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#16 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Thunderhorse 29.10.2009 21:02

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Zitat von Patriot
Danke für den Verweis, soviel wollte ich gar nicht einstellen, auch wenn damit die GRH-Zahlen nur bestätigt werden. Kräftige Bauchschmerzen habe ich allerdings schon, wenn der unwidersprochene CIA-Agent Herr Rainer Eppelmann https://www.cia.gov/library/center-for-t...operations.html das Vorwort schreibt - da hat man dann leider den Bock zum Gärtner gemacht und verschreckt sicherlich nicht nur alte wachsame Grenzeraugen ..



Da hat die GRH dann nicht falsch abgeschrieben!

#17 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Sonny 29.10.2009 21:48

Selbst wenn Eppelmann CIA-Kontakte gehabt haben sollte: Was wäre daran schlimm?

Ansonsten gilt das von Wosch Gesagte.

#18 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Patriot 30.10.2009 09:03

Das will ich Dir als Patriot gern sagen. Wer wissentlich mit dem amerikanischen Geheimdienst zusammen arbeitet und somit die agressive Politik der USA direkt oder indirekt unterstützt, ist in meinen Augen ein Lump und vergeht sich am deutschen Volk.
Als Ostberliner kann ich dir auch sagen, daß einer der größten Tage in der Nachkriegsgeschichte für viele hier im Sommer 1994 der endgültige Abzug der sowjetischen Truppen von deutschem Boden gewesen ist. Gleichzeitig aber, stellt sich die Frage, wann im Westen unseres Landes die US-Armee mit ihren Atomwaffen verschwindet. An der Antwort muß sich jeder Deutsche messen lassen und scheiden sich bis heute die Geister.
Da ich nicht ersehen kann Sony, wann Du geboren bist und ob Dir die geschichtlichen Fakten weitgehend bekannt sind, empfehle ich ein Sachbuch http://www.rhenania-buchversand.de/appDE...SE--world--.htm oder für einen tieferen Einstieg ins Thema dies http://www.friedenskooperative.de/ff/ff09/1-71.htm
Anbei drei Bilder von den verlassenen Atomanlagen der Russen in Brandenburg, nördlich der A24 Richtung Hamburg bei Fehrbellin auf dem sogenannten Bombodrom. Erst dann, wenn ähnliche Bilder auch vom rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel in der Eifel hier eingestellt werden können, ist der zweite Weltkrieg mit all seinen schrecklichen Folgen für Deutschland endlich Geschichte.

#19 RE: Perfekte Grenzen weltweit von karl143 30.10.2009 09:20

@ Patriot
Wenn ich so deine Sätze lese, fühle ich mich mind. 30 Jahre zurückversetzt. Das erreichst du allein mit dem Wort "Lump". Eines vorweg. Auch ich bin nicht für Atomwaffen. Fakt ist aber, sie haben uns während des Kalten Krieges aber den Frieden bewahrt, einschließlich der gesamten Hochrüstung beider Blöcke. Die Sowjetarmee hat uns "verlassen", weil sie nun mal nicht ein Militärpartner der Bundesrepublik ist. Im Gegensatz dazu sind es die Amerikaner. Wir hatten hier schon mal einen Thread (https://www.forum-ddr-grenze.de/topic-thr...8&message=16665) wo es um fremde Truppen in Deutschland ging. Im Gegensatz zum Verhältnis DDR Bevölkerung zur Sowjetarmee hatte kein Bundesbürger das Gefühl, das die Soldaten Besatzer sind. Sie benahmen sich auch nicht so, sondern wirkten (freiwilig!!!) in vielen Vereinen, Institutionen usw. im öffentlichen Leben mit. Auch durch Heirat entstand eine Integration. Allein im LK Nienburg leben noch weit über hundert ehemalige niederländische Soldaten, bzw. Briten, die mit deutschen verheiratet sind. Das sind nur ein paar Beispiele für eine Integration - die gab es aber in der Sowjetarmee nicht. Sie war auch garnicht gewollt. Das es dir bei deiner Weltanschauung am liebsten gewesen wäre, kein fremder Soldat in der Bundesrepublik, bzw. West Berlin, sehe ich ein. Dann hättet ihr euch Berlin gleich ganz einverleibt.

#20 RE: Perfekte Grenzen weltweit von icke46 30.10.2009 09:28

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Hallo, Karl,

kurze Frage zu Deiner vorherigen Antwort: Woher hast Du das Wissen, dass kein Bundesbürger das Gefühl hatte, dass die Amerikaner Besatzer sind? Ich bilde mir nicht ein, die Befindlichekeit aller seinerzeit 60 Millionen Bundesbürger oder
der heutigen 80 Millionen zu kennen. Man kann vielleicht sagen, eine Minderheit der Bundesbürger hatte das Gefühl, alles
andere setzt gottgleiches Wissen voraus.

Gruss

icke

#21 RE: Perfekte Grenzen weltweit von karl143 30.10.2009 09:32

Ach Icke, dann nehme ich das so zurück. Mein Gefühl ist jedenfalls so. Und die anderen Beispiele die von mir genannt wurden, sind nicht erfunden. Schau mal in den alten Thread, den Link hatte ich ja angegeben.

#22 RE: Perfekte Grenzen weltweit von CaptnDelta 30.10.2009 10:03

Schoen das wir so Komiker wie Dich unter uns haben, lieber Patriot, macht das Leben dann doch um einiges humorvoller .

Allerdings solltet ihr euch bei Eurem GRH Verein mal jemand zulegen der Euch englische Texte vorlesen kann, weil die zwei Links die Du da gebracht hast sagen zum Sachverhalt mal ueberhaupt nix aus, nich mal das geringste. Das zitierte Buch von dir auch nicht, die eine Seite wo der Name Eppelmann erwaehnt ist ist voller 'haette', 'koennte', 'sollte' etc., daher kann man das auch nicht so ernst nehmen.

Witzigerweise ziehst Du dann auch Sonny's Alter in Zweifel, und bringst als Gegenargument ein erbaehrmlich recheriertes Buch von jemand der ungefaehr genauso alt ist wie Sonny. Mann, ist schon schoen das man so politische Dilletanten nicht mehr so ernst nehmen muss.

Allerdings, man freut sich heutzutage ueber jeden Lacher, von daher Danke
-Th

PS: Mal 'ne Frage: kriegste denn die Links auf die Buecher bezahlt, weil Du das so eifrig machst?

#23 RE: Perfekte Grenzen weltweit von wosch 30.10.2009 10:15

Zitat von Patriot
Das will ich Dir als Patriot gern sagen. Wer wissentlich mit dem amerikanischen Geheimdienst zusammen arbeitet und somit die agressive Politik der USA direkt oder indirekt unterstützt, ist in meinen Augen ein Lump und vergeht sich am deutschen Volk.
Als Ostberliner kann ich dir auch sagen, daß einer der größten Tage in der Nachkriegsgeschichte für viele hier im Sommer 1994 der endgültige Abzug der sowjetischen Truppen von deutschem Boden gewesen ist. Gleichzeitig aber, stellt sich die Frage, wann im Westen unseres Landes die US-Armee mit ihren Atomwaffen verschwindet. An der Antwort muß sich jeder Deutsche messen lassen und scheiden sich bis heute die Geister.
Da ich nicht ersehen kann Sony, wann Du geboren bist und ob Dir die geschichtlichen Fakten weitgehend bekannt sind, empfehle ich ein Sachbuch http://www.rhenania-buchversand.de/appDE...SE--world--.htm oder für einen tieferen Einstieg ins Thema dies http://www.friedenskooperative.de/ff/ff09/1-71.htm
Anbei drei Bilder von den verlassenen Atomanlagen der Russen in Brandenburg, nördlich der A24 Richtung Hamburg bei Fehrbellin auf dem sogenannten Bombodrom. Erst dann, wenn ähnliche Bilder auch vom rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel in der Eifel hier eingestellt werden können, ist der zweite Weltkrieg mit all seinen schrecklichen Folgen für Deutschland endlich Geschichte.




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"Der größte Lump in diesem Land, das ist und bleibt der "Denunziant!"

Schönen Gruß aus Kassel

#24 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Augenzeuge 30.10.2009 10:35

Zitat von CaptnDelta
Schoen das wir so Komiker wie Dich unter uns haben, lieber Patriot, macht das Leben dann doch um einiges humorvoller .
Allerdings solltet ihr euch bei Eurem GRH Verein mal jemand zulegen der Euch englische Texte vorlesen kann, weil die zwei Links die Du da gebracht hast sagen zum Sachverhalt mal ueberhaupt nix aus, nich mal das geringste. Das zitierte Buch von dir auch nicht, die eine Seite wo der Name Eppelmann erwaehnt ist ist voller 'haette', 'koennte', 'sollte' etc., daher kann man das auch nicht so ernst nehmen.
Witzigerweise ziehst Du dann auch Sonny's Alter in Zweifel, und bringst als Gegenargument ein erbaehrmlich recheriertes Buch von jemand der ungefaehr genauso alt ist wie Sonny. Mann, ist schon schoen das man so politische Dilletanten nicht mehr so ernst nehmen muss.
Allerdings, man freut sich heutzutage ueber jeden Lacher, von daher Danke
-Th
PS: Mal 'ne Frage: kriegste denn die Links auf die Buecher bezahlt, weil Du das so eifrig machst?



Das nenn ich mal einen klasse Beitrag....

#25 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Feliks D. 30.10.2009 13:35

Ganz große Klasse. Zynismus pur, wie auch nicht anders zu erwarten von Delta.

Den "Komiker" kann man auch schon als Beleidigung auffassen wenn man will.

#26 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Rainman2 30.10.2009 13:51

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Zitat von Feliks D.
Ganz große Klasse. Zynismus pur, wie auch nicht anders zu erwarten von Delta.

Den "Komiker" kann man auch schon als Beleidigung auffassen wenn man will.


Hallo Feliks,

ich glaub, das geht schon in Ordnung. Wir wollen uns mal nicht jede Polemik versauen. Außerdem Zyniker ... Komiker ... - ich weiß nicht, da fällt mir irgendwie der Film "Das kleine Arschloch" ein. Wie war das dort? "Satanisten ... Christen ... - kann man schon mal verwechseln."

Habt Euch lieb, det Leben is kurz!
ciao Rainman

#27 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Feliks D. 30.10.2009 14:07

Ok Rainmann, deshalb sagte ich ja "kann"

Aber um überhaupt mal zum Thema zurück zu kommen. Das gibts schon

https://www.forum-ddr-grenze.de/t1518f88-...o.html#msg24317

#28 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Thunderhorse 30.10.2009 19:00

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Zitat von Patriot
Das will ich Dir als Patriot gern sagen. Wer wissentlich mit dem amerikanischen Geheimdienst zusammen arbeitet und somit die agressive Politik der USA direkt oder indirekt unterstützt, ist in meinen Augen ein Lump und vergeht sich am deutschen Volk.



Im Umkehrschluß gilt/galt dies dann auch für jene, die mit den entsprechenden damaligen/heutigen östlichen Organisationen zusammenarbeiten /-ten????

#29 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Feliks D. 30.10.2009 19:05

Zitat von Thunderhorse

Zitat von Patriot
Das will ich Dir als Patriot gern sagen. Wer wissentlich mit dem amerikanischen Geheimdienst zusammen arbeitet und somit die agressive Politik der USA direkt oder indirekt unterstützt, ist in meinen Augen ein Lump und vergeht sich am deutschen Volk.



Im Umkehrschluß gilt/galt dies dann auch für jene, die mit den entsprechenden damaligen/heutigen östlichen Organisationen zusammenarbeiten /-ten????





Wenn du weit genug nach Osten gehst, dann bist du wieder bei den USA

Außerdem wüßte ich nicht, dass es im Osten auch imperialistische Abenteurer gibt die heute noch die Welt mit Kriegen nach ihrerm Willen ausrichten wollen und dafür die Soldaten der europäischen Länder als Söldner für ihre Interessen missbrauchen.

Antwort genug?

#30 RE: Perfekte Grenzen weltweit von Sonny 30.10.2009 20:01

@ Patriot

Gehen wir mal von Eppelmann weg. Dessen angebliche CIA-Kontakte basieren ja wohl weitgehend auf Gerüchten --- aber selbst wenn er solche Kontakte gehabt haben sollte: Eine nennenswerte Rolle (d.h. eine wichtige Quelle) kann er für die CIA allein schon deswegen nicht gespielt haben, weil er als „Staatsfeind Nr. 1“ quasi auf Schritt und Tritt überwacht wurde, keinerlei Zugang zu interessanten Informationen hatte, kaum etwas tun konnte, ohne Verdacht zu erregen, usw. usf.

Sehr viel interessanter für die CIA (oder den BND) waren Leute, die offiziell „auf Linie“ waren (z.B. als Funktionäre der SED oder Dienstgrade der NVA bzw. des MfS) und Zugang zu relevanten Informationen hatten. Da gab es sicherlich auch einige, die bis heute nicht enttarnt worden sind.

Zitat von Patriot
Wer wissentlich mit dem amerikanischen Geheimdienst zusammen arbeitet und somit die agressive Politik der USA direkt oder indirekt unterstützt, ist in meinen Augen ein Lump und vergeht sich am deutschen Volk.



Zu DDR-Zeiten war das die offizielle Linie, die du als Offizier der NVA (das warst du doch, oder?) lernen und vertreten mußtest, und daraus mache ich dir auch keinen Vorwurf. Wenn du das aber heute (ohne derlei Verpflichtungen) immer noch so siehst, dann wundert mich das schon ein wenig. Beziehst du das auf CIA-Mitarbeiter in der ehem. DDR? Dann frage ich mich, inwiefern die moralisch schlechter gestellt sein sollten als Mitarbeiter des KGB oder des MfS im Westen --- ohne hier vom „richtigen“ oder „falschen“ System anfangen zu wollen, kann man objektiv feststellen, daß hier beide Blöcke auf vergleichbare Methoden zurückgriffen.

Auch würde ich die Außenpolitik der USA zu Zeiten des Kalten Krieges nicht als sonderlich aggressiv bezeichnen, zumindest nicht gegenüber den Staaten des Warschauer Paktes. Eher schon kann man diesen Vorwurf der UdSSR machen (Stichwort Berlin-Blockade und -Ultimatum, oder auch Mauerbau und Grenzsicherung an sich) --- aber das ist ein eigenes Thema.

Ebenfalls ein eigenes Thema ist die Politik der USA in der heutigen Zeit (Stichwort Afghanistan und Irak), über die man sicherlich geteilter Meinung sein kann. Aber selbst wenn man hier Kritik anbringen will, so sollte man doch stets bedenken, daß sowohl die USA als auch alle heutigen NATO-Staaten parlamentarische Demokratien sind, d.h. sämtliche (außen-)politischen Entscheidungen sind demokratisch legitimiert. In den Staaten des Warschauer Paktes war dies bekanntlich nicht der Fall --- zugegebenermaßen aber auch früher nicht in allen NATO-Staaten, in concreto nicht in Portugal unter der Salazar-Diktatur, in Griechenland unter dem Obristen-Regime und in der Türkei mit ihrer langjährigen „Militärdemokratie“.

In Antwort auf:
Als Ostberliner kann ich dir auch sagen, daß einer der größten Tage in der Nachkriegsgeschichte für viele hier im Sommer 1994 der endgültige Abzug der sowjetischen Truppen von deutschem Boden gewesen ist. Gleichzeitig aber, stellt sich die Frage, wann im Westen unseres Landes die US-Armee mit ihren Atomwaffen verschwindet. An der Antwort muß sich jeder Deutsche messen lassen und scheiden sich bis heute die Geister.



Daß der Abzug der russischen Truppen 1994 ein wichtiges Ereignis (und ein historischer Glücksfall) war, sehe ich ebenso. Im Gegenzug ist die NATO den Russen ja insofern entgegengekommen, als die Westalliierten aus Berlin ebenfalls abgezogen sind und im Beitrittsgebiet keine Truppen stationiert haben.

Daß das wiedervereinigte Deutschland NATO-Mitglied geworden (bzw. geblieben) ist, geschah mit Zustimmung der Sowjetunion (unter Gorbatschow), im Zusammenhang mit dem innen- und außenpolitischen Weg zur Deutschen Einheit; es ist somit also nicht zu beanstanden, auch wenn man darüber unterschiedlicher Meinung sein mag --- und damit hängt dann wiederum zusammen, daß die Amerikaner (und andere NATO-Verbündete) weiterhin Truppen in Deutschland (konkret in den Alten Bundesländern) stationiert haben.

Wenn neuerdings wieder der Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland thematisiert wird, dann hängt das mit Obama’s Ankündigung einer atomwaffenfreien Welt zusammen, hat also einen ganz anderen Hintergrund.

In Antwort auf:
Da ich nicht ersehen kann Sony, wann Du geboren bist und ob Dir die geschichtlichen Fakten weitgehend bekannt sind, empfehle ich ein Sachbuch http://www.rhenania-buchversand.de/appDE...SE--world--.htm oder für einen tieferen Einstieg ins Thema dies http://www.friedenskooperative.de/ff/ff09/1-71.htm



Geboren bin ich 1976, und an geschichtlichen Fakten (und damit auch entsprechenden Weblinks) bin ich immer sehr interessiert.

In Antwort auf:
Anbei drei Bilder von den verlassenen Atomanlagen der Russen in Brandenburg, nördlich der A24 Richtung Hamburg bei Fehrbellin auf dem sogenannten Bombodrom. Erst dann, wenn ähnliche Bilder auch vom rheinland-pfälzischen Fliegerhorst Büchel in der Eifel hier eingestellt werden können, ist der zweite Weltkrieg mit all seinen schrecklichen Folgen für Deutschland endlich Geschichte.



Die Bilder erinnern mich an ehem. Russenkasernen (bzw. „Russengelände“ innerhalb deutscher Kasernen), die ich in meiner Bundeswehrzeit in Leipzig kennengelernt habe: Abbruchreife Gebäude und völlig heruntergekommene Liegenschaften, in denen die Bw dann Häuserkampf u.ä. geübt hat. Im Vergleich dazu sind aufgegebene Liegenschaften der Westalliierten i.d.R. in einem deutlich besseren Zustand und können entsprechend genutzt werden.

Wann der Zweite Weltkrieg für Deutschland wirklich zu Ende war, wird wohl immer eine Streitfrage bleiben. Manche sagen 1945, andere 1989 oder (wie oben ausgeführt) 1994 --- wieder andere (wie du) sehen ihn bis heute nicht als beendet an.

Allerdings ist ja nun nicht anzunehmen, daß sich an der außen- und sicherheitspolitischen Situation Deutschlands (insbes. der NATO-Mitgliedschaft) in absehbarer Zeit etwas ändern wird --- insofern halte ich die These, der Krieg sei für Deutschland immer noch nicht zu Ende, für wenig zukunftsorientiert.

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