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#1 Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von Angelo 06.09.2011 21:01

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Nun sind schon 10 Jahre rum,als die Welt am 11.September 2001 den Atmen anhielt. Die USA wurde angeriffen. Der Spiegel hat aus diesem Anlass eine Interaktive Grafik entworfen mit allen Originalen Notrufen die aus den Twin Towers abgesetzt worden sind. Wenn man ein bisschen Englisch kann, wird man einige Gespräche mit schrecken anhören.

Hier der Link zur Grafik
http://www.spiegel.de/flash/0,,26783,00.html

#2 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von Annakin 06.09.2011 21:34

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Hallo

Am Samstag 10.09. läuft dazu auf Vox eine ausgiebige Dokumentation. Von 12.00 - 24.00 Uhr. Titel: Stundenprotokoll.

Gruß Annakin

#3 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von boofinger 06.09.2011 22:11

Ich erinnere mich genau an diesen Tag.
Ich kaufte meine erste Digitalkamera nachmittags bei Medimax und wunderte mich über
die Menschenmassen im Laden, die an einem großen Plasmabildschirm rumstanden.
Im Vorbeigehen sah ich die beiden Türme in NY und die Rauchwolken.
Ich dachte nur, wieso die alle so einen dussligen Spielfilm hier im Laden angucken müssen.

Ich war mit meiner neuen Kamera den Rest des Tages voll beschäftigt und abends liefen
die Nachrichten auch nur so nebenher.
Irgendwann wunderte ich mich, das die Nachrichten scheinbar ewig liefen.
Ich sah wieder die beiden Türme und die Rauchwolke und ...unfassbar.
Mir wurde ganz langsam kar, was den Massenauflauf am Nachmittag im Elekromarkt
verursacht hatte.

Boofinger

#4 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von Rostocker 06.09.2011 22:49

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Was an diesen 11 September 2001 geschah-finde ich ich abscheulich und verbrecherisch.Aber ich stelle mir auch die Frage-ist der Terrorismus den die USA durch ihre Kriege exportiert hat-mit der Einmischung in andere Staaten gerecht und ich stelle mir die Frage inportiert man nicht den Terrorismus,in dem man in fremden Ländern aggressiiv auf tritt.Aber es geht um Macht--das Wort Terrorismus ist nur ein Ausdruck der Verdummung:

#5 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von 06.09.2011 23:28

Zitat von boofinger
Ich erinnere mich genau an diesen Tag.
Boofinger




Ich schickte mich gerade an, in die USA zu meinem Sgt. Major zu fliegen. Alles gepackt. Meine Enkel kamen zu einem letzten Besuch.
Ich machte den Fernseher aus, fluchte, weil ich der Meinung war, dass ein amerikanischer Horrorfilm schon am Nachmittag lief.
Meine Mann rief an aus Fort Knox, sagte mir, ich solle unbedingt die CNN Nachrichten schauen. Der alte Haudegen war sichtlich mitgenommen.
Dann sah ich das Bild und den Rauch ueber Manhatten. Gebannt hoerte ich alles zum Geschehen, wenig wusste man zu der Zeit.
Das Gesicht von George Walker Bush, wird mir in Erinnerung bleiben. Ich hielt diesen Mann als Presidenten fuer unfaehig, er hatte aber mit Sicherheit eine sehr natuerliche Art in sich; er riss sich vor den Schulkindern zusammen, waehrend sein Gesicht Baende sprach.
Mein Sohn in Deutschland ist Oberbrandmeister bei der Feuerwehr, auch er rief an. Er sagte die Kameraden bangten um die vielen Kollegen, die kurz vor dem Zusammenbruch in den zweiten Turm gegangen waren, um Leben zu retten. Es kamen nur einige wenige heraus, die viele Menschen aus den Twin Towers retteten, bevor sie einstuerzenden Tower starben. Ganz besonders diese Helden gehoert heute noch mein Herz, sicher auch allen anderen, diesen galt auch mein Gedicht.
Anruf auf Moskau, siehst Du fern? Die Familie sass dort ebenfalls gebannt und schaute was in New York passierte.
Bis in die Nacht hinein gab es Nachrichten und zoegerliche Berichterstattung ueber Flug 93 in Pennsylvania, Stoney Creek Township, vermutliches Ziel: das United States Capitol in Washington.
Es hiess zuerst, man vermute, die Maschine waere abgestuerzt.
In einem Film wurden spaeter die Passagiere des Flugs 93 zu Helden gemacht, welche die schwerbewaffneten Entfuehrer angeblich angegriffen haetten. Authentische Anrufe der Passagiere an Eltern und Ehepartner bereits wenige Tage spaeter waren zum Verzweifeln.
Man ueberlege sich, von einem Menschen Abschied nehmen zu muessen an einem verfluchten cellphone, wohlwissend, dass man diesen nie wieder sehen oder sprechen wird. Ein Mensch, der voller Angst ist und weint.
Es kam mir bereits frueh in den Sinn, dass diese Maschine von den US Luftabwehr mit Sicherheit vom Himmel geholt wurde, um einen Anschlag auf Washington zu verhindern, ein Vermutung, die von vielen Amerikanern heute geteilt wird. Auch ein Fakt, so ist die USA, die hingenommen wird.
Das Pentagon. Eine ebenso undurchsichtige Sache. Mit Sicherheit ist hier kein Flugzeug hineingeflogen, laengst von Freund und Feind bestaetigt,
Es war einerseits erschreckend, man fuehlte mit den Menschen. Die Angst in den USA war gross und von unglaublicher Hysterie begleitet. Jedes Mal wenn ein Flugzeug sich naeherte, sind auch in anderen Staedten Menschen einfach losgerannt. Das geschah noch Monate danach.
Die USA erlebte erstmalig in ihrem Dasein, in schrecklicher Weise, doch nur Bruchteile von dem was es heisst, einen Krieg auf eigenem Boden zu erleben.
Gewarnt, mehr als gewarnt war die US Regierung seit Jahren, Fanatiker wurden unterschaetzt, die oeffentlich schworen, die Twin Towers zu Fall zu bringen. Diverse Anschlaege zuvor und eine Arroganz, die zum Himmel schrie, vor allem in der Luftueberwachung, (aviation in den USA schreit national heute noch zum Himmel) und zeigte deutlich auf, wie unvorbereitet die USA war.
Meine Reise in die USA wenig spaeter war dann von kraeftigen 'Veraenderungen' gespickt. Dieser Angriff auf die Twin Towers und damit auf die USA veraenderte die Welt mit Sicherheit. Wissen war vorhanden, der Feind wurde eindeutig unterschaetzt. Die einstigen Schueler der CIA teilten dem Lehrer eine Lektion. Erstmalig wurde der Feind ernst genommen.
Was fuer die USA danach blieb, war nicht nur aufraeumen. Meine amerikanischen Freunde waren schon immer patriotisch, dieser Patriotismus und eine Heldenverehrung die seinesgleichen sucht, veraenderte auch die USA. Nicht falsch verstehen, diese Feuerwehrmaenner waren Helden. Nicht unbedingt zum Vorteil ist der danach wie Hefe aufgegange Patriotismus, sondern eher als Unterstuetzung einer weiteren aggressiven Politik anzusehen. Gedenken wir der Unschuldigen und lassen alle Theorien einmal beiseite.
Larissa

Will Euch nicht langweilen, eines der Gedichte aber ist diese, ich habe ein weiteres ueber die Szene in New York geschrieben.
Dienst am 11. September 2001
Ein braver Mann wie immer,
nichts besonderes an diesem September Tag.
Seine Pflicht wie immer machte er wie an jedem Tag vorher.
Es war seine Arbeit, es war sein Leben,
selbstverständlich nur für ihn.
Sein Leben um Leben zu retten, wie immer, wie an jedem Tag zuvor.
Er ging und er rettete Leben,
er rettete und er kam nach Hause, wie immer.
Auch an diesem Tag schickten sie ihn hinaus,
retten sollte er - wie immer.
Und er ging - wie immer versah er seinen Dienst.
Er rettete Leben und machte wieder seine Arbeit
gute Arbeit vollbrachte er, wie immer.
An diesem Tag war alles anders.
An diesem Tag kamen viele dieser Maenner nicht nach Hause - wie sonst immer,
und trotz allem -
die, die bei uns blieben, machen weiter - wie immer.
copyr Marleen Powell

ach hier auch das Zweite:

New York
Voller Leben, gelbe Taxis, Musik und Klang,
blauer Himmel, ein Rhythmus wie die ganze Welt.
Eine Stadt die steht,
hoch und trotzig die Gebäude, manchmal grau,
eine Stadt die weint und lacht.
Eine Stadt die alle Seiten des Lebens aufzeigt.

Tod ersetzt Leben, gelbe Taxis stoppen,
ein Aufschrei ersetzt die Musik, der Rhythmus verstummt.
Getroffen ist die Stadt - sie geht in die Knie.
Leben unter Trümmern, Tod unter Trümmern. Dunkel ist nicht nur der Himmel plötzlich, ohnmächtige Wut.
In Asche liegt Stolz und Bedeutung und Schmerz,
alle sind gleich in diesem Augenblick,
nicht der Reiche, nicht der Arme wird verschont.

Das Leben erwacht, gelbe Taxis fahren,
die Musik setzt wieder ein, ist lauter denn je zuvor. Getroffen ist die Stadt, sind die Menschen, die aufstehen.
Leben aus Trümmern,
der Rauch ist verzogen,
wenn auch Schmerzen bleiben in Asche und Glut.
Eine Stadt steht wieder auf!

Larissa

#6 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von Uleu 06.09.2011 23:39

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Habe es morgens bei CNN gesehen. Der erste Tower brannte schon, den zweiten Anflug sah ich " live ".
Konnte es nicht glauben. Es hat die Welt verändert.

#7 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von 94 07.09.2011 10:24

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Zitat von Uleu
Habe es morgens bei CNN gesehen.


Hä?

#8 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von GZB1 07.09.2011 12:18

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@94 vielleicht war er zu dem Zeitpunkt auch gerade "übern großen Teich".

#9 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von Polter 09.09.2011 15:47

Der mdr war bisher etwas zurückhaltend mit Meinungen zum 11. Septemer. Am 08.09.2011 sendete er über 30 Minuten ein Gespräch
mit dem Journalisten und Autor M. Bröckers " Was war los am 11. September? "

/link http://nuoviso.tv/

Das Gespäch war sehr interessant. Allein die Tatsache, daß dem zuständigen Untersuchungsausschuß 15 Millionen US - Doller zur
Verfügung stand während zur Untersuchung von Clintens Sexppraktikum 30 Millionen US - Doller zur Verfügung standen. So kann
man Schwerpunkte setzen.

#10 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von turtle 09.09.2011 18:06

Habe nun einige Dokumentationen über die Ereignisse des 11.09. gesehen. Mich hat manches sehr nachdenklich gemacht was die offizielle Darstellung des Anschlages betrifft. Tatsache ist es war ein abscheulisches Verbrechen.
Gruß Peter (turtle)

#11 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von GZB1 09.09.2011 19:25

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In der Tat @Turtle, mit allen die daran beteiligt waren.

#12 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von werraglück 09.09.2011 19:44

Hi,

es gibt Fragen über Fragen, so dass ich mich mit der offiziellen Darstellung nicht zufrieden gebe. Und dies ist sehr diplomatisch ausgedrückt!
In Gedanken bin ich bei den Menschen, die ihre liebsten auf so tragische Weise verloren haben...

#13 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von Bummi 09.09.2011 22:25

Ich weis noch genau, ich hatte am 09 September einen Motorradunfall und mußte am 11.September in die Charite in die Röhre, dabei stellte sich eine arge Knieverletzung heraus. So richtig etwas mitbekommen habe ich erst am späten Nachmittag als ich wieder zu Hause war. Ich hatte das Gefühle, als ob jetzt etwas passiert war, daß eine große Veränderung nachsich ziehen sollte. Ich habe mit den Amerikanern ehrlich getrauert. Diese Veränderung kam ja dann auch mit dem Iraq-Krieg und dem"Krieg gegen den Terror" Naja der Bush galt ja nie als Intelligenzbestie. Ich persönlich war sehr davon betroffen, weil ich die Amerikaner schon immer mochte. Das fing an als ich das erste mal von der Luftbrücke hörte und mir die Zusammenhänge und die Denkweise der Amis klar wurden. Leider war es mir bisher noch nicht vergönnt in die Staaten zu reisen, aber das kommt noch.

#14 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von ahlbecker 11.09.2011 15:15

hallo leute hier im forum
ich hoffe ich denke ich spreche hier für euch alle wenn ich sage diese tat war ein verbrechen gegen die menschlichkeit.
wir sollten alle versuchen dass zwischen den menschen der hass abgebaut wird.
hass hat noch nie weiter geholfen
(man muss auch seine feinde nicht hassen, auch wenn dies wohl von einigen gefordert wird)

#15 RE: Der Tag des Terrors der 11 September 2001 von Zermatt 11.09.2011 19:08

Es gibt nichts,aber auch nichts was diese Tat rechtfertigt.

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