Seite 3 von 3
#31 RE: Gastarbeiter- freiwilliger Abschied? von Hackel39 22.07.2021 18:42

avatar



Piedoso Manave, Vertragsarbeiter aus Moçambique bekam unbürokratisch vom Bund eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet 2000 € für einen dreijährigen Arbeitseinsatz im Waggonbau Ammendorf der teilweise noch in der DDR- Zeit erfolgte.
Der untergegangene deutsche Staat handelte angesichts der schwarzafrikanischen Bonitätserwartungen aus, daß gezahlte Kredite bei Ausfall mit deren Lohn verrechnet würden, das ist nun mal üblich selbst heute noch…und täglich grüßt die Schufa uns…
Wie nicht anders zu erwarten trat der Fall ein, daß Moçambique nicht zahlen konnte und so wurde es mit dem Lohn der Vertragsarbeiter verrechnet, immerhin hatten sie aber Kost und Logis frei und der Staat behielt ja auch nicht alles ein.
Die Ausbildung hatte in Afrika keinen Wert, das Holz ist dort anders und die Sägen für den Tischler waren auch noch nicht erfunden.
Die DDR hat nachweislich im Namen der Solidarität 1970-1980 Aufbauhilfen von fast 2 Mrd. DDR- Mark über Gewerkschaftsspenden des FDGB durchgeleitet, das scheint keine Rolle zu spielen bei all der Rechnerei.
Kirchliche Aktivisten sind nun dran am Thema und meinen, daß Nachverhandlungen fällig sind, der Religionspädagoge Döring wird über seine eigens kreierte ABM- Stelle den Staatshaushalt anzapfen, vielleicht kriegt er ja damit seine Kirche wieder voll wenn die Mad Germans hier bleiben oder gar wieder kommen dürfen.
Piedoso hätte mal besser die Schule der Solidarität in Staßfurt besuchen sollen, dann hätte er gelernt daß es nicht nur Plus sondern auch Minus gibt….

#32 RE: Gastarbeiter- freiwilliger Abschied? von Marder 22.07.2021 22:05

avatar

???

#33 RE: Gastarbeiter- freiwilliger Abschied? von Ehli 22.07.2021 22:16

avatar

Hier, ein ähnlicher Artikel
DDR-Gastarbeiter aus Mosambik
„Bis heute haben wir kein Geld erhalten“
Die größten Wendeverlierer sind wir, sagen einstige DDR-Vertragsarbeiter aus Mosambik. Seit vielen Jahren gehen sie jede Woche in Maputo auf die Straße für ihr Geld. Die DDR hatte einen großen Teil davon an die mosambikanische Regierung überwiesen – die es den Männern und Frauen nicht auszahlte.
https://www.deutschlandfunk.de/ddr-gasta...ticle_id=463014
Ehli

#34 RE: Gastarbeiter- freiwilliger Abschied? von Ehli 22.07.2021 22:21

avatar

Ein Beitrag zu den Gastarbeitern in der DDR
Vertragsarbeiter*innen aus der Volksrepublik Moçambique. Vergessene Kameraden. Rassismus und ausländische. Vertragsarbeiter*innen in der DDR.
https://www.goethe.de/resources/files/pd...o-getvico24.pdf
Ehli

#35 RE: Gastarbeiter- freiwilliger Abschied? von Hackel39 23.07.2021 04:54

avatar

Zitat von Ehli im Beitrag #33
Hier, ein ähnlicher Artikel
DDR-Gastarbeiter aus Mosambik
„Bis heute haben wir kein Geld erhalten“
Die größten Wendeverlierer sind wir, sagen einstige DDR-Vertragsarbeiter aus Mosambik. Seit vielen Jahren gehen sie jede Woche in Maputo auf die Straße für ihr Geld. Die DDR hatte einen großen Teil davon an die mosambikanische Regierung überwiesen – die es den Männern und Frauen nicht auszahlte.
https://www.deutschlandfunk.de/ddr-gasta...ticle_id=463014
Ehli


Die waren nun mal zum Lernen hier, ich konnte im 1. Lehrjahr auch am 12 KVD- Motor einen Plantag mit meinen Mitstreitern am Ende weitgehend ohne Aufsicht erledigen, vielleicht fange ich auch mal an zu rechnen, ob da nachträglich etwas zu holen ist, immerhin war das ja auch Wertschöpfung.
Die sind in der DDR vorm Bürgerkrieg daheim gerettet worden, haben viel gelernt und sollten perspektivisch nicht im Land bleiben, das wird oft vergessen und verdrängt.
Der Umstand, daß sie über das Ende der DDR hinaus hier bleiben und DM verdienen konnten war ein Glücksfall für sie und ich habe meine DDR- Zeit nicht als Herrenmenschen- Biografie in Erinnerung und kann über solche Vorgänge nur den Kopf schütteln, zumal das nicht weiter gegebene Geld eine innermosambikanische Angelegenheit ist auf die neben dem eigenem Volk bestenfalls die UNO Einfluß nehmen kann.
Angesichts der konsequenten Einforderung und Verrechnung von Schulden scheint die DDR- Regierung disziplinierter und entschlossener vorgegangen zu sein, ist somit im Sarg noch moderner und volksnäher zu bewerten als dieses aktuelle Geberland das Geld an alles mögliche Scheinasylanten- und Familiennachzüglervolk streut wie der Bauer die Saat auf seinen Acker.
Die geht wenigsten auf und wird Erträge erzielen.

Xobor Ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz