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#16 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Klauwida 14.04.2021 15:54

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zu1
Zitat Krelle
"Im Leben nie daran geglaubt hätte ich nach dem Anschluss der Demokratischen Republik an die Bundesrepublik Deutschland, dass es mal „soweit“ kommen würde."

Ich glaube Corona kam in unseren Vorstellungen nicht vor bis wir alle es jetzt erleben. Denke allerdings an meine Kinder, sie Jammern und Meckern nicht, arrangieren sich mit der Situation. Die Folgen werden wir erst in ein paar Jahren sehen. Das kann keiner vorhersagen.

MfG Klauwida

#17 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Heckenhaus 14.04.2021 17:31

Für mich bedeutet Freiheit nicht allein Bewegungsfreiheit, obwohl die sehr wichtig ist.
Nein, es gehört auch das freie Wort und offen geäußerte Kritik dazu, egal, ob deren Inhalt den Herrschenden nun paßt oder nicht.
Es ist ein Grundrecht, was hier zunehmend unter die Räder der Macht gerät .
In diesem Punkt nähern wir uns in der Tat den Machenschaften in der DDR zunehmend an.

Dazu gehört übrigens auch der fast schon militant erscheinende Auftritt von den Grünen, ihren
Sympathisanten und auch den stramm Linken. Von denen wird kaum noch gegenteilige Meinung akzeptiert oder wenigstens toleriert, was eindeutig undemokratisch ist und das Wort "Freiheit" bzw. dessen Bedeutung mit Füßen tritt.

#18 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Klauwida 14.04.2021 17:36

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Die jetzige Situation mit der DDR zu vergleichen halte ich für völlig falsch. Wir können demonstrieren und auf die Straße gehen, aber Corona wird davon nicht verschwinden.

#19 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Fall 80 14.04.2021 17:52

Das stimmt Covid 19 wird nicht durch Demos verschwinden.

Seit Jahren ist aber ein Trend zu bemerken, dass jeder der eine andere Meinung äußert in eine bestimmte Schublade gesteckt, wenn auch nicht verfolgt aber zumindest ausgegrenzt wird.

Dazu kommt neben Angriffen auf Rettungskräfte die Bedrohung von Amtsträgern und ihrer Familien sowie von Prominenten, wenn sie öffentlich Stellung beziehen.

Uli

#20 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von GKUS64 14.04.2021 19:57

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Zitat von Dynamo53 im Beitrag #5
..Momentan wäre man froh , man könnte ins Zeitfenster von damals springen um dem Irrsinn aktuell zu entkommen...meine Lebensgefärtin darf 2 Wochen unverschuldet
( unberechtigt) das Grundstück nicht verlassen, da liegen die Nerven blank , von welcher Freiheit reden wir denn da ....


Ich kann dich gut verstehen, diese Einschränkungen sind übel. Hier besteht jedoch die Hoffnung, dass es alles mal vorbei ist und wir wieder "frei" sind. Nun ist ja aber der jetzige Zustand von einem gefährlichen Virus verursacht, nicht von Menschen!
Die Einschränkungen, besser Käfighaltung, in der DDR waren aber von Menschen veranlasst und mit riesigem Aufwand
zementiert. Seitdem dieser Spuk vorbei ist, fühle ich mich im wesentlichen frei!

#21 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Rimbach 86 14.04.2021 21:23

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So wie Dynamo 53 schreibt kommt er nicht mehr so richtig klar in dieser Gesellschaft. Da wird geschrieben daß man seine Meinung nicht mehr äußern kann usw. Selbst von Diktatur ist die Rede . Ich gehe Mal von aus daß hier jeder weiß was sowas ist ,hat ja jeder selbst erlebt.Also ich kann für mich sagen das ich immer noch meine Meinung sagen im kann wo und wann ich will. Beleidigung und Hetze o.ä. zählt aber nicht darunter. Wenn dem alles nicht so wäre wie hier gesagt wurde dann würden wir hier nicht schreiben können. Das wäre dann wirklich Diktatur. Auch weiß jeder was so eine Pandemie mitbringt . Meine kleine Tochter wartet seit über ein Jahr auf ihre Ausreise zu ihrem zukünftigen Mann in die USA .Voriges Jahr Arbeit ,Wohnung gekündigt und dann kam Corona. Seitdem ging nichts mehr. Er dort und sie hier und dadurch bedingt wieder zu mir gezogen. Kommunikation nur über Skype usw.Psyche am Boden.Jetzt ist es soweit das sie in 3 Wochen ausreisen kann.(ginge in einer Diktatur siehe DDR auch nicht ) Ich oder sie würde aber nie sagen sagen das man ihre Freiheit beschneidet. Da sind 2 Wochen nicht vom Grundstück kommen ein Klacks. Ist meine Meinung. Und ja ich weiß auch das vieles momentan nicht rund läuft im Staat. Vieles gefällt mir auch nicht ,ich könnte so vieles nennen aber Stelle aber nicht gleich alles in Frage.

