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#27 Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von mabebi0608 25.12.2010 18:36

Hallo zusammen,

ich hätte mal zwei unterschiedliche Fragen, auf die ich schon seit 22 Jahren eine Antwort suche. Ich bin sicher, dass es in diesem Forum Experten/Zeitzeugen gibt, die mir das beantworten können.

Frage 1:

Für den Transitverkehr zwischen Berlin (West) und dem Bundesgebiet gab es im Eisenbahnverkehr bekanntlich spezielle Transitzüge, die abgesehen von den Grenzbahnhöfen in der DDR nicht hielten. War man eigentlich an die Benutzung dieser Transitzüge gebunden, oder konnte man im Transit auch Züge benutzen, die eigentlich für die Einreise in die DDR vorgesehen waren?
Der konkrete Fall: Es gab Züge, die von Hannover mit Halt in Helmstedt, Marienborn, Magdeburg, Burg, Genthin, Brandenburg, Potsdam Hbf, Flughafen Berlin-Schönefeld nach Berlin-Lichtenberg fuhren. Hätte man für eine Transitreise auch diesen Zug benutzen und dann von Lichtenberg mit der S-Bahn bis Friedrichstraße fahren dürfen? Natürlich hätte das viel länger gedauert, aber so wäre man wesentlich näher am DDR-Alltag gewesen.
Beispielsweise gab es im Transit zwischen Berlin (West) und Skandinavien ja gar keine speziellen Transitzüge: Man überquerte am Bahnhof Friedrichstraße die Grenze, nahm die S-Bahn bis Ostbahnhof und bestieg dort in einen ganz normalen DDR-Zug bis Warnemünde. Erst dort wechselte man auf das Schiff.

Frage 2:

Ich hatte mehrere Male als Bundesbürger Tagesaufenthalte von Berlin (West) nach Berlin (Ost) unternommen. Mit einem Visum für einen Tagesaufenthalt in der Hauptstadt der DDR war es aber ja nicht gestattet, die Stadtgrenze von Berlin (Ost) in das übrige Gebiet der DDR hinaus zu überschreiten. Ich hatte das aber trotzdem zweimal gemacht und bin mit der Bahn nach Potsdam und ein anderes Mal nach Warnemünde gefahren und abends wieder zurück. Weiß jemand, was passiert wäre, wenn man mich dabei erwischt hätte? Hätte man mich erst mal dabehalten oder eine hohe Geldstrafe auferlegt?

Ich möchte noch sagen, dass ich mit meinen mehreren Reisen in und durch die DDR seit Mitte der 80er Jahre nie negative Erfahrungen mit DDR-Offiziellen gemacht hatte. Die Umgangsformen waren zwar kühl, sachlich und distanziert, aber auch immer höflich und korrekt - nie schikanös. Einmal bin ich erwischt worden, weil ich bei der Einreise nach Berlin (Ost) ca. 15 DDR-Mark dabei hatte. Das war verboten. Dennoch durfte ich das Geld wieder mitnehmen, und es ist sonst auch nichts weiter passiert. So hatte ich an diesem Tag also 40 DDR-Mark zur Verfügung (25 Mark Mindestumtausch plus 15 Mark vom vorigen Mal). Dann bin ich einmal von einem Vopo angesprochen worden, weil ich bei rot über eine Fußgängerampel ging. Er wollte meinen Ausweis sehen, sprach mich dann höflich mit meinem Namen an und erklärte mir, wie gefährlich es sei, sich an einer so einer großen Straße nicht an die Lichtzeichenanlage zu halten. Er belies es aber bei einer mündlichen Verwarnung.

Das sind zwei kleine Anekdoten, die ich Mitte/Ende der Achtziger erlebt hatte, also als noch nicht vorhersehbar war, dass die Mauer bald fallen würde.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten auf meine beiden Fragen.

