#1 "Kommt zu uns, Genossen!" von Angelo 26.05.2011 08:09

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Mit den Worten "Kommt zu uns, Genossen! Herzlich willkommen in der SPD!" forderte Parteichef Sigmar Gabriel im "Stern" reformorientierte Linke zum Wechsel auf. Auch eine frühere SED-Mitgliedschaft solle kein Hindernis mehr sein. Linke-Chef Klaus Ernst zeigte ihm die kalte Schulter. Auch Fraktionschef Gregor Gysi nannte die Vorstellung, die SPD könnte "wichtige Teile" seiner Partei zum Wechsel bewegen, abwegig.

Diesen Artikel hier weiter lesen
http://www.welt.de/print/die_welt/politi...inkspartei.html

#2 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von Harsberg 26.05.2011 08:49

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Hat der dicke Gabriel Angst, dass ihm seine alten Genossen weglaufen?

#3 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von linamax 26.05.2011 13:15

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Zitat von Harsberg
Hat der dicke Gabriel Angst, dass ihm seine alten Genossen weglaufen?


Hallo Harsberg
Wie muß es der SPD schlecht gehen wenn sie die Linken ins Boot holen will .Kurt Schumacher würde sich im Grab herum drehen .
Gruß
linamax

#4 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von Feliks D. 26.05.2011 13:30

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

Hatten wir ein Zusammengehen von SPD und LINKE nicht schon einmal?

#5 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von Huf 26.05.2011 13:42

Allerdings wäre es doch überlegenswert, wenn sozialdemokratisch orientierte Linke sich der SPD anschlössen und sich so von den Dogmatikern lösen könnten.
Wenn dabei die Opportunisten innerhalb der SPD die Mehrheit verlören, hätte nach m.M. die SPD erstmals seit Jahrzehnten die Chance, der Idee ihrer Gründungsväter wieder näherzurücken. Ggf. eine ernsthafte Alternative zur heutigen Parteienlandschaft?

Na klar, alles Spekulation!

Und dafür nun wieder für den Huf!

VG Huf

#6 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von eisenringtheo 26.05.2011 14:06

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Was soll das bringen. Beim Grüppchen der Linken ist doch nicht viel zu holen. Interessanter wären die Grünen..
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
http://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm
Theo

#7 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von Tobeck 26.05.2011 14:44

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Langsam dämmert es der SPD, daß sie nicht nur in einer großen Koalition, sondern auch bei einer zukünftigen rot-grünen Bundesregierung nur noch die zweite Geige spielen könnte - sprich, die Grünen könnten den Bundeskanzler stellen. Es ist der Bundeskanzler, der die Richtlinienkompetenz hat!

Aber das Unterfangen, mit Bettelei gegenüber der Linken wieder Wähler zurückgewinnen zu können, dürfte efolglos bleiben. Zu beschädigt ist das Ansehen der SPD bei den "kleinen Leuten" seit der Agenda 2010, während führende Genossen wie Clement, der es sich in der Zeitarbeitsbranche bequem gemacht hatte, den Eindruck hinterließen, nur noch Postenjäger bei Konzernen zu sein. So auch beim "Gerd" bei dem Gazprom-Tochterunternehmen.

Wo ist da noch ein Unterschied zu erkennen zu CDU-Politikern, wie dem ehem. Ministerpräsidenten Koch, jetzt Vorstandschef beim Baukonzern Bilfinger-Berger?

Zitat von linamax

Wie muß es der SPD schlecht gehen wenn sie die Linken ins Boot holen will .Kurt Schumacher würde sich im Grab herum drehen .
Gruß
linamax


Seinen Spruch, Kommunisten seien nichts anderes als rotlackierte Nazis, kennen heutzutage von den Jüngeren, oft geschichtlich desinteressierten, nur noch relativ wenige.

#8 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von GilbertWolzow 26.05.2011 14:45

Zitat von Huf
Ggf. eine ernsthafte Alternative zur heutigen Parteienlandschaft?


@huf, der war köstlich.... .... ich danke dir

#9 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von Huf 26.05.2011 15:32

Naja, Gilbert, etwas Humor muss doch wohl erlaubt sein. Ich zähle mich keinesfalls zu den Experten, die es ja anscheinend in überdurchschnittlicher Dichte in diesem Forum gibt.

VG Huf

#10 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von utkieker 26.05.2011 20:44

"Die SPD ist ein stinkender Leichnam" (Rosa Luxemburg)

#11 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von Huf 26.05.2011 21:35

Naja utkieker, diese Aussage ist auch fast 100 Jahre alt.

Gegenüber Willy Brandt, Egon Bahr und Hans-Jürgen Wischnewski u.v.a. ein nicht zu tolerierender Affront, oder?

VG Huf

#12 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von Mike59 26.05.2011 22:05

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Der Aufruf sagt alles,
kann mich nicht erinnern das in der SPD in den letzten Jahren das Wort "Genosse" in den Mund genommen wurde. Okay, an der Basis mag das mit unter sein - davon ist die SPD Führung aber genau so weit entfernt wie 1989 die Führung der SED. Das ist weder eine Volkspartei und eine Arbeiterpartei ist es schon gar nicht. Da hilft auch kein Willy, Egon oder sonst wer, ein Blick in die Geschichte zeigt ganz anderes.

Die Zeiten wo die Unterschichten etwas von der SPD zu erwarten hatten sind auch schon ewig Geschichte - diese und viele anderen Parteien sind einfach nur beliebig.
Da ich kein Genosse bin, werden sie auch nicht auf mich warten. Passt also.

Mike59

#13 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von utkieker 26.05.2011 22:13

Zitat von Huf
Naja utkieker, diese Aussage ist auch fast 100 Jahre alt.

Gegenüber Willy Brandt, Egon Bahr und Hans-Jürgen Wischnewski u.v.a. ein nicht zu tolerierender Affront, oder?

VG Huf



und wenn schon, seit Herbert Wehner nicht mehr unter uns ist, sieht es in der SPD sehr trist und traurig aus.

#14 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von eisenringtheo 26.05.2011 22:23

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Zitat von Mike59
Der Aufruf sagt alles,
kann mich nicht erinnern das in der SPD in den letzten Jahren das Wort "Genosse" in den Mund genommen wurde.(...)
Mike59


Wirklich'??
Bei unserer Schweizer SP wird die Anrede inflationär verwendet.
http://www.suedostschweiz.ch/politik/dem...-der-sp-schweiz
Theo

#15 RE: "Kommt zu uns, Genossen!" von 94 30.05.2011 19:53

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Zitat von Tobeck
[Kurt Schumacher] Seinen Spruch, Kommunisten seien nichts anderes als rotlackierte Nazis, kennen heutzutage von den Jüngeren, oft geschichtlich desinteressierten, nur noch relativ wenige.


Das bezog sich doch eher auf die Strasser-Fraktion, odär? ... http://www.h-ref.de/organisationen/nsdap...sozialisten.php

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