#22 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Dynamo53 15.04.2021 06:45

Kleine Korrektur zu # 21...weiß nicht wie jemand der mich überhaupt nicht kennt, nur von wenigen Worten hier , behauptet ich komme in dieser Gesellschaft nicht mehr klar . Muss mich und werde mich auch nicht vor Fremden rechtfertigen, ich lebe mein Leben und nicht das anderer oder wie mich andere gerne hätten . Und betreffs Meinungsfreiheit , ist immer eine Frage was man sagt . Wer anderen nur nach dem Mund redet und nur im Strom schwimmt , wird keinen Ärger haben. Ja und ich komme ganz gut klar in dieser Gesellschaft, kam ich damals auch , man muss sich als selbständig denkender Mensch an gewisse Dinge immer anpassen , damals und auch jetzt . Wer momentan nicht behauptet , man ist durch völlig irrsinnigen Aktionismus in seiner räumlichen Freiheit nicht eingeschränkt , der...( um nicht anzuecken beende ich den Satz hier mal) ...und ob hier noch die im Grundgesetz festgenagelt Meinungsfreiheit herrscht, kann jeder selbst für sich definieren......Vorhang zu .....

#23 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Heckenhaus 15.04.2021 07:01

Zitat von Klauwida im Beitrag #18
Die jetzige Situation mit der DDR zu vergleichen halte ich für völlig falsch. Wir können demonstrieren und auf die Straße gehen, aber Corona wird davon nicht verschwinden.

Ja, du kannst es, wenn die Thematik der Demo der Politik in den Kram paßt.

Es wird bzw wurde nicht demonstriert damit Corona vrschwindet, sondern es sind Proteste gegen bestimmte Maßnahmen, die oft willkürlich festgelegt werden. Nicht umsonst wurden einige bereits von Gerichten gekippt.
Außerdem gibt es nicht nur Corona als Thema.

Die Meinungsfreiheit in der heutigen BRD ist zweiseitig, was regierungskritisch ist, oft berechtigt, wird
nach Möglichkeit verboten oder wenigstens verunglimpft, indem man ein "neonazistisches Mäntelchen"
drüberhängt, oder die Demonstranten werden als Spinner (Aluhut usw) betitelt. Notfalls folgt dann die Beobachtung durch den Verfassungsschutz.
Die Themen spannen sich dabei von C wie Corona über S wie Stuttgart 21 bis Z wie Zuwanderung.

Das sind andere Meinungen, die da vorgebracht werden, und wenn Gegenargumente der Politik knapp
werden, dann folgen Verbote.
Schaut man sich Bilder mancher Demos an, dann sind das auch schon Szenen wie -89 in der DDR,
manchmal schlimmer.
Es wird geknüppelt, verhaftet, mißhandelt oder mittels Wasserwerfer Fakten geschaffen.
Die zweite Meinung, die andere Meinung, wird verboten oder wenigstens massiv behindert.

#24 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Dynamo53 15.04.2021 07:32

...nur noch schnelle Ergänzung betreffs Meinungsfreiheit. Alles in ein und der selben Stadt zum gleichen Zeitpunkt, Demos gegen die wiedersinnigen Coronaregeln wurden untersagt aber gleichzeitig Demos für die Aufnahme von Flüchtlingen wurden erlaubt. Noch Fragen....

#25 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Klauwida 15.04.2021 19:20

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zu 23
Ich stimme Dir zu das viele Sachen, die Du hier anspricht, nicht gut sind. Aber den Vergleich mit der DDR halte ich immer noch für falsch.
Es werden bei den Demonstrationen die Du ansprichst (Pegida, Die Anders Denkenden?) Teilnehmer sein die sich ehrlich Gedanken machen. Aber die rechtsextremistischen Tendenzen sehe ich. Einen Beitrag zur Lösung von Problemen sehe ich von dieser Seite auch nicht. Dieses Thema ist so komplex. Ich habe mich auch nicht intensiv mit diesem Thema befasst. Wer etwas verändern möchte kann in doch die Politik gehen (etwas für Dich!?).
Dies ist meine persönliche Meinung.

MfG Klauwida

#26 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Dynamo53 15.04.2021 19:46

..zu #25....jeder darf und soll seine persönliche Meinung haben . Mit der Politik wird bei mir nichts mehr , ich mach das, was ich richtig hinbekomme , unter dem Motto
- Schuster bleib bei deinen Leisten -. Aber man macht sich halt Gedanken , denn die Enkel sollen auch in einem lebenswerten D aufwachsen und selber hat man theoretisch auch noch einige Jahre ..

#27 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Heckenhaus 16.04.2021 09:08

Zitat von Klauwida im Beitrag #25
zu 23

...Es werden bei den Demonstrationen die Du ansprichst (Pegida, Die Anders Denkenden?) Teilnehmer sein die sich ehrlich Gedanken machen. Aber die rechtsextremistischen Tendenzen sehe ich.... Wer etwas verändern möchte kann in doch die Politik gehen (etwas für Dich!?).


Zwei Dinge dazu von mir.
Soll ich jetzt, mit bald 72, noch in die Politik gehen ?

Und dann, was ganz besonders wichtig zu klären wäre, WAS sind den ganz genau "rechtsextremistische Tendenzen" ?
Das sollte mal ganz präzise definiert werden und nicht inflationär für alles herhalten, was gegen die gegenwärtige Politik ist.

Ist EU-Kritik rechtsextremistisch ?
Kritik an der Flüchtlingspolitik, Kritik an der Energiewende, Kritik an den Vorhaben der Grünen, Kritik am Genderwahn oder woran macht man denn Rechtsextremismus fest ?
Oder ist es gar das Bekenntnis zu Deutschland, so wie auch andere Völker ihr Land lieben, achten und
mit Stolz betrachten ?

Antisemitismus kann es nicht sein, der zieht sich leider durch alle Bevölkerungsschichten.
Kriege will auch niemand anzetteln.
Also was ist Rechtsextremismus ? Vielleicht nur eine abwertende aber wirksame Floskel der Herrschenden, um ihre Machtpositionen zu sichern gegen unliebsame oder kritische Gedanken ?

#28 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Dynamo53 16.04.2021 09:51

...als vor 3 Jahren in C der Mord durch einen Asylanten geschah und die Leute auf die Straße gingen , war plötzlich ganz C rechtsextrem...da durfte auch icht wahr sein was nicht wahr sein darf ..und nichts war mehr mit Freiheit

#29 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von Dynamo53 16.04.2021 10:44

....manchmal gibt es auch etwas Hoffnung ...der Sachsen Kretschmer musste jetzt einen Twitter Eintrag
Löschen wo er die AFD beschuldigt, würden den Tod vieler Menschen in kauf nehmen durch ihre kritische Sichtweise auf Corona ...

#30 RE: Wie "frei" wollen wir sein ? von DoreHolm 16.04.2021 11:10

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Zitat von Dynamo53 im Beitrag #29
....manchmal gibt es auch etwas Hoffnung ...der Sachsen Kretschmer musste jetzt einen Twitter Eintrag
Löschen wo er die AFD beschuldigt, würden den Tod vieler Menschen in kauf nehmen durch ihre kritische Sichtweise auf Corona ...


Das würde m.E. ebenso auf die Bundesregierung zutreffen mit ihrer Ablehnung und Behinderung zum Einsatz des russischen Impfstoffes. Ebenfalls, wie die AfD, aus rein politischem Kalkül. Deutschland hätte schon beizeiten, also min. einen Monat früher, genug Impfstoff haben können, um gegenwärtig eine Impfquote erreicht zu haben, die schon als Herdenimmunität bezeichnet werden könnte. ....zig Tausende Menschen wären ein schwerer Verlauf und die Nachwirkungen erspart geblieben und eine hohe drei- oder gar vierstellige Anzahl würden noch leben. Das ist m.E., juristisch betrachtet, unterlassene Hilfeleistung und billigend Inkaufnahme von Toten. Das ist nun mal real, während die Forderungen der AfD bisher nur theoretisch sind. Auch die härtesten Staatschefs in Sachen Coronaleugnung (Bolsonaro, B.Johnson, Trump u. Konsorten) mußten irgendwann erkennen, wie prekär die Lage ist, in die sie ihre Bevölkerung gebracht hatten.

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