familie mit gleichen gedanken und der polit ein feind wenn du verstehst was ich meine.

ek 82/2


nö.versteh ich nicht,



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Versteh ich auch nicht - ist aber egal - ich hätte wohl eher meinen SC erschossen und seine Satrapen auch.
Mike59

#37 RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse? von EK 82/2 08.10.2011 22:13

Zitat von Pitti53

Zitat von EK 82/2
dazu gibt es noch zu sagen, warum handelte ich in 2 gedankenstufen? auf einer seite der gestzestreue soldat und auf der anderen seite einer der einen polit erschießen würde wenn dieser seinen zugführer erschiest.
hier spalten sich die gedanken zum menschenbild die keiner verstehen kann der nicht selbst an der grenze war. den menschen vernichten, umbringen, lernten wir in der ausbildung. die härte blieb aber nie verloren wir das menschliche in uns und an der grenze war alles anders. die ersten worte meines kc waren: vergesst was ihr in der ausbiludung gelernt habt, in meinem abschnitt wird keiner erschossen.

wir waren eine familie mit gleichen gedanken und der polit ein feind wenn du verstehst was ich meine.

ek 82/2


nö.versteh ich nicht,



pitti, du warst sicher ein guter polit. bei uns gab es ebend einen schlechten den selbst unser kc nicht richtig für voll nahm.
zur ausbildung mus ich sagen, nicht das jemand denkt wir wurden zum töten auf grenzverletzer ausgebildet. da gibt mir sicher jeder grenzer recht, es war die normale ausbildung für mucker, vielleicht etwas härter weil wir die ersten betroffenen wären mit den höchsten verlusten. die grenzausbildung ansich war überwiegend theorie, trocken und gesetze was alles verboten ist ansonsten die postleitzahl schwedt.

ek 82/2

#38 RE: Warum war bei der NVA jeder Genosse? von Graywolf1958 08.10.2011 23:09

Zitat von TOMMI
An und für sich ist aber die Anrede "Genosse" und "Sie" ein Widerspruch, da sich Genossen untereinander bekanntlich duzen.



Zitat
Also mit dem Du war es aber nur in einer Richtung von Oben nach unten! Im Stab durfte ich den Stellvertreter des Kommandeurs für Ausbildung auch nicht mit Du anreden auch wenn er es öfters macht. In der Bootskompanie in Henningsdorf hatte ich einen Polit der Sprach mich wenn er was von mir wollte immer mit Du an, gab es aber Disziplinarisches dann ging er automatisch zum Sie über. Übrigens die Anrede "Genosse" wurde 1989 mit Auflösung der SED-Grundorganisationen abgeschaft. Es gab dann mit einmal viele "Aufrechte Kommunisten" die sich diese Anrede (Genosse) verbaten! für mich war es eine riesige Umstellung 15 Jahre Genosse dann mit einmal Herr obwohl Herr Major irgendwie Achtungsvoller klang

Gruß graywolf1958

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