Seite 1 von 2
#1 A- Gruppe von Gerri 05.05.2021 00:10

avatar

Bei uns war die A- Gruppe in der Führungsstelle untergebracht welche sich zwischen den Zäunen befand .Meistens mussten wir nach der Früh oder Spähtschicht zur A-Gruppe .Jetzt meine Frage weiß noch jemand wie lange die A-Gruppenschicht ging 8 oder 12 Stunden und wieviel Leute ein oder zwei Postenpaare ?

#2 RE: A- Gruppe von berndk5 05.05.2021 00:52

avatar

Hallo @Gerri , Du hast ja nun mal keine Zeitangaben nach Jahreszeit (1963 oder 1987, oder wann auch immer) und nach dem Ort (Berlin, GKN, GKS) gemacht- da gab es ja schon nicht geringe Unterschiede.
In erster Linie muss man immer berücksichtigen, (ich sage das spassig) das es um das Fangen von "Specko`s (also Grenzverletzer, sprich: Flüchtlinge) ging.
Dabei muss man berücksichtigen, dass es komischerweise je weiter der "Sozialismus voran schritt" immer mehr wurden. Da reichte dann die A-Gruppe in der Kaserne nicht mehr- weil: irgendwann hat da einer gemerkt, ey, die kommen zu spät!
Da kam ein kluger Kopf frisch von der Militärakademie des Weges- und schwupps, ein kleiner Befehl, und wir hatten Mitte der 1980`er Jahre dann auch noch die so genannten AG/G = Alarmgruppe Gelände. Diese wurde aus dem beendeten Grenzdienstaufzug in jeden Sicherungsabschnitt (SiA) gebildet.
Dazu wurden nach der Ablösung im PoB(Postenbereich) 2 abgelöste Grenzposten, in der Regel einer motorisiert mit 4-rad-Kfz., in Ausnahmen zwei Mot.-Posten mit Krad, zur Führungsstelle im Gelände befohlen. Dort hatten sie als AG/G die Ruhe einzunehmen und in x+90 sec. mit laufendem Motor in die befohlene Abriegelung abzurücken. Die Dienstzeit der AG/G ging bis zur Ablösung durch 2 GPO der nachfolgenden Schicht- also theoretisch n8 h, in der Praxis konnten das locker 12 h zusätzlich sein. Bei Fragen, einfach melden............

#3 RE: A- Gruppe von Rostocker 05.05.2021 01:26

avatar

Bei uns war die A- Gruppe in der Führungsstelle untergebracht welche sich zwischen den Zäunen befand .Meistens mussten wir nach der Früh oder Spähtschicht zur A-Gruppe .Jetzt meine Frage weiß noch jemand wie lange die A-Gruppenschicht ging 8 oder 12 Stunden und wieviel Leute ein oder zwei Postenpaare ?
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bei uns gab es das schon 74-75---die A-Gruppe bestand aus 2 Postenpaaren. Die nach der regulären Schicht, noch eine weitere Schicht mit draußen blieb. Sie hielten sich an der Füst. in Bereitschaft. Sie konnten bei Lagen, zu Abriegelung eingesetzt werde. Wenn das nicht ausreichte---flog der Alarmzug aus der Kompanie mit raus.

#4 RE: A- Gruppe von Hanum83 05.05.2021 06:11

avatar

In Hanum stand beim B-Turm Waddekath ein Container in dem die Abschnitts-A-Gruppe "hauste".
War eigentlich gar nicht so schlecht, besser als der Bunker unterhalb der Führungsstelle der ein finsteres feuchtes Loch war.
Da bei uns der Dienstplan immer 18 Uhr in den Flur gehängt wurde und so jeder sah wie er wie, wo und mit wem in den nächsten 24 Stunden Grenzdienst schieben musste, stand dort auch A-Gruppe Abschnitt drauf.
Nach dem Grenzdienst wurdest du nur für die A-Gruppe Objekt eingeteilt, was auch nicht schön war wenn der Ochse dauernd brüllte.

#5 RE: A- Gruppe von Rostocker 05.05.2021 06:56

avatar

Ich wollte nur mal kurz noch anführen. Wir hatten die Bat. Sicherung, diese A-Gruppe konnte im gesamten Bat. Abschnitt eingesetzt werden. Also es befand sich nicht in jeden Kompanie- Abschnitt eine A-Gruppe.