Beste Grüße,

Alexander

#28 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von wosch 27.12.2010 02:01

Zitat von Pitti53

Zitat von wosch

Zitat von turtle

Es war aber nie ein Problem gegen Devisen ein Zimmer im Metropol oder Palast Hotel zu nehmen. Da bekam man das Visum im Hotel und konnte über Nacht bleiben und musste somit nicht 00:00 zurück. Ein Problem mit dem "Zimmerbesuch" hatte ich nie. Beim gemeinsamen Frühstück wurde auch nicht weiter nachgefragt. In der Devisenbar erst recht nicht.




Wobei ich anmerken möchte, daß ich mich im Palasthotel besser aufgehoben fühlte als im Metropol weil ich im PH, außer beim Zimmerpreis, alles mit meiner schwarz eingetauschten Ostmark begleichen konnte! Die Extras der anwesenden Mädels in der Sinus Bar gegen richtiges Geld hatte ich nie in Anspruch genommen!
Schönen Gruß aus Kassel.




das mit den mädels sollen wir nun wirklich glauben wosch?




Pitti, ich schrieb"gegen richtiges Geld nie", gegen getauschte "Ostknete". schon
Schönen Gruß aus Kassel.

#29 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von Major Tom 27.12.2010 02:04

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Ich bin in den 80igern oft mit dem Zug von Berlin nach Stuttgart gefahren und bei der Durchfahrt durch Babelsberg konnte ich in der Friedrich-Engels-Str. in die Wohnung meiner Eltern sehen. Wir hatten uns auch mal zum Winken verabredet, war schon ein trauriges Gefühl meinen Vater dort an der Schnellstraße stehen zu sehen ohne zu wissen wann ich ihn je wiedersehen könnte.

Beim ersten mal mit dem Zug nach Stuttgart habe ich mich in die Mitropa gesetzt um etwas zu essen. Es gab Schweineschnitzel mit ner Beilage für salzige 24 DM. Wessis hatten in DM zu zahlen, Ossis (sorry aber das sagte man damals schon) durften mit Aluschips bezahlen. Beim nächsten mal war ich schlauer, da tauschte ich am Bahnhof Zoo (da wo heute dieser Sex-Shop ist) 10 DM um und bekam ca. 100 DDR-Mark. Mit diesem Geld lud ich dann ein nettes Ehepaar aus der DDR zum Essen ein, welche dann nur mit meinem Geld bezahlen mussten. So günstig habe ich wohl nie wieder gegessen.

Irgendwann im Sommer 89 schafften es zwei Brüder aus Berlin-West mit ihren Ultraleichtfliegern ihren Bruder aus Ost-Berlin zu holen. Mit dem Spiegel auf dem Abteilsitz mit der reisserischen Überschrift "Mit dem Flieger in die Freiheit" war es lustig anzusehen wie das Gesicht des Passkontrolleurs immer länger wurde. Er konnte sich irgendie nicht verkneifen mehrere Male auf die Zeitschrift zu schauen

Wenn ich mich richtig erinnere konnten Westberliner auch in den Zug im Bahnhof Freidrichstraße einsteigen. Aus Westberlin kommend gab es ja keinerlei kontrollen, man war quasi noch im Westen. Das hatte den Vorteil dass man sich einen guten Platz sichern konnte. An das Theater mit der weißen Linie kann ich mich auch noch gut erinnern, nach Einfahrt des Zuges wurde es extra per Lautsprecher durchgegeben, außerdem standen auch überall Schilder "Die weiße Linie ist erst ab Aufforderung zu überqueren".

Es muss damals verschiedene Züge von Westberlin nach Westdeutschland gegeben haben. Die einen konnten DDR-Bürger innerhalb der DDR nutzen, die anderen fuhren verschlossen und bewacht durch die DDR. In den von mir genutzten Zügen fuhr damals die Transportpolizei mit, welche auf besonders langsamen Strecken einen langen Hals machte und die Köpfe aus den Fenstern streckte. Die Züge wurden verschlossen und hielten, wenn sie denn mal hielten zwischen Zäunen, gut bewacht von der Trapo oder auf Bahnhöfen, auf welchen man nicht aussteigen konnte. An besonders strenge Kontrollen an der Grenze kann ich mich nicht erinnern, anders als bei meiner haftbedingten Ausreise in den Westen, wo die Kontrolleure mit Hunden und Leitern durch den Zug liefen beschränkte man sich hier auf die Passkontrolle. Ich hatte immer wieder ein mulmiges Gefühl wenn ich Transit durch die DDR fuhr. Irgendwie kam es mir jedes Mal so vor als wenn die Grenzer sofort wussten einen ehemaligen 213er vor sich zu haben, denn der Ton mir gegenüber war immer eisig. Als ich mir am Grenzübergang Drewitz mal erlaubte auf die Frage "Hamse Kinder bei?" zu antworten "Jo Meister, die ganze Rückbank voll" durfte ich um 4 Uhr Nachts bei strömendem Regen mein Auto eine Stunde auf der Nachbarspur parken. Ich wurde wieder zum Häusschen gerufen und es kam wieder die Frage "Und ... hamse Kinder bei?" "Nein" "Dann fahrense"

Meine 3 Cent. Sollten sich Fehler eingschlichen haben so möchte man mir verzeihen. Das Ganze ist nun schon mehrere Jahrzehnte her.

#30 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von SET800 27.12.2010 12:52

Mein allgemeiner Eindruck, die Behandlung durch PKE und Zoll schwankte zwischen höflich-freundlich korrekt bis überkorrekt und etwas barsch.

Egal aber wie, immer hatte ich den Eidruck, es läuft wie angeordnet und den Vorschriften gemäß, die Staatsgrenzen der DDR waren eine der wenigen auf der Erde an der 100$ oder 100DM-Scheine im Pass oder klein zusammengefaltet nichts, garnichts und nie bewirkten ausser richtig massivem Ärger.

#31 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von eisenringtheo 27.12.2010 13:36

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Zitat von Major Tom
(...)Wenn ich mich richtig erinnere konnten Westberliner auch in den Zug im Bahnhof Freidrichstraße einsteigen. Aus Westberlin kommend gab es ja keinerlei kontrollen, man war quasi noch im Westen. Das hatte den Vorteil dass man sich einen guten Platz sichern konnte. (.. )Es muss damals verschiedene Züge von Westberlin nach Westdeutschland gegeben haben. Die einen konnten DDR-Bürger innerhalb der DDR nutzen, die anderen fuhren verschlossen und bewacht durch die DDR. In den von mir genutzten Zügen fuhr damals die Transportpolizei mit, welche auf besonders langsamen Strecken einen langen Hals machte und die Köpfe aus den Fenstern streckte. Die Züge wurden verschlossen und hielten, wenn sie denn mal hielten zwischen Zäunen, gut bewacht von der Trapo oder auf Bahnhöfen, auf welchen man nicht aussteigen konnte. An besonders strenge Kontrollen an der Grenze kann ich mich nicht erinnern,

rr
Berlin Friedrichstrasse ist und war der Ausgangspunkt, der km Null sozusagen, für die Berechnung der Fernfahrscheine nach Berlin, die nach "Berlin Stadtbahn" lauten. Diese musste man lösen und bezahlen, auch wenn man im Fernverkehr über 100km nur nach Berlin Zoo oder von Osten nur nach Ostbahnhof wollte. Dafür durfte man auch die S-Bahn benutzen. Obschon man also nicht mehr bezahlen musste, wenn von Friedrichstrasse aus fahren wollte, war der Zug bis Berlin Zoo jeweils fast leer. Viele Westberliner haben offenbar keine Lust auf den etwas unheimlichen Bahnhof Friedrichstrasse gehabt. Ich hatte auch ein bisschen ein mulmiges Gefühl gehabt, weniger wegen den Grenzern, sondern aus Angst, dass irgendein Brand ausbricht oder sonst etwas, das eine rasche Entleerung des Komplexes erforderlich gemacht hätte. Notausgänge sind mir keine aufgefallen.
Die Züge, die ich MItte/Ende der 80er Jahre benutzt habe, hatten seitenselektive automatische Türschliessung, da standen nicht viele Trapo am Bahnsteig mehr. Die Trapo, die einstiegen hatten spezielle Spiegel an einenm langen Stiel dabei, mussten sich also nicht bücken. Auch die Unterseite der Waggons konnten so bequem vom Bahnsteig aus betrachtet werden. Eine Hundeführer liess einen Hund von der Leine, der ging unter dem Zug durch immer schön auf der gleichen Höhe wie der Hundeführer, der aussen am Zug bis zur Spitze lief und dort den Hund wieder anleinte.
Theo

#32 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von Pitti53 27.12.2010 18:34

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Zitat von wosch

Zitat von Pitti53

Zitat von wosch

Zitat von turtle

Es war aber nie ein Problem gegen Devisen ein Zimmer im Metropol oder Palast Hotel zu nehmen. Da bekam man das Visum im Hotel und konnte über Nacht bleiben und musste somit nicht 00:00 zurück. Ein Problem mit dem "Zimmerbesuch" hatte ich nie. Beim gemeinsamen Frühstück wurde auch nicht weiter nachgefragt. In der Devisenbar erst recht nicht.




Wobei ich anmerken möchte, daß ich mich im Palasthotel besser aufgehoben fühlte als im Metropol weil ich im PH, außer beim Zimmerpreis, alles mit meiner schwarz eingetauschten Ostmark begleichen konnte! Die Extras der anwesenden Mädels in der Sinus Bar gegen richtiges Geld hatte ich nie in Anspruch genommen!
Schönen Gruß aus Kassel.




das mit den mädels sollen wir nun wirklich glauben wosch?




Pitti, ich schrieb"gegen richtiges Geld nie", gegen getauschte "Ostknete". schon
Schönen Gruß aus Kassel.




haaa.wußt ich es doch es tun sich Abgründe auf

#33 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von eisenringtheo 27.12.2010 20:54

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Zimmer im Palasthotel und Metropol. Waren diese wirklich konspirativ vorbehandelt (verwanzt) oder ist das eine der vielen Mythen, die damals im Westen kursierten?
Theo

#34 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von Major Tom 27.12.2010 21:29

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Ich hatte in meiner DDR Zeit mehrmals im Metropol genächtigt was damals als Teenager durchaus tolle Nebeneffekte hatte. Mit dem Hotelausweis kam man nämlich in sämtliche Diskotheken ohne anzustehen rein, alle dachten man wäre ein Wessi.

Meine Besuche hatten mir jedesmal Geld mitgebracht, das waren schon ganz ordentliche Summen, oft DDR-Währung welche in Westberlin getauscht wurde. Ausserdem sprachen wir oft darüber wie ich es anstellen könnte in den Westen zu gelangen. Ich glaube wenn die Stasi gelauscht hätte wäre ich schnell in den Genuss eines Besuches gekommen. Aber vieleicht hatten wir auch nur Glück.

#35 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von EK 82/2 28.12.2010 09:52

Zitat von eisenringtheo



Geldstrafe. Im Strassenverkehr gab es noch 1984 eine Kontrollstelle südlich von Berlin, wo man mit Westnummer angehalten wurde und den Pass vorzeigen musste. ......
Theo



die kontrollstelle befand sich an der zufahrtsstrasse vor Wernsdorf von Schmöckwitz kommend und bestand meines wissens noch bis 1986.ein schlagbaum mit einem wachhäuschen.

gruß andy

#36 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von eisenringtheo 28.12.2010 10:49

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Zitat von EK 82/2

Zitat von eisenringtheo



Geldstrafe. Im Strassenverkehr gab es noch 1984 eine Kontrollstelle südlich von Berlin, wo man mit Westnummer angehalten wurde und den Pass vorzeigen musste. ......
Theo



die kontrollstelle befand sich an der zufahrtsstrasse vor Wernsdorf von Schmöckwitz kommend und bestand meines wissens noch bis 1986.ein schlagbaum mit einem wachhäuschen.

gruß andy



Ich wurde jeweils nördlich des Berliner Kreuzes am Ende der Autobahn auf einen Parkplatz geleitet und musste Pass und Führerschein vorweisen. In dem Sinne war es eigentlich kein KPP mehr, sondern eine normale Polizeikontrolle. Vor und hinter mir waren aber immer nur Auto mit Westnummern. Kurz vorher gab es auf der Autobahn eine Abfahrt mit Wendemöglicheit. Solche gab es noch anderswo. Offenbar ein Service für Kraftfahrer, die die Schilder "Transit" (Berlin[West], VR Polen, Skandinavien, CSSR) übersehen haben.
Theo

#37 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von EK 82/2 28.12.2010 11:00

Zitat von eisenringtheo

Zitat von EK 82/2

Zitat von eisenringtheo



Geldstrafe. Im Strassenverkehr gab es noch 1984 eine Kontrollstelle südlich von Berlin, wo man mit Westnummer angehalten wurde und den Pass vorzeigen musste. ......
Theo



die kontrollstelle befand sich an der zufahrtsstrasse vor Wernsdorf von Schmöckwitz kommend und bestand meines wissens noch bis 1986.ein schlagbaum mit einem wachhäuschen.

gruß andy



Ich wurde jeweils nördlich des Berliner Kreuzes am Ende der Autobahn auf einen Parkplatz geleitet und musste Pass und Führerschein vorweisen. In dem Sinne war es eigentlich kein KPP mehr, sondern eine normale Polizeikontrolle. Vor und hinter mir waren aber immer nur Auto mit Westnummern. Kurz vorher gab es auf der Autobahn eine Abfahrt mit Wendemöglicheit. Solche gab es noch anderswo. Offenbar ein Service für Kraftfahrer, die die Schilder "Transit" (Berlin[West], VR Polen, Skandinavien, CSSR) übersehen haben.
Theo




ja,das war gleich hinter dem schöefelder kreuz.

gruß andy

#38 RE: Frage zum Transitverkehr per Bahn und zum Tagesaufenthalt in Berlin (Ost) von West_Tourist 23.10.2013 16:59

Zitat von turtle im Beitrag #12

Zitat von wosch

Zitat von turtle

Es war aber nie ein Problem gegen Devisen ein Zimmer im Metropol oder Palast Hotel zu nehmen. Da bekam man das Visum im Hotel und konnte über Nacht bleiben und musste somit nicht 00:00 zurück. Ein Problem mit dem "Zimmerbesuch" hatte ich nie. Beim gemeinsamen Frühstück wurde auch nicht weiter nachgefragt. In der Devisenbar erst recht nicht.



Wobei ich anmerken möchte, daß ich mich im Palasthotel besser aufgehoben fühlte als im Metropol weil ich im PH, außer beim Zimmerpreis, alles mit meiner schwarz eingetauschten Ostmark begleichen konnte! Die Extras der anwesenden Mädels in der Sinus Bar gegen richtiges Geld hatte ich nie in Anspruch genommen!
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]



Die armen Mädchen wollten auch leben,und eventuelle nützliche Infos weitergeben,damit sie weiter zum Wohl der Republik dem Westler
Entspannung verschaffen durften. Das Dienstleistungsgewerbe ist durchaus ein Wirtschaftfaktor der nicht zu unterschätzen ist. Nebenbei habe ich so der DDR auf indirektem Weg Extra Devisen zukommen lassen!
Ich hatte verstanden was Georgi Wassiljewitsch Tschitscherin mit „friedliche Koexistenz“ gemeint hatte.
Gruß Peter(turtle)
Von mir genug dazu ,wir entfernen uns vom Thema!






In der synus Bar ab 200 DM aufwaerts. Waren auch auf Betrunkene Spezialsierte im Geschaeft. Langfinger also. Wie auch im Westen. Im Metropol waren eher IMs. Auf Abschoepfen spezialsierte.

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