#6 RE: A- Gruppe von RotHeul-1989 05.05.2021 07:40

avatar

Also wenn ich mich nach knapp 40 Jahren so erinnere, waren von 6/1983 bis 4/1984 verschiedene A-Gruppen eingeteilt, ich glaube es waren immer 4 Mann. Über den Tag waren diese im Objekt untergebracht (in einem Raum schräg gegenüber vom UvD) und in der Nacht war die Alarmgruppe auf der Führungsstelle beherbergt, in meinem Fall unweit vom dem schmalen Streifen am Eichsfelder Kreuz (Döringsdorf). Und bei schönem Wetter und klarem Sternenhimmel durfte gelegentlich zwischen dieser oben genannten Engstelle bis zum Keudelstein die Heimat zusätzlich verteidigt werden. Ich glaube es waren 2 bis 4 Stunden, je nach Laune des leitenden Kämpfers auf der Führungsstelle!! Wobei der zusätzliche Nachteinsatz nicht die Regel war!!
Das war die Verfahrensweise bei der Kompaniesicherung zu dieser Zeit! Wie es zuvor im Rahmen der Bataillionssicherung organisiert war, kann ich mich leider nicht mehr erinnern!!

#7 RE: A- Gruppe von PF75 05.05.2021 10:15

avatar

75 / 76 GR 8 nach ende des grenzdienstes blieb in jedem Abschnitt ein 2 Postenpaare als A-Gruppe zurück,waren in der jeweiligen Kompanie untergebracht und vorwiegend nur für diesen Abschnitt vorgesehen. Wir hatte ja auch Batt. -Sicherung und so war es in der eigenen kompanie mitunter ganz schön leer.soweit es mir in Erinnerung ist betrug die A-Gruppenzeit meistens 2 Schichten,wenn man Glück hatte konnte man da schön ausschlafen,hab es auch mal auf 13 Stunden gebracht.

#8 RE: A- Gruppe von freddchen 05.05.2021 11:30

avatar

Die 1. A-Gruppe (4 AGT) war bei uns in die Schichten: 6-13, 13-20 und 20-06 Uhr unterteilt. Geführt wurde aus der Kompanie, demnach war auch die AG dort im 1. OG stationiert. Diese Butze war der ranzigste Raum im ganzen Gebäude! Aufgrund der Dauernutzung stark beansprucht, die blanken Uraltbetten, 4 Hocker, ein Tisch. Dazu wurde noch kräftig geraucht... Dieses Duftgebräu vergisst man nicht.:)

Die Waffen waren i. d. R. in der Waffenkammer (EG) im Durchlauf aufzunehmen, selten standen sie mal in der UvD-Bude. Oft war das nicht die einzige Schicht am Tag, nach einer 20-06 Uhr durfte man gerne mal direkt eine 07-19 Uhr als WE antreten oder es ging danach nochmal ins Gebiet. Wenn es zeitlich allzu eng wurde, konnte man nach Absprache auch mal für eine Stunde rausgelöst werden, um wenigstens zu duschen.

#9 RE: A- Gruppe von Oberelch1954 05.05.2021 12:16

avatar

Im GKM waren in der Regimentssicherung eine A-Gruppe mit P 601 A auf der FüSt des KGsi untergebracht ( 2Postenpaare) immer
gestellt von der abgelösten GK.
Ausser dem hatte die GK, die aus dem Frühdienst abgelöst wurde, einen A-Zug zu stellen, der ebenfalls eine A-Gruppe mit P601 A enthielt.
Diese wurde auch meist eingesetzt nur auf Befehl des OPD des GR, bevor der gesamte A-Zug rausflog (meist bei Spuren oder Personenerkennung).

#10 RE: A- Gruppe von Magentis 05.05.2021 14:36

avatar

Zu meiner Zeit 88/89 in Elend hatten wir zwei A-Gruppen, eine befand sich im Objekt neben dem Fernsehraum, die andere war auf der Führungsstelle zwischen den Zäunen. Beide mit zwei Postenpaaren. Die Dienstzeit betrug 24 Std und ging meistens von 13.00 - 13.00 Uhr. Fahrzeuge alles was einen Motor hatte, Trabi, LO, TS oder ETZ.

#11 RE: A- Gruppe von GZB1 05.05.2021 18:29

avatar

Zitat von Oberelch1954 im Beitrag #9
Im GKM waren in der Regimentssicherung eine A-Gruppe mit P 601 A auf der FüSt des KGsi untergebracht ( 2Postenpaare) immer
gestellt von der abgelösten GK.
Ausser dem hatte die GK, die aus dem Frühdienst abgelöst wurde, einen A-Zug zu stellen, der ebenfalls eine A-Gruppe mit P601 A enthielt.
Diese wurde auch meist eingesetzt nur auf Befehl des OPD des GR, bevor der gesamte A-Zug rausflog (meist bei Spuren oder Personenerkennung).


A-Gruppe Füst für Berlin kenne ich im GR-33 ab 1986 nicht. In einem anderen Forum hat mal ein alter Uffz. erzählt, dass es die seit Anfang der 80er im 33er nicht mehr gab. Dafür gab es ja die ständige Kradstreife und den KSiA-Stelli mit P601A im Abschnitt. Mit Bewegung, Lärm und Licht hält man seinen Abschnitt dicht.
Aber evtl. war das in den Einzel-Kompanien am Berliner Aussenring anders.

A-Gruppe und A-Zug wie beschrieben in der Regimentskaserne.
Wimre hatten sowohl Früh- sowie Spätschicht nach Dienst die A-Gruppe/ -Zug zu stellen.

#12 RE: A- Gruppe von PF75 05.05.2021 18:51

avatar

hatte mal als A-Gruppenführer auch Streß mit der FÜST im Abschnitt der 2. GK. 13.30 Alarm (bis 14.00 ging A-gruppe ),über Telefon Befehl vom Batt.-Füst,wir sollen GZS kontrollieren,haben das gemacht (techn. Fehler ) und der Füst im Abschnitt gemeldet und der Lolli schnautzte mich gleich an warum wir nicht in der Abriegelung sind,hatte ihm nicht interessiert was wir für Befehle bekommen hatten.Der Abschnitt war ca. 2,5 km breit linke Flanke war GÜST,rechte Flanke besetzter BT11 vom 1. Abschnitt und miitendrin auch ein besetzter BT.da mußzen wir noch 3 Stunden da rumlungern bis der Zeun wieder in ordnung war,mußten aber spätestens 18.30 mit unserer Gk zur Nachtschicht ausrücken.

#13 RE: A- Gruppe von Leisterförde 05.05.2021 19:24

avatar

Als ich 74 nach Leisterförde versetzt wurde,lernte ich noch für eine Zeit,die Kompaniesicherung kennen.A-Gruppe hieß z.B.in Unterwäsche ins Bett zu gehen,was aber kaum jemand machte.Bei Auslösung GSZ wurden wir leise vom UVD geweckt.Anziehen Waffe holen und ab raus in den eigenem Abschnitt.Wir waren im Haus wirklich leise,weil ja alle schliefen.Auslösung war immer durch Wild.KS mit ES 250/1 abgefahren und wieder zurück zur GK.Schön leise im Bau und wieder ins Bett.Bis zu 7Mal sind wir manche Nacht rausgeflogen.Komp.Sicherung hat uns besser gefallen,aber irgendwann kam die Bat.Sicherung

#14 RE: A- Gruppe von Hanum83 05.05.2021 19:43

avatar

Leise wecken war nicht, in der Dienstbude vom UvD war der Knopf für den Ochse, wenn von der Führungsstelle die A-Gruppe angefordert wurde, drücken und Finger so 15 Sekunden drauf lassen.

#15 RE: A- Gruppe von schnorchel 05.05.2021 20:38

avatar

Zitat von Magentis im Beitrag #10
Zu meiner Zeit 88/89 in Elend hatten wir zwei A-Gruppen, eine befand sich im Objekt neben dem Fernsehraum, die andere war auf der Führungsstelle zwischen den Zäunen. Beide mit zwei Postenpaaren. Die Dienstzeit betrug 24 Std und ging meistens von 13.00 - 13.00 Uhr. Fahrzeuge alles was einen Motor hatte, Trabi, LO, TS oder ETZ.


Jo, so ähnlich kenne ich das auch (84/86 GR 1)
13-13 24 Dienst A-Gruppe, 13-18 oder so in der Kompanie, ab 18 Uhr in der FüSt, ab dann die sog. Zusatz-A in der Kompanie
in der Nacht auch oft ohne Vorkommnisse für 4 h zur Verstärkung im RHA eingesetzt, ab 8.00 wieder in der Kompanie, dann hatte die Zusatz-A wieder Ende der Zeit.
Am Anfang x+90, im letzten Jahr wegen diverser Durchbrüche verkürzt auf x+60, also immer in Klamotten schlafen, im Winter LO immer mit laufenden Motor (24 h). Auf der Füst konnten wir aber auch draußen sein und uns (im Sommer) sonnen, rauchen, was man sonst noch so macht, zumindestens wenn nicht der KC auf der Hütte saß, dann dauerte schon Aufschießen der Waffenkiste und Befehl an AGr-Führer 5 min. :)
Grüße
schnorchel

Xobor Ